Atheist Christopher Hitchens darüber, ein Sklave zu sein (James White)

Christopher Hitchens, Autor von Büchern, wie „Der Herr ist kein Hirte – Wie Religion die Welt vergiftet“ – hält immer wieder Vorträge über seinen Atheismus und seinen Antitheismus, in denen er seine Abscheu der Vorstellung gegenüber ausdrückt, dass es einen Gott gibt. Bevor ich hier auf James Whites kurzen Clip verweise, möchte ich noch einmal an die DVD erinnern von John Lennox, die sich mit dem neuen Atheismus auseinandersetzt, den Christopher Hitchens zusammen Richard Dawkins und Co. vertritt, die ich bereits im Blog vorgestellt habe (aufs Bild klicken)

Hitchens wollte sogar 2010 eine Debatte mit James White führen, musste aber aufgrund seiner Krebserkrankung (Speiseröhrenkrebs) absagen. James White geht hier nun in diesem kurzen Clip auf Hitchens Aussagen ein, der mitunter auch den biblischen Gott mit dem Dikator aus Nordkorea vergleicht und antitheistisch rigoros die Existenz eines Schöpfers bestreitet. James White legt hier nur ein paar Gedanken als Christ dar, ohne jetzt systematisch auf alles Gesagte einzugehen und es zu beantworten.

Ich möchte es fortsetzen, auf einige der Kommentare zu antworten, die Christopher Hitchens in einer Debatte mit Frank Turek gegeben hat bzgl. des Themas der Existenz Gottes. Wir haben uns bereits in einem früheren Video angeschaut, was wir als „Hitchens-Frage“ bezeichnen könnten. Nun möchte ich, dass wir uns einige Kommentare Hitchens anschauen bzgl. der Idee, ein Diener, ein Sklave Gottes zu sein, wenn wir tatsächlich seine Geschöpfe sind. Lasst uns ansehen, was Hitchens hier sagt.

Ausschnitt aus einem Video von Christopher Hitchens:

„[…] Das Denken, der gesunde Menschenverstand, der vernünftige Anstand rebellieren gegen diese im Kopf von Gläubigen geschmiedete Fessel, wie ansprechend und humorvoll diese Fessel auch dargestellt werden mag. Die Idee einer Hölle „Atheist Christopher Hitchens darüber, ein Sklave zu sein (James White)“ weiterlesen

Harold Camping macht weiter

Auch, wenn es in Deutschland nicht das ganz große Thema ist, Harold Camping macht auch nach seiner eindeutigen Fehlvorhersage weiter. Aus einer tatsächlichen Entrückung mit schweren Erdbeben und ähnlichem wurde dann am 22.05.11 nachträglich ein „geistlicher Gerichtstag Gottes“ gemacht und so geht es für Camping scheinbar weiter wie gehabt, ohne sich grundsätzlich von all den falschen Prophezeiungen und überhaupt der ganzen Theologie, die er bis heute verbreitet, zu distanzieren und mal einen Schlussstrich zu ziehen und zu sagen:“Was ich seit vielen Jahren verbreitet habe, war einfach falsch“.

James White, der nach den missglückten Voraussagen einen offenen Brief an Harold Camping verfasste, schrieb heute einen Beitrag im aomin.org-blog mit dem Titel: „Harold Camping: Unrepentant False Prophet Refuses to Stop Dragging Christ’s Name Through the Mud“  ( Also: Harold Camping: Der falsche Prophet weigert sich, aufzuhören Christi Namen durch den Dreck zu ziehen ) . Ihm ist zustimmen, wenn er sagt:

I cannot possibly express „Harold Camping macht weiter“ weiterlesen

Demut und Arroganz

Folgendes Video habe ich in einem anderen deutschen Blog gefunden. Es handelt sich um ein Interview mit Doug Wilson, von dem ich bisher kaum etwas gehört habe und insofern nicht allgemein empfehlen mag, aber er setzt sehr interessant an, wie er auf die gegenwärtige Diskussion um Rob Bell zu sprechen kommt. Ein deutsch untertiteltes Video wird es nicht geben, lediglich eine Übersetzung des gesprochenen Textes. In dem Video weist er darauf hin, dass es recht unsinnig ist, sich selbst mit all seinen Fragen, Zweifeln und Gedanken zum Zentrum des Universums zu machen und gleichzeitig zu behaupten, man sei besonders demütig.

Frage an Doug Wilson:

Wie antwortest du Kritikern, die christlichen Führungsgestalten wie Dir, Piper und anderen, die Rob Bell mit Nachdruck widersprechen, vorwerfen, Arroganz zu zeigen, indem ihr das tut?

Antwort von Doug Wilson:

Ich würde folgendermaßen antworten. Und das ist auch wichtig, wenn jemand den gegenwärtigen Evangelikalismus in Nordamerika [und im weiteren auch überhaupt im Westen] verstehen möchte. Jesaja 5, 20 sagt: „Wehe, denen die Gutes böse nennen und Böses gut. Die Licht mit Finsternis ersetzen und Finsternis durch Licht, die Süßes bitter nennen und Bitteres süß“.

Hier wird ein „Wehe“ denen ausgesprochen, die moralische Maßstäbe auf den Kopf stellen.  In unserer Generation haben wir die Definitionen von Arroganz und Demut auf den Kopf gestellt. Man könnte hier fast von einem „Foto-Negativ“ sprechen, bei dem ja alle Farben invertiert sind. Ein Beispiel: Man denke an einen Führer einer Mega-Kirche, der vor eine Menge Leute tritt und eine Rede hält, den Leuten schmeichelt,  Witze  macht und von sich selbst geschlagene 20 Minuten lang  erzählt. „Ich hab dieses erlebt, bin mit meiner Frau an jenen Ort gegangen, habe mit meinem Hund dies und jenes getan…“ – Wenn er also geschlagene 20 Minuten von sich selbst erzählt, dann denkt jeder, der dann nach der Rede den Saal verlässt: „Was für ein transparenter Mensch! Was für ein demütiger Mensch!“

Warum denken die Zuhörer, dass er so demütig ist? Nun, weil er die ganze Zeit von sich selbst erzählt hat. Wenn ein anderer Mann – nehmen wir den berühmten Prediger John Knox – auf die Kanzel geht und predigt: „So spricht der Herr, der Allmächtige, der Herr der Herrscharen […]“ und somit Gottes Wort verkündigt und eine Botschaft predigt, die auch wahr wäre, wenn er als Prediger niemals geboren worden wäre – und seine Existenz, Gefühle und Hoffnungen für seine Botschaft völlig irrelavent wären, weil er einfach den Text der Schrift predigt – DANN würden alle sagen: „Was für ein arroganter Mann! Denn er hat nicht einmal auf sich selbst Bezug genommen. Alles, was er getan hat, war über Gott zu sprechen und über die Bibel“

Wir leben in einer Zeit, in der es als arrogant betrachtet wird, ein Wort in den Mund zu nehmen, das Gott gesprochen hat. Wenn man sich aber achselzuckend gibt, seine eigenen Zweifel, Unsicherheit und Fragen zum Zentrum des Universums macht, gilt das als demütig. Es gibt nur eines, was man solchen Leuten sagen kann, nämlich: „Demut und Arroganz“ weiterlesen

Harold Camping: Morgen ist Entrückung!

Auch wenn es jetzt schon 23 Uhr ist:

Weil jetzt am 20. Mai auch in deutschen säkularen Medien drüber berichtet wird, (Apocalypse Now: Beam sie hoch, Scotty), und ich das durchaus schon länger verfolgt habe, vielleicht ein kurzer Kommentar meinerseits dazu.

Harold Camping, inzwischen um die 90 Jahre alt, hat die Entrückung angekündigt – für den morgigen Tag, den 21. Mai 2011. Er verwendet dabei eine krude Zahlensymbolik mit der er anhand der Bibel zum Schluss kommt: „Harold Camping: Morgen ist Entrückung!“ weiterlesen