Das ist nicht MEIN Gott – Paul Washer

Wir sagen alle schnell mal: Ja, ich war ein Sünder. Aber ein Gott-Hasser? Ich habe Gott gehasst? Was meinst du damit?

Genau das, was die Bibel in Römer Kapitel 1 lehrt. Du hast Gott gehasst.

Es ist eine Tatsache, lasst mich euch etwas sagen: Am Sonntag Morgen ist die größte Stunde des Götzendienstes in Amerika. Wisst ihr das?

Die Leute kommen immer her, wenn ich ihnen sage: Du hast Gott gehasst

Und man sagt: Nein, hab ich nicht.

Ich sage: Doch, hast du.

Nein, habe ich nicht. Ich habe Gott geliebt.

Nein, das hast du nicht.

Was meinst du damit? Ich habe Gott geliebt.

Nein, du hast Gott nicht geliebt. Du hast diese Erfindung deiner eigenen Vorstellung geliebt.

Wisst ihr, manchmal kommen Pastoren zu mir und fragen, ob ich über die Eigenschaften Gottes predigen könnte und ich sage immer:

Ihr wollt wahrscheinlich nicht wirklich, dass ich das tue.

Warum nicht?

Weil es eure Gemeinde spalten würde.

Was? Das Lehren der Eigenschaften Gottes würde unsere Gemeinde spalten?

Ja, würde es. Denn wenn ich anfange, über die Liebe Gottes zu predigen, dann wäre es in Ordnung. Würde ich aber anfangen über die Gerechtigkeit Gottes, die Heiligkeit Gottes, die Souveränität Gottes zu predigen, vielleicht nach drei Tagen, wenn nicht früher, wisst ihr, was dann zumindest in den meisten Kirchen passieren würde? Die Leute würden aufstehen und sagen: Das ist nicht mein Gott, ich könnte niemals solch einen Gott lieben.

Deswegen ist es so, dass Leute überall in den Kirchen in Amerika sitzen und Götzendienst betreiben, weil sie nicht zum lebendigen Gott der Bibel singen, sondern zu einem Gott singen, den sie in ihrem eigenen Verstand geschaffen haben, der mehr wie Sankt Nikolaus aussieht als wie der Jahwe der Bibel .

Nun, aber das ist MEIN Gott.

Na dann, viel Glück!

Ich werd nie vergessen, wie Richard Owen Roberts auf einen Konferenz gepredigt hat, auf der ich im darauf folgenden Jahr predigte, und man erzählte mir allerlei Geschichten über ihn usw.. Ich hatte ihn persönlich nie getroffen. Und ich hoffe, dass das kein Großstadtmythos ist, aber man sagte von ihm, dass er wo gepredigt hat und er erwähnte, dass AIDS ein Gericht Gottes ist. Und eine Dame wurde so wütend, dass sie rot sah und aufstand und sagte: AIDS ist keine Strafe Gottes.

Und er sagte: Womit wollen sie das beweisen?

Und sie sagte: Nun, kleine Babys sterben an AIDS und deswegen kann AIDS nicht die Strafe Gottes sein.

Und R.O. Roberts sagte: Was glauben sie, wie viele Babys Gott getötet hat, als er die Sintflut über die Erde kommen ließ zur Zeit Noahs. Einen solchen Gott lieben sie nicht, oder?

Gott ist nicht politisch korrekt.

Denkt darüber nach. Wir reden über Gott. Wir reden über einen Gott, der absolut wundervoll ist, aber gleichzeitig auch so schrecklich ist wie er wundervoll ist. C.S. Lewis sagte immer und ich wiederhole das: Er ist kein zahmer Löwe.

Und lasst mich etwas sagen, ihr jungen Leute. Da ist diese Idee überall heute, auch in eurer Musik, dass ihr, um relevant zu sein, aussehen müsst wie die Welt und euch anhören müsst wie die Welt. Ich habe Neuigkeiten für euch: Wenn ihr relevant sein möchtet, dann solltet ihr total anders sein wie die Welt und total anders als die gegenwärtigen christlichen Musiker und total anders sein als die christlichen Idole, die überall aus dem Boden sprießen. Ich würde vorziehen, wir setzen die alle in ein Boot, bringen sie auf eine Insel, singen ein Gotteslob, schneiden sie los und lassen sie mit dem Boot davontreiben . Denn das Ganze moderne Getue schadet mehr als es hilft. Du willst relevant sein? Dann sei nicht politisch korrekt, sondern biblisch korrekt. Dann wirst du zwar wahrscheinlich gesteinigt oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt, aber du wirst die Herrlichkeit Gottes an dir haben.

Paul Washer über Anbetungs-Musik, moderne christliche Songs etc.

Das Buch der Psalmen ist eigentlich ein Lieder-Buch um anzubeten. Ja, man darf singen. Aber ich denke, es ist sehr wichtig, dass ihr etwas versteht. Wenn ihr jemals ein Buch über die Lehre von Gott schreiben würdet, dann werdet ihr etwas  sehr ungewöhnliches beobachten. Was ich mit der Lehre von Gott meine, ist, wenn man z.B. ein Buch schreiben würde über all die Eigenschaften Gottes, die ihm eigen sind. Wisst ihr, was ihr da entdecken würdet? Mehr als 50 Prozent des Inhalts dieses Buches würden aus den Psalmen stammen. Die meisten Texte, die von Gottes Eigenschaften sprechen, wirst du in den Psalmen finden. Unser Singen sollte dementsprechend stark von [ richtiger ] Theologie geprägt sein. Und wenn ihr einen Anbetungsleiter haben solltet, WENN ihr das so zu handhaben gedenkt, dann muss er ein Theologe sein. Er muss Gott kennen und er muss in der Furcht Gottes und in Heiligkeit wandeln, wahrscheinlich mehr als der, der das Wort verkündigt. Es ist Teils wirklich schlimm, was wir heute zum Teil aus der Anbetung gemacht haben, denn wir kennen nicht die Furcht Gottes.

“Ein junger Bursche hat eine Gitarre und er kann toll singen, lasst ihn die Anbetung leiten” – Wir sollten wissen, dass Gott im 3. Buch Mose zwei “Anbetungs-Leiter” umgebracht hat, weil sie ihn nicht entsprechend der Schrift angebetet haben. Anbetung ist etwas gefährliches.

Etwas anderes, was wir feststellen müssen, ist folgendes: Anbetung sollte didaktisch ( also lehrend ) sein, Anbetung sollte ein Werkzeug für Lehre sein. Lasst mich euch einen Text vorlesen. In Kolosser 3, 16 steht:

Das Wort Christi wohne reichlich unter euch;

Anbetung kommt also von jemandem, der vom Wort Gottes gesättigt ist.

in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern

Der Zweck des Singens in einer Versammlung, ist zu aller erst, Gott zu preisen, zum zweiten ist es didaktisch, nämlich um die zu lehren, die singen, sie zu ermutigen und zu ermahnen und sogar – so vermute ich – um Ungläubigen Zeugnis von Gott abzulegen.

Das ist das Problem, das ich mit einem Großteil der modernen Musik habe, nicht mit allem, aber vielem: Sie folgen diesen Prinzipien nicht. Es geht mehr darum, sich in eine bestimmte Gefühlslage zu versetzen. Ich werde sehr ehrlich mit euch sein. Und wenn ihr wütend auf mich werdet, vergebt mir einfach. Ich bin ein Amerikaner, ich bin grob, manchmal.
Viel Anbetung in den heutigen Gemeinden ist nicht mehr als ein Feiern des Fleisches. Es ist einfach, dass man sich mehr oder weniger in Emotion ergeht. Wenn du anfängst, die Gegenwart Gottes zu spüren während der hohen und fetzigen Tönen, wenn der Rhythmus angezogen hat und die Musik gerade einfach herrlich ist und du die Gegenwart Gottes nur dann spürst, dann ist es gewiss nicht die Gegenwart Gottes, die du spürst, sondern Emotion, Gefühl.

Ich habe Menschen gekannt, wirklich manche der heiligsten Menschen, die ich kenne, die sich einfach hinsetzen und anbeten. Sie haben keine Musik. Ich sage nicht, dass das die einzige Art ist, das zu tun, so ist das nicht, aber sie haben keine Musik.  Jemand wird sagen: “Lasst uns Loblied Nummer 52 singen”. Und sie fangen an zu singen. Und nachdem das Lied gesungen ist, wird eine andere Person sagen: “Wie wäre es mit Loblied Nummer 103″? Und sie beginnen anzubeten. Und das sind welche der gottesfürchtigsten Menschen, die ich auf der Erde kenne, die Anbetung in der Tiefe verstehen und wenn ich Leute in diese Gemeinde bringe, die sich nur um die Musik drehen dann sagen sie: “Oh Junge, das hier ist tot” – denn ihre Auffassung von Leben ist nicht die wirkliche Gegenwart Christi. Für sie sind es diese kraftvollen Lieder, die die Emotionen pushen. Und da ist nicht notwendigerweise sofort alles falsch dran, aber seid sehr vorsichtig.

Einmal war ich in einer Gemeinde und sie sagten: “Gott ist hier!” – Nun, die Musik war gerade voll am laufen: “Gott ist hier!” – Ich sagte: “Nein, ist er nicht!”  Und sie sagten: “Woran willst du das erkennen?”. Ich sagte: “Denn die meisten von euch wären tot, wenn Gott hier wäre. Denn er ist ein heiliger Gott und ihr wisst um die Sünde hier in dieser Gemeinde”. Die Leute kommen dabei so ins Fleisch, denn sie fühlen einfach nur etwas. Ich werd hier mal stoppen, aber bedenkt einfach folgendes:

Ich höre Leute, die sagen: “Ich hab mich heute morgen rasiert und Jesus ist mir erschienen” – “Hast du wenigstens aufgehört, dich zu rasieren?” – Es ist absolut keine Ehrfurcht gegenüber Gottes Gegenwart da. Wenn sich in der Bibel die Gegenwart Gottes zeigt:

“Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das auch unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!” ( Jesaja 6, 5 )

Das war Jesajas Erfahrung. Du sagst: “Ach, das war altes Testament” – Dann denke an Johannes auf der Insel Patmos. Als Christus erscheint, fällt er zu Boden wie ein Toter. Ich sage nicht, dass die Gegenwart Gottes immer so ist. Aber wenn es niemals so ist, wenn es immer “Segne mich, segne mich, segne mich” oder “Freude, Freude, Freude” oder “Tanzen, Tanzen, Tanzen” heißt, dann läuft da etwas schrecklich verkehrt.

Hoffnungslos ohne Christus

Die Predigt in voller Länge ( englisch )

HOFFNUNGSLOS OHNE CHRISTUS

Es gibt kein abscheulicheres Wort als “Hoffnungslosigkeit”. Denn, Leute, Hoffnungslosigkeit ist die Hölle. Wenn Menschen in die Grube fallen. Überall um sie nur Hoffnungslosigkeit. Ewige Hoffnungslosigkeit. Es gibt da keine Hoffnung. Und ich sage euch, warum es da keine Hoffnung gibt. Es ist wie wenn du mit deinen Händen inmitten eines Ozeans an einem Felsen hängst und nach etwas Ausschau hälst: “Wenn da doch etwas wäre! Wenn ich etwas hätte, was mir Frieden geben würde! Wenn ich doch Hoffnung finden könnte! Wenn ich doch etwas erreichen könnte, etwas tun könnte, um gut genug zu sein! Du siehst kleine dunkle Flecken am Horizont, aber kommst nicht da hin . Alles, was da zu sehen ist, ist ein entfernter Sturm göttlichen Zornes. Manche von euch empfinden das so. Ihr seid da draußen auf diesem Felsen. Ohne Hoffnung. Ihr habt keinen Quell des Blutes, um Sünden und Schuld wegzuwaschen. Ihr habt keinen Hohepriester. Das ist meine Hoffnung. Meine Hoffnung ist, dass ich einen Hohepriester habe, der für mich eintritt. Ihr habt diese Hoffnung nicht. Sie ist nicht da. Ihr habt keinen Herrn der Gerechtigkeit, der für euch Erlösung erwirkt hat und euch einen vollkommenen Schutz gibt, durch den ihr vollkommen tadellos vor Gott stehen könnt. Nichts davon habt ihr. Ohne Christus bleibt nur Hoffnungslosigkeit. Du bist wie ein elendes Waisenkind. Du hast niemand, der im Tod für dich sorgt, niemand, der dich dann liebt, niemand, dem dann etwas an deinem Wohl liegt, niemand, der dir die Tränen abwischt, kein Paradies, keine Hoffnung! Ohne Christus reist du auf einem Meer der Hoffnungslosigkeit.

Und ich sage euch, das trifft uns wirklich. Hoffnungslosigkeit. Wenn jemand keine Hoffnung hat. Lasst das einmal in eueren Ohren widerhallen: An einem Punkt zu sein, an dem du dein Leben betrachtest und keine Hoffnung mehr siehst. Wie gefangen in einem riesigen Ozean voll Hoffnungslosigkeit. Runiniert. Verzweifelt. Mit durstiger Seele. Das Wasser in diesem Ozean kannst du nicht trinken. Dieses Wasser kann dir keinen Frieden geben. Je mehr du davon trinkst, umso hoffnungsloser und durstiger wirst du. Es gibt keinen Frieden, es kann nicht den Durst stillen. Und wenn dann die Jahre ins Land ziehen. Weißt du, was mit diesem Ozean geschieht? Du drohst tiefer und tiefer in ihm zu versinken. Du bist da ganz allein auf diesem kleinen Felsen, verloren in diesem Meer von Hoffnungslosigkeit. Du hast da einen Hammer. Du versuchst damit zu hämmern, die damit etwas aufzubauen. “Ich werde aus mir einen guten Menschen machen!”. Du hämmerst. Und du schaust auf diesen endlosen Ozean und dieser Ozean ist einzig ein Ozean der Verzweiflung und der Hoffnungslosigkeit, in dem du immer mehr zu versinken drohst. Und du hältst deine Augen auf den Horizont gerichtet und wann immer du denkst, Hoffnung zu sehen, wird sie schnell wieder in Stücke geschlagen. Und wenn du hoch siehst, dann siehst du nur das Angesicht eines zornigen Gottes, das dir entgegen schaut. Sein Zorn schwebt über deinem Kopf. Alles ist hoffnungslos! Und du hämmerst und arbeitest weiter und du schlägst auf dieses Felsen und du wirst nur durstiger und durstiger und jede Hoffnung in dieser Welt gleitet dir aus den Händen. Vollkommen Hoffnungslos.

Du kommst an einen Punkt, wo du auf irgend etwas in dieser Welt deine Hoffnung setzt und du kriegst es zu fassen und doch wird dadurch die Leere in dir nur größer. Und du weißt das und du hast es gespürt. Und dieser Ozean versinkt noch mehr in Hoffnungslosigkeit. Und du hältst deine Augen auf den Horizont gerichtet, aber da ist keine Hoffnung. Und der in diesem Ozean verlorene Sünder geht immer mehr kaputt. Ich hab das mit eigenen Augen an meinem Stiefvater gesehen. Er hatte nur noch 3 Monate zu leben und ich sah den Blick in seinen Augen. Diesen leeren Blick. Ja, ich hab euch gesagt, er hat irrsinnigerweise die Zeitung gelesen, eigentlich seine letzten 3 Monate verplempert, aber, wenn du ihm in die Augen gesehen hast, dann hast du es sehen können: Dieser hoffnungslose, starre Blick!

Und ich sage euch: Einigen von euch, die ihr hier seid: Ihr habt Hoffnungen gehabt. Ihr habt Hoffnung gehabt, zu studieren, gehofft zu heiraten, Kinder zu haben, Geld zu haben, ein Haus zu haben. Aber ich sage euch: Jeder, der diese Straße lang ging, sei es auf der Suche nach Ruhm, nach materiellem Gut, nach einem tollen Leben in dieser Welt, der mag zwar diese Ziele erreichen, aber plötzlich sieht er sich auf diesem Felsen und hört es, sein Gewissen hört es, obwohl es noch weit weg sein mag. Ich sage euch, was er auf diesem Felsen hört. Er hört wie der Tod wie ein Höllenhund über diesen Ozean der Verzweiflung herannaht . Und der Tod kommt auf dich zu, schnell wie der Wind und wird sich auf dich stürzen. Menschen können dem nicht entkommen. Wisst ihr, warum der 50 oder 60 Jahre alte Moslem plötzlich anfängt, Ernst zu machen? Er hämmert auf diesen Felsen und er spürt es: Nach jedem Hammerschlag schaut er hoch und sieht: Gott wird nicht zufriedener mit ihm. Gottes Blick verfinstert sich nur noch mehr, weil seine Sünde jeden Tag größer wird. Da ist keine Hoffnung mehr. Ohne Christus. Und manche von euch sind genau an diesem Punkt. Und da ist keine Hoffnung. Es gibt kein abscheulicheres Wort als Hoffnungslosigkeit.

Leute, verhärtet euch nicht selbst, sondern hört seine Stimme und kommt und folgt ihm nach. Leute, wir haben eine Hoffnung. Ich sag euch das: Ich mag nicht das sein, was ich eines Tages sein werde, aber ich sage euch das: Ich bin nicht mehr das, was ich einmal war. Und obwohl ich nicht mehr genau erklären kann, wie das alles geschehen ist, weiß ich das mit Gewissheit: Ich wusste das von Anfang an und weiß es auch 19 Jahre später noch: Jesus Christus hat das getan. Und was auch all die Leute sagen und wie auch all die Leute drüber spotten wollen. Wisst ihr, was Christus sagte, was passiert, wenn man vom lebendigen Wasser trinkt? Er sagt: Du wirst dann nicht mehr dürsten! Wisst ihr, was ich entdeckt habe? Lasst die Leute wegen mir allesamt darüber spotten. Ich hab dies probiert, ich habe jenes probiert, ich habe diese, diese und diese Sünde probiert. Und dann bin ich auf Christus gestoßen und jetzt brauche ich nichts mehr von all dem anderen, was ich vorher versucht habe. Und jeder echte Christ weiß: Das ist wahr!

Und die Welt mag lachen und die Welt mag spotten, aber wir haben in ihm einen solchen Frieden gefunden, dass wir ihn nicht gegen irgend etwas anderes eintauschen wollen. Lasst sie sagen, was sie wollen, lasst sie tun, was sie wollen. Er hat uns Frieden gegeben. Gottes Gebote sind uns nicht mehr bitter. Der Punkt ist: Wir glauben nicht einfach nur, dass Jesus Christus eine wirkliche Person ist. Natürlich glauben wir das. Aber darauf beschränkt sich unser Glaube nicht. Wir haben Herzen, die ihn lieben, wir finden, dass er es Wert ist, geliebt zu werden, er ist für uns wertvoller als alles andere. Wir glauben, dass Jesus Christus für unsere Sünden starb, dass er von den Toten auferstand, dass er zur rechten des Vaters aufstieg und wir haben mit übernatürlicher Zuversicht, die wir nie vorher hatten,  eine Hoffnung, dass er eines Tages wieder kommt um uns zu sich zu holen. Und Gott sagt, dass er uns durch seinen Geist Glauben geschenkt hat. Wir haben diese Zuversicht und Gewissheit. Und der Geist Gottes gibt uns diese Zuversicht und bezeugt sie uns. Brüder, ihr, die ihr hier und bekennende Christen seid. Habt ihr diese Hoffnung? Habt ihr diese Hoffnung, die sich darauf gründet, dass der Geist des lebendigen Gottes in euch wohnt, was bedeutet, dass ihr Gottes Kinder seid? Ich garantiere euch, dass sich der Geist Gottes in vielfältiger Weise in eurem Leben bemerkbar macht. Leute! Habt ihr eine Zuversicht? Könnt ihr euch in dieser Hoffnung freuen? Schaut, Jesus Christus sagte, dass ihr so eine riesige Hoffnung habt, so eine Herrlichkeit und so einen Schatz darin.

Seid fröhlich und getrost, es wird euch im Himmel wohl belohnt werden! […]
( Matthäus 5, 12 )

In Lukas 6, 23 sagt er:

“Freuet euch alsdann und HÜPFT; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel.
( Lukas 6, 23 )

Er sagt: Wenn ihr begreifen würdet, welche große Herrlichkeit auf euch wartet, welch eine Hoffnung im Himmel für euch ist, dann würdet ihr springen, aus euren Schuhen springen, fröhlich und dankbar und herumtanzen! Brüder, ich denke, wir können nicht recht fassen, was da auf uns wartet. Hier ist eine Hoffnung, die wirklich außergewöhnlich ist. Brüder, der Gläubige hat eine Hoffnung, weil er seine Hoffnung auf Christus setzt. Wir haben die Zuversicht, von Christus gerettet zu werden, mit Christus zu sein und uns an uns an Christus zu freuen. Für immer, und immer und immer. Wenn Sünder sich wirklich als das erkennen, was sie sind, dann sehen sie Christus und sehen: Ja, in ihm ist Hoffnung! Wenn ich doch nur zu ihm könnte! Er ist der, der selbst den unreinsten Menschen seine Hand entgegen streckte.

KOMM! – Wenn das nicht jemanden dazu ermutigt, etwas für Christus zu tun, dann weiß ich nicht, was es sonst könnte.

Gott trägt seine Kinder ( Ausschnitt )

In voller Länge hier:

https://lannopez.wordpress.com/2009/09/16/gott-sorgt-fur-mich-er-tragt-seine-kinder-durchs-leben/

In anderen Worten: Er erinnert sie an Dinge, die sie den Herrn selbst tun gesehen hatten in der Vergangenheit. Und in Vers 31 steht:

wo du gesehen hast, dass der HERR, dein Gott, dich getragen hat

Sie haben gesehen, wie Gott für sie eingriff. Und wenn du ein Christ bist, dann hast du gesehen, wie Gott einige Dinge für dich getan hat. Und je länger du Christ bist, umso mehr hast du Gottes Eingreifen gesehen und seine Treue erfahren

Vor fast 40 Jahren, wo ich an den Ort kam, an dem ich jetzt lebe, da fing ich an all die Dinge schriftlich festzuhalten, die Gott getan hatte und relativ bald war dieses Buch voll und ich stellte es in ein Regal. Aber wir vergessen so schnell. Moses sagte: Erinnert euch, was Gott getan hat, erinnert euch, was ihr ihn habt tun sehn. Ich erinnere mich daran, dass das Gebäude, in dem wir uns damals versammelten, renoviert werden musste. Und wir entschieden uns, den Boden raus zu reißen und Treppen einzubauen und einen Eingang für das Gebäude zu baue. Wir hatten nicht viel Geld um diese Arbeit machen zu lassen. Aber der Zimmermann kam und als er den Boden herauszunehmen anfing, da hob er den Boden an und sah, dass da bereits schon Betontreppen unter dem Boden waren und die Betontreppen waren genau an dem Platz, an dem sie sein mussten, um den Eingang zu bauen. Das ist die Art von Gottes Führung und Hilfe, von der ich spreche. Wenn du ein Christ bist, dann hast du solche Dinge erlebt. Du hast gesehen, wie Gott in der Wüste für dich gesorgt hat.

Wir hatten geplant, eine Art Zeitung zu drucken um sie beim Evangelisieren auf dem Campus zu verwenden und wir waren nur eine kleine Gruppe von Leuten und wir hatten kein Geld und ich sagte zu den Leuten: Betet und fragt Gott, was ihr geben sollt und gebt einfach so viel. Wir wussten nicht einmal, wie viel das Kosten würde. Dann hatten wir  das Geld beisammen und ich zählte es und wir hatten 10 Cent mehr als wir brauchten. Und ich sagte den Leuten: Wer von euch hat Gott nicht zugehört und hat 10 Cent zu viel gegeben?

Als die Zeit kam, dass ich heiratete, da machte ich im ganzen Jahr vor meiner Hochzeit gerade mal 1100 Dollar. Das war ziemlich wenig Geld. Weniger als 100 Dollar im Monat. So hatten wir nichts über. Und meine Frau sagte, ich werde mir kein Hochzeitskleid kaufen können, ich muss ein wenig Stoff für ein Kleid  kaufen, damit mir eine der  Damen daraus ein Kleid schneidert. Aber wir stellten fest, dass selbst der Stoff teuer war. Aber eines Tages besuchte sie eine Freundin, die sie eine lange Zeit nicht mehr gesehen hatte und sie sagte: “Ich hab Stoff für ein Hochzeitskleid übrig. Ich hab den Stoff für meine Hochzeit gekauft, aber dann haben wir ein fertiges Kleid gekauft, ich hab den Stoff nie benutzt.” Sie sagte also: “Ich hab diesen Stoff gekauft, ihn aber nie verwendet. Du kannst ihn haben.” – Meine Frau sagte: “Das ist sehr nett von dir, aber ich mag eine besondere Art von Stoff” und sie beschrieb, was sie genau haben wollte und ihre Freundin sagte: “Ja, genau das hatte ich damals gekauft” Und so gab ihr die Freundin den Stoff und die Dame fing an, das Kleid zu schneidern. Und die Firma, die den Stoff hergestellt hatte, die stellte eigentlich Stoff für Designer-Kleider her und beim Stoff war so das Markenzeichen der Firma dabei, das man in das Kleid innen einnähen konnte und diese Marke hieß “Leiter” – so ist mein Nachname. Und genauso wie mein Nachname geschrieben und ich wusste nicht mal , dass es eine Firma gibt, die eine Marke namens “Leiter” herstellte. Das ist kein sehr häufig vorkommender Name.

Und so viele solcher Dinge geschahen, dass ich sie in mein Buch schrieb und es dann eines Tages vollgeschrieben war. Aber wisst ihr, was geschieht? Wenn ihr einer neuen Prüfung gegenübersteht, dann könnt ihr euch an keines dieser Dinge mehr erinnern. Ihr fühlt euch, als Gott niemals etwas für euch getan hat.  Und euer Glaube ist so schwach. Moses sagt: Erinnert euch daran, was Gott getan hat!

Was ist Sünde?

Der Text als .pdf

https://unwisesheep.org/wp-content/uploads/2010/04/tc_was-ist-sc3bcnde.pdf

Das Video wurde ursprünglich zur Verfügung gestellt von der Grace Community Church, San Antonio

http://illbehonest.com/

Was ist Sünde?
Tim Conway

Worüber ich sprechen möchte ist die Sünde. Ich will, dass wir jetzt über Sünde nachdenken. Und ich weiß, dass hier Leute sind, die verloren sind und Leute, die gerettet sind.

Es ist ein gutes Thema um darüber nachzudenken. Lasst mich euch fragen, wenn ich sage „was ist Sünde?“ – kann mir jemand da weiterhelfen mit irgendeinem Text aus der Bibel? [ Eins nach dem anderen! ] Ich bin nicht interessiert an Definitionen aus dem Wörterbuch! Ich will nicht, dass ihr einfach Definitionen einwerft , die ihr nicht mit der Bibel belegen könnt! Sagt nicht einfach das, was ihr denkt was richtig sei! Und sagt nicht einfach etwas, weil ihr mehr oder weniger eine Definition aus dem Wörterbuch im Kopf habt! Ich möchte verschiedene Aspekte von der Biblischen Wahrheit nehmen und sie miteinander verbinden, um so Weiterlesen „Was ist Sünde?“

Krebs, Hass, Suende – Zeugnis von Ayla

http://vimeo.com/10558973

Das Video ursprünglich bereit gestellt von der Grace Community Church, San Antonio

Ich heiße Ayla und bin 20 Jahre alt. Vor ungefähr fünf Jahren, im Oktober 2004, da erhielt ich die Diagnose: Krebs. Während dieser Zeit war ich gerade frisch in die Highschool gekommen, ich war Teil der Marsch-Kapelle, ich spielte Posaune. Ich lebte wie jeder andere Teenager, ich liebte es, Spaß zu haben, mit meinen Freunden rumzuhängen und mein Leben einfach genießen zu können. Aber als ich Krebs bekam, war es, als ob mein Leben plötzlich ausgebremst war. Ich konnte nicht mehr länger die Dinge tun, die ich zu tun liebte, Weiterlesen „Krebs, Hass, Suende – Zeugnis von Ayla“

Das unglaubliche Geschäft des Herrn Bendix


Das unglaubliche Geschäft des Herrn Bendix

Als Video hier zum download

Das nur eine Illustration, die ich passend und eindrücklich empfand. Natürlich muss man es am Stück anhören, nur halb gehört, wird es ein wenig seltsam. Ich lad auch normalerweise keine Hörspiele hoch ^^ Predigten werden weiterhin die Regel bleiben.

Download von MP3 und .pdf auf http://sermon-online.de und zwar hier: http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=3953

Nach einem Hörspiel; die kostbare Perle.

Matthäus 13, 45-46 Wiederum ist das Himmelreich gleich einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er nun eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Menschen zu lehren bedeutet nicht nur, ihre Köpfe mit Wissen zu füllen

Eines der Dinge, die ich gelernt habe, ist, dass das Predigen von der Kanzel nicht viel von mir fordert. Seht ihr, niemand von euch kennt mich wirklich. Nachdem ich wo in einer Gemeinde gepredigt hatte, kamen die Verantwortlichen in der Gemeinde zu mir gesprungen und sagten: Wir möchten, dass du unser Pastor wirst! Und ich hab sie angesehen und gefragt: Seid ihr verrückt? Sie sagten: Warum hast du gesagt? Ich sagte: Ihr wisst nicht, ob ich meine Frau liebe. Wie könnt ihr mich fragen, euer Pastor zu werden? Ihr wisst nicht einmal, ob ich meine Frau liebe. Seht ihr, hier oben auf der Kanzel mag ich alles sein, aber nehme ich euch mit nach Hause, da mag ich ein anderer sein. Menschen zu lehren, bedeutet nicht einfach, ihre Köpfe mit Wissen zu füllen. Es bedeutet, mit ihnen zu wandeln und es ihnen zu erlauben, deinen Gehorsam zu sehen. Und nicht nur deinen Gehorsam, sondern auch, wenn du nicht gehorsam bist, dass sie sehen, wie du dich selbst vor Gott demütigst und um Vergebung bittest und, dass sie dich sehen wie du zu anderen gehst und sie um Vergebung bittest. Sie beobachten dein Leben!

Zu Jesus Christus zu gehören

Über Furcht, Gott und ein wenig darüber, was es bedeutet, Christ zu sein.

Ein lieber Bruder in Rumänien wurde wegen seines Glaubens für viele Jahre ins Gefängnis gesteckt und einer der Befehlshaber der Wache kam herein und fand ihn betend vor.

Und er sagte zu diesem Bruder: „Wir haben dir alles genommen. Wir haben dir dein Leben genommen, das du hattest, wir haben dir deine Familie genommen, wir haben dir alles genommen und doch betest du noch?!? Wofür könntest du denn noch beten?“

Der Bruder sagte: „Ich bete für euch.“

„Warum?“

„Nun, weil der Gläubige, der Christus kennt und das Wort kennt, der weiß, dass er seine Feinde nicht zu fürchten braucht, sondern Mitleid mit ihnen haben muss. Denn eines Tages kommt Jesus Christus auf diesen Planeten zurück um seine Erlösten zu retten und er wird die Nationen mit eisernem Zepter regieren und die, die ihm vertraut haben, die werden sich vor ihm beugen wegen der großen Gnade, die Christus ihnen gegeben hat, aber andere werden sich beugen, weil ihnen die Kniegelenke gebrochen werden von dem einen, der sein Zepter des Gerichts gegen die Völker führt. Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! ( Hebräer 10, 31 ) .“

Wir fürchten nicht Menschen, sondern wir fürchten um sie. Denn kehren sie nicht um, kommt Christus mit schnellem Gericht.

Ich erinnere mich an eine Begebenheit in Peru während des Krieges. Ich kam dort in diesen Laden, wo sie christliche Bücher verkauften. Als ich aus dem Laden wieder heraus kam, da bemerkte ich diese kleine Frau, die an der Seite Süßigkeiten verkaufte, eine arme Frau, die mir versuchte, etwas zu signalisieren. Sie hatte große Angst, aber ich hab nicht verstanden, was sie mir denn mitteilen wollte. Plötzlich tauchte ein Polizist auf. Und obschon ich sicher bin, dass es in Peru auch damals Polizisten von edlem Charakter gab, waren die Polizisten allgemein sehr bekannt dafür, korrupt und gefährlich zu sein, bis dahin, dass sie Leute verschwinden ließen.

Nun, er kam zu mir her und fragte: „Wo ist dein Auto?“

„Dort drüben steht es“

„Dein Wagen ist illegal. Steig in den Wagen“

Ich stieg ins Auto. Er stieg ins Auto. Er sagte: „Fahr mich durch die Stadt“

Ich fuhr ihn durch die Stadt. Ich betete: „Oh Herr!!! Oh Herr!!! Oh Herr!!!“. Ich hörte, wie er einige seiner Polizei-Kollegen anrief. Und er sagte: „Wir werden jetzt in Richtung eines anderen Streifenwagens fahren und dann fahren wir noch wo anders hin“

Und ich wusste: Jetzt wird es wirklich übel. Und zuletzt hielt er das Auto an und sagte: „Steig aus dem Wagen!“

Und ich dachte: „Ach, er will nur das Auto stehlen. Gut!“

Aber dann stieg er doch aus und lief zu mir herum und sagte: „Warum bist du nicht wütend?“

Ich sagte nichts.

Er sagte: „Warum bist du nicht wütend? Du weißt, was ich gerade mit dir tue!“

Und aus irgend einem Grund sagte ich: „Ich bin nicht wütend, weil ich Angst habe.“

Er lachte und grinste und ich konnte einfach dieses Böse an ihm sehen. „Ach so, weil du Angst hast!“

Ich sagte: „Ja, ich habe Angst um Sie!“

Er sagte: „Warum hast du Angst um mich?“

Ich sagte: „Könnten sie bitte einfach nur ein paar Meter bei Seite gehen?“

„Warum?“

„Ich flehe Gott gerade an, dass er sie nicht töte. Ich tue alles in meiner Macht, Gott anzuflehen, Sie nicht umzubringen! Bitte, sprechen Sie nicht mit mir, ich muss beten, ich muss mit meinem Gott zusammen sein“

Der Mann fing das Zittern an. Zitternd und weinend brach er geradewegs auf dem Gehweg zusammen: „Warum sollte Gott mich töten?“

„Nun, wer mich segnet, sei gesegnet, wer mich flucht,  sei verflucht“ ( Sinngemäß 1. Mose 27, 29 ) . Sie wollen mir alles nehmen und mein Vater im Himmel sieht es. Und es ist nur seine Gnade, die seinen Zorn zurückhält, der Sie auf der Stelle töten könnte und ihr Seele in die Hölle werfen könnte“

Nun, zugegeben, das ist nicht die Art von Evangelisationsmethode, die man auf der Bibelschule lernt, aber letztlich brach er weinend zusammen und gab mir all meine Dokumente zurückund sagte dann: „Würden Sie bitte für mich beten, dass Gott mich nicht tötet!“

Und dann kam ich ein wenig ins Fleisch, denke ich, denn ich sagte: „Ich werde wohl beten, aber ich bin nicht sicher, ob es reichen wird, denn er ist wirklich sauer.“

Aber was ich dabei möchte, dass ihr es seht, ist folgendes: Ich möchte nicht, dass wir uns wie Raudis benehmen oder irgend etwas in der Art. Hört mir zu: Wir sind Lämmer. Wir sind nicht John Wayne. Wir sind nicht Indiana Jones, sondern Lämmer. Aber der, der hinter dir steht und auch vor dir steht und auch an deiner Seite steht und der auch in uns ist, der ist der König der Herrlichkeit, so dass der Schwächste von uns Hundert, vielleicht Tausend in die Flucht schlägt.

Wir gehen in Demut, wir gehen in Liebe, wir tun aufopfernd unseren Dienst. Aber wir machen das, ohne uns für Jesus zu entschuldigen. Jesus Christus ist Herr. Und er befiehlt, dass du umkehrst von deinen Wegen und dass du dem Evangelium glaubst. Das schlimmste am Predigen ist, dass es in einem Sinne immer ein Versagen ist. Ich wünschte, wir könnten diesen Jesus mit geistlichen Augen auf seinem Thron sehen. Millionen über Millionen, Milliarden über Milliarden von Engeln, die ihm dienen, die vor ihm nieder fallen, die ihm Ehre geben, die seine Werke und Tugenden verkünden und dieser Jesus herrscht im Himmel und hat dich dazu bestimmt, DICH, von allen Menschen hat er dich dazu erwählt, ein Botschafter zu sein. Und doch willst du nicht. Du denkst, dass es eine geringe Sache ist, als Botschafter erwählt zu sein? Du würdest lieber etwas anderes tun als ein Botschafter Jesu Christi zu sein? Du  würdest dich lieber allen möglichen Dingen dieser Welt widmen? Du denkst mehr über deinen Ruhestand nach als über Tod und Herrlichkeit? Du denkst mehr nach über modische Klamotten und Autos  und über all solche Dinge als  über einen ewigen Lohn? Du würdest lieber deine Zeit mit einer X-Box totschlagen als das Kreuz zu predigen? Du bist ein Botschafter.

Versteht bitte folgendes und damit machen wir Schluss. Wenn du ein Christ bist, so sagte das ein alter Schreiber, dann bist du von hohem Stand. Dir ist eine himmlische Natur zu Teil geworden. Deswegen gibt es jetzt nichts mehr auf diesem Planeten, dass dich wirklich befriedigen könnte. Das ist in einem Sinne eine der Schattenseiten dessen, ein Christ zu sein, ein echter Christ zu sein. Du bist so verändert worden, dass nichts auf diesem Planeten dich mehr wirklich zufrieden stellen wird. Ist das nicht erstaunlich? Andere Leute können so begeistert von allen möglichen Dingen auf dieser Welt sein, aber du kannst das nicht. Und selbst, wenn du vom Herrn abweichst, wie wir das alle von Zeit zu Zeit tun und du aus dem Stall ausbrichst und versuchst, etwas für dich selbst zu erhaschen, von dem du sicher bist, dass es dir Genuss bringt, dann wird es dir, sobald du es bekommen hast, wie Fäulnis in deinem Bauch. Es ist letztlich keine Befriedigung da. Lernt diese Lektion und lebt im Hinblick auf die Ewigkeit. Junge Männer. Nutzt eure STärke für IHN!  Gebt eure Tage her für IHN! Gebt eure Jugend, eure Schönheit IHM! Denn letztlich ist es umsonst, wenn es irgend einer anderen Sache oder Person gegeben wird. Geb es IHM.

„Ich wünschte, wir hätten solches Predigen in unserer Gemeinde“

Wieder einmal ein wenig Korrektur. Ich möchte nicht, dass Leute, die z.B. den Blog lesen oder die Videos auf youtube schauen, einen allzu verzerrten Eindruck davon bekommen, welche Aufgabe und Sinn u.a. die Predigten von Paul Washer haben und was dabei zu beachten ist. Ich finde es sehr wichtig, dass da nicht jemand in irgend einer Weise in ein ungesundes Gleichgewicht kommt.

Ich möchte, dass die Videos und der Blog dienlich sind und mit Verstand und Weisheit auch von Gläubigen eingeordnet werden können. Und ein Teil davon ist, dass man nicht die geringschätzt, die vor Ort dienen, weil man einen „besseren Prediger“ im Internet gefunden hat oder ähnliches in diese Richtung gehendes.

Frage:

Manche der Leute, die deine Predigten übers Internet verfolgen, die werden irgendwie frustriert bzgl. ihres Predigers / Pastors in ihrer Ortsgemeinde. Und sie haben diesen Wunsch, dass ihr Pastor, der dort regelmäßig zu den gleichen Leuten predigt, der systematisch durch ein Buch der Bibel predigt und sie wollen, dass dieser Dienst ihres Pastors so aussieht wie dein Reiseprediger-Dienst mit der selben Leidenschaft und demselben Eifer und sie möchten im Grunde, dass ihr Pastor eine Kopie von Paul Washer ist. Welchen Rat würdest du einem jungen Mann geben, der so denkt.

Antwort:

Nun, sie wissen nicht, worum sie bitten. Hört mir zu. Manchmal komme ich aus dem Versammlungssaal raus und stehe dort mit dem dortigen Pastor und gebe den Leuten die Hand usw. und dann kommen Leute zu mir her und sagen: „Ich hab niemals was vergleichbares gehört. Das war mehr Wahrheit als ich in den letzten 5 Jahren gehört habe und ich wünschte einfach, wir hätten solches Predigen in dieser Gemeinde hier.“

Das ist einfach der Teufel, das ist so übel, das gegenüber dem Pastor zu sagen.

Oder manche sagen: „Wir haben diese Wahrheiten noch nie zuvor gehört!“

Lasst mich euch einfach was aus meiner Zeit als Pastor in Peru erzählen. Ich hab dort gelernt, dass Leute geistliche Wahrheiten nicht aufgenommen haben, weil sie sie einmal gehört haben. Manchmal habe ich über Monate über eine bestimmte Lehren oder bestimmte Themen gepredigt, die ich den Leuten vermitteln wollte. Und als ich damit fertig war, darüber zu lehren und alles ausgeschöpft hatte, was ich darüber wusste, dann fing ich an, gottesfürchtige peruanische Pastoren und gottesfürchtige Missionare einzuladen, von denen ich dachte, sie seien ein großer Segen für die Gemeinde und ich bat sie darum, zu kommen und über dasselbe Thema zu lehren. Und als die Mitglieder meiner Gemeinde das Gemeindegebäude verließen und z.B. dem eingeladenen Missionar die Hand geben, schauten sie ihn an und sagten: „Wir haben so wie heute noch nie zuvor in unserem Leben gehört“ und das ist, einfach nur um euch das zu zeigen, Teil dessen, was ein Reiseprediger zur Aufgabe hat.

Was ich ehrlich gern tue in den meisten Gemeinden, die ich besuche, ist, dass ich fast genau über dasselbe predige, worüber ihr örtlicher Prediger / Pastor predigt. Vielleicht auf eine andere Art, aber mein Predigen soll deren Dienst stützen und bestätigen. Etwas anderes. Ich wurde letztes Jahr gebeten, 3 Monate lang in einer kleinen winzigen Gemeinde in Alabama zu predigen und das habe ich wirklich geliebt, ich war so 3 Monate lang ihr Pastor in einer „engen“ Art. Und ein Haufen junger Leute, die mich wo predigen gehört hatten, die kamen da hin. Nach ungefähr zwei Wochen gingen die dann zu einem der dortigen Gemeindeleiter und sie sagten: „Wir haben eine Frage“. Der Gemeindeleiter sagte: „Ja, was wollt ihr wissen?“ Der Gemeindeleiter ist wirklich ein sehr guter Freund von mir. Und sie sagten: „Hat Bruder Paul seinen Dienst verändert? Ist er weich geworden? Hat sich etwas in seinem Leben verändert?“ Der Gemeindeleiter fragt: „Warum sollte er?“ – „Nun, weil sein Predigen so anders ist“. Er sagte: „Seht ihr, das ist weil er hier keinen Reisedienst tut, sondern als örtlicher Pastor dient. Er gibt Schafen Nahrung  auf lange Sicht“.

Aber ich möchte gleichzeitig auch die örtlichen Prediger / Pastoren warnen. Wenn ihr systematisch durch ein Buch der Bibel predigt und das langweilig ist, dann macht ihr das nicht richtig. Ich meine, wie könnt ihr durch den Epheserbrief predigen ohne Eifer? Wie könnt ihr das tun, ohne, dass das die Leute irgendwie bewegt? Ich möchte das hier von beiden Seiten betrachten, denn es gibt eine Menge Pastoren / örtliche Prediger da draußen, die ihren Schafen nichts rechtes zu Essen geben. Ich möchte dazu etwas empfehlen. Vor vielen Jahren schrieb Warren Wiersbe ein Buch namens „Walking with the Giants“  und darin hat er all die sehr kurzen, einseitigen oder halbseitigen Zeugnisse von Männern und Frauen Gottes, die durch die Jahrhunderte von Gott gebraucht wurden. Ich hab dieses Buch für mein Bibelstudium so lange bei mir getragen. Wisst ihr, warum? Wenn ich manchmal an einen Punkt kam, wo ich nicht beten wollte, einfach nicht motiviert war zu beten, da öffnete ich dieses Buch und las von betenden John Hyde in Indien oder von David Brainerd oder sonst wem und es trieb mich dazu, beten zu wollen und ich saß da und es war Montag und war nicht bereit, die Predigt für die nächste Woche in Angriff zu nehmen, einfach etwas lethargisch und ich nahm dieses Buch zur Hand und las von Alexander Maclaren, der 60 Stunden Vorbereitung für eine Predigt rechnete und das motivierte mich, das Bibelstudium wieder aufzunehmen.

Viele Leute kritisieren das Predigen in ihrer Gemeinde und liegen falsch, aber oft haben die Leute auch recht und die Pastoren studieren wirklich nicht lang genug um auf die Kanzel zu steigen und den Leuten Wort Gottes zu geben.

Wir haben dieses Buch…

Ich möchte euch über das Christentum erzählen. Wir haben jede Menge Regeln. Wir haben ein dickes Buchund es ist voll von jeder Menge Regeln. Komm und hab Spaß mit uns!“

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In den Versen 8 bis 9 hat sie eine Begegnung mit einigen der Töchter Jerusalems und sie sagt zu ihnen: Könntet ihr mir bitte helfen, meinen Geliebten zu finden!

Ihre Antwort in Vers 9 ist: „Was für einen Geliebten hast du da? Warum sollten wir den denn suchen?“

Wisst ihr, was sie damit sagen? “Er kam an deine Tür und du wolltest nicht mal aus dem Bett steigen um ihm die Tür zu öffnen. Warum also sollten WIR nach ihm suchen? Er kann nicht so besonders sein”.

Nun, denkt darüber einen Moment nach. Wisst ihr, wir halten unsere ganzen Evangelisationen, erzählen den Menschen, dass sie an Jesus glauben sollen. Wir sagen den weltlichen und ungläubigen Menschen um uns herum, dass sie Jesus suchen sollten und sie an Jesus glauben sollten, aber oft schauen sie die Christen an und sie sagen: „Oh ja, richtig! Warum sollte ICH ihn suchen? Nicht einmal ihr sucht ihn. Ihr kümmert euch mehr um die Welt als um euren so “großartigen” Retter. Warum also sollte ich ihn suchen, wenn nicht mal ihr ihn sucht?“ Das tut weh, nicht wahr?

Aber als sie das zu ihr sagen, wacht sie auf. Manchmal müssen wir etwas sehr Hartes und sehr Wahres hören um wirklich aufgerüttelt zu werden und  zur Realität zurück zu kommen. In Vers 10 bis Vers 16 erlebt sie so etwas wie eine Erweckung. Sie beginnt über den nachzudenken, zu dem sie so kalt war. Sie wird fast ein wenig verrückt. Sie sagte: „Mein Geliebter ist wundervoll.“ Und in den nächsten Versen wird sie richtig wild. Sie erinnert sich an all die großartigen und wunderschönen Dinge an ihrem Geliebten, ihrem Mann, ihrem König.

Und als ihre Liebe zu ihrem Mann zurückkehrt und die Leidenschaft durch ihr ganzes Sein fließt, schaut euch die Antwort der Töchter Jerusalems an, Kapitel 6 Vers 1.

Sie sagen: „Wohin ist dein Geliebter gegangen? Wenn er so ist, wollen wir ihn auch suchen!”.

Versteht ihr, wenn die Gemeinde von Liebe zu Jesus Christus bewegt ist,wenn die Gemeinde eine Leidenschaft für Christus hat, wenn Christus ALLES für sein Volk bedeutet, dann fangen andere Leute an zu sagen: „Wo ist Er? Wie kann ich ihm begegnen?“

Versteht ihr, Christlicher Glaube ist Leben.

Ihr gebt weltlichen Leuten Zeugnis und geht auf sie zu: “Ich möchte euch über das Christentum erzählen. Wir haben jede Menge Regeln. Wir haben ein dickes Buch und es ist voll von jeder Menge Regeln. Komm und hab Spaß mit uns!“

Nun, das Christentum kennt Gebote und sie sind eine Freude für ein erneuertes Herz, aber christlicher Glaube ist zu aller erst einmal Jesus Christus! Und wir sollten in Liebe für ihn brennen und unsere Liebe sollte aus uns herausstrahlen.