Wie trinkt man ein Glas Orangensaft zur Ehre Gottes? (John Piper)

orangensaft

John Piper äußert hier seine Gedanken und wirft mit ihnen die Frage auf, wie unser Tun Gott gefallen kann und wie sich das auch in alltäglichsten Dingen niederschlagen kann. Der Text ist als .pdf zum download vorhanden:

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/04/wie-trinkt-man-einen-orangensaft-zur-ehre-gottes.pdf

 

Lieblosigkeit ist Sünde

In folgendem Predigtausschnitt geht es um die Liebe zu Gott und zu Menschen, die letztlich die Motivation hinter unserem Handeln als Christen letztlich sein muss. Charles Leiter stellt das noch einmal kurz heraus.

Als .pdf zum herunter laden:

https://lannopez.files.wordpress.com/2012/08/lieblosigkeit-suende.pdf

Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.  Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Darin besteht die Liebe, nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß Er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsre Sünden.

 

Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben. Niemand hat Gott je gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden.  Daran erkennen wir, daß wir in Ihm bleiben und Er in uns, daß er uns von seinem Geiste gegeben hat.  Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt.  Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.  Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat; Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

 

Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tage des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt.  Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht macht Pein; wer sich aber fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.  Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

 

Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und seinen Bruder doch haßt, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht!  Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

(1. Johannes 4, 7-21)

Buch: Das Wesen Gottes (Tozer)

Wenn wir von Theologie sprechen, welche ja wortwörtlich übersetzt „Lehre von Gott“ bedeutet, muss uns klar sein, dass wir, wenn wir über theologische Fragen nachdenken, zuerst einmal über Gott nachdenken müssen. Die große Fragen, die Theologie beantworten soll, sind ja im Grunde die: „Ist Gott“? „Wer ist dieser Gott“? „Wie ist dieser Gott“?

Die meisten Menschen in der westlichen Welt leben ja im Grunde so, dass sie sagen: „Tja, ob’s Gott nun gibt oder nicht, mir relativ egal, wichtig ist mein Leben und wie ich es hier verbringe und irgend so einen nicht greifbaren, fernen und diffus erscheinenden Gott brauch ich nicht und er interessiert mich nicht! Der hat sich nie um mich geschert, wieso sollte ich mich um ihn scheren?“ Weiterlesen „Buch: Das Wesen Gottes (Tozer)“

Buch: Wie erkenne ich den Willen Gottes? ( Schirrmacher )

Etwas, was mir schon länger auf den Fingernägeln brennt, ist das Thema „Wille Gottes und Führung Gottes im alltäglichen Leben erkennen“. Ich empfand da eine sehr große Verwirrung und Not, einfach, weil ich von vielen meiner Mitchristen da mehr oder weniger unterschwellig ein gewisses Verständnis vermittelt bekommen hatte, das mir zu Zeiten mehr oder weniger ziemlich zu schaffen machte. Ich mag versuchen, das in ein paar Sätzen auf den Punkt zu bringen. Ich denke, ein FIKTIVES Beispiel ist dazu gut geeignet:

Stellen wir uns vor, soeben habe ich mein Abitur bestanden und muss mich dann entscheiden, was ich aus meinem Leben machen soll. Ich habe dabei verschiedene Möglichkeiten. Ich könnte studieren. Vielleicht Informatik, vielleicht Biologie, vielleicht etwas im sozialwissenschaftlichen Bereich. Dann könnte ich aber auch eine Ausbildung beginnen. Vielleicht im Kaufmännischen Bereich oder im handwerklichen Bereich. Als dritte Möglichkeit könnte ich mir als junger Christ natürlich noch vorstellen, eine theologische Ausbildung zu durchlaufen, um Gott so besser dienen zu können.

Als junger Christ will man natürlich Gott gehorchen und das tun, was ihm gefällt und was Gottes Weg für einen selbst ist, so wie man das schon oft in Predigten und Zeugnissen gehört hat. Als „weltlicher“ Mensch würde man sich einfach für das entscheiden, was einem am besten gefällt, aber als Christ hat man natürlich nicht nur im Hinterkopf die Frage: Was will Gott von mir? Und so überlege ich: Will Gott, dass ich Biologe werde? Will Gott, Weiterlesen „Buch: Wie erkenne ich den Willen Gottes? ( Schirrmacher )“