Timotheus #11 Vorbilder

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Obschon wir in manchen Timotheus-Ausgaben schon vereinzelt Kurz-Biographien entdecken konnten, gibt es in der nunmehr 11. Ausgabe des Timotheus-Magazins eine ganze Reihe von Kurzbiographien unter dem Thema „Vorbilder“. Grundlegend für das Heft ist der einführende Artikel „Vorbilder des Glaubens“, wo auch dargelegt wird, warum es sinnvoll ist, sich mit Vorbildern zu beschäftigen. Daraufhin folgen die Biographien von 5 Personen, die Weiterlesen „Timotheus #11 Vorbilder“

Der Kindle Fire im Langzeit-Test

Vorweg: Ich setze voraus, dass Interessenten des Gerätes soweit in der Lage sind, sich z.B. via amazon über den den Kindle Fire zu informieren – heißt, ich nehme im Artikel keine Rücksicht auf gänzlich Unkundige und setze voraus, dass man z.B. UMTS, Bluetooth und W-LAN voneinander unterscheiden kann.

In ungefähr einem Monat wird der Kindle Fire in Deutschland erscheinen. Das ist Anlass noch einmal rückblickend einen Beitrag zum Kindle Fire zu schreiben. Ich habe das Gerät (fast identisch mit dem nun erscheinenden deutschen Modell) nun bald 10 Monate genutzt (so schnell geht die Zeit herum). Ich habe darauf Bücher gelesen, im Internet gesurft und Musik gehört. Ich habe Apps installiert und benutzt, Videos geschaut und mit dem Gerät eben all das getan, was man so tun kann.

Wenn ich das Gerät auf seinen Nutzen aus heutiger Sicht bewerte, so muss ich feststellen, dass Weiterlesen „Der Kindle Fire im Langzeit-Test“

Buch: John Bunyan – Kesselflicker, Prediger und Autor der Pilgerreise

John Bunyan – Kesselflicker, Prediger und Autor der Pilgerreise

John Bunyan
John Bunyan

Heute mag ich wieder mal ein Buch vorstellen. es handelt sich um eine Biographie und zwar um eine Biographie über John Bunyan. John Bunyan ist sehr bekannt, oder wenigstens ist sein berühmtestes Werk „Die Pilgerreise“ sehr bekannt.

Die Pilgerreise schildert bildhaft in einer Geschichte das Leben eines Christen und welche Gefahren ihn dort erwarten. Diese Geschichte schrieb er zum großen Teil  in der Zeit, als er im Gefängnis saß. Warum saß er im Gefängnis? Nun, er hatte per se nichts böses getan, kein wirkliches Verbrechen begangen, aber er hatte gepredigt. Ohne staatskirchliche Erlaubnis. Das war mehr oder weniger verboten und deshalb wurde er verhaftet und bestraft mit Gefängnis, Die Gefängnisse damals im 17 Jahrhundert waren deutlich weniger „gemütlich“ als die Gefängnisse in heutigen Tagen.

Nun, was deshalb beeindruckend ist, ist, dass John Bunyan – obwohl ihm einiges an Gelegenheit gegeben war, „umzukehren“ und ein leichteres Leben zu haben, er sich doch an des gebunden empfand, was Gottes Wort sagte und sich nicht den Forderungen unterwarf, mehr den Menschen als Gott zu gehorchen.

Darstellung John Bunyans
Darstellung John Bunyans

Das war, was mich vor allem beeindruckt hat: Diese Klarheit, Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit. Auch interessant ist die Schilderung seiner Bekehrung, die  nicht so oberflächlich und schnell geschah, sondern wirklich einen tiefgreifenden und ein langen Prozess darstellte, der mit viel Seelennot Bunyans von statten ging.

Ein letztes, was ich an diesem Mann und Gottes Wirken in seinem Leben bemerkenswert finde, ist, dass er trotz dessen, dass er viel Zeit dem Predigen widmete,  doch auch gleichzeitig sein täglich Brot mit einer ganz gewöhnlichen Arbeit verdiente, nämlich als Kesselflicker, also einer handwerklichen Tätigkeit. Jedenfalls zutiefst bemerkenswert, wie John Bunyan trotz der Verfolgung und Unterdrückung vom Staat seinerzeit doch klar und stark blieb und für die Verteidigung des Evangeliums kämpfte.

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Bunyan