Warum Jesus zur Welt kam

Warum kam Jesus zur Welt? Johannes schildert in seinem Evangelium, dass Jesus als das Licht der Welt in die Welt kam.

Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; welche nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1, 9-14)

Jesus wird uns hier als der Schöpfer der Welt vorgestellt. Ihm gehört die Welt und er geht nun in die Welt, die ihm gehört, hinein. Er wird ein Kind, wächst heran und er bringt uns als der, der gekreuzigt wird und für unsere Sünden sich selbst als Opfer gibt und wieder aufersteht und sich damit als der Messias erweist, all das, was wir nicht selbst herbeischaffen können. Vergebung unserer Sünden, Frieden mit Gott, eine Beziehung mit Gott. Menschen dürfen durch Jesus Christus Kinder Gottes werden und von nun an zu ihm gehören und ihr Leben aus Gottes Liebe und Vergebung heraus neu an Gott ausrichten und ihm dienen. Er macht unser Leben hell. Er wirft ein deutliches Licht auf unsere Sünde und Versagen, aber er selbst ist auch die Rettung davor. Es gibt keinen größeren Segen als diesen. Schätzen wir, wenn wir Christen sind, diesen Segen hoch genug ein?

Die Nacht ist vorgedrungen ( Lied )


Die Nacht ist vorgedrungen

Ursprünglich von http://sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=11736

1. Die Nacht ist vorgedrungen, / der Tag ist nicht mehr fern. So sei nun Lob gesungen, / dem hellen Morgenstern. Auch wer zur Nacht geweinet, / der stimme froh mit ein. Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.

2. Dem alle Engel dienen, / wird nun ein Kind und Knecht. Gott selber ist erschienen / zur Sühne für sein Recht. Wer schuldig ist auf Erden, / verhüll nicht mehr sein Haupt. Er soll errettet werden, / wenn er dem Kinde glaubt.

3. Die Nacht ist schon im Schwinden, / macht euch zum Stalle auf! Ihr sollt das Heil dort finden, / das aller Zeiten Lauf von Anfang an verkündet, / seit eure Schuld geschah. Nun hat sich euch verbündet, / den Gott selbst ausersah.

4. Noch manche Nacht wird fallen / auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen / der Stern der Gotteshuld. Beglänzt von seinem Lichte, / hält euch kein Dunkel mehr. Von Gottes Angesichte / kam euch die Rettung her.

5. Gott will im Dunkel wohnen / und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, / so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, / der lässt den Sünder nicht. Wer hier dem Sohn vertraute, / kommt dort aus dem Gericht.

Jochen Klepper 1938

Passende Bibelstellen:

Römer 13, 11-12
1. Johannes 2, 8
2. Petrus 1, 19
1. Johannes 4, 9-10
1. Könige 8, 12

Weihnachten und Besinnliches

So. An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal kurz bei allen entschuldigen, die noch Mails von mir erwarten, sie aber bisher noch nicht bekommen haben. Nun, die werden irgendwann kommen. Momentan liegt viel auf Eis, auch noch zu beantwortende Mails. Sorry, aber es ist manchmal wirklich viel und es braucht manchmal Zeit, weil ich ja nicht nur in 5 Sätzen antworten möchte, ich brauche da manchmal einfach Zeit mir zu überlegen, was ich antworte und dann braucht das schreiben und formulieren eben auch noch seine Zeit.Und das dauert eben. Nur, falls sich jemand fragt, wieso das manchmal längers dauert.

Dann wünsche ich gesegnete Tage. Ich bin nicht der große Weihnachten-Feierer, ich denke auch nicht, dass das Not tut. Was Besinnliches gibt es dennoch. Aber das sicher nicht in einer flauschig-netten weihnachtlichen Form, sondern in Form eines kleinen Clips, der ( samt Text ), der auch uns Christen wieder in den Sinn rufen sollte, wozu wir eigentlich da sind. Es gibt ein paar Verse, die zitiere ich derzeit immer wieder. Einige  davon  findet man z.B. Hebräer 12 ab 6. Andere Findet man in Titus 2. Ich weiß, die hab ich schon einmal gepostet, aber durch Widerholung kann man sich so manches viel besser einprägen.

Denn es ist erschienen die Gnade Gottes, heilsam allen Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir unter Verleugnung des ungöttlichen Wesens und der weltlichen Lüste vernünftig und gerecht und gottselig leben in der jetzigen Weltzeit, in Erwartung der seligen Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsres Retters Jesus Christus, der sich selbst für uns dahingegeben hat, um uns von aller Ungerechtigkeit zu erlösen und für ihn selbst ein Volk zu reinigen zum Eigentum, das fleißig sei zu guten Werken.Solches rede und schärfe ein mit allem Ernst. Niemand verachte dich! ( Titus 2 ab Vers 11 )

Mein Wunsch ist, dass dadurch Be-Sinnung eintritt, die zu einer rechten Ge-Sinnung führt. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist. Mir tut es Not, mir immer wieder vor Augen zu führen, worum es im Leben wirklich geht. Mir tut es immer wieder Not, meines Gottes zu gedenken und mir tut es immer wieder Not, von meinem Herrn, dem Herrn Jesus wieder zurecht gebracht zu werden. Das tut mir Not.

Und deswegen ein fröhliches Besinnen mit folgendem Video / Text

Leonard Ravenhill

Was ist dein Leben?

Ich ging in London eine noble Straße entlang, als ich vor einigen Jahren in London predigte. Ich sah diesen großen Platz und Lakeien, Kniehosen und sie sahen so nett aus. Ich hab ein Paar schreckliche Beine, schrecklich dünne Beine, wenn ich solch eine Kniehose anhätte, dann würde ich verhaftet werden, weil ich keine sichtbare Fortbewegungsmöglichkeit habe. Da war dieser Pförtner an der Tür mit diesem wunderschönen Mantel und einer Krawatte und seinem gepflegtem Haar und ich ging einen Schritt zurück und er sagte: Guten Abend, Sir.

Und ich sagte: “Guten Abend… hmmm… kann ich hier hereinkommen?”

Er sagte: “Oh Nein, Sir! Sie können hier nicht zum Essen gehen. Sie könnten, wenn seine Lordschaft Duke of Westminster sie mitbringt oder der Duke so und so oder Lord Tolmash”.  [ Nun, das war kurz davor als damals die Queen in England heiratete.] “Die Queen war hier letzten Freitag, auch ihre Schwester. Sie blieben bis um zwei. Wir schließen nun zwei Uhr morgens”. [ Nun, die meisten Gebetstreffen enden um diese Zeit- schön wär’s ]. “Und sie können hier nicht hereinkommen”.

“Wieso nicht? Ich bin sauber, ehrenwert, ein Prediger, ich habe nie was angestellt”

“Aber Sir, sie sind nicht von königlicher Abstammung, nicht von speziell adliger Herkunft. Sie können hier nicht hereinkommen. Warum wollen sie denn hier hinein?”

“Ich möchte all die Dukes, Lords und die edle Gesellschaft mit ihren glänzenden Diamanten sehen und ich hätte gern meine Kirchenversammlung da  herum und aufstehen und meine Stimme erheben:  Sie, die in Lust und Vergnügen lebt, die ist tot, während sie noch lebt”.

“Oh Sir” – sagte er – “sie würden da heraus geworfen werden”.

Ich sagte “Nun, das hätte ich erwartet”.

Ist es nicht beleidigend mit Leuten zu sprechen und zu sagen: Du magst ein Genie sein, du hast einen gewaltigen Intellekt, erfindest etwas, wenn du aus dem Bett fliegst, aber weißt du, in deinem tiefsten Innern bist du tot! Weil du keine lebendige Beziehung zu Gott hast. Es gibt nur zwei Arten von Menschen auf der Welt. Nicht schwarz und weiß, nicht arm und reich. Es gibt die, die tot in Sünde sind und die die der Sünde tot sind. Wenn ich sage, dass die meisten Menschen halb gerettet sind, wisst ihr, was ich damit meine? Du gehst zum Kreuz, aber nie ans Kreuz. Du gehst da hin und hast die Sünden vergeben bekommen und freust dich und du tust die selbe lausige Sünde am nächsten Tag wieder. Komm schon, was für eine Erlösung ist das?
Ich hörte einen berühmten Prediger, ein Engländer, der hätte folgendes nicht sagen sollen. “Liebe Zuhörer kommt her. Euch werden heute abend die Sünden vergeben”

Die vergangenen Sünden, eure heutigen Sünden und auch die Sünden für die Zukunft. Ist das nicht schön? Könnt ihr euch einen Mann vorstellen, der vor einen Richter kommt und der Richter sagt: “Sie sind angeklagt, die Handtasche einer Lady geklaut zu haben. Haben sie sie gestohlen?”

Er nickt

“Sie haben sie also gestohlen?”

“Ach ja, da waren 100 Dollar drin”

“Haben sie noch weitere Handtaschen gestohlen?”

“Ja. Ich führe Buch. Das ist die dreihundert und fünf und vierzigste Handtasche, die ich gestohlen habe.”

“Tut es ihnen leid?”

“Ja, ganz arg”

“Nun, dann ist ihnen vergeben! Ich vergebe ihnen für all die Handtaschen, die sie in der Vergangenheit gestohlen haben – für all die Handtaschen, die sie heute gestohlen haben und für all die Handtaschen, die sie in ihrem Leben noch stehlen werden.”

Wäre das nicht etwa wundervoll vernünftig? – oder wahnsinnig? Seht ihr, das Wunder einer Wiedergeburt ist das: Wenn ein Mann wirklich geboren ist und das neue Leben hat, will er nicht mehr das alte. Ich denke: Niemand sagt das besser als Paulus. Er schreibt zu den Kolossern:

Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist
( Kolosser 3, 1 )

Du sagst zu jemandem: Bist du gerettet?  Nun, ich weiß das nicht so wirklich. Nehmen wir mal an, du trägst einen 50 Kilo-Sack auf deinem Rücken. Und du kämpfst dich einen Berg hoch und wirst in die Knie gezwungen von der Last. und jemand nimmt dir diesen Sack vom Rücken und du gehst ohne diese Last noch bis zur Spitze des Berge. Und ein Mann fragt dich: “Hast du etwa deinen schweren Sack verloren?”

Du sagst: “Ich weiß es nicht so wirklich”

Ich denke, du solltest es doch wissen, wenn jemand 50 Kilo von seinem Rücken genommen hat.

Und deswegen muss das ein Mensch wissen. Die Wiedergeburt ist kein intellektueller Akt. Jesus sagt, dass es das ist: Das wir tot in Übertretungen und Sünde waren. Und er bringt uns zum Leben! Und so lieben wir die Dinge, die wir hassten und hassen jene Dinge, die wir liebten. Paulus sagt:

Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist;

Jetzt hört mir mal zu. Du bist gerettet? Und du redest mehr über Fußball als über Jesus. Stimmt das? Letzte Woche warst du mehr interessiert an der Rückkehr der Jedi als an der Rückkehr von Jesus. Und mit deinen Kumpeln hast du darüber gesprochen. Von dem, was ich über den Film gesehen habe, musst du verrückt sein, das anzusehen.  Gibt es etwas wundervolleres als das? Hier ist dein Leben. Verborgen in Christus und verborgen in Gott. Was willst du tun? Raus schleichen und ein wenig vom Dreck der Welt trinken? Brauchst du Unterhaltung? Du brauchst die Unterhaltung nur, wenn du die Freude am Herrn verloren hast. Wenn wir keine Freude haben, brauchen wir Unterhaltung und wenn wir Unterhaltung haben, dann haben wir keine Freude. Das hört sich nicht nett an, aber es ist wahr.

“Ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit Christus”. Wenn ihr auferstanden seid, das bezieht sich auf die Vergangenheit, dann seid ihr gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.  Nicht erst, wenn ich sterbe, sondern schon jetzt: Ich winke der Welt zum Abschied. Nicht traurig, sondern fröhlich! All ihrer Lust, ihrer Aufgeblasenheit und ihrem Stolz.

Paulus sagt es am besten, wie meistens, wenn er in Galater 6 schreibt und sagt: denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe. Anders übersetzt: ich trage an meinem Körper das Brandzeichen. Wenn man das mal anschauen mag, Rinder werden heute “gebrandmarkt” . Und als Paulus das schrieb, war es so, dass ein Sklave von seinem grausamen und bösen Herrn wegrennen konnte, der ihn täglich auspeitschen ließ, der schwere Arbeit verlangte und ihm wenig kaum etwas zu Essen dafür gab.  So ein Sklave haut ab. Das erste, was er tut: Er flieht zu einem Tempel, da waren Priester, immer wach. Gut, zumindest waren sie immer da, wenn auch nicht immer wach. Und die Altarfeuer brannten und der Mann kommt keuchend hereingerannt und sagt zu einem Priester: “Brandmarke mich, brandmarke mich!”

“Im Namen welchen Gottes? Weil es gibt verschiedene Eisen, mit denen wir ein Brandzeichen machen”.

Und der Sklave streckt seine Hand aus, das Eisen berührt sein Hand und es zischt und dann macht man im Nacken das gleiche und auch am Fuß bekommt er das Brandzeichen. Und einige Tage bleibt er da, bis er wieder herausgehen kann. Und als er herausgeht und die Straße entlanggeht, dann sieht ihn sein alter Herr und sagt zu seinem Freund: “Markus! Da ist Aristarcus! Komm, bring ihn zu mir zurück!”

Und Aristarcus, der Sklave,  kommt her und sein Herr sagt: “Höre mir zu! Ich werde dich zurückbringen und dich auspeitschen wie ich dich niemals zuvor gepeitscht habe. Du wirst Dinge schleppen, die du noch nie schleppen musstest”-  er erzählt ihm, was er nun alles tun müsste.

Und der Sklave sagt: “Einen Moment mal”

“Was meinst du damit?”

“Schau her”  und der Sklave zeigt ihm die Brandzeichen.

Und sein früherer Herr sagt: “Ich habe keinen Anspruch mehr auf dich. Ich kann dir nichts mehr befehlen Du gehörst einem Gott!”

Und Paulus sagt: “Hört zu: Ich habe dort ein Brandzeichen in meinem Kopf, weil mein ganzes Denken nur an Jesus ausgerichtet ist. Dieses Denken ist in Christus Jesus verwurzelt!”

Denkt ihr, dass Paulus die damaligen olympischen Spiele besuchte? Denkt ihr, dass er mit den materiellen Gütern der damaligen Zeit herumspielte? Sein Kopf, seine Hände, seine Füße trugen die Brandzeichen.

Ein Liedschreiber sagt.

Lasst meine Hände seine Gebote tun
Lasst meine Füße in seinen Wegen laufen
Lasst meine Augen sehen einzig Jesus
Lasst meine Lippen sein Lob aussprechen

Alles für Jesus!
Alles für Jesus!
All mein Sein , alle Kräfte, all meine Gedanken, Worte und Tun.
Alle meine Tage und alle meine Stunden.

Höre zu! Bist du schlicht ein Sonntag-Morgen-Christ? Du lebst und webst und hast dein Sein in Jesus Christus in jedem wachen Moment deines Lebens? Hat er dein Denken? Wäre es ihm peinlich, dich an einem bestimmten Punkt in deinem Leben zu sich zu holen?

Leonard Ravenhill ( 1907-1994 )