Zum Tod Hans-Peter-Royers

Kommentar zu folgendem Artikel:

http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/evangelist-hans-peter-royer-stirbt-bei-sportunfall-863.html

Hans-Peter Royer war ein evangelikaler Prediger aus Österreich, der u.a. für die Organisation Fackelträger im Einsatz war. Hans-Peter Royer war durch seine Predigten, in denen er Christus in den Mittelpunkt stellte, ein maßgebliches Werkzeug, das Gott dazu gebrauchte, mich zu Christus zu führen. Deswegen habe ich durchaus einen besonderen Bezug zu diesem nun leider verstorbenen Prediger. Sein unerwarteter Tod am 17.08.2013 macht mich betroffen und lässt mir wieder einmal neu bewusst werden, wie kurz unser Leben auf der Erde ist und, dass wir das, was wir hier leben, wirklich im Blick auf den Herrn Jesus und das Evangelium leben sollten.

Eines meiner ersten auf youtube hochgeladenen Videos

Gesehen: Was hat ein Historiker zur Auferstehung zu sagen? (Dr. Jürgen Spieß)

Quelle: wikipedia

Ron Kubsch hat in seinem Theoblog auf einen Vortrag von Dr. Jürgen Spieß aufmerksam gemacht, der stellenweise sehr humorvoll auf die Frage eingeht: „Was hat ein Historiker zur Auferstehung von Jesus von Nazareth zu sagen?“. Sehr interessant am Vortrag sind auch die autobiographischen Bemerkungen und die Ausführungen dazu, wie es dazu kommt, dass manche Menschen Fakten dermaßen unterschiedlich interpretieren und dass man Fakten und Interpretation durchaus zu unterscheiden hat.

Zu finden ist der Vortrag im Blog von Ron Kubsch hier:

http://www.theoblog.de/die-auferstehung/18278/

Mehr zu Dr. Jürgen Spieß:

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Spie%C3%9F

Vielleicht noch kurz ein Wort zur Beschäftigung mit dem Themenfeld „Glauben und  Wissenschaft“. Ich finde dies essentiell notwendig. Mir begegnen immer wieder Menschen, die sagen: „Ich habe nie Zweifel gehabt, an dem, was die Bibel sagt“. Das ist etwas, was ich nicht so recht verstehen kann. Tagtäglich werden an uns verschiedenste philosophische Konzepte herangetragen – ob wir uns nun dessen bewusst sind oder nicht – und – zumindest ich muss , gerade, wenn ich meinen Glauben bewusst leben will – mich mit ihnen auseinandersetzen. Natürlich kann ich auch die Augen schließen und ein wenig so tun, als könne man all die Auffassungen, die im Widerspruch zu den eigenen stehen, ohne Weiteres einfach nicht ernst nehmen. Das tun manche. Ich leide darunter, wenn die Auseinandersetzung dann dementsprechend oberflächlich ausfällt. Ich glaube dann doch an den Gott, der Menschen nicht umsonst Körper mit recht großen Gehirnen gegeben hat. Solang ich es kann, mag ich dann auch denken und nicht einfach Alles blind übernehmen, was ich so höre und im ersten Moment sympathisch finde. Genauso wenig mag ich im Gegenzug sofort alles ablehnen, was mir im ersten Moment unsympathisch klingt.

Der obige Vortrag eignet sich übrigens hervorragend zum Einstieg in:

Buch: Die Tatsache der Auferstehung (Josh McDowell)

Wie in einem Kommentar angekündigt – ich habe nur begrenzt Zeit, Kommentare zu verfassen und hab keine Zeit in eine langwierigere Diskussion einzusteigen – aber ich möchte dennoch auf ein wenig Literatur verweisen in diesem Zusammenhang.

Vor kurzem habe ich  einen Artikel über „christliche Apologetik“ veröffentlicht, in dem James White darstellt, warum er ein Präsuppositionalist und kein Evidentialist ist. Das große Problem im Evidentialismus sieht White darin, dass ein Christ im Grunde sein eigenes Weltbild verleugnet, wenn er evidentialistisch argumentiert. Gemeint ist damit:

Wenn ich sage –  „Wir haben hier Indiz A, Indiz B und Indiz D, die darauf hinweisen, dass es einen Schöpfer geben muss und weil Wissenschaftler A, Wissenschaftler C und Wissenschaftler E deswegen schlussfolgern, dass dem tatsächlich so ist, sollte man an Gott glauben“ – wo liegt hier dann das Problem? Weiterlesen „Buch: Die Tatsache der Auferstehung (Josh McDowell)“