Oder auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=OE8foYfFGcQ
Lasst uns unsere Bibeln im Römerbrief, im Kapitel 3 aufschlagen. Es ist ein außerordentliches Vorrecht für mich, hier zu sein. England hat einen sehr wichtigen Platz in meinem Herzen wegen der Männer und Frauen Gottes, die in vergangenen Zeiten hier gelebt haben. Die Wahrheit, die Theologie, das Evangelium, das Predigen, die Missionare, die England hervorgebracht hat, halte ich für absolut erstaunlich. Wenn es jemals eine von Gott gesegnete Nation gab, dann war es dieses Land. Deswegen ist es sehr wichtig, dass diese Tradition fortbesteht. Denn wem viel gegeben ist, von dem wird auch viel verlangt.
Man sagt: Ein Prophet wird nicht in seinem eigenen Land verehrt, aber ihr habt wohl keine Vorstellung wie viele Amerikaner hier her kommen um die Gräber von Männern zu besuchen, an die sich viele Engländer nicht mehr erinnern. Bunyan, Spurgeon, Martin Lloyd Jones. Es sind so viele. Wenn es jemals in der Geschichte des Westens eine Zeit gab, in denen wir Männer und Frauen brauchten, die sich erheben und denselben Kampf für das Evangelium kämpfen wie ihre Vorfahren, dann heute. Es ist eine dunkle Stunde für den Westen. Was wir brauchen sind Männer und Frauen, die sich selbst hergeben für die Person Christi und das Evangelium Jesu Christi. Die sich gegenseitig dienen, sich selbst sterben und darstellen, was der Leib Christi sein sollte. Die sich selbst der Welt entziehen, ihrem Materialismus und ihren Ablenkungen und sich selbst den Dingen Gottes hingeben.
Bald werden alle hier in diesem Raum tot sein. Wir werden alle den Weg allen Fleisches gehen. Es fühlt sich so an, dass ich gestern 9 Jahre alt war, heute 48 bin und morgen schon nicht mehr da sein werde. Was für ein Erbe werde ich hinterlassen? Das einzige Erbe, das Bedeutung haben wird, ist das, das mit dem Evangelium Jesu Christi zu tun haben wird.
Lasst uns zu unserem Text gehen. Römer 3, 23
Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so daß sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben, zum Erweis seiner Gerechtigkeit, wegen der Nachsicht mit den Sünden, die zuvor geschehen waren unter göttlicher Geduld, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen? Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens!
Lasst uns vor den Herrn im Gebet treten:
Vater, ich danke dir für diesen Tag, für die Freundlichkeit, die du an uns gezeigt hast. Ich danke dir, dass wir dein Wort haben, das uns leitet. Dass wir nicht auf uns selbst, unsere eigene Weisheit geworfen sind, sondern, dass wir das gewisse prophetische Wort haben, das in der Bibel niedergeschrieben ist, das viel von Christus spricht und uns lehrt, ihn zu lieben. Vater, ich bete, dass du dein Wort im Leben jeder einzelnen Person hier gebrauchst, auch in meinem. Ich bete, dass wir, die wir dich kennen, dich mehr kennen und leidenschaftlicher werden in unserer Beziehung zu dir. Und ich bitte Herr, wenn jemand hier ist, der dich nicht kennt, dass du, wie du Welt geschaffen hast, ihnen ein neues Herz schaffst, ihnen ihr Herz aus Stein nimmst und anstelle davon ein Herz aus Fleisch gibst, das dir Antwort geben kann. Ich bitte, dass du sie durch deinen Geist zu dir ziehst und dass sie Christus als völlig genügend und als wertvollsten Schatz betrachten lernen. Vater, ich bete auch für dieses Land, oh Gott, dass du Gnade hast. Dass du Männer und Frauen hervorbringst, die die zerstörte Mauer wieder aufrichten und in den Riss treten, dass Erlösung durch dieses Land geht und von diesem Land ausgeht und sie die Welt füllt wie Wasser die Meere.
In Jesu Namen. Amen.
Viele Gelehrte und Theologen haben gesagt, dass die Stelle, die ich euch gerade vorgelesen habe, als die wichtigste Stelle der ganzen Bibel bezeichnet werden könnte. Manche sagten: Wenn sie die ganze Bibel verlieren würden und nur eine Stelle behalten dürften, dann wäre es diejenige, die sie behalten würden. Wir werden diese Passage ansehen und sehen, was so wirklich wichtig an ihr ist. Was wir entdecken werden, ist das Evangelium. Wenn du hier sitzt und sagst: „Aber ich wollte etwas Tiefes hören, nicht lediglich eine Darstellung des Evangelium!“ dann sage ich: Dieser Gedanke betrügt dich und zeigt, das du sehr wenig über das Evangelium weißt. Es gibt keine größere und tiefere Wahrheit als das Evangelium Jesu Christi. Heutzutage im Westen ist das Evangelium beschnitten worden auf „ein paar geistliche Prinzipien“ oder „fünf Dinge, die Gott dich wissen lassen will“. Und daher predigen wir im Allgemeinen nicht mehr das Evangelium, noch können wir uns im Evangelium rühmen.
Eine der größten Nöte in der heutigen Kirche ist es nicht, ein neues Evangelium zu entwickeln, sondern das Evangelium wiederzuentdecken, das wir vergessen haben. Ich mag es so sagen: Am Tag, an dem Jesus wiederkommt wirst du alles an der Wiederkunft verstehen. Aber im Himmel wirst du Ewigkeiten verbringen und du wirst dann noch nicht einmal damit angefangen haben, das Evangelium Jesu Christi vollständig verstanden oder begriffen zu haben. So reich und so tief ist das Evangelium. Und mein Wunsch ist, dass Jesus Christus zu eurer Leidenschaft wird, ebenso wie das, was Gott durch ihn für uns getan hat. Dass es das ist, was euch antreibt und ihr keinen Bedarf habt in dieser Kirche hier ein falsches Feuer zu entzünden, Unterhaltung zu suchen oder rein auf Emotionen basierende Veranstaltungen zu feiern. Denn all das Feuer, das ihr braucht, brennt dann in eurem Herzen wegen eurer Erkenntnis Jesu Christi und des Evangeliums.
„Denn alle haben gesündigt“. Wir sprechen heutzutage nicht viel von Sünde. Wir müssen es aber. Wir können das Evangelium Jesu Christi nicht abseits der Bedeutung dieser Stelle begreifen. Zu sündigen bedeutet, das Ziel verfehlt zu haben. Vorbeizuschießen, nicht ins Schwarze zu treffen. Es ist eine schreckliche Sache, darüber nachzudenken, gegen wen wir gesündigt haben. Die Puritaner pflegten zu sagen: Ihr habt nicht gegen den kleinen Bürgermeister eines winzigen Dorfes gesündigt. Ich würde sagen: Du hast nicht gegen einen bedeutungslosen Bürokraten gesündigt, nein, wenn du gesündigt hast, hast du gegen den Gott der Herrlichkeit gesündigt, dessen Größe und Güte und Herrlichkeit und Liebe davon zeugen, dass er vollkommener Achtung und Gehorsams wert ist. Aber alle Menschen, mich eingeschlossen, dich eingeschlossen, haben uns davon abgewandt. Lasst mich eine Illustration geben. Am Tag der Schöpfung gibt Gott der Sonne Anweisung, sich an einer bestimmten Stelle zu positionieren. Die Sonne verneigt sich und gehorcht ihm. Er gebietet den Sternen, den Platz zu suchen, denen er ihnen am Himmel zugewiesen hat und sie gehorchen ihm. Er befiehlt den Planeten, in diesen Bahnen zu laufen, die er ihnen zugewiesen hat und sie gehorchen ihm. Er gebietet den Bergen, sich zu erheben und den Tälern, sich zu senken und sie gehorchen. Er sagt dem Meer: Du kommst so weit und nicht weiter und das Meer gehorcht. Und dann schaut er zu dir und sagt: „Komm!“ und du sagst: „Nein!“
Unsere Sünde ist so schrecklich, dass ich euch wissen lassen möchte: Die ganze Schöpfung gibt Zeugnis davon, dass wir würdig sind, verdammt zu werden. Ich weiß, das hört man nicht oft in unserer modernen Zeit, aber es ist wahr. Und bevor du nicht die Tiefe der Sünde des Menschen verstanden hast, kannst du nicht die Herrlichkeit im Evangelium sehen. Lasst mich euch ein Beispiel geben. Wohin sind heute Mittag die Sterne verschwunden? Ihr konntet sie nicht sehen wegen all dem Licht tagsüber. Ihr konntet ihre Schönheit nicht entdecken, ihr könntet sie überhaupt gar nicht ausmachen. Aber als heute Abend die Schwärze der Nacht am Himmel erschien, erschienen die Sterne in der Fülle ihrer Schönheit. Ebenso können wir nicht die Herrlichkeit des Evangeliums Jesu Christi sehen, wenn wir die Botschaft nicht im Licht der Schwärze unserer Sünde sehen.
Vielleicht stirbt jemand für einen Wohltäter, vielleicht stirbt jemand für einen Gerechten. Aber Christus starb für uns, als wir noch Sünder waren und darin liegt viel Herrlichkeit. Er kam nicht wegen uns, sondern trotz uns und je mehr wir das erkennen, umso mehr werden wir ihn lieben. Erinnert ihr euch, was Jesus über die Sünderin sagt? Er sagt: Sie liebt viel, weil ihr viel vergeben worden ist. Ich möchte euch mitteilen, dass wir Christus nicht so sehr lieben wie wir es sollten, weil wir nicht wissen, wie viel er uns vergeben hat und wir wissen nicht, wie viel er uns vergeben hat, weil wir uns weigern, den dunklen Schleier zu heben und die Sündhaftigkeit des Menschen zu betrachten. Denn je mehr wir die tiefe Verderbtheit unserer selbst, unseres Volkes und unserer Gesellschaft sehen, desto mehr rühmen wir uns staunend dessen, was Gott für uns in Jesus Christus getan hat.
Unsere Sünde als Menschen zu betrachten ist nichts, was in sich selbst anstrebenswert ist, denn das würde uns in Verzweiflung bringen. Aber wir betrachten unsere Sünde, dass diese unsere Not uns zu ihm führt. Paulus sagte das ja. Genau das ist der Zweck des Gesetzes. Das Gesetz wurde niemals gegeben um uns zu retten. Nein, es wurde uns gegeben, dass wir sehen können, dass wir uns selbst nicht retten können und zu Christus rennen. Das ist ein sehr wichtiger Punkt.
Denn alle haben gesündigt. Und mein Freund, das bedeutet nicht, dass alle, bevor sie zu Christus kommen im Grunde gute Menschen sind, aber ab und an Fehler machen. Nein, es bedeutet, dass alles, was ein Mensch tut, bevor er zu Christus kommt, Sünde ist. Ihr müsst verstehen. Der Dekalog, also die Zehn Gebote sind in einem Sinn in zwei Teile aufzuteilen. Der erste Teil befasst sich mit den Pflichten des Menschen Gott gegenüber. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Pflichten des Menschen seiner Mitmenschen gegenüber. Aber so viele Menschen heutzutage glauben, dass sie, weil sie anderen Menschen gegenüber gut sind, mit Gott in Ordnung sind. Zuerst einmal würde ich sagen, dass wir in dieser Hinsicht nicht wirklich so gut sind wie wir denken. Wir sündigen unseren Mitmenschen gegenüber. Aber selbst wenn wir in unserer Taten unseren Mitmenschen gegenüber vollkommen wären, wären wir immer noch in großem Irrtum, in großer Sünde. Warum? Sünde ist Sünde nur in Beziehung auf Gott. Wenn du gut deinen Mitmenschen gegenüber bist, aber völlig Gott ignorierst, der dich gemacht hat, vollkommen gegen den rebellierst, der dir jeden Atemzug gibt und dein Herz schlagen lässt, dann liegst du daneben. Du hast gesündigt. Der Mensch ist im Grunde eine von sich selbst aufgesogene Kreatur. Würden wir dem nicht zustimmen? Unser großes Problem ist unsere Selbstbezogenheit, unsere Selbstsüchtigkeit, unsere Selbstliebe. Wir denken recht wenig an unsere Mitmenschen, und noch weniger an einen Gott, den wir nicht sehen, aber wir wissen, dass er da ist, denn er ist sicher gegangen, dass wir wissen, dass er da ist.
Wir leben unsere Leben in seiner Welt und ob wir es mögen oder nicht: Wir sind seine Geschöpfe, sein Eigentum, sein Besitz. Wir empfangen so viele Gaben von seiner Hand. Aber lieben wir den Herrn unseren Gott von ganzer Seele, mit ganzem Verstand und ganzer Kraft? Nein? Das ist aber das größte Gebot. Auch: Tun wir alles, was wir tun zu Gottes Ehre? Wenn eine Fußball-Mannschaft im Leistungssport Meister wird, wird sie es zur Ehre Gottes? Ist es das, was im Fernsehen zu hören ist? Absolut nicht. Sie gewinnen für sich selbst. Wir sind ein selbstherrliches, selbstliebendes Volk. Es ist wahr.
Ich möchte, dass wir schnell eine Stelle im 1. Buch Moses betrachten. 1. Mose 6, Vers 5. Das ist vor der Flut und gleichzeitig auch der Grund für sie.
Als aber der HERR sah, daß des Menschen Bosheit sehr groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse allezeit,…
( 1. Mose 6, 5 )
Du magst sagen: „Vor der Flut waren sie ein verderbter Haufen“. Nun, weißt du, nachdem sie aus der Arche stiegen, waren sie immer noch ein verderbter Haufen. Du magst sagen: „Das ist aber keine Beschreibung von mir selbst“. Möchtest du darauf 100 Pfund setzen?
Wenn ich dein Herz nehmen könnte und den Inhalt auf eine DVD packen könnte, jeden Gedanken, den du je hattest, jede Tat, die du je getan hast, jedes Wort, das du je gesprochen hast und das Ganze hier heute Abend als einen Film zeigen würde, würdest du hier rausrennen und niemals wieder vorbeischauen. Es ist in der Tat so, dass manche von euch, die mich mit der Fernbedienung in der Hand den Film starten sehen würden, hier vor rennen würden und mich zu Boden rammen würden, wild schreiend, damit die Gedanken eures Herzens nicht aufgedeckt würden. Das ist wahr. Es ist sogar Tatsache, dass manche von euch, währen ich hier vorlief Dinge über mich dachten, die euch peinlich wären, zuzugeben. [Ich sehe, wer jetzt gerade lacht]. Seht ihr, was ich sage? Was Gott hier über uns sagt, das ist wahr. Nun, wir können uns vor dem Wort Gottes hier demütigen, wir können aber auch stolz unsere Brust rausstrecken und ins Verderben rennen.
Wir betrachten 1. Mose 8, 21. Das ist nach der Flut:
Und der HERR roch den befriedigenden Geruch, und der HERR sprach zu seinem Herzen: Ich will fortan die Erde nicht mehr verfluchen um des Menschen willen, wiewohl das Dichten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an;
( 1. Mose 8, 21 )
Das meint nicht, das Herz sei böse, ab der Teenager-Zeit. Diese Beschreibung geht noch weiter zurück. Es meint: „von klein auf“. Darf ich dir eine Frage stellen: Musst du deinem Kind beibringen, selbstsüchtig zu sein? Musst du das tun? Musstest du sie sehr hart erziehen, damit sie das Lügen lernen? Sie wollen ja so ehrlich sein! Nein, du musstest ihnen keine üble Verhaltensweise beibringen. Du musstest ihnen nicht beibringen, zu sündigen. Bevor sie auch nur aus der Kinderstube kamen, waren sie ohne den Einfluss der Gesellschaft schon sehr gut dabei, zu sündigen. Stecke ein paar 3-jährige ins Kinderzimmer und lege ihnen ein tolles Spielzeug hin: Der dritte Weltkrieg.
Ich habe einmal etwas auf dem Amazonas erlebt. Ich kann euch versichern, der Herr lässt euch nicht mit einem seltsamen Gedanken davonkommen. Ich zog da am Amazonas ein Boot an Land, hatte vor wo zu predigen und ich sah diese beiden Kinder. Diese eingeborenen, nackten Kinder, die kein Fernsehen, kein Hollywood, nichts kannten. Und ich sah sie eben spielen und dachte: Wie unschuldig! Ich lief ein wenig den Fluss entlang, drehte mich wieder um und kam wieder an ihnen vorbei. Sie schlugen einander praktisch zu Tode. Auf Wiedersehen Paradies. Hallo Kain und Abel.
Das ist tief in uns verwurzelt. Schaut euch die Geschichte an. War da jemals Frieden? Ein Philosoph sagte: „Nein, es gab niemals Frieden. Wenn ihr keine Schusswechsel hört, dann deswegen, weil gerade alle nachladen. Das ist wahr. Schaut euch die Grausamkeiten an, die Menschen an Menschen verüben. Ich bin jemand, der viel draußen ist und viel Zeit in den Wäldern, den Bergen und der Wildnis verbringt. Ich habe niemals wilde Bären einander so behandeln sehen wie Menschen manchmal ihre Kinder behandeln. Was ist los mit uns? Wenn du sagst: „Es liegt an der Gesellschaft“, dann mag ich fragen: Und wie ist die Gesellschaft so geworden? „Die Gesellschaft kommt von uns her“. Nun, wir laufen im Kreis, das Problem liegt in unseren eigenen Herzen.
Schauen wir uns Jesaja 64, 6 an
Wir sind allesamt geworden wie Unreine und alle unsere Tugenden wie ein beflecktes Kleid […]
( Jesaja 64, 4 )
Ist es nicht erstaunlich? Betrachten wir einmal Vertreter aller möglichen Religionen und auch viele derer, die sich selbst als Christen bezeichnen würden. Würde man hier in Europa oder in den Vereinigten Staaten auf die Straße gehen und fragen: Wenn du heute Nacht sterben würdest, wo würdest du hinkommen? Dann würde die Mehrheit derer, die antworten, dass sie in den Himmel kommen würden, sagen: Ich komme in den Himmel, weil ich gut bin. Ich habe nie jemanden umgebracht. Ich hab versucht, gut zu leben. Aber seht ihr? Gott ist ein vollkommen gerechter Gott. Das ist er. Wir sind es nicht. Lasst mich euch etwas sagen, was ich heute Morgen schon mal gesagt habe. Wisst ihr, was das größte Problem des Menschen ist? Ich sag es euch: Gott ist Liebe.
Du sagst: Was?
Das größte Problem des Menschen ist, dass Gott gut ist. Wie kann das sein?
Lasst mich euch eine Frage stellen. Fürchtet ein Verbrecher einen korrupten Richter?
Er fürchtet ihn nicht. Denn er kann ihn schmieren. Der korrupte Richter ist genauso einer wie der Verbrecher, die könnten sogar zusammen arbeiten. Ein Verbrecher fürchtet keinen korrupten Richter, sondern er fürchtet einen guten Richter. Unser größtes Problem ist, dass Gott gut ist. Denn wir sind nicht gut. Gott muss uns richten.
Manchmal, wenn ich auf einem Uni-Campus bin, da rede ich über die Herrschaft Gottes über meine Zuhörer. Dass Gott Herr ist, dass er souverän ist und man sich ihm zu unterwerfen hat. Und ich spreche weiter und weiter und betone das so lang bis irgend einer der Uni-Studenten, irgend ein kluger Kopf hervortritt und sagt: “Ich bin ein autonomes Wesen und ich will genau das tun können, was ICH WILL”! Ich sage dann: “In Ordnung, ich hab verstanden, was du gesagt hast. Kannst dich wieder hinsetzen”. Und dann mache ich weiter und rede über all die Grausamkeiten auf der Welt. Die Millionen Opfer, die der Sozialismus unter Stalin gefordert hat, die Millionen, die in Nazi-Deutschland gestorben sind. Die Millionen, die in Cambodia gestorben sind, die Menschen, die in Afrika verhungern wegen korrupter Regierung, die nicht einmal ihrem Volk Nahrung ausgeben, wenn kein Geld gezahlt wird. Und dann springt derselbe Student von vorher auf und sagt: “Warum tut Gott nichts”? Und dann sage ich: “Jetzt hab ich dich. Du verlangst Freiheit zu tun, was immer du tun willst. Aber du willst, dass Gott losspringt und alle anderen dazu zwingt, das zu tun, was er will”.
Seht ihr, das große Problem ist, dass der Mensch sich nicht der Herrschaft Gottes beugen will. Warum? Die Menschen wollen sich nicht Gottes Geboten unterwerfen. Warum nicht? Nun, weil Gottes Gebote gut sind.
Was ist so falsch daran, seinen Vater und seine Mutter zu ehren? Warum wollen wir es dann nicht tun? Und wir tun es nicht. Besonders diese Generation. Was ist so falsch an “du sollst nicht morden”? Besonders das hab ich nie verstanden: Was ist falsch an “du sollst nicht die Ehe brechen”? Was ist falsch mit “du sollst nicht stehlen” und mit “du sollst nicht lügen”? – Warum regen wir uns so auf? Sind diese Gebote schrecklich? Oder sind sie gut? Sie sind gut. Warum wollen wir ihnen dann nicht gehorchen? Nun, weil wir nicht gut sind.
Ist Gott ein Tyrann, wenn er sagt: “Schaut, ich habe euch geschaffen und das sind meine Gebote und es sind gute Gebote und sie sind geschrieben für euch, dass ihr leben und nicht sterben sollt”?
Wisst ihr, wie wir sind?
Wir sind wie ein Mann, der aus dem Koma erwacht und feststellt, dass er an einem Lebenserhaltungssystem angeschlossen ist und dann versucht, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Schläuche aus seinem Arm zu reißen. Wir sind wie ein Mann, der auf einem Ast sitzt, 30 Meter über dem Boden, der den Ast verflucht und an dem Ast herumreißt, um ihn vom Baum abzureißen. Und wenn er das tut, wird er zugrunde gehen.
Deswegen haben die Puritaner Sünde als Wahn bezeichnet.
Alle haben gesündigt. Lasst uns zurück in den Römerbrief gehen. Betrachtet mit mir für einen Moment Römer 3 Vers 10
wie geschrieben steht: «Es ist keiner gerecht, auch nicht einer;
( Römer 3, 10 )
Ich denke, Paulus hat das „auch nicht einer“ da reingesetzt, weil, hätte er es nicht reingesetzt, sofort jemand sagen würde: „Ja, ich weiß, ABER…“. Nein, auch nicht einer.
Schaut den 12. Vers:
[…] es ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer!
( Römer 3, 12 )
Letztlich kommt es auf diese Frage zurück: Wie oft haben Adam und Eva sündigen müssen, bevor sie aus der Gegenwart Gottes vertrieben wurden? Einmal. Wie oft hast du gesündigt? Nicht einmal mit einem Taschenrechner oder Super-Computer könnten wir es berechnen. Wir sind nicht gut. Vielleicht magst du dein Leben mit dem Leben Hitlers oder Mussolinis vergleichen und sieht da ganz gut aus, aber verglichen mit einem heiligen Gott, der Liebe ist, schaust du lieblos aus und ohne Heiligkeit. Du magst sagen: „Ich bin nicht so arg lieblos“. Ich könnte deine Ehe als Beispiel nehmen. Wie schwer ist es, einander zu lieben, wie ihr es solltet? Wie viele Streite, Diskussionen, Kontroversen gibt es da?
Paulus sagt in Vers 19:
Wir wissen aber, daß das Gesetz alles, was es spricht, denen sagt, die unter dem Gesetze sind, [ das ist der Zweck des Gesetzes] auf daß jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei,
( Römer 3, 19 )
Der Grund, weshalb Gott uns auf unsere Sünde hinweist, ist ein liebenswürdiger Grund. Es ist um unsere Münder zu schließen, damit wir uns nicht vor ihm brüsten. Er nimmt uns gefangen mit dem Gesetz, dass wir sehen, dass wir uns nicht selbst retten können, dass wir uns nicht selbst ihm annehmbar machen können. So schneidet er uns den Weg ab zu jeder Hoffnung, die im menschlichen Verdienst oder Werk liegt, damit wir auf Christus fallen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, der einzig gezeugte Sohn des lebendigen Gottes. Das einzige und einmalige Opfer, das für die Sünden von Menschen bezahlt. Paulus geht weiter und sagt das:
„Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes“
( Römer 3, 23 )
Wir haben nicht wirklich Zeit, das tiefgehend zu erfassen. Aber ich möchte, dass ihr über etwas nachdenkt. In unseren modernen Auslegungen verstehen wir unter diesem Vers, dass wir für einen herrlichen Zweck geschaffen worden sind, aber diesen herrlichen Zweck haben wir aufgrund unserer Sünde nicht erreicht.
Nun, das ist ein kleiner Teil dessen, was der Vers bedeutet, aber ich denke nicht, dass es der Kerngedanke ist. Der Kerngedanke ist: „Wir wurden zur Ehre Gottes geschaffen. Aber wir mangeln darin und deswegen ist es mit uns so elend. Wie ich das oft erzähle: Ich stelle Langbogen her. Und mit meinen Bogen könnt ihr sehr weit schießen. Es sind gute Bogen. Aber man kann darauf keine Musik spielen. Man mag damit ein Wild töten können, aber das musizieren damit funktioniert nicht, weil es nicht zu diesem Zweck geschaffen war. Und wenn du auf einem meiner Langbogen versuchst, Musik zu machen, wirst du frustriert werden, ebenso wie alle um dich herum. Ihr seid für Gott geschaffen worden. Und deswegen ist der Mensch so frustriert.
Wir wurden zu seiner Ehre, für seine Zwecke geschaffen. Eine der größten Sünden ist, die Begabungen, die ein jeder von uns hat, nicht für ihn zu gebrauchen.
Nachdem viel von der Sünde des Menschen gesprochen wurde, haben wir in Vers 24:
„so daß sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
( Römer 3, 24 )
Was bedeutet „gerechtfertigt?“ . „Gerechtfertigt“ bedeutet folgendes: Dass, obwohl Menschen gesündigt haben und Verdammnis verdienen, Gott in der Lage ist, sie zu rechtfertigen, besser gesagt, zu erklären, dass diese Menschen im Frieden mit ihm stehen. „Rechtfertigen“ ist im Grunde ein Begriff, den man im juristischen Kontext gebraucht. Der Begriff meint, jemanden als vom Gesetz her in Ordnung vor Gott zu erklären. Versteht ihr? Also im Moment, in dem jemand an Jesus Christus glaubt, erklärt Gott, dass diese Person vom Gesetz her gesehen gerecht vor ihm steht und Gott behandelt diese Person als jemand, dem nichts angelastet wird und im Frieden mit Gott steht.
In Vers 24 steht:
„Gerechtfertigt ohne Verdienst“
Ich möchte eine vergleichende Studie unter Religionen machen. Im Grunde gibt es nur zwei verschiedene Religionen. Die eine ist eine Religion der Werke, die andere eine Religion der Gnade. Das Christentum ist die Religion der Gnade.
Würden wir beispielsweise einen orthodoxen Juden fragen: „Wenn Sie heute Nacht sterben würden, wohin würden Sie kommen?“, würde er, wenn er ein hingegebener Jude ist, sagen: „Ich werde ins Paradies kommen.“
„Warum?“
„Ich habe die Thora gelesen, ich habe das Gesetz gelesen, ich liebe das Gesetz. Ich trachte danach, ein gerechter Mann zu sein, ich wandle auf dem Pfad der Gerechten, ich bin ein gerechter Mann“.
Würden wir einen Moslem dasselbe fragen, würde er sagen: „Ich werde ins Paradies kommen“.
„Warum?“
„Ich liebe den Quran. Ich habe die Almosen gegeben, ich habe die Wallfahrten gemacht und die Gebete. Ich bin ein gerechter Mann“
Wir fragen nun einen Christen, was sehr schwierig ist, weil es sehr viele verdrehte Vorstellungen davon gibt, wer sich Christ nennen darf. Es gibt so viele, die sich mit dem Namen „Christ“ schmücken, es aber nicht wirklich sind. Aber ein echter, der Bibel entsprechender Christ würde auf die Frage: „Wenn Sie heute Nacht sterben würden, wohin würden sie kommen?“ antworten: „Ich würde in den Himmel kommen.“
Auf die Frage „warum?“ würde er was ganz anderes antworten, als das, was die anderen antworteten. „Ich bin in Sünde geboren und ich habe jedes Gebot meines Gottes gebrochen. Und ich verdiene die größte Verdammnis.“
Du würdest ihn unterbrechen und sagen: „Ich verstehe die anderen beiden Männer. Sie werden belohnt nach ihrem Leben, weil sie es verdienen, Sie sagen mir, dass sie in den Himmel kommen, obwohl sie genau das Gegenteil verdienen? Wie kann das sein? Ich verstehe, dass die beiden anderen wegen ihrer eigenen Tugend und ihres eigenen Verdienstes dorthin kommen, aber Sie sagen mir, Sie kommen in den Himmel, obwohl Sie gleichzeitig behaupten, keine eigene Tugend und eigenen Verdienst zu haben. Wie das?“
Der Christ wird aufschauen und lächeln: „Ich komme in den Himmel wegen der Tugend und des Verdienstes eines anderen. Nämlich wegen Jesus Christus, meinem Herrn!“
In diesem Sinne ist der Christ der einzige, der sich damit rühmen kann, in den Himmel zu kommen, ohne sich seiner selbst zu rühmen. Denn er erkennt an, dass es nichts mit ihm selbst, sondern allein mit der Gnade und Gabe Gottes zu tun hat.
Wenn ich so etwas sage, so weiß ich, dass es immer kritische Stimmen unter den Zuhörern geben wird. „Ja ich sehe: Der Christ sagt, dass er an Jesus glaubt, lebt aber gleichzeitig völlig gottlos und kommt dennoch in den Himmel“.
Absolut nicht. Seht ihr, ihr müsst christliche Theologie verstehen. Der Mensch hat zwei Probleme und beide haben mit Sünde zu tun. Das erste Problem ist die Verdammnis der Sünde. Ihr werdet verdammt wegen eurer Sünde. Rechtfertigung löst dieses Problem. Die, die an Jesus Christus glauben, sind nicht mehr verdammt, sondern haben Frieden mit Gott aufgrund von dem, was Christus für sie getan hat. Aber daneben gibt es eine Lehre, die „die Lehre von der Erneuerung“ genannt wird. Diese Lehre spricht davon, dass jemand „von neuem geboren wird“. Was sagt sie aus? Sie sagt aus, dass die Person, die an Jesus Christus nun glaubt, von neuem geboren worden ist. Gott hat solch ein Werk in ihrem Herzen getan, dass diese Person ein neues Geschöpf wird und als neues Geschöpf lebt diese Person nun auf eine andere Weise. Jesus sagt, dass das, was wir vielleicht als Glaubensbekenntnis aussprechen mögen, recht wenig Bedeutung hat. Jesus spricht vom Tag des Jüngsten Gerichts: „Viele werden an diesem Tag vor mich kommen und sagen: „Herr, Herr“ und ich werde zu ihnen sagen: Ich habe euch nie gekannt.
Lasst mich euch ein Beispiel geben. Ich bin aus Amerika. Ich habe keine Ahnung vom Fußball. Aber ich sage euch: „Ich bin ein Fußballspieler!“.
Und ihr sagt: „Oh, wirklich? Erzähl uns doch einmal ein wenig über Fußball“.
Ich sage: „Ich weiß eigentlich nicht wirklich was darüber“.
„Erzähle uns etwas über die Regeln“
„Tja, da habt ihr mich kalt erwischt…“
„Zeig uns, wie du den Ball trittst!“
Und ich versuche, den Ball zu treten und falle hin. Und ihr schaut mich an: „Du bist kein Fußballspieler“.
Wendet die gleiche Logik auf das Christentum an. Meine Freunde, es gibt allerlei Dinge auf dieser Welt, die im Namen Jesu Christi getan werden, die absolut nichts mit dem Namen Jesu Christi zu tun haben und es gibt viele Menschen, die behaupten, zu Jesus Christus zu gehören, die überhaupt gar keine Beziehung zu ihm haben. Es ist eine Tatsache: Wenn es einen Teufel gibt, und es gibt ihn, und er der Feind des Christentums ist: Ist es nicht das Weiseste, was er tun kann, Menschen hervorzubringen, die behaupten, Christen zu sein, die aber gleichzeitig wie der Teufel leben? Das ist geschehen. Denkt daran. Ihr werdet am Tag des Gerichts nicht davonkommen, indem ihr auf andere verdammte Menschen weist, die behauptet haben, zu Jesus Christus zu gehören. Die Person, die für euch wichtig ist, ist nicht irgendeiner dieser Christen, die es nur vom Namen her sind, sondern Jesus Christus selbst. Wie steht ihr zu ihm?
Letztlich habt ihr in Bezug auf die Person Jesu Christi nur drei Möglichkeiten.
1. Jesus Christus ist ein Lügner. Weil er sagt, er sei der Sohn Gottes, aber wusste, dass er es nicht war. So jemand ist ein Lügner.
2. Jesus Christus ist ein Wahnsinniger. Er sagte, er sei der Sohn Gottes, weil er ernstlich glaubte, er sei der Sohn Gottes, aber jeder, der sagt und glaubt, er sei der Sohn Gottes und es aber nicht ist, ist ein Wahnsinniger.
3. Jesus Christus ist der Herr. Und wenn er der Herr ist, dann ist er derjenige, dem ihr eines Tages gegenübertreten müsst.
Paulus geht nun weiter und sagt folgendes, was sehr, sehr wichtig ist.
„Gerechtfertigt ohne Verdienst durch seine Gnade“ . Schaut hin: Hier ist Gott, der einer riesigen, sündenverschuldeten Menschheit sagt: Ihr habt mir in jeder Hinsicht nicht gehorcht, ihr verdient Verdammnis und der ganze Himmel ist dafür mein Zeuge und ihr könnt nicht eine Sache tun, um eure Vergehen zu bezahlen“. Aber Gott sagt: „Ich habe bezahlt“. Ist das ein schrecklicher Gott? Ist das ein Gott, zu dem ihr sagt: „Ich möchte zu so einem Gott nicht gehören!“ ?
Ist es nicht erstaunlich, dass Menschen, anstatt die freie Gabe der Erlösung anzunehmen, lieber ihren Mund aufreißen und sagen: „Ich will nichts von dir, Gott! Ich brauche nichts von Gott“. Als ich vor vielen Jahren anfing zu predigen, da war ich es nicht gewohnt, das zu hören, aber in letzter Zeit höre ich ständig junge, stolze Menschen mit großer Klappe und stolzgeschwellter Brust sagen: „Am Tag des Gerichts werde ich mich vor Gott hinstellen und werde ihm meine Meinung pusten!“ Mein lieber Freund. Du wirst vor Gott schmelzen wie eine winzige Wachsfigur im Hochofen.
Wisst ihr, was euch schmelzen wird?
Seine Güte.
Seine Schönheit.
Seine Heiligkeit.
Seine Liebe.
Seine Erhabenheit.
Seine Herrschaft.
„so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist“. ( Römer 3, 24 )
Erlösung ist ein Begriff, der bedeutet, dass ein Gefangener dadurch freikommt, dass ein Preis für ihn bezahlt wird. Um uns freizusetzen von der Strafe des ewigen Todes musste ein Preis bezahlt werden. Dieser Preis wurde nicht an den Teufel gezahlt, sondern war in einem Sinne der Gerechtigkeit des allmächtigen Gottes geschuldet. Das ist der Punkt, von dem ich will, dass ihr ihn versteht und wir werden einige Zeit darauf verwenden.
Das größte Problem in der ganzen Schrift besteht darin: Wenn Gott gerecht ist, kann er dir nicht vergeben. Habt ihr das schon einmal gehört? Das ist eine Wahrheit. Man nennt es „das göttliche Dilemma“. Wenn Gott gerecht ist, kann er dir nicht vergeben. Du sagst: Warum? Nun, lasst mich eine Illustration geben. Sagen wir, du gehst heute Abend nach Hause und findest deine Familie brutal ermordet. Und über ihnen stehend siehst du den Mörder mit blutüberströmten Händen. Du packst ihn, wirfst ihn zu Boden, fesselst ihn, rufst die Polizei und die Polizei wirft ihn ins Gefängnis. Am Tag der Verhandlung muss er vor dem Richter erscheinen und angehört werden. Er erscheint nun vor dem Richter und der Richter schaut ihn an und sagt das: „Ich bin ein sehr liebevoller Richter, daher begnadige ich Sie! Sie sind freigesprochen“. Würdest du im Gerichtssaal stehen und sagen: „Was für ein wunderbarer Mensch, dieser Richter!“ ? Ich versichere dir, was du tun würdest, wäre dem Parlament zu schreiben, dich an die Presse wenden, ins Fernsehen zu gehen und wichtige Staatsmänner anzuschreiben. Du würdest alles in deiner Macht tun, um bekannt zu machen, dass da ein Richter herumläuft, der weitaus schlimmer und verachtenswerter als die Verbrecher ist, die er freispricht. Ihr fordert von euren irdischen Richtern Gerechtigkeit . Wie viel mehr sollte nicht der Richter der ganzen Erde gerecht richten?
Das größte Problem in der ganzen Schrift ist folgendes: Wenn Gott gerecht ist und du all seine Gebote gebrochen hast, wie kann er dann dir vergeben ohne seine Gerechtigkeit zu verlieren? Ein großes Licht auf diese Thematik wirft Sprüche 17, 15
„Wer den Gottlosen gerechtspricht und den Gerechten verdammt, die sind alle beide dem HERRN ein Greuel.“
( Sprüche 17, 15 )
Nun, ich habe gerade einige Zeit damit verbracht, euch zu erklären, dass Gott den Gottlosen gerechtspricht. Gott rechtfertigt den Gottlosen, aber gleichzeitig sagt die Schrift: Wer den Gottlosen rechtfertigt, ist dem Herrn ein Greuel. Wie kann also Gott den Gottlosen rechtfertigen, ohne sich selbst ein Greuel zu sein? Wie kann er den Gottlosen gerecht nennen, wenn er es nicht ist, ohne damit ein Greuel zu werden? Es gibt nur einen Weg: Dass Gott es auf sich selbst nimmt, die Schuld und die Sünde des Gottlosen zu tragen und an ihrer statt stirbt und indem er für sie stirbt, seine Gerechtigkeit ein für alle mal stillt und es so möglich macht, dass er beides ist: Gerecht und der, der uns rechtfertigt.
Das ist es, was am Kreuz auf Golgatha geschah. Ihr versteht das Kreuz nicht, bevor ihr das begriffen habt. Die Gerechtigkeit Gottes verlangte Genugtuung. Gott kann nicht „wegschauen“, er kann Sünde nicht einfach ignorieren. Er kann nicht so tun als ob die Sünde nie geschehen sei. Sünde muss gerichtet werden, göttlicher Gerechtigkeit muss genüge getan werden. Um dieser Gerechtigkeit genüge zu tun, musste sein Mensch gewordener Sohn sterben und die ganze Härte göttlicher Gerechtigkeit erleiden. Und als er starb, da zahlte er den Preis. Das ist Erlösung.
Nur geschwind. Ich möchte, dass wir zwei Dinge betrachten, wir haben nur noch wenig Zeit. Ich möchte euch etwas über das Kreuz sagen und ihr denkt darüber nach. Was sagt ihr zu folgender Aussage?
Jesus hing am Kreuz. Gott der Vater schaute vom Himmel herab und sah die Strafe, die ihm durch die Hände von Menschen zugefügt wurde und Gott zählte das als Bezahlung für unsere Sünden.
Wisst ihr, was das ist?
Das ist Irrlehre, falsche Lehre. Unsere Sünden wurden nicht gesühnt oder bezahlt durch das, was die Römer Jesus taten. Unsere Sünden wurden hinweggenommen wegen dem, was Gott Jesus getan hatte. Erinnert ihr euch, dass Jesus am Kreuz sagte: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich habe Prediger sagen gehört: „Gott schaute herunter auf seinen Sohn leiden und konnte nicht ertragen, was er sah und wandte sich ab“. Wollt ihr sagen: Gott mangelte es an emotionaler Stärke, seinen Sohn leiden zu sehen? Das ist nicht, was Jesus sagte. Jesus sagte: Der Vater hatte ihn verlassen, sich von ihm abgewandt. Was soll das bedeuten? Kennt ihr all diese kleinen Traktate, die sagen: „Der Mensch ist sündig und Gott ist heilig und daher ist eine große Trennung zwischen den beiden“? Um diesen Riss zu schließen, musste jemand außerhalb der wohlgefälligen Gegenwart Gottes sterben, musste jemand außerhalb der Tore der Stadt sterben. Abgeschnitten von Gott, abgeschnitten von Menschen. Ich und du verdienen ewige Verdammnis außerhalb der Zuneigung und des Wohlwollens Gottes. Um dafür zu bezahlen, musste Christus unsere Verlassenheit leiden. In Psalm 22 haben wir genau diesen Vers: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ruft der Psalmist. Und er argumentiert selbst: Durch die Geschichte Israels gab es keinen Gerechten, dem du nicht geantwortet hast, aber ich rufe zu dir Tag und Nacht und doch antwortest du mir nicht. Warum nicht? „Du bist der Heilige Israels […] ich aber bin ein Wurm“. Christus wurde dieser Wurm, er wurde wie jene eherne Schlange, die in der Wüste aufgerichtet wurde. Er wurde der, der unsere Sünden trug und er wurde von Gott abgeschnitten. Er wurde nicht nur von Gott abgeschnitten, sondern unter dem Zorn Gottes zerschlagen. Habt ihr nie in Jesaja 53, 10 gelesen:
„Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden […] “
( Jesaja 53, 10 )
Es gefiel Gott, den Messias zu zerschlagen, seinen eigenen Sohn. Bedeutet es, dass Gott fröhlich seinen Sohn schlug. Absolut nicht. Was es bedeutet, ist, dass Gottes Wille durchgeführt, ausgetragen wurde. Die Erlösung von Menschen wurde möglich, weil Jesus Christus am Kreuz ihre Sünden trug und der Zorn Gottes, der gottlose Menschen treffen sollte, traf seinen eigenen Sohn und Christus wurde an jenem Holz zerschlagen.
Ich gebe euch dafür ein Beispiel und ich liebe dieses Beispiel, weil es uns so viele Irrtümer nimmt. Über den Text als Christus im Garten Gezemane ist und den Vater drei Mal bittet, diesen Kelch an ihm vorübergehen zu lassen, habe ich manche Prediger sagen hören, dass Jesus dieses römische Kreuz vor Augen hat, an die Nägel und an die Dornenkrone denkt und an die Peitsche, mit der er ausgepeitscht werden sollte und all die Schande und alles, was mit einer römischen Kreuzigung zusammenhängt.
Mein Freund, das ist absolut absurd. Nach der Auferstehung Jesu Christus und nach seinem Auffahren in den Himmel wurden in den nächsten 3 Jahrhunderten fast unzählbar viele Christen gekreuzigt. Das tat man mitunter den Christen an. Nicht nur wurden sie gekreuzigt, sondern auch auf dem Kopf stehend gekreuzigt und nicht nur das. Teilweise wurden sie mit Pech oder entzündlichen Stoffen bestrichen und angezündet um Beleuchtung für die Straßen Roms zu schaffen. Und das Zeugnis der Geschichte ist, dass die meisten von ihnen an diese Kreuze gingen, indem sie freudig Hymnen sangen und es als ein Vorrecht betrachteten, für ihren Meister zu sterben. Wollt ihr sagen, dass die Nachfolger Christi kühn und voller Freude singend ans Kreuz gingen, während der Anführer ihrer Erlösung in einem Garten kauert? Glaubt ihr wirklich, er fürchtete ein römisches Kreuz? Was war in jenem Kelch? Der Zorn Gottes war in jenem Kelch. Er, der er heilig ist, sollte unsere Sünden tragen.
Ihr denkt nicht, das sei sonderlich bemerkenswert und ich sage euch, weshalb ihr so denkt. Wir können nicht verstehen und begreifen, wie schlimm Sünde ist, ebenso wenig wie ein Fisch begreift, dass Wasser nass ist. Ein Fisch ist immer nass. Wir sind in Sünde geboren, wir sind von Sünde umgeben. In Hiob steht, dass wir als Menschen Sünde heruntertrinken als sei es Wasser. Das plagt uns nicht. Und jede Generation wird verhärteter, sorgloser dem gegenüber. Aber Christus war der dreimal heilige Sohn Gottes, der durch die Ewigkeit hindurch nichts anderes kannte als die Zuneigung des Vaters. Aber an jenem Holz trug er unseren Schmutz und litt Gottverlassenheit.
Hast du jemals gedacht, dass Gott Menschen schuf, weil er einsam war? Das ist Gotteslästerung, erzähle das niemals deinem Kind. Gott war niemals einsam. In dieser vollkommen Beziehung der Dreieinigkeit gab es niemals etwas anderes als Liebe und Herrlichkeit. Gott schuf die Welt nicht aus Not, sondern aus seinem riesigen Überfluss heraus. Aber an jenem Holz wandte sich der Vater zum ersten Mal von seinem einzig geborenen Sohn ab. Und dann traf ihn die volle Härte der göttlichen Gerechtigkeit, die hätte uns treffen sollen. Und es gefiel dem Herrn, ihn zu zerschlagen.
Eines Tages fragte mich ein Student in einer etwas verärgerten Art und Weise. Er sagte: „Beantworte mir diese Frage: Wie kann ein Mann, der für ein paar wenige Stunden an einem Kreuz hängt eine riesige Menge von Menschen vor einem ewigen Leiden in der Hölle retten?“
Ich sagte: „Das ist nicht schwer zu beantworten. Nicht nur ist die Antwort einfach, sondern schön. Sie lautet: Weil der Mann an diesem Kreuz mehr wert war als sie alle zusammengenommen. So kann er sie retten“. Nimm alles, Gebirge und Täler, große Steine und kleine Steine, Gold, Silber, alles, was es in dieser Welt gibt, in Universum und darüber hinaus gibt. Tu das auf erste Waagschale. Tu Jesus auf die zweite Waagschale und er hat einen größeren Wert als all das. Es ist nicht einfach nur seine sündlose Vollkommenheit, die uns rettet, sondern es ist auch sein unendlicher Wert, der uns rettet. Er starb und der Vorhang im Heiligtum riss in zwei und nun können Menschen wieder zurück zu Gott kommen. Und ich werde euch folgendes sagen und das ist diese eine Aussage, die mich wahrscheinlich eines Tages ins Gefängnis bringen wird. Es ist ein winziger Unterschied, aber er macht sehr viel aus. Es ist der Unterschied zwischen einem unbestimmten Artikel und einem bestimmten Artikel. Jesus ist nicht ein Retter. Jesus ist der Retter. Er ist der einzige Retter.
Ich weiß, wie sich das anhört. Ausschließend, bigott, engstirnig, intolerant. Ich kenne dieser Worte sehr gut, habe sie oft gehört. Wusstet ihr, dass Christen im römischen Reich verfolgt wurden, weil sie als Atheisten betrachtet wurden? Wusstet ihr das? Im römischen Reich gab es tausende Götter und jeder war zufrieden mit seinem eigenen Gott und man tauschte Götter wie man heute Fußball-Bilder tauscht. Und dann kommen die Christen und sagen: „Nein, er ist nicht einer der Götter, er ist auch nicht einer der Retter. Er ist Gott. Und er ist der Retter. Und er ist zur Rechten des Vaters aufgestiegen und wir zurück kommen um über die Welt Gericht zu halten“.
Eines Tages wird die Menschheit vor Jesus Christus stehen und die ganze Menschheit wird sich eines Tages vor Christus niederbeugen. Und zur Ehre Gottes des Vaters werden sie rufen: Er ist Herr!
Die Worte eines Theologen klingen hart, aber er sagte es so und es ist wahr:
Entweder beugst du dich ihm in Liebe und Dankbarkeit über deine Erlösung oder du wirst dich vor ihm beugen, weil der, der ein eisernes Zepter führt, dir deine Kniegelenke gebrochen hat. So oder so wirst du dich beugen.
Er ist ein souveräner Herr der Herrlichkeit, der alle Menschen richten wird und deswegen rufen die Schriften mit der Autorität Gottes alle Menschen überall auf, Buße zu tun und dem Evangelium zu glauben.
Du magst hier sitzen und sagen: „Ich kann diesem Typ hier nicht glauben. Hier in Westeuropa erkennen wir das Christentum kaum noch an, man macht sich einen Spaß daraus. In Amerika schert es auch keinen, auf der Uni lerne ich ganze andere Sachen und überhaupt: Denke man an all diese verrückten christlichen Gruppierungen und an all diese lächerlichen TV-Evangelisten, die mich um mein Geld bitten?! Und dann kommt dieser Ami hier her und sagt mir, dass das Christentum die Religion der Erlösung ist und Christus der einzige König ist. Das ist absurd!“
Nun, du musst deine Bibel sehr aufmerksam lesen. Und ich sage dir warum. Denn all die Dinge, von denen du sprichst, hat die Bibel bereits angesprochen und verurteilt. Es steht geschrieben, dass in den letzten Zeiten viele vom Glauben abfallen, dass falsche Propheten aufstehen, dass Lehrer auftreten werden, die den Menschen das predigen, wonach ihnen die Ohren jucken und lügen, dass sich die Balken biegen. All das, was du denkst, würde gegen das Christentum sprechen, findest du tatsächlich in den Schriften des Christentums vorhergesagt.
Jesus ist Christus ist Herr. Er ist Herr und Retter. Und dir ist geboten, Buße zu tun. Was bedeutet es, Buße zu tun? Das Wort, das dafür verwendet wird im griechischen Text, bedeutet im Grunde: Die Gesinnung zu ändern. Dinge absolut anders zu betrachten. Lasst mich euch ein Beispiel vom Apostel Paulus geben. Er war ein Mensch, der glaubte, dass Jesus ein Gotteslästerer war und Paulus glaubte, dass alle Christen zerstört werden sollten. Was geschah auf dem Weg nach Damaskus? Paulus Weltbild löste sich im Grunde vollkommen in Luft auf. Er entdeckte, dass der, den er für einen Gotteslästerer hielt, in Wirklichkeit der Messias war und dass die Christen, die er umbrachte, in Wirklichkeit Gottes Volk waren. Seine Gesinnung änderte sich völlig und er stand auf, predigte Jesus als den Christus und den Sohn Gottes. Das war eine Gesinnungsänderung, die zu einer Änderung des ganzen Lebens führte. Buße bedeutet, zu erkennen, wer Christus ist, zu erkennen, wer wir selbst sind. Das Wort Bekenntnis ist im Griechischen ein sehr interessantes Wort, bedeutet, „dasselbe zu sprechen“. Ein Bekenntnis im christlichen Glaubens ist so: Gott sagt dir: „Du bist ein Sünder!“ und du sagst entsprechend: „Herr, ich stimme dir zu in dem, was du über mich sagst. Ich bin ein Sünder!“. Der einzige Weg zur Begnadigung und Versöhnung liegt in Christus. „Herr, ich stimme mit dem überein, was du sagst: Der einzige Weg zur Erlösung ist allein durch Christus“ und du wirfst dich selbst auf die Person und das Werk Christi. Wenn ich jetzt sterben würde, würde ich in den Himmel kommen. Aus einem Grund. Nicht, weil wir überall auf der Welt Missionare haben, weil wir rumänischen Kindern helfen, lesen zu lernen oder wir diesem oder jenem Kind Nahrung verschaffen. Wenn ich jetzt sterben würde, würde ich in den Himmel kommen, weil Jesus Christus vor 2000 Jahren am Kreuz für Sünder starb. Und ich setze mein Vertrauen auf Jesus.
Lasst mich euch eine letzte Illustration geben. In Amerika gibt es bestimmte extrem mutige Bauarbeiter, die 60, 70, 80, 100 Stockwerke weit oben an Gebäuden arbeiten und auf sehr dünnen Balken entlang laufen und Wolkenkratzer bauen. Es gibt viele Geschichten über diese Männer, die da oben so selbstsicher rumspazieren als sei es gar nichts Gefährliches. Manchmal regnet es dort und es gibt eine rutschige Stelle auf solchen Balken mancher Arbeiter rutscht aus und in dem Moment ist er dabei, seinem Schicksal entgegen zu fallen. Und so greift er nach einem Pfosten, der in der Nähe steht. Und das Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten schwindet quasi völlig dahin, wenn er diesen Pfosten mit jeder Faser seiner Kraft umarmt. Ich habe Geschichten gehört, dass Rettungskräfte da hochgehen mussten und solchen Leuten regelrecht die Hände brechen mussten, einen solchen Menschen dazu zu bringen, den Pfosten wieder loszulassen, weil so jemand wusste, ohne diesen Pfosten wäre er in den Tod gestürzt, hätte er keine Chance gehabt. Das bedeutet es, an Christus zu glauben, dass du weißt, dass abseits von ihm keine Hoffnung ist.
Du vertraust auf Christus allein. Deine guten Werke sind absolut sinnlos. Deine eigene Stärke und deine religiösen Taten sind absolut nutzlos. Du hast überhaupt jede Hoffnung auf Irgendetwas anderes fortgeschmissen und dich auf allein Christus geworfen. Das ist rettender Glaube.
Ich bitte die Musiker und den Pastor usw. nach vorn zu kommen und übergebe das weitere ihnen. Wisst ihr, ich werde nicht hier oben stehen und euch manipulieren versuchen, noch werde ich versuchen, euch besondere Emotionen hervorzulocken. Ich habe euch die größte Botschaft gebracht, die es gibt. Aber, wenn euer Herz beunruhigt ist, ihr das Kreuz nicht versteht, etwas über Christus wissen wollt, die Bedeutung der Buße oder des Glaubens nicht versteht, dann bleibe ich hier gern auch die ganze Nacht und spreche mit euch nach dem Gottesdienst, wenn nötig. Warum? Ich gebe euch zwei Gründe: 1. Christus verdient es. 2. Gott liebt Sünder und wünscht, dass sie gerettet werden. Du magst sagen: „Für einen Moment hattest du mich überzeugt, aber als du mich Sünder nanntest, hast du mich beleidigt!“ . Wenn das deine Einstellung ist, wäre es sinnlos gewesen, mit mir zu sprechen. Denn die einzigen Menschen, die gerettet werden können, sind die, die merken, dass sie Rettung brauchen.
Lasst uns beten.
Vater ich komme vor dich und ich bitte dich, Herr, den weiteren Gottesdienst zu leiten, dein Werk zu tun. In Jesu Namen. Amen.
























