Über mich

Mehr von mir:

http://www.flickr.com/photos/unwise-sheep/

Wer mir schreiben mag ( Fragen, vielleicht bzgl. der Videos, DVDs von Paul Washer oder anderen Clips, Texten oder sonstigem ) :

E-mail: mr.lannopez@gmx.de

Mehr:

      

Einige Fakten:

-Meine Eltern nannten mich “Simon”

-Mitte der 80er geboren

-Verheiratet mit Rebekka

-Besuche eine kleine christliche Gemeinde in Ulm

Hochzeitsvorbereitungen04562 (Kopie)

82 Antworten zu Über mich

  1. Aussiedler77 schreibt:

    Die Paul Washer-Predigten sind echt gut! Und danke auch für die deutschen Untertitel! HAbe einige deiner Videos auf http://erweckt.de und auf meinem Blog (http://hrichert.de) verlinkt. Wäre total kool, wenn du das Paul Washer Video (Persecution or Great Awakening?) eindeutschen könntest! Da würde ich mich total freuen.

  2. Nikodemus schreibt:

    Was ist das eigentlich für ein Typ der Paul Washer? Hab bisher nur von deinen Seiten über ihn erfahren?

    • Unwise Sheep schreibt:

      Was der eigentlich für ein Typ ist? Nun, ganz grob sei gesagt, dass er verheiratet ist mit einer gebürtigen Peruanerin und 3 Kinder hat, viele Jahre als Missionar in Peru gearbeitet hat, der Leiter der Heartcry – Missionsgesellschaft ist, die in Südamerika, Afrika, Osteuropa und Israel aktiv ist. Heartcry wurde von Paul Washer zusammen mit seiner Frau gegründet.

      Also er ist von ganzem Herzen Missionar und Evangelist und predigt viel in den USA zur Zeit.

      Unter folgendem Link erzählt er ein wenig aus seinem Leben:

      Und hier kann man ihm auf twitter folgen, da schreibt er immer mal wieder, was er gerade so tut und was ihn beschäftigt und gibt Gebetsanliegen weiter ( alles englisch ):

      http://twitter.com/paulwasher

      Ansonsten gibt es natürlich Unmengen englisches Material von ihm:

      http://www.sermonaudio.com/search.asp?speakerOnly=true&currSection=sermonsspeaker&keyword=Paul%5EWasher

      Genaueres, wenn nötig, vielleicht mich fragen, vielleicht weiß ich ja was zu mancher Frage. Vielleicht auch nicht.

      • Nikodemus schreibt:

        Danke für deine Antwort.

        Ja, also noch eine Frage:

        Hat er irgendwelche Lehrbesonderheiten oder irgendetwas was er zu stark und was anderes zu wenig betont?

      • Unwise Sheep schreibt:

        Kommt drauf an, was man unter “normal” versteht. Er kommt aus der Richtung der Calvinistischen Theologie und hat eine calvinistische Position z.B. in Bezug auf Erwählung, was mir jetzt nicht so schmeckt, aber das betont er nicht und würde so was niemals zum Anlass nehmen für einen Streit.

        Er predigt oft ziemlich hart, wobei er durchaus auch eine sehr “weiche”Seite hat, die das wieder ausgleicht. Sein großes Thema ist Wiedergeburt und er predigt sehr evangelistisch. Er predigt völlig anders, wenn er nur vor Gläubigen predigt als wenn er auch Unbekehrte und noch nicht wiedergeborene vor sich hat.

        Wenn man seine ganze Bandbreite kennt, dann kann man gut mit ihm umgehen, aber wenn man nur seine “harten” Predigten kennt, dann bekommt man sehr wahrscheinlich ein falsches Bild von ihm.

        Dazu ein kurzes Video mit deutscher Übersetzung hier drunter:

        “Aber wisst das: Heiligkeit ist das meist freudvollste und schönste Leben, das man sich vorstellen kann. Ich weiß, es gibt hier Leute, die denken, dass Heiligkeit bedeutet, mit gesenktem Kopf herumzulaufen und die ganze Zeit traurig zu weinen. Wenn sie das sagen, habe ich große Fragen an ihre Frömmigkeit. Warum ist es so traurig für dich, den Willen Gottes zu tun. Warum ist dein Leben so eine Last. Hat Gott etwa nicht alle Weisheit? Und liebt Gott seine Kinder nicht mehr als es jemals beschrieben werden könnte? Sollte sein Wille eine Bürde für seine Kinder sein? Nein! Ich weiß, dass viele von euch meine Predigten gesehen haben. Und manchmal auf youtube sehe ich aus wie der gemeinste Mann, der je über den Planeten gelaufen ist. Ich weiß nicht, warum meine Predigten über Liebe es nie zu youtube schaffen. Aber ich will, dass ihr das wisst: Wenn du traurig und krank und weinend herumläufst und du es nur für eine kurze Zeit tust, weil Gott in deinem Leben was tut, dann mag das biblisch sein. Aber wenn dein Leben als ein Lebensstil nicht von Freude gezeichnet ist, dann hast du ein Problem. Denn die Frucht des Geistes ist Liebe und Freude. Und die Freude am Herrn soll unsere Kraft sein. “

  3. Nikodemus schreibt:

    hab da noch eine Seite gefunden wo Paul Washers Name unter einem Illuminati zeichen mit eingereit ist. Weißt du was das zu bedeuten hat? http://www.myspace.com/spgrindn24_7

  4. Nikodemus schreibt:

    http://www.nicenetruth.com/home/2009/01/paul-washer-is-a-false-prophet.html?cid=6a00e54f0bd8738834011570a477e6970c

    Paul Washer – ein falscher Prophet?

    Schade, dass ich nicht sooo gut englisch kann, deshalb versteh ich noch nicht alles auf folgende Seiten, ich werd mir aber bei Gelegenheit die Mühe machen sie besser zu lesen

    • Unwise Sheep schreibt:

      Das mit dem “false- prophet” – das hat ich schon mal gelesen – ist von einem Katholiken, der eben die katholische Kirche verteidigt und da Paul Washer Protestant ist und einige Dinge anders sieht ( sola fide, sola gratia, sola scriptura, solus christus – also allein der Glaube, allein die Gnade, allein die Schrift, allein Christus ) – bezeichnet der Katholik ihn als falschen Propheten, das würd er mit jedem anderen Prostestanten, der so denkt, auch tun.

      Also für sich nichts außergewöhnliches, weil Paul Washer die katholische Kirche klar ablehnt, wird er eben von dieser Seite auch freilich nicht positiv gesehen.

      • Nikodemus schreibt:

        Richtig… das ist mir dann nachher auch aufgefallen… klar dass ein Katholik oder jemand aus der Ökumene ihn dann als “falsch” betrachtet.
        Danke dir für deine Rescherschen!!!
        Gott befohlen!

  5. Carolin schreibt:

    Danke für das schöne Zeugnis :-)

    Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?
    Jeremia 8,9

    Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
    Kolosser 3,16

    -Das steht heute in den Losungen. Ich hoffe, das passt auch auf deine Arbeit.

  6. Noemi Grossenbacher schreibt:

    Hi Mr. Lannnopez, ich habe mich so auf ihrem Zeugnis so gefreut, weil mit Gott zu begegnen ist wundervoll. Alle Videos von Paul Washer habe ich gesehen und ich habe das richtige Evangelium gelernt. Ich komme auch aus Peru und ich kenne die Gemeinde wo immer Paul viele Konferenz gibt.
    Ich möchte auch auf Deutsch diese videos sehen.
    Gottes Segen

    Noemi

  7. jugenddoberan schreibt:

    Hallo Lannopez,
    wir sind gerade als Jugend dabei eine eigene evangelistische Webseite / Blog aufzubauen. Wir haben ein paar von deinen Youtube und Vimeo Videos übernommen. Wir haben aber bisher keine Quellenangabe unter Videos angefügt, die auf dich direkt zurück verweist. Falls Du drauf Wert legen solltest, dann schreib uns doch bitte eine Mail an jugendoberan@gmail.com… dann werden wir das umgehend ändern.
    Wirklich eine super Sache, dass Du dir die Mühe machst Die ganzen Videos zu übersetzen und online zu stellen.
    MFG

    http://jugenddoberan.wordpress.com

    • unwise Sheep schreibt:

      Hallo

      An sich ist es mir völlig egal. Die Videos sind zum weitergeben gedacht. Ich hab absichtlich keine Logos oder sonstige Hinweise in den Videos, die auf mich oder meinen Blog / Website hinweisen. Also, wenn ihr Quellenangaben setzen wollt, wegen mir, aber ursprünglich stammen die meisten Videos von heartcry ( heartcrymissions.com ) oder der Grace Community Church San Antonio ( illbehonest.com ) , die unter der Bedingung weitergegeben werden sollen, dass sie kostenlos und frei weitergegeben werden sollten. Ich nutze meinen Blog/ Website / youtube und vimeo-Kanal , um das Material zur Verfügung zu stellen, aber nicht so, dass es zwangsläufig mit selbigen in Verbindung stehen müsste. Ich mache das privat, also nicht im Auftrag einer Organisation. Daher, wie gesagt, ist mir völlig egal. Ich möchte halt nicht, dass die Videos missbraucht werden oder in irreführenden Kontexten gebraucht werden. Das hieße z.B. praktisch, wenn ich eines Tages denken würde, dass jemand einen kurzen Ausschnitt aus einem Video aus dem Zusammenhang reißt, um damit irgendwas Falsches zu verbreiten, dann würde ich irgend etwas unternehmen. Quellenangaben sind in so fern hilfreich, dass man ein umfangreicheres und weniger verzerrtes Bild bekommen kann. Wenn ihr also meinen solltet, dass es sinnvoll wäre, um das Verständnis zu verbessern, die Quelle anzugeben, dann könntet ihr das tun.

      Liebe Grüße

      Simon

  8. matt schreibt:

    Bin von Paul Washer auch inspiriert! Habe aber noch nie gehört das er das Evangelium mit Taufe in Verbindung bringt. Diese Grundlage wird in fast allen Kirchen falsch gesehen. Selten wird auf Evangelistischen Veranstaltungen auch getauft! Dabei war das Eintaufen zur Vergebung der Sünden in den Tod und die Auferstehung Jesus und die Geistestaufe so zentral, dass jeder dies nachholen musste, der es nicht emfpangen hatte. Empfehle neben Paul Washer auch ausdrücklich Hartwig Henkel und Greg Violi, da Paul Washer nach der Buße, die Taufe und Geistestaufe nicht erwähnt! Und dennoch einen Propheten wie Paul Washer gibt es selten! Seine Predigten sind nicht Hart sondern Messerscharf! Es ist eine Freude auch nur kurze Zeit mit diesem Mann zu verbringen. Hoffe das wir ihn noch in Deutschland in unseren Versammlungen haben werden und wenn nicht ihn dann den Geist Elias in anderen und uns.

    • public schreibt:

      Geistestaufe, der zu “mehr” haben wollen verleitende Begriff unserer Zeit.
      Seit Christus bekommt ein Mensch den Geist Gottes durch Glauben.
      ( Eph. 1,3 ..gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Chrustus,) , also durch Ihn alles schon da, und, (Eph. 1,13 ….das Evangelium eures Heils gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung.)

      Das ist alles. Mehr braucht es nicht. Mehr oder weinger Geist kommt nicht von einem besonders “gesegneten” Bruder X oder Y, sondern aus dem Wort!!! ( Johannes 6,63 – wo auch gleich gesagt wird was Geist ist – ” die Worte die ich zu euch rede, die sind Geist und sind Leben”. Der Zirkel schließt sich. Es steht dort nicht, die Musik, das Zungenreden, das Wundererwarten, die Pantomine, das Schauspiel, das ich euch gegeben habe. Die “Worte” indessen sind die gesamte Schrift!!!)

      Wie nur kann ein Neutestamentlicher Gläubiger, in der Zeit des Glaubens und nicht mehr des Schauens, erwarten, dass Gott seinen Geist durch dafür geeignete Menschen austeilt. Es wäre ja wirklich schrecklich für einen Menschen von einem Menschen abhängig zu sein in speziell dieser Angelegenheit.
      Das es während und nach einer solchen Geistestauf-Praxis immer wieder zu fesselnden übernatürlichen Manifestationen bei den Täuflingen, kommt sollte einen Schriftkenner nicht wirklich wundern.
      Stelle mir gerade das Gesicht von Mose vor, als auch aus den Stäben der Zauberer Schlangen wurden, um nur mal ein Beispiel in Erinnerung zu bringen.

      Liebe Grüße
      Public

  9. unwise Sheep schreibt:

    Paul Washer ist durchaus Baptist, heißt er verteidigt die Glaubenstaufe. Ich glaube aber nicht, dass die Schrift eine Taufe “zur” Vergebung der Sünde kennt, also, dass jemand bei der Taufe die Sünden vergeben werden. Ich denke, dass die Schrift eine Taufe kennt, “auf die Vergebung der Sünden hin”, also, weil jemandem vergeben war, ließ er sich taufen.

    Ansonsten, zur Geistestaufe hatte ich bereits an anderer Stelle etwas gesagt. Zu Greg Violi kann ich nichts sagen, aber Hartwig Henkel würde ich nicht empfehlen, das aus relativ leicht ersichtlichen Gründen.
    LG
    Simon

    • ilovejesus schreibt:

      …hallo bruder…
      eine nützliche seite hast du hier …

      magst du mir verraten, warum du hartwig henkel nicht empfehlen würdest?
      lg und blessings

      • unwise Sheep schreibt:

        @ ilovejesus

        Hartwig Henken vertritt einfach verschiedene Lehren, besonders in Bezug auf den Heiligen Geist, die ich für falsch und mitunter für gefährlich halte. Auch vertritt er ( oder hat er vertreten ) die Lehre, dass Jesus geistlich gestorben sei und im Totenreich 3 Tage lang von Dämonen gequält worden sei.

        Zitat:

        “Besondere Kontroverse löste die Lehre (Jesus died spiritually) vom „geistlichen Tod“ Jesu aus. Hartwig Henkel lehrt ebenso wie Wolfhard Margies und andere Vertreter der Wort-des-Glaubens-Bewegung, daß unsere Autorität über Satan in dem „geistlichen Tod“ Jesu begründet ist. Diese von E.W. Kenyon und Hagin zuerst entwickelte „Identifikationslehre“ besagt, daß Jesus angeblich nicht nur körperlich, sondern auch geistlich gestorben ist und der Geist nach seinem leiblichen Tod drei Tage lang im Totenreich (Hades) von Dämonen gequält wurde. Dadurch sei unsere Erlösung erwirkt worden. All dies, obwohl Jesus sagte, „Es ist vollbracht“ und „Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände“. Erst am Kreuz gab sich Jesus freiwillig in die Hand des Teufels… nach dem physischen Tode wurde Jesus im Geist in die Gewalt der Finsternis gebracht.”

        http://www.alexanderseibel.de/die_wort-des-glaubens-bewegung.htm

        Zitat Ende

        Das steht bspw. dem deutlich entgegen, was z.B. hier im Blog als Evangelium verkündet wird.

        Ich möchte jetzt nicht zu weit ausholen und erwähne das nur kurz, aber Hartwig Henkel lehrt unter anderem zudem eben noch die “Geistestaufe” wie sie in Pfingstgemeinden / charismatischen Gemeinden vertreten wird und ich empfehle grundsätzlich keine Leute, die diese Auffassung vertreten, einfach, weil diese Lehre falsch ist und sie viel Schaden anrichtet. Ich kenne nicht wenige Menschen, deren Glaubensleben primär auf dieser Lehre basiert und auf den persönlichen Erfahrungen, die sie aufgrund dieser Lehre gemacht haben. Und ich meine – nach dem, was ich beobachtet habe, dass das immer wieder dazu führt / führen kann, dass Leute mehr an ihre Erfahrungen als an Gottes Wort glauben. Das ist eine Beobachtung, die ich nicht nur einmal gemacht habe.

        Bei weiteren Fragen, diese einfach stellen.

  10. Cherrie. schreibt:

    Hey ich mag deine seite auch total ,ich kam vorher zufällig auf deinen YoutubeChannel weil ich auch die predigten von paul washer höre ..
    aah und den Aussiedler77 keenn ich persöhnlich ,ist ja lustig das er auuch auf dieser seite war ( ;
    mhm. Bei youtube habe ich dich geaddet.wäre nett wenn du mich da annehmen würdest.
    liebe grüße und Gottes Segen,

  11. Oliver schreibt:

    Hallo Simon,

    danke für deinen Dienst. Es ist schade das Bruder Paul nicht nach Deutschland kommen kann, wir haben Ihn schon öfters gefragt, aber der Herr hat es ihm scheinbar noch nicht auf Herz gelegt. Er ist mehr in Osteuropa usw.
    Greg Violi verkündigt öfters in Deutschland, da er seit kurzem auch hier lebt, seine Botschaften sind messerscharf, überführen Sünde und führen zur Buße und Demut.
    Ich habe ihn schon predigen hören und er lehrte das der Heilige Geist durch die Glaubenstaufe auf uns kommt.
    Eine zweite Geistestaufe, wie es die Pfingstler kennen, kennt das Wort Gottes nicht!
    Ob Hartwig Henkel daran festhällt kann ich nicht sagen, er hat sich ja von vielem aus alten Tagen verabschiedet. Aber natürlich dürfen wir alles Prüfen. Ich freue mich das dass Kreuz wieder gepredigt wird und Menschen den echten Jesus kennenlernen dürfen… der Leben verändert!

    Shalom

    Oliver

    • sven schreibt:

      deeeeer Greg Violi, der mit Arne Elsen Heilungsgottesdienste und -Seminare veranstaltet, soll hier mit Paul Washer verglichen werden?
      Paul Washer würde mit einem Mann wie Elsen niemals eine Kanzel teilen,
      er würde ihn entlarven und die Gemeinde warnen.

      • unwise Sheep schreibt:

        Hatte neulich auch das Vergnügen, einen Vortrag von Dr. Arne Elsen zu hören. Ich habe ja auch – sagen wir charismatische Wurzeln – aber ich frag mich dann manchmal schon, ob das, was da so behauptet wird, an Heilungen usw. wirklich belegt werden kann. Dass man -nebenbei- dabei sehr weit weg von der Botschaft der Schrift unterwegs ist, fällt vielen Zuhörern gar nicht auf. Das irritiert mich immer wieder.

  12. Landry Glaubemann schreibt:

    Echt der Hammer was du leistest durch diesen Blog für Jesus.
    Gottes Segen

  13. marco grams schreibt:

    hallo,
    erstmal sehr grosses lob an unseren herrn dass er dir die fähigkeit gegeben hat gute dinge hier weiterzu geben.
    ich habe gelesen dass du charismatiker warst,ich selber bin seit ca sechs monaten auch nicht mehr in einer charismatischen gemeinde.ich wollte dich fargen ob man sogenannte geister davon oder schlecht gewohnheiten mitnehmen kann,denn ich habe gemerkt innerhalb der zeit dass meien alten gewohnheiten immer schlimmer wurden aLS ICH IN DIE PFINGSTGEMEINDE GING.kannst du mir helfe?
    bitte?jetzt wo ich nicht mehr dort bin gehts auch mit meien alten gewihnheiten auch langsam aber stetig weniger.kannst du mir einenbericht oder kommentar oder video empfehlen dass ich da gewissheit drin haben kann,ob man durch jahrelangen kontakt mit pfingstlern geister bei sich bergen kann?
    ich komm nämlich nicht aus so einer prägung sondern eher aus der brüderbewegung.
    bitte hilf mir!
    gottes segen lieber lannopez!
    marco!

    • unwise Sheep schreibt:

      Hallo Marco

      Ich war selbst kein Charismatiker, bin aber von klein auf in solchen Gemeinden groß geworden und somit kenne ich mich da einfach aus. Ich hatte kein Erlebnis, was man als Geistestaufe bezeichnen könnte und naja, in der Hinsicht fiel es mir nicht schwer, mich davon zu distanzieren, schwierig war vor allem, dass ich vorher nie etwas anderes gekannt hatte und dann in eine völlig neue Umgebung kam ( es war damals eine freie Brüdergemeinde, die ich darauf besuchte ).

      Vieles, was in der Pfingstbewegung passieren mag, ist meiner Auffassung nach einfach Einbildung – also, dass man sich da in irgend etwas reinsteigert und natürlich auch extreme Emotionen erlebt. Ich glaube jetzt nicht, dass du so leicht in der Form irgend einen Geist abbekommst, den du dann nimmer loswerden kannst und der dich dann auch danach richtiggehend verfolgt. Und selbst angenommen, das wäre so, du kannst den Herrn Jesus immer bitten, dich davon zu befreien.

      Wegen schlechter Gewohnheiten. Ich weiß jetzt nicht genau, was du damit meinst, aber wenn du damit einfach bestimmte sündige Dinge meinst, die du tust, kann z.B. Lügen sein, übertriebener Alkoholkonsum, den du nicht unter Kontrolle hast, Pornokonsum oder was immer das auch sein mag, das hängt eher nicht mit der Pfingstbewegung zusammen. Das liegt an dem, was die Schrift ( besonders Paulus ) dein “Fleisch” nennt. Das hat jeder Gläubige an sich, jeder Gläubige hat Tendenzen in sich, zu sündigen, aber im Glauben darf er der Sünde widerstehen lernen. Als Gläubiger kämpft man damit und lernt mit der Zeit, sein Fleisch gewissermaßen zu beherrschen. Das ist ein Reifungsprozess, für den auch gute Lehre wichtig ist. Ich würde schlechte Gewohnheiten also nicht auf Geister schieben, die einen beeinflussen würden, sondern auf das eigene Fleisch, das gegen Gott rebelliert.

      Falls irgend etwas unklar ist, einfach noch einmal fragen.

      Liebe Grüße und Gottes Segen

      Simon

  14. Philipp schreibt:

    Hallo,

    wollte nur kurz Dankeschön sagen für die Arbeit die du mit diesen Videos und alles tust! Echt nötig, das Evangelium klar zu verkündigen, bzw. in diesem Fall zu übersetzten und zu verbreiten :)

    Gottes Gnade und sein Friede!
    Philipp

  15. Kristina schreibt:

    „Das Herz einer Frau sollte so verloren in Gott sein, dass ein Mann IHN suchen muss, um auf sie zu stoßen.“
    ( unbekannt )

    …das ist ein wunderbares zitat! danke für´s finden.
    ich schätze, es funktioniert auch umgekehrt. (:

  16. Kristina schreibt:

    ich sehe die große herausforderung darin, die reihenfolge einzuhalten.
    ich bin konditioniert, mein herz an/in menschen zu verlieren. menschen allgemein.
    es ist richtig harte arbeit, auf Gott umzupolen. wie ein entzug.
    aber er belohnt es so! und wenn es sein wille ist, auch mit einem passenden partner.

    • unwise Sheep schreibt:

      So würde ich es auch sehen.

      Bei mir war es so, dass ich dadurch, dass ich Gott den Vorrang gegeben habe, überhaupt einmal gegenüber meinen Mitmenschen erst klarer sehen konnte. Wenn Gott Priorität hat, siehst du deine Mitmenschen mit anderen Augen. Du siehst, dass bspw. ein Partner vor allem auch sehr große Verantwortung mit sich bringt und, dass es nicht leicht ist, dieser Verantwortung gerecht zu werden und dass deine Aufgabe primär darin besteht, deinem Partner beizustehen, der Fokus liegt weniger darauf, dass dein Partner dich glücklich macht, sondern dass du deinem Partner, WEIL er dein (Ehe-)Partner ist, treu bist, ihm zur Hilfe gehst, und letztlich ihm dienst.

      Jedenfalls hat sich der Blick auf das Ganze mit der Zeit gewaltig gewandelt. Ich sehe eine Ehe inzwischen als Aufgabe, die sehr schön sein kann, aber die ihr Fundament als Aufgabe nicht darin findet, dass sie eben auch schön sein kann, sondern ihr Fundament im Gebot Gottes findet, die Menschen, die einem anvertraut sind – und das ist ein Ehepartner ganz besonders – zu lieben und für sie das Beste zu suchen.

      Das ist eine total andere Herangehensweise als gemeinhin praktiziert. Es geht nicht primär um meine eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte, die gestillt werden sollen, sondern darum, so weit es geht, für den anderen da zu sein.

      Das ist wichtig, denn: Was hält mich sonst bei meinem Partner, wenn er meine Wünsche und Bedürfnisse nicht erfüllt / erfüllen kann?

      Dass eine Partnerschaft natürlich mit viel Freude verbunden sein kann, ist ein sehr schöner, Gott gewollter Nebeneffekt und es ist schon interessant, dass Adam schon auf den ersten Seiten der Bibel mit diesen Worten beschrieben wird: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei…” .

      Wir Menschen sind so geschaffen, dass wir füreinander da sind, so funktionieren wir, gleichzeitig hat Gott als unser Schöpfer und Retter ( als Christen ) aber absolute Priorität vor unseren Mitmenschen und das gilt es zu lernen und das ist manchmal gar nicht so leicht. ;)

      Aber dazu wäre sicherlich much more to say. Muss noch daran arbeiten, mich kurz zu fassen. ;)

      • Kristina schreibt:

        ein gutes thema!
        bringt mich vorwärts.
        ist es denn für dich ein beunruhigender gedanke, für jemand anderen dazusein?
        für mich nicht.
        aber ich merke, was für mich beunruhigend ist. nämlich die vorstellung, bevormundet zu werden. den vorstellungen des mannes was es heißt, für die frau dazusein, erlegen zu sein. die vorstellung, dass “für den anderen dasein” für jeden etwas anderes bedeutet….ist ein gruseliger gedanke für mich.
        das thema…..es bringt alte ängste und minderwertigkeiten bei mir hoch. und das ist gut so.
        nur wenn Gottes wille für den umgang mit dem anderen befolgt wird, kann es richtig spaß machen, glaub ich.
        selbst wenn ich selbst denke zu wissen was es heißt, “für den anderen dazusein”, kann es für Gott etwas ganz anderes bedeuten.
        warum sollte es schwierig sein in Gottes sinne für jemanden dazusein? achso, wegen der selbstsucht? dem egoismus?
        na da hab ich für mich keinerlei bedenken.
        es ist auch wichtig, dass jeder großen respekt vor dem weg des anderen hat. denn es ist ja der weg mit gott in erster linie. letztendlich ist es sicher so, dass man sich gegenseitig auf dem weg mit gott begleitet.
        aber ein mann sollte den weg gottes mit einer frau nicht unterschätzen. (klingt wie aus sprüche,ist es aber nicht :))
        ich hoffe, das klingt nicht allzu wirr. ich mußte das jetzt mal so schreiben.
        ich schätze mal, dass alle ängste oder befürchtungen, die mit “für einen anderen in einer ehe dasein” auftreten, von den vermurksten rollen der vergangenheit herrühren.

  17. unwise Sheep schreibt:

    Weil es tatsächlich etwas wirr klang.
    Wie stellst du dir es denn vor, wie zwei Menschen, die jeder ihren eigenen Kopf haben, ihre eigenen Interessen und Dinge, denen sie nachgehen möchten und nun plötzlich ein Stück weit aneinander geschweißt sind, nun zusammen leben sollen?

    Konsequenterweise müssen beide gewisse Aspekte ihres Lebens, die sie als Singles eher haben könnten, opfern und zurückstellen und beide sind, wenn wir uns mal soziologischer Terminoligie bedienen zu einem hohen Grad “fremdbestimmt”. Beziehung bedeutet immer Einschränkung der Freiheit. Zwei Gegenstände, die mit einem Seil gegenseitig aneinander befestigt sind, werden immer durch den jeweils anderen Gegenstand in ihrer Position und Ausrichtung beeinflusst. Eine stabile Beziehung ist wie ein sehr starkes Seil. Und als Christ hat man seine stärkste Beziehung, sein stärkstes Seil immer in Richtung Gott, das zweitstärkste Seil in Richtung des Menschen, dem man am nächsten steht und diese Beziehungen schränken einen entsprechend ein, bestimmen die Lebensführung, die Lebensziele, geben aber gleichzeitig auch Halt und Sicherheit.

    Es ist auf jeden Fall darüber nachzudenken: Was ist mein Lebensziel bzw. was sind meine Lebensziele? Woher werden sie bestimmt? Von Gott? Rein von meinen eigenen Vorstellungen davon, wie ein gutes Leben auszusehen hat? Wie komme ich zu den Auffassungen, die ich habe? Wie sehen denn überhaupt Gottes Vorstellungen einer Ehe aus? Wozu ist sie da und wozu nicht? Will ich mir Gottes Vorstellungen zum Maßstab nehmen? Das sind alles Fragen, die man sich im Zusammenhang einer Beziehung stellen muss. Erst dann kann ich mir Gedanken machen, wie eine Beziehung konkret gestaltet werden sollte.

  18. Kristina schreibt:

    hmm. ich mache mir andere gedanken.
    ich sehe nicht, wie etwas, wofür ich mich entscheide, wirkliche beschneidung bedeuten kann. die entscheidung dafür ist ein “ja” zu den nebeneffekten.
    ich liebe mein leben nicht so sehr, dass ich es nicht leicht für jemand anderen geben würde. (ich tue das schon jeden tag bei der arbeit in anderer form, es ist wahrscheinlich eine probe)
    aber ich würde mein leben eben nicht für jemanden geben wollen, der immernoch mit sich selbst kämpft.
    ich kämpfe auch, aber es gibt kämpfe mit dem teufel, die durch ein starkes seil einer ehe komplett abgeschnitten werden können.
    und es gibt kämpfe, die das starke seil immer wieder schwächen. und ich sehe viele solcher kämpfe in partnerschaften.

    ich geh da vielleicht anders vor. vielleicht hat Gott auch da für jeden einen eigenen weg. ich denke er legt bei jedem einen grundstein, dass eine partnerschaft überhaupt gelingen kann. das nehme ich als äußerst beruhigend wahr. er hat einen plan!
    dann wünsche ich dir alles gute und danke für die inspirierenden materialien!
    Kristina

  19. Julius Mensing schreibt:

    Lieber und geschätzter Bruder im Herrn Jesu,

    vielen Dank für die Arbeit, die hier geleistet wird und die Zeit, die in diese Seite fließt.

    Möge Gott dieses Werk auch weiter segnen und gedeihen lassen und möge es IHM zur Ehre dienen.

    “Fand ich deine Worte, so verschlang ich sie; deine Worte sind zur Freude und Wonne meines Herzens geworden, weil ich nach deinem Namen genannt bin, HERR, Gott der Heerscharen!”
    Prophet Jeremia (Kapitel 15, Vers 16)

  20. Silvan schreibt:

    Hallo Simon, danke für Deine Arbeit für den HERRN. Es ist für viele ein sehr großer Segen und die Möglichkeit an frisches Wasser und Brot zu kommen!
    Meine Frage ist, weißt Du ob es das Video http://illbehonest.com/Die-to-Self-Surrender-to-Christ-Paul-Washer schon auf deutscher Übersetzung gibt?
    Lieber Gruß Silvan

    • unwise Sheep schreibt:

      Das Video gibt es teilweise auf Deutsch.

      Ist aber nicht gelistet + ich bin nicht ganz glücklich mit dem Video. Das hat verschiedene Gründe. Sagen wir es so: Ich würde das so nicht predigen. Mich erinnert es zu sehr an eine bestimmte Art von Theologie, die ich für ungesund halte, auch wenn es Paul Washer wahrscheinlich nicht unbedingt so meint.

      LG
      Simon

  21. unwise Sheep schreibt:

    Hallo Silvan

    Ja. Du verstehst nicht, was ich meine, weil ich nicht direkt gesagt habe, was ich meine. Das lag an mir. Ich wollte nur nicht so weit ausholen. Aber ich werde genau das jetzt öffentlich tun, damit alle etwas davon haben.

    Das große Problem, was ich mit dem Ausschnitt habe, ist, dass Paul Washer sehr betont, “sich Gott zur Verfügung” zu stellen, “sich Gott unterzuordnen”. Dagegen ist nichts zu sagen, absolut nicht, aber den ganzen Ausschnitt hindurch wird nicht wirklich klar, was damit gemeint ist. Meines Erachtens hängt das alles zu sehr in der Luft. Dass ich mich Gott unterordnen soll, ist klar, aber die Art wie Paul Washer das hier beschreibt, finde ich unglücklich, weil es zu vage ist. Ich weiß (natürlich), dass Paul Washer darauf in mancher anderen Predigt darauf mehr eingeht, aber das wirkt einfach unglücklich.

    Wie meine ich das?
    Ich meine das so: Wenn Washer sagt: “Stell dich Gott zur Verfügung” – Ich frage mich: Was soll dann damit ausgesagt werden? Wie macht man das? Laufe ich z.B. durch eine Stadt und warte auf innere Impulse, durch die Gott mir zeigt, was ich jetzt gerade tun soll? Ob ich lieber der Oma über die Straße helfe oder der jungen Frau ein Traktat in die Hand drücke? Wie geht das alles vonstatten? Wie erkenne ich denn Gottes Willen FÜR MICH, dass ich mich ihm unterordnen kann? Denn, wenn ich seinen Willen nicht kenne, kann ich mich ihm auch nicht unterordnen.

    Und genau das wird im Video nicht so ganz klar. Und deswegen lässt mich der ganze Ausschnitt sehr fragend zurück: WAS SOLL ICH DEN JETZT EIGENTLICH TUN? Wie gestaltet sich dieses Unterordnen?

    Und wie Paul Washer dieses Unterordnen rüberbringt, finde ich nicht ideal. Wenn er z.B. solche Sätze bringt:

    “Ich möchte euch jetzt was sagen. Wenn ich nach Äthiopien gehe und 500 Kirchen gründe innerhalb von 3 Jahren, aber Gott möchte, dass ich irgendwo in einer kleinen Stadt im Mittwesten als Hausmeister arbeite, dann wäre ich ungehorsam darin, all diese Kirchen zu gründen. ”

    dann finde ich das sehr schwierig. Ich weiß, dass er damit etwas bestimmtes aussagen möchte, aber ich weiß, dass das sehr oft missverstanden wird. Bleiben wir einmal konkret an diesem Beispiel:

    Woher weiß ich denn, ob Gott von mir will, ob ich in Äthiopien in 3 Jahren 500 Kirchen gründe oder ob er will, dass ich irgendwo auf dem Land als Hausmeister arbeite?

    Ich mache gerade eine Ausbildung. Woher weiß ich denn, dass Gott will, dass ich diese Ausbildung mache? Soll ich nicht vielleicht gerade im Moment vielleicht Theologie oder Medizin studieren? Wie soll ich mich hier Gott unterordnen?

    Ich weiß, dass Paul Washer das so nicht sagen will, was ich jetzt aus diesem Satz gemacht habe, aber du siehst, dass man das sehr leicht missverstehen kann. Mich persönlich hat es sehr lange beschäftigt – und es beschäftigt mich noch – wie ich denn den Willen Gottes erkennen kann. Und deswegen habe ich hier im Blog auch vermehrt Beiträge in diese Richtung veröffentlicht. Die 3 wichtigsten hier:

    http://lannopez.wordpress.com/2011/01/12/buch-wie-erkenne-ich-den-willen-gottes-schirrmacher/

    http://lannopez.wordpress.com/2010/08/20/gefunden-gottes-wille/

    http://unwisesheep.org/2010/08/18/wie-redet-und-handelt-gott-in-meinem-leben/

    Wie gesagt, zumindest für mich, der ich weiß, dass ich als Christ mich Gott unterordne, mein Denken und mein Leben an ihm ausrichte, weil er mein Herr und Heiland ist, führt dieser Ausschnitt eher zu Irritation als zu Klarheit. Und deswegen, nach reichlichem Überlegen, bin ich einfach nicht so ganz glücklich mit dem Ausschnitt. Vielleicht ist es jetzt etwas klarer, was hinter dem steckt, was ich vorher angedeutet hatte.

    LG
    Simon

    • Silvan schreibt:

      Simon, es geht Paul darum BEREIT zu SEIN, das eigene Ich sterben zu lassen, sich selbst zu verleugnen, damit Christus in mir Leben kann.
      Dann brauche ich kein Bibelstudium um zu wissen was ER will, denn dann ist sein Wille in mein Herz geschrieben, in jeder Sekunde in jeder Situation, und dann denke und handele “ich” genauso wie Jesus, ja, er lebt in mir, zwei Herzen, Geister, in einer Brust.
      Das Ego und das Fleisch sterben zu lassen gefällt niemandem. Aber es ist nötig, denn ich kann nichts und ich bin nicht gut. Deshalb muss ich mein Leben verlieren, und Jesus folgen, damit ich es gewinne.
      Dann wird mir unaussprechliche Freude und Frieden der den verstand übersteigt gegeben :)

      • unwise Sheep schreibt:

        Lieber Silvan

        Du bestätigst meine Sorge. Wenn ich dich richtig verstanden habe, vertrittst du genau die Auffassung, von der ich nicht möchte, dass sie durch dieses Video entsteht und weswegen ich dieses Video für unglücklich halte.

        Die Bereitschaft, dich dem Herrn unterzuordnen ist grundlegend wichtig, aber dir wird Gottes Wille nicht so ins Herz geschrieben sein, dass du sein Wort und gesundes Bibelstudium vernachlässigen kannst. Ohne die Schrift würdest du kaum etwas über Gott und nichts über Christus wissen. Ohne intensives Bibelstudium würde Paul Washer heute nicht in solcher Weise predigen können. Du wirst Gottes Willen nicht tun können, wenn du meinst, du kannst das Lesen der und das Forschen in der Schrift vernachlässigen. Du hast ohne das keine Handlungsgrundlage.

        Paulus macht das durchaus deutlich, wenn er seinem treusten Schüler, dem Timotheus, sagt:

        Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast,
        weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche dich weise machen können zum Heil durch den Glauben in Christus Jesus. JEDE SCHRIFT [also: die ganze heilige Schrift] IST von Gottes Geist eingegeben und NÜTZLICH ZUR BELEHRUNG, ZUR ÜBERFÜHRUNG, ZUR ZURECHTWEISUNG, ZUR ERZIEHUNG in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke ausgerüstet.
        ( 2. Timotheus 3, 14-17)

        Nimm gesunde Lehre, nimm gesundes Bibelstudium weg und du hast nichts. Keinen Glauben, keinen Jesus, kein Wissen über den Willen Gottes.

        Sicher, man kann durch Bibelstudium Wissen über den Willen Gottes haben, diesen Willen aber nicht tun. Aber bereit zu sein, Gott zu dienen, aber nicht zu wissen wie sein Wille ist, kann ebenso gefährlich sein.

        Jemand hat einmal gesagt: “Eifer ohne [gesunde] Lehre ist wie ein Schwert in den Händen eines Wahnsinnigen”.

        Um Gottes Willen zu erkennen, braucht es gesunde Lehre. Das ist manchmal mühsam, das ist manchmal kompliziert und wirft zuweilen viele Fragen auf, aber der Gewinn ist: Man hat Zuversicht, das Richtige zu tun. Man weiß, was der Wille Gottes ist, man kennt ihn und man kann sich sicher sein, richtig zu handeln.

        Und falls du dich das fragst: Ja, ich kenne durchaus um die Stelle, die z.B. in Hebräer 8, 10 zitiert wird:

        “sondern das ist der Bund, den ich mit dem Hause Israel machen will nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.
        Und es wird keiner mehr seinen Mitbürger und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! denn es werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen; denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten und ihrer Sünden nicht mehr gedenken.»”
        ( Hebräer 8, 10-12)

        Will uns diese Stelle sagen, dass Gott uns seinen Willen, alles, was wir in unserem Leben tun sollen, welche Ausbildung wir machen sollen, welchen Partner wir heiraten sollen, in welchem Land wir Missionar werden sollen, in unser Herz schreibt und wir keine Korrektur mehr bräuchten, die wir immer wieder durch das Forschen in der Schrift bekommen?

        Paul Washer z.B. legt die Stelle so aus, dass damit die Wiedergeburt, die Erneuerung des Herzens gemeint ist. Jemand wir vom Ungläubigen zum Gläubigen. Jemand wird vom Feind Gottes zum Freund Gottes. Jemand kommt vom geistlichen Tod zum geistlichen Leben. Jemand wird vom Nicht-Christen zum Christen. ( Man sehe vor allem den Zusammenhang mit der Vergebung der Sünden, der ja auch den Hebräerbrief in Kapitel 8 prägt )

        Diese Stelle will nicht sagen, dass wir auf das Forschen in der Bibel vernachlässigen könnten, weil wir bereit sind, Jesus zu gehorchen. Nein, sie meint aber, dass jeder Einzelne tatsächlich in einer besonderen Beziehung zu Gott steht, dass jedem Einzelnen davon seine Sünden vergeben sind und er im Glauben diese feste Zuversicht haben kann, Frieden mit Gott zu haben.

        Aber zu meinen, in sein Herz den Willen Gottes geschrieben zu haben, und zwar so, dass man die Schrift nicht mehr zur Unterweisung, zur Korrektur, zur Züchtigung braucht, ist sehr gefährlich, denn jemand, der tatsächlich vom Geist Gottes geleitet wird, ist jemand, der Gottes Wort kennt, es versteht und danach handelt.

        Warum?

        2. Timotheus 3 ab Vers 14, siehe oben.

        Ich hab hier jetzt recht viel geschrieben, vielleicht mag es übertrieben erscheinen, vielleicht mag es rechthaberisch klingen. Aber genau das war es, was ich ungesund an diesem Video fand und du hast genau das bestätigt, was ich befürchtet habe und ich würde mir wünschen, dass du darüber nachdenkst, was ich geschrieben habe und, dass du wirklich überdenkst, ob das so richtig ist wie du dir das vorstellst. Mir ist nicht egal, wie die Videos hier verstanden werden, ich mache mir durchaus Sorgen deswegen und auch deswegen gehe ich sehr ausführlich auf Missverständnisse ein, die, denke ich, entstehen können.

        LG und Gottes Segen

        Simon

    • Markus schreibt:

      Hallo Lannopez,

      Du hast einen sehr guten kanal; habe den geaddet. Zu Deiner Frage, wie man sich konkret Gott zur verfügung stellt habe ich eine kurze und prägnante Antwort: indem man sagt “Hier bin ich Herr, sende mich”. wenn man dann mit offenen Augen durch die Welt geht, wird Gott einem Begegnungen schenken und wenn mann im Kleinen treu ist, dann wird Gott auch den Weg zeigen, der in die eigentliche Bestimmung hinausläuft.
      Gott nimmt immer das, was da ist. Auch wenn man nur ganz wenig tun kann – vielleicht grade noch mit letzter kraft WIRD Gott das benützen um Sein Reich zu bauen. ist meine eigene Erfahrung. Gottes Segen an alle, die das lesen.

  22. Silvan schreibt:

    Simon, du hast mich wirklich mißverstanden… ich lese sehr gern im Wort Gottes, und es ist natürlich extrem wichtig! Was ich damit ausdrücken wollte, ist, manche studieren die Bibel von vorne bis hinten und kommen nie zur Erkenntnis Yahwehs, weil sie eben nie den Schritt tun, um am Kreuz ihr Leben für Jesus niederzulegen.
    Paul Washer spricht in dieser Predigt zu Menschen, die schon bewandert sind in der Schrift. Jetzt geht es darum den “alten Adam”, das Fleisch zu überwinden, durch den Heiligen Geist (Römer 7 und 8). Und das geht nur durch Selbstverleugnung und “dying to self” (ich suche noch einen guten deutschen Ausdruck dafür ;) )

    • unwise Sheep schreibt:

      Gut, dann haben wir das auch geklärt ;) Aber jetzt weißt du wenigstens recht genau, wie ich das Video nicht verstanden haben möchte. Ich hatte in der Vergangenheit schon kontroverse Diskussionen darüber, wie man den Willen Gottes erkennt und nun, es ist leider kein Geheimnis, dass man alles mögliche im Namen Jesus glaubt UND TUT, nur nicht das, was tatsächlich geschrieben steht.

      In dem Zusammenhang, den du erwähnst, gibt es aber einige Übersetzungen von Paul Washer, z.B. “Gottes Willen für Sklaven” oder “Es wird dich Kosten” von Steven Lawson oder “Gottes liebende Disziplin” das wieder von Paul Washer.

  23. Silvan schreibt:

    Paul Washer sagt es ja auch bei 15:05 min. dass das wichtigste ist im Wort Gottes zu lesen…. Simon, bist du denn je “zum Selbst gestorben” und hast den lebendigen Herrn kennengelernt?

    • unwise Sheep schreibt:

      Mich irritiert die Frage etwas. Es kommt darauf an, was du damit meinst. Wenn du damit meinst, dass ich Buße getan habe, dass Gott mich bekehrt hat, mich zu seinem Kind gemacht hat, mich erzieht als seinen Sohn wie Hebräer 12 das sagt, dass er als Vater einen jeden Sohn züchtigt, den er aufnimmt, ja. Wenn du damit meinst, dass meine Begierden in mir völlig tot sind und ich sündlos lebe, dann nein. Ich muss immer wieder um Vergebung bitten, wie jeder andere Christ auch. Und wie Hebräer 12 sagt, bedarf ich immer wieder Gottes Züchtigung und Korrektur.

      • Silvan schreibt:

        Ja. Aber GENAU darum geht es ja hier in der Diskussion. Die Gelüste, das Fleisch MUSS sterben durch die Unterwerfung unter Christus, damit wir leben haben. Genau DAS ist DYING TO SELF. Schwer, sehr schwer.
        Rom 8:13 Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben.

        Johannes schreibt sogar,
        1Jn 3:9 Keiner, der aus Gott geboren ist, tut Sünde; denn Sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.

        Ist DAS nicht krass??!!
        Keiner, der aus Gott geboren ist, tut Sünde.

  24. Silvan schreibt:

    Sollten wir in der Bibel lesen? JA. Sollten wir theologisch korrekt sein ? JA.
    Aber all das ist nicht von Bedeutung, falls wir nicht vorher zu uns Selbst gestorben sind und von Jesus neu gemacht worden sind. Niemand kommt in das Himmelreich der nicht neugeboren ist, eine neue Kreatur ist.

    • public schreibt:

      Die Reihenfolge ist:
      erst Glaube, (dann Taufe Markus 16,16 ) beachten dort Umkehrschluss, die Taufe rettet nicht) )
      “der Glaube kommt aus der Predigt ( Verkündigung ), die Predigt aus den Wort”, nicht aus uns selbst.

      Das Wort sagt ” Tod für Sünde”. ( Gesetz Mose)
      aus dem Wort kommt alle Orientierung und die Erkenntis.

      Die Erkenntnis z.B. dass kein Mensch dieses Gesetz weder erfüllen kann, noch durch halten den ewigen Tod für sich abwenden.

      Etwas anderes mußte her. Eine Stellvertretung. Vorläufige Vergebung durch Opfer v. Tieren mittels symbolischer Sündenübertragung durch “Handauflegung” des Sünders. ( Handauflegen war und ist Gleichmachung. ( Vorsicht bei Geistestaufen durch Handauflegung)) Die Juden sind bei der Vorläufigkeit gebleiben indem sie das endgültige Opfer, den Messias nicht anerkannten)

      Der Glaube an das Opfer Christus ( der vom Himmel gekommene) Jesus ( der Menschensohn) macht den Glaubenden vor Gott gerecht, im Sinne von, für Gott richtig gemacht. Die ewiwg lebende, nie sterbende Seele ist dadurch erlöst.
      Nicht der Körper. er kann nicht erlöst werden, muß sterben.

      Dieses Sterben des Leibes des Gläubigen beginnt schon Zeit Lebens, täglich, indem man täglich erkennt wie weit weg, oder wie wenig der Leib der Sünde in der Lage ist, den Maßstab Gottes an Sünde zu erfüllen. ( Kein Ausweg möglich. Sünder von Geburt an. In Sünde geboren ( Ps. 51,7) Weil 2 sündige Menschen keinen sündlosen Nachkommen zeugen können)). Es gibt also keinen Ausweg aus der Misere, aus diesem Leib des Todes, wie Paulus seinen Körper in dem seine Seele leben muß beklagt hatte.

      Und, ” Lass die toten ihre Toten begraben, du aber folge mir nach” (Mat. 8,22) Was bedeutet das? Ist es möglich dass Tote Tote begraben?
      Ja, absolut! Denn jeder der nicht nachfolgt ( dem Lamme, der Stimme) ist tot vor Gott, auch wenn sein Körper noch leben mag. Geistig tot. Er hat kein geistiges Leben in sich, dass alleine nur als das einzig lebendige Leben vor Gott zählt. (Umkehrschluss beachten, wie so oft in der Schrift)

      Je mehr unser Glaubensleben dies erkennt, um so bedeutender und größer wird das für uns stellvertretende Opfer Jesu für uns. ( Keine Chanche ohne IHN )

      Wir beginnen IHN mehr und mehr zu lieben, und erkennen, ER hat uns zuerst geliebt.
      Unsere Freude darüber, dem ewigen Tod durch Sein Opfer entronnen zu sein darf zunehmen. Aber die Art und Weise wie diese Erlösung für unsere Sünde durch Jesus Christus mußte in den Raum gestellt werden, sollte jeden Anflug von Lässigkeit bezüglich der Dinge Gottes von uns nehmen.

      Denn ER zeigte uns seine Liebe in seiner Hingabe. Indem er sich auf bestialische Weise von denen abschlachten lies, für deren Rettung, vor der kommenden ewigen Trennung von Gott, er gekommen ist.

      Unsere Liebe zu Ihm sollten wir so zeigen wie Er gesagt hat wie wir sie zeigen sollten. ( Johannes 14,20-24) Nicht nach eigenen Vorstellungen, den Vorstellungen eines in Sünde geborenen Menschen.
      Bitte dazu die Versuchungsgeschichte aus Lukas 4 beachten. Diese Geschichte speziell ist exemplarisch für uns aufgeschrieben. ( wie alles andere natürlich auch, ist aber eine Schlüsselstelle für praktische Orientierung.)
      Stellen wir uns einmal muchs Mäuschen still in der Beschreibung in eine Ecke, und hören genau zu was dort gesagt wird und wie unser Herr antwortet.
      ” Und wiederum ” Schrift mit Schrift beantworten, nicht mit eigenem. Sogar unser Herr, der ja Gott selbst ist, und nach belieben hätte antworten können, antwortet allein mit der Schrift.

      Ellementar ist die Aussage Jesu, ” meine Schafe hören meine Stimme”.
      Stimme hat etwas unverwechselbares, Ton und Tonlage. Dazu Besonderheiten in Betonungen, Akzentuierungen und Rethorik, die Art und Weise wie etwas gesagt wird.

      Der Koran z.B. Er redet nicht wie das Wort. Man merkt sofort das dort nicht der Geist Gottes redet. Er hat eine föllig andere Tonlage.

      Ist man über längere Zeit von der Akzentuierung, der Betonung, der Rethorik der Schrift geprägt, merkt man, wenn einem ein zunächst vielleicht ganz frommer “christlicher” Text über den Weg läuft, das da irgend etwas nicht stimmt, selbst wenn man auf Anhieb nicht immer gleich sagen kann was es ist.
      Ein Grund mehr, ein weiteres mal nach zu schauen und zu prüfen.

      Prinzip: Wer sagt was zu wem und wann?

      So, nun bin ich etwas abgeschweift, aber schaden kann’s nicht denke ich.
      Vielen Dank auch für die Möglichkeit dies hier nieder zu schreiben.

      Grüße

  25. unwise Sheep schreibt:

    Kennst du die Auslegung zum 1. Johannes-Brief von Paul Washer? Da erklärt er das insgesamt durchaus verständlich.

    http://www.sermonaudio.com/sermoninfo.asp?SID=1050795550

    Du, was wichtig ist, zu verstehen, ist: Christen sündigen.

    Mich hat einmal eine Schwester gebeten, dieses Video ( http://unwisesheep.org/2010/02/02/gerecht-in-ihm/ ) zu übersetzen, weil sie in dieser Frage eine Zeit lang schwer irritiert war. Und hier sagt Washer ( nicht falsch verstehen, Washer ist nicht die letzte Autorität, aber weil es hier um seine Predigten geht: )

    Zitat Washer:

    “[...] Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden. ( 2. Korinther 5, 21 )

    Ich möchte, dass ihr darüber tief nachdenkt. Er kannte keine Sünde. Seht ihr das Wunder hierin? Ich will, dass ihr folgendermaßen darüber nachdenkt. Das jetzt besonders an die Prediger gerichtet, die meinen, sie hätten einen Zustand sündloser Vollkommenheit erreicht, oder an die Christen, die meinen, dass sie niemals sündigen. Man sage ihnen einfach das:

    Es gab nie auch nur einen Moment in deinem Leben, sowohl als Heide als auch als Christ, in dem du Gott so liebtest, wie er geliebt werden sollte.

    Eines Tages fragte mich jemand: “Was ist die größte Sünde?”

    Ich sagte: “Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich schätze, da muss ich einmal darüber nachdenken.” Ich dachte für einen Moment drüber nach und sagte: “Ich denke, die größte Sünde ist die, das größte Gebot zu brechen. Und das größte Gebot ist, den Herrn deinen Gott zu lieben, von ganzem Herzen, mit ganzem Denken und ganzer Kraft”.

    Ich bin heute hier, euch zu sagen, dass ihr das niemals auch nur einen Moment geschafft hättet. [...]“

    • unwise Sheep schreibt:

      Auch wichtig in diesem Zusammenhang:

      http://unwisesheep.org/2010/03/10/schau-auf-christus-nicht-auf-dich-selbst/

      und:

      http://unwisesheep.org/2010/10/05/heilsgewissheit-rechtfertigung/

      “Charles Leiter sagte treffend:

      „Manchmal haben Kinder Angst, dass sie in die Hölle kommen. Und die Eltern sagen ihnen: Bitte Gott darum, dass er dir ein neues Herz gibt. Das ist nicht das Evangelium. Das bringt sie dazu, in sich selbst zu schauen. Was ist das Evangelium? Du sagst zu deinem Kind: Mein Sohn, da gibt es einen Retter, der gestorben ist und sein Blut ist so mächtig, dass es die schlimmsten Sünden derer wegwaschen kann, die auf ihn vertrauen! Was muss ich tun, um gerettet zu werden? Glaube an den Herrn Jesus Christus und du sollst gerettet werden!“”

      _________

      Der 1. Johannes-Brief spricht nicht von einer tatsächlichen Sündlosigkeit, sondern von einer Art zu leben. Sonst gäbe es keine Christen. Alle Christen, die das Neue Testament beschreibt, waren auch als Christen in einem Sinne immer noch Sünder und fähig zu sündigen. Petrus beweist das, indem er zig Jahre nach seiner Bekehrung sich an einem zentralen Punkt des Evangeliums versündigt ( kannst du im Galater-Breif nachlesen ) . Entscheidend ist nicht unsere tatsächliche Sündlosigkeit, sondern die Richtung unseres Lebens, nämlich, dass wir nach Gerechtigkeit trachten, ( ohne sie in diesem Leben vollständig zu erreichen ) . Wir bleiben als Christen versuchbar und anfällig für Sünde, aber wir lernen den Kampf des Glaubens zu kämpfen und Versuchungen zu widerstehen, aber das ist ein langer Prozess und geht nicht in jeder Hinsicht von heute auf morgen. Es gibt keinen Schnelldurchlauf für Christen, wir alle kämpfen mit der Sünde und es ist ein täglicher Kampf, sich selbst zu verleugnen und nie gelingt es vollständig im Sinne von “perfekt”. Deswegen ist es auch so, dass wir nicht wegen unseres Kämpfens gegen die Sünde gerettet sind, sondern wir kämpfen gegen die Sünde jetzt in unserem Leben, weil all unsere Sünde bereits auf Jesus am Kreuz gelegt worden ist (Jesaja 53) . Ich hoffe, du verstehst den Unterschied.

      Ich lebe für Gott, weil mir VERGEBEN IST.

      Römer 5, 8:

      “Darin zeigt sich die Liebe Gottes, dass Christus für uns gestorben ist als wir noch Sünder waren.”

      Und weil die Sünden vergeben sind, trachten wir danach ein Leben zu führen, das Gott gefällt.

      Das erste Zeichen der Wiedergeburt ist – und das kannst in Johannes 3 nachlesen – der Glaube, dass der Sohn Gottes Sünden vergibt und rettet. Ich habe so viele Predigten über diese Stelle gehört, aber die meisten predigen nur bis Vers 11. Aber Jesus erklärt die Wiedergeburt erst danach: Verse 12, 13, 14 usw.

      “Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe” ( Johannes 3, 14 u. 15 )

      Wiedergeburt bedeutet, dass jemand zum Glauben an den Sohn Gottes kommt und so Vergebung der Sünden erfährt. Der Glaube an Jesus – und dass er tatsächlich alle Sünde vergibt, ist das erste Zeichen der Wiedergeburt.

      LG
      Simon

      • Silvan schreibt:

        Paulus schreibt, als wir NOCH Sünder waren.

        Simon, dass sind alles nur Ausreden Deines Fleisches.. sorry.

        Ich liebe Paul Washer, aber du hast recht er ist nicht die letzte Autorität. Denn hier macht er einen Fehler:
        Das höchste Gebot lautet nämlich nicht:
        “Du sollst Gott über Deine Fähigkeit hinaus lieben, und du wirst es niemals schaffen” — so gemein ist Yahweh nämlich nicht.
        Ich weiß wie es ist IHN von ganzem Herzen zu lieben. Und Er ist toll :) Diese Liebe gibt mir die kraft nicht mehr zu sündigen.
        Also Simon, entscheide dich und komm heraus aus deiner Lauheit :)

  26. unwise Sheep schreibt:

    Silvan

    Du verkennst das Wesen der Sünde und du siehst nicht wie sehr du, wie sehr jeder Mensch von ihr durchdrungen ist. Du hast ein recht oberflächliches Verständnis von Sünde. Und von diesem oberflächlichen Verständnis her wirst du es schwer haben, das Evangelium wirklich tief zu verstehen.

    Paul Washer erklärt das Evangelium auf einem viel tieferen Verständnis der Sünde als du es hast. Und wenn du Paul Washers Verständnis von Gott und Sünde im Grunde ablehnst oder so leicht abtust, wirst du von seinen Predigten nicht profitieren, weil das absolut fundamental ist.

    Und jetzt weiß ich genau, warum mich deine Frage irritiert hat. Ich sage dir, dass du auf einem gefährlichen Weg bist und dass du womöglich an der zentralen Botschaft vorbei gegangen bist.

    Paulus kennt keine sündlosen Christen. Er muss sie immer wieder korrigieren und ermahnen. Das zieht sich durchs ganze neue Testament, immer wieder braucht es die Korrektur – warum? Wäre ein Christ durch einen einmaligen Akt des “sich selbst sterbens” plötzlich auf einmal sündlos, würde er keine Anweisungen brauchen, wie er sich zu verhalten hat, weil alles wäre ja in Ordnung. Aber Paulus und die anderen sprechen immer wieder Dinge an, die nicht recht sind.

    Und wenn du Offenbarung 3 genau liest, siehst du, dass die Gemeinde Laodizäa sich ihrer Sünde gar nicht bewusst war.

    “Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!” ( 3, 17 )

    Laodizäa war – wenn ich das so bös sagen darf – eine arrogante, hochmütige Gemeinde, die sich ihrer Sünde nicht mal bewusst war. Die meinte: “Ich hab alles, ich kann alles, ich bin gut so wie ich bin”.

    Nun, das ist nichts, was ich von mir sage. Ich weiß um Fehler, um Sünde, ich weiß, warum ich Gottes Züchtigung – wie jeder andere Christ auch – brauche.

    “Denn welchen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er geißelt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.» Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt? Seid ihr aber ohne Züchtigung, derer sie alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr ja unecht und keine Söhne!” ( Aus Hebräer 12 )

    Wären wir sündlos, wozu bräuchten wir als Kinder Gottes noch Züchtigung?

    Laodizäa meinte, sie brauche nichts, sie habe alles. Und Jesus sagt: “Nein, dir fehlt alles, du hast gar nichts”.

    Ich möchte zum Schluss noch an das Gleichnis vom Zöllner und dem Pharisäer erinnern. Wer war es, der gerechtfertigt davon ging? Der, der sich als Sünder erkannte und Gott um Gnade bat oder der, der Gott dankte, dass er nicht wie dieser Zöllner war?

    Der Pharisäer war selbstgerecht, der Zöllner erwartete seine Vergebung und seine Gerechtigkeit von Gott allein.

    Liebe Grüße
    Simon

    • unwise Sheep schreibt:

      Denn ein solcher Hoherpriester geziemte uns, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern abgesondert und höher als der Himmel ist, der nicht wie die Hohenpriester TÄGLICH NÖTIG HAT, zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen, darnach für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, indem er sich selbst zum Opfer brachte.
      ( Hebräer 7, 26-27 )

  27. fidi schreibt:

    Warum willst du alles mit deinem “Erbsen-Gehirn” erklären? Der Heilige GEIST wird uns in ALLE Wahrheit leiten, …. das vermisse ich hier sehr …. über Sünde zu wissen ist gut und nötig, damit das Ausmaß der Gnade und Erlösung um so deutlicher wird … letzteres kommt mir ein wenig zu kurz …
    Sündekommt erst aus dem Gesetz, welches von Jesus erfüllt WURDE, (heisst nicht daß das Gesetz nichtig ist, aber “die Rechnung” ist bezahlt WORDEN,… für immer …. ) da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, HABEN wir Frieden mit Gott … ein momentaner und ewiger Zustand wenn wir Glauben (Vertrauen) daß es so ist …. und wenn das so ist, warum immer wieder mit diesem Fokus auf Sünde stehenbleiben, anstatt im Glauben die Sünde “Sünde” sein lassen und losgehe, Gott mehr und mehr zu lieben !? Glauben ist Beziehungssache ! Oder kannst du jemanden lieben, den du nicht persönlich kennengelernt hast?
    Grab doch mal in Richtung Erlösung weiter, wenn du das Thema Sünde “abgegrast” hast, das wird dir gut tun!
    bb-lgfidi

  28. unwise Sheep schreibt:

    @fidi
    An wen war der Kommentar gerichtet?
    Falls der an mich gerichtet war, dann irritiert mich der Kommentar etwas, weil es sicher nicht mein Ansinnen ist, mich um Sünde als solche zu drehen. Und wenn man den Blog als Ganzes sieht, kann man das, denke ich, erkennen.
    LG
    Simon

  29. Daniel schreibt:

    Übers SÜNDE wird viel zuwenig gepredigt (vorallem noch in Europa) daher bin ich sehr froh das es noch Pastoren/Prediger gibt wie Paul Washer / Tim Conway…. die das Wort Gottes klar und deutlich predigen und solche Blog’s die solche Inhalte zur Verfügung stellen.

    Auch das Timotheus Magazin hat die 3. Ausgabe dem Thema SÜNDE gewidmet
    @Fidi
    sehr empfehlenswert

    Wie Paul Washer immer wieder predigt:
    Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. (Mat. 7, 20)

  30. Manuela Webner schreibt:

    Hallo,
    ich bin sehr erfreut, hier einiges über Paul Washer zu lesen. Als wiedergeborener Christ beschäftigt mich das Thema “Sünde” genauso. Einige Gedanken dazu habe ich gefunden und teile sie gerne:

    Was ist die Sünde?

    Johannes gibt uns folgende Erklärung:
    “Jeder der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. (1.Joh.3,4; Elberfelder Übersetzung)
    Das Gesetz, nach welchem unser Wandel gerichtet wird, und dessen Übetretung die Sünde ist, das Gesetz Christ ist (Gal.6,2) Jesus selbst sagte:” Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht auf, der hat schon seinen Richter; das Wort, welches ich geredet habe, wird ihn richten am Jüngsten Tage” Joh.12,48
    Da wir durch das Gesetz Christi am Jüngsten Tag gerichtet werden sollen, so ist es offenbar, dass wir diesem Gesetz auch gegenwärtigzum Gehorsam verpflichtet sind. Gott aber ist gerecht und bestimmt unsere Verantwortlichkeit nach dem Grad unserer Erkenntnis. Im Neuen Testament gibt es keine Sünde in völliger Unwissenheit gegenüber den Forderungen Gottes.”Wäret ihr (gesitlich) blind, so hättet ihr keine Sünde” (Joh. 9,14).
    “Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde” (Joh.15,22) “Sünde wird nicht zugerechnet, wo kein Gesetz ist” (Röm. 5,13;Elberf. Übers.).
    “Denn wo kein Gesetz ist, da ist auch keien Übertretung”(Röm.4,15) Es muß Erkenntnis unserer Verpflichtungen vorhanden sein, damit unser Wille in Aktion treten kann; andernfalls können wir nicht als Übertreter betrachtet werden. “Wer da weiß Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist´s Sünde” (Jak.4,17) Dasselbe gilt auch in umgekehrter Anwendung: Wer da weiß, dass er das Böse nicht tun soll, und tut´s doch, dem ist´s Sünde.

    Also ist Sünde das wissentliche Widerstreben des Willens Gottes oder das Unterlassen desselben.

    Christen sind erlöst von der Sünde
    “Und ihr wisset, dass er erschienen ist, auf dass er unsere Sünden wegnehme, und es ist keine Sünde in ihm. Wer in ihm bleibt, der sünidgt nicht; wer da sündigt, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt” (1. Joh. 3,5 und 6). Dies ist dereinheitliche Maßstabdes Evangeliums, wie aus den nachstehenden Ausführungen klar ersichtlich ist.
    1. Christus stellt diesen Maßstab auf: 2Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut , der ist der Sünde Knecht…..So euch nun der Sohn frei macht, si seid ihr recht frei (Joh. 8, 34-36) Hier ist den Menshcen völlige Freiheit von der Knechtschaft der Sünde verheißen.
    In Johannes 5 lesen wir von einem Mann, der achtunddreißig Jahre lang krank darniederlag und von Jesus geheilt wurde. “Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm:Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, dass dir nichts Ärgeres widerfahre”(V14)
    Nun wäre es doch gewiss widersinnig und ungerecht gesesen, ein Gebot zu geben, dass nicht befolgt werden konnte, und dessen Übertretung jenem armen Manne eine Strafe einbringen wüde, die das von ihm erduldete Leiden noch übertreffen sollte. Sicherlich konnte das Gebot befolgt werden, hinzugehen, und ein Leben ohne Sünde zu führen.
    Gleiches lesen wir in Joh. 8, 3-11 von einer Frau, die zu Christus gebracht und einer großen Sünde beschuldigt wurde. Nach einer kurzen Unterhaltung, während welcher die Schriftgelehrten und Pharisäer von ihrer eigenen Sünde überführt wurden und dann, von ihrem Gewissen angeklagt, hinweggingen, wandt sich Jesus der Frau zu und sagte:2 Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verdammt(dem Gesetz entsprechend)? sie aber sprach: Herr, niemand. Jesus aber sprach: so verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!°”
    2. Petrus lehrte ihn: So tut nun Buße und bekehret euch, dass eure Sünden vertilgt werden” (Apg.3,19). “Zumal auch Christus gelitten hat für uns und uns ein Vorbild gelassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen, welcher keine Sünde getan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde erfunden” (1. Petr.2,21 und 22)
    3. Paulus lehrte ihn:2Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande” (1.Kor.15,34 und 35) Fast das ganze 6. Kapitel des Römerbriefes behndelt das Thema der Befreiung von der Macht der Sünde. Ich werde nur einige der wichtigsten verse anführen: “Was sollen wir denn hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, auf dass die Gnade desto mächtiger werde? Das sei ferne!Wie sollten wir der Sünde leben, der wir abgestorben sind?” (V.1u.2) “Also auch ihr, haltet euch dafür, dass ihr der Sünde abgestorben seid und lebet Gott in Christo Jesu, unserem Herrn. So lasset nun die Sünde nicht herrschen in uerem sterblichen Leibe, ihr Gehorsam zu leisten in ihre Lüsten” (V11 u.12) “Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, zumal ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade” (V.14) “Gott aber sie gedankt, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam gewordenvon Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit” (V.17 u.18) …..
    4. Johannes lehrte ihn:”So wir aber im Licht wandln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. So wir sagen, wir haben keine Sünde (wovon wir gereinigt werden müssen), so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. so wir aber unsere Sünden bekennen, so is ter treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Untugend”(1.Joh.1, 7-9) Hier wird eine völlige Reinigung von der Sünde gelehrt unter der Bedingung, dass wir unsere Sünden wederverdecken noch leugnen, sondern im Lichte wandeln und sie bekennen. Johannes trat dafür ein, dass wir, nachdem wir unsere Sünden bekannt und Vergebung erlangt haben, vor Christus ein Leben ohne Sünde führen müssen, indem er sagt:”Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch wandeln, gleichwie er gewandelt hat”(1.Joh.2,6). Wie aber wandelte Christus hier auf Erden? “Welcher keine Sünde getan hat, ist auch kein Betrug in seinem Munde erfunden” (1.Petr.2,22). Somit dürfen auch wir nicht sündigen. Dies ist der christliche Maßstab.
    Weiter schreibt Johannes:”Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, auf dass ihr nicht sündigt”(1.Joh.2,1). Im gleichen Vers fährt er fort um zu zeigen, wenn dennoch jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, nämlich Jesus Christus, der gerecht ist. Falls also jemand in iener oder der anderen Wesie vom festgelegten Maßstab abweicht und in Sünde fällt, besteht für ihn dennoch die Möglichkeit, Vergebung zu erlangen, weil Christus willig ist, ihm zu vergeben. Doch damit ist die festgelegte Regel keineswegs abgeschwächt, in der es heißt:”Wer da sagt, dass er in ihm bleibt, der woll auch wandeln, wie er gewandelt hat”(V6). Der Apostel geht aber noch einen Schritt weiter und und zeigt nicht nur, dass die Christen solch einen Wandel führen sollten, sondern dass sie es auch wirklich tun:”Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer da sündigt,der hat ihn nicht gesehen noch erkannt”n (1. Joh.3,6) “Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer von Gott geboren ist, der bewahrt sich, und der Arge wird ihn nicht antasten2 (1.Joh. 5,18)
    “Kindlein, lasset euch niemand verführen! Wer recht tut, der ist gerecht, gleichwie er gerecht ist. Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sien Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren”(1.Joh.3, 7u.9)
    Lieber Leser, beaten wir die hervorgehobene tatsache: Johannes sagte nicht, dass ein Kind Gottes täglich oder in gewissen Zeitabständenseine Sünde bekennt und darüber Buße tut, sondern er erklärt ausdrücklich: “Der tut nicht Sünde”. Tausende Christenbekenner haben schon die Frage gestellt, wer jene Gerechten sind, von denen Christus in Lukas 15,7 sagt, dass sie der Buße nicht bedürfen. Die Antwort ist ganz enfach: Es sind Christen, Menschen, die aus Gott geboren sind; denn: ” Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde”. Weil diese Menschen heilig leben und nicht sündigen, bedürfen sie der Buße nicht (mehr).

    Jene Lehre, die dafür eintritt, dass Christen nicht ohne zu sündigen leben können, verdankt ihre Entstehung entweder einem ganz verkehrten Herzenszustand oder einem völligen Mißverständnis neutestamentlicher Grundwahrheiten über diesen Gegenstand: denn die Wahrheit der biblischen Lehre widerlegt alle Einwände, die gegen einen heiligen Lebenswandel gemacht werden. Ein richtiges Verständnis des Unterschiedes zwischen dem alten und neuen Bund wird auch Klarheit vermitteln über das gegenwärtige Verhältnis des Volkes Gottes zur Sünde.
    (entnommen aus “Was die Bibel lehrt” von F.G. Smith)

    LG Manuela

    • unwise Sheep schreibt:

      Hallo Manuela

      Ich habe mir ein wenig überlegt, ob ich diesen Kommentar hier freischalten sollte. Ich stimme der Gesamtaussage des Textes nicht zu. Und das hat verschiedene Gründe. Ich denke, hier liegt ein sehr oberflächliches Verständnis von Sünde vor. Und es mag Menschen geben, die – gemessen an diesem oberflächlichen Verständnis – sündlos leben, aber sie sehen nicht, dass sie selbst als Gläubige immer noch Sünde und die Tendenz, diese zu tun, in sich tragen.

      Ich habe bereits weiter oben bestimmte Punkte dargelegt, wieso ich glaube, dass dieses Sündenverständnis zu kurz geht und wieso auch der gläubige, wiedergeborene Mensch noch sündigt. Mit diesen Punkten ist nicht wirklich interagiert worden. Ich fordere noch einmal dazu auf zu erklären, wieso das Brechen des höchsten Gebotes keine Sünde ist, nur, weil man es vielleicht nicht ganz bewusst tut. Gerade im alten Testament musste man für Sünden, die man “aus Versehen” tat, durchaus auch ein Opfer bringen. Warum? Weil Sünde Sünde ist, ob man sich dabei nun im Klaren ist, dass man gesündigt hat oder ob nicht.

      Sünde ist Übertretung des Gesetzes. Wenn das Gesetz in irgend einer Weise übertreten wird, dann ist das Gesetz gebrochen, unabhängig davon, ob man sich der Übertretung im Klaren ist oder nicht.

      Weiterhin glaube ich, dass gerade die Stellen aus 1. Johannes gewaltig missverstanden werden. Betrachtet man den 1. Johannes-Brief isoliert, könnte man ihn vielleicht so auffassen wie er hier im vorigen Kommentar aufgefasst wurde. Betrachtet man ihn im Licht des Restes der Schrift, muss man doch auch anerkennen, dass bspw. selbst Jesus glaubte, dass seine Jünger so beten sollten:

      “Unser Vater, der du bist in dem Himmel! Geheiligt werde dein Name. Es komme dein Reich. Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden.
      Gib uns heute unser tägliches Brot.

      Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern.

      Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.”
      (Matthäus 6, 9-13)

      Du verlangst von mir, einen ganzen Vers dieses Gebetes auszuassen? Sagst du: Einem Christen gilt dieser Vers nicht, obwohl Jesus zu seinen Jüngern sagt: So sollen sie als Gotteskinder beten? Ist das “Vater Unser” ein Gebet, das man als Sündloser beten kann? Ich habe hier den Eindruck, dass Jesus Gotteskinder dazu anhält, um die Vergebung ihrer Schuld zu bitten. Wie können sie das, wenn sie sündlos sind?

      Entweder haben wir einen sehr üblen Widerspruch in der Bibel und das bedeutet: Die Bibel ist zu wenig nütze. Oder vielleicht sind 1. Johannes und verschiedene andere Stellen aus dem vorigen Beitrag ein wenig wenig anders zu verstehen.

      Ein Christ zeichnet sich nicht dadurch aus, dass er sündlos lebt, sondern dass er in Jesus einen Hohepriester hat, “der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern abgesondert und höher als der Himmel ist, der nicht wie die Hohenpriester TÄGLICH NÖTIG HAT, zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen, darnach für die des Volkes; denn das hat er ein für allemal getan, indem er sich selbst zum Opfer brachte.”
      ( Hebräer 7, 26-27 )

      Wenn wir über Sünde sprechen, dürfen wir nicht nur vereinzelt Verse hier und da zitieren, sondern müssen uns durchaus im Klaren sein, dass die Bibel hierüber mehr zu sagen hat und dass sich die Dinge nicht so einfach verhalten, wie man aus einseitig gewählten Bibelzitaten herleitet.

      Und nicht, dass du mich falsch verstehst, ich rechtfertige nicht, zu sündigen. Ich sage nicht, dass es gut oder zulässig oder erlaubt sei, zu sündigen. Ich sage aber: Sünde ist eine Realität: Auch um Leben eines Gläubigen. Und diese Realität muss man eben auch beachten.

      Abschließend noch ein Zitat aus dem Beerdigungsgottesdienst von Barbara Washer, Paul Washers Mutter, in dem er davon sprach, dass auch seine gläubige Mutter gleichzeitig dennoch Sünderin war:

      “Wie schon gesagt: Die Bibel erhebt keinen Menschen in den Stand, „gut“ zu sein. Einer der größten Prediger, die je gelebt haben, Charles Spurgeon, sagte: „Ich habe zwischen meinem morgendlichen Aufstehen und dem Gang zum Frühstück genug gesündigt, um 1000 Seelen in die Hölle zu bringen“. Meine Mutter ist im Himmel, weil das Werk Jesu Christi absolut vollkommen ist. Es hängt eben nicht von ihr ab. Denn die Schrift sagt ihr: “All deine guten Werke, selbst die besten, lobenswertesten, moralischsten Dinge, die du tust, sind vor den Augen eines vollkommen heiligen und gerechten Gottes wie schmutzige Kleider”.

      Nun, was will ich euch damit sagen? Es gab Momente, in denen mich am meisten überzeugte, dass meine Mutter Christin war, weil es so war, dass meine Mutter üble Dinge sagte und tat und dann weinend zu uns kam und sagte: „Meine Zunge ist einfach böse. Was ich gesagt habe, was ich getan habe, wie ich mich heute benommen habe, war scheußlich und falsch. Ich muss mich entschuldigen. Herr, vergib mir, bitte hilf mir. Ich brauche Gnade, ich wünsche das zu sein, was du möchtest, ich versage ständig! Wenn Jesu Blut und Vergebung nicht wären, hätte ich gar keine Hoffnung!“.”

  31. Manuela Webner schreibt:

    Hallo Simon,
    danke für Deine Antwort.
    Ich glaube, dass die Bibel uns als Maßstab dient. Und da gibt es nicht nur ein paar Verse im Brief des Johannes, die diese Lehre belegen. Ich weiß auch, dass es heute allgemein als unmöglich angesehen wird, rein und heilig – ohne Sünde – zu leben. Über dieses Thema mache ich mir auch viele Gedanken. Aber – lehrt die Bibel nicht im neuen Testament ein sündenfreies Leben?

    Sünde als wissentliches Verstoßen bzw Auflehnen gegen den Willen Gottes durch Handeln (Tatsünde) oder Unterlassen (Ungehorsam).

    Math.1,21 – „er wird sie selig machen von ihren Sünden“ – und nicht in ihre Sünden, d.h. Von der Macht der Sünde befreit zu sein

    Joh.8,34 – „wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht“ – das bedeutet keine Freiheit von der Sünde, denn wer sündigt, ist noch unter der Sünde.
    Joh.5,11 – „sündige hinfort nicht mehr“ sagte Jesus zu der Ehebrecherin. Er hatte die Sünde vergeben und ihr die Macht gegeben, ein neues Leben ohne Sünde zu beginnen – wie auch
    Röm.6,2 „wie sollten wir in der Sünde leben, der wir doch abgestorben sind?“ – wenn der Tod eingetreten ist, dann hat sich die Seele vom Körper getrennt – d.h. Sie kann auf den abgestorbenen Leib einen Einfluss mehr ausüben. So verhält es sich mit der Sünde – Kinder Gottes sind zwar in der Welt, aber nicht von der Welt. Sie werden nicht von Einflüssen und Versuchungen bewahrt, sind aber in der Versuchung durch Gottes Gnade bewahrt. So forderte Jesus in
    Joh. 5, 14 – “siehe, du bist gesund geworden. Sündige nun hinfort nicht mehr, auf dass dir nichts Schlimmeres widerfahre.“ Unser Herr würde nie etwas Unmögliches von uns fordern, wozu er nicht bereit ist, die Kraft zu geben.
    1. Kor.10,13 „dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr´s ertragen könnt“.
    So sehen wir, dass es in Gottes Willen ist, uns zu solchem Leben, das auch ihn ehrt, zu verhelfen.
    Luk.1, 74+75 – „erlöst von der Hand unserer Feinde ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen“..
    1.Joh.3,6 – „wer ihm bleibt, der sündigt nicht, wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt“ (1.Joh.1,8 beschreibt den grundsätzlichen Urzustand eines jeden Menschen, nur zum Verständnis)

    Woran liegt es nun, dass ein sündenfreies Leben heute als eine Unmöglichkeit angesehen wird?
    Zum Einen kann es an einem falschen Verständnis von Sünde liegen, zum anderen sagt hier das Wort ganz einfach – „der hat ihn nicht erkannt“. Vielleicht ist es im Leben nicht zu dieser völligen Umkehr und Neuwerdung, dieser neuen Geburt (von der Jesus zu Nikodemus spricht) gekommen – sondern nur zu einer Erweckung. Dennoch ist Gott gnädig und geduldig mit uns – siehe
    1,Joh.2,1 – „ und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürspecher bei dem Vater, Jesus Christus..“ Aber auch –
    Jak.4,7 „Widersteht dem Teufel, so flieht er von Euch. Nahet euch aber zu Gott so nahet er scih zu euch“.

    Wir können aber durch Gottes Wort immer wieder feststellen, dass sich Gott wünscht, dass Christen ein Leben im Sieg über die Sünde und damit über den Machtbereich des Satans führen. Dieses ist sicher nicht aus eigener Kraft möglich – da kommen wir jeden Tag an unsere Grenzen. Aber – es ist einer da, der uns jeden Tag mit seiner Kraft und seinem Geist erfüllen will – wenn wir ihn darum bitten und es auch zulassen.
    Phil.1,6 – „dass der, der in euch angefangen hat das gute Werk, es auch vollenden wird auf den Tag Jesu Christi..“ und
    1. Thes. 5,23 – „ER aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus,“

    Ich glaube, dass Gott uns diese Kraft zur Verfügung stellen kann, sündenfrei zu leben. Vielleicht bedeutet es aber auch, uns Gott ganz zu weihen – ähnlich wie der Abraham den Isaak ofperte, uns selbst ganz Gott als ein “Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei” (Römer 12,1) – oder wie verstehst Du diese Aufforderung?

    LG Manuela

  32. unwise Sheep schreibt:

    Liebe Manuela

    Wir treten auf der Stelle. Ich möchte hier nur auf einen Punkt eingehen. Du definierst Sünde folgendermaßen:

    “Sünde als wissentliches Verstoßen bzw Auflehnen gegen den Willen Gottes durch Handeln (Tatsünde) oder Unterlassen (Ungehorsam)”

    Die Schrift definiert Sünde aber als Übertretung des Gesetzes, unabhängig davon, ob man sich dessen bewusst ist oder nicht. Deswegen musste im Alten Testament auch für Sünden geopfert werden, die nicht “absichtlich” geschahen. Die Definition, die du gibst, finde ich so nicht in der Schrift. Jesus lenkt seinen Blick gezielt auf das Denken und brandmarkt selbst gewisses Denken als Sünde, so z.B. das Begehren einer Frau, die einem anderen Mann gehört. Obschon man hier die Tat des Ehebruchs nicht tatsächlich begeht, hat man, so sagt Jesus, bereits im Herzen die Ehe gebrochen. Auch das ist sündig. Bei der Sünde geht es zuerst um unser Denken, erst dann um die daraus folgenden Taten.

    Du siehst: Wenn ich von Sünde spreche, meine ich etwas anderes als du. Solange dieser Punkt nicht geklärt ist, ist es sinnlos, weiter hierüber zu diskutieren.

    LG
    Simon

  33. Uta Braeuner schreibt:

    Mit Deinen Videos hast Du mir sehr oft einen Gedankenimpuls verschafft, der mir beim weiterdenken geholfen hat. *freu*
    Das ist für mich überaus wertvoll, und ich möchte Dir auf diesem Wege öffentlich dafür danken.
    Ich weiß, dass es sich bei vielen Videos um übersetzte Predigten handelt. Dafür muss man sich als Zuhörer Zeit nehmen…. Kritik zulassen…
    Mein Rat für alle, die diese Seite besuchen: Nicht zu viel auf einmal anschauen! Lieber weniger, aber intensiv. Die seele muss noch mitkommen (dürfen).
    Macht es lieber wie Beppo Straßenkehrer:

    Danke für Deine Mühe, lannopez!
    Gott segne Dich!

    • unwise Sheep schreibt:

      Liebe Uta,
      Danke für deinen Kommentar.
      Mit dem Schritt für Schritt muss ich dir recht geben. Das, was hier im Blog zu lesen und zu hören ist, ist in einigen Jahren zusammengetragen worden – Schritt für Schritt, Predigt für Predigt, Video-Clip für Video-Clip. Man schaue sich bitte nicht Alles auf einmal an, sondern im Laufe der Zeit vielleicht dieses und jenes. Aber nicht zu viel – die Gefahr besteht tatsächlich, dass man sich überlädt und so irgendwann gar nicht mehr mitkommt.
      Danke auch für deinen Dienst.
      LG
      Simon

  34. noRiddle schreibt:

    Lieber Simon.
    Was ist dir widerfahren, wenn ich das fragen darf, daß du sagst
    “…Ansonsten sei gesagt, dass ich nicht mit der pfingst-und charisamtischen Theologie konform gehe (was deren Lehren über den Heiligen Geist und Wunder usw. angeht) und sie entschieden ablehne…”

    Es gibt so viele Splitterungen und Zerwürfnisse zwischen den vielen Gemeinden und “Strömungen” und auch viel Irrlehre, das ist wohl wahr.
    Was ist denn aber mit dem heiligen Geist und seinem Wirken ?
    Glaubst du nicht, daß der Herr Jesus der selbe ist vorher, jetzt und in Ewigkeit ?
    Glaubst du nicht, daß jeder der sich taufen lässt auf den Namen des Herrn, die Gabe des heiligen Geistes geschenkt bekommt ?
    – wobei die Gabe des heiligen Geistes von den Gaben (Plural) des Geistes zu unterscheiden ist –
    und somit beurteilen kann was gut und was schlecht ist ?
    und somit der Geist des Herrn durch jeden dieser Brüder und Schwestern wirken kann ?

    Mich würde dein genauer Beweggrund interessieren die Lehren über den heiligen Geist der sog. charismatischen Strömungen abzulehnen.
    Nicht, daß ich Teil einer solchen Gemeinde wäre, aber nicht wegen ihrer lehren über den heiligen Geist.

    Gruß und Gottes Segen,
    noRiddle

  35. unwise Sheep schreibt:

    Hallo.
    Zum Heiligen Geist:

    „Widerfahren“ ist mir sicherlich in der Weise nichts. Das Ganze ist ein sensibles Thema und ich möchte hier auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass ich kategorisch gegen „Charismatiker“ oder „Pfingstler“ bin. Meine Eltern sind es und mit denen verstehe ich mich durchaus gut (ist ja auch wichtig, seinen Vater und seine Mutter zu ehren). Ich habe 20 Jahre meines Lebens in verschiedenen pfingstlich und charismatisch geprägten Gemeinden verbracht, vielleicht 15 Jahre davon bewusst. Was sie nahezu alle eint, ist die Auffassung, dass es nebst der Bekehrung und des Zum-Glauben-Kommens quasi ein zweites „Erlebnis“ gibt, nämlich das Erlebnis der „Geistestaufe“. Ich bin mir sehr bewusst, dass die Bibel von einer Taufe im Heiligen Geist spricht, ich glaube aber, dass sie nicht das meint, was in solchen Gemeinden gemeinhin gelehrt wird – und was auch sehr starke praktische Folgen hat.

    Ich habe mich – natürlich – auch intensiv mit der Geschichte der Pfingst-und-Charismatischen Bewegung beschäftigt und von Anfang an war diese Zweiteilung da, im Sinne davon, dass es hauptsächlich zwei Stufen im Glauben gibt, die sich sehr klar voneinander abgrenzen durch ein bestimmtes Erlebnis, das man dem Heiligen Geist zuschreibt. Ich habe die Ursprünge davon in einem Artikel über die Heiligungsbewegung kurz zusammengefasst gehabt.

    Jedenfalls unterscheidet man dadurch (und das kam immer wieder in Predigten zum Tragen) zwischen Christen, die im Heiligen Geist getauft sind (so sollte es sein) und solchen, die es nicht sind. Die Geistgetauften waren dabei quasi auf einer höheren Stufe, die Nicht-Geistgetauften waren die, die auf einer niederen Stufe des geistlichen Lebens waren, die quasi ein verkümmertes christliches Leben hatten. So kam dann in Predigten auch mal sinngemäß der Satz: „Es gibt Leute, die nach 10 Jahren im Glauben immer noch nicht geistgetauft sind, also die im Glauben nicht erwachsen / reif werden…“ .

    Wie gesagt, die Bibel spricht von einer Geistestaufe. Ich glaube aber, und ich denke, dazu gibt mir die Bibel viel Grund, dass die Geistestaufe das Ereignis meint, das Jesus in Johannes 3 aufgreift. Ich denke, wer geistgetauft ist, der glaubt. Im Geist getauft zu sein, meint, dass jemand zum Glauben an den Gekreuzigten kommt. Auch wenn man die klassischen Stellen in Lukas und Matthäus 3 anschaut , wo von einer Geistestaufe die Rede ist, sieht man dass diese im Zusammenhang mit Buße und Umkehr steht (es gibt Geistgetaufte (Gerettete) und solche die mit Feuer getauft werden (verloren gehen). Und gerade auch die Stellen in der Apostelgeschichte stehen im starken Zusammenhang mit der „Buße zum Leben“, von der in Apostelgeschichte 11 die Rede ist. Die Heiden um Cornelius haben dort den Heiligen Geist empfangen – das wird später von den Juden so interpretiert, dass sie sagen: „Das bedeutet also, dass Gott auch den Heiden die Buße zum Leben gegeben hat“.

    Ganz klar wird dort, dass Geistestaufe fundamental zum Christstein gehört:

    Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, wiewohl ihrer viele sind, doch nur einen Leib bilden, also auch Christus. Denn wir wurden alle in einem Geist zu einem Leibe getauft, seien wir Juden oder Griechen, Knechte oder Freie, und wurden alle mit einem Geist getränkt. (1. Korinther 12, 12-13)

    Wer Christ ist, ist mit Heiligem Geist getauft. Es gibt keinen Christen, der nicht mit Heiligem Geist getauft ist, der nicht den Heiligen Geist empfangen hat. Ich lehne deswegen ab, dass man davon sprechen kann, dass jemand 10 Jahre Christ ist und immer noch nicht geistgetauft sei. Die pfingstlich / charismatische Geistestaufe steht dann auch oft im Zusammenhang mit dem „Zungenreden“ und mit besonderen anderen „charismatischen“ Begabungen, die in aller Regel bei denen, die diese zwei-Stufen-Lehre ablehnen, gar nicht vorkommen. Ich habe diese Gaben oft im Einsatz gesehen und wie sie gebraucht wurden – ich spreche hier durchaus als jemand, der hier relativ viel zu sehen bekam – und ich kann in den allermeisten Fällen beim besten Willen nicht glauben, dass diese Manifestationen göttlichen Ursprungs sind. Ich glaube an das Wirken des Heiligen Geistes, ich glaube, dass jeder Christ-Geistbegabt IST. Ich glaube aber nicht an die typisch charismatischen Manifestationen, die von vielen sehr leichtgläubig als gottgewirkt angenommen werden. ( Das haben selbst Pfingstler / Charismatiker wie Derek Prince und David Wilkerson immer wieder an ihrer eigenen Bewegung kritisiert)

    Ich möchte dazu auch auf ein Buch verweisen, das mit einer DVD erhältlich ist, wo die gemeinten Phänomene zu sehen sind.

    http://unwisesheep.org/2011/04/13/buch-gott-auf-charismatisch-thorsten-brenscheidt/

    http://www.cbuch.de/product_info.php/info/p2721_Brenscheidt–Gott-auf-charismatisch—DVD.html

    Ich denke hierbei auch an den Distomos-Blog, der hierzu allerlei Material unter dem Label Charismatik sammelt. Dort kann man sich auch ausführlichst ein Bild machen anhand diverser Videoausschnitte und Zitaten:

    http://distomos.blogspot.de/search/label/Charismatik

    (Obschon ich nicht alles dort Veröffentlichte so unterschreiben würde)

    Soweit LG
    Simon

  36. Christina schreibt:

    Vor ca. 2 Jahren bin ich mehr per Zufall bei YouTube auf ein paar Videos mit Benny Hinn gestoßen, die ich wirklich gruselig fand:

    Und bei dem hier, habe ich mich echt gefragt: Wo sind die Männer in den weißen Kitteln mit der Zwangsjacke?

    Aber am erschreckendsten fand ich eigentlich, dass dort ja, so wie es aussieht, Tausende “Christen” sitzen, die das, was dort passiert, anscheinend für das “Wirken des Heiligen Geistes” halten. :(

    Ich kann in dem Fall von Benny Hinn auch wirklich nicht mehr glauben, dass diese Manifestationen nur psychologisch bedingt und erklärbar sind, so wie das ja bei dem sogenannten “Zungenreden” vieler Charismatiker der Fall sein mag.

    @ Simon:
    Ich denke mal, das, was Du erlebt hast, wird sicherlich nicht so extrem gewesen sein, wie auf diesen Videos (eben typisch Amerika), aber in charismatischen Kreisen wird Benny Hinn, soviel ich weiß, durchaus als einer der ihren anerkannt und verehrt. Habe ich jedenfalls bei den Charismatikern aus unserem Bekanntenkreis feststellen können.

    • unwise Sheep schreibt:

      @ Christina
      Hatte mit meinen Gastgebern, bei denen ich untergebracht bin (bin ja momentan verreist um meine Fernbeziehung zu unterbrechen), auch ausführlichst hierüber gesprochen, auch über Benny Hinn (und auch über Todd Bentley, falls der ein Begriff ist usw.). Ich kann mir manche Manifestationen, von denen ich höre, auch nicht einfach nur mit der Schulpsychologie (im weitesten Sinne) erklären.

      Ganz so extrem wie Benny Hinn kenne ich es in der Tat nicht, obschon – wie du richtig beobachtet hast, Leute wie Benny Hinn, Rodney Howard Brown oder Keneth Copeland weithin akzeptiert werden als Glaubensbrüder. So kenne ich das auch aus dem Teil meiner Umgebung, der charismatisch ist. Nach dem Motto: “Benny Hinn spricht gegen Homosexualität – also muss er von Gott sein!”

      Dieser Logik vermag ich nicht ganz folgen.

      PS: Wir lesen zusammen das von dir empfohlene Buch – ich denke, nachdem wir ein wenig gelesen haben, dass das durchaus einen Gewinn darstellt. Werde das Buch dann wohl auch nochmal gesondern in einem Artikel vorstellen (also das Buch “wenn Sünder sich das Ja-Wort geben”)

      • Christina schreibt:

        @ Simon:
        Nur das Aussprechen gegen Homosexualität ist ganz gewiß kein ausreichendes
        Beurteilungskriterium, ob jemand von Gott ist oder nicht, das sehe ich ganz genauso. Wenn ich mich nicht irre, dann war Hitler auch “gegen Homosexualität” und in streng muslimischen Staaten (z. B. Iran) wird Homosexualität sogar mit dem Tode bestraft (kam gerade, ich glaube vorgestern, im Fernsehen – wogegen eine “Geschlechtsumwandlung” erstaunlicherweise erlaubt und sogar mit staatlichen Mitteln finanziell unterstützt wird. Grund: Der Koran sagt nichts dagegen),

        Aber ich weiß aus eigener Erfahrung mit Charismatikern, dass es schwierig ist, solche angeblich gesalbten Männer anzuzweifeln. Das wird dann gleichgesetzt mit einem teuflischen Angriff gegen den Heiligen Geist persönlich.

        Auf der einen Seite kann ich das Denken der Leute durchaus irgendwie nachvollziehen, sie haben einfach große Angst, sich gegen den Heiligen Geist zu versündigen. Auf der anderen Seite denke ich aber, fehlt es in diesen Kreisen einfach an klarem Urteilsvermögen. Es ist traurig, aber man kann nichts machen, wenn die Leute das nicht hören wollen. :(

        PS: Ich hoffe Du/Ihr habt/hattet eine gesegnete gemeinsame Zeit. ;)
        Bin schon gespannt, wie Deine Rezension ausfallen wird.

        LG
        Christina

      • Christina schreibt:

        Ein schönes Lied:

  37. noRiddle schreibt:

    @unwisesheep
    Ich verstehe was du sagst.
    Leider, ja leider gibt es diese Heuchler, die den Geist Gottes, tja, wie soll man sagen, simulieren.
    Wenn du nur den Geist Gottes, seine Kraft und die Gaben des heiligen Geistes nicht leungnest, so bin ich’s zufrieden.
    Sie reden in diesen Gemeinden von denen du sprichst in “Zungen” und doch, leider ist es aus dem Fleisch, weil es nicht von Gott kommt.
    Sie reden von den Gaben, sie rufen Kranke nach vorne, beten über ihnen mit viel “Brimborium” und doch ist die Kraft des Herrn nicht mit ihnen.
    Es tut in der Seele weh, dies zu sehen.
    Möge der Herr die wenigen die reinen Herzens sind in diesen Gemeinden beschützen, sie leiten und aus diesen Gemeinden herausholen.

    Leben wir in der Zeit, wo der Herr nicht wirken kann / will (aufgrund der großen Zauberei die getrieben wird) ?
    “Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.” (Joh. 9,4)
    Wo ist die Kraft des heiligen Geistes, wo werden Kranke gesund, wo werden Besessene befreit, wo Tote auferweckt ?,
    Müssen wir auf die zwei “Zeugen”, die zwei vorhergesagten Propheten warten ?
    (“… ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern.
    Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.
    Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden. ” Off., 11, 3-5)
    Wo ist die Kraft des heiligen Geistes ?
    “… Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird’s geschehen. ” (Math., 21, 21)
    Ja, ich bezeuge, in den meisten sog. charismatischen Gemeinden ist sie nicht.

    Ja, wenn du es so meinst, verstehe ich und stimme dir zu.
    Die Kraft des heiligen Geistes und sein Wirken und seine Gaben, wenn du an diese glaubst,
    unabhängig von den vielen abgeirrten Gemeinden und den vielen durch Jünger des Satans Verführten,
    so sage ich Bruder, sei gesegnet vom Herrn.

    Gruß,
    noRiddle

    P.S.
    Wenn ‘s gestattet, so darf ich die Seiten eines Bruders im Herrn empfehlen:

    http://www.peter-schreiber.de/bibelpoint/

  38. noRiddle schreibt:

    Lieber Simon.
    Ich habe dir ganz unten (unter allen bis dahin geschriebenen Kommentaren) geantwortet weil ich nicht gesehen hatte, daß dieser Blog ein System hat, wo man direkt auf einen Post antworten kann.
    Nun antworte ich nochmals auf deine Antwort, vor allem um noch etwas klarzustellen was ich in meinem anderen genannten Kommentar unklar ausgedrückt habe, aber auch, um auf noch etwas anders von dir Gesagtes einzugehen.
    Auch diesen Kommentar schreibe ich ganz unten unter alle anderen, damit der Zusammenhangersichtlich ist.
    Ich will noch vorweg schicken, daß ich kein Lehrer bin und lediglich meine Gedanken ausdrücke.
    Als ich in meinem vorngegangenen Kommentar davon sprach
    “Leben wir in der Zeit, wo der Herr nicht wirken kann / will (aufgrund der großen Zauberei die getrieben wird) ?”
    blieb ich schuldig zu sagen, was ich damit meine, insbesondere, was ich mit “(aufgrund der großen Zauberei)” meine.
    Erstens hätte hinter meine Aussage in der Klammer ein Fragezeichen gehört, denn ich wollte nur anregen / fragen, ob dies vielleicht der Grund sein kann, daß der Herr nicht wirkt.
    Es kann auch andere Gründe geben und als Christ fallen uns da viele ein.
    Zweitens muß ich erklären was ich mit Zauberei meine.
    Sicherlich beziehe ich mich auf die Stellen in der heiligen Schrift die von Zauberei sprechen, wie
    “Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und berechneten, was sie wert waren, und kamen auf fünfzigtausend Silbergroschen. ” Apg.19,19
    und
    “…und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei. ” Offb. 9,21
    und über die Hure Babylon
    “…und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker; ” Offb.18,23
    ich möchte jedoch kurz umreißen, was ich glaube, was die Schrift damit meint.
    Wir können nachprüfen was im griechischen Urtext für Zauberei steht: “pharmakaia”.
    Da wir gleichzeitig wissen, daß die Schrift doch nicht Zauberei im Sinne eines Märchens meinen kann (“Tischlein deck dich”), da es solche ja nicht gibt
    – und die Schrift verbietet ja nicht etwas, was es gar nicht gibt –
    müssen wir uns fragen was Zauberei denn ist.
    Um diesen Kommentar nicht zu lang werden zu lassen, sage ich es kurz und prägnant.
    Es ist das was wir heute als Chemie und Physik bezeichen, die “Zuberei” (Zuberey, Zouberey) wie sie einmal hieß in altem Deutsch. Mischen, heiß machen, rühren, erkalten lassen, zugiessen, schauen was passiert, kurz in einem Zuber etwas anrichten und vermengen, bereiten und erschaffen.
    Die Menschen haben mit Ihrer Zauberei die Erde vergiftet und zerstört, das wird niemand leugnen können.
    Noch heute kommt das griechische Wort pharmakaia in Begriffen vor die mit Chemie zu tun haben. Die Pharmazie, die Pharmakologie, die Pharmazeutik.
    Dies also habe ich gemeint als ich von Zauberei sprach.
    Drittens möchte ich noch klarsellen, daß ich glaube, daß der Herr natürlich immer wirken kann, denn seine Kraft ist größer als die aller Mächte und Gewalten.
    Vielleicht will er aber nicht wirken um all der großen Zauberei, der großen Unzucht, der großen Streitereien in den Gemeinden.
    Dise wollte ich alles mit meinem töricht kurzen Satz sagen.

    Ich möchte noch kurz auf etwas anderes eingehen das du gesagt hast.
    Du sagst:
    “…(es gibt Geistgetaufte (Gerettete) und solche die mit Feuer getauft werden (verloren gehen).”
    Wie kommst du denn auf solche Gedanke, wo doch
    “Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.” Matth.3,11; Luk 3,16
    Hier ist doch ganz klar, daß es keine Trennung gibt wie du sie machst, daß nämlich der Gerettete mit dem heiligen Geist getauft wird un der Verlorene mit Feuer.
    Nein, sondern mit heiligem Geist und mit Feuer, als eine Einheit.
    Auch wenn man nicht versteht, was dies bedeutet, darf man doch nicht solche Schlüsse ziehen wie du sie ziehst.

    Ich breche meinen Kommentar nun ab, da es ein technisches Problem gibt mit deinen Kommentarfeldern, welches du beheben solltest.
    Das Kommentarfeld, nachdem es sich mit je mehr Text desto größer darstellte, verkleinert sich immer plötzlich auf zwei Zeilen und man kann das was man bereist geschrieben hat nicht mehr sehen ohne unendlich zu scrollen.
    Das ist sehr anstrengend.
    Wenn ich dir das empfehlen darf:
    Unbedint das “resize: none;” aus der texarea herausnehmen, dann kann jeder Schreiber das Feld auf beliebiege Größe im Browser ziehen.

    Gruß im Herrn
    und den Segen unseres Herrn Jesus
    wünscht dir,
    noRiddle

  39. unwise Sheep schreibt:

    Ich habe im Allgemeinen momentan nicht viel Zeit, daher nur kurz eine Entgegnung. Den Punkt, den ich bezüglich der Geistestaufe gemacht hatte, kann ich sehr klar darlegen.

    Bereits in Lukas 3, 9 beispielsweise ist vom Gericht die Rede, das die Leute zur Besinnung bringen soll – damit sie umkehren:

    Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Ein jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Da fragte ihn das Volk und sprach: Was sollen wir denn tun? (Lukas 3, 9-10)

    Dann in Lukas 3 ab 15 heißt es:

    Da aber das Volk in Erwartung stand und alle in ihren Herzen sich wegen Johannes fragten, ob er selbst vielleicht der Christus wäre, antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, der stärker ist als ich, dem ich nicht gut genug bin, den Riemen seiner Schuhe zu lösen; der wird euch im HEILIGEN GEIST (1) und FEUER (2) taufen. Er hat die Worfschaufel in seiner Hand, um seine Tenne durch und durch zu reinigen und den WEIZEN IN DIE SCHEUNE ZU SAMMELN (1) ; DIE SPREU ABER MIT UNAUSLÖSCHLICHEM FEUER VERBRENNEN (2). (Lukas 3, 15-17)

    Das Gericht ist bei Johannes ein sehr großes Thema. Und in Bezug auf Christus sagt Johannes, dass Christus sowohl die Seinen (den Weizen) zu sich nehmen wird, die Spreu (die nicht zu ihm gehört) aber mit unauslöschlichem Feuer verbrennen wird. Ist der Zusammenhang zwischen Vers 16 und Vers 17 ersichtlich? Ich denke, dass diese beiden Verse zusammen gelesen und verstanden werden müssen. Vers 17 erklärt die Aussage von Vers 16 – nämlich, was jeweils mit dem Heiligen Geist und mit dem Feuer gemeint ist.

    Und Jesus selbst betont auch an anderen Stellen immer wieder, dass er eines Tages als Richter in Erscheinung treten wird. Gerade diese Stelle steht auch unter diesem Vorzeichen. Ich sehe keine andere Möglichkeit, sie anders als so aufzufassen.

    Zur Zauberei:
    Chemie und Physik als Zauberei aufzufassen, ist für mich nicht verständlich. Mit selbiger Argumentation könnte man ja auch das Kochen als Zauberei bezeichnen, auch hier finden physikalische und chemische Prozesse statt. Diese Prozesse finden ständig statt – sie finden auch in unserem Körper statt, ständig. Ich sehe die Forschung in Chemie und Physik als Studieren der Schöpfung, die Gott ja geschaffen hat und die nach den Naturgesetzen funktioniert, die Gott gegeben hat. Natürlich kann man alles missbrauchen. Meine Hand kann ich zum Morden missbrauchen, ebenso kann ich natürlich ganz fürchterliche Stoffe erschaffen und freisetzen, die großen Schaden anrichten. Das alles ist aber keine Zauberei – sondern Naturwissenschaft.

    Des Weiteren möchte ich daran erinnern, dass du auch nahezu selbstverständlich Geräte benutzt, die mit diesen Methoden der Physik und Chemie geschaffen wurden. Nach deiner Definition ist ein Computer ein Werkzeug, das durch “Zauberei” geschaffen wurde. Wenn du also diese Auffassung wirklich konsequent vertrittst, dann solltest du kein Auto fahren, noch öffentliche Verkehrsmittel nutzen noch sonst ein Stück der komplexen Technik, die wir heute nutzen, gebrauchen oder von ihr profitieren. Ich persönlich finde es gar nicht so leicht zu identifizieren, was das Wort “Zauberei” meint – ich muss dabei eher an esoterische und derartige Phänomene denken, die ja durchaus immer da waren, auch damals, weniger an die Auseinandersetzung mit der Schöpfung und wie sie funktioniert. Ich habe übrigens auch beruflich viel mit den Produkten der Pharmazie zu tun und ich beäuge, was von deren Seite kommt, durchaus kritisch, zugleich weiß ich auch um große Vorzüge, die moderne Medikamente bringen können – weil sie – wie unsere Nahrung auch – unseren Stoffwechsel positiv (wie negativ) beeinflussen können (ohne auch vielfältige mögliche Nebenwirkungen außer Acht zu lassen).

    Zum Kommentarfenster:
    Ich selbst habe mein Kommentar-Fenster nicht programmiert und kann daran auch nichts ändern. Ich nutze hier ein von meinem Anbieter wordpress zuvor festgelegtes Design, an dem ich zumindest an der Kommentarfunktion nicht herumdoktern kann. Bei Problemen lohnt sich der Einsatz eines externen Textverarbeitungsprogramms.
    Liebe Grüße und Gottes Segen
    Simon

    (wie gesagt – zu ausführlicheren Kommentaren fehlt mir – besonders nächste Woche die Zeit – bedeutet ich kann hier keine ausführlichere Diskussion leisten)

  40. Pingback: Osterferien und Besuch von Freundinnen | Rebekka Janzen

  41. Bruder Benni schreibt:

    Hey, auch wenn ich absolut nicht deiner Meinung bin was die Pfingst-Charismat. Bewegung angeht. (Auch noch nach Gebet, Bibelstudium, dem ansehen deiner Clips und eigener Recherche ;-) Finde ich deine anderen Thematiken und deine Seite extrem gut und wollte Dich ermutigen und dir danken. Ich wünschte mir noch mehr Brüder/Schwestern würden dieses Medium nutzen, so wie Du. Deine Arbeit ist sehr bereichernd und ermutigend. Vielen Dank für dein Herz und deinen Gehorsam!

  42. unwise Sheep schreibt:

    Hallo Benni
    Danke für deinen Kommentar. Ich will an dieser Stelle keine Diskussion lostreten, aber ich meine doch, dass man eigentlich sehen müsste, dass die Geistestaufe jeder Gläubige bei seiner Wiedergeburt / Erneuerung erhält (denke da an 1. Korinther 12, 13 oder an Römer 8 oder an Epheser 1) und, dass es demnach die in charismatischen Kreisen viel geforderte Geistestaufe als ein (besonderes) Erlebnis nach dem zum Glauben Kommen in der Form zumindest in der Bibel nicht gibt ;) Klar, ich weiß, wie man argumentiert, aber ich verstehe trotzdem nicht, wieso diese Auffassung vertreten wird (- obschon ich natürlich weiß, wie es kirchengeschichtlich entstanden ist und auch weiß, was die Leute, die typisch charismatische Position vertreten, bewegt, auch, weil meine Eltern ja bis heute einer charismatischen Gemeinde angehören)

    Freut mich aber, dass du trotz dessen von den Inhalten der Seite profitierst. Ich möchte mich auch nie primär nur auf das konzentrieren, was ich für falsch halte, sondern vielmehr vor allem, was ich glaube, positiv darstellen können, daher findet sich nicht all zu viel Material zum Thema charismatische Bewegung auf dem Blog. nur z.B.

    http://unwisesheep.org/2011/04/13/buch-gott-auf-charismatisch-thorsten-brenscheidt/

    oder

    http://lannopez.wordpress.com/2010/10/16/buch-christus-allein/

    http://unwisesheep.org/2009/07/22/zeichen-und-wunder/

    http://unwisesheep.org/2011/10/28/heiliger-geist-und-vollmacht-herbert-john-jantzen/

    Ein Bruder aus Rumänien meinte einmal, dass es in unseren (den nicht-charismatischen Kreisen) manchmal überempfindlich ist, was da so gesagt und getan wird und es in Rumänien unter Verfolgung durchaus so war, dass in Zeiten der Not Pfingstler und Nicht-Pfingstler zueinander gehalten haben, weil sie sich beide gegenseitig für Brüder im Glauben gehalten haben und voneinander dachten, dass sie demselben Herrn dienten.

    Denke da auch an ein Zitat aus einem Video von Washer
    ( http://unwisesheep.org/2010/01/12/828/)

    “[...] Es war Jono Sims dieses Wochenende oder letztes Wochenende und es war unglaublich, er redete darüber, einfach in der Mitte des Stroms zu bleiben. Ich sagte: „Wie hast du das gemeint, Jono?“

    Er sagte: „In den ganzen Jahren meines Dienstes habe ich so viele Kerle gesehen, die in Nebenflüssen untergehen. Sie sind mitten im Strom, folgen der Mitte des Stromes der überlieferten Glaubenslehren und dann packt sie was und dann verirren sie sich im Nebenfluss.

    Z.B. wenn sie in der Mitte des Stromes gewesen sind, dann ist hier die charismatischen Bewegung. Und anstatt zu merken, dass der Geist Gottes eine bedeutende Stellung im christlichen Glauben einnimmt und dass wir mit dem Geist gefüllt sein müssen und wir im Geist wandeln sollen und unserem Gaben im Geist ausüben sollen und all diese Dinge… Also anstatt das einfach zu erkennen und sich auf Christus zu konzentrieren, folgen sie dem Nebenfluss, wo alles der Heilige Geist ist. Am Ende sind sie in Wasser, dass sich nicht bewegt, sie landen in einem Sumpf, sie sitzen in der Patsche. Und dann gibt es die, die sich nur um die souveräne Gnade drehen. Und sie folgen diesem Nebenfluss der souveränen Gnade bis sie im Sumpf, im Schlamm landen und dort stecken bleiben. Puritanisch hier, puritanisch da, Evangelisation hier, Evangelisation da. Und schließlich folgen sie den Nebenflüssen, anstatt im Hauptfluss des christlichen Glaubens zu bleiben.

    Merkt euch meine Worte. Ich bin kein Prophet, noch der Sohn eines Propheten und ich bekam darüber keine Vision. Aber es reicht schon, wenn man sich die Geschichte der Christenheit anschaut: Es wird eine Zeit kommen, junge Männer, wenn dies der Test für euch sein wird. Ihr werdet mit jedem Gemeinschaft haben, der sterben wird bevor er leugnet, dass Jesus der einzige Weg ist. Und sie werden eure Brüder sein, für die ihr sterben werdet. Ihr werdet sie nicht fragen, ob sie Calvinisten oder Arminianer sind. Ob sie diese Sicht über Eschatologie haben oder eine andere Sicht. Oder ob sie Charismatisch oder dies oder das sind. Aber wenn ihr seht, dass sie nicht verleugnen werden, dass nur Jesus der Retter der Welt ist, dann werdet ihr sie lieben. Wir werden an diesen Tag kommen. Wir werden es. Da wird es keine Frage darüber geben, ob jemand wiedergeboren ist, denn es werden die Wiedergeborenen sein, die sagen werden: Jesus ist der einzige Weg. Und es werden viele, viele sein, die weiterhin behaupten, Christen zu sein. Die sich in Gemeinden und Kirchen versammeln werden und dies sagen werden: “Ich glaube von ganzem Herzen an Jesus”. Dann wird sie jemand fragen: „Ist er der einzige Weg zu Gott?“ Sie werden das nicht leugnen, aber sie werden sagen: „Wer bin ich, dass ich richten könnte?“ Und dieser kleine Umstand wird sie vor Verfolgung bewahren.

    Dann werden da vielleicht irgendwelche Gläubige von den Charismatikern aufstehen und sagen: „Wir glauben von ganzem Herzen an Jesus und wir glauben, er ist der einzige Weg und niemand kommt zum Vater, außer durch ihn.“ Und sie werden verfolgt werden und sie werden eure engsten Brüder werden. Merkt euch meine Worte. Nun, ich sage nicht, dass die Lehre nicht wichtig sei. Ihr wisst, wie ich über Lehre denke. Aber lasst uns einfach bei der gesunden, guten Lehre bleiben. Seid sehr vorsichtig, nicht solchen Nebenflüssen zu folgen.[...]“

  43. herzberge schreibt:

    also mich hat total berührt was paul washer über die ehe sagt. über die ehemänner und ihr verhalten den frauen gegenüber. ich bekam das totale heulen… und gleichzeitig freue ich mich über meinen herrn jesus, dass er mir helfen wird … und dass gott dann alle tränen abwischen wird. danke für die videos, das hochladen auf youtube.

  44. Michael Richter schreibt:

    Hallo Simon,

    ein Freund und Bruder wies mich gestern Abend darauf hin, dass du hier inzwischen deine Verlobte nennst. Zudem konnten wir sofort einige Gemeinsamkeiten feststellen: ich bin seit 10 Jahren mit einer russlanddeutschen Frau verheiratet, er hat seine Hochzeit mit einer russlanddeutschen Frau im Oktober geplant und jetzt kommst du noch mit in die ‘Statistik’ – es gibt keine Zufälle!
    Ich bin erst durch meine Frau zum Glauben gekommen, während mein Freund kur nachdem er zum Glauben gekommen war, im Internet auf Brautschau ging. Dabei musste er erschreckt feststellen, dass es viele ‘hiesige’ Frauen nicht allzu ernst nehmen mit der Bibel. Darum verwundert es auch nicht, dass nun auch du dort ‘fündig’ geworden bist.
    Ich fürchte, ohne den russlanddeutschen Einfluss wäre unsere Land glaubensmäßig weit schlechter gestellt. Auch wenn gerade in russlanddeutschen Gemeinden häufig traditionalistische Tendenzen bis hin zur bloßen Gesetzlichkeit zu finden sind, so sind es doch gerade die Gemeinden, die sich aus diesen Fesseln der Vergangenheit lösen konnten, welche einen bedeutenden Einfluss durch ihre Pastoren und diversen Dienste erlangen konnten.
    Nochmals: ich freue mich für Euch. Gottes Segen allezeit!

  45. Christina schreibt:

    Ja, dass mit den russlanddeutschen Gemeinden hat wahrscheinlich wirklich was für sich. Ich habe auch diese Erfahrung gemacht, dass dort das Wort Gottes noch einen höheren Stellenwert einnimmt und man sich der Welt noch nicht so gleichförmig gemacht hat.

  46. unwise Sheep schreibt:

    Hallo Michael

    Was besonders interessant war / ist, dass wir beide eigentlich aus sehr unterschiedlichen Richtungen kommen und beide in den letzten Jahren eine Entwicklung durchlebten, die uns uns von verschiedenen Traditionen distanzieren lies und durch die wir auch Neues aufnehmen konnten, sodass wir uns jetzt irgendwo (so einigermaßen) in der Mitte getroffen haben. Und jetzt gemeinsam auch darum ringen, wie wir verschiedenes im Leben (und dann auch in Sachen Gemeinde) halten wollen.

    Was mich bis heute sehr fasziniert ist allgemein die Vielfalt an verschiedenen christlichen Gruppierungen und wie sie jeweils ihre Eigenarten entwickelt haben und verteidigen. Gerade in Zeiten des Internets wird man mit so vielen verschiedenen Strömungen konfrontiert, dass es manchmal schwierig ist, den Überblick zu behalten.

    Ich bin durchaus für den Ernst dankbar, den viele russlanddeutsche Christen an den Tag legen. Man kann so manches von ihnen lernen. Und nicht umsonst hab ich mir meine Zukünftige aus diesen Gefilden gefischt. Gleichzeitig mag – wie du auch sagtest – Manches – besonders wenn die Tradition überhand nimmt, für den Außenstehenden befremdlich wirken. Manchmal können bestimmte Traditionen und die Vehemenz, mit der sie verteidigt werden, auch sehr abstoßend sein. Und oftmals handelt es sich dabei noch um Dinge von nur geringem Belang. (die Mücke aussieben, das Kamel verschlucken).

    Ich bin übrigens durchaus dankbar für die vielen neuen Glaubensgeschwister, die ich aus dieser Ecke kennen lernen durfte und kann bezeugen, dass aus dieser Richtung auch viel kommt, das wertvoll ist und wären ohne unseren russlanddeutschen Geschwister wirklich viel ärmer dran.

    LG und Gottes Segen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s