Geliebt IN CHRISTUS

Dieser Clip für die, die in Christus sind, die zu seinen Schafen gehören.

Du bist geliebt

Es ist mir eine große Ehre und ein großes Vorrecht, zu euch hier sprechend zu dürfen. Ich bin überwältigt von der Güte Gottes, dass er mir erlaubt und die Möglichkeit gibt, hier zu sein und das Evangelium zu hören, vom Evangelium Jesu Christi zu sprechen und Gemeinschaft mit den Gläubigen zu haben. Ich halte das für ein so außerordentliches Vorrecht.

Seid nicht mutlos. Seid niemals mutlos! Es gibt einfach keinen Grund, jemals entmutigt zu sein. Manche der größten Predigten, die jemals gepredigt wurden, die wurden nur vor 6 Leuten gehalten. Manche der größten Manifestationen Gottes haben sich nur vor einer Hand voll Gläubigen ereignet. Wir sollten nicht die Weisheit der Welt nutzen, sondern die Weisheit Gottes. Leute, wenn das einfach wäre, dann würde das jeder tun.

Es geht nicht darum, wie nützlich wir werden können oder wie erfolgreich unser Dienst zu sein scheint. Es geht darum, ins Bild Christi verwandelt zu werden. Absolut alles in unserem Leben ist darauf ausgerichtet, dass wir ihm gleichgestaltet werden.

Gott wird nicht durch Menschenhand gedient als ob er etwas von uns brauchen würde, sondern er hat es uns die Gnade erwiesen, an dem großen Werk teilzuhaben, das ER tut. Aber das große Ziel Gottes ist nicht uns zu erfolgreichen Dienern zu machen. Das große Ziel Gottes ist, uns dem Bild Jesu Christi gleich zu gestalten.

Ich merkte, dass ich nicht einen Zentimeter nach links oder rechts gehen musste, damit Gott mich liebt, dass ich nicht erfolgreich sein musste in den Augen der Welt, auch nicht voll Kraft, auch nicht redegewandt, auch nicht intelligent, noch sonst irgend etwas anderes, damit ich einfach nur geliebt war.

„Ich bin so unheilig und bin so ungerecht und bin so unverständig in den Dingen Gottes und schäme mich so“ – Darauf sagte ich: „Deine Freude, alles, deine Zuversicht, deine Freude, dein Frieden kommen aus deiner Leistung und aus dem, was du für Gott tun kannst. Meine Zuversicht, meine Freude und mein Friede kommen aus dem, was Gott FÜR MICH im vollbrachten Werk Christi GETAN HAT“. Gott wird nicht erlauben, dass deine Freude und deine Zuversicht aus irgend etwas anderem kommen als aus IHM und seiner Gnade.

Und ja, in einem bestimmten Sinne wird Gott uns als Gläubige, wenn wir fehlgehen von unserer Sünde überführen und in einem Sinne sollten wir unseren Mangel an Gehorsam mit Sorge betrachten, aber zur selben Zeit müssen wir etwas begreifen. Wisst ihr, was Gott am meisten im Leben der Gläubigen tut, nachdem sie gerettet sind? Er wirkt in ihnen nicht so viel Leben ihnen als dass er Tod in ihnen bewirkt. Nach einer kurzen Zeit, die manche Leute als „erste Verliebtheit“ bezeichnen, in der Gott dich in seiner Gnade beschützt, fängt er an, seine Gnade ein wenig zu entziehen, dass du anfängst zu sehen, dass du NICHTS tun kannst und alles von IHM abhängt.

Deswegen – wenn manche jungen Prediger losgehen und predigen – ist es so, dass wenn sie Gottes Männer sind, sie gewöhnlich Jahre mit Versagen verbringen werden. Es mag Ausnahmen geben. Ausnahmen wie Charles Spurgeon aber für die aller meisten von uns gilt: „Gott erlaubt uns, mit so viel eigenem Versagen konfrontiert zu werden. In unserem Gebetsleben. Versagen in unserer Fähigkeit, die Schrift zu verstehen, Versagen in unserem Predigen, Versagen überall, so dass wir letztlich zu einem Punkt kommen und sagen: „Oh Gott, wen im Himmel habe ich außer dir? Wen auf der Erde habe ich außer dir?“

Und dann wird es ein Werk Gottes in unserem Denken und ein Werk Gottes in unserem Herzen. Und das will ich, dass ihr es seht: Ich möchte, dass ihr eure Freude nicht aus eurer Leistung zieht, sondern aus dem vollbrachten Werk Christi. Ich möchte, dass ihr alles aus dieser einen Sache und dieser einen Person zieht! Und dann wird eure Freude und euer Frieden so fest sein wie ein Fels, der unwandelbar fest steht. Aber wenn eure Freude und euer Frieden und alles aus eurer Leistung kommen, dann werdet ihr den Rest eures Lebens folgendermaßen verbringen:
Jemand kam mal zu mir her und sagte das: „Weißt du, wenn du dies und das tun würdest, dann würde sich dein Dienst vergrößern, du könntest übers Fernsehen nachdenken und über all diese Möglichkeiten und alles würde so großartig werden…“

Nachdem er fertig war, sagte ich: „Aber, wenn ich all das tun würde, wo würde ich da die Zeit zum angeln finden?“  – Und er schaute mich so an und ich wusste was er dachte: „Du bist der ungeistlichste Christ, der mir jemals begegnet ist!“ Und ich schaute ihn an und sagte: „Ich war dort, ich habe einen großen Teil meines Lebens als Christ damit verbracht, mich zu Tode zu arbeiten, so dass Gott irgendwie denken würde, ich sei etwas besonderes. Ich brauche weder diesen Dienst noch jenen Dienst, noch die Dinge, über die du gesprochen hast. Ich weiß, dass ich tief, ewig und vollkommen geliebt BIN. Wenn Gott will, dass ich etwas tue, dann werde ich das tun, weil er mich so sehr liebt. Aber ich muss weder groß, noch klug, noch redegewandt sein,  ich brauche keinen gewaltigen Dienst und ich muss auch nicht einen bekannten Namen haben. Gott liebt mich und das ist genug! Ich will dich als Gläubigen hier wissen lassen: Gott liebt dich!

„Der größte Akt des Glaubens ist, die Toten aufzuerwecken! Junge, wenn du Gottes Glauben hast, dann kannst du die Toten auferwecken!“ – Ich sage darauf immer: „Ach was!“ – Sie fragen: „Was ist denn der größte Akt des Glaubens?“ – Für mich ist es das: „In den Spiegel des Wortes Gottes zu sehen, all mein Versagen, all meine Sünde, all mein zu kurz kommen zu sehen und dann zu glauben, dass Gott mich so liebt, genau so wie er sagt, dass er es tut“. Er liebt dich wirklich. Du bist geliebt, wenn du in Christus bist. Du bist angenommen, wenn du in Christus bist. Du läufst immer mit einem Sicherheitsnetz unter deinen Füßen. Das ist eine wunderbare Sache. Gesetzliche Christen mögen so etwas nicht sonderlich, aber für mich ist das etwas wunderbares. Für jemanden, der nie all diese Dinge erreicht hat, wie es andere Leute geschafft haben, ist das eine wunderbare Botschaft.

Lasst uns unsere Bibeln für  Römer 3 ab Vers 23 öffnen:

Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so daß sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben, zum Erweis seiner Gerechtigkeit, wegen der Nachsicht mit den Sünden, die zuvor geschehen waren unter göttlicher Geduld, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen? Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens!

Dr. Martin Loyd Jones sagt: „Das ist die Akropolis, die Festung des christlichen Glaubens, möglicherweise die gewaltigste und wichtigste Passage in der ganzen Bibel“

Das, was ich gerade gelesen habe, ist möglicherweise die wichtigste Passage in der ganzen Bibel. Hast du sie gelesen? Verstehst du sie? hast du darüber gebrütet? Denn hier finden wir die größte und überwältigendste Wahrheit. So viele Leute lesen das und das einzige, woran sie sich erinnern ist Römer 3, 23 ( „ermangeln der Herrlichkeit Gottes“ ) und doch ist – zumindest meiner Auffassung nach – diese Passage die wichtigste Passage in der ganzen Bibel. Und um das Kreuz Jesu Christi zu verstehen, müssen wir diese Passage verstehen.

Ich bin so unheilig und bin so ungerecht und bin so unverständig in den Dingen Gottes und schäme mich so.

Ich sagte: Meine Zuversicht, meine Freude und mein Friede kommen aus dem, was Gott FÜR MICH im vollbrachten Werk Christi GETAN HAT.

Weiterführend: Was hat Christus am Kreuz vollbracht?

Werd nicht „überzogen religiös“

„Ich will lachen und ich will einfach ein echter Mensch sein, nicht so eine Ikone falscher Frömmigkeit.“

Wieder, ihr seht, ich bin gerade dabei zu korrigieren bzw. bin es schon lange – folgender Ausschnitt ist nicht neu, aber vielleicht nicht so oft gesehen wie z.B. die „Shocking Message“ oder die „ten indictments“. Ich lege großen, sehr großen Wert auf Ausgeglichenheit. Das ist mir wichtig. Ich weiß, dass ich z.B. bei den übersetzten Predigten einen Schwerpunkt gesetzt habe und das auch sehr bewusst, ich möchte aber nicht, dass deswegen die andere Seite übersehen wird und man einen so verengten Horizont bekommt, dass man sowohl sich als auch anderen damit mehr Schaden zufügt als dass man tatsächlich hilft.


Vor ein paar Jahren, ich geb euch das mal als Beispiel, da nahm ich meine Frau mit mir an einen Ort, der sehr sehr streng war, das war in einem anderen Land, wo ich schon zuvor gepredigt hatte und Gott sehr gewirkt hatte und wir kamen gerade durch die Tür, da kam diese Frau direkt auf mich zu, wisst ihr, meine Frau Charo, sie zieht sich wirklich züchtig an, aber sie zieht sich einfach normal an, so ist es, sie trägt keine religiöse Tracht als sei sie eine Nonne, sie zieht sich einfach normal an. Und diese junge Dame kam her, und stellte sich mir in den Weg und sie sagte das auch direkt vor meiner Frau: Bruder Paul, du predigst mit solch einer Kraft Gottes auf deinem Leben und Gott und Gott wirkt durch dich so sehr, wie kannst du nur mit einer Frau verheiratet sein wie ihr? Nun, die Frau war eine junge Frau und sie war tatsächlich schon hübsch, nur hat sie sich selbst fast schon etwas hager gemacht, sie hatte so ein Kopftuch auf und lauter solche Sachen und sie sah einfach so, so bitter aus. Und meine Frau sagte, schlicht lächelnd und mit einem Augenzwinkern: „Hast du ein Foto von dir, bevor du gläubig wurdest?“ Und die Frau sagte: „Ja!“ Und Charo sagte: „Ich würde es gern sehen, hast du es dabei?“ – „hmm.. ja..?!?“ – „o.k., darf ich es sehen?“ – Und diese Frau öffnete ihren Geldbeutel und holte dieses Bild heraus und man sieht dieses lebhafte, wunderhübsche Mädchen lächelnd, ein klein wenig Make Up im Gesicht, gar nichts extravagantes und Charo schaute die Frau an und sagte: „Nun, ich hab dich lieber als Ungläubige“ und sie gab ihr das Bild zurück und sagte:“Was hat Jesus für dich getan? Alles, was ich hier sehe ist eine negativ eingestellte, kritische, hagere, freudlose Person, die vor mir steht. Ist es das, was Jesus für dich getan hat? Und ist es das, was Jesus der Welt geben will?“

Nun, der Punkt dabei, war dass diese Frau kam um Wahrheit, mutmaßliche Wahrheit zu verkündigen, aber diese sogenannte Wahrheit, die sie aussprach, die hatte keinen gute Frucht in ihrem Leben.

Seht ihr? Nun, ich mag nicht, was dieser Mann predigt, aber niemand hat mich je so sehr geliebt wie er. Niemand hat mir jemals so sehr gedient wie er. Das, was er über Familie sagt, das ist etwas daneben. Sagte der Diakon, das ist einfach zu extrem. Aber ein anderer Diakon sagt: Aber hast du jemals so eine Familie wie seine gesehen? Schau einfach mal, wie sehr sie sich zu lieben scheinen. Ich denke, dieser Typ ist einfach nur voll von einem Haufen heißer Luft. Aber er scheint doch um einiges höher zu fliegen als wir es tun. Versteht ihr, was ich sage? Wenn es wirklich wahr ist, was jemand sagt, muss es sich auch im Leben bestätigen und dann wird es gute Frucht bringen in deinem Leben. Und seid nicht so völlig kritisch eingestellt. Und seid nicht überzogen religiös.

Quelle: heartcry - Magazin

Ich werde damit abschließen. Was meine ich mit überzogen religiös? Wisst ihr, vor einigen Jahren, Jungs, da hab ich alle eingeschüchtert. Die ganze Zeit. Ich weiß, dass ich das gemacht hab. Alle hatten eine schöne Zeit miteinander und dann kam Paul Washer herein, der 683 Tage gefastet hatte und 20 Monate kein Wasser zu sich genommen hatte und in diesem Moment den Römerbrief auswendig gelernt hatte, und ihn diagonal zitierte. Er lächelte nicht und an Scherzen in seiner Gegenwart war nicht zu denken. Und alle im Raum waren eingeschüchtert. Bis ich merkte, das das ganze falsch war. Und jetzt sage ich, was erstaunlich ist: Ich hab mich einfach entschieden: Schau, ich werde den Herrn lieben, aber ich werde nicht versuchen, etwas bestimmtes zu sein. Und am wenigsten werde ich weiterhin Leute einschüchtern gehen. Und wisst ihr, was ich herausgefunden habe? Wenn mich viele dieser jungen Fanatiker und Glaubenseiferer kennen lernen, sind sie jetzt enttäuscht. Sie sind von mir enttäuscht. Denn sie wollen jemand, der völlig kritisch ist. Und sie wollen so sein. Was ich entdeckt habe, ist etwas vollständig anderes. ich möchte nicht irgend etwas mehr sein als ein menschliches Wesen, das ein Empfänger von Gottes Gnade geworden ist. Ich will fasten, aber ich will auch Ricky besuchen, wenn er diese köstlichen Rippchen macht und ich möchte so viele davon essen wie ich schaffe und wenn meine Frau ins Badezimmer geht um meiner kleinen Tochter die Windeln zu wechseln, dann will ich nochmal vier mehr von ihnen runterschlingen. Ich will lachen und ich will einfach ein echter Mensch sein, nicht so eine Ikone falscher Frömmigkeit.

Hinweise + Korrektur

So, mal kurz ein paar Worte zur aktuellen Situation. Ich hab zur Zeit ein großes Problem. Ich hab einige Projekte, die immer noch auf Eis liegen und die ich in den nächsten Wochen wahrscheinlich auch nicht gebacken bekomme, wenn ich realistisch bin.

Ich möchte nur mal betonen, dass das übersetzen einer Predigt und untertiteln eines Videos eine sehr zeitaufwendige Sache ist. Das macht man nicht nebenbei, man braucht wirklich viel Zeit und Geduld und muss sich auf diese Sache wirklich konzentrieren. Das wäre an sich nicht weiter tragisch. Aber nebenher schreiben mir laufend Leute E-Mails, die z.B. etwas wissen wollen, die mit mir diskutieren wollen, die irgendetwas möchten. Auch das ist nicht weiter tragisch. Aber auch das braucht viel Zeit und man macht auch das nicht nebenbei.

Nun, so kommt es, dass ich gerade schwer hinterher komme, mit dem Beantworten von Mails und ebenso schwer hinterherkomme, Projekte fertig zu stellen, die gerade – eigentlich schon halb fertig – brach liegen.

Also, es kann sein, dass manche Leute ziemlich lange auf eine Antwort warten müssen. Das ist nicht böse gemeint und hat nicht den Grund, dass ich sie vergessen habe, aber ich bin gerade ziemlich am Ende meiner Möglichkeiten und es geht halt nicht, ich werde nicht auf mein persönliches Bibelstudium verzichten und auf Zeit, die ich allein mit dem Herrn verbringen muss, um dafür irgend etwas anderes zu tun.

Jemand hat neulich scherzhaft gemeint: “Nun, scheint, dass du eine Sekretärin brauchst”

Das wäre ganz nett, ja. Nun, so weit dazu.

Eine andere Sache, die mir momentan etwas Sorgen macht, ist folgende:

Ich weiß, ich hab Videos, die besonders radikal sind, die eine sehr scharfe Linie ziehen und grundsätzlich ist das wichtig. Wir brauchen geistliches Unterscheidungsvermögen und wir müssen ungesunde und falsche Tendenzen auch identifizieren und mit ihnen umgehen können.

Aber ich hab so langsam die Befürchtung, dass sich manche Leute auf die “radikalen” Inhalte stürzen, ohne die rechte Liebe dafür zu haben. Ich fürchte, dass dahinter zum Teil nicht unbedingt Liebe als Hauptmotivation ist. Mir sind schon manche sehr unbarmherzige Leute begegnet, die predigen anderen einen Ruf zur Heiligung und Hölle und Verderben in einer derart lieblosen Weise, dass es sehr großen Schaden anrichtet. Ich möchte nicht, dass irgend jemand hier eine radikale Einstellung einnimmt, einfach deswegen, weil ihm bestimmte Missstände in der heutigen Christenheit ( als gesamtes ) sauer aufstoßen.

Man kann dabei einen richtigen Hass auf Menschen entwickeln, die nicht dem entsprechen, was man selbst für richtig hält. Und ich möchte nicht, dass das auch nur im Ansatz geschieht. Der Herr Jesus hat uns aufgefordert, für unsere Feinde zu beten, unsere Feinde zu lieben. Wisst ihr, was Liebe bedeutet? Liebe bedeutet, dass man für jemanden das Beste sucht, unabhängig davon, was es mich oder den anderen kostet.

Das Evangelium ist eine Botschaft der Gnade. Es ist eine frohe Botschaft der Gnade Gottes. Ja, auf dem  Menschen, der die Gnade verwirft, auf dem bleibt der Zorn Gottes, aber Jesus ist gekommen, auf dass jeder, der glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Und wenn das nicht unsere Botschaft ist, dann haben wir ein Problem. Wir müssen acht haben, dass wir nicht in eine gewisse Selbstgerechtigkeit verfallen, die zwar christlich ist, aber dennoch selbstgerecht, sondern wir dürfen nie vergessen, wo wir herkommen. Die Schrift sagt:

Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. ( Jesaja 53, 6 )

Wir waren allesamt auf Abwegen, wir waren allesamt auf unseren eigenen falschen und dummen Wegen, aber der Herr hat alle Schuld auf ihn, auf Jesus geworfen.

Vergessen wir das niemals, dass wir allein aus seiner Gnade gerettet sind und nicht aufgrund irgendwelcher Werke oder aus eigener frommer Kraft.

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Es gibt keine großen Männer Gottes, es gibt nur schwache und zerbrochene Männer eines großen und barmherzigen Gottes. Als ich jünger war dachte ich immer, wenn ich Männer betrachtete, die Gott benutzte, dass sie eine bestimmte geistliche Stufe erklommen hatten und weil sie diese Stufe erklommen hatten, Gott wirklich angefangen hatte, sie zu benutzen. Ich weiß, dass Gott mich benutzt habe, aber ich weiß, dass das alles Gnade ist.

Ich erinnere mich, wie ich vor ein paar Jahren predigte und es brach eine kleine Erweckung an der Uni aus und Menschen wurden gerettet und andere Menschen waren sehr wütend und warfen Wasserbomben auf mich, wenn ich über den Campus lief. Ich denke, das ist nicht so biblisch wie Steine, aber ich ziehe solche Wasserbomben natürlich den Steinen vor. Und deswegen dachte ein Gruppe von jungen Männern, ich sei der „Apostel“ Paulus. Und sie wollten mit mir nach Peru gehen und da bei mir sein.

Als sie Lima aus dem Flugzeug stiegen, dachten sie, ich sie der Apostel Paulus, als sie ungefähr einen Monat später wieder ins Flugzeug stiegen, beteten sie für meine Errettung.

Ich will nicht banal sein und sagen, dass wir nicht nach Heiligkeit streben sollten und Heuchelei ist ein Vergehen, dass die Seele verdammen wird. Aber Menschen sind Menschen und das ist alles, was sie je sein werden. Es gibt einen Lehrer, es gibt einen Vater und der Rest von sind Empfänger der Gnade. Deswegen liebe ich so den Apostel Johannes. Wenn er von sich selbst spricht, sagt er nicht „Der, der Jesus liebte“, denn das wäre ein großes Rühmen seiner selbst. Damit sagt man, dass man all die Gebote erfüllt hat. Er sagt: „Der, den Jesus liebte“. Ich nehme das mit Freude als einen ewigen Titel für mich an und möchte keinen anderen. „Der, den Jesus liebte“. Das ist alles, was wir je sein werden und es ist genug.

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Das ist in der Tat sehr wichtig:

Ein ernsthaftes Bemühen um Theologie, saubere Theologie kann zu Stolz und zu einer Art sektiererischer Einstellung anderen gegenüber führen, was dich kalt, richtend und kritisch werden lässt. Auf dieselbe Weise: Ein Verlangen nach Hingabe und Erkenntnis von Hingabe, kann dich dazu bringen zu denken: „Ich selbst bin hingegeben“ und dich dazu bringen anderen gegenüber kritisch und kalt zu sein, die das nicht sind. Ebenso, was ich heute morgen ansprach, die Ethik – wirklich ein Christus-ähnliches Leben zu führen, das kann dich zu einer sektiererischen Art von Lebensstil führen, in dem du kalt und kritisch bist. Denn bei allen drei Fehlern ist die Hauptlehre Christi verloren gegangen. Nämlich die der Liebe, welche alles zusammenhalten soll. Ich sag es so. Wenn deine Ansichten bzgl. der souveränen Gnade oder deine reformierten Ansichten dich nicht dazu bringen, die leidenschaftlich zu lieben, die dir in deinen Ansichten widersprechen, dann bist du ein wandelnder Widerspruch. Wenn deine Hingabe dich nicht dazu bringt, die zu lieben und denen zu dienen, die oberflächlich im Glauben sind, dann bist du ein wandelnder Widerspruch. Und wenn deine Ethik dich nicht dazu bringt, die leidenschaftlich zu lieben und besorgt zu sein um die, die gleichsam gesetzlos Leben, dann bist du ein wandelnder Widerspruch. Es ist so wichtig, das zu verstehen.

Und ich denke, das Ganze kann man letztlich darin zusammenfassen: Christus im Zentrum zu haben. ABER – schau dir einfach all die Gruben an, in die wir fallen können. Denn dann kommen die, die sagen, wir müssen Christus-zentriert leben und sie missbrauchen das Christus-Zentriert-Sein dazu, zu sagen, dass in der Schrift nichts wichtig ist als der Charakter Christi und das rettende Werk Christi – so konzentrieren sie sich auf die Christozentrik und darauf, für die Ehre Gottes zu leben doch – sie Leben ihr Leben völlig außerhalb von all den Anweisungen der Schrift. Es gibt überall Fallen.

Deswegen sagte ein Prediger, der eine Predigt über die Wahrheit hielt. Er sagte: Das ist wie auf einer Rasierklinge zu laufen, in der Wahrheit zu wandeln: Denn du kannst auf der einen Seite herunterfallen und du kannst auf der anderen Seite herunter fallen. Sehr, sehr wichtig.

Das Leben aushalten – Sinn im Leben

Arthur Ernest Wilder-Smith über die Notwendigkeit, Sinn in all dem zu sehen, was geschieht.

Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith
Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, weil wir wissen, daß die Trübsal Standhaftigkeit wirkt; die Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.

Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr werden wir nun, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorngericht errettet werden! Denn, wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. ( Römer 5, 1-11 )

Entweder oder?

Zuerst ein Zitat von Hans Peter Royer zum Thema Toleranz – nachfolgend ein Videoclip

Ich bin ja Bergführer, wie die meisten von euch wissen, mein ganzes Leben lang gewesen, mehr oder weniger, seit ich erwachsen bin, halt, als fünfjähriger noch nicht. Und als Bergführer ist eine Sache, die Aufgabe ist, die Leute gut rauf zu bringen und auch wieder möglichst gut runter zu bringen und dann Geld zu verlangen. Und dies war mein Job, für viele Jahre. Aber als Bergführer ist eines ganz klar: Wenn du dich mir anvertraust, ist Toleranz von meiner Seite keine gute Sache. Man lernt da gewisse Knoten und wie man Knoten macht und so.

Und es ist interessant, ich habe noch nie eine Debatte gehabt. Ich habe ihnen genau gezeigt wie man einen Knoten macht, an dem man hängt, wo das Leben dran hängt. Es gab noch nie eine Debatte, der gesagt hat: Hans-Peter es ist ja ganz gut, aber das ist mir zu eng, ich mach den Knoten ein bisschen anderes, weil der gefällt mir einfach so besser. Erstens hat es das noch nie gegeben und zweitens wenn es das geben würde, wäre ich wahrscheinlich sehr intolerant. Ich würde ihm sagen: Du machst den Knoten genauso wie ich dir gezeigt habe, denn sonst bist du erstens tot und ich im Gefängnis. Und beides will ich vermeiden. Das heißt: Da wo es um Leben und Tod geht, ist Toleranz eigentlich eine Gemeinheit oder Gleichgültigkeit.

( Hans-Peter Royer )


Er bricht nicht das geknickte Rohr

Dazu ein Artikel von Paul Washer aus dem Heartcry-Magazine ( war ein Wunder, dass ich das innerhalb von 2 Minuten fand, hab ja um die 50 verschiedene Ausgaben davon auf dem Rechner und hab dank des Herrn genau an der richtigen Stelle gesucht und sofort gefunden. Ich nahm mir mal die Freiheit, den glatt   zu übersetzen.

Eine Errungenschaft der Gnade

von Paul Washer

Ich war ein Farm-Junge im Süden von Illinois und Rogelio Acea war ein Rebell, der gegen Fidel Castro und gegen sein kommunistisches Weiterlesen „Er bricht nicht das geknickte Rohr“

Um SEINER großen Liebe Willen


Um SEINER großen Liebe Willen

Aber seht euch diese Stelle an, nicht nur, dass er einen Bund geschlossen hat, den Seinen Gutes zu tun, sondern seht hier auch – und ich möchte hier ein Wort etwas freier benutzen – Seht die Einstellung oder die Gesinnung Gottes, wenn er den Seinen Gutes tut. Seht, was er sagt. Vers 31, Kapitel 32: Ich werde an ihnen meine Freude haben, ihnen Gutes zu tun.   Seht ihr das? Das ist die Sprache eines Bräutigams, wenn er über seine Braut spricht.

Viele von euch jungen Typen sind nicht verheiratet, der glücklichste Moment eures Lebens wird sein, Weiterlesen „Um SEINER großen Liebe Willen“

Ohne SEINE Gnade besteht keine Hoffnung

Es ist sein Ziel, sich selbst zu verherrlichen, jedoch zur selben Zeit ist es sein Ziel seine Menschen zu lieben. Seine Barmherzigkeit und seine Gnade an ihnen zu demonstrieren. Wir werden eine Passagen ansehen, die sehr sehr wichtig sind heute und wir werden mit Psalm 44 beginnen. Psalm 44, Vers 26

Mache dich auf, uns zu helfen, und erlöse uns um deiner Gnade willen!

Und bevor wir uns den Kommentar ansehen, denke ich, dass hierzu etwas sehr Wichtiges zu sagen ist. Das ist kein langer Vers, der ist wie angehängt an das Ende eines Psalms, der nicht so bekannt ist. Und doch könnten wir uns hier niederlassen und für Tage hier bleiben. Und wenn wir im innern leidenschaftlicher und unsere Herzen wärmer wären, dann könnten wir hier ein ganzes Leben verweilen. Wir müssen immer vorsichtig sein, nicht einen Text einfach so zu überfliegen. Wenn wir einen Text studieren … Weiterlesen „Ohne SEINE Gnade besteht keine Hoffnung“