Earnestly Contending for the Faith: Antinomianism, Legalism, Relativism

Weil ich auch die nächste Woche voraussichtlich keine Zeit für eigens erstellte Beiträge finden werde, hier ein Verweis auf drei sehr interessante und hörenswerte (!) Vorträge von James White, leider nur in englischer Sprache.

Und zwar laufen diese Vorträge unter dem Titel

„Earnestly contending for the faith“ (Ernsthaftes Ringen um den Glauben)

Earnestly contending for the faith 1: Antinomianism (MP3)

Earnestly contending for the faith 2: Legalism (MP3)

Earnestly contending for the faith 3: Relativism (MP3)

Wären natürlich auch sehr interessant zum Übersetzen, aber dazu fehlt mir schlicht die Zeit. Weitere / Ähnliche Beiträge finden sich hier

 

Verfolgung von Christen / Petition

Ich wurde gebeten, dies weiterzuleiten und habe es auch noch ins Deutsche übersetzt. Es geht um eine Petition für eine verfolgte Christin in Pakistan, die von der Organisation „Voice of the Martyrs“ (Hilfsaktion Märtyrerkirche) ins Leben gerufen wurde. Voice of the Martyrs wurde Ende der 60er Jahre von Pastor Richarrd Wurmbrand gegründet. Der Fall dieser Asia Bibi wurde auch in deutschen Medien diskutiert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Asia_Bibi

Zur Seite der Petition:

http://www.callformercy.com/

“Unser Christus opferte sein Leben am Kreuz für unsere Sünden … unser Christus lebt”

Asia Bibi, Ehefrau und Mutter, gebrauchte diese Worte um ihren Glauben gegenüber spottenden Kollegen zu verteidigen, die sie versuchten, zum Islam zu konvertieren. Später wurde sie der Gotteslästerung überführt und zum Tode verurteilt.

In Pakistan haben mehr als 150,000 Christen eine Petition unterschrieben, die Gerechtigkeit für Verfolgungsopfer, eingeschlossen Asia Bibi, fordert. Nun kannst du zusammen mit der Organisation „The Voice of the Martyrs“ (in Deutschland: „Hilfsaktion Märtyrerkirche“  ) und jenen pakistanischen Brüdern und Schwerstern einen Aufruf zur Gnade tun. Wir hoffen, 1 Million Unterschriften zu sammeln für unsere Schwester Asia, die nun im Gefängnis sitzt und darauf wartet, dass das oberste Gericht von Lahore ihren Einspruch verhandelt.

Leitet auch eure Freunde auf die Seite www.CallForMercy.com , damit sie ihre Namen auch in der Petition eintragen können. Voice of the Martyrs wird diese Petition, mitsamt der Liste aller Unterzeichner der pakistanischen Botschaft in Washington DC einreichen.

Siehe auch:

Siehe auf jeden Fall auch:

http://setzdichein.de/

Der manipulative Aspekt der Medien (Francis Schaeffer)

Ich habe hier auf Lane Chaplins Youtube-Kanal einen sehr interessanten Clip von Francis Schaeffer gefunden – leider nur in Englischer Sprache, aber sehenswert. Es wird hier zwei mal dieselbe Begebenheit gezeigt, jeweils aus anderer Perspektive und jeweils unterschiedlich geschnitten. Solches kann nicht nur mit dem Medium Film, sondern zu einem gewissen Grad im Grunde mit jedem Medium getan werden und es ist gut, nicht all zu naiv mit den verschiedenen Medien, die wir gebrauchen, umzugehen und sich bewusst zu sein, dass das, was einem gezeigt wird, nicht wirklich die Realität darstellen muss. Gedruckt lassen sich Lügen sicher leichter verbreiten, aber gerade mit dem Medium „Fernsehen“ bzw. „Film“ kann man, wenn man es geschickt anstellt, die Tatsachen so verdrehen, dass man weniger merkt, was manipuliert ist, schließlich meint man ja, die Begebenheit mit seinen eigenen Augen zu sehen.

Zu bedenken dabei ist natürlich, dass die Kamera immer nur einen kleinen Ausschnitt filmt und nie alles, was man vielleicht auch sehen müsste, um eine Begebenheit richtig zu deuten. Diesem Phänomen sind wir als Menschen auch ohne Fernsehen und Presse und Internet ausgesetzt, einfach, weil unser Körper die Welt auch nur in begrenztem Ausmaß wahrnimmt und wir eben schlicht vieles nicht wissen und deswegen immer wieder zu Fehlern in unserer Wahrnehmung neigen.

Dieser Clip stammt aus der Dokumentations-Serie mit Francis Schaeffer namens Weiterlesen „Der manipulative Aspekt der Medien (Francis Schaeffer)“

Atheist Christopher Hitchens darüber, ein Sklave zu sein (James White)

Christopher Hitchens, Autor von Büchern, wie „Der Herr ist kein Hirte – Wie Religion die Welt vergiftet“ – hält immer wieder Vorträge über seinen Atheismus und seinen Antitheismus, in denen er seine Abscheu der Vorstellung gegenüber ausdrückt, dass es einen Gott gibt. Bevor ich hier auf James Whites kurzen Clip verweise, möchte ich noch einmal an die DVD erinnern von John Lennox, die sich mit dem neuen Atheismus auseinandersetzt, den Christopher Hitchens zusammen Richard Dawkins und Co. vertritt, die ich bereits im Blog vorgestellt habe (aufs Bild klicken)

Hitchens wollte sogar 2010 eine Debatte mit James White führen, musste aber aufgrund seiner Krebserkrankung (Speiseröhrenkrebs) absagen. James White geht hier nun in diesem kurzen Clip auf Hitchens Aussagen ein, der mitunter auch den biblischen Gott mit dem Dikator aus Nordkorea vergleicht und antitheistisch rigoros die Existenz eines Schöpfers bestreitet. James White legt hier nur ein paar Gedanken als Christ dar, ohne jetzt systematisch auf alles Gesagte einzugehen und es zu beantworten.

Ich möchte es fortsetzen, auf einige der Kommentare zu antworten, die Christopher Hitchens in einer Debatte mit Frank Turek gegeben hat bzgl. des Themas der Existenz Gottes. Wir haben uns bereits in einem früheren Video angeschaut, was wir als „Hitchens-Frage“ bezeichnen könnten. Nun möchte ich, dass wir uns einige Kommentare Hitchens anschauen bzgl. der Idee, ein Diener, ein Sklave Gottes zu sein, wenn wir tatsächlich seine Geschöpfe sind. Lasst uns ansehen, was Hitchens hier sagt.

Ausschnitt aus einem Video von Christopher Hitchens:

„[…] Das Denken, der gesunde Menschenverstand, der vernünftige Anstand rebellieren gegen diese im Kopf von Gläubigen geschmiedete Fessel, wie ansprechend und humorvoll diese Fessel auch dargestellt werden mag. Die Idee einer Hölle Weiterlesen „Atheist Christopher Hitchens darüber, ein Sklave zu sein (James White)“

Demut und Arroganz

Folgendes Video habe ich in einem anderen deutschen Blog gefunden. Es handelt sich um ein Interview mit Doug Wilson, von dem ich bisher kaum etwas gehört habe und insofern nicht allgemein empfehlen mag, aber er setzt sehr interessant an, wie er auf die gegenwärtige Diskussion um Rob Bell zu sprechen kommt. Ein deutsch untertiteltes Video wird es nicht geben, lediglich eine Übersetzung des gesprochenen Textes. In dem Video weist er darauf hin, dass es recht unsinnig ist, sich selbst mit all seinen Fragen, Zweifeln und Gedanken zum Zentrum des Universums zu machen und gleichzeitig zu behaupten, man sei besonders demütig.

Frage an Doug Wilson:

Wie antwortest du Kritikern, die christlichen Führungsgestalten wie Dir, Piper und anderen, die Rob Bell mit Nachdruck widersprechen, vorwerfen, Arroganz zu zeigen, indem ihr das tut?

Antwort von Doug Wilson:

Ich würde folgendermaßen antworten. Und das ist auch wichtig, wenn jemand den gegenwärtigen Evangelikalismus in Nordamerika [und im weiteren auch überhaupt im Westen] verstehen möchte. Jesaja 5, 20 sagt: „Wehe, denen die Gutes böse nennen und Böses gut. Die Licht mit Finsternis ersetzen und Finsternis durch Licht, die Süßes bitter nennen und Bitteres süß“.

Hier wird ein „Wehe“ denen ausgesprochen, die moralische Maßstäbe auf den Kopf stellen.  In unserer Generation haben wir die Definitionen von Arroganz und Demut auf den Kopf gestellt. Man könnte hier fast von einem „Foto-Negativ“ sprechen, bei dem ja alle Farben invertiert sind. Ein Beispiel: Man denke an einen Führer einer Mega-Kirche, der vor eine Menge Leute tritt und eine Rede hält, den Leuten schmeichelt,  Witze  macht und von sich selbst geschlagene 20 Minuten lang  erzählt. „Ich hab dieses erlebt, bin mit meiner Frau an jenen Ort gegangen, habe mit meinem Hund dies und jenes getan…“ – Wenn er also geschlagene 20 Minuten von sich selbst erzählt, dann denkt jeder, der dann nach der Rede den Saal verlässt: „Was für ein transparenter Mensch! Was für ein demütiger Mensch!“

Warum denken die Zuhörer, dass er so demütig ist? Nun, weil er die ganze Zeit von sich selbst erzählt hat. Wenn ein anderer Mann – nehmen wir den berühmten Prediger John Knox – auf die Kanzel geht und predigt: „So spricht der Herr, der Allmächtige, der Herr der Herrscharen […]“ und somit Gottes Wort verkündigt und eine Botschaft predigt, die auch wahr wäre, wenn er als Prediger niemals geboren worden wäre – und seine Existenz, Gefühle und Hoffnungen für seine Botschaft völlig irrelavent wären, weil er einfach den Text der Schrift predigt – DANN würden alle sagen: „Was für ein arroganter Mann! Denn er hat nicht einmal auf sich selbst Bezug genommen. Alles, was er getan hat, war über Gott zu sprechen und über die Bibel“

Wir leben in einer Zeit, in der es als arrogant betrachtet wird, ein Wort in den Mund zu nehmen, das Gott gesprochen hat. Wenn man sich aber achselzuckend gibt, seine eigenen Zweifel, Unsicherheit und Fragen zum Zentrum des Universums macht, gilt das als demütig. Es gibt nur eines, was man solchen Leuten sagen kann, nämlich: Weiterlesen „Demut und Arroganz“

Eine Grundlage für Moral?

Folgendes Video entstammt aus James Whites Radio-Sendung „The Dividing Line“, wo er immer wieder auf verschiedendste aktuelle Themen zu sprechen kommt, die besonders mit dem christlichen Glauben und Weltbild in Zusammenhang stehen. Vor kurzem kam er auch auf ein Buch von Dr. Michael L. Brown zu sprechen (A queer thing happened to America), der in diesem die Geschichte der Homosexuellen-Bewegung in den USA betrachtet hat und aufzeigt, was noch in nächster Zeit aus dieser Richtung zu erwarten ist. Weiterhin verteidigt Brown die traditionelle Auffassung von Familie, die ja immer mehr in der westlichen Gesellschaft in Frage gestellt wird. Brown hat sich dazu auch an einer öffentlichen Debatte beteiligt, in der er gegen einen Vertreter der anderen Seite antrat.

Dr. Brown

In der jüngsten Sendung der „Dividung Line“ nahm eine Anruferin nun Bezug auf die Aussage von James White, dass bereits Kindergartenkindern Homosexualität nahegebracht wird, was er als „Indoktrinierung“ bezeichnete.

Die nun folgende Diskussion mag zwar nicht völlig repräsentativ sein, aber sie legt so Manches offen. Ich sehe das als Fortsetzung zu den Beiträgen in letzter Zeit: Worin Gründen wir unsere Moral, unsere Ethik unsere Weltanschauung? Und welche Konsequenzen Weiterlesen „Eine Grundlage für Moral?“

3. Betanien-Konferenz

3. Betanien-Konferenz

http://www.betanien.de/verlag/material/material.php?id=128

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1. Thorsten Brenscheidt:
Neue Trends in Gemeinden – Ursachen und Folgen. Wie gehen wir damit um?

(mp3)

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2. Martin Erdmann:
Die systematische Verführung durch die evangelikale Machtelite

(mp3)

Dazu die Fragenbeantwortung

(mp3)

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3. Hans-Werner Deppe:
Die Stimme des Hirten: Wegweisung durch ein klares Evangelium

(mp3)

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4. Dirk Noll:
Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre!

(mp3)

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Vorabendvortrag von Hans-Werner Deppe:
Der Tempel aller Zeiten – irdisch oder himmlisch?

(mp3)

Hier noch MP3 Downloads zu den vorigen Betanien-Konferenzen, die sich durchaus lohnen.
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Downloads von der 2. Betanien-Konferenz 2010:

Martin Erdmann: Die Gemeinde – menschliches System oder erwähltes Volk?
MP3 | Skript

Tim Kelly: Erwählung und Gemeindebau in den Paulusbriefen
MP3 | Handout

Tim Kelly: Erwählung und Gemeindebau in der Apostelgeschichte
MP3 | Handout

Joachim Schmitsdorf: Finneys Verführung
MP3 |

Hans-Werner Deppe: Welches Evangelium verkündigen wir – und wie?
MP3 | Stichwort-Skript

Zusatzvortrag:

Martin Erdmann: Wohin führt die Währungskrise? Die neue Weltordnung der Technokraten.
MP3 | Skript

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Downloads von der 1. Betanien-Konferenz 2009:

Martin Erdman (Heiligungsbewegung, Selbstvergottung)
MP3 | Skript
(Bitte bedenken Sie beim Hören, dass Martin Erdmann gesundheiltlich stark beeinträchtigt war)

Ronald Senk (Wort Gottes & Heiliger Geist)
MP3 | Artikel zum Vortragsthema

Hans-Werner Deppe (Gottes Reden und Handeln)
MP3 | Skript mit Ergänzungen

Joachim Schmitsdorf (Gesundes Bibelstudium)
MP3 | Skript

Mehr ( passend zum Inhalt der Vorträgen der beiden Konferenzen ) :

Presuppositional Apologetics

http://carm.org/presuppositional-apologetics


Bevor wir weitermachen. Ein Bruder kam mit einer Frage: Weißt du, es gibt einiges an Religionen und Glauben auf dieser Welt und wir sollten die Hoffnung, die in uns ist, darlegen können. Und wenn wir sagen, dass „unser“ Gott Licht ist, dann sagen sie, dass ihr Gott Licht ist. Wenn ihr sagen, dass das Leben in IHM ist, dann sagen sie, dass das Leben ihn ihrem Gott ist. Und wir sind definitiv in einer ziemlich pluralistischen Gesellschaft in einer pluralistischen Zeit. Es ist nicht, wie wenn man des Evangelium in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts predigt in einer Gegend, wo man nichts anderes kannte. Wir können uns da den ganzen Tag die Köpfe einschlagen. Du setzt dich zum Beispiel mit einem Mann und dem Quran hin. Und du sitzt da und argumentierst hin und her, welches Buch jetzt das richtige ist, welches das älteste, welches das was weiß ich und was weißt du ist. Ich denke, was du da wahrscheinlich tust, ist in eine hitzige Debatte vom Zaun zu brechen, indem du viele, einfach schlicht intellektuelle Argumente benutzt. Und wenn du das tust. Mit Illustrationen, Geschichtsfakten und allem möglichen, dann verkündest du eben nicht: So spricht der HERR! Da ist nicht die Kraft, die aus der Schrift kommt.

Was ich denke, dass es sehr sehr hilfreich ist, ist einer Sache zu folgen, die Spurgeon sagte vor vielen, vielen Jahren. Und er sagte ungefähr: Du musst einen Löwen nicht verteidigen, lass den Löwen einfach aus dem Käfig und er wird sich selbst verteidigen. Es ist ebenso mit der Schrift. Ich mag mich gern hinsetzen und jemandem sagen: Erzähle mir das Erste, was du mir über deinen Gott erzählen kannst. Erzähle mir das wichtigste, das was du mir am meisten über deinen Gott erzählen willst.Lass sie mir über ihren Gott erzählen. Und ich sage ihnen, was die Bibel sagt über den Gott Israels! Und dann lass ich sie das nächste erzählen, was sie über ihren Gott erzählen wollen. Und dann erzähle wiederum ich ihnen, was ich ihnen zu sagen habe.Und ziemlich schnell werden wir vor allem eines sehen: Den majestätischen Blick, den die Schrift auf den einzig wahren Gott hat im Gegensatz dazu, was diese Person einem erzählen wird. Und was ihr dabei tut: Ihr streitet nicht darüber, wer den wahren Gott hat, ihr haut euch nicht mit intellektuellen Argumenten darüber, welches Buch das Älteste ist oder am Vertrauens würdigsten ist. Du verkündigst einfach dieser Person, was die Bibel über Gott sagt. Und Gott hat versprochen, diese Proklamation zu segnen. Durch das Wirken seines Geistes.

Seht ihr, was ich sage? Lasst mich euch ein anderes Beispiel geben. Ich kann den ganzen Tag mit einer Person diskutieren, die einfach sagt, dass sie nicht glaubt, dass Jesus Gott ist. Oder: ich glaube, dass Jesus einfach nur ein normaler Prophet ist. Ich kann dann alle möglichen Dinge sagen und argumentieren oder ich kann einfach dieses Buch öffnen und sagen: Nun, o.k., aber würdest du mir erlauben zu sagen, was die Bibel darüber sagt, wer Jesus ist? Und man fängt einfach an, Christus zu verkündigen. Wenn jemand anfängt, über die Bibel zu streiten und sagt: ich glaube nicht, dass sie Gottes Wort ist. Was ist die beste Weise, dem gegenüber zu treten? Natürlich, wenn sie mit einer Behauptung kommen, da seien allerlei mögliche Widersprüche in der Bibel, dann sage ich: O.k., ich würde die gerne kennen lernen, zeig sie mir. Nun, aber wenn sie einfach nur wissen wollen, warum ich glaube, dass die Bibel, das Wort Gottes ist, dann sag ich etwas sehr einfaches. Weil ich sie gelesen habe. Und als ich sie las, sah ich, dass es sich um ein Buch handelt, wie es kein zweites gibt. Die Dinge, die sie sagt, ihre Wahrheiten, was sie über den Menschen sagt, was sie über Kultur sagt, was sie über das Böse sagt, alles in ihr zeugt von ihrer Wahrheit.

Seht ihr, es gibt Männer, die so brillant in einer Diskussion sind, dass sie mit jedem hier diskutieren könnten, der hier heute in diesem Raum sitzt und die würden die Diskussion darüber gewinnen, dass zum Beispiel ein Mann namens Marc nicht existiert. Ich meine, es gibt Männer, die können intellektuell so mit dir ringen, dass sie die Diskussion gewinnen, dass Marc nicht existiert, aber wir entscheiden den Streit für uns, wenn wir Marc einfach ins Zimmer holen. So ist das auch wenn wir diskutieren.

Ich hab Christen gehört, die sich auf eine Diskussion mit Atheisten einlassen und ein Atheist fragt sie das: Wenn ich beweisen kann, dass Gott nicht existiert, wenn ich diese Diskussion gewinnen kann, wirst du dann deinen Glauben an Gott aufgeben? Und ich habe es christliche Apologeten gut meinend antworten hören: Ähh… Ja. Das ist das Absurdeste, was du jemals sagen kannst. Denn was du im Grunde sagst, ist einfach das: Wenn du klüger bist, als ich es bin und du meinen Intellekt schlagen kannst, dann werfe ich meinen Glauben weg. Nun, ich würde so antworten: Wenn du klüger bist als ich es bin und mich in einer Diskussion besiegst, dann werde ich immer noch nicht meinen Glauben an Jesus Christus wegwerfen, denn mein Glaube an Jesus Christus basiert nicht auf meiner Fähigkeit ihn zu verteidigen. Ich kenne IHN. Ich kenne IHN.

Mein erster Pastor, vor Jahren war das, ich weiß nicht, wen er da zitierte, aber ich glaube, er zitierte einen bestimmten Professor, der sagte: Ich kann gegen ein Argument argumentieren. Aber ich kann nicht gegen ein verändertes Leben argumentieren. Ich kann nicht gegen ein verändertes Leben argumentieren. Was ich will, dass ihr tun sollt, ist:

Warum glaubst du, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Nun, wenn ihr ein bisschen Zeit habt, dann lasst mich sagen, was die Bibel über ihn sagt. Warum glaubst du, dass die Bibel das Wort Gottes ist? Habt ihr ein wenig Zeit? Lasst uns durch die Bibel gehen und die majestätische Wahrheit sehen, die sie lehrt. Die Dinge, die sie über dich und mich sagt, wo wir zugeben müssen, dass sie wahr sind.

Das nur ein wenig, um euch vielleicht zu helfen.

Denken ( Auszug aus „the Childrens Catechism – Paul Washer )

Paul Washer spricht hier abwechselnd zu Kindern und zu Eltern, geht darauf ein, wie wichtig es ist, den Intellekt und das Verständnis von Kindern in der Erziehung zu fördern, weil Gotteserkenntnis über den Verstand geschieht. Fand ich sehr hilfreich und bedenkenswert, obwohl ich sicher weit davon entfernt bin, Vater zu werden oder mich direkt mit der Erziehung von Kindern beschäftigen zu müssen.

More: http://vimeo.com/videos/search:paul%20washer%20children/d59167d9

Es ist ein großes Vorrecht, euch alle heute hier zu haben, wirklich ein außerordentliches Vorrecht. Ich möchte euch dafür danken, dass ihr gekommen seid und möchte ein wenig etwas zur Anbetung heute Morgen sagen. Vielleicht mögen einige von euch denken: „Wenn die hier ein wenig Musik an den Start brächten, dann wäre die Anbetung viel besser!“. Seht ihr, hierin liegt das Problem und das ist gleichzeitig etwas, was wir heute darlegen möchten. Das Christentum ist, wenn man heute eine Kirche besucht, eher eine Unterhaltungsshow geworden. Ihr wollt unterhalten werden. Auch sind wir nicht mehr denkende Leute. Wisst ihr, Emotion ist sehr, sehr wichtig, aber Emotion, die durch das Fleisch erzeugt wird und nicht durch den Verstand, kann sehr in die Irre führen und gefährlich sein. Es ist die Wahrheit, die Wahrheit des Wortes Gottes, die in deinen Verstand eindringen sollte, die in dir große Emotion auslösen sollte. Und Wahrheit sollte dein Denken anregen.

Nehmen wir an, du kommst in einen modernen Anbetungsgottesdienst Weiterlesen „Denken ( Auszug aus „the Childrens Catechism – Paul Washer )“

Bürde Zeit

„In unserer materialistischen, westlichen Welt ist der Schlüssel, hart für die RICHTIGEN DINGE zu arbeiten. Und diese Dinge sind an sich ja absolut keine Dinge, sie sind die persönliche Beziehungen zu Gott und den Menschen“

[…]
Die große Bürde des christlichen Lebens ist “Zeit”. Was meine ich damit? Es liegt so viel zu tun vor uns und man fragt sich, wie man das alles schaffen soll. Seht ihr, so viele Leute haben so ein falsches Verständnis, dass das “Glaubensleben” einfach ein Teil des Lebens ist. Aber Jesus ist nicht ein einzelner Gang bei einem großen Essen. Jesus ist das Essen. Und tausend Leben würden dir nicht genug Zeit geben, die Tiefen eines angemessenen Gebetslebens auszuloten oder um die Segnungen Gottes zu erfassen. Tausend Jahre um einfach nur eine einzige Stelle in der Schrift zu studieren, würden nicht ausreichen, um die Tiefen dieser Stelle der Schrift auszuloten. Es wäre unmöglich.

Ich fuhr hier diesen Morgen her. Und da kam ein Lied im Radio. Weiterlesen „Bürde Zeit“

Entweder oder?

Zuerst ein Zitat von Hans Peter Royer zum Thema Toleranz – nachfolgend ein Videoclip

Ich bin ja Bergführer, wie die meisten von euch wissen, mein ganzes Leben lang gewesen, mehr oder weniger, seit ich erwachsen bin, halt, als fünfjähriger noch nicht. Und als Bergführer ist eine Sache, die Aufgabe ist, die Leute gut rauf zu bringen und auch wieder möglichst gut runter zu bringen und dann Geld zu verlangen. Und dies war mein Job, für viele Jahre. Aber als Bergführer ist eines ganz klar: Wenn du dich mir anvertraust, ist Toleranz von meiner Seite keine gute Sache. Man lernt da gewisse Knoten und wie man Knoten macht und so.

Und es ist interessant, ich habe noch nie eine Debatte gehabt. Ich habe ihnen genau gezeigt wie man einen Knoten macht, an dem man hängt, wo das Leben dran hängt. Es gab noch nie eine Debatte, der gesagt hat: Hans-Peter es ist ja ganz gut, aber das ist mir zu eng, ich mach den Knoten ein bisschen anderes, weil der gefällt mir einfach so besser. Erstens hat es das noch nie gegeben und zweitens wenn es das geben würde, wäre ich wahrscheinlich sehr intolerant. Ich würde ihm sagen: Du machst den Knoten genauso wie ich dir gezeigt habe, denn sonst bist du erstens tot und ich im Gefängnis. Und beides will ich vermeiden. Das heißt: Da wo es um Leben und Tod geht, ist Toleranz eigentlich eine Gemeinheit oder Gleichgültigkeit.

( Hans-Peter Royer )