Praktische Hinweise für das Lesen / Studieren der Bibel (Paul Washer)

Folgendes Zitat stammt aus einer Predigt über Psalm 1, ab 1 Stunde und 1 Minute (siehe Link) .

https://www.youtube.com/watch?v=I7SDtthNBjE

Etwas, was ich empfehle und was heutzutage von den Christen am meisten vernachlässigt wird, weil wir mit unseren kleinen digitalen Geräten in der Bibel schnell überall hinspringen können, wenn wir z.B. einzelne Worte genauer untersuchen, möchte ich jetzt beschreiben: Die Heiligen der vergangen Jahrhunderte hatten diese digitalen Möglichkeiten nicht. Um also bestimmte Dinge zu wissen, mussten sie über alles zu einem gewissen Grad Bescheid wissen. Wenn wir unsere Lehre über den Heiligen Geist kennen lernen möchten, betrachten wir Johannes 14 oder Johannes 16. Die Alten suchten in Zefanja nach dem Heiligen Geist. Du fragst dich vielleicht: „Ist das überhaupt ein Buch in der Bibel?“. Etwas, was ich wirklich zu tun raten würde und was vielleicht das Segensreichste ist, was du tun kannst, ist dir zuerst einmal eine wirklich gute Übersetzung anzuschaffen. Ich empfehle die New American Standard, ESV, die New King James. (Vergleichbar sind im deutschen Sprachraum Luther, Elberfelder, Schlachter u.ä.…).

Ich sage euch, wie ich es mache. Ich habe das griechische Neue Testament und viele andere Ressourcen zur Verfügung. Aber wenn es mir darauf ankommt, einfach die Bibel mit der Absicht zur persönlichen Veränderung zu lesen, dann will ich nicht davon aufgehalten werden, vier Stunden lang herauszusuchen, um was für eine Präposition es sich an dieser Stelle handelt, ich will mich nicht mit diesen ganzen Feinheiten und Details aufhalten; ich will einfach das Wort lesen und genießen und mir selbst ernste Fragen stellen. Um das zu tun, nehme ich die NASB-Übersetzung und den ESV-Studienbibel-Kommentar. Es gibt andere Möglichkeiten z.B. die Reformation-Study-Bible oder MacArthurs Studienbibel. Ich denke, die ESV-Study-Bible spiegelt am ehesten die christliche, von der Bibel geprägte Lehre durch die Jahrhunderte wieder.

Warum tue ich das? Es ist nicht so, dass ich ein Kapitel lese und daraufhin den Studienbibel-Kommentar. Ich lese einfach ein Kapitel und will hören, was Gott sagt. Dann ist die Rede vielleicht von einer Stadt oder einem Sachverhalt, den ich nicht ganz einordnen kann und dann kann ich mir in Sekundenschnelle eine Richtung, eine Orientierung im Studien-Kommentar verschaffen und kann im Text weiterlesen. Ich will einfach dahin kommen, Gott und das Wort zu genießen. Fangt in 1. Mose zu lesen an und dann bis zur Offenbarung und wiederholt das immer wieder. Eine Studienbibel ist z.B. auch da sehr hilfreich, wenn man die kleineren Propheten liest, die man noch nicht so einordnen kann; ihr bekommt so eine grobe Orientierung um es einzuordnen. Leute, das ist keine Gehirn-Operation und keine Raketenwissenschaft und keine – wie mein Freund es formulierte – „Raketen-Operation“. Lest einfach und hört und stellt Fragen. Manchmal gewöhnen sich Menschen ein Erinnerungssystem für Bibelverse an. Das ist in Ordnung, wenn euer Gehirn so funktioniert. Aber ich denke, es ist sehr wichtig, die Bibelverse auswendig zu lernen, die du im Moment am meisten brauchst.

Wenn ihr durch Zeiten der Prüfung geht, lernt Jakobus 1 auswendig. Wenn ihr Schwierigkeiten habt, regelmäßig Gottes Wort zu studieren, lernt Psalm 1 auswendig. Macht nicht nur eine Übung durch, nur um sie abzuhaken. Ich weiß, dass wir so gepolt sind. Nach dem Motto: „Ich lerne das und das und das auswendig.“ Lernt auswendig, was ihr ganz praktisch haben müsst, um im jetzigen Moment euren Glauben ausleben zu können.

Paul Washer, Applaying Psalm 1 to Life (Psalm 1 aufs Leben anwenden)

Die ESV-Study Bible ist m.E. – wenn man Englisch versteht – eine sehr hilfreiche Ressource, kann z.B. auch in Deutschland über Amazon (oder einen anderen Händler) für ca. 40 Euro (gebunden), 25 Euro (Taschenbuch) oder 7,50 Euro (Kindle) erworben werden, Es lohnt sich.

https://www.crossway.org/bibles/esv-study-bible-none-case/

Der Zweck und die Bedeutung von „Ego Eimi“ im Johannes-Evangelium in Bezug auf die Gottheit Christi (James White)

Der Titel des Blogbeitrages klingt ein wenig nach etwas schwererer Kost. Dieser Beitrag richtet sich besonders an solche, die z.B. mit Menschen aus Gruppierungen wie den Zeugen Jehovas zu tun haben. Es geht um die Frage, ob Jesus von sich selbst behauptet hat, Gott zu sein. Dies wird u.a. von der oben genannten Gruppierung, aber auch von vielen anderen abgelehnt.

Der Artikel kann hier als .pdf heruntergeladen werden:

https://lannopez.files.wordpress.com/2015/09/ego-eimi.pdf

Ergänzend eine weitere Übersetzung von James White:

https://unwisesheep.org/2014/06/03/die-dreieinigkeit-lieben-dr-james-white/

zudem sei auch noch auf einen weiteren Artikel von Dr. White verwiesen, der sich  mit 2. Petrus 1,1 und Titus 2, 13 beschäftigt, wo Jesus als „Gott und Retter“ bezeichnet wird.

https://reformiert1689.wordpress.com/2015/06/24/granville-sharps-regel/

Wer noch tiefer in die Thematik einsteigen möchte, kann sich auch mit folgendem kostenlos weiterzugebenden E-Book befassen. Dieses ist in Englischer Sprache gehalten und geht auf das sogenannte Tetragramm „JHWH“, von dem die Zeugen Jehovas den göttlichen Namen „Jehova“ ableiten. Es geht besonders um die  Frage, inwiefern sich das  hebräische Tetragramm „JHWH“ (Jahwe) im griechischen Text der neutestamentlichen Schriften wiederfindet.

http://www.tetragrammaton.org/copytetra.html

Vorwort zum Blog

Aus Zeitmangel nur ein kurzer – allgemein gehaltener und überfälliger Beitrag, den ich als „Vorwort zum Blog“ im Startbeitrag verlinken werde.

Vorwort zum Blog:

Ich möchte an dieser Stelle einfach ein paar Worte an meine Leser richten, sowohl an die Langzeit-Leser als auch an ganz frische Leser. Dieser Blog entstand aus der Motivation heraus, Dinge und Inhalte, die Gott, Jesus Christus, Christ-Sein und Leben als Christ betreffen mit anderen zu teilen, damit sie ihr Verständnis vertiefen und vergrößern können. Mir ist dabei sehr bewusst, dass viele Beiträge Weiterlesen „Vorwort zum Blog“