Das Leben aushalten – Sinn im Leben

Arthur Ernest Wilder-Smith über die Notwendigkeit, Sinn in all dem zu sehen, was geschieht.

Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith
Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, weil wir wissen, daß die Trübsal Standhaftigkeit wirkt; die Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.

Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr werden wir nun, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorngericht errettet werden! Denn, wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. ( Römer 5, 1-11 )

Entweder oder?

Zuerst ein Zitat von Hans Peter Royer zum Thema Toleranz – nachfolgend ein Videoclip

Ich bin ja Bergführer, wie die meisten von euch wissen, mein ganzes Leben lang gewesen, mehr oder weniger, seit ich erwachsen bin, halt, als fünfjähriger noch nicht. Und als Bergführer ist eine Sache, die Aufgabe ist, die Leute gut rauf zu bringen und auch wieder möglichst gut runter zu bringen und dann Geld zu verlangen. Und dies war mein Job, für viele Jahre. Aber als Bergführer ist eines ganz klar: Wenn du dich mir anvertraust, ist Toleranz von meiner Seite keine gute Sache. Man lernt da gewisse Knoten und wie man Knoten macht und so.

Und es ist interessant, ich habe noch nie eine Debatte gehabt. Ich habe ihnen genau gezeigt wie man einen Knoten macht, an dem man hängt, wo das Leben dran hängt. Es gab noch nie eine Debatte, der gesagt hat: Hans-Peter es ist ja ganz gut, aber das ist mir zu eng, ich mach den Knoten ein bisschen anderes, weil der gefällt mir einfach so besser. Erstens hat es das noch nie gegeben und zweitens wenn es das geben würde, wäre ich wahrscheinlich sehr intolerant. Ich würde ihm sagen: Du machst den Knoten genauso wie ich dir gezeigt habe, denn sonst bist du erstens tot und ich im Gefängnis. Und beides will ich vermeiden. Das heißt: Da wo es um Leben und Tod geht, ist Toleranz eigentlich eine Gemeinheit oder Gleichgültigkeit.

( Hans-Peter Royer )


Fundamentalismus

Ich hatte neulich wo ein Zitat gelesen, das es sehr auf den Punkt brachte.

„Liberale Fundamentalisten sind gegen jede Art von Fundamentalismus außer gegen den ihrer eigenen Färbung“

Ich frag mich ehrlich gesagt immer wieder, ob den Leuten, die so viel vom gefährlichen „Fundamentalismus“ reden, klar ist, dass es keine neutrale Position gibt. Jeder steht irgendwo. Und jeder steht auf einem bestimmten Grund. Ich hab den Eindruck, dass man gern suggeriert, dass es von der „Gesellschaft“ her eine 1. korrekte und 2. neutrale Position gibt, von der her betrachtet eine zu starke Abweichung als Fundamentalismus betrachtet wird.

Aber das verkennt die Tatsache, dass die allgemein akzeptierte Meinung der „Gesellschaft“ eben 1. nicht neutral ist und 2. auch ihre Korrektheit sehr stark in Zweifel gezogen werden kann, da sich die „Meinung“ der „Gesellschaft“ ja immer im Wandel befindet, folglich war sie früher nicht richtig und es gibt auch keine Garantie, dass sie jetzt richtig ist und auch ferner hin kann man ihre Korrektheit nicht garantieren.

Ich muss immer an den längst verstorbenen Pfarrer Wilhelm Busch denken, der immer wieder die Frage stellte: „Wer sagt denn, was gut und böse ist? Wer sagt denn, was richtig und falsch ist?“

Die ganzen Debatten um Fundamentalismus hin und Fundamentalismus her sind völliger Blödsinn. Die Frage ist nämlich eine ganz andere: Was ist der Maßstab, von dem aus wir betrachten, was extrem – also weit davon entfernt – ist?

Was ist der Maßstab, an dem wir uns zu messen haben? Warum sollte dieser Maßstab gelten?

Das nur ein paar Fragen, die mir schon sehr lange durch den Kopf gehen. Natürlich als Christ, der die Bibel vor sich hat. Warum ist ihre Botschaft wichtig? Ich glaube Paulus bringt es auf den Punkt:

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Da stellte sich Paulus mitten auf den Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe an allem, daß ihr sehr religiöse Leute seid! Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, an welchem geschrieben stand: «Dem unbekannten Gott.» Was ihr nun verehret, ohne es zu kennen, das verkündige ich euch.

Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln von Händen gemacht; ihm wird auch nicht von Menschenhänden gedient, als ob er etwas bedürfte, da er ja selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Blut das ganze Menschengeschlecht gemacht, daß es auf dem ganzen Erdboden wohne, und hat im voraus die Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl spüren und finden möchten, da er ja nicht ferne ist von einem jeglichen unter uns; denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: «Wir sind auch seines Geschlechts.»

Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung gleich. Nun hat zwar Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, daß er ihn von den Toten auferweckt hat.

( Apostelgeschichte 17, 22-31 )

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Das ist in der Tat der Grund, weswegen die Botschaft des Evangeliums so einen großen Wert hat und weswegen unser Leben dem lebendigen Gott untergeordnet werden sollte.

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit

Matthäus 6, 20-34

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen, und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

Das Auge ist des Leibes Leuchte. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Darum sage ich euch: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine.Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft.

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!

Ein Aufruf zum Staunen

Ein Aufruf zum Staunen

Ein Aufruf zum Staunen

Wir sprechen davon, dass die Ewigkeit so ist, dass sie über die Vorstellungskraft eines Menschen hinausgeht – und das ist wahr. Aber wenn du einfach mal die Sterne betrachtest, dann ist das etwas, was einen Menschen wörtlich wahnsinnig werden lassen könnte, wenn man über die Größe und Komplexität all dessen nachdenkt, was um uns herum ist. Denkst du an den Weltraum, wo die Entfernungen so gewaltig und unermesslich sind – Tausende von Millionen Lichtjahren – und doch ist Christus, der für dich starb, der die Füße der Jünger wusch, derjenige, der das alles geschaffen hat und es zusammenhält.

Wenn das ganze Universum ein Super-Computer wäre … Ein Supercomputer der Größe des Universums könnte nicht all diese Komplexitäten zusammenbringen und zusammenhalten, er könnte sie nicht einmal erfassen. Das ist einfach phänomenal und doch kam der Schöpfer und Erhalter in einer Krippe zur Welt. Braucht Jesus wirklich die Anbetung der Menschen? Und wäre er wirklich einsam, wenn keiner von uns ihn angenommen hätte? Wäre das so ein großer Verlust? Er hat unzählige Welten.

Mein kleiner Sohn, Evan – der fing vorgestern Nacht das Weinen an und sagte, er möchte gerne Nana besuchen. Nana war meine Mutter.

Und ich sagte: „Evan, du weißt, dass sie gestorben ist und im Himmel ist“.

„Nun, ist sie fröhlich?“

„Oh ja, sie ist sehr fröhlich“

„Was tut sie?“

Und wir haben uns hingesetzt und haben uns eine Weile vorgestellt, was sie so tut.

Lass mich fragen: Staunst du genug? Staunst du überhaupt über was? Sind da keine Fragen? Denkst du überhaupt darüber nach, was im Himmel so sein wird? Sitzt du nicht mehr da und denkst darüber nach, was auf dich wartet?
Du staunst, dass er die Welt geschaffen hat und dass er das Universum geschaffen hat? Das solltest du. Aber es gibt noch etwas viel Größeres – dass er all diese Komplexitäten zusammenhält und trägt, das ist völlig erstaunlich! Er trägt das ganze Universum in seiner Kraft – Augenblick für Augenblick durch alle Ewigkeit – ohne jede Mühe. Und all das ist ihm leichter als eine Feder. Nun, das ist Kraft.

Zeichen und Wunder

Hier komme ich einmal zum Thema „Zeichen und Wunder“, speziell im Zusammenhang mit der „pfingst und charismatischen Bewegung“, in der ich selbst groß geworden bin. Ich weiß, mit dieser Thematik und speziell der Kritik an charismatischen Auffassungen habe ich mir nicht viele Freunde gemacht und ich krieg immer wieder Probleme, wenn ich solches poste, aber ich tu es dennoch, 1. weil ich selbst in dieser Bewegung groß geworden bin und demgegenüber, was so geschieht, doch recht vertraut bin und 2., weil ich denke, dass ich es mir zu einfach machen würde, wenn ich nicht doch hin und wieder darauf eingehen würde.

Jedenfalls möchte ich an dieser Stelle erst einmal drei Vorträge von Alexander Seibel vorstellen, der in manchen Kreisen sich gewiss großer Unbeliebtheit rühmen darf. Außerdem möchte ich noch auf ein Zeugnis von Karl-Hermann Kauffmann verweisen, der früher selbst Verteidiger und Anhäner der Pfingstbewegung war.

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Nun zu den drei Vorträgen:

Zeichen und Wunder Teil 1

Lugau, 07.05.2009, 19:30 Uhr
01 Einleitung – Interview 10:47
02 Wilkerson – Kreuz und Messerhelden 09:37
03 Erfahrung contra Erkenntnis 11:35
04 Daniel Hari – Heilen wie Jesus 08:09
05 Die Möglichkeit der Vermischung 09:23
06 Das Bild vom Sauerteig 10:01
07 Warnende Stimmen führender Charismatiker 06:28
08 Die Endzeitrede Jesu 06:47
09 Buchempfehlungen 06:30
10 DVD – Gott auf charismatisch 02:41
Gesamtzeit: 1h:22:02

Zeichen und Wunder Teil 2

Lugau, 08.05.2009, 19:30 Uhr
11 Begrüßung – Gebet 01:19
12 Die globale Ausbreitung okkulter Praktiken 07:07
13 Träume und Offenbarungen 08:02
14 Paulus an die Galater 06:08
15 Die Handauflegung 07:48
16 Wir leben seit 2000 Jahren in der Endzeit 07:10
17 Sterbesymptome eine Volkes 04:36
18 Die vier Evangelien 05:29
19 Die Wiederkunftsrede unseres Herrn 11:35
20 Die Wehen des Messias 12:29
21 Buchempfehlungen 06:16
Gesamtzeit: 1h:18:05

Zeichen und Wunder Teil 3

Lugau, 09.05.2009, 14:00 Uhr
22 Einleitung 02:41
23 Bekenntnis eines führenden Charismatikers 08:01
24 Argumente von Zungenrednern 06:36
25 Das Wort löst das Zeichen ab 04:35
26 Was ist rettender Glaube ? 12:31
27 Es gibt heute keine Zeichen mehr 06:13
28 Zeichen Wunder und Taten 11:14
29 Der reiche Mann und Lazarus 07:00
30 Gotteskindschaft und falscher Geist 05:19
31 Die Frage der Heilsgewissheit 07:15
32 Die Psychologisierung der Seelsorge 06:54
33 Krankheit und Heilung 12:23
34 Abtreibung – Homosexualität 06:50
35 Buchempfehlungen 07:09
36 Dank – Verabschiedung 03:34
Gesamtzeit: 1h:48:23

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Zeugnis von Karl-Hermann Kauffmann: „Ich war Pfingstler“

Das Zeugnis von Karl-Hermann Kauffmann – obwohl ich nicht alles exakt genauso auslegen würde, hat es mir damals sehr geholfen und ich bin Bruder Kauffmann für vieles wirklich dankbar – ich hab ihm geistlich viel zu verdanken, zudem hat er mich und eine mir nahestehende Person mit unheimlich viel hilfreicher Literatur versorgt – auf eigene Kosten – wir sind sehr dankbar für seinen Dienst. – Ich darf – und das ist ein Vorrecht unter anderem von dem zehren, was er mit aufgebaut hat. Dafür bin ich dem Herrn dankbar.

http://www.youtube.com/watch?v=jmJXTdhrbms ( Teil 1 von 7 )

http://bitflow.dyndns.org/german/KarlHermannKauffmann/Die_Charismatische_Bewegung_Verfuehrung_Oder_Erweckung_Teil_1_19930522_32.mp3

Was andere dürfen, können, haben – das gilt nicht für dich

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Was andere dürfen, haben, können – das gilt nicht für dich.

G.D. Watson

Wenn Gott dich berufen hat, wirklich so zu sein, wie Jesus, dann ruft er dich zu einem Leben des Kreuzes und der Demut. Dann Weiterlesen „Was andere dürfen, können, haben – das gilt nicht für dich“

Ohne mich könnt ihr nichts tun


Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

( Johannes 15, 5 )

Wir sind Menschen, Endzeitmenschen, die alles wissen und nichts mehr im Griff haben, bald. Wir haben alles im Griff, nur unsere Herzen nicht. Wir sind Menschen, die Weiterlesen „Ohne mich könnt ihr nichts tun“

Der kleine Mann von der George Street

Das eine etwas verlangsamte Fassung, da die ursprüngliche Fassung für manches Ohr und Auge zu schnell schien.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was das Verteilen von Traktaten bewirken kann? Der folgende Bericht von Pastor Dave Smethurst (London) gibt eine zeugnishafte Antwort darauf.

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( die PDF stammt nicht von mir- ist eine andere und bessere Übersetzung, nicht so wörtlich und am Text klebend wie die meine )