Der Weinstock und die Reben

Dieses Video gibt es auch hier zum Download. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch dafür bedanken, dass mir jemand diesen Text übersetzt hat, was sehr hilfreich war.

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In Hosea 14,8 – hört Euch diesen Vers an: (LUT1984) “Ephraim, was sollen dir weiter die Götzen? ‘Ich’ will dich  erhören und führen, ‘ich’ will sein wie eine grünende Tanne; von ‘mir’ erhältst du deine Früchte.”

Das ist was Gott zu Ephraim sagt und es ist sehr wichtig, denn das Wort “Ephraim”, der Name bedeutet Fruchtbarkeit. Er nannte ihn Fruchtbarkeit, aber das Problem war, dieser  Stamm begann zu denken, er sei die Quelle seiner eigenen  Fruchtbarkeit.

Und Gott sagte, “Nein. Ich bin die Quelle all deiner Fruchtbarkeit.”

Eine andere Sache, die dieser Text uns lehrt ist das: Wir müssen dem Stolz widerstehen, der durch Fruchtbarkeit aufkommen kann.

Wißt ihr, mancher Fortschritt im christlichen Leben kann auch gefährlich sein. Deswegen läßt Gott uns manchmal nicht den ganzen Forschritt erleben, den wir erhofft haben, denn das würde sich wenden und als Stolz gegen uns arbeiten, weil wir zu unreif sind, um wirklich gebraucht zu werden, solch eine Frucht zu tragen. Wenn du und ich ständig dieses christliche Leben nur so  durchziehen, daß wir uns am Riemen reißen, falls wir [also] dieses christliche Leben in unserer Kraft führen, dann wird das, was wir sehen werden, ein durchgehender Zustand von Unbeständigkeit sein, weil wir in uns unbeständig sind.

Wir sind unbeständig und das sollte uns immerfort ermutigen wozu? Dazu, daß wir alle Hoffnung auf unser eigenes Vermögen aufgeben und daß wir aus Christus schöpfen, zu seiner Quelle kommen, von ihm trinken, damit wir beständige, stimmige Frucht tragen.

Seine Frucht, die er im Leben des Gläubigen hervorbringt, wird immer ein Abglanz seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit sein

[SLT] Aber die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung; gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz. ( in Galater 5 )

Möchtest du nicht so sein? Nun, falls du dich danach sehnst so zu sein, mußt du alle Hoffnung, alle Hoffnung auf dein eigenes Vermögen aufgeben, alle Hoffnung auf irgendwelche Hilfs-Mittel. Und du musst laufen zu Jesus Christus, zu Christus laufen. Alle anderen Weinstöcke sind nutzlos. Alle anderen Quellen sind nutzlos.

Jeremia 2,13 sagt: [ELB] “Denn zweifach Böses hat mein Volk begangen: Mich, die Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, rissige Zisternen, die das Wasser nicht halten.”

Mein lieber Freund, Gott wird – durch seine Erziehung, wie wir gleich sehen werden – im Leben eines jeden von uns wirken, indem er nicht nur Götzen zerstört, sondern indem er jede falsche Quelle zerstört, aus der wir versuchen mögen zu schöpfen. Er wird alles durchkreuzen bis wir allein auf Christus ausgerichtet  sind: auf die Erhabenheit Christi, das vollendete Werk Christi, das fortwährende Werk des Christus – Christus, Christus, Christus! Alle anderen Weinstöcke führen außerdem zur Unfruchtbarkeit.

Jeremia 17,5-6: “So spricht der HERR, ‘Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seiner Stärke macht.” ..

Nun, das klingt nicht nach einer Quelle oder einem Brunnen oder einem Weinstock, oh mein lieber Freund. Ich würde von allen anderen Dingen, auf die Menschen außer Christus vertrauen, sagen: das ist das Fleisch.

Und alle [anderen] Quellen, die dir angeboten werden: Die sind nichts anderes als eine Erscheinungsform des Fleisches. Es ist nicht Jesus Christus.

“Und Fleisch zu seiner Stärke macht, und dessen Herz sich vom HERRN abwendet. Denn er wird sein wie ein Busch in der Wüste und wird nicht sehen,wenn Gedeihen kommt, sondern wird leben in dürren Plätzen in der Wüste, einem salzigen Land ohne Bewohner.”

Jeremia 17,5-6

Mein lieber Freund, Bruder und Schwester in Christus, ich bin wahrscheinlich die geeignetste Person in diesem Gebäude, um diese Botschaft zu bringen, denn ich neige oft dazu Kraft aus  Dingen zu schöpfen, die überhaupt keine Kraft geben können.

Gott gebraucht selbst  den Teufel zu unserem Wohl. Absolut alles ist zu unserem Besten. Das Problem ist, häufig verstehen wir dieses Beste nicht. Das Beste ist nicht: große Dienste. Das Beste ist nicht Ruhm im christlichen Leben.Das Beste ist nicht, daß nachdem wir sterben, irgend jemand ein Buch über uns schreiben wird. Das Beste ist nicht, daß wir geachtet werden als der größte Pastor auf der Welt. Das Beste ist, daß wir Jesus ähneln, daß wir Christus ähnlich werden.

Ich werde nun etwas sagen, daß sehr, sehr geschmacklos klingen wird, sehr scheußlich, aber ich werde es dennoch sagen, so daß ihr die Bedeutung fassen könnt: Wie Jesus zu sein ist in Gottes Augen so wichtig im Christentum, daß man mit Recht sagen könnte nahezu zur Hölle mit allem anderen!

In diesem Sinne haben wir oft hintergründige Motive, die höllisch sind! Was ist das größte Privileg? Fähig zu sein, wie Spurgeon zu predigen? Nein! – [Sondern] Jesus zu ähneln! Wenn wir über Frucht sprechen, denken wir in unserer leistungsorientierten Prägung automatisch an Aktivitäten statt an Charakter!!!Oft liebt der Herr dich zu sehr, um dir die Dinge zu geben, um die du bittest, weil er dir etwas besseres geben möchte: Christus-Ähnlichkeit.

Nun, wenn wir uns diesen Text ansehen, da sagt er: “Jede Rebe an mir, die keine Frucht trägt, die nimmt er weg.”

Was meint er?

Laß mich mal diese Aussage machen: Es gibt Männer und Frauen – junge und alte – in jeder Versammlung, die sich mit dem Volk Gottes identifizieren, aber ungläubig und fruchtlos sind, und wenn sie sterben, werden sie in die Hölle gehen.

Das ist genau, was dieser Abschnitt bedeutet. Laßt uns mal für einen Moment die Gemeinde als Weinberg betrachten.In diesem Weinberg gibt es einige, die ungefähr wie Reben aussehen, sie benehmen sich auch ein Stück weit ungefähr wie Reben auf einem oberflächlichen Niveau, aber wenn du sie dir wirklich ansiehst, sind sie fruchtlos, sind sie ungläubig, sind sie nicht mit dem Weinstock verbunden, und sie werden gerichtet werden, sie werden entfernt werden. Sie werden gerichtet werden. Sie werden in die Hölle geworfen werde

Hört, was Judas sagt in Vers 12: Das sind die, welche bei euren Liebesmahlen in anstößiger Weise miteinander schmausen, indem sie ohne Scheu sich selbst weiden,Wolken ohne Wasser, von Winden umhergetrieben, unfruchtbare Bäume im Spätherbst, zweimal erstorben und entwurzelt.Ich habe die große Mehrheit derer beschrieben, die einer Kirche zugehörig sind in unserem Land. Und wir denken, daß wir irgendwie diese Menschen heilen können durch mehr “Jüngerschaft”, wo sie doch in Wirklichkeit das Evangelium brauchen und durch den Geist Gottes erneuert  werden müssten.

Sie essen direkt mit euch. Sie gehen zum Abendmahl. Sie nehmen an den Gastmahlen teil, die ihr anschließend haben mögt – all diese Dinge, und du erkennst sie nicht. Sie kümmern sich immer nur um sich selbst.Eine Sache wird dir an einer unbekehrten Person auffallen:

Eigennutz ist das Größte. Es ist das Gegenteil von Liebe. Alles, was ihnen wichtig ist, sind sie selbst

Laß mich dir einen Abschnitt vorlesen aus Hesekiel 19,12. Das heißt es in bezug auf das abgefallene Israel: [SLT] “Seine starken Äste wurden abgerissen und dürr; Feuer verzehrte sie.”

Es ist mir gleich, wie stark deine Religion ist oder wie stark dein Gemeindeleben ist. Es ist mir gleich, wie stark deine Moral ist. Am Tag des Gerichts wird Gott es niederreißen, es niederreißen und es wird verwelken, es wird verwelken. Wann immer Menschen sich selbst für gerecht erklären, tun sie das, indem sie sich selbst mit anderen Menschen vergleichen, die schlechter sind.Und damit kannst du noch durchkommen, aber wenn deine Gerechtigkeit verglichen wird mit Gottes Gerechtigkeit, da kannst du dich nur niederwerfen und deine Moral für Dreck erklären.

Gläubiger, hier ist wahrhaftig die Frage – In einer modernen Art von Christentum, die Bequemlichkeit zu ihrem Ziel macht, wirst du eine Entscheidung treffen müssen: Was möchtest du? Möchtest du mehr Frucht tragen oder möchtest du es

angenehm haben und eben verwildern?

Ich kann mich an eine Begebenheit erinnern in Peru, bevor meine beiden Hüften ersetzt wurden und Arthrose meine Hüften bis zu dem Punkt angefressen hatte, daß ich kaum noch zu gehen vermochte. Jeder Tag war ein Kampf. Der Schmerz war unglaublich. Und ich ging raus auf diesen Balkon eines Morgens in Lima, Peru, und es war feucht und regnerisch und die Luftfeuchtigkeit war schrecklich und meine Beine schmerzten so sehr und mir liefen die Tränen das Gesicht herunter und ich ging da raus, hinkte raus auf den Hof und ich schaute auf zu Gott und ich sagte: “Warum? Es tut so schlimm weh.” Nein, ich hörte keine Stimme, aber ich wußte genau was der  Herr zu mir sagen wollte: “Paul, lieber, lieber Sohn, das ist genau worum du mich gebeten hast.”

Und dann erinnerte ich mich an all die Zeit an der Akademie nach meiner Bekehrung, all die Zeiten im Seminar, als ich mit anderen Gläubigen, die Nacht durch betete und wir sagten,

“Oh, Herr, was auch immer du tun mußt, Herr, um mich Jesus ähnlicher zu machen, tue es.”

Wisst ihr, ihr .. manche von euch haben möglicherweise so gebetet: “Herr, töte mich, falls nötig.”

Und ich denke er erlaubt uns, derartig in Ahnungslosigkeit zu beten; denn wenn wir wirklich wüßten, worum wir bitten, würde uns zu bange sein um [so] zu beten.

Ist es deine größte Leidenschaft, das Wesen Jesu Christi hervorzubringen? Dieses Verlangen kann dich absolut alles kosten. Es mag auch der Grund sein, warum Gott niemals erlaubt, daß du in die Öffentlichkeit kommst, berühmt wirst. Es mag der Grund sein, weswegen du nie eine Mega-Gemeinde bekommst. Es mag der Grund sein, warum du nie irgendwelchen Erfolg siehst. Es mag der Grund sein für körperliche Schwierigkeiten und Nöte.

Dein Verlangen um jeglichen Preis gute Frucht zu tragen, Jesus Christus zu gleichen, mag dich alles kosten. Aber ‘alles’ zu geben lohnt, stimmt’s? Wenn wahre geistliche Frucht, ein Abbild des echten Wesens Jesu Christi das wichtigste in deinem Leben ist, ist es nicht jeglichen Preis wert? Es sollte jeden Preis wert sein.

Wir reden von einem lebenslangen Training, einer lebenslangen Erziehung, einem lebenslangen Beschneiden, einer lebenslangen Läuterung, bis zu dem Tag an dem wir

unsere Augen in dieser Welt schließen.Willst du das?

Nun, ich kann dir sagen: Ich will es, denn ich bin schon durch 22 Jahre davon durchgegangen. Und die Läuterung meines Meisters ist süßer als all die Köstlichkeiten, die diese Welt mir anbieten kann. Sie ist liebevoller als alle Schmeicheleien, die diese Welt mir bieten kann. Hier ist die Belohnung. Es ist nicht was du denkst. Der Preis ist Gleichförmigkeit  zum Ebenbild Jesu Christi.

Der wahre Gläubige wird Frucht tragen . Ist dir das klar?

Falls du ein wahrer Gläubiger bist, wirst du Frucht tragen. Du mußt Frucht bringen, denn du bist tatsächlich eine Rebe und du bist tatsächlich mit dem Weinstock verbunden und du kannst nicht anders als Frucht zu tragen.

Aber der Vater kommt vorbei und er beschneidet dich und er erzieht dich und er formt dich und er schneidet dich zurecht und er bindet dich fest und er tut alles, was er nötig hat zu tun, so daß du mehr Frucht tragen wirst.Die Züchtigung an sich wird nicht dazu führen, daß du mehr Frucht trägst. Du wirst einfach Frucht tragen. Falls du nicht Frucht tragen wirst, dann bist du kein Gläubiger.

In Phasen scheinbarer Fruchtlosigkeit müssen wir dem Herrn vertrauen. Speziell für einige von euch jungen Burschen in der (Hoch)Schule oder ihr, die ihr das Theologie studiert  – ihr

fragt euch: Wie lang dauert das? Und ihr wollt auch etwas TUN.

Nun, seid sehr vorsichtig, wie ihr das sagt. Ich möchte nicht mehr irgendetwas TUN. Ich möchte etwas SEIN – ich möchte Jesus ähnlich sein! Wenn ich mich darauf konzentriere, etwas zu sein, wird alles andere an seinen richtigen Platz fallen. Konzentriert euch

nicht so sehr darauf, etwas zu TUN. Konzentriert euch darauf, etwas zu SEIN.

Wisst ihr, eines der größten Probleme im Christentum heute und eins der größten Probleme im christlichen Dienst heute ist, daß wir nicht mehr an die Notwendigkeit einer verborgenen Phase der Zurüstung  glauben.

Jesus: 30 Jahre Vorbereitung für 3 Jahre Dienst.

Johannes der Täufer: mindestens 30 Jahre Vorbereitung -

wofür? Sechs Monate Dienst.

Mose: 80 Jahre Verborgenheit um diese große überwältigende Frucht Gottes zu tragen – Erlösung des Volkes Israel. Jetzt wollen wir einfach nach da draußen springen, nicht wahr? Wir wollen etwas TUN anstelle zu warten, etwas zu SEIN.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, wo Gott mich im Verborgenen gehalten hat. Und ich möchte dir etwas sagen:

Auf der Kanzel zu stehen und solche Dinge zu tun, wo jeder einen sehen kann, ist nicht notwendigerweise das Zeichen, daß Gottes Hand auf dir ist und daß er dich gebrauchen wird, sondern wenn Gott dich zu diesem verborgenenen Ort ruft, um mit ihm allein zu sein, mein Freund, das ist das Zeichen. DAS IST DAS ZEICHEN. Wenn er dich von allen anderen isoliert, nicht zuläßt, daß dich  irgendjemand anfasst, er dich nicht auf solcher Art Straßen gehen läßt, er nicht zuläßt, daß du die Gnade Gottes in einen Zirkus verwandelst, er nicht zuläßt, daß du all jene Spielchen spielst. Er läßt dich nicht in berühmte Megagemeinden gehen … Er verbirgt dich. Das ist das Zeichen, daß seine Hand auf dir ist, das verborgene Wirken.

Nun, dies ist nicht nur für die, die im Dienst sind (oder sich darauf vorbereiten). Manche von euch haben in der Dunkelheit gerungen. Manche von euch haben nachts wach gesessen, manche von euch haben gründlich über eure Erretung nachgedacht, ihr habt mit Sünde gerungen, habt geistliche Kämpfe durchgemacht. Niemand hat von dir gewußt. Du siehst

Unbeständigkeiten, Unreinheiten in deinem Leben, mit denen du konfrontiert warst.

Mein Freund, das ist ein Zeichen, daß Gottes Hand auf dir ist, ein Zeichen von Gottes Hand.

Hör mir ganz genau zu: Da gab es ein Zeit, in der ich wußte, daß ich nötig hatte, meine Augen von bestimmten Dingen abzuwenden, denn ich wußte, es hat Gott nicht gefallen. Wisse das. Das ist was manche von euch tun.Ihr seht etwas, ihr seid davon angezogen, aber ihr wendet eure Augen ab, da ihr wißt, daß Gott das nicht gefällt. Ich möchte, dass ihr wisst, daß auch in eurem Leben eine Zeit kommen wird, wo euch das auch auch nicht mehr gefallen wird. Darüber wird nicht ausreichend gesprochen. Du denkst, daß wir unser ganzes Leben lang einfach so durchs  Leben gehen müssen, daß wir sagen: “Naja, weißt du, ich

würde gerne das ansehen, aber ich kann nicht.” Nein! Gott wird ein inneres Werk tun in deinem Leben und schrittweise mehr und mehr wirst du zu dem Punkt kommen, wo du die Dinge haßt, die Gott haßt, und du die Dinge liebst, die Gott liebt – mehr und mehr und mehr. Das wird wirklich geschehen. Das wird tatsächlich geschehen. Und es wird fortwährend weiter geschehen bis zu dem Tag, an dem du in die Herrlichkeit eingehst.

Im Weinstock zu bleiben ist, dieses enorme, übernatürliche Werk Gottes zu erkennen , daß in dir gewirkt worden ist und eben darin zu verweilen; in der Realität leben, daß du mit Christus verbunden worden bist.

Du bist eine neue Schöpfung, die aus ihm heraus fließt, und aus ihm heraus fließt diese immerzu fließende, nie endende Nahrung, namens Heiliger Geist, der göttliche Saft Gottes.

Es ist nicht etwas TUN. Es ist anzuerkennen, was Gott GETAN  HAT. Gott hat dich zu einem Teil seines Sohnes gemacht, des wahren Weinstocks, und er läßt seine Kraft durch diesen Weinstock fließen bis zu dir hin, der Rebe.

Diese Rebe hat eine Bestimmung: die Frucht, die aus  dem Leben  fließt, das Gott geben wird. Versuche nicht, ein brillanter Lehrer zu sein. Versuche nicht, ein Superheld zu

sein. Versuche auch nicht, dort rüber zu gehen und irgendein Hobby zu bekommen, daß die Kontrolle über dein Leben übernimmt und es verzehrt.”

“Ich habe dich nicht für dieses geschaffen oder für jenes. Ich habe dich nicht für die Welt gemacht. Ich habe dich nicht geschaffen, um sie zu beeindrucken. Ich habe dich nicht gemacht, um die Dinge zu tun, die sie tun,oder um die Frucht zu tragen, die sie tragen. Ich habe dich nicht für irgendeines dieser Dinge gemacht, Paul. Ich erschuf dich, um die Frucht zu tragen, die im Zusammenhang mit meinem Willen für dich steht, um mir Freude zu machen.”

Eine der größten Wahrheiten, die ich jemals gehört habe, hörte ich von Bruder Morrow. Meine ganzheitliche Sicht von Gott wurde dadurch ungemein dadurch verändert: Gott tut

alles zu seiner eigenen Ehre. Ist das nicht wahr? Ok? Warum würde Gott die allerschönste Rose, die er jemals geschaffen hat, pflanzen – warum sollte er sie in einer Einöde pflanzen, an der niemand jemals vorbeigehen würde? Ich meine, würde er so etwas tun? Niemand wird sie jemals sehen

Wie wird er dadurch verherrlicht werden?

Ich werde euch sagen, wie und warum: Er tat es für sich. Er tat es, weil er, wenn er auf sie herab sieht, sagen wird: “Ich mag das.”

Ich möchte euch etwas sagen und das wird euch helfen. Denkt nicht, ich habe diese Wahrheit gemeistert. Aber diese Wahrheit ist mir ein großer Trost gewesen. Ich möchte jene Rose draußen in der Einöde sein. Das will ich.

Eines Tages, liebe Freunde, wenn das Königreich Gottes in der Fülle seiner Macht kommt und der Sohn des Menschen mit allen heiligen Engeln kommt, werden wir geradezu schockiert sein von einer wesentliche Sache, die geschehen wird:

All diese verborgenen kleinen unbekannten Gläubigen, die keine weltbewegenden oder richtungsweisenden Menschen waren, die nicht berühmt waren Sie waren eben hier, wie weggeschlossen in einer Kammer für  Gott – sie werden strahlend hervorkommen wie die Sonne.

Gerade jetzt ist es mit meinem kleinen Jungen so: Alles was er braucht ist “Papa”. Ich meine, er denkt überhaupt nicht daran, dass er gern kleine Kameraden und Freunde hätte und all so

was. Es geht gerade nur um Papa.

“Papa, laß uns dies tun.” “Papa, laß uns jenes tun ..” Alles worauf er hinaufsieht ist Papa.

“Siehst du dies, Papa? Schau, was ich gemacht habe, Papa.”

Es wird ein Tag kommen – und das ist der natürliche Verlauf des Lebens -, wo er anderen Leuten zeigen wollen wird, was er tut. Nun, das ist der natürliche Lauf des Lebens. Es gibt keinen Grund darüber bedrückt zu sein oder ähnlich. Aber, schau, im geistlichen Bereich ist das niemals zu erwarten. Es ist immer gedacht so zu sein: “Schau zu mir, Papa. Ich bringe Frucht, Papa, Frucht, die du mir gegeben hast, Papa. Und es macht nichts, Papa, daß ich hier draußen mitten in der Einöde bin, wo kein Mensch auf der ganzen Erde mich überhaupt sieht, denn das einzige was für mich zählt ist, daß du zufrieden bist.”

Nochmal, ich möchte euch etwas sagen. Das ist mir eine große

Hilfe gewesen.

Letztens – ich möchte euch ein Beispiel geben -, da war ich abweisend. Meine Frau sprach gerade mit mir. Ich wandte mich ab, sagte etwas, was ich nicht zu ihr hätte sagen sollen. Ich meine, es war nur eine kleine Sache, aber es war etwas, was ich nicht hätte sagen sollen.  Es war eine winzige Sache, im Tonfall nur ein wenig in der  falschen Weise. Ich meine, es war kein gewalttätiges Verbrechen. Und ich stoppte und ich stand da und sagte – aufgrund dieser Wahrheit -  : “Das bin nicht ich.”

Das, was ich dir gerade sagte, der Blick in meinem Gesicht – das bin nicht ich. Das ist nicht die neue Schöpfung. Ich bin so nicht, und ich stoppe das augenblicklich.

Und ich wandte mich um und sagte: “Charo, das bin nicht ich. Ich bin eine neue Schöpfung, geschaffen im Abbild Gottes in wahrer Rechtschaffenheit und Heiligkeit.

Ich habe geduldig zu sein und freundlich und liebevoll und vergebend. Vergib mir, da ich in solcher Weise gehandelt habe, die damit im Widerspruch steht, wer ich wirklich bin. Ich werde dem nicht nachgeben, denn das ist nicht länger wer ich bin.

Über unwise Sheep

"Die Zeit benötigt eines, damit sie Sinn hat: Ewigkeit!" (unbekannt )
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2 Antworten zu Der Weinstock und die Reben

  1. Goericke schreibt:

    Ich danke Gott für deinen Dienst Bruder.

    (Der Link zur Predigt in voller Länge funktioniert nicht)

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