Gesehen: Paul Washer: Deine Schwachheit soll dich zu Gott führen

Via I’ll be honest – Global kann man so manchen ins Deutsche übersetzten Predigt-Clip finden. So auch einige Clips von Paul Washer, die von deutschen Übersetzern übersetzt wurden. Mich freut es, dass auch andere Leute sich die Mühe machen, Predigten und Predigtausschnitte zu übersetzen. Bei folgendem Clip handelt es sich um ein Video, das sich darum dreht, das unsere empfundene Schwachheit uns nicht entmutigen sollte, sondern uns dazu bringen sollte, uns an Gott zu wenden und ihn um Hilfe und Kraft zu bitten.

Deutscher Text:

http://illbehonest.com/german/deine-schwachheit-sollte-dich-zu-gott-fuehren-paul-washer

Afrika war nur der Anfang

Afrika war nur der Anfang – Erlebnisse eines ganz gewöhnlichen Menschen mit einem außergewöhnlichen Gott

Unsere Theologie sollte freilich keine Erlebnis-Theologie sein, die hauptsächlich auf dem basiert,was wir ( glauben ) zu erleben, sondern als Christen glauben wir, dass Gott durch Jesus Christus gesprochen hat und deswegen sollte unsere Theologie, das, was wir über Gott sagen und denken, auf dem basieren, was Jesus gesagt und gelehrt hat. Nichts desto trotz können Erlebnisse bestätigen, was Gottes Wort sagt und nun, da hat mich dieses Buch, das ich hier vorstellen möchte, beeindruckt. Beeindruckt deswegen, weil hier niemand schreibt, der sich für einen „geistlichen Superhelden“ hält, sondern für einen ganz normalen, schwachen Menschen mit seinen Begrenzungen und Limitationen.

Es geht hier weniger um eine Wunder-Show, als darum, dass Gott, wenn Er will, einen auch in den gefährlichsten Situationen bewahren kann, dass Er Gebet hört und auch beantwortet und einfach ein Gott ist, der in unsere Not eingreifen vermag.

Ein dazu passender Vers, der oft nur mühsam und langsam in meinem Herzen Raum gewinnt, findet sich im Philliper-Brief des Paulus:

Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!
( Philliper 4, 6-7 )

Das Buch hat mir auch ein wenig geholfen, aus meinem ( überzogenen! ) „Schubladendenken“ rauszukommen, was manche Dinge angeht.

Martin Vedder, der Autor des Buches ist der Gründer der ZAM ( Zentrale Afrika Mission, http://www.zamonline.de/dt/geschichte.php ). Es geht in dem Buch auch um die Entstehung und Entwicklung der ZAM und natürlich um seine Person, aber der Fokus des Buches liegt auf Gottes Bewahrung und Führung, nicht auf einer Person oder Organisation.

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Auszug aus dem Buch:
… Doch nicht allen gefällt der christliche Prediger in der großen Moschee. Nach etwa einer Stunde höre ich von draußen Schreie, die immer lauter werden: »Tod dem Ungläubigen! Tod dem Ungläubigen!« Weiterlesen „Afrika war nur der Anfang“

Über’s Gebet

Auszug aus einer Predigt – Etwas, was ich, der ich immer schnell am aufgeben bin, sehr oft lesen muss:

[…]

Ich möchte, dass wir einen Moment ins Lukas-Evangelium, ins 18. Kapitel schauen. In Europa hier denkt ihr, dass ihr um etwas zu tun einfach mehr Erkenntnis braucht. Ihr habt hier bereits mehr Erkenntnis als ihr in einem Leben je ausleben könntet. Nun: Ihr braucht Erkenntnis und ihr braucht Theologie und ihr braucht die Schrift. Aber ihr braucht es ebenso, gekräftigt zu sein.

Euch tut es Not zu beten. Schaut euch Lukas 18 Vers 1 an: “ Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß sie allezeit beten und nicht aufgeben sollten “

Wisst ihr was? Niemand hat ein Problem mit bestimmten Aspekten des Gebets. Niemand hat ein Problem, das beten anzufangen oder zumindest einmal für irgend etwas zu beten. Das ist etwas relativ leichtes. Das Schwere ist über einen langen Zeitraum im Gebet zu bleiben ohne eines Tages entmutigt zu sein.

Nun, wenn ich hier davon spreche, dass jemand “aufgibt”, dann habt ihr möglicherweise das Bild von einer Person, die treu zu Gott ruft, er aber diese Gebete nicht beantwortet und so diese Person aufgibt wie ein Opfer. Nein! So eine Person ist rebellisch in ihrem “aufgeben”. Sie glaubt ihrem Gott nicht. Aufgeben? Weil Gott nicht eingegriffen hat? Ist Gott nicht souverän? Ist Gott nicht unendlich weise? Bete weiter.

Du sagst: “Nun, wie lang?”

Ich kann euch nur sagen, wie ich es tue. Bete bis Gott entweder das Anliegen erhört oder anfängt, dir das Verlangen zu nehmen. Bete einfach.

Du verharrst, du bleibst im Gebet, Du lässt ihn nicht gehen. Gott freut sich an den Menschen, die so kühn sind und ihm bei seinen Verheißungen nehmen. Er freut sich darüber.

Jemand ergreift es im Glauben und schreit; “Sohn Davids, sei uns barmherzig!”

“Seid still”

Aber diese blinden Männer waren nicht still.

Du hältst dich an den Hörnern des Altars fest und 1000 Männer können dich nicht wegreißen

“Hau ab von hier!”

“Ich bleibe da!”

“Lass mich gehen”

“Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!”

Es gibt nichts, was nicht durch Gebet erlangt werden kann. Nichts. Es gibt nichts, was nicht durch Gebet gebaut werden kann. Nichts.

Du willst lernen, ein richtiger und nützlicher Diener Gottes zu sein? Dann lern zu beten. Lern zu beten.

Nun, in Vers 2 ( von Lukas 18 ) heißt es: “und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.” Das ist ziemlich gewöhnlich.

“Es war aber eine Witwe in derselbigen Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher!”

Nun, sie ist eine Witwe. Nun, wenn wir hören, dass sie eine Witwe war, dann denken wir, dass das wohl ein wenig das Herz des Richters erweicht und ihm Mitleid auslöst, einfach weil sie eine Witwe ist. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Sie ist eine Witwe. Sie hat keinerlei ökonomische, politische oder gesellschaftliche Macht. Sie hat gar nichts. Sie wäre wie ein räudiger Hund, der an seiner Tür schnüffelt. “Rette mich vor meinem Widersacher”

Habt ihr einen Widersacher? Habt ihr jemanden, der gegen euch kämpft? Ihr habt jemanden. Fürsten und Kräfte und Mächte und Herrschaften kämpfen gegen das Eindringen des Evangeliums an diesem Ort, kämpfen gegen die Gründung einer Gemeinde, kämpfen gegen alles, was gut und göttlich und weise und heilig und tugendhaft und vorzüglich ist. Ihr habt einen Widersacher.

Du gehst zu Gott und sagst das: Rette mich von meinem Widersacher! Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte, noch vor keinem Menschen scheue, so will ich dennoch, weil mir diese Witwe Mühe macht, ihr Recht schaffen, damit sie nicht schließlich komme und mich ins Gesicht schlage.

Ich wünschte, manche von euch würden es darauf anlegen, Gott so zu bestürmen, euch so an Gott zu halten und ihm so nachzugehen.

Du sagst: “Das ist so eine Art zu reden, ich mag diese Art zu reden nicht”

Ich weiß, ihr wollt nicht so reden, ihr seid so korrekt und fein, dass ihr nicht beten könnt. Lernt diese Art zu reden zu lieben. Kühne Männer kommen zu Gott und glauben ihm, weil er sich an solchem erfreut. Gott sagt euch hier, dass ihr ihn bestürmen sollt.

Ich erinnere mich an ein Erlebnis in den Bergen. Ich werde das nie vergessen, das war wirklich eine Lehrstunde über Gebet. Ich hatte da so ein Arbeitsbuch für frisch Gläubige verfasst. Und ich hatte eine ganze Menge von diesen Büchern mit in die Berge genommen, aber ich wollte jedem Pastor da ein paar davon geben. Sie waren für die Pastoren gedacht. Die Pastoren benötigten diese Bücher und die Pastoren sollten sie nehmen und sie entsprechend in ihren Gemeinde verteilen. Nun, ich kam da an und ich verteilte diese Bücher. Ich hatte eines übrig, das ich selbst ein wenig zum Lehren benutzte und da kam diese junge Gläubige, so ein junger Typ mit 17 oder 18 Jahren, der ziemlich groß gewachsen war für einen Peruaner, zu mir her. Das werd ich nie vergessen. Er sagte: “Bruder Paul, ist das dein letztes Buch?”

Ich sagte: “Ja”

Er spricht: “Kann ich es haben?”

Es war so am ersten Tag, am ersten morgen und ich sagte: “Nein, ich werde es zum lehren brauchen”

“Wenn du damit fertig bist, mit diesem Buch zu lehren, kann ich es dann haben?”

Ich sagte: “Nein. Das ist für die Pastoren. Es tut mir leid, aber ich habe diese Bücher für die Pastoren mitgebracht und ich werde dieses letzte Buch einem der Pastoren mitgeben.”

“Aber die Pastoren haben schon Bücher”

“Ja, und ich werde ihnen noch eins mehr geben!”

“O.k. …. Kann ich das Buch haben?”

Ich meine, jedes mal, wenn ich nach draußen ging, jedes mal, wenn ich aus dieser Lehmhütte kam, um zu lehren, dann verfolgte er mich. Und letztlich, bevor überhaupt die Konferenz rum war, da gab ich ihm einfach das Buch und bat den Pastor: “Kannst du mir bitte eines der Bücher geben, die ich dir gegeben habe, weil ich kann das nicht länger aushalten. Ich werde ihm eine reinschlagen und mein Zeugnis verlieren. Es muss was geschehen, nimm das Buch”

Er hat mich wirklich fix und fertig gemacht. Ich mache keinen Spaß. Ich hab das nicht erfunden, das ist wirklich geschehen. Und der Herr nahm das zum Anlass, mir etwas über das Gebet beizubringen. Dieser Junge verfolgte mich. Wenn ich allein im Badezimmer war, dann dachte ich, er steht direkt hinter mir. Er ging überall hin, wo ich hin ging.

“Ich brauch das Buch. Ich brauch das Buch. Ich brauch das Buch.”

Das war unglaublich, ich hab niemals je solch eine Hartnäckigkeit gesehen.

Wisst ihr, ich hab das gelesen. Jim Ellis sagte folgendes. Ich denke, da hat er einen Freund zitiert, aber das war eines der Dinge, die ich für den Rest meines Lebens nicht vergessen konnte:

“Gott liebt es das Vertrauen seiner Kinder zu verteidigen. Gott liebt es, das Vertrauen seiner Kinder zu verteidgen”

Und ich liebe zu sagen: “Gott liebt es, selbst das kleinste Vertrauen seiner Kinder zu verteidigen”

In dem Gleichnis in Lukas 18 haben wir einen bösen Richter. Nun, Gott gibt uns dieses Gleichnis nicht, dass wir ihn in irgend einer Weise mit diesem bösen Richter gleichsetzen, überhaupt nicht. Es ist im Grunde dasselbe wie es hier heißt:”

Wenn ihr nun, die ihr böse seid, wisst, euren Kindern gute Gaben zu geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel den Gutes geben, die IHN darum bitten.

Verstanden? Jesus sagt nicht: Gott ist wie ein böser Richter. Er sagt: Wenn ein böser Richter, der weder Gott fürchtet, noch sich um Menschen sorgt, jemanden hilft, der ihn beständig nervt, wie viel mehr wird euer himmlischer Vater eure Gebete hören?

Leute fragen mich manchmal: “So, warum beantwortet Gott nicht einfach zügiger Gebete, anstatt dessen, dass ich vielleicht so lange im Gebet verharre bis er es dann irgendwann tut?”

Nun, ich mag da nicht brutal sein, aber eine Person, die solch eine Frage stellt, die hat niemals sehr lange gebetet und bekam eine Antwort, bekam ein Gebet erhört. Ich weiß nicht genau, warum Gott das so macht. Aber ich weiß, dass uns das verändert. Ich weiß, dass er seine Zeit hat, zu der er eingreift. Aber es gibt eine Sache, die mich im Gebet halten wird und das ist, wenn du jemals im Gebet ausgehalten hast und dann endlich das Gebet erhört und erfüllt wird, wenn Gott endlich geantwortet hat, dann ist das eine Freude, eine unaussprechliche Freude, weil du weißt: ER hat das Gebet erhört.

Ich meine, du weißt dann, dass du mit Gott gesprochen hast. Du weißt dann: Das ist nicht einfach eine vergebliche, religiöse Übung, sondern: Ich hab das täglich vor ihn gebracht und ER hat geantwortet. Du freust dich dann nicht nur wegen der Gebetserhörung an sich, sondern, WEIL es ein weiteres mal bestätigt, dass ER ein Gott ist, der SPRICHT, der HÖRT und der auch HANDELT.

[…]

 

Vertraut mit Gott – Georg Müller

Die Biographie von Georg Müller empfand ich als sehr ermutigend und deswegen poste ich hier diesen Artikel.

Ich fuhr nach Amerika vor ein paar Jahren mit dem Kapitän eines Dampfers. Er war ein sehr hingegebener Christ. An der Küste von Neu-Fundland sagte er zu mir:

Als ich das letzte mal vor fünf Wochen hier vorbeikam, da geschah etwas, was mein ganzes christliches Leben revolutionierte. Wir hatten Georg Müller aus Bristol an Bord. Ich bin 24 Stunden lang auf der Brücke gewesen und habe sie nie verlassen als Müller an meine Seite trat:

„Kapitän, ich bin gekommen, um Ihnen zu sagen, daß ich am Samstagnachmittag in Quebec sein muß.“

„Das ist unmöglich“, sagte ich.

„Sehr gut“, sagte Müller, „wenn Ihr Schiff mich nicht dahin bringen kann, wird Gott einen anderen Weg finden – ich habe in 52 Jahren noch nie eine Verabredung verpaßt. Lassen Sie uns hinunter in den Kartenraum gehen und beten.“

Ich schaute diesen Mann Gottes an und fragte mich, von welchem Irrenhaus Müller wohl entlaufen war, ich hab nie jemand so etwas sagen hören: „Herr Müller, wissen Sie, wie dick dieser Nebel ist?“ –

„Nein, mein Auge ist nicht auf die Dicke des Nebels, sondern auf den Lebendigen Gott gerichtet, der alle Umstände meines Lebens kontrolliert.“

Müller kniete dann nieder und betete ganz schlicht. Als er aufgehört hatte, wollte ich auch beten, aber Müller legte seine Hand auf meine Schulter und sagte, ich solle nicht beten.

„Erstens glauben Sie nicht, daß Er antworten wird, und zweitens glaube ich, daß Er schon geantwortet hat und daß es überhaupt keine Notwendigkeit mehr gibt, dafür zu beten.“

Ich sah Müller mit Erstaunen an.

„Kapitän“, fuhr Müller fort, „ich kenne meinen Herrn 57 Jahre lang, und es hat niemals an etwas gefehlt, und mir ist immer eine Audienz bei dem König gewährt worden. Stehen Sie auf, Kapitän, und öffnen Sie die Tür, und Sie werden sehen, daß der Nebel weg ist.“

Ich stand auf und in der Tat war der Nebel verschwunden.

Am Samstagnachmittag war George Müller in Quebec pünktlich für seine Verabredung.




Georg Müller – Vertraut mit Gott
Warum empfehle ich dieses Buch? Darum: Ein Preusse, der nach England geht und letztlich dabei landet, trotz eigener Armut einen ganzen “Waisenhauskomplex” zu bauen, der nicht von seinem eigenen Kapitalbezahlt und instand gehalten wurde, sondern, wie er sagte, aus Gottes reicher Schatzkammer. Müllers Ziel war es, der Welt ein Zeugnis zu geben, dass der Gott der Bibel immer noch derselbe ist und dass er auch heute noch Gebet erhört. Dieses Buch hat ein wichtiges: Gebet! Und so war auch Georg Müllers Leben von anhaltendem Gebet gekennzeichnet. Etwas, was wir bei allen Kindern Gottes finden, durch die der Herr groß gewirkt hat. Am Ende seines Lebens sagt er: Es hat niemals an etwas gefehlt, und mir ist immer eine Audienz bei dem König gewährt worden.

Inhalt:

Unter dem Namen »Waisenvater von Bristol« ist Georg Müller (1805–1898) in die Geschichte der Erweckungsbewegung eingegangen. Doch nur wenige kennen sein gottloses Leben vor seiner Bekehrung und sein vorbildliches, nach neutestamentlichen Prinzipien ausgerichtetes Leben nach seiner radikalen Umkehr zu Christus. Diese Biografie zeigt, wie Georg Müller mit seinem Leben und Lebenswerk einer gottlosen Welt und einer glaubensarmen Christenheit den sichtbaren Beweis geliefert hat, dass Gott gestern wie heute zu seinen Verheißungen steht und jeder Dienst nach neutestamentlichem Muster mit Gottes Segen rechnen kann.

Vortrag ( Wolfgang Bühne, MP3 ) – Einer, der Gott vertraute