Kai Soltau – Sein Wort erweckt (Rückblick Evangelium 21)

Der erste Vortrag der Evangelium 21 Konferenz wurde von Kai Soltau gehalten. Er spricht anhand von Nehemia 8 davon, wie eine Reformation im Umgang mit dem Wort Gottes aussieht. Dabei macht er deutlich, was das sowohl für diejenigen bedeutet, die das Wort Gottes weitergeben als auch für diejenigen, die es hören. Dabei ist viel zu lernen, was unsere eigene Einstellung angeht. Mir blieb an der Predigt vor allem hängen, was in Nehemia 8, 8 nachzulesen ist:

Und sie lasen im Gesetzbuche Gottes deutlich und gaben den Sinn an, so daß man das Gelesene verstand (Nehemia 8, 8)

Gott will, dass wir sein Wort verstehen. Das bedeutet: Es braucht Menschen, die sein Wort verstehen, die bereit sind, es denen, die es nicht verstehen, zu erklären, so dass man den Sinn versteht. Denn wie soll man sein Leben an einer Botschaft ausrichten, die man nicht versteht? Wie soll man etwas tun, wenn man nicht weiß, was zu tun ist? Entweder tut man irgendetwas, aber wahrscheinlich nicht das richtige – oder man tut gar nichts. Wie soll man Trost finden, wenn man den Trost nicht sehen kann? Wie soll man glauben, wenn man nicht weiß, was und warum man es glauben soll? Wie soll man Hoffnung finden, wenn man den Grund dafür nicht sieht?

Die Predigt ist hier zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=OFlspe4qtKA

 

Religiös und doch verloren ( Zeugnis )

Artikel ursprünglich veröffentlicht am 30. August 2009, aber einfach, weil so manches unter der Menge an Material verschütt geht, hole ich den Artikel+Video dann mal wieder hoch. Für die einen zum Lesen, für die anderen zum ansehen. Demnächst erscheint auch ein frisch übersetztes Zeugnis.

Findet man unter diesem Link als Text in PDF-Form zum download!

https://lannopez.files.wordpress.com/2010/10/rc_religioes_und_doch_verloren.pdf

Religiös und doch verloren? ( Zeugnis )

Zeugnis von Richard.
Durch Gottes Gnade gerettet im Alter von 72 Jahren.

Ich heiße Richard und 81 Jahre alt durch Gottes wunderbare und unfassbare Gnade und das wunderbare daran ist, dass er mir nicht nur bisher 81 Jahre zu leben gab, sondern mich auch in guter Gesundheitsverfassung erhalten hat. Körperlich, mental und hoffentlich in Geist und Wahrheit, Erkenntnis, Liebe und in Christus wachsend. Und an diesem Punkt hier muss ich mit allem Ernst und Ehrfurcht sagen, dass ich mit Christus gekreuzigt worden bin, nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. ( Galater 2, 20 )

Ich muss sagen und zugeben, dass ich ein Sünder bin, der durch Gnade gerettet ist, ich lebte eine lange Zeit für viele Jahre in der Kirche, schon von Anfang an, als ich ein kleines Kind war, kann ich mich erinnern, wie ich auf dem Boden vor meinen Eltern in einer großen charismatischen Kirche schlief, wo es ein Gestampfe und Geschrei und Lobpreis gab, meine Tante Lolita hämmerte auf dem Klavier und es wurde in fremden Zungen gesprochen und ich hab mich da Sonntag Abends dort in der Kirche zum Schlafen gelegt und manchmal dachte ich, dass das kein Ende hat, die Leute gingen nicht nach Hause, sondern diese Gottesdienste gingen sehr lange. Und da haben meine Eltern auch geheiratet und das sind meine Wurzeln. Nach einer Weile Weiterlesen „Religiös und doch verloren ( Zeugnis )“