Praktische Sünde (Kevin DeYoung)

Kevin DeYoung geht in folgenden zwei Kurzclips auf unseren ganz praktischen Umgang mit Sünde in unserem Leben ein und fordert uns dazu auf, Sünde nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Den Text gibt es auch als .PDF (unten)

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/04/kdy-gewohnheitssuende.pdf

und

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/04/kdy-suende-tolerieren.pdf

Entweder oder?

Zuerst ein Zitat von Hans Peter Royer zum Thema Toleranz – nachfolgend ein Videoclip

Ich bin ja Bergführer, wie die meisten von euch wissen, mein ganzes Leben lang gewesen, mehr oder weniger, seit ich erwachsen bin, halt, als fünfjähriger noch nicht. Und als Bergführer ist eine Sache, die Aufgabe ist, die Leute gut rauf zu bringen und auch wieder möglichst gut runter zu bringen und dann Geld zu verlangen. Und dies war mein Job, für viele Jahre. Aber als Bergführer ist eines ganz klar: Wenn du dich mir anvertraust, ist Toleranz von meiner Seite keine gute Sache. Man lernt da gewisse Knoten und wie man Knoten macht und so.

Und es ist interessant, ich habe noch nie eine Debatte gehabt. Ich habe ihnen genau gezeigt wie man einen Knoten macht, an dem man hängt, wo das Leben dran hängt. Es gab noch nie eine Debatte, der gesagt hat: Hans-Peter es ist ja ganz gut, aber das ist mir zu eng, ich mach den Knoten ein bisschen anderes, weil der gefällt mir einfach so besser. Erstens hat es das noch nie gegeben und zweitens wenn es das geben würde, wäre ich wahrscheinlich sehr intolerant. Ich würde ihm sagen: Du machst den Knoten genauso wie ich dir gezeigt habe, denn sonst bist du erstens tot und ich im Gefängnis. Und beides will ich vermeiden. Das heißt: Da wo es um Leben und Tod geht, ist Toleranz eigentlich eine Gemeinheit oder Gleichgültigkeit.

( Hans-Peter Royer )


Toleranz

Hans-Peter Royer
Hans-Peter Royer

Kurz zur Toleranz. Kommt eigentlich aus dem lateinischen „tolerare“=“ertragen“ – also ursprünglich hatte Toleranz die Bedeutung, gerade genau das zu ertragen, was man missbilligt. Heute setzt man die Missbilligung an sich fast schon mit Intoleranz gleich, was aber gleichsam eigentlich Blödsinn ist. Ohne gegen etwas zu sein, kann man doch kaum davon sprechen, es zu ertragen. Wenn ich einen schweren Rucksack trage, dann mag ich davon sprechen können, meinen Rucksack zu ertragen, ich bin tolerant meinem Rucksack gegenüber. Aber wenn ich sage, mich stört dieses und jenes nicht, was die Menschen um mich herum so tun, dann kann ich das doch nicht Toleranz nennen, denn dann ist es ja nichts, was man zu tolerieren hat, sondern etwas, dem man neutral oder gar sympathisch gegenüber eingestellt ist. Aber in diesem Falle ist Toleranz ja überflüssig.

Hans-Peter Royer erwähnt im Vortrag teils einen Richard Dawskin. Den gibt es natürlich nicht. Der Mann heißt Richard Dawkins ( ein doch sehr bekannter Vertreter von Religionskritik und Atheismus ) , dann – mein Fehler – Royer spricht auch Von einem „Rafi Sakarias“, den schreibt man natürlich folgendermaßen: „Ravi Zacharias“

Das ganze in voller Länge ( 42 Min. als MP3 und als Script in verschiedenen Formaten )

Dazu auch Buch: Die neue Toleranz u.a. Josh McDowell ( unter dem Link auch als .pdf )

Toleranz