Tod

Ich weiß eine Menge über den Tod.  Als ein junger Missionar lebte ich viele Jahre in einem Land, dass von Krieg zerrissen wurde. In jener Zeit starben 23 000 Menschen. Manchmal musste ich bloß um die  Post zu bekommen, über Leichen steigen.

Die Schönheit des Menschen wird durch den Tod zerstört. Die Hoffnung aller Menschen wird durch den Tod zerstört. Meine Familie wurde durch den Tod zerrissen. Mein Bruder wurde getötet, als er sechs Jahre alt war. Mein Vater starb in meinen Armen inmitten eines Feldes. Und vor wenigen Jahren predigte ich zum Begräbnis meiner Schwester. Ich weiß viel über den Tod. Aber der Tod ist ein zu starker Gegner um ihn zu bezwingen. Egal wie sehr du mit ihm ringst, egal wie sehr du gegen ihn kämpfst, egal wie sehr du das Wissen unterdrücken magst, dass er an deiner Tür klopfen wird, wisse dies: Er wird dich einholen! Und es gibt nichts, was du dagegen tun könntest.

Wie David sagte: „Es sind nur noch wenige Schritte zwischen mir und dem Tod. Innerhalb nur wenigen Jahren werden einige von euch tot sein. In 25 Jahren werden noch mehr Menschen von euch tot sein. Und in 100 Jahren werden wir nicht nur alle tot sein, sondern wir werden vergessen sein. All unsere Hoffnungen werden zerstört sein. Jede Erinnerung an  alles, was wir je getan haben, wird verschwunden sein.

Von allen Geschöpfen sind wir die bemitleidenswertesten. Denn der Tod kommt nicht nur zu uns, wir wissen es. Du weißt es und Du weißt es. Du tust alles, was in deiner Macht steht, um diesen Gedanken zu verdrängen. Aber er wird dich einholen, vielleicht sogar heute Abend. Er kommt zu euren Kindern und es gibt nichts, was du dagegen unternehmen kannst.

Aber es gibt Einen, der dem Tod entgegentrat. Es gibt Einen, einen mächtigen Kriegshelden, der in die Festung des Todes stieg und ihn an seiner stärksten Stelle bezwang. Da ist Einer, der des Menschen größten Feind bezwungen hat. Sein Name ist Jesus Christus. Und er trug die Sünden der Welt. Und er starb an jenem Holz. Und er bezahlte für genau das, was die Ursache für unseren Tod ist. Und am dritten Tag erweckte ihn der Vater aus den Toten. Und am dritten Tag erweckte der Heilige Geist aus den Toten. Und am dritten Tag erweckte er sich selbst aus den Toten.

Und jetzt kann der kleinste und schwächste Gläubige dem Tod ins Angesicht schauen und sagen: Oh Tod, wo ist dein Sieg? Grab, wo ist dein Stachel? Sünde, wo ist deine Macht? Du, der du Nationen verschlungen hast, wirst nicht mehr verschlingen. Versteht ihr, das Evangelium ist eine gute Nachricht, es ist eine großartige Botschaft und Gott schreit es dir zu. Sagte nicht der Apostel Paulus selbst: „Ich flehe euch an, aber es ist so, dass Gott euch durch mit anfleht. Warum willst du ein Leben fristen, dass keinen Sinn hat? Warum willst du ein Leben fristen, dass wörtlich auseinander fallen wird? Warum willst du dir selbst erlauben, vom Tod verschlungen zu werden? Warum kommst du nicht zu Christus? Was hält dich ab? Was ist das für ein Ding, dass die Kontrolle über deinen Verstand hat? Komm zu Christus! Du sagst: „Oh, es ist zu schön um wahr zu sein. Aber es ist wahr! Du sagst: „Oh, ich bin ein zu großer Sünder! Du bist nicht größer als Christus, oder? Du hast nicht mehr Macht als seine Gnade, oder? Komm zu ihm!

Über unwise Sheep

"Die Zeit benötigt eines, damit sie Sinn hat: Ewigkeit!" (unbekannt )
Dieser Beitrag wurde unter Paul Washer abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Tod

  1. theologisch schreibt:

    wow. was für ein beitrag. tief bewegend und aufwühlend. wo musstest du all das mit deinen 22 jahren erleben?
    herzliche grüße,

    theologisch

    • Broken schreibt:

      Vielleicht ein kleines Missverständnis, ich hab den Beitrag nur übersetzt, das aber nicht selber durchgemacht ( der Text bzw. das Video stammt von einem 47jährigen Missionar, der in Peru gearbeitet hatte )

      - Aber zugegeben, ich fand mich gedanklich dennoch drin wieder, obschon ich weniger in Todesnöten war, aber das ist auch etwas, was mich sehr beschäftigt, einfach zu wissen, dass ich sterben werde und dann nichts mehr da sein wird von all dem, was ich mir je aufbauen könnte – diese Gedanken haben auch dazu beigetragen, dass ich mich bekehrt hab und gerade deswegen war ich von diesen Aussagen beeindruckt, weil er das in Worte gefasst hat, was ich zwar gedacht habe, nur nicht ausdrücken konnte.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s