1. Mir ist Erbarmung widerfahren, Erbarmung, deren ich nicht wert! Das zähl ich zu dem Wunderbaren; mein stolzes Herz, hat’s nie begehrt. Nun weiß ich das und bin erfreut und rühme die Barmherzigkeit.
2. Ich hatte nichts als Zorn verdienet / und soll bei Gott in Gnaden sein! Gott hat mich mit sich selbst versühnet und macht durchs Blut des Sohns mich rein. Wo kam dies her, warum geschieht’s? Erbarmung ist’s und weiter nichts.
3. Das muss ich dir, mein Gott, bekennen, das rühm ich, wenn ein Mensch mich fragt; ich kann es nur Erbarmung nennen, so ist mein ganzes Herz gesagt. Ich beuge mich und bin erfreut / und rühme die Barmherzigkeit.
4. Dies lass ich kein Geschöpf mir rauben, dies soll mein einzig Rühmen sein; auf dies Erbarmen will ich glauben, auf dieses bet ich auch allein, auf dieses duld ich in der Not, auf dieses hoff ich noch im Tod.
5. Gott, der du reich bist an Erbarmen, reiß dein Erbarmen nicht von mir / und führe durch den Tod mich Armen durch meines Heilands Tod zu dir! Da bin ich ewig recht erfreut / und rühme die Barmherzigkeit.
Er ist ein Gott, der alles seinem Willen entsprechend tut im Himmel, auf der Erde und unter der Erde. Er ist der HERR. Da wird es niemals eine Wachablösung für ihn geben. Da wird niemals eine neue Regierung im Himmel kommen und seinen Platz einnehmen. Er wird niemals aus seinem Amt gewählt werden . Er ist das Alpha und das Omega. Der HERR aller Dinge. Denkt da einen Moment darüber nach.
Selbst über die, die keinen Gott über sich anerkennen, ist er der HERR. Er ist der HERR über sie und ihr Besitzer. Weil er ihr Schöpfer ist. Er hat alle Dinge geschaffen und alle Dinge sind sein . Und wenn du heute Abend hier bist und Gott hasst und du es ablehnst, seinem Willen zu gehorchen, dann wisse das: Er ist immer noch dein HERR. Oft höre ich Prediger sagen: Ihr müsst Jesus zum Herrn eures Lebens machen. Und ich bin hier heute da um euch zu sagen: Das müsst ihr nicht tun. Denn er ist bereits der HERR deines Lebens. Gott hat diesen Jesus, den Menschen gekreuzigt haben zu beidem gemacht: HERRN und CHRISTUS. Ihr müsst ihn nicht zum HERRN machen. Ihr müsst euch einfach entscheiden, wie ihr auf seine Herrschaft antworten werdet. Was werdet ihr bezüglich dieser Wahrheit tun? Wie werdet ihr Leben im Licht der Tatsache, dass Jesus Christus der HERR ist? Kämpft gegen ihn, wenn ihr wollt. Aber ihr werdet nichts dran ändern. Wenn all die Völker zusammenkommen würden als eine mächtige Armee und sie den Thron Gottes angreifen wollten, dann würden sie so viel Erfolg haben wie ein winziges Insekt, dass seinen Kopf gegen einen Berg aus Granit schlägt. Er ist HERR.
Aber über euch, sein Volk ist er nicht nur HERR, weil er euer Schöpfer ist, sondern weil er euch frei gekauft hat. Selbst wenn Gott seinen Sohn nie gesandt hätte, so hättet ihr immer noch die Verpflichtung, ihn an zu beten, weil er würdig ist. Aber nun hat Gott seinen Sohn gesandt um für euch zu sterben. Und manche von euch sind durch sein Blut frei gekauft. Dieser HERR, der auf dem Thron sitzt, wurde ein Mensch und starb auf Golgatha um euch zu erlösen, frei zu kaufen. Wie viel größer sollte seine Herrschaft über die sein, die ihr euch Christen nennt? Er sollte euer absoluter HERR sein. Nicht eine Beziehung des Schreckens, keine Gesetzlichkeit, Aber die Tatsache, dass dieser HERR an einem Kreuz für euch starb, diese Tatsache sollte euch kontrollieren.
Wie viele male sagte der Apostel Paulus, dass er ein Gefangener Christi sei, ein Sklave Jesu Christi? Hat er damit die einfach nur Fesseln gemeint, die die Römer an seine Arme und Füße schlossen?
Nein, er war gefangen von der Liebe dem gegenüber, der auf dem Thron sitzt. Wegen dem, was der HERR für ihn getan hatte, sagte er: Ich muss, die Liebe des HERRN treibt mich, mein Leben für ihn zu geben.
Ich erinnere mich an einen jungen Mann vor vielen Jahren. Der studierte um eines Tages ein Anwalt zu werden. Er war die egozentrischten Person, die ihr je getroffen habt. Aber eines Tages gab ihm jemand das Evangelium weiter. Und das ergriff ihn. Das bekam die Kontrolle über ihn. Und am nächsten Tag war er auf der Straße und predigte. Als ob nie jemand die Botschaft zuvor gehört hatte. Hey, hört mir alle zu: Jesus ist gestorben!!! Seine Freunde packten sich ihn, sie dachten, er habe den Verstand verloren. Und sie nahmen ihn zur Seite. Und sie haben sich mit ihm hingesetzt. Sie sagten: Was machst du da? Du verlierst deinen Verstand. Alle denken, du bist verrückt. Du bist inmitten der Unversität und schreist: Jesus starb für unsere Sünden! Glaubt! Er rettet! Und ich vergesse niemals die Antwort, die dieser junge Mann gab: Aber er starb für mich! Und die anderen Freunde sagten: Nun, Jeder weiß das doch! Und er sagte: Nein, ihr versteht nicht: Er starb für mich! Ihr sprecht die gleichen Worte, aber ihr hört mich nicht. Jesus starb für mich! Der Herr der Herrlichkeit starb für diesen Sünder. Was kann ich den sonst tun? Ich muss ihm folgen! Ich muss predigen.
Seht ihr, das ist die Liebe dieses HERRN, die euch treiben sollte, heilig zu sein. Viele Leute leben ihr christliches Leben auf diese Weise: Was muss ich tun? Was sind die Regeln, denen ich folgen muss? Und dann: Womit komme ich noch davon? Wo sind die Hintertürchen? Das ist pathetisch. Das ist nicht Christentum. Im Christentum geht es nicht darum, die Regeln zu halten. Es ist sein Leben zu leben für den einen, der für dich starb. Wenn er dir sagt, in ein fremdes Land zu gehen und als Märtyrer zu sterben, dann solltest du es tun. Wenn er dir sagt, alles zu verkaufen und den Armen zu geben, dann solltest du das tun. Wenn er dir sagt, einen Kopfstand auf der Straße zu machen und zu singen: “amazing grace, how sweet the sound” , dann solltest du das tun, bis dich ein Bus überfährt. Er ist HERR. Aber wir folgen ihm doch nicht zuerst wegen seiner Kraft. Wir folgen ihm wegen dem, was er getan hat. Und wir folgen ihm wegen dem, wer er ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Busch_%28Pfarrer%29
Wilhelm Busch wurde in Elberfeld als Sohn des Pfarrers Dr. Wilhelm Busch geboren. Seine Mutter, Johanna Busch geb. Kullen, entstammte der vom Schwäbischen Pietismus geprägten Familie Kullen aus Hülben (bei Urach).
Nach dem Abitur diente Wilhelm Busch als junger Offizier im Ersten Weltkrieg. Dort kam er zum Glauben an Jesus Christus. Er studierte Evangelische Theologie in Tübingen und verbrachte ein halbes Jahr als Lehrvikar in Gellershagen bei Schildesche / Bielefeld. Dort lernte er seine spätere Frau Emilie („Emmi“) Müller kennen. Buschs Schwester Pauline heiratete Emmis Bruder Erich Müller, später Regierungsdirektor in Siegburg. Nach dem Vikariat arbeitete Wilhelm Busch als Hilfsprediger in Bielefeld und ab 1924 als Pfarrer in einem Bergarbeiterbezirk in Essen im Ruhrgebiet. Dort war er von 1929/30 bis 1962 Jugendpfarrer in dem von seinem Vorgänger, Pfarrer Wilhelm Weigle, 1912 eingerichteten Weigle-Haus in Essen. Durch sein Amt kam er mit dem von 1936 – 1950 als Vorsitzender des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) in Essen tätigen Dr. Dr. Gustav Walter Heinemann in Verbindung; in Opposition zu Konrad Adenauers Wiederbewaffnungspolitik unterstützte er später Heinemanns neu gegründete Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) und dann die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).
Während der Zeit des Nationalsozialismus brachte ihn sein Glaube und der Kampf der Bekennenden Kirche mehrfach ins Gefängnis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er unter anderem als reisender Evangelist tätig.
Wilhelm Busch wurde 1962 pensioniert, war aber weiterhin unterwegs, um die Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten. Auf der Rückreise von einer Evangelisationswoche in Sassnitz auf Rügen wurde er in Lübeck in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er verstarb. Bestattet wurde er am 24. Juni 1966 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung (darunter der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann, der ihm den Nachruf „So haben wir ihn geliebt“ widmete) auf dem Essener Ostfriedhof.
[…]
Und es heißt: Der Tod und der Hades wurden in den See aus Feuer geworfen. Das ist der zweite Tod, der See aus Feuer.
Für den Christen sind das wunderbare Neuigkeiten. Das Lamm hat überwunden, der Tod ist fort getan. Aber für den Sünder ist das schrecklich, denn wer Gott durch Tod und Hölle betrachtet, für den ist das nur Vorspiel dessen, was Gott ihnen tun wird.
Alfred, ein Griechisch-Gelehrter, der schreibt: „Der zweite Tod. So wie es ein zweites, höheres Leben gibt, so gibt es auch einen zweiten, tieferen Tod. Wie im ewigen Leben kein Tod mehr ist, so ist im ewigen Tod kein Leben mehr.
Ich möchte noch eines sagen, bevor ich das letzte Wort von Seiss lese und es ist folgendes: „Markiert euch die Stelle, wo steht, WER in die Hölle wirft. Ich hab so viele Prediger sagen gehört: „Gott wirft niemanden in die Hölle“ – Mein lieber Freund. Er tut es. Jesus sagt uns, dass Gott das tut. Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen!
Du sagst: „Nun, ich mag diese Art von Christentum nicht“ –
Nun, tut mir leid – es ist das einzige Christentum, das du hast.
Ich werde damit enden:
„Hört mir zu, ihr ungläubigen Menschen, ihr unehrlichen Menschen, ihr gottlosen Menschen, ihr lüsternen und unzüchtigen Männer und Frauen, ihr Sklaven der Lust und der Begierde, ihr Spötter der Wahrheit Gottes, wie könnt ihr der Verdammnis der Hölle entkommen?
Ja, ihr Geschäftsleute! Ja ihr, deren Seelen danach gieren, dem Erfolg nachzujagen, ja ihr reichen Leute ohne Schätze bei Gott, ja ihr Passagiere der Reise des Lebens ohne Gebet, ohne Kirche und ohne Sorge für eure unsterbliche Seele, hört!
Die Hölle hat sich vergrößert und ihr Maul maßlos aufgerissen und euer Prunkt und Protz, eure Pracht und euer Jubel soll dorthin mit hinabsteigen.
Hört zu, ihr Halb-Christen, die ihr so viele Jahre vertrödelt habt an der Grenze zum Himmelreich, die ihr in die Tore gegafft habt, aber nie wirklich in die Tore eingegangen seid, es immer vorhattet, aber nie getan habt, es oft wünschtet, aber es immer aufgeschoben habt, die ihr gehofft habt, aber mit falscher Hoffnung, ich rufe euch! Wie wollt ihr entkommen, wenn ihr solch große Erlösung verworfen habt?
Und dann ihr, die ihr euch Christen nennt, aber eure Gelöbnisse vergessen habt. Ihr seid wie Lot’s Frau. Ihr kamt von einem Ort der Sünde und des Todes, ihr seid dem halb entkommen und, bliebet stehen und habt zurück geschaut. Ihr seid getaufte Judasse. Ihr habt durch begehrende und heuchlerische Worte aus der Gnade Gottes ein Geschäft gemacht. Seht ihr nicht das Gericht, das langsam auf euch zukommt und die Verdammnis, die nicht schläft? Wenn da irgend jemand unachtsam und teilnahmslos diesen wichtigen Dingen gegenübersteht, der inmitten der heranklatschenden Wellen des herannahenden Gerichtes schläft, dann ist diese Botschaft für ihn!
Was denkst du, der du schläfst? Wach auf! Schrei zu deinem Gott, damit Gott an dich denke und du nicht zugrunde gehst. Wenn jemand nicht im Buch des Lebens gefunden ward, dann ging er verloren.
Schaut, was Jesus sagt: Jeder Baum, der keine gute Frucht trägt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Was ist der Nachweis dessen, dass du wirklich bekehrt bist? Was bringt dich dazu, zu denken, dass du wirklich Christ bist? Ist es die Tatsache, dass du in die Kirche gehst? Deine Taufe? Ist es die Tatsache, dass du mit den Großen Glaubensbekenntnissen übereinstimmst? Das ist nicht, was Jesus sagt. Er sagt: Ihr werdet sie an ihrer Frucht erkennen. Daran, wie sie leben. Und seht, was hier steht: Jeder Baum, der keine gute Frucht trägt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Wieder er lehrt NICHT, dass Erlösung aufgrund guter Werke geschieht. Erlösung ist aus Glauben allein. Aber der Nachweis des Glaubens ist gute Frucht. Der Nachweis dessen, dass du ein Kind Gottes GEWORDEN BIST, ist der, dass du anfängst auf andere Weise zu leben und dass du in Heiligung wächst und in Christus-Ähnlichkeit.
Nun, dieses Wachstum mag manchmal 3 Schritte vorangehen und 2 zurück und es wird ein Kampf sein und manchmal wird es langsam vonstatten gehen, aber es wird Wachstum geben. Gibt es in deinem Leben Frucht? Denn wenn nicht, so sagt die Schrift, wirst du im Gericht Gottes abgehauen werden und ins Feuer geworfen werden. Ich spreche in vielen akademischen Instituten. Und sie können dort nicht glauben, dass ich an Hölle glaube. Sie sind darüber erstaunt, dass wortwörtlich noch jemand auf diesem Planeten herumläuft, der an die Hölle glaubt.
Da gibt es auch die liberalen Theologen. Und ich denke da gerade an zwei speziell in meinem eigenen Land. Sie sagen, dass sie niemals über Sünde sprechen werden, weil sie nicht den Selbstwert der Menschen verletzen wollen. Und dann sagen sie auch, dass sie nicht über die Hölle predigen wollen. Und wenn man sie fragt, warum das so ist, wisst ihr, was sie dann antworten? Wir wollen einfach nur die Lehren Jesu predigen. Jesus war ein liebender Retter und wir wollen nur von seiner Liebe sprechen. Das beweist nur eine von zwei Möglichkeiten. Entweder sind diese Männer Verführer oder sie kennen die Lehren Jesu nicht. Niemand liebte jemals die Sünder mehr als Jesus. Keiner. Und doch lehrte Jesus mehr über Hölle als alle anderen zusammengenommen in der Bibel. Versteht das: Wenn ihr das alte Testament lest, da findet ihr nicht sehr viel über Hölle. Wenn ihr die Apostelgeschichte und die neutestamentlichen Briefe lest, da findet ihr nicht viel über Hölle. Fast alles, was wir über Hölle wissen, kommt aus den Lehren Jesu Christi.
Du magst nicht an die Wirklichkeit der Hölle glauben, aber Jesus Christus tat es gewiss. Aus diesem Grund starb er für Menschen. Und aus diesem Grund befiehlt Gott allen Menschen überall, Buße zu tun und zu glauben. Sagen uns nicht die Propheten, dass Gott keine Freude am Tod des Sünders hat? Warum willst du verloren sterben? Warum nicht umkehren, auf IHN schauen und gerettet werden?
Ich möchte, dass ihr mit mir Sprüche 31, 30 aufschlagt.
Junge Männer, wenn es irgendetwas gibt, an das ihr euch vom Wort Gottes erinnern solltet, das damit zu tun hat, wenn es darum geht, eine Frau zu suchen, dann ist es dieser Vers. Haltet euch an diesen Vers, vergesst ihn nicht, er sollte euch beständig vor Augen sein in eurem Denken, er sollte etwas sein, das du immer im Hinterkopf behältst, wenn du eine Frau suchst. Hört zu, von einer Frau, einer gute Frau, einer gottesfürchtige Frau, einer vorzügliche Frau heißt es in Sprüche 31, 10
Eine vorzügliche Frau – wer findet solch eine? – ist weit mehr wert als Juwelen!
( Sprüche 31, 10 )
Ich sage euch, junge Männer, wenn ihr eine gute Frau findet, dann ist sie wertvoller als Juwelen. Und das ist inspirierte Sprache. Lasst mich sagen. Gott sagt: Wenn ihr eine gute Frau findet, dann ist sie wertvoller als Juwelen. Es ist eine gute Sache. Sie kommt vom Herrn, sie ist sehr wertvoll, aber gleichzeitig sage ich euch das: Eine schlechte Frau ist ein Fluch! Weiterlesen „Wen heiraten? – Kriterien zur Partnerwahl“→
Lasst uns Beten. Herr, wir bleiben nur eine kurze Zeit hier. Unsere Leben sind so kurz. Unsere Kraft ist so klein. Aber Herr, du bist alles, was wir haben. Herr Jesus, du bist alles, was wir haben. Du bist würdig und ein wundervoller Retter. Du bist ein wundervoller Freund und wir danken dir, Herr, für die Reichtümer der Herrlichkeiten deines Erbes und für die Heiligen. Und Herr, du gibst uns schon jetzt einen kleinen Vorgeschmack. Du bringst viele Söhne zur Herrlichkeit. Wir bekennen Herr Jesus, dass du alle Dinge wohl getan hast und auch alle Dinge wohl machen wirst. Welch eine Menge von Sündern, welches Verderben, welche Zerstörung, welcher Schmerz, halte uns nahe bei dir. Du hast den Menschen gut geschaffen, aber wir haben viele Pläne gemacht und sind in die Irre gegangen wie Schafe. Wir danken dir Herr, dass du größer bist. Wir sehen überfließende Gnade, oh, wir danken dir Herr, dass du all das in Ordnung bringst, wir danken dir für deinen Sieg auf Golgatha, dass du den Tod besiegt hast und Leben unserem Sterben entgegen stellst durch das Licht des Evangeliums und wir beten heute wieder, Herr, dass dein Reich komme und dein Wille geschehe. Wir beten, dass überall hier heute Gnade überfließen mag und Gnade in unseren Herzen überfließen mag, dass du hinzufügst, was an unserem Glauben noch mangelt und du uns mit eifersüchtiger Sorge ausrüstest, wenn wir vor dir leben. Hilf uns, dir in dieser Zeit zu dienen. Wir beten, dass du unsere Herzen darin vereinst, deinen Namen zu fürchten. Hilf uns Herr, damit wir viele sehen, die in dein Reich gebracht werden. Sende du dein Licht und deine Wahrheit heute in der ganzen Welt aus. Sende Wahrheit und Licht aus und bringe Menschen in deine heilige Gegenwart. Herr, wir warten auf dich, denn du bist der Hirte und wir sind die Schafe auf deiner Weide. Amen.
John führte Charles zum Herrn und Charles führte meinen Bruder zum Herrn und zwei Monate später kam mein Bruder mich besuchen und führte mich zum Herrn. Ich hatte für ihn Dates arrangiert und er sagte zu mir: “Nein, danke, Bob, ich hab jetzt den Herrn gefunden”. Die Worte meines Bruders hatten mich sehr überrascht. Wir hatten den Namen des Herrn bis dahin nur missbraucht, aber ich sah, dass er es ernst meinte und ich sah, dass er sich verändert hatte und an diesem Wochenende unterhielten wir uns und lasen auch in der Bibel über Dinge, von denen ich nie zuvor gehört hatte, obwohl ich in einer Kirche aufwuchs. Ich wusste: Was immer auch diese Neue Geburt war, von der mein Bruder sprach: Ich habe sie nicht, denn ich war derselbe, der ich immer war. Gott hatte mein Herz vorbereitet. Ich wusste, dass ich ein Sünder war und einen Retter brauchte.
Ich lade euch heute ein zu erster Johannes, Kapitel 1, Vers 5
Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Weiterlesen „Gott ist Licht – Bob Jennings“→
Wir sagen alle schnell mal: Ja, ich war ein Sünder. Aber ein Gott-Hasser? Ich habe Gott gehasst? Was meinst du damit?
Genau das, was die Bibel in Römer Kapitel 1 lehrt. Du hast Gott gehasst.
Es ist eine Tatsache, lasst mich euch etwas sagen: Am Sonntag Morgen ist die größte Stunde des Götzendienstes in Amerika. Wisst ihr das?
Die Leute kommen immer her, wenn ich ihnen sage: Du hast Gott gehasst
Und man sagt: Nein, hab ich nicht.
Ich sage: Doch, hast du.
Nein, habe ich nicht. Ich habe Gott geliebt.
Nein, das hast du nicht.
Was meinst du damit? Ich habe Gott geliebt.
Nein, du hast Gott nicht geliebt. Du hast diese Erfindung deiner eigenen Vorstellung geliebt.
Wisst ihr, manchmal kommen Pastoren zu mir und fragen, ob ich über die Eigenschaften Gottes predigen könnte und ich sage immer:
Ihr wollt wahrscheinlich nicht wirklich, dass ich das tue.
Warum nicht?
Weil es eure Gemeinde spalten würde.
Was? Das Lehren der Eigenschaften Gottes würde unsere Gemeinde spalten?
Ja, würde es. Denn wenn ich anfange, über die Liebe Gottes zu predigen, dann wäre es in Ordnung. Würde ich aber anfangen über die Gerechtigkeit Gottes, die Heiligkeit Gottes, die Souveränität Gottes zu predigen, vielleicht nach drei Tagen, wenn nicht früher, wisst ihr, was dann zumindest in den meisten Kirchen passieren würde? Die Leute würden aufstehen und sagen: Das ist nicht mein Gott, ich könnte niemals solch einen Gott lieben.
Deswegen ist es so, dass Leute überall in den Kirchen in Amerika sitzen und Götzendienst betreiben, weil sie nicht zum lebendigen Gott der Bibel singen, sondern zu einem Gott singen, den sie in ihrem eigenen Verstand geschaffen haben, der mehr wie Sankt Nikolaus aussieht als wie der Jahwe der Bibel .
Nun, aber das ist MEIN Gott.
Na dann, viel Glück!
Ich werd nie vergessen, wie Richard Owen Roberts auf einen Konferenz gepredigt hat, auf der ich im darauf folgenden Jahr predigte, und man erzählte mir allerlei Geschichten über ihn usw.. Ich hatte ihn persönlich nie getroffen. Und ich hoffe, dass das kein Großstadtmythos ist, aber man sagte von ihm, dass er wo gepredigt hat und er erwähnte, dass AIDS ein Gericht Gottes ist. Und eine Dame wurde so wütend, dass sie rot sah und aufstand und sagte: AIDS ist keine Strafe Gottes.
Und er sagte: Womit wollen sie das beweisen?
Und sie sagte: Nun, kleine Babys sterben an AIDS und deswegen kann AIDS nicht die Strafe Gottes sein.
Und R.O. Roberts sagte: Was glauben sie, wie viele Babys Gott getötet hat, als er die Sintflut über die Erde kommen ließ zur Zeit Noahs. Einen solchen Gott lieben sie nicht, oder?
Gott ist nicht politisch korrekt.
Denkt darüber nach. Wir reden über Gott. Wir reden über einen Gott, der absolut wundervoll ist, aber gleichzeitig auch so schrecklich ist wie er wundervoll ist. C.S. Lewis sagte immer und ich wiederhole das: Er ist kein zahmer Löwe.
Und lasst mich etwas sagen, ihr jungen Leute. Da ist diese Idee überall heute, auch in eurer Musik, dass ihr, um relevant zu sein, aussehen müsst wie die Welt und euch anhören müsst wie die Welt. Ich habe Neuigkeiten für euch: Wenn ihr relevant sein möchtet, dann solltet ihr total anders sein wie die Welt und total anders als die gegenwärtigen christlichen Musiker und total anders sein als die christlichen Idole, die überall aus dem Boden sprießen. Ich würde vorziehen, wir setzen die alle in ein Boot, bringen sie auf eine Insel, singen ein Gotteslob, schneiden sie los und lassen sie mit dem Boot davontreiben . Denn das Ganze moderne Getue schadet mehr als es hilft. Du willst relevant sein? Dann sei nicht politisch korrekt, sondern biblisch korrekt. Dann wirst du zwar wahrscheinlich gesteinigt oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt, aber du wirst die Herrlichkeit Gottes an dir haben.
Das Buch der Psalmen ist eigentlich ein Lieder-Buch um anzubeten. Ja, man darf singen. Aber ich denke, es ist sehr wichtig, dass ihr etwas versteht. Wenn ihr jemals ein Buch über die Lehre von Gott schreiben würdet, dann werdet ihr etwas sehr ungewöhnliches beobachten. Was ich mit der Lehre von Gott meine, ist, wenn man z.B. ein Buch schreiben würde über all die Eigenschaften Gottes, die ihm eigen sind. Wisst ihr, was ihr da entdecken würdet? Mehr als 50 Prozent des Inhalts dieses Buches würden aus den Psalmen stammen. Die meisten Texte, die von Gottes Eigenschaften sprechen, wirst du in den Psalmen finden. Unser Singen sollte dementsprechend stark von [ richtiger ] Theologie geprägt sein. Und wenn ihr einen Anbetungsleiter haben solltet, WENN ihr das so zu handhaben gedenkt, dann muss er ein Theologe sein. Er muss Gott kennen und er muss in der Furcht Gottes und in Heiligkeit wandeln, wahrscheinlich mehr als der, der das Wort verkündigt. Es ist Teils wirklich schlimm, was wir heute zum Teil aus der Anbetung gemacht haben, denn wir kennen nicht die Furcht Gottes.
“Ein junger Bursche hat eine Gitarre und er kann toll singen, lasst ihn die Anbetung leiten” – Wir sollten wissen, dass Gott im 3. Buch Mose zwei “Anbetungs-Leiter” umgebracht hat, weil sie ihn nicht entsprechend der Schrift angebetet haben. Anbetung ist etwas gefährliches.
Etwas anderes, was wir feststellen müssen, ist folgendes: Anbetung sollte didaktisch ( also lehrend ) sein, Anbetung sollte ein Werkzeug für Lehre sein. Lasst mich euch einen Text vorlesen. In Kolosser 3, 16 steht:
Das Wort Christi wohne reichlich unter euch;
Anbetung kommt also von jemandem, der vom Wort Gottes gesättigt ist.
in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern
Der Zweck des Singens in einer Versammlung, ist zu aller erst, Gott zu preisen, zum zweiten ist es didaktisch, nämlich um die zu lehren, die singen, sie zu ermutigen und zu ermahnen und sogar – so vermute ich – um Ungläubigen Zeugnis von Gott abzulegen.
Das ist das Problem, das ich mit einem Großteil der modernen Musik habe, nicht mit allem, aber vielem: Sie folgen diesen Prinzipien nicht. Es geht mehr darum, sich in eine bestimmte Gefühlslage zu versetzen. Ich werde sehr ehrlich mit euch sein. Und wenn ihr wütend auf mich werdet, vergebt mir einfach. Ich bin ein Amerikaner, ich bin grob, manchmal.
Viel Anbetung in den heutigen Gemeinden ist nicht mehr als ein Feiern des Fleisches. Es ist einfach, dass man sich mehr oder weniger in Emotion ergeht. Wenn du anfängst, die Gegenwart Gottes zu spüren während der hohen und fetzigen Tönen, wenn der Rhythmus angezogen hat und die Musik gerade einfach herrlich ist und du die Gegenwart Gottes nur dann spürst, dann ist es gewiss nicht die Gegenwart Gottes, die du spürst, sondern Emotion, Gefühl.
Ich habe Menschen gekannt, wirklich manche der heiligsten Menschen, die ich kenne, die sich einfach hinsetzen und anbeten. Sie haben keine Musik. Ich sage nicht, dass das die einzige Art ist, das zu tun, so ist das nicht, aber sie haben keine Musik. Jemand wird sagen: “Lasst uns Loblied Nummer 52 singen”. Und sie fangen an zu singen. Und nachdem das Lied gesungen ist, wird eine andere Person sagen: “Wie wäre es mit Loblied Nummer 103″? Und sie beginnen anzubeten. Und das sind welche der gottesfürchtigsten Menschen, die ich auf der Erde kenne, die Anbetung in der Tiefe verstehen und wenn ich Leute in diese Gemeinde bringe, die sich nur um die Musik drehen dann sagen sie: “Oh Junge, das hier ist tot” – denn ihre Auffassung von Leben ist nicht die wirkliche Gegenwart Christi. Für sie sind es diese kraftvollen Lieder, die die Emotionen pushen. Und da ist nicht notwendigerweise sofort alles falsch dran, aber seid sehr vorsichtig.
Einmal war ich in einer Gemeinde und sie sagten: “Gott ist hier!” – Nun, die Musik war gerade voll am laufen: “Gott ist hier!” – Ich sagte: “Nein, ist er nicht!” Und sie sagten: “Woran willst du das erkennen?”. Ich sagte: “Denn die meisten von euch wären tot, wenn Gott hier wäre. Denn er ist ein heiliger Gott und ihr wisst um die Sünde hier in dieser Gemeinde”. Die Leute kommen dabei so ins Fleisch, denn sie fühlen einfach nur etwas. Ich werd hier mal stoppen, aber bedenkt einfach folgendes:
Ich höre Leute, die sagen: “Ich hab mich heute morgen rasiert und Jesus ist mir erschienen” – “Hast du wenigstens aufgehört, dich zu rasieren?” – Es ist absolut keine Ehrfurcht gegenüber Gottes Gegenwart da. Wenn sich in der Bibel die Gegenwart Gottes zeigt:
“Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das auch unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!” ( Jesaja 6, 5 )
Das war Jesajas Erfahrung. Du sagst: “Ach, das war altes Testament” – Dann denke an Johannes auf der Insel Patmos. Als Christus erscheint, fällt er zu Boden wie ein Toter. Ich sage nicht, dass die Gegenwart Gottes immer so ist. Aber wenn es niemals so ist, wenn es immer “Segne mich, segne mich, segne mich” oder “Freude, Freude, Freude” oder “Tanzen, Tanzen, Tanzen” heißt, dann läuft da etwas schrecklich verkehrt.
Es gibt kein abscheulicheres Wort als “Hoffnungslosigkeit”. Denn, Leute, Hoffnungslosigkeit ist die Hölle. Wenn Menschen in die Grube fallen. Überall um sie nur Hoffnungslosigkeit. Ewige Hoffnungslosigkeit. Es gibt da keine Hoffnung. Und ich sage euch, warum es da keine Hoffnung gibt. Es ist wie wenn du mit deinen Händen inmitten eines Ozeans an einem Felsen hängst und nach etwas Ausschau hälst: “Wenn da doch etwas wäre! Wenn ich etwas hätte, was mir Frieden geben würde! Wenn ich doch Hoffnung finden könnte! Wenn ich doch etwas erreichen könnte, etwas tun könnte, um gut genug zu sein! Du siehst kleine dunkle Flecken am Horizont, aber kommst nicht da hin . Alles, was da zu sehen ist, ist ein entfernter Sturm göttlichen Zornes. Manche von euch empfinden das so. Ihr seid da draußen auf diesem Felsen. Ohne Hoffnung. Ihr habt keinen Quell des Blutes, um Sünden und Schuld wegzuwaschen. Ihr habt keinen Hohepriester. Das ist meine Hoffnung. Meine Hoffnung ist, dass ich einen Hohepriester habe, der für mich eintritt. Ihr habt diese Hoffnung nicht. Sie ist nicht da. Ihr habt keinen Herrn der Gerechtigkeit, der für euch Erlösung erwirkt hat und euch einen vollkommenen Schutz gibt, durch den ihr vollkommen tadellos vor Gott stehen könnt. Nichts davon habt ihr. Ohne Christus bleibt nur Hoffnungslosigkeit. Du bist wie ein elendes Waisenkind. Du hast niemand, der im Tod für dich sorgt, niemand, der dich dann liebt, niemand, dem dann etwas an deinem Wohl liegt, niemand, der dir die Tränen abwischt, kein Paradies, keine Hoffnung! Ohne Christus reist du auf einem Meer der Hoffnungslosigkeit.
Und ich sage euch, das trifft uns wirklich. Hoffnungslosigkeit. Wenn jemand keine Hoffnung hat. Lasst das einmal in eueren Ohren widerhallen: An einem Punkt zu sein, an dem du dein Leben betrachtest und keine Hoffnung mehr siehst. Wie gefangen in einem riesigen Ozean voll Hoffnungslosigkeit. Runiniert. Verzweifelt. Mit durstiger Seele. Das Wasser in diesem Ozean kannst du nicht trinken. Dieses Wasser kann dir keinen Frieden geben. Je mehr du davon trinkst, umso hoffnungsloser und durstiger wirst du. Es gibt keinen Frieden, es kann nicht den Durst stillen. Und wenn dann die Jahre ins Land ziehen. Weißt du, was mit diesem Ozean geschieht? Du drohst tiefer und tiefer in ihm zu versinken. Du bist da ganz allein auf diesem kleinen Felsen, verloren in diesem Meer von Hoffnungslosigkeit. Du hast da einen Hammer. Du versuchst damit zu hämmern, die damit etwas aufzubauen. “Ich werde aus mir einen guten Menschen machen!”. Du hämmerst. Und du schaust auf diesen endlosen Ozean und dieser Ozean ist einzig ein Ozean der Verzweiflung und der Hoffnungslosigkeit, in dem du immer mehr zu versinken drohst. Und du hältst deine Augen auf den Horizont gerichtet und wann immer du denkst, Hoffnung zu sehen, wird sie schnell wieder in Stücke geschlagen. Und wenn du hoch siehst, dann siehst du nur das Angesicht eines zornigen Gottes, das dir entgegen schaut. Sein Zorn schwebt über deinem Kopf. Alles ist hoffnungslos! Und du hämmerst und arbeitest weiter und du schlägst auf dieses Felsen und du wirst nur durstiger und durstiger und jede Hoffnung in dieser Welt gleitet dir aus den Händen. Vollkommen Hoffnungslos.
Du kommst an einen Punkt, wo du auf irgend etwas in dieser Welt deine Hoffnung setzt und du kriegst es zu fassen und doch wird dadurch die Leere in dir nur größer. Und du weißt das und du hast es gespürt. Und dieser Ozean versinkt noch mehr in Hoffnungslosigkeit. Und du hältst deine Augen auf den Horizont gerichtet, aber da ist keine Hoffnung. Und der in diesem Ozean verlorene Sünder geht immer mehr kaputt. Ich hab das mit eigenen Augen an meinem Stiefvater gesehen. Er hatte nur noch 3 Monate zu leben und ich sah den Blick in seinen Augen. Diesen leeren Blick. Ja, ich hab euch gesagt, er hat irrsinnigerweise die Zeitung gelesen, eigentlich seine letzten 3 Monate verplempert, aber, wenn du ihm in die Augen gesehen hast, dann hast du es sehen können: Dieser hoffnungslose, starre Blick!
Und ich sage euch: Einigen von euch, die ihr hier seid: Ihr habt Hoffnungen gehabt. Ihr habt Hoffnung gehabt, zu studieren, gehofft zu heiraten, Kinder zu haben, Geld zu haben, ein Haus zu haben. Aber ich sage euch: Jeder, der diese Straße lang ging, sei es auf der Suche nach Ruhm, nach materiellem Gut, nach einem tollen Leben in dieser Welt, der mag zwar diese Ziele erreichen, aber plötzlich sieht er sich auf diesem Felsen und hört es, sein Gewissen hört es, obwohl es noch weit weg sein mag. Ich sage euch, was er auf diesem Felsen hört. Er hört wie der Tod wie ein Höllenhund über diesen Ozean der Verzweiflung herannaht . Und der Tod kommt auf dich zu, schnell wie der Wind und wird sich auf dich stürzen. Menschen können dem nicht entkommen. Wisst ihr, warum der 50 oder 60 Jahre alte Moslem plötzlich anfängt, Ernst zu machen? Er hämmert auf diesen Felsen und er spürt es: Nach jedem Hammerschlag schaut er hoch und sieht: Gott wird nicht zufriedener mit ihm. Gottes Blick verfinstert sich nur noch mehr, weil seine Sünde jeden Tag größer wird. Da ist keine Hoffnung mehr. Ohne Christus. Und manche von euch sind genau an diesem Punkt. Und da ist keine Hoffnung. Es gibt kein abscheulicheres Wort als Hoffnungslosigkeit.
Leute, verhärtet euch nicht selbst, sondern hört seine Stimme und kommt und folgt ihm nach. Leute, wir haben eine Hoffnung. Ich sag euch das: Ich mag nicht das sein, was ich eines Tages sein werde, aber ich sage euch das: Ich bin nicht mehr das, was ich einmal war. Und obwohl ich nicht mehr genau erklären kann, wie das alles geschehen ist, weiß ich das mit Gewissheit: Ich wusste das von Anfang an und weiß es auch 19 Jahre später noch: Jesus Christus hat das getan. Und was auch all die Leute sagen und wie auch all die Leute drüber spotten wollen. Wisst ihr, was Christus sagte, was passiert, wenn man vom lebendigen Wasser trinkt? Er sagt: Du wirst dann nicht mehr dürsten! Wisst ihr, was ich entdeckt habe? Lasst die Leute wegen mir allesamt darüber spotten. Ich hab dies probiert, ich habe jenes probiert, ich habe diese, diese und diese Sünde probiert. Und dann bin ich auf Christus gestoßen und jetzt brauche ich nichts mehr von all dem anderen, was ich vorher versucht habe. Und jeder echte Christ weiß: Das ist wahr!
Und die Welt mag lachen und die Welt mag spotten, aber wir haben in ihm einen solchen Frieden gefunden, dass wir ihn nicht gegen irgend etwas anderes eintauschen wollen. Lasst sie sagen, was sie wollen, lasst sie tun, was sie wollen. Er hat uns Frieden gegeben. Gottes Gebote sind uns nicht mehr bitter. Der Punkt ist: Wir glauben nicht einfach nur, dass Jesus Christus eine wirkliche Person ist. Natürlich glauben wir das. Aber darauf beschränkt sich unser Glaube nicht. Wir haben Herzen, die ihn lieben, wir finden, dass er es Wert ist, geliebt zu werden, er ist für uns wertvoller als alles andere. Wir glauben, dass Jesus Christus für unsere Sünden starb, dass er von den Toten auferstand, dass er zur rechten des Vaters aufstieg und wir haben mit übernatürlicher Zuversicht, die wir nie vorher hatten, eine Hoffnung, dass er eines Tages wieder kommt um uns zu sich zu holen. Und Gott sagt, dass er uns durch seinen Geist Glauben geschenkt hat. Wir haben diese Zuversicht und Gewissheit. Und der Geist Gottes gibt uns diese Zuversicht und bezeugt sie uns. Brüder, ihr, die ihr hier und bekennende Christen seid. Habt ihr diese Hoffnung? Habt ihr diese Hoffnung, die sich darauf gründet, dass der Geist des lebendigen Gottes in euch wohnt, was bedeutet, dass ihr Gottes Kinder seid? Ich garantiere euch, dass sich der Geist Gottes in vielfältiger Weise in eurem Leben bemerkbar macht. Leute! Habt ihr eine Zuversicht? Könnt ihr euch in dieser Hoffnung freuen? Schaut, Jesus Christus sagte, dass ihr so eine riesige Hoffnung habt, so eine Herrlichkeit und so einen Schatz darin.
Seid fröhlich und getrost, es wird euch im Himmel wohl belohnt werden! […]
( Matthäus 5, 12 )
In Lukas 6, 23 sagt er:
“Freuet euch alsdann und HÜPFT; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel.
( Lukas 6, 23 )
Er sagt: Wenn ihr begreifen würdet, welche große Herrlichkeit auf euch wartet, welch eine Hoffnung im Himmel für euch ist, dann würdet ihr springen, aus euren Schuhen springen, fröhlich und dankbar und herumtanzen! Brüder, ich denke, wir können nicht recht fassen, was da auf uns wartet. Hier ist eine Hoffnung, die wirklich außergewöhnlich ist. Brüder, der Gläubige hat eine Hoffnung, weil er seine Hoffnung auf Christus setzt. Wir haben die Zuversicht, von Christus gerettet zu werden, mit Christus zu sein und uns an uns an Christus zu freuen. Für immer, und immer und immer. Wenn Sünder sich wirklich als das erkennen, was sie sind, dann sehen sie Christus und sehen: Ja, in ihm ist Hoffnung! Wenn ich doch nur zu ihm könnte! Er ist der, der selbst den unreinsten Menschen seine Hand entgegen streckte.
KOMM! – Wenn das nicht jemanden dazu ermutigt, etwas für Christus zu tun, dann weiß ich nicht, was es sonst könnte.
In anderen Worten: Er erinnert sie an Dinge, die sie den Herrn selbst tun gesehen hatten in der Vergangenheit. Und in Vers 31 steht:
wo du gesehen hast, dass der HERR, dein Gott, dich getragen hat
Sie haben gesehen, wie Gott für sie eingriff. Und wenn du ein Christ bist, dann hast du gesehen, wie Gott einige Dinge für dich getan hat. Und je länger du Christ bist, umso mehr hast du Gottes Eingreifen gesehen und seine Treue erfahren
Vor fast 40 Jahren, wo ich an den Ort kam, an dem ich jetzt lebe, da fing ich an all die Dinge schriftlich festzuhalten, die Gott getan hatte und relativ bald war dieses Buch voll und ich stellte es in ein Regal. Aber wir vergessen so schnell. Moses sagte: Erinnert euch, was Gott getan hat, erinnert euch, was ihr ihn habt tun sehn. Ich erinnere mich daran, dass das Gebäude, in dem wir uns damals versammelten, renoviert werden musste. Und wir entschieden uns, den Boden raus zu reißen und Treppen einzubauen und einen Eingang für das Gebäude zu baue. Wir hatten nicht viel Geld um diese Arbeit machen zu lassen. Aber der Zimmermann kam und als er den Boden herauszunehmen anfing, da hob er den Boden an und sah, dass da bereits schon Betontreppen unter dem Boden waren und die Betontreppen waren genau an dem Platz, an dem sie sein mussten, um den Eingang zu bauen. Das ist die Art von Gottes Führung und Hilfe, von der ich spreche. Wenn du ein Christ bist, dann hast du solche Dinge erlebt. Du hast gesehen, wie Gott in der Wüste für dich gesorgt hat.
Wir hatten geplant, eine Art Zeitung zu drucken um sie beim Evangelisieren auf dem Campus zu verwenden und wir waren nur eine kleine Gruppe von Leuten und wir hatten kein Geld und ich sagte zu den Leuten: Betet und fragt Gott, was ihr geben sollt und gebt einfach so viel. Wir wussten nicht einmal, wie viel das Kosten würde. Dann hatten wir das Geld beisammen und ich zählte es und wir hatten 10 Cent mehr als wir brauchten. Und ich sagte den Leuten: Wer von euch hat Gott nicht zugehört und hat 10 Cent zu viel gegeben?
Als die Zeit kam, dass ich heiratete, da machte ich im ganzen Jahr vor meiner Hochzeit gerade mal 1100 Dollar. Das war ziemlich wenig Geld. Weniger als 100 Dollar im Monat. So hatten wir nichts über. Und meine Frau sagte, ich werde mir kein Hochzeitskleid kaufen können, ich muss ein wenig Stoff für ein Kleid kaufen, damit mir eine der Damen daraus ein Kleid schneidert. Aber wir stellten fest, dass selbst der Stoff teuer war. Aber eines Tages besuchte sie eine Freundin, die sie eine lange Zeit nicht mehr gesehen hatte und sie sagte: “Ich hab Stoff für ein Hochzeitskleid übrig. Ich hab den Stoff für meine Hochzeit gekauft, aber dann haben wir ein fertiges Kleid gekauft, ich hab den Stoff nie benutzt.” Sie sagte also: “Ich hab diesen Stoff gekauft, ihn aber nie verwendet. Du kannst ihn haben.” – Meine Frau sagte: “Das ist sehr nett von dir, aber ich mag eine besondere Art von Stoff” und sie beschrieb, was sie genau haben wollte und ihre Freundin sagte: “Ja, genau das hatte ich damals gekauft” Und so gab ihr die Freundin den Stoff und die Dame fing an, das Kleid zu schneidern. Und die Firma, die den Stoff hergestellt hatte, die stellte eigentlich Stoff für Designer-Kleider her und beim Stoff war so das Markenzeichen der Firma dabei, das man in das Kleid innen einnähen konnte und diese Marke hieß “Leiter” – so ist mein Nachname. Und genauso wie mein Nachname geschrieben und ich wusste nicht mal , dass es eine Firma gibt, die eine Marke namens “Leiter” herstellte. Das ist kein sehr häufig vorkommender Name.
Und so viele solcher Dinge geschahen, dass ich sie in mein Buch schrieb und es dann eines Tages vollgeschrieben war. Aber wisst ihr, was geschieht? Wenn ihr einer neuen Prüfung gegenübersteht, dann könnt ihr euch an keines dieser Dinge mehr erinnern. Ihr fühlt euch, als Gott niemals etwas für euch getan hat. Und euer Glaube ist so schwach. Moses sagt: Erinnert euch daran, was Gott getan hat!
Worüber ich sprechen möchte ist die Sünde. Ich will, dass wir jetzt über Sünde nachdenken. Und ich weiß, dass hier Leute sind, die verloren sind und Leute, die gerettet sind.
Es ist ein gutes Thema um darüber nachzudenken. Lasst mich euch fragen, wenn ich sage „was ist Sünde?“ – kann mir jemand da weiterhelfen mit irgendeinem Text aus der Bibel? [ Eins nach dem anderen! ] Ich bin nicht interessiert an Definitionen aus dem Wörterbuch! Ich will nicht, dass ihr einfach Definitionen einwerft , die ihr nicht mit der Bibel belegen könnt! Sagt nicht einfach das, was ihr denkt was richtig sei! Und sagt nicht einfach etwas, weil ihr mehr oder weniger eine Definition aus dem Wörterbuch im Kopf habt! Ich möchte verschiedene Aspekte von der Biblischen Wahrheit nehmen und sie miteinander verbinden, um so Weiterlesen „Was ist Sünde?“→