Knechtschaft vs. Sohnschaft

Manche von euch werden mir da wohl nicht zustimmen, wenn ich sage: „Komm niemals zu mir her und sage, Gott habe uns gerettet, damit wir ihm dienen!“, aber dann werde ich fuchsig. Das wäre wie wenn ich zu meinem kleinen Jungen sage: „Deine Mutter hat dich geboren, damit du dienst!“. Nun, mein Sohn wird lernen müssen, zu dienen, aber das ist keine Aussage, die ihm beigebracht werden sollte. Wir akzeptieren willig Diener des Höchsten Gottes zu sein, aber das tun wir, weil er uns zur Sohnschaft errettet hat und er uns gerettet hat, ihn in Dankbarkeit anzubeten.  „Ihm wird nicht mit Händen gedient“ oder habt ihr vergessen, was in der Apostelgeschichte steht?

“ihm wird auch nicht von Menschenhänden gedient, als ob er etwas bedürfte“

( Apostelgeschichte 17, 25 )

Gott ruft sein Volk heraus, in anzubeten und aus dieser Anbetung und aus dieser Sohnschaft heraus wird es dankbar dienen. Das ist nicht einfach Wortklauberei. Es gibt so viele Christen, die denken, dass sie gerettet wurden, einfach nur aus dem Grund, um dann zu dienen. Sie sind aber gerettet, um Söhne zu sein, die Gott anbeten und aus deren Anbetung ein herrlicher und freudiger Dienst kommt. Da liegt ein großer Unterschied. Das eine ist Knechtschaft, das andere ist Sohnschaft.

und allenthalben werden meinem Namen Räucherwerk und reine Opfergabe dargebracht

( Maleachi 1, 11 )

Er spricht vom Preisen Gottes. Was ist das Ziel von christlicher Mission? Das Lob Gottes. Dass Gottes Name mehr gepriesen wird. Was wirst du tun? Ich werde in dieses Land gehen um dort Gott einen Namen zu machen!  Unser Ziel ist es,  Menschen dahin zu führen, dass sie Gott anbeten. Predigen ist nicht das Ziel. Predigen ist der Weg zur Anbetung des lebendigen Gottes.

Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.  Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater!

( Römer 8, 14-15 )

Fußball – Spiel des Lebens

Vielleicht mal aus aktuellem Anlass und weil ich auch immer mal wieder nebenbei Fußball schaue, der Hinweis auf ein evangelistisches Buch von Andreas Alt und Wolfgang Bühne.

Fußball – Spiel des Lebens
»Einige Leute halten Fußball für einen Kampf auf Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Ihnen, dass es weit ernster ist!«, behauptete Bill Shankley, ehemaliger Trainer des FC Liverpool.
Und sie rennen, die Protagonisten des Fußballs. Manchmal mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben – auf der Jagd nach dem runden Leder, nach Toren, Titeln, Trophäen, Erfolg, Ruhm und Geld. Für die »schönste Nebensache der Welt« erleiden sie Traum und Trauma, Faszination und Frustration, Höhen und Tiefen einer Fußball-Karriere. Doch sie leiden nicht allein, denn da sind Trainer, Manager und Sponsoren
– nicht zu vergessen die vielen Tausend Fans … Gefordert wird hundertprozentiger Einsatz – für ein lohnendes Ziel?

Paul Washer Open Air Predigen

Guten Abend, mein Name ist Paul Washer und ich komme nicht von hier. Aber ich sah, wie ein Peruaner hier über Jesus Christus sprach und ich dachte, dass ich das auch tun möchte. Also mag ich euch etwas über Jesus erzählen. Ich möchte euch aus meinem Leben erzählen. Vor 25 Jahren studierte ich an der Universität Texas um Anwalt zu werden. Auf der Universität lief alles toll für mich. Meine Noten waren ziemlich gut und ich schien fast perfekt Karriere zu machen.

Aber ich war ein Trinker, ein schrecklicher Trinker. Denn als ich 17 Jahre alt war, arbeiteten ich und mein Vater, der sehr reich war mit unseren Pferden auf unserer Ranch. Denn sein Hobby war Pferdezucht. Als wir dort arbeiteten, da schrie mein Vater plötzlich auf und ich packte ihn und wir fielen zusammen auf den Boden und mein Vater war tot. Und in diesem Moment realisierte ich, Continue reading “Paul Washer Open Air Predigen”

Gibt es Atheisten?

Manchmal debattieren wir mit Leuten über Dinge, über die wir mit ihnen nicht debattieren sollten. Eines davon ist die Frage: Wer ist Jesus? Wir müssen Jesus mehr verkündigen als über ihn zu diskutieren. Das ist wie, wenn man mit einem Atheisten spricht. Dein Gegenüber sagt dir: Du weißt, dass du gerade mit einem Atheisten sprichst? Und du sagst: Nein, ich das weiß ich nicht. Du bist kein Atheist Wie meinst du das, ich sei kein Atheist? Ich hab dir doch gerade gesagt, dass ich einer bin! Du bist kein Atheist, mein lieber Freund. Du magst zu einem gewissen Grad denken, du seist ein Atheist. Du magst versuchen, dich selbst zu überzeugen, dass du einer bist, du magst jedem anderen erzählen, dass du einer bist, aber ich stehe auf dem Zeugnis der Schrift und die Schrift sagt: Du bist kein Atheist! Die Schrift sagt, dass du genug über den einen wahren Gott weißt, um ihm gegenüber feindlich gesinnt zu sein. Und du weißt genug von der Wahrheit über den einen wahren Gott um danach zu trachten, diese Wahrheit zu unterdrücken. Dein Herz, dein Sinn, dein Gewissen, wie du es auch nennen magst, schreit zu dir: Gott. Und du tust alles in deiner Macht um davor davon zu laufen Wir verkündigen, was die Schrift sagt, wir verkündigen Jesus als Herrn. Jemandem zu sagen: Du willst als ein eigenständiges Geschöpf leben um unabhängig und frei zu sein, aber du wirst niemals frei sein. Du wirst niemals autonom und eigenständig sein, du hast einen Herrn und du musst ihn anerkennen und dich dem unterwerfen.

http://lannopez.wordpress.com/2009/11/18/der-neue-atheismus-vortrage-von-john-lennox/

Gott liebt seine Kinder

“Ich habe eine Frau und ich habe drei Kinder, das Haus steht fest. Ohne Christus wäre ich entweder ein Alkoholiker oder tot. Wahrscheinlich drei mal verheiratet, hätte Kinder, die ihren Vater hassen würden, weil er ein egozentrischer Drecksack wäre.”

Das Video ist zwar schon eine Weile ( in mittlerweile ) zwei Fassungen online. Aber ich erinnere doch immer wieder gerne daran. Möchte einfach auch diese Seite und diesen Aspekt betonen, der manchmal ( leider ) untergeht. Jemand hat mal gesagt ( sinngemäß ) :

“Einer der wichtigsten Aspekte dabei, im Glauben Reife zu erlangen, besteht darin,  das Gleichgewicht halten zu lernen.”

Etwas, was ich auch noch sehr lernen muss.

Erfreue dich am Herrn und er wird dir geben, wonach dein Herz sich sehnt.

Das hier ist keine krankhafte Person, die entschieden hat im Namen Jesu, im Namen der Demut und der Treue, jeden Segen und jede Hoffnung auf Segen aus ihrem Leben zu verbannen. Nein! Nein! Diese Person tut das nicht, weil sei einfach nur denkt, dass es richtig ist oder weil es am Ende dann halt eine ewige Belohnung dafür geben wird. Sie glaubt, dass Gott ihr das gibt, wonach ihr Herz sich sehnt! Sie glaubt, dass Gott ihr das gibt, wonach ihr Herz sich sehnt! Dass Gott seinen Kindern gute Dinge gibt. Fleischliche Menschen können das nicht verstehen, sie können es nicht.

Manchmal wird der Herr uns mit sehr, sehr wenig Geld segnen. Aber die anderen Dinge, die er anstatt von Geld gibt, die sind so gewaltig, dass wir nicht mit den größten Milliardären auf der Welt die Plätze tauschen wollten. Zu anderen Zeit wird er uns finanziell und wirtschaftlich segnen, aber wir wissen, dass das vom Herrn ist. Der Herr wird danach schauen und seinen Kindern die Wünsche ihres Herzens erfüllen. Eines der Dinge, die mich am meisten erstaunen, ist, dass Gott nicht so geistlich ist wie die meisten von euch! Was will ich sagen? Er sorgt sich um kleine Dinge, die wir fast als etwas banal empfinden würden. Er sieht in die Herzen seiner Kinder und er wird ihnen geben, was ihre Herzenswünsche sind und es ist nicht notwendigerweise etwas, wovon wir denken, dass es sein Reich voranbringt.

Vielleicht hab ich das euch schon einmal erzählt, aber ich erinnere mich an eine Begebenheit vor Jahren als ich mit Charo ( Anmerkung des Übersetzers: Charo ist Paul Washers geliebte Ehefrau ) in Peru diente. Nun, in diesem Jahr belief sich unsere ganze Unterstützung vielleicht auf 4000 Dollar, das weiß ich nicht so, vielleicht 5000, nun, es war erbärmlich.

Und für ein paar Monate flogen wir zurück in die Vereinigten Staaten und Charo, sie hat wirklich nie um was gebeten, sagte: “Wenn wir zurück in die Staaten kommen, kann ich dann ein paar “Country Crafts” bekommen für unsere Wohnung?”

Und ich sagte: “Was ist das?” Und ich fand heraus, das sind so kleine ausgeschnittene gebastelte Schweinchen mit so Bändchen um den Hals und Hühner, die man die Wand hängen kann. “Country Crafts” – wisst ihr? Geht nach Gatlinburg, dann wisst ihr, was ich meine! Wir besuchten meinen Onkel in der Nähe von Gatlinburg und wir marschierten in so einen “Country Crafts”-Store und wir schauten uns fünf Minuten um, und gingen dann wieder raus, denn diese “Country Crafts” kosten mehr als ein echtes Schwein. Das war einfach irgendwie blöde und Charo sagte nichts, sie hat nicht gejammert, sie hat irgendwie kurz gelächelt und dann gingen wir wieder. Aber sie hat das Wochen zuvor erwähnt und es war etwas … nun ich verstehe nicht so wirklich die weiblichen Gedankengänge, aber ich weiß, dass sie ein paar von diesen “Country Crafts” wirklich gern gehabt hätte um sie in ihre Küche zu hängen.

Nun, von da kam ich nach West Tennessee um zu predigen. Und wir übernachteten bei dem Pastor und seiner Frau. Und sie sagten: “Ihr werdet in einer Lagerkammer schlafen, aber wir haben daraus ein Schlafzimmer gemacht. Vergebt uns, wir haben gerade das ganze Gemeindehaus renoviert und da stehen lauter Kisten usw, rum und wir kamen da rein und die Frau des Pastors sagte: “Oh, Charo, da sind zwei Kisten” – und es waren große Kisten – “mit Zeug drin, dass ich weggeben will, vielleicht an die Heilsarmee… aber wenn du die willst, kannst du die haben.” Meine Frau saß da und sagte “Vielen Dank”. Und in dem Moment, wie die Dame die Tür schloss, sprang meine Frau wie eine wilde Katze auf diese Kisten. Und sie machte sie auf und beide Kisten waren voll mit “Country Crafts” . Nun, ich weiß, dass ihr zu “geistlich” wärt, um euch um so etwas zu sorgen. Ich hab in meinem Leben nicht so viel gejagt und gefischt, meistens spreche ich nur davon, und öfter hat der Herr mir da Gelegenheit gegeben und ich habe sie fälschlicherweise zurückgewiesen. Und ich find es verwundernswert … nun, wisst ihr, da sind Ärzte und ich habe großen Respekt vor Ärzten, die machen viel Geld, das sie dann auch noch ein wenig sparen und es dann fürs Jagen in Iowa ausgeben. Denn da kann man wirklich gut jagen. Vor einiger Zeit kam ich nach Iowa und durfte jagen, ohne etwas bezahlen zu müssen. Gott hat die Tür geöffnet und jemand hat mich das einfach machen lassen.

Wisst ihr…

Versteht ihr, was ich euch sage? Gott ist so vielseitig! Er liebt seine Kinder! Er gibt ihnen, wonach sie sich von Herzen sehnen! Genau dann, wann sie es brauchen. Und er wird solche Dinge zurückhalten, wenn sie sie nicht brauchen. Also das ist der Punkt an der Sklaverei! Sklaverei ist eine wunderbare Sache, wenn du der Sklave eines vollkommenen Meisters bist! Erkennt ihr, dass der Meister bestimmt, was ihr esst, was ihr anzieht, und euch beschützt und verteidigt, alles! Du hast nur über eines Kontrolle: Darüber, das zu tun, was der Meister sagt. Das vereinfacht wirklich das Leben. Oder? Die meisten Leute geben sich hin, all diese Dinge zu tun, für sich selbst zu sorgen, und sorgen sich nicht um den Willen ihres Meisters. Anstatt, dass sie sich darauf ausrichten, den Willen ihres Herrn zu tun und, dass der Meister Sorge trägt für ihre Nöte. Gott wird uns geben, wonach wir uns von Herzen sehen. Erfreut euch selbst im Herrn und er wird euch das geben, wonach euer Herz sich sehnt. Das ist wichtig, es geht nicht darum, sich am Jagen oder Fischen zu freuen oder an Kleidern, an einem Auto oder an irgendwas anderem. Er erfreut sich im Herrn. Wonach sehnt er sich? Nach dem Herrn! Eines seiner größten Segnungen ist, dass der Herr ihm den Herrn geben wird.

Ein sehr wohlhabender Mann kam einmal zu mir um mit mir zu reden, dass der Herr sehr an seinem Leben gearbeitet hat. Dass er einige ernste Veränderungen vornehmen wird. Und ich preise Gott dafür, er hat das dann wirklich getan.

Und, das war vor Jahren und er sagte: “Bruder Paul, weißt du, ich seh dich so und ich hab irgendwie den Eindruck, dass das nicht richtig ist und dass das nicht fair ist”. Und er redet weiter und weiter darüber, dass er so viel hatte und ich so wenig hatte. Und das ist heute nicht mehr der Fall, Gott sorgt sehr gut für mich! Das war vor langer Zeit und er sagte: “Weißt du, ich fühl mich so schlecht deswegen, das ist einfach nicht fair”.

Und ich sah ihn an. “Ja, das ist ist einfach nicht fair.” Und er schaute mich etwas seltsam an, er erwartete nicht, dass ich mit ihm übereinstimme. Ich sagte: “Nun, ich denke, das ist wirklich nicht fair, Bruder, es tut mir sehr Leid für dich, ich fühle fast, als sollte ich mich entschuldigen, aber ich kann nicht gegen Gottes Souveränität ankämpfen, nun, so hat er es eben gemacht.”

Und er sagt: “Was erzählst du da?”
“Nun, es tut mir irgendwie sehr Leid, dass deine Lebensgeschichte so verlaufen ist”

Er sagte: “Nein, ich meinte es anders herum!”

Ich sagte: “Nein, du hast es falsch rum. Alles, was du hast, ist Geld. Jedes mal, wenn ich meine Knie im Gebet beuge, vernehme ich die Gegenwart Gottes. Fast jedes mal, wenn ich dieses Buch aufschlage, lehrt er mich etwas. Ich habe ihn Menschen retten gesehen, ich habe ihn Menschen heilen gesehen, ich habe ihn Wunder tun gesehen, die nicht erklärt werden können! Es tut mir so leid für dich, dass dein Lebensweg dich zum Geld geführt hat.”

Seht ihr? Er gibt uns, wonach unser Herz verlangt! Überseht nicht, was er GETAN hat. Ist euch klar? Schaut allein mich an: Ich habe eine Frau und ich habe drei Kinder, das Haus steht fest. Ohne Christus wäre ich entweder ein Alkoholiker oder tot. Wahrscheinlich drei mal verheiratet, hätte Kinder, die ihren Vater hassen würden, weil er ein egozentrischer Drecksack wäre. Du kannst Gottes Segen dir da nicht ausmalen. Du hast keine Vorstellung davon, was du ohne ihn wärst! Er gibt uns, das wonach sich unser Herz sehnt. Und wisst ihr, der demütige Mann weiß das. Er folgt ihm nicht krankhaft nach, wie die Jünger, als Jesus nach Jerusalem geht – “Lasst uns mit ihm nach Jerusalem gehen und mit ihm sterben – ohne irgend einen Sinn dahinter” – Das ist doch nicht die Weise, wie ein demütiger Mann Gott folgt. Er folgt ihm fröhlich und voll Hoffnung! Voll Hoffnung dem gegenüber, was Gott TUN WIRD. Durch ihn und in seinem Leben.

Er wird dir das geben, wonach dein Herz sich sehnt. Vertraue deinen Weg dem Herrn an. Was ist ein demütiger Mann? Nun, das ist er, gerade hier! Er vertraut seinen Weg dem Herrn an. Ein demütiger Mann versucht nicht, seine eigenen Wege zu suchen. Er gräbt sich nicht durchs Land um seinen eigenen Kanal zu bauen. Er arbeitet nicht so, um eine Leiter zu ersteigen oder zu manipulieren oder irgendwas, sondern er vertraut dem Herrn seine Wege an! Herr, du tust mit mir, was du willst. Ich werde dir folgen. Ich vertraue meinen Weg dir an. Aber der demütige Mann weiß auch: Vertraue auf ihn und er wird es tun! Er wird deine Gerechtigkeit leuchten lassen wie das Licht! Das ist kein krankhaftes, “ich werde alles verlieren, nur um Gott zu folgen”, er weiß, dass Gott ihn verteidigen wird. Gott wird seine Gerechtigkeit hervorbringen, Gott wird seine Hilfe sein. Ein demütiger Mann ist zuletzt jemand, der Gott vertraut. Der seine Wege Gott anvertraut.

Sprüche 3, 5:

Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand;

Der demütige Mann ist der, der das tut.