Statement zum Fortbestehen des Timotheus-Magazins (+ kurzer Kommentar meinerseits)

Heute hat das Timotheus-Magazin bzw. Peter Voth ein ergiebiges Statement zum Fortbestand des Timotheus-Magazins veröffentlicht. Dass es nicht so gut steht, war auch schon vor einigen Tagen über Facebook angedeutet worden.

http://www.timotheusmagazin.de/2012/07/08/statement-zur-lage-von-timotheus/#permalink

Ich kann es verstehen, dass es sehr schwierig ist, sich als ein solches Magazin zu platzieren und eine Leserschaft zu gewinnen. Mitunter heißt es in einem Abschnitt des Statements:

Auch die Tatsache dass das Magazin von jungen Männern, ohne formale theologische Ausbildung gegründet und betrieben wird, hat wohl bei vielen auch in der „Theologieszene“ dafür gesorgt, dass das Blatt wohl nicht als das „glaubwürdigste“ wahrgenommen wurde (um es mal diplomatisch auszudrücken). Auch war die Resonanz von den Medien und christlichen Blogs sehr verhalten bis gar nicht vorhanden.

Obschon ich ganz ehrlich nicht jeden Artikel so verfasst hätte wie die Autoren und obschon ich hier und da manchmal auch ein wenig mehr Differenzierung gut gefunden hätte (einfach, weil die Wirklichkeit manchmal komplexer ist und mehr Dinge zu beachten wären), bewundere ich den Mut und die Ausdauer, die das Timotheus-Team bis heute an den Tag gelegt hat. Erst einmal diese Idee zu haben und es soweit zu bringen, dass das Magazin dann schon in der zweiten Ausgabe in den Druck geht und dann jetzt auch schon diese Zeitspanne bis jetzt durchzuhalten, ist bewundernswert.

So ein Magazin schreibt sich und gestaltet sich nicht von selbst und erfordert wesentlich mehr Arbeit als z.B. “nur” einen Blog zu führen. Dazu macht das offene Eintreten für reformierte Theologie im deutschen Sprachraum es auch nicht arg viel einfacher. Für das, dass das Magazin sich abseits des christlichen Mainstreams bewegt, einen einzigartigen Stil an den Tag legt und dazu noch so viel Einsatz dahinter steckt, ist das Magazin wirklich etwas Besonderes und das möchte ich so auch einfach auch mal stehen lassen.

Ich wünsche dem Magazin noch Alles Gute und viel Gnade. Trotz dessen, dass das keine einfache Aufgabe ist, ist es doch etwas Besonderes und Außergewöhnliches, was ihr da tut und ich wünsche euch, dass ihr das wisst und schätzt, solange ihr an diesem Magazin arbeiten könnt.

About unwise Sheep

"Die Zeit benötigt eines, damit sie Sinn hat: Ewigkeit!" (unbekannt )
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