Zeugnis von Gottes Gnade – Don Johnson


Don Johnsons Zeugnis über die Gnade Gottes.

Wie lieblich und kostbar ist doch der HERR? Ist er nicht so wundervoll? Und ich sag euch …wenn ich darüber nachdenke… Ich könnte jetzt in der Hölle sein. Und Gott müsste sich nicht bei mir entschuldigen. Ich könnte dort sein, abgeschnitten von seiner Gnade, ich könnte für immer verloren sein. Ich könnte darauf warten, vor dem großen weißen Thron erweckt zu werden und in den ewigen See aus Feuer geworfen zu werden und darüber nachzudenken, dass Gott Gnade mit mir hatte, mich gerettet hat und mich in eine Beziehung mit seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus brachte, der mir Frieden gab, den ich nirgend sonst fand, der mir Freude gab, die zu manchen Zeiten wirklich unaussprechlich ist und mir das Leben überhaupt verständlich macht in den Schriften…

Gott lehrt und zeigt mir die Reichtümer und die Schätze um die es in meinem Leben und im Leben von anderen geht und wohin die Dinge laufen. Ja …

Dass dir diese Dinge einfach so gegeben sind, zu wissen, dass du nicht für sie bezahlt hast und sie nicht verdient hast, dass du nicht dafür gearbeitet hast, dass sie dir einfach geschenkt wurden – Alles, weil ER den Preis bezahlte, damit dir das gegeben werden konnte. Wieder – Wie können wir da nicht leidenschaftlich werden, wie können wir uns nicht selbst völlig IHM hingeben? Wie können wir nicht JEDEN TAG von seinen Herrlichkeiten erfasst werden? Lasst uns mit Gott wandeln! Lasst uns bis zum Tode gegen Sünde kämpfen und der Welt den Rücken kehren. Denn… was sollten wir sonst tun? Wir als Gerufene, was sonst könnten wir tun? Lasst uns einfach darin weitermachen, den Herrn kennen zu lernen.

Das das Wunderbare daran ist: Ich bin dankbar für die Verheißungen in der Schrift, dass der Herr nicht fertig mit uns ist bis wir eines Tages völlig ins Bilde Jesu Christi verwandelt auferstehen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das sein wird. Es ist wirklich schwer, darüber nachzudenken. Eines Tages werden wir all die Eigenschaften haben, nicht die Eigenschaften der Gottheit, sondern die heiligen Eigenschaften unseres Herrn Jesus Christus. Eines Tages werden sie völlig auf uns in Körper, Geist und Seele übertragen und wir werden eines Tages auferstehen und wir werden nicht mehr in der Lage sein, auch nur einen schlechten Gedanken zu denken. Da wird keine Versuchung sein und wenn Versuchung da wäre, würde sie keinen Reiz für uns haben

… was ich sagen mag: Dankt Gott für die unaussprechlich herrlichen Freuden im gegenwärtigen Leben, Jesus Christus zu kennen und für die Schätze und die Fülle und die Reichtümer und die Herrlichkeit, die noch an uns offenbart werden, die wir Kinder Gottes sind. Geliebte, ich sag euch noch einmal… wie wundervoll Gott doch ist, wie liebevoll er ist und lasst uns doch unsere Tage von nun an damit verbringen, IHN zu preisen, IHN zu ehren, IHM zu danken, IHM zu dienen, für IHN zu leben, alles zu tun, was wir können für SEINE Ehre, IHN zu suchen.

Und das wunderbare ist, dass ER für uns sorgt, wir werden von IHM nicht im Stich gelassen, wenn wir Gnade, den Geist, das Wort und die Gesundheit brauchen, um es bis ans Ende zu machen. Amen. Lasst uns dran bleiben, Geliebte!

Mein Großvater war ein Baptisten-Pastor, mein Vater war ein Diakon in einer Baptistengemeinde in der ich groß wurde. Ich wurde mit dem Evangelium groß gezogen und schon im frühen Alter, da erinnere ich mich wie ich zum ersten mal verstand, dass ich verloren war. Da war ich 6 jahre alt und wurde von meiner Sünde überführt. Meine Mutter gab mir ein strenges Verbot. Ich hatte ein kleine Luftpistole und sie sagte mir, ich dürfe die Spatzen abschießen, aber keinesfalls einen von diesen roten Vögeln und als ich auf dem Hinterhof war, da kann ich mich so klar erinnern, da war dieser rote Vogel in diesem Baum und ich setzte an mit meiner Waffe und dachte: „Meine Mama hat mir verboten, diesen Vogel abzuschießen“ , aber es war ein zu großes Ziel und die Versuchung zu groß und ich schoss auf den Vogel – Ich sagte mir: Den werd ich so oder so nicht treffen – Aber ich traf ihn tödlich und er fiel vom Baum und als der Vogel fiel, da empfand ich als ob Gott vom Himmel auf mich niedersieht und sofort auf der Stelle empfand ich meine Sünde und meine Verlorenheit, darüber, dass ich mich verfehlt hatte und gesündigt hatte, meinen Eltern nicht gehorcht hatte und ich wusste, dass es Sünde war, meiner Mutter und meinem Vater nicht zu gehorchen. Und von da an litt ich unter meiner Sündenerkenntnis, die war sehr stark.

Und ja, ich ging in diese Gemeinde … ich hab ein wenig ein kompliziertes Zeugnis, aber mein erster Eintritt ins Glaubensleben, den hatte ich als ich 11 Jahre alt war. Bei den Baptisten hieß das damals eine „Ferien-Bibel-Schule“ und ich sagte schon, dass ich überführt war von meiner Sünde und selbst da hat der Herr an mir gearbeitet. Der Pastor hatte ein paar sehr einfache, aber sehr starke Predigten über Erlösung an junge Leute gerichtet und ich erinnere mich an den Abend bevor ich gerettet wurde, da ging ich ins Bett und irgendwie hatte ich jenes kleine Gebet, gehört und legte mich dann eben schlafen „Ich bete, dass der HERR meine Seele bewahre, und wenn ich sterbe, bevor ich wieder erwache…“ – Und ich hab darüber nachgedacht – Wenn ich sterbe, bevor ich wieder erwache, dann komm ich in die Hölle. Ich bin verloren. Und ich hab mich entsprechend gefühlt.

Aber am nächsten Tag waren wir wieder in der Gemeinde am nächsten Tag in der „Bibelschule“ – Das war damals in einer arminianischen Gemeinde, wo sie eine Einladung nach vorn zu kommen, gaben und der Herr arbeitete an mir und der Pastor fragte: „Will jemand von euch Kindern den Herrn Jesus als Erretter empfangen? Will heute jemand sich zum HERRN bekehren?“ – Und ich erinnere mich dran, wie mich zu einem Freund neben mir umdrehte und sagte ihm: „Wenn du gehst, dann gehe ich auch!“ Und er schüttelte den Kopf. Und ich sagte: „Ich werde nach vorn gehen, egal, ob du gehst oder nicht“. Und ich erinnere mich daran, wie ich zum HERRN kam, ich ging Richtung Christus und es war eine einfältige Buße und einfältiger Glauben und ich öffnete dem Herrn mein Leben und ich kann mich daran erinnern. Das war irgendwie zwischen dem ersten und zweiten Schritt – da gab mir der Herr Frieden, dass meine Sünden vergeben waren – Ich war in einer Southern Baptist-Gemeinde und ich wurde nicht sonderlich gut gelehrt und unterwiesen und nichts gegen diese Gemeinde, aber ich bin nicht sehr gewachsen – Stellt euch das so vor – „Du bist gerettet, was gibt es denn sonst noch zu tun?“

Aber ich habe gelernt, dass Erlösung nicht nur ein einmaliger Schritt ist, sondern es ist eine tägliche Entscheidung und es ist eine lebenslange Hingabe. Eine tägliche Hingabe, sein Leben niederzulegen und den HERRN zu suchen, ihm Vorrang zu geben und in meinen Teenagerjahren, da war es so, der Herr ließ mich nie gehen. Ich kann euch da Zeugnis über die Züchtigung des HERRN geben. Ich hab öfters gute, heftige Prügel vom HERRN bekommen als ich die Gemeinschaft mied und lasst mich euch sagen: Wen der Herr liebt, den züchtigt er und er peitscht einen jeden Sohn, den er empfängt, wenn du als Christ ungehorsam bist und du nicht tust, was du tun solltest, dann wird Gottes Rute dich auf eine Weise treffen. Und seine Schläge, die tun weh und sie haben Wirkung und der Herr schlug mich zurück ins gelobte Land. Preis den Herrn! Amen!

Die Zeit läuft – verschwende nicht dein Leben!

Krebs, Hass, Suende – Zeugnis von Ayla

http://vimeo.com/10558973

Das Video ursprünglich bereit gestellt von der Grace Community Church, San Antonio

Ich heiße Ayla und bin 20 Jahre alt. Vor ungefähr fünf Jahren, im Oktober 2004, da erhielt ich die Diagnose: Krebs. Während dieser Zeit war ich gerade frisch in die Highschool gekommen, ich war Teil der Marsch-Kapelle, ich spielte Posaune. Ich lebte wie jeder andere Teenager, ich liebte es, Spaß zu haben, mit meinen Freunden rumzuhängen und mein Leben einfach genießen zu können. Aber als ich Krebs bekam, war es, als ob mein Leben plötzlich ausgebremst war. Ich konnte nicht mehr länger die Dinge tun, die ich zu tun liebte, Weiterlesen „Krebs, Hass, Suende – Zeugnis von Ayla“

Darlene Deibler Rose – Gottes Hand im Dschungel des Zweiten Weltkrieges

Darlene Deibler Rose – Gottes Hand im Dschungel des Zweiten Weltkriegs

Gottes Hand im Dschungel des zweiten Weltkriegs

Dieses Buch möchte ich einfach einmal kurz darstellen. Es ist in der Tat ein bewegendes Buch. Erstens, weil  wir hier viel Leiden sehen, aber gleichzeitig im Leiden und im Schmerz immer wieder Gottes Bewahrung aufleuchtet. Es geht hier um die junge – und relativ jung verheiratete Darlene Deibler ( Rose ), die hier ihr Leben schildert, wie sie in den Wirren des zweiten Weltkrieges in die Hände der japanischen Truppen fällt, dort vieles durchmacht, von ihrem Mann getrennt wird und dieser auch stirbt, bevor sie sich je wiedersehen konnten. Gleichzeitig wird aber immer wieder Gottes Hand sichtbar, die Darlene vor vielem bewahrt hat.

In einer Weise weiß ich gar nicht, was ich groß dazu sagen soll. Das Lesen hat mich damals wirklich mitgenommen.

Das Buch ist also sicher keine leichte Kost, so wie auch das Leben – für die meisten – keine leichte Kost ist. Aber es ist in der Tat rührend, zu lesen,  wie Gott dennoch in solch schwieriger Lage wieder und wieder eingegriffen hat.

Ich lasse aber am besten einmal sie selbst zu Wort kommen. Sie schildert eine besondere Begebenheit. Die Situation ist die, dass sie in einer Zelle eingesperrt, die als Todeszelle fungierte und mehr oder weniger darauf wartet, hingerichtet zu werden.

[…] Und dann steckte jene Wache das Bajonett auf seine Waffe und hielt es mir an den Rücken und brachte mich so durch diesen ersten Zell-Block und als er vor einer dieser Türen halt machte, da sah ich die Türe an und auf der Türe war mit Kreide auf indonesisch geschrieben: „Orang ini musti mati“ – Also „Dieser Mensch muss sterben“ und ich wusste, ich war im Todestrakt. Ich erinnere mich an jenen Tag als der Wächter die Türe öffnete und von hinten schuckte er mich in diese kleine Zelle und ich traf gegen die andere Wand und als ich mich umdrehte kniete ich vor dieser Tür und als ich die Schlüsselspitze sah, denn ich wusste, dass für mich eine völlig neue Situation anbrach: Ich war eingeschlossen im Todestrakt.

Und als er den Schlüssel rauszog um weggzugehen, erkannte ich plötzlich, dass ich auf dem Boden jener Zelle saß und anfing zu singen. Wisst ihr, was ich sang? Ich sang ein kleines Lied, das ich als kleines Mädchen gelernt hatte, als ich in der Sonntagsschule war. Ich kann mich nicht mal errinnern, dieses Lied auswendig gelernt zu haben, aber ich saß da und sang:

Fürchte dich nicht, du kleine Herde, was auch immer dein Los
Er kommt in jeden Raum, wenn auch die Türen verschlossen sind.
Er verlässt euch nie und er wird nie weggehen,
So wisst um seine Gegenwart in der Dunkelheit bis zur Dämmerung

Sie konnten mich in jener Zelle einsperren, aber sie konnten meinen Herrn Jesus nicht aussperren. Diese Zelle wurde mir zu einem wahrhaftigen Zufluchtsort in der Wildnis. Viele Male als seine Gegenwart die Zelle füllte, öffnete ich meine Augen und dachte, ich sei in der Herrlichkeit und ich sah die Zellenwände um mich herum und erkannte, dass Gott dort mit mir war. Am ersten Tag warfen sie eine kleine, dünne Schüssel rein, die mit Reis gefüllt war mit ein klein wenig Zucker drauf und ich war so durcheinander ich konnte das nicht essen und der Wächter kam, nahm es wieder und sagte: „Wenn du keinen Zucker magst, dann bekommst keinen mehr“. Als sie merkten, dass ich an der Ruhr erkrankr war, gaben sie mir keinen Reis mehr, sondern gaben mir Reis-Porridge, natürlich, ohne Löffel, hatte ich gelernt, Reis mit den Fingern zu essen und das ist eine schöne Art, Reis zu essen, man rollt den Reis zu kleinen Reisbällchen zusammen und man schiebt den Reis einfach in den Mund. Ich mag es, Reis mit den Fingern zu essen, aber dieses Porridge, war schwerer zu essen.

Eines Tages kletterte ich ans Fenster hoch, um frische Luft zu bekommen, denn ich hatte einen Malaria-Anfall und ich kam auf den Balken, der über der Tür war und ich hing da oben und ich hatte einen Fuß an der Tür, den anderen aber auf der Fensterbank und ich hing da und versuchte Luft ins Gesicht zu bekommen, wegen des schrecklichen Fiebers wegen der Malaria und ich konnte von dort den Gefängnishof sehen, das Dach hing da so über, dass niemand mich sehen konnte, während ich sie aber sehen konnte und ich war sehr fasziniert davon, andere Frauen zu sehen. Und die meisten Frauen dort waren eingeborene Frauen, nur wegen kleinerer Vergehen dort und man gab ihnen die Erlaubnis in jenem Gefängnishof herumzulaufen gegen Nachmittag. Ich sah diese eine Frau und sie ging in Richtung des Zaunes, der an einer Seite des Gefängnishofes war, der Zaun war bewachsen mit einer Kletterpflanze und da durch kam eine Hand und in dieser Hand war eine Menge Bananen und als ich diese Bananen sah  – ich wollte irgendetwas zu essen – da konnte ich diese Bananen riechen und mich an deren Geschmack erinnern und ich wollte eine Banane, das war wie ein körperlicher Schmerz in mir und ich kletterte wieder herunter, ging auf meine Knie und sagte: „HERR. Ich bitte dich nicht um so viele Bananen wie sie hatte, ich hätte gern nur eine einzige Banane..“

Und dann tat ich, was ich denke, dass die meisten von uns es tun: Ich versuchte mir vorzustellen, wie Gott mir eine Banane in dieses Gefängnis bringen könnte. Ich sagte: „Herr, da sind diese beiden Männer, die mich verhört hatten und keiner von diesen würde mir jemals eine Banane bringen, das weiß ich. Und da ist dieser eine Wächter und der würde mir auch keine bringen und dieser alte Mann, der hier Abends kommt um als Wächter zu arbeiten, ich denke, er würde das vielleicht machen, wenn er wüsste, dass ich eine Banane möchte, aber ich möchte ihn nicht fragen, denn wenn sie ihn jemals dabei schnappten, mir eine Banane zu geben, würde er vielleicht hingerichtet.“ Ich sagte: „Herr, das waren alle, hier ist sonst niemand da und ich sagte: Bitte Herr, denk nicht, dass ich undankbar bin für dieses Reis-Porridge, ich bin wirklich dankbar und es tut mir leid, wenn ich um eine Banane bitte und du keine Banane hier zu mir in die Zelle bringen kannst“. Und ich konnte mir in keinster Weise vorstellen, wie Gott jemals eine Banane hier hereinbringen könnte.

Und der Wächter kam und öffnete die Tür. Und ich stand sehr schnell auf. Aber dort in der Tür stand der japanische Kommandant meines früheren Gefangenenlagers und er lächelte und es war so lange her, dass ich ein freundliches Gesicht gesehen hatte, seit ich jemanden lächeln gesehen hatte. Ich klatschte einfach in die Hände und sagte: – Tuan Yamaji, seperti lihat sobat jang lama, „Mr. Yamaji, es ist, als würde ich einen alten Freund sehen!“ Und Tränen stiegen in seine Augen. Er sagte nicht ein einziges Wort, drehte sich um und ging hinaus in den Hof. Dort sprach er lange mit den beiden Offizieren, die mich verhört hatten. Ich weiß nicht wirklich, was er ihnen sagte. Aber ich denke, er erzählte ihnen von dem Tag als ich hörte, dass mein Mann Russel gestorben war und damals rief er mich gegen Nachmittag in sein Büro und er sagte: ich wollte einfach nur mit ihnen reden. Und ich sagte: Ich möchte ihnen einfach nur von jemandem erzählen, den ich kennen lernte als ich 9 Jahre alt war in Boone, in Amerika. Sein Name ist Jesus. Er ist der Sohn Gottes. Des Schöpfers. Vielleicht, Mr. Yamaji, haben sie nie von ihm gehört, aber ich möchte ihnen von ihm erzählen“. Und der Herr gab mir die wunderbarste Gelegenheit den Plan der Erlösung vor diesem japanischen Offizier auszubreiten und er nickte mir zu und ich sagte: „Deswegen, Mr. Yamaji, hasse ich sie nicht, denn, wo immer die Liebe Gottes unsere Herzen füllt, da ist kein Raum für Hass. Ich weiß nicht, aber vielleicht hat Gott mich genau für diesen Tag an diesen Ort für diesen Moment, um ihnen zu erzählen, dass Gott sie liebt und dass sein Sohn Jesus Christus für sie starb“ und als ich ihm Gottes Erlösungsplan vor Augen malte, da fingen die Tränen an, über seine Wangen zu laufen und er nickte mir weiter zu. Und ich wusste von jenem Moment an: Dieser Mann war mir ein Freund geworden. Und ich glaube wirklich, dass Gott ein großes Werk im Herz dieses Mannes tat.

Und ich glaube, das erzählte er an jenem Tag diesen beiden Männern, denn ihr Köpfe senkten sich mehr und mehr, ich denke, er legte große Fürsprache für mich ein. Schließlich kam Mr. Yamaji zu meiner Zelle zurück. „Sie sind sehr krank, nicht wahr?“ fragte er mitleidvoll.
„Ja, Mr. Yamaji, das stimmt.“ Er sagte: „Ich fahre nun zum Lager zurück“. Er erzählte mir später, wie er für 3 Tage von Büro zu Büro lief, bevor er letztlich die Erlaubnis bekam, mich zu sehen. Und er sagte: „Ich gehe zurück ins Lager, die Frauen fragen sich alle, wo Sie sind und was Ihnen geschehen ist“. Er erzählte mir später, dass jene beiden Offiziere Nachricht sandten, dass ich an Tuberkulose sterben würde und  nie wieder ins Lager zurückgesendet wüde, denn es sei so, dass ich an Tuberkulose sterben würde, weil sie nicht sagen wollten, dass ich enthauptet werden sollte. „Ich fahre nun zum Lager zurück. Haben Sie eine Nachricht für die Frauen?“
Ich antwortete: „Ja, Sir, wenn Sie zurückfahren, sagen Sie ihnen bitte, daß es mir gut geht. Ich vertraue immer noch auf den Herrn. Die Frauen werden verstehen, was ich meine, und ich glaube, Sie auch.“ „Er nickte. Dann drehte er sich um und ging.

Und als er ging und die Tür verschlossen war, da traf es mich wie ein Schlag. Ich hatte mich vor keinem jener Offiziere verneigt. Ich sagte: Oh Herr, warum hast mich nicht daran erinnert, mich vor ihnen zu verbeugen. Sobald Mr. Yamaji weg ist, werden sie zurückkommen und mich verhören. Ich möchte nicht mehr durch noch ein Verhör müssen. Und dann hörte ich den Wächter kommen. Und ich wusste, dass er wegen mir kam und stand auf und sagte: „Herr, gib mir Stärke, weil die brauche ich für dieses Verhör“. Aber als die Tür sich öffnete, da kam der Wächter herein und er legte sie alle auf den Boden. Wisst ihr, was sie waren? Bananen. Ich setzte mich hin und zählte sie. Da lagen 92 Bananen. Ich weiß nicht, was ihr getan hättet. Ich legte sie so weit von mir weg wie ich konnte und das war nicht weit weg, denn ich hab keinen großen Charakter und ich sagte: „Herr, ich habe nicht das Recht diese Bananen zu essen. Gestern habe ich dir gesagt, dass es keine einzige Möglichkeit auf der Welt gebe, dass du überhaupt eine Banane hier herinbringen könntest“. Und so lieblich sagte er: „Das  ist, was ich dir tun mag, dir über alles Denken und Bitten hinaus überfließend zu geben.“

Paul Washers Bekehrung

Paul Washers Geschichte

Meine Mutter wurde bekehrt als sie zwölf Jahre alt war in einer kroatischen Familie, ihre Eltern waren nach Ellis Island gekommen. Meine Großmutter mütterlicherseits wurde oft wegen ihres Glaubens verfolgt, denn wenn man kroatisch war, war man normalerweise auch römisch katholisch. Du warst fast ein Vaterlandsverräter, wenn du die katholische Kirche verlassen hast. Und die einzige evangelikale Gemeinde, die man besuchen konnte, war serbisch. Und die Katholiken und Serben waren ständig im Zwist. Dass meine Großmutter den Katholizismus verlassen hatte und mit Serben Gemeinschaft hatte, wurde dort sehr verachtet. Sie litt.

Meine Mutter war im Haus ihrer Freundin und diese Familie waren Baptisten und in dem Moment spielte sie gerade mit Puppen im 1. Stock. Und die Familie war um das Klavier herum versammelt und fing an, Glaubenslieder zu singen. Und meine Mutter sagte, sie hörte diese Lieder, aber plötzlich überfiel sie so eine große Zerknirschtheit und so ein Weinen über Sünde, so dass anfing dermaßen hysterisch zu weinen, so dass sie aufhörten Piano zu spielen und zu ihr hoch rannten, weil sie dachten, sie sei verletzt. Sie gaben ihr das Evangelium weiter bezüglich ihrer Sünde und so wurde sie bekehrt.

Meine Mutter heiratete dann meinen Vater und seine beiden Eltern, meine Großeltern waren welche der ersten Missionaren, baptistischen Missionaren in Brasilien in den damaligen 20 und 30er Jahren des 20 Jahrhunderts. Aber mein Vater hat wurde nie bekehrt, zumindest weiß ich nichts davon. Als ich 17 war, da machten wir draußen einen Zaun und er schrie und ich packte ihn wir fielen auf den Boden und er war tot. Ich habe ihn niemals Glauben an Christus bekennen hören. Zu der Zeit fing gerade die Basketball-Saison an und so was. Ich war einer der Team-Führer und der Präsident des Beta-Clubs oder der Ehrengesellschaft. Innerhalb von ein paar Monaten hab ich es geschafft, aus der Mannschaft und aus der Ehrengesellschaft herausgeschmissen zu werden Weiterlesen „Paul Washers Bekehrung“

Der kleine Mann von der George Street

Das eine etwas verlangsamte Fassung, da die ursprüngliche Fassung für manches Ohr und Auge zu schnell schien.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was das Verteilen von Traktaten bewirken kann? Der folgende Bericht von Pastor Dave Smethurst (London) gibt eine zeugnishafte Antwort darauf.

Als .pdf zum download

( die PDF stammt nicht von mir- ist eine andere und bessere Übersetzung, nicht so wörtlich und am Text klebend wie die meine )

Vertraut mit Gott – Georg Müller

Die Biographie von Georg Müller empfand ich als sehr ermutigend und deswegen poste ich hier diesen Artikel.

Ich fuhr nach Amerika vor ein paar Jahren mit dem Kapitän eines Dampfers. Er war ein sehr hingegebener Christ. An der Küste von Neu-Fundland sagte er zu mir:

Als ich das letzte mal vor fünf Wochen hier vorbeikam, da geschah etwas, was mein ganzes christliches Leben revolutionierte. Wir hatten Georg Müller aus Bristol an Bord. Ich bin 24 Stunden lang auf der Brücke gewesen und habe sie nie verlassen als Müller an meine Seite trat:

„Kapitän, ich bin gekommen, um Ihnen zu sagen, daß ich am Samstagnachmittag in Quebec sein muß.“

„Das ist unmöglich“, sagte ich.

„Sehr gut“, sagte Müller, „wenn Ihr Schiff mich nicht dahin bringen kann, wird Gott einen anderen Weg finden – ich habe in 52 Jahren noch nie eine Verabredung verpaßt. Lassen Sie uns hinunter in den Kartenraum gehen und beten.“

Ich schaute diesen Mann Gottes an und fragte mich, von welchem Irrenhaus Müller wohl entlaufen war, ich hab nie jemand so etwas sagen hören: „Herr Müller, wissen Sie, wie dick dieser Nebel ist?“ –

„Nein, mein Auge ist nicht auf die Dicke des Nebels, sondern auf den Lebendigen Gott gerichtet, der alle Umstände meines Lebens kontrolliert.“

Müller kniete dann nieder und betete ganz schlicht. Als er aufgehört hatte, wollte ich auch beten, aber Müller legte seine Hand auf meine Schulter und sagte, ich solle nicht beten.

„Erstens glauben Sie nicht, daß Er antworten wird, und zweitens glaube ich, daß Er schon geantwortet hat und daß es überhaupt keine Notwendigkeit mehr gibt, dafür zu beten.“

Ich sah Müller mit Erstaunen an.

„Kapitän“, fuhr Müller fort, „ich kenne meinen Herrn 57 Jahre lang, und es hat niemals an etwas gefehlt, und mir ist immer eine Audienz bei dem König gewährt worden. Stehen Sie auf, Kapitän, und öffnen Sie die Tür, und Sie werden sehen, daß der Nebel weg ist.“

Ich stand auf und in der Tat war der Nebel verschwunden.

Am Samstagnachmittag war George Müller in Quebec pünktlich für seine Verabredung.




Georg Müller – Vertraut mit Gott
Warum empfehle ich dieses Buch? Darum: Ein Preusse, der nach England geht und letztlich dabei landet, trotz eigener Armut einen ganzen “Waisenhauskomplex” zu bauen, der nicht von seinem eigenen Kapitalbezahlt und instand gehalten wurde, sondern, wie er sagte, aus Gottes reicher Schatzkammer. Müllers Ziel war es, der Welt ein Zeugnis zu geben, dass der Gott der Bibel immer noch derselbe ist und dass er auch heute noch Gebet erhört. Dieses Buch hat ein wichtiges: Gebet! Und so war auch Georg Müllers Leben von anhaltendem Gebet gekennzeichnet. Etwas, was wir bei allen Kindern Gottes finden, durch die der Herr groß gewirkt hat. Am Ende seines Lebens sagt er: Es hat niemals an etwas gefehlt, und mir ist immer eine Audienz bei dem König gewährt worden.

Inhalt:

Unter dem Namen »Waisenvater von Bristol« ist Georg Müller (1805–1898) in die Geschichte der Erweckungsbewegung eingegangen. Doch nur wenige kennen sein gottloses Leben vor seiner Bekehrung und sein vorbildliches, nach neutestamentlichen Prinzipien ausgerichtetes Leben nach seiner radikalen Umkehr zu Christus. Diese Biografie zeigt, wie Georg Müller mit seinem Leben und Lebenswerk einer gottlosen Welt und einer glaubensarmen Christenheit den sichtbaren Beweis geliefert hat, dass Gott gestern wie heute zu seinen Verheißungen steht und jeder Dienst nach neutestamentlichem Muster mit Gottes Segen rechnen kann.

Vortrag ( Wolfgang Bühne, MP3 ) – Einer, der Gott vertraute

Charo Washer’s Zeugnis

[…] Bevor ich jetzt predige, wird meine Frau jetzt hier hochkommen und ein besonderes Zeugnis geben aus ihrem Leben, das in die Richtung der Dinge geht, die wir hier schon erzählt haben. Charo, darfst hochkommen – und ihren Name spricht man [Tschado] aus und obwohl es C-H-A-R-O geschrieben wird, ist es besser, das „R“, wie ein totes „D“ auszusprechen. Charo:

Zeugnis von Charo Washer ( Ehefrau von Paul Washer )

Wenn ihr denkt, mein Name sei ein bisschen schwer, dann solltet ihr meinen richtigen Namen hören, der ist noch ein wenig schwerer auszusprechen. Ich bin froh hier zu sein und ich bin froh, euch davon erzählen zu dürfen, was der Herr in meinem Leben getan hat. Das ist mir immer ein Vorrecht, das zu tun. Ich bin die älteste von 4 Töchtern, ich komme ursprünglich aus Lima in Peru in Südamerika und ich wurde in einem sehr strengen Elternhaus großgezogen, das waren nicht die Art von Eltern, die dich gefragt hätten, ob du Hühnchen oder Rind essen möchtest. Du hast einfach bekommen, was dir gegeben wurde und du warst damit zufrieden. Du kanntest die Regeln deiner Eltern und man musste sie befolgen. Und ich wusste, wie ich mich zu verhalten hatte und gehorchte meinen Eltern und war sozusagen ein „braves Kind“ .

Weiterlesen „Charo Washer’s Zeugnis“