Märtyrertum und Mission (David Platt)

Auf der diesjährigen, im Frühjahr stattfindenden Gospel Coalition Conference hielt David Platt den die Konferenz abschließenden Vortrag. Er schildert darin, was die Reformatoren in England dazu bewegte, ihr Leben hinzugeben. Viele von ihnen wurden unter der Queen Mary (auch bekannt als „Bloody Mary“) auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Platt stellt die Frage: Warum wollten diese Reformatoren lieber sterben als ihren evangelischen Glauben aufzugeben? Er fragt weiter: Was können wir von ihnen lernen? Diese Predigt hat es in sich. Nur wenige Predigten haben mich so getroffen wie diese Predigt.

Die Predigt gibt es als .PDF unter folgendem Link nachzulesen:

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/05/dp_maertyrertum-und-mission.pdf

Gesehen: Strange Fire Conference zum kostenlosen Download

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„Grace To You“ stellt die  Vorträge der „Strange Fire Conference“ unter folgendem Link kostenlos zum Download oder Anhören bereit, teilweise kann man die Vorträge bereits auch schon als Video ansehen. Angetan haben mir es vor allem die Vorträge von Phil Johnson und Steve Lawson, die ich weiter unten im Beitrag verlinken werde.

Die Vorträge werden von Grace To You wohl auch noch auf Deutsch zugänglich gemacht. Wenn es soweit ist, will ich hier einen Hinweis geben.

Sehenswert:

Alle Vorträge findet man hier (sowohl in high als auch in low quality):

http://www.gty.org/resources/sermon-series/325/

Gesehen: Videos auf ‚Soulsaver TV‘ -> 10 Fragen an John Lennox

Auf dem Youtube-Kanal von soulsaver.de (bzw. gott.de etc.) findet man so manch interessantes Video, eines davon von nennt sich „10 Fragen an John Lennox“, der Professor für Mathematik an der University of Oxford ist. Eine Video-DVD von ihm habe ich ja auch schon im Blog vorgestellt (siehe hier: https://unwisesheep.org/2009/11/18/der-neue-atheismus-vortrage-von-john-lennox/)

Auch sehenswert der Vortrag von Prof. Dr. Scherer

Evolution zwischen Wissenschaft und Weltanschauung

 

Buch: Ach Herr, wie lange noch? (Donald A. Carson)

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Das Buch „Ach, Herr, wie lange noch?“ von Donald A. Carson trägt den Untertitel: „Gedanken über das Leiden und andere Nöte“. Das Buch versteht sich weniger als ein Seelsorgewerk für akute Begegnungen mit Leid, ist aber für Christen geschrieben, damit sie auf Leid, das auch in ihrem Leben und in dem ihrer Lieben eines Tages kommen wird, besser vorbereitet sind. Carson versucht dabei nicht einmal so sehr, Weiterlesen „Buch: Ach Herr, wie lange noch? (Donald A. Carson)“

Rosaria Butterfield: Homosexualität und Christlicher Glaube

Alternativ auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=D6yrb28fz_4

Dieser Beitrag hier soll nicht plakativ rüberkommen. Es geht hier um Rosaria Butterfield, die eine ungewöhnliche Geschichte hinter sich hat. Im obigen Video erzählt sie – sehr komprimiert – wie sie zum Glauben an Jesus Christus fand. Das Ungewöhnliche dabei ist, dass sie sich als Lesbe  zuvor sehr bewusst für die Rechte von Schwulen und Lesben eingesetzt hatte und ideologisch somit völlig anders geprägt war als sie nun ist. Es geht hier um den Konflikt von verschiedenen Weltanschauungen, den ich an diesem Beispiel durchaus sinnvoll aufgezeigt finde.

Das Skript zum übersetzten Video findet sich hier:

https://lannopez.files.wordpress.com/2013/03/rosaria-butterfield.pdf

Zum Vertiefen:

Hier noch die Frage und Antwort-Session (Englisch, 90 Minuten)

http://www.youtube.com/watch?v=L-AQlrcTr5w

Ein Interview (ca. 60 Minuten):

http://www.youtube.com/watch?v=kQ_YI6INTQU

Das Buch zum Beitrag:

secret-thoughts

 

Hatte Jesus eine Frau? Ein Kommentar von James White

Ein Kommentar von James White zu den neuerlichen „Sensationsmeldungen“ zum Thema: „Hatte Jesus eine Frau?“ (siehe verlinkter Spiegel-Artikel)

James White wird übrigens Freitag Abend in Berlin einen Vortrag halten.

https://unwisesheep.org/2012/09/07/hinweis-james-white-in-d/

Im Original ist der Kommentar nachzulesen: http://aomin.org/aoblog/index.php?itemid=5240

Jetzt kommt – wieder einmal – eine neue Runde von „Die Geschichte von Jesus in der Bibel ist Quatsch, und all die Christen damals haben allerlei unterschiedliches Zeug geglaubt, so dass es aussichtslos ist, irgendwas klares zur Person Jesu erfahren.“ Das geht ein paar Monate bis es ausgelutscht ist, nur um dann wieder von einem neuen Buch, neuem Film oder einer neuen tollen Entdeckung wieder aus der Versenkung gehoben zu werden. Für all die jungen Leute, die diese Weiterlesen „Hatte Jesus eine Frau? Ein Kommentar von James White“

Evangelisationsmethoden (Paul Washer)

Ein Bruder hat mir vor mehr als einem Monat eine Übersetzung zukommen lassen zu einer 27-minütigen Passage aus einem Vortrag von Paul Washer, den er 2008 auf der Deeper Conference in Atlanta gehalten hat. Diese hat es jetzt in Form von Untertiteln in das zugehörige Video geschafft. Wann immer ich zur Thematik Evangelisationsmethoden und zu Predigten komme, die Paul Washer in Amerika gehalten hat, bin ich etwas vorsichtig, weil die Situation in Amerika nicht 1:1 auf Deutschland übertragbar ist. Trotzdem mag es auch in Deutschland Ähnlichkeiten geben – mir sind sie eine Zeit lang sehr häufig begegnet, aber zur Zeit begegnen sie mir relativ selten, auch, weil sich mein Umfeld verändert hat.
Das nur zum Einstieg. Was Paul Washer im Video sagt, das ist nicht neu, zumindest nicht, wenn man den Blog hier schon eine Weile verfolgt und z.B. bereits Predigten wie die folgenden verlinkten Predigten gesehen hat, die auch alle in den USA gehalten wurden. Ich gebe das zu bedenken, denn wenn Paul Washer in Europa auf Reisen ist, predigt er – meines Erachtens – zurecht – anders.

Shocking Message

Nachfolge

10 Anklagen an die moderne Kirche

Was aber am Video durchaus sinnig ist, ist, dass es sehr prägnant darstellt, was die Problematik einer oberflächlichen Evangelisationsmethodik ist, die besonders bei gängigen Großveranstaltungen zum Tragen kommen kann, die es nicht nur in den USA gibt.

(auf youtube)

Ich habe den Text in eine PDF gepackt.

Examining The Sinner´s Prayer mit deutscher Übersetzung

Zusätzlich möchte ich auf ein Video verweisen, das genau im selben Zusammenhang steht und beispielhaft darlegt, wie jemand besser unterwiesen werden kann, was den Glauben und das Heil angeht:

https://unwisesheep.org/2012/07/28/die-geschichte-eines-sterbenden-mannes/

Die Geschichte eines sterbenden Mannes

Paul Washer erzählt hier von einem evangelistischen Gespräch mit einem Mann, den er in Kanada traf, der noch nie zuvor eine Kirche von innen gesehen hatte. Hier geht es darum, dass man dann nicht oberflächlich wird, sondern jemanden bei seiner Suche nach Gott wirklich aktiv unterstützt. Ich verlinke das Video mit einem Beitrag zum Thema „Evangelisationsmethoden“ – ebenfalls von Paul Washer.

Hier der Link zum Artikel „Evangelisationsmethoden“

https://unwisesheep.org/2012/07/28/evangelisationsmethoden-paul-washer/

Umgang mit Leid (Predigt gehalten von James White)

James White spricht hier von seinen Erfahrungen als Krankenhaus-Seelsorger und seinem Umgang mit erlebtem Leid – anhand reformierter Theologie. Der Vortrag stammt aus der Reihe „Practical Implications of Reformed Theology“ (inzwischen sind die Vorträge nicht mehr online, daher habe ich den Link entfernt)

Alternativ auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=sBMik6vhyfY

Eine PDF mit dem deutsch übersetzten Text der Predigt findet sich hier:

https://lannopez.files.wordpress.com/2011/12/jw_umgang-mit-leid2.pdf

(rechtsklick und speichern unter)

James White hat auch ein Buch verfasst mit dem Titel:

„Grieving, our path back to peace“

http://www.amazon.de/Grieving-Peace-Crisis-Points-ebook/dp/B0031ERW5S/

Spurgeon über „Wahrheiten, die geglaubt werden müssen“

Einen Interessanten Beitrag, las ich gerade wo und hab ihn nun hier rein kopiert, da sich hier im Blog nimmer viel tut. Kirchengeschichtlich ebenso interessant  wie zeitkritisch – damals wie heute.

Wahrheiten, die geglaubt werden müssen

Eine gegenwärtig in die Mode gekommene Art, die göttliche Wahrheit zu verdrehen und es allen recht zu machen

Charles Spurgeon

Es gibt eine Reihe von Wahrheiten, die geglaubt werden müssen; sie sind grundlegend für das Heil, und, sofern sie nicht mit ganzem Herzen angenommen werden, wird die Seele ruiniert werden. Nun in der Urgemeinde sagten die Heiligen nicht, wie die Scheinheiligen von heute es tun: „Wir müssen sehr barmherzig sein und dem Bruder seine Meinung lassen; er sieht die Wahrheit von einem anderen Standpunkt und drückt diese mit anderen Worten aus, aber seine Meinung ist ebenso gut wie unsere, und wir dürfen nicht sagen, dass er sich im Irrtum befindet.“

Das ist eine gegenwärtig in die Mode gekommene Art, die göttliche Wahrheit zu verdrehen und es allen recht zu machen. Auf diese Weise wird das Evangelium abgewertet, und ein „anderes Evangelium“ wird verkündigt. Ich würde gerne den modernen, toleranten Geistlichen fragen, ob es eine Lehre irgendeiner Art gibt, für die der Mensch bereit sein müsste, sich verbrennen zu lassen oder für sie ins Gefängnis zu gehen. Ich glaube, dass sie keine Antwort darauf hätten, denn wäre ihre Weitherzigkeit korrekt, dann wären die Märtyrer Toren höchsten Grades… Für sie ist Schwarz und Weiß die gleiche Farbe, sofern man sie nur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Ja und Nein sind ihrer Meinung nach ebenso gleich. Ihre Theologie verändert sich wie Goodwin Sands [Sandbänke im Kanal für Dover, berüchtigt für Schiffbrüche], und sie betrachten Standhaftigkeit als Scheinheiligkeit. Irrtümer und Wahrheit sind im Kreise ihrer Barmherzigkeit ebenso miteinander vereinbar.

Die Apostel betrachteten den Irrtum nicht auf diese Weise. Sie rieten nicht zur weitherzigen Barmherzigkeit gegenüber der Falschheit oder bezeichneten den Irrlehrer nicht als einen Mann tiefer Gedanken, dessen Ansichten „erfrischend originell“ waren; noch weniger äußerten sie einen so bösen Unsinn über die Möglichkeit, den Glauben in ehrlichem Zweifel zu leben. Sie glaubten nicht daran, dass man durch Zweifel zur Rechtfertigung kam, wie unsere Theologen es tun; sie zielten auf die Umkehr des irrenden Bruders, sie behandelten ihn als eine Person, die bekehrt werden muss; und sie sahen in ihm auch einen Menschen, der, sofern er sich nicht bekehren würde, seine Seele dem Tod preisgeben würde.

Es gab nicht so viele oberflächliche Leute wie unsere kultivierten Freunde der „modernen Schule“, die letztlich gelernt haben, dass die Göttlichkeit Christi in Frage gestellt werden kann, das Werk des Heiligen Geistes ignoriert werden kann, die Inspiration der Schrift verworfen werden kann, der Erlösung kein Glaube geschenkt werden kann und die Wiedergeburt verworfen werden kann, und doch kann dieser Mann, der alle diese Dinge tut, als guter und sehr frommer Gläubiger gelten!

Charles Spurgeon, The Soul Winner, Kapitel 15.

Siehe auch: