Archiv | August, 2010

Zeugnis von Gottes Gnade – Don Johnson

30 Aug


Don Johnsons Zeugnis über die Gnade Gottes.

Wie lieblich und kostbar ist doch der HERR? Ist er nicht so wundervoll? Und ich sag euch …wenn ich darüber nachdenke… Ich könnte jetzt in der Hölle sein. Und Gott müsste sich nicht bei mir entschuldigen. Ich könnte dort sein, abgeschnitten von seiner Gnade, ich könnte für immer verloren sein. Ich könnte darauf warten, vor dem großen weißen Thron erweckt zu werden und in den ewigen See aus Feuer geworfen zu werden und darüber nachzudenken, dass Gott Gnade mit mir hatte, mich gerettet hat und mich in eine Beziehung mit seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus brachte, der mir Frieden gab, den ich nirgend sonst fand, der mir Freude gab, die zu manchen Zeiten wirklich unaussprechlich ist und mir das Leben überhaupt verständlich macht in den Schriften…

Gott lehrt und zeigt mir die Reichtümer und die Schätze um die es in meinem Leben und im Leben von anderen geht und wohin die Dinge laufen. Ja …

Dass dir diese Dinge einfach so gegeben sind, zu wissen, dass du nicht für sie bezahlt hast und sie nicht verdient hast, dass du nicht dafür gearbeitet hast, dass sie dir einfach geschenkt wurden – Alles, weil ER den Preis bezahlte, damit dir das gegeben werden konnte. Wieder – Wie können wir da nicht leidenschaftlich werden, wie können wir uns nicht selbst völlig IHM hingeben? Wie können wir nicht JEDEN TAG von seinen Herrlichkeiten erfasst werden? Lasst uns mit Gott wandeln! Lasst uns bis zum Tode gegen Sünde kämpfen und der Welt den Rücken kehren. Denn… was sollten wir sonst tun? Wir als Gerufene, was sonst könnten wir tun? Lasst uns einfach darin weitermachen, den Herrn kennen zu lernen.

Das das Wunderbare daran ist: Ich bin dankbar für die Verheißungen in der Schrift, dass der Herr nicht fertig mit uns ist bis wir eines Tages völlig ins Bilde Jesu Christi verwandelt auferstehen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das sein wird. Es ist wirklich schwer, darüber nachzudenken. Eines Tages werden wir all die Eigenschaften haben, nicht die Eigenschaften der Gottheit, sondern die heiligen Eigenschaften unseres Herrn Jesus Christus. Eines Tages werden sie völlig auf uns in Körper, Geist und Seele übertragen und wir werden eines Tages auferstehen und wir werden nicht mehr in der Lage sein, auch nur einen schlechten Gedanken zu denken. Da wird keine Versuchung sein und wenn Versuchung da wäre, würde sie keinen Reiz für uns haben

… was ich sagen mag: Dankt Gott für die unaussprechlich herrlichen Freuden im gegenwärtigen Leben, Jesus Christus zu kennen und für die Schätze und die Fülle und die Reichtümer und die Herrlichkeit, die noch an uns offenbart werden, die wir Kinder Gottes sind. Geliebte, ich sag euch noch einmal… wie wundervoll Gott doch ist, wie liebevoll er ist und lasst uns doch unsere Tage von nun an damit verbringen, IHN zu preisen, IHN zu ehren, IHM zu danken, IHM zu dienen, für IHN zu leben, alles zu tun, was wir können für SEINE Ehre, IHN zu suchen.

Und das wunderbare ist, dass ER für uns sorgt, wir werden von IHM nicht im Stich gelassen, wenn wir Gnade, den Geist, das Wort und die Gesundheit brauchen, um es bis ans Ende zu machen. Amen. Lasst uns dran bleiben, Geliebte!

Mein Großvater war ein Baptisten-Pastor, mein Vater war ein Diakon in einer Baptistengemeinde in der ich groß wurde. Ich wurde mit dem Evangelium groß gezogen und schon im frühen Alter, da erinnere ich mich wie ich zum ersten mal verstand, dass ich verloren war. Da war ich 6 jahre alt und wurde von meiner Sünde überführt. Meine Mutter gab mir ein strenges Verbot. Ich hatte ein kleine Luftpistole und sie sagte mir, ich dürfe die Spatzen abschießen, aber keinesfalls einen von diesen roten Vögeln und als ich auf dem Hinterhof war, da kann ich mich so klar erinnern, da war dieser rote Vogel in diesem Baum und ich setzte an mit meiner Waffe und dachte: “Meine Mama hat mir verboten, diesen Vogel abzuschießen” , aber es war ein zu großes Ziel und die Versuchung zu groß und ich schoss auf den Vogel – Ich sagte mir: Den werd ich so oder so nicht treffen – Aber ich traf ihn tödlich und er fiel vom Baum und als der Vogel fiel, da empfand ich als ob Gott vom Himmel auf mich niedersieht und sofort auf der Stelle empfand ich meine Sünde und meine Verlorenheit, darüber, dass ich mich verfehlt hatte und gesündigt hatte, meinen Eltern nicht gehorcht hatte und ich wusste, dass es Sünde war, meiner Mutter und meinem Vater nicht zu gehorchen. Und von da an litt ich unter meiner Sündenerkenntnis, die war sehr stark.

Und ja, ich ging in diese Gemeinde … ich hab ein wenig ein kompliziertes Zeugnis, aber mein erster Eintritt ins Glaubensleben, den hatte ich als ich 11 Jahre alt war. Bei den Baptisten hieß das damals eine “Ferien-Bibel-Schule” und ich sagte schon, dass ich überführt war von meiner Sünde und selbst da hat der Herr an mir gearbeitet. Der Pastor hatte ein paar sehr einfache, aber sehr starke Predigten über Erlösung an junge Leute gerichtet und ich erinnere mich an den Abend bevor ich gerettet wurde, da ging ich ins Bett und irgendwie hatte ich jenes kleine Gebet, gehört und legte mich dann eben schlafen “Ich bete, dass der HERR meine Seele bewahre, und wenn ich sterbe, bevor ich wieder erwache…” – Und ich hab darüber nachgedacht – Wenn ich sterbe, bevor ich wieder erwache, dann komm ich in die Hölle. Ich bin verloren. Und ich hab mich entsprechend gefühlt.

Aber am nächsten Tag waren wir wieder in der Gemeinde am nächsten Tag in der “Bibelschule” – Das war damals in einer arminianischen Gemeinde, wo sie eine Einladung nach vorn zu kommen, gaben und der Herr arbeitete an mir und der Pastor fragte: “Will jemand von euch Kindern den Herrn Jesus als Erretter empfangen? Will heute jemand sich zum HERRN bekehren?” – Und ich erinnere mich dran, wie mich zu einem Freund neben mir umdrehte und sagte ihm: “Wenn du gehst, dann gehe ich auch!” Und er schüttelte den Kopf. Und ich sagte: “Ich werde nach vorn gehen, egal, ob du gehst oder nicht”. Und ich erinnere mich daran, wie ich zum HERRN kam, ich ging Richtung Christus und es war eine einfältige Buße und einfältiger Glauben und ich öffnete dem Herrn mein Leben und ich kann mich daran erinnern. Das war irgendwie zwischen dem ersten und zweiten Schritt – da gab mir der Herr Frieden, dass meine Sünden vergeben waren – Ich war in einer Southern Baptist-Gemeinde und ich wurde nicht sonderlich gut gelehrt und unterwiesen und nichts gegen diese Gemeinde, aber ich bin nicht sehr gewachsen – Stellt euch das so vor – “Du bist gerettet, was gibt es denn sonst noch zu tun?”

Aber ich habe gelernt, dass Erlösung nicht nur ein einmaliger Schritt ist, sondern es ist eine tägliche Entscheidung und es ist eine lebenslange Hingabe. Eine tägliche Hingabe, sein Leben niederzulegen und den HERRN zu suchen, ihm Vorrang zu geben und in meinen Teenagerjahren, da war es so, der Herr ließ mich nie gehen. Ich kann euch da Zeugnis über die Züchtigung des HERRN geben. Ich hab öfters gute, heftige Prügel vom HERRN bekommen als ich die Gemeinschaft mied und lasst mich euch sagen: Wen der Herr liebt, den züchtigt er und er peitscht einen jeden Sohn, den er empfängt, wenn du als Christ ungehorsam bist und du nicht tust, was du tun solltest, dann wird Gottes Rute dich auf eine Weise treffen. Und seine Schläge, die tun weh und sie haben Wirkung und der Herr schlug mich zurück ins gelobte Land. Preis den Herrn! Amen!

Die Zeit läuft – verschwende nicht dein Leben!

Bibelstudium für Einsteiger ( Buch )

27 Aug

Ich mag hier einmal ein Buch vorstellen, dass sehr nützlich sein könnte und zwar ist es verfasst von R.C. Sproul und trägt den Titel:

Bibelstudium für ein Einsteiger

Warum möchte ich dieses Buch vorstellen? Nun, ich komme oft mit Leuten in Berührung, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie die Bibel sehr willkürlich auslegen. Oft lesen sie kaum die Bibel, und oft vertreten sie Lehren, die sie vertreten, weil ihre Gemeinde / Gruppe / Lieblingsprediger (… ) diese Lehre vertritt, ohne, dass sie sich je Rechenschaft gegeben hätten, WIE sie mit ihrer Bibel umgehen und ob ihr Umgang mit der Schrift gut und begründbar ist.

R.C. Sproul will in diesem Buch Mut machen: Ja, man kann die Bibel verstehen, und nein: sie spricht nicht in Rätseln, die unsere Fanatasie zu allerlei möglicher Spekulation anregen sollten. Ich finde das Buch wichtig und sehr sinnvoll, weil es auf sehr wenig Seiten sehr viel korrigiert und klarstellt, nicht nur für den gelehrten Theologen, sondern auch für den “normalen” Bibelleser. R.C. Sproul schreibt nachvollziehbar und eingängig, trotz der nicht ganz einfachen Thematik und versucht nicht, den unbedarften Leser noch mehr zu verwirren, sondern versucht Klarheit in die Fragen zu bringen, wie z.B. “wie lese ich die Bibel?”, “wie interpretiere ich die Bibel?”, “wo liegen dabei Fallen?”, “wo finden sich Hilfen dafür?” etc.

Besonders wertvoll die Kapitel “Persönliches und selbstständiges Bibelstudium” und “Praktische Regeln für die Auslegung”

Einen Auszug aus dem Buch ( Vorwort, Inhaltsverzeichnis und Kapitel “Hermeneutik- Die Lehre von der Auslegung” ) findet man unter folgendem Link:

http://www.betanien.de/verlag/muster/bibelstudium-auszug.pdf

Verlagstext:

Der Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern muss sich vom Wort Gottes ernähren (Mt 4,4). Dieses Buch hilft, richtig an die Bibel heranzugehen und sie richtig zu verstehen. Zuerst zeigt der Autor, warum wir die Bibel studieren sollten und verdeutlicht auch das Vermächtnis der Reformation, die das persönliche Bibelstudium überhaupt ermöglicht hat. Dann erklärt er, was beim Bibellesen zu beachten ist, wie z.B. Hintergrund des jeweiligen Bibelbuches, literarischer Stil, Zusammenhang, die Wichtigkeit und die Grenzen buchstäblicher Auslegung usw., und dass die Schrift allein durch die Schrift auszulegen ist. Häufige Fehler beim Bibelstudium werden geklärt und praktische Tipps und Hilfsmittel genannt. In leichtverständlichem und gut lesbarem Stil wird so nicht nur Biblschülern und Studenten, sondern jedem Christen eine solide Hermeneutik (Lehre vom rechten Verstehen der Bibel) vermittelt.

Ein Übungsteil (“Fragen zur Lernkontrolle und Vertiefung”) macht das Buch auch als Kurs für Jugend- und Bibelgruppen usw. verwendbar.

“Wenn ich der Teufel wäre, wäre ich höchst unerfreut über dieses Buch.” (James I. Packer)

Inhalt:
Bibelstudium – Warum?
Persönliches und selbständiges Bibelstudium
Hermeneutik: die Lehre der Auslegung
Praktische Regeln für die Bibelauslegung
Die Bibel und Kultur
Hillfsmaterialien fürs Bibelstudium
Fragen zur Lernkontrolle und Vertiefung

Deine Not ist Denjenigen zu sehen, der auf dem Thron sitzt

26 Aug

Auszug aus einer Predigt von Paul Washer

[...]
Eine der größten Nöte der Gläubigen heute, sowohl für euch als auch für mich, ist, dass wir einen Thron sehen.

Jesaja tat es Not einen Thron zu sehen. Als König Usiah starb, sah er den HERRN sitzend auf einem Thron. Ezekiel hatte es nötig einen Thron zu sehen, Jeremia brauchte einen Thron. Wirklich, vor allem Ezekiel tat es Not einen Thron sehen. Euch tut es Not einen Thron zu sehen. Gläubiger, dir tut es Not. Dass da ein Gott ist und er dich erlöst hat. Aber der Gott, der dich erlöst hat, der ist dein HERR und sitzt auf einem Thron, der so immens und groß ist, dass alles andere im Vergleich dazu gleichsam verschwindet.

Du brauchst einen Thron sehen, wenn du denkst, du kannst die Dinge auf deine eigene Art und Weise tun. Aber du brauchst auch einen Thron, wenn du die Dinge auf Gottes Weg tust und dir alles entgegen steht. Es tut dir Not einen Thron zu sehen.
[...]
Weiter heißt es: Dieser Thron ist ein großer Thron. Das Wort, was im griechischen steht, ist μεγαϛ, von dem wir heute unser “Mega” ableiten. Das bedeutet etwas Großes. Das Wort kann übersetzt werden als “Erscheinung”, “Dimension”, “Masse”, “Gewicht”, “Umfang”, “Ausmaß”, “Rang” , “hohe Stellung”, “Wert”, “Tugend”, “Autorität” und “Macht”.
[...]
Hört, was die Schrift sagt. Jesaja sagt: “So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde ist der Schemel meines Fußes”. Niemals gab es einen König auf diesem Erdball, der einen ganzen Kontinent besaß und ihn behielt. Es gab große Könige, vor denen wir zittern würden und vor denen der größte Teil der Welt gezittert hat, aber ihnen gehörte nicht einmal ein Teil der Erde. Und doch, der König, vor dem du stehen wirst, der König, der dich richten wird, der ist so groß mit seinem Thron, dass er diesen Planeten gleichsam zum Fußschemel hat. Er setzt seine Füße hier ab.

Wie groß ist dann seine Macht? Wie groß ist seine Herrschaft? Wie groß ist derjenige, vor dem du stehen wirst?

Etwas anderes, was von der Größe dieses Thrones spricht, ist folgendes: Nun hat Johannes diese Vision. Ich möchte, dass ihr da darüber nachdenkt. Johannes hat diese Vision und sagt: “Ich sah einen Thron”. Aber wisst ihr, dass da eine fast unzählbare Schar an Menschen da vor dem Thron steht? Ein Meer, Ozeane von Menschen so weit wie das Auge sehen kann. Aber Johannes bemerkt keinen von ihnen. Fällt euch das auf? Er bemerkt sie überhaupt nicht, weil der auf dem Thron so groß ist, dass es jeden anderen gleichsam verschwinden lässt, total und vollständig verschwinden lässt.

Ist es nicht bemerkenswert wie viel Wert der Mensch auf den Menschen legt und wie wichtig wir füreinander sind? Aber wenn Gott sich selbst am Ende voll offenbart, dann werden wir alle total und vollständig verschwinden. Es gibt Bücher nur über dieses Wort.

Stell dir vor, du ringst mit Stolz. Du hast Not für einen Blick auf den Thron Gottes. Und all dein Stolz zerbricht und verschwindet. Ich möchte, dass ihr auch etwas anderes an diesem Thron erkennt. Er ist groß wegen dem, der auf ihm Hört zu, was die Schrift sagt. Sie sagt, er ist der “ICH BIN”, das Alpha und das Omega, der Uralte der Zeit, der ewige Gott, der unsichtbare Gott, der gepriesene Gott, der Mächtige, der Heilige, der gerechte Gott, der Gott der Götter, der König der Könige, der Herr der Herren, der Besitzer des Himmels und der Erde, der Gepriesene und einzig Herrschende, der Gesetzgeber, der Richter der ganzen Erde, Der zu Fürchtende, die Bibel sagt, derjene, der zu fürchten ist.

Nebukadnezar sagte das:

Aber nach Verlauf der Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel empor, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Da lobte ich den Höchsten und pries den, der ewig lebt, und verherrlichte ihn, dessen Herrschaft eine ewige ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt; gegen welchen alle, die auf Erden wohnen, wie nichts zu rechnen sind; er verfährt, wie er will, mit dem Heer des Himmels und mit denen, die auf Erden wohnen, und niemand ist, der seiner Hand wehren, noch zu ihm sagen dürfte: Was machst du?

Das ist der Gott der Bibel. Einer der Gründe, weswegen ich predige, ist genau das, was Nebukadnezar da geschah. Er sagte: “Ich sah zum Himmel und mein Verstand kehrte zu mir zurück”

Und wir sollten sehen, dass der, der auf dem Thron ist, sitzt. Schaut euch das an. Er sitzt. Die Tatsache, dass Gott auf diesem Thron sitzt, die zeigt ruhige, eine vollkommen ruhige Herrschaft. Gott ist nicht beunruhigt. Er hat keine Angst. Das kam ihm keiner Überraschung gleich. Es ist die Welt, die davon überrascht getroffen sein wird, nicht Gott. Er hat das von Ewigkeit her festgelegt. Das erinnert mich an Psalm 2, wo es heißt:

Warum toben die Heiden und reden die Völker vergeblich? Die Könige der Erde stehen zusammen, und die Fürsten verabreden sich wider den HERRN und wider seinen Gesalbten: «Wir wollen ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!» Der im Himmel thront, lacht, der HERR spottet ihrer.

Habt ihr gemerkt, dass am Tag des Gerichts, wenn jedes Geschöpf in der Hölle, jedes Geschöpf, das je auf der Erde war, die Fülle der Schöpfung sich gegen den, der auf dem Thron sitzt, erheben würde, dass sie zusammen nicht mehr Kraft hätten als der Schwächste von ihnen in sich selbst Kraft zeigen könnte? Das käme einer winzigen Milbe gleich, die ihren Kopf gegen eine ganze Welt aus Granit schlagen würde. Das ist der Gott, mit dem jeder hier von euch zu tun hat! Macht dir das keine Angst? Wenn das Blut Christi nicht deine Hoffnung ist, dann muss dir das Angst machen. Nun, im Text geht es weiter und da steht folgendes: “vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel” – Das Wort fliehen kommt im griechischen von dem Wort Φευγω – Das heißt wörtlich – “fort fliehen” oder “Sicherheit in der Flucht suchen”
[...]
Nun, was bedeutet all das? Ich möchte, dass ihr über etwas nachdenkt! Stellt euch vor – ob jung oder alt – ihr werdet in den Thronsaal Gottes geführt. Und wie ihr geführt werdet und nicht anhalten könnt – sie zwingen euch dazu, vorwärts zu gehen – und wie du so geführt wirst, da siehst du wie Himmel und Erde in die andere Richtung rennen und schreien “Flieht, flieht! Flieht vor dem Zorn Gottes. Flieht vor dem, der auf dem Thron sitzt. Wer kann seine Gegenwart schauen? Die Flüsse trocknen aus und die Berge schmelzen!”

Und du, du völlig bedeutungslose Milbe. Du wirst dem begegnen, vor dem die Schöpfung in Furcht und Schrecken flieht. Und dann stell dir das vor: Du läufst da nun hin – stolz auf all deine Errungenschaften und auf all die Dinge, die du hast und auf Titel und Besitztümer und dies und das. Wie du in diesen großen Raum läufst, siehst du, wie alles dieser Welt, das nicht ewig ist an dir vorbeigleitet in eine andere Richtung um zerstört zu werden. Du wirst gerettet werden, aber wie durchs Feuer. Alles ist verloren.

Was bedeutet das? Es bedeutet das: Die Welt wird vergehen und mit ihr ihre Lust, aber der, der den Willen Gottes tut, der wird ewig leben! Dieses Wort hier, wo es heißt “die Welt wird vergehen” – das bedeutet wortwötlich und kann auch so übersetzt werden : “wird herausgeschoben werden” . All die Dinge, die dir so wichtig sind, die Dinge, die vergehen werden, die schiebt Gott nun selbst jetzt – im Gericht – hinaus.
[...]
Die von euch, die möglicherweise den Herrn nicht kennen, alles, worauf du schaust, ist die Erde, das ist die Grundlage, auf der du alles andere beurteilst. Du musst zum Himmel schauen, so dass dein Verstand zu dir zurückkehrt. Du musst die ewigen Dinge betrachten und realisieren, was eigentlich vorgeht. Denkt ihr, ich würde mein Leben für Dichtung geben? Das ist keine Dichtung. Das ist Wirklichkeit. Das ist, was geschehen wird. Das ist, was auf jeden Fall geschehen wird. Und die von uns, die Gläubige sind – ja, unsere Herzen wurden erneuert. Ja, wir wurde wiedergeboren durch den Heiligen Geist, aber vergiss niemals, dass der christliche Glaube ein Prozess der Heiligung ist. Du kannst dich den ganzen Tag rühmen, dass du wahres Evangelium hast und ich freu mich, dass du das tust. Aber du kannst immer noch fasziniert sein von dieser Welt, abgelenkt sein, weil du einfach auf die Dinge dieser Welt siehst, die glänzen, Dinge, die den Menschen heute so wichtig sind. Du musst zum Himmel sehen. Du hast Not, einen Thron zu sehen. Du musst die Wirklichkeit sehen, dass dein Verstand doch zu dir zurückkehren möge!

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Die ganze Predigt in voller Länge findet sich hier:

http://lannopez.wordpress.com/der-grosse-weisse-thron-und-das-gericht-gottes/

Unser Problem

24 Aug

Auszug aus einer Predigt von Paul Washer

[...]

Manche von euch, die 60 oder 70 Jahre alt sind. Ihr hörtet solches Predigen ständig als ihr Kinder wart. Aber nun scheint es, dass die nachfolgenden Generationen die Wahrheit nicht ertragen können. Sie wollen lieber verführt sein und gut von sich denken.

Aber ein Mann, der seine Krankheit nicht akzeptiert, der wird nicht geheilt werden! Ein Mann der nicht all seine Hoffnungen zerstört hat – bezüglich seiner eigenen Selbstgerechtigkeit, seinem Verdienst und seinen Werken – der kann nicht zu Christus kommen. Wir müssen erkennen, dass wir in uns hoffnungslos sind und es nur einen Retter gibt und sein Name ist Jesus. Wir gehen zurück in den Römerbrief – Kapitel 3 Vers 10. Da steht:

Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;

Das Wort gerecht meint in einer Weise „fehlerlos“. Es spricht von einem Standard. Um gerecht zu sein, muss man perfekt einen bestimmten Standard vollkommen zu erfüllen. Wenn du diesen fehlerlosen Standard nicht erreichst, dann bist du verdreht, falsch, pervertiert. Der Standard ist Gottes Wesen und Gottes Gesetz und die Bibel sagt, dass niemand Gottes Standard, sein heiliges Wesen erfüllt hat, niemand hält Gottes heiliges Gesetz. Wir alle sind verdreht und ausgerenkt.

Es heißt auch:

Es ist keiner verständig, keiner fragt nach Gott;

Wenn du jemals wirklich Gott gesucht hast, dann nur, weil Gott dich zuerst gesucht hat.

Es heißt:

Alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer!

Wie viele Menschen, selbst wenn sie in den christlichen Kreisen unterwegs sind, werden dir erzählen, dass sie in den Himmel kommen, weil sie nicht sooooo schlecht sind! Sie kommen in den Himmel, weil sie gut sind. Aber was sagt die Schrift?

Es ist keiner gut, auch nicht einer;

Keiner! Alle haben gesündigt. Du magst sagen: Bruder Paul, ich hab nicht viel gesündigt! Wie oft musst du sündigen? Adam und Eva haben nur ein mal gesündigt und die ganze Schöpfung wurde in moralisches Chaos und Gericht gestürzt. Du hast öfter gesündigt als du zählen kannst. Wenn Adam und Eva und die ganze Schöpfung der Verdammung – wegen dieser einen Sünde – nicht entkommen konnten, wie willst du der Verdammung entkommen, wegen der Sünden, die du auf dich gebracht hast?

Du sagst: Aber ich bin ziemlich gut nach menschlichen Maßstäben, aber du wirst nicht nach menschlichen Maßstäben beurteilt, sondern du wirst von Gott beurteilt. Von einem gerechten und heiligen Gott. Und er hat dein Herz gesehen. So viele Leute sagen zu mir: Richte mich nicht, weil du weißt nicht, was in meinem Herzen ist! Was für eine törichte Aussage. Denn sie würden sich schämen, wenn ich wüsste, was in ihrem Herzen ist. Wie kommen sie überhaupt auf die Idee ihr Herz zu nehmen als Nachweis, dass sie gut sind? Denn sie verbergen ihr Herz vor jedem!

Du kennst mich nicht wirklich!

Nun, o.k., dann lass mich sehen, was du im Verborgenen tust und denkst.

Nein, das würde ich dich niemals sehen lassen.

Allein schon die Gedanken unseres eigenen Herzens klagen uns an. Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes!

Oft nimmt man diesen Vers heute und gibt ihm eine humanistische Bedeutung. Was bedeutet es, der Herrlichkeit Gottes zu ermangeln? Nun, Gott hatte einen wundervollen Plan für uns alle und er hatte so viel in uns investiert, uns zu sehen, wie wir mit Herrlichkeit erfüllt sind, aber trotz seines großen Plans hat keiner von uns das erreichen können. Ich denke nicht, dass das die vordergründige Bedeutung dieses Textes ist! Wenn es heißt, dass wir der Herrlichkeit Gottes ermangeln, dann sollte das im Zusammenhang mit Römer Kapitel 1 gesehen werden, wo steht: Obschon sie Gott kannten, haben sie ihn nicht als Gott verehrt, noch ihm gedankt. Ihr seid geschaffen worden! Von wem? Von Gott! Und ihr seid nicht nur von Gott geschaffen worden, sondern all euer Lebensvermögen, eure Existenz wird letztlich noch von ihm noch erhalten. Ihr schuldet jeden Atemzug und jeden Schlag eures Herzens Gott. Und jeder Atemzug ist nur gegeben, um ihm Anbetung zu bringen und das Herz schlägt nur, um ihm zu dienen. Und schaut doch dieses Zeugnis, das gegen uns spricht! Unser Leben und Denken ist davon erfüllt, nach unserem eigenen Vorteil zu trachten! Nach unseren eigenen Träumen, unseren eigenen Zielen, unserem eigenen Willen zu streben. Was wir wollen! Selbst die, die für sich beanspruchen fromm oder religiös zu sein, müssten zugeben, dass sie in ihrem täglichen Leben praktische Atheisten sind! Gott ist ihrem Denken fern! Wenn sie im Geschäft, in der Fabrik oder auf dem Feld sind, wenn sie zu Hause arbeiten, ist da Gott das Zentrum ihrer Gedanken? Ist all ihr Denken und all ihr tun allein auf die Ehre Gottes ausgerichtet?

Du sagst zu mir: Bruder Paul, niemand ist so! -> Genau das will ich euch sagen! Alle haben gesündigt und alle ermangeln der Herrlichkeit Gottes!

Warum sind Menschen so leer und so ärmlich und so ohne Sinn im Leben? Ist es nicht seltsam? Die Christen in Amerika sind die reichsten und bewahrtesten Christen in der ganzen Geschichte und wenn man in all die sogenannten christlichen Buchläden geht, sieht man, dass 85 % der Bücher darüber geschrieben sind, wie leer wir sind! Wollt ihr wissen, warum wir so leer sind?

Zu aller erst, weil die große Mehrheit derer, die sich da Christen nennen, nicht bekehrt sind! Zweitens, selbst die, die sich Christen nennen, sind genau deswegen so leer, weswegen Jesus nie leer war! Er sagte: Ich hab Nahrung zu essen, die ihr nicht kennt! Meine Nahrung ist, den Willen meines Vaters zu tun. Unsere Nahrung ist, auf dieser Erde voran zu kommen. Erfolg, Comfort. Ruhm. Freizeit. Jugend. Schönheit. Wir. Wir. Wir. Wir. Und je mehr wir von uns bekommen, umso leerer werden wir. Denn wir sind für etwas anderes geschaffen – besser gesagt – wir wurden für jemanden anderen geschaffen. Aber wir sind verdreht und an der falschen Quelle.

Wir haben nicht nur gesündigt, wir sind nicht nur getrennt von einem heiligen und gerechten Gott, sondern unser ganzer Lebenszweck ist uns entrissen worden. Denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes!

Und hier kommt nun das Problem! Das zu hören kann dir sowohl zum größten Segen werden als auch zum größten Problem. Worum geht es? Gott ist gerecht!

Du sagst. Das ist gut. Ich möchte einen gerechten Gott, ich möchte kein allmächtiges Wesen, das böse ist. Ich will einen gerechten Gott. Das sind gute Neuigkeiten, Bruder Paul! Nein, das sind sie nicht. Denn du bist nicht gerecht! Siehst du, da ist das Problem. Er ist ein gerechter Gott und ein gerechter Gott, der Richter der ganzen Erde, der wir Recht schaffen. Und wenn er Recht schafft, dann ist seine Antwort auf dich ziemlich bedrohlich.

Ich weiß, dass ihr diese Evangelisten wieder und wieder im Fernsehen gesehen habt. Wie oft höre ich einen Evangelisten auf die Kanzel steigen und sagen: Das erste, was ich euch lieben Leuten sagen möchte, ist, dass Gott – entgegen dieser ewig gestrigen puritanischen Prediger – nicht ein zorniger Gott ist. Wie oft habt ihr das gehört? Gott ist nicht ein zorniger Gott. In Ordnung. Lasst uns einfach mal sehen. Wir gehen zum siebten Psalm Vers 11.

Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der jeden Tag in Verärgerung ist. In manchen von eueren Übersetzungen steht “der täglich zürnt”. Seht ihr, Gott braucht keinen PR-Mann, der ihn politisch korrekt darstellt, damit ihn die Menschen mögen. Die Bibel sagt, dass Gott ein zorniger Gott ist und ihr solltet auf eure Knie fallen und ihn preisen, dass er das ist. Nicht nur ist er ein zorniger Gott, sondern er ist ein Gott der hasst. Und du sagst ja, Bruder Paul, du hast völlig recht. Gott hasst die Sünde und liebt den Sünder. Das schaut gut auf einem christlichen T-Shirt aus, aber das ist nicht biblisch. Die Bibel sagt nicht, dass Gott die Sünde hasst, den Sünder aber liebt. Die Bibel sagt, dass Gott den Sünder hasst. Schaut in Psalm 5 Vers 5.

Die Prahler bestehen vor deinen Augen nicht; du hassest alle Übeltäter. – In anderer Übersetzung “Du hasst alle, die Falsches tun”. Steht hier, dass Gott die Sünde hasst oder dass Gott den Sünder hasst? Du sagst: Bruder Paul, was ist dann mit Johannes 3, 16, wo steht, dass Gott so sehr die Welt geliebt hat – Ja, das steht in der Bibel. Aber Psalm 5 steht auch in der Bibel! Aber Gott ist voll Erbarmen und ein liebevoller Gott! – Ja, das ist wahr, wenn wir darüber reden werden, aber du kannst das nicht verstehen, bevor du nicht den GANZEN Ratschluss Gottes verstehst! Gott ist Liebe, aber dieser liebende Gott hasst! Gott ist voll Erbarmen, aber er ist auch zornig! Ihr könnt nicht einfach nur eine Seite der Münze nehmen, ihr könnt nicht einfach nur einen Teil der Geschichte nehmen. Und das ist das Problem heutzutage. Wie ich heute morgen gesagt hatte, ich hab einmal eine ganze Predigt über die Heiligkeit Gottes gepredigt. Nach der Predigt kamen 3 Männer zu mir, die sagten zu mir, sie hätten ein riesiges Problem mit mir, weil ich eine ganze Predigt nur über die Heiligkeit Gottes hielt und nicht ein einziges Mal die Liebe Gottes erwähnte.

Und ich sagte. Gentleman. Gestern Abend zuvor habe ich eine ganze Predigt über die Liebe Gottes gepredigt und nicht einmal habe ich die Heiligkeit Gottes erwähnt und nicht einer von euch hatte ein Problem damit.

[...]

Die ganze Predigt am Stück:

http://lannopez.wordpress.com/das-kreuz-jesu/

In diesem Zusammenhang auch – Sehr bedenkenswert:

“Sport, Spiel, Spannung Teil 1″

“Sport, Spiel, Spannung Teil 2″

“Sport, Spiel, Spannung Teil 3″

( Ich möchte aber darauf verweisen, dass ich nicht zu allem in dem Vortrag Ja und Amen sage – interessant im zweiten Teil sind sicherlich die Ausführungen zu Architektur, aber ich würde nicht unbedingt sagen, dass die traditionelle Bauweise aus der Bibel abzuleiten wäre, die sagt doch recht wenig dazu – zumindest im NT, das wird auch an keiner Stelle gesagt, es wird nur darauf verwiesen, wie  die traditionelle Architektur, die eher der traditionell reformierten Theologie entsprach, aufgegeben wurde in Hinblick auf die “moderne” Theologie, wie sie im Vortrag beschrieben wird)

Gefunden: Gottes Wille

20 Aug

Ich möchte hier auf ein kleines, ziemlich unkompliziertes und sehr praktisches Büchlein aufmerksam machen. Ich denke, den meisten Christen geht es manchmal so, dass sie sich fragen, wie sie den Willen Gottes für ihr Leben erkennen können und wie sie “Gottes Stimme” hören können, wenn es zum Beispiel darum geht, Entscheidungen zu Fällen etc..

Ich hatte da lange Zeit doch mitunter sehr seltsame Vorstellungen diesbezüglich ( was auch damit zusammenhängt, dass ich in charismatischen Gemeinden groß geworden bin, die ein recht mystisches Führungsverständnis hatten ) und ja, man kann sich damit schon auch verrückt machen. Und ich bin deswegen dankbar für dieses Buch, das in wenigen Seiten ziemlich vieles korrigiert, was mir mitunter ziemliche Probleme bereitet hat.

Sehr schön, dass MacArthur seine Ausführungen auf die Schrift gründet – und auch zeigt, wie das dann praktisch aussehen kann. Er räumt dabei mit manchem Klischee auf, das man so findet ( man lese auch das Beispiel weiter unten ) und weist auf Gottes eindeutig offenbarten Willen hin im Gegensatz zu irgendwelchen “Zeichen”, die manch ein Gläubiger zu sehen meint, wenn er Gottes Willen für sich persönlich zu erkennen sucht.

MacArthurs Buch ist sicher weit davon entfernt, eine erschöpfende Analyse zu sein, aber gibt in Kürze viele gute Prinzipien mit auf den Weg, vielleicht weniger was für den “Theologen”, aber sicher etwas für den “normalen” Gläubigen, was sehr hilfreich und “praktisch” sein kann.

Gefunden – Gottes Wille

Herr, wenn sie sich mit mir auf diese Bank setzt, dann soll das dein Zeichen sein, dass du willst, daß ich sie heirate!«

Die Bank war frisch gestrichen, die Ehe kam nicht zustande.

Mancher Christ, der nach Gottes Willen sucht, könnte genauso gut sein Horoskop lesen. Geht es nicht auch anders? Und was ist das überhaupt – Gottes Wille? John MacArthur, Pastor der Grace Community Church in Sun Valley, Kalifornien, und vielgehörter Gastredner, zeigt den Weg heraus aus dem mal abergläubischen, mal argwöhnischen Krampf mit dem Willen Gottes. In der Bibel hat uns Gott viel mehr über seinen Willen offenbart als wir denken. Er will uns noch viel tiefer führen als wir uns vorstellen. Gottes Wille ist nicht Dienstleistung und nicht Drohung, sondern die Chance meines Lebens. Wie das geht? Lesen Sie selbst.

In dem Zusammenhang auch noch einmal der Hinweis auf Hans-Werner Deppes Vortrag “Wie redet und handelt Gott in meinem Leben?

Wie redet und handelt Gott in meinem Leben?

18 Aug

Ich bin hier auf einen Vortrag von Hans-Werner Deppe gestoßen, den er auf der ersten Betanien-Konferenz gehalten hat. Es geht um das Thema:

“Wie redet und handelt Gott in meinem Leben?”

Der Vortrag ist sehr bedenkenswert, weil er die Führung Gottes nicht in irgendwelchen “Eingebungen” / “Eindrücken” oder “plötzlich ins Auge springenden Bibelversen” sucht, sondern sehr nüchtern bei dem zu bleiben versucht, was geschrieben steht.

Der Vortrag als MP3 findet sich hier:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/BetanienKonf09_Deppe.mp3

Ein Skript in .pdf-Form findet sich hier:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/Deppe_GottesRedenundHandeln.pdf

Mir hat der Vortrag sehr geholfen, manche blödsinnige Vorstellung aufzudecken, die ich im Kopf hatte und die nicht wirklich dem entsprach, was man in der Schrift findet.

Gesundes Bibelstudium

12 Aug

Ein Vortrag von Joachim Schmitsdorf

“Gesundes Bibelstudium

Was gilt mir und was gilt mir nicht?”

Hier als MP3:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/BetanienKonf09_Schmitsdorf.mp3

Hier als PDF:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/Schmmitsdorf_GesundesBibelstudium.pdf

Ist an sich für sich selbst sprechend, ich finde es unheimlich wichtig, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie wir mit der Schrift umgehen. Der Vortrag geht nicht groß in die Tiefe, aber legt wichtige Grundprinzipien eines gesunden Bibelstudiums klar dar und ist sehr hilfreich für jemanden, der sehr willkürlich mit seiner Bibel umgeht.

Auszug aus dem Vortrag:

[...] Um es vorab klar zu sagen: Die Frage „Was in der Bibel gilt mir persönlich?“ kann man nicht pauschal beantworten. Ich denke, die obigen Beispiele zeigen das. Es gibt dafür kein Patentrezept. Aber: man kann sie beantworten! Wollen wir erkennen, ob ein Bibeltext uns persönlich gilt (und wenn ja, inwiefern), dann müssen wir diesen vorher sorgfältig auslegen. Wir müssen erst objektiv feststellen, was dieser Text bedeutet, bevor wir ihn auf uns persönlich anwenden können. Es bedarf also immer einer gründlichen Prüfung des jeweiligen Bibeltextes. Doch hier liegt vieles im Argen. Selbst Christen gehen oft völlig falsch an die Bibel heran.[...]

Der Vortrag wurde auf der ersten Betanien-Konferenz gehalten.

Was ist Erlösung?

8 Aug

Wann immer ich Videos wie “Shocking Message” oder “Bist du ein echter Jünger” und ähnliches hochlade, ist mir sehr wichtig zu betonen, dass die Erlösung nichts ist, was irgendwie menschlichen Ursprung hat, sondern Christus allein zuzuschreiben ist. Wir können unser Vertrauen niemals auf unsere Frömmigkeit, oder auf unseren Gehorsam Gott gegenüber richten. Erstens ist kein Christ Gott vollkommen gehorsam, wir mangeln da alle und zweitens sagt Jesus nicht: “Glaubt an eure Buße”, “Glaubt an euren Gehorsam”, “Glaubt an euren Wandel als Christen”, “Glaubt an eure religiösen Erfahrungen”, sondern Jesus sagt: “WER an MICH ( an Jesus! ) glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben[...] ” ( Johannes 11, 25 u. 26 ).

Warum sage ich das? Die Videos wie “Shocking Message” oder “Bist du ein echter Jünger” betonen eine Seite des christlichen Lebens. Ein Christ hat ein anderes Leben als ein “Weltmensch”. Ein Christ denkt anders, ein Christ handelt anders, ein Christ lebt anders, und all das ist Gottes Werk in seinem Leben. Aber das ist es nicht, was einem Christen ZUERST Hoffnung geben sollte. Es sollte einem Menschen sehr wohl sorgen machen, wenn er ein eigentlich gottloses Leben führt und sich Christ nennt. Das ist gefährlich, sehr gefährlich, ich glaube kaum, dass so jemand wirklich an den Gott der Bibel glaubt. Aber es gibt auch eine andere Gefahr: Wenn jemand immer nur auf sich selbst sieht und sich fragt: “Reicht meine Buße?”, “Reicht meine Umkehr?”, “Reicht mein Glauben?”, “Reicht mein Ringen mit der Sünde?”, “Reicht mein Gehorsam?”, “Reicht mein Gott dienen?” um Gewissheit seines Heils zu finden, dann wird er es kaum finden. Weil er schaut nicht auf Christus, sondern sucht etwas, was in seiner eigenen Frömmigkeit liegt, das ihm Hoffnung gibt, mit Gott Frieden zu haben. Und das geht nicht. Denn unser Frieden mit Gott geht nicht auf irgend etwas zurück, was wir tun könnten, sondern die Schrift sagt, dass Gott den rechtfertigt, der aus Glauben an Jesus Christus ist. Die Rechtfertigung ist Gottes Werk und wir stehen gerecht vor Gott, weil Gott uns rechtfertigt, nicht wir haben uns selbst gerechtfertigt durch irgendetwas, was wir getan hätten. Denn tatsächlich sagt die Schrift: Darin zeigt sich die Liebe Gottes, dass Christus bereits für uns ( die Gläubigen ) gestorben ist, als wir noch Sünder / Gottlose waren ( Römer 5, 8 ).

Gottes Liebe ist der Grund unserer Erlösung und das ist etwas, was wir immer im Auge behalten müssen.

Was ist Erlösung?

In diesem Moment befiehlt Gott allen Menschen Buße zu tun und zu glauben, dass heute der Tag der Erlösung ist und dass du vor dem kommenden Zorn fliehst. Vor dem Gesetz Moses, das dich verdammt, in die Stadt der Zuflucht zu fliehen, die unser Herr Jesus Christus ist. Rennt zu ihm. Buße ist einfach aufzugeben. Aufzuhören gegen Gott zu kämpfen und zu versuchen, deinen eigenen Erlösungsweg zu suchen durch deine eigenen Werke, buchstäblich aufzugeben und sich auf Christus fallen zu lassen. Das ist Erlösung.

So dass du sagst: Nichts in meinen Händen bringe ich. Nur ans Kreuz klammere ich mich. Und wenn dieser Same in der wächst bis zu dem Punkt, an dem du weißt, dass dein Stehen vor Gott 100-prozentig und vollständig auf dem vollkommenen Werk und Verdienst Jesu Christi gegründet ist, dann stehst du vor ihm mit Zuversicht. Wissend, dass für all deine Sünden bezahlt wurde und dass du in Christus gerecht bist. Komm zu IHM.

Komm zu Christus. Komm zu ihm. Mit leeren Händen. Es ist Zeit, sich selbst aufzugeben.

( MEHR… )

Nachfolge

4 Aug

Dieses Video gibt es auch  hier in voller Länge zum download

Oder auf vimeo zum online ansehen

Text der Predigt als .pdf zum download:

http://lannopez.files.wordpress.com/2010/08/nachfolge.pdf

 

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