An dieser Stelle ein paar Gedanken fürs neue Jahr.
Das zurückliegende Jahr war für mich persönlich vor allem ein Jahr, in dem sehr viel schief lief und ich bin über manches immer noch sehr unglücklich, weil ich an vielem auch wirklich selbst schuld war und viele der kleineren Katastrophen absolut unnötig gewesen wären, wäre ich einfach vorsichtiger und überlegter vorgegangen und hätte mich nicht so sehr darauf gestützt, was ich für richtig hielt, sondern hätte innegehalten und manches einfach dem Herrn überlassen, was ich doch wieder mehr oder weniger in die eigene Hand genommen habe.
Ich durfte aber auch erleben, wie der Herr trotz meines Chaotentums schützend eingriff und in seiner Gnade manches abwandte, was ich mir eigentlich selbst eingebrockt hatte und hätte auslöffeln müssen.
Was ich mir fürs nächste Jahr wünsche, ist, mehr in der Abhängigkeit Gottes zu leben als ich es bisher tue. Dass ich mehr und mehr lerne, nicht meine eigenen, dummen Wege zu gehen und mehr und mehr lerne, Gottes Wege zu gehen, dass ich sein Wort noch mehr kennen und schätzen lerne, dass ich es lerne, mehr gehorsam zu sein, mehr in seinen Fußstapfen zu gehen als ich es bisher tue.
Ich wünsche auch allen Lesern viel Gnade fürs Nächste Jahr. Wir haben sie nötig und bedürfen ihrer jeden Tag, jede Stunde.Wo kämen wir hin ohne IHN, der nicht nur der Schöpfer, sondern bis zum heutigen Tag der Erhalter unseres Lebens und der Geber unseres ewigen Lebens ist?
Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei allen bedanken, die mir dieses Jahr zum Segen würden, darunter natürlich Bruder Karl-Hermann Kauffmann, Bruder Paul Washer und den lieben Brüdern und Schwestern der Gemeinde, die ich derzeit besuchen darf, ich möchte auch meinen Eltern danken und meinem jüngeren Bruder für seine besondere Treue. Ich möchte auch denen danken, die mich in irgend einer Form zum Beispiel bei der Arbeit hier unterstützt haben und die mir auch so in Wort und Rat Unterstützung waren.
Der aller größte Dank gebührt aber dem Herrn Jesus, der letztlich Alles in der Hand hält und der der ist, dem alles Lob und alle Ehre und Herrlichkeit gebührt, weil er nicht nur unser Schöpfer, sondern auch Retter ist.
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Dazu noch ein Denkanstoß fürs nächste Jahr. Ich für mich denke, dass es sehr wichtig ist, auch im neuen Jahr eines nicht aus den Augen zu verlieren. Den Herrn Jesus näher und tiefer kennen und fassen zu lernen.
Wer ist dieser Jesus von Nazareth? Ich frage mich, ob Du ihn kennst.
Er mag für dich vielleicht eine Idee oder ein Konzept sein. Eine historische Figur oder ein großer Philosoph, aber hast du gewusst, dass er nach der Schrift der Schöpfer des Universums ist? ( Kolosser 1, 15-16 )
Hast du gewusst, dass seine ewige Existenz ohne Grenzen ist und dass er sich nie verändert? ( Hebräer 13, 8 )
Hast du gewusst, dass sein Wissen unbeschränkt ist ( Kolosser 2, 3 ) und es seiner Weisheit niemals an Rat mangelt, egal bei welchem Problem oder welcher Situation?
Hast du gewusst, dass ihm alle Macht gegeben ist – im Himmel wie auf Erden ( Matthäus 28, 18 ) und, dass seine fürsorgende Vorsehung überragend ist, und zwar so sehr, dass nicht ein einziges Blatt von einem Baum gefallen ist, ohne, dass er es wusste? ( Matthäus 10, 29 )
Wusstest du, dass sein Wort vollkommen ist ( Markus 13, 31 ) und das ganzes Universum zusammenhält, Atom für Atom und eher das Universum vergeht als sein ewiges Wort?
Weißt du von seiner Vollkommenheit und Freude in der Gemeinschaft des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes – eine unbegrenzte Freude im Universum – über jeden wiedergeborenen Gläubigen?
Weißt du von seiner Vertrauenswürdigkeit und dass er niemals, jemals ein Versprechen bricht? ( Titus 1, 2 )
Weißt du von seiner Gnade, die uns Leben gibt und den Gottlosen rechtfertigt? ( 2. Korinther, 13, 14 )
Kennst du seine Liebe, die in ihm so außerordentlich überfließt, die kein Mensch ermessen oder vollständig verstehen kann? ( Johannes 3, 16 )
Weißt du, dass er jedes Geheimnis in seiner Hand hält, wie er Johannes sagte; “Ich bin der Erste und der Letzte. Ich bin der Lebendige, ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und ich halte die Schlüssel zum Tod und zum Totenreich” ( Offenbarung 1, 17-18 )?
Wisst ihr von seiner überragenden Gerechtigkeit, dass er jede Rechnung begleichen wird und keine Ungerechtigkeit übrig bleiben wird? ( Offenbarung 20, 13 )
Wusstest du, dass du und ich eines Tages vor diesem majestätischen Wesen stehen werden ( Offenbarung 20, 12 ) – egal ob du dem zustimmst oder nicht, an ihn glaubst oder nicht, egal, welche Religion du hast?
Hast du von der Souveränität seiner Macht gehört, rein zu machen, zu vergeben und zu heilen? ( Lukas 5, 23 )
Wusstest du, dass in seinem Namen Erlösung für jeden Mann oder jede Frau ist, unabhängig davon, was sie geglaubt haben oder welche Lebensgeschichte sie hinter sich haben? ( Apostelgeschichte 4, 12 )
Wusstest du, dass Du und ich mit dem Zweck geschaffen worden sind, Yeshua Ha-Mashiach zu kennen, den König der Könige und den Herrn der Herrn, diesen unendlichen und großen Gott?
Das ist der Gott, den es gilt zu kennen und ihm zu dienen. Ringe darum, ihn zu kennen.
So. An dieser Stelle möchte ich mich erst einmal kurz bei allen entschuldigen, die noch Mails von mir erwarten, sie aber bisher noch nicht bekommen haben. Nun, die werden irgendwann kommen. Momentan liegt viel auf Eis, auch noch zu beantwortende Mails. Sorry, aber es ist manchmal wirklich viel und es braucht manchmal Zeit, weil ich ja nicht nur in 5 Sätzen antworten möchte, ich brauche da manchmal einfach Zeit mir zu überlegen, was ich antworte und dann braucht das schreiben und formulieren eben auch noch seine Zeit.Und das dauert eben. Nur, falls sich jemand fragt, wieso das manchmal längers dauert.
Dann wünsche ich gesegnete Tage. Ich bin nicht der große Weihnachten-Feierer, ich denke auch nicht, dass das Not tut. Was Besinnliches gibt es dennoch. Aber das sicher nicht in einer flauschig-netten weihnachtlichen Form, sondern in Form eines kleinen Clips, der ( samt Text ), der auch uns Christen wieder in den Sinn rufen sollte, wozu wir eigentlich da sind. Es gibt ein paar Verse, die zitiere ich derzeit immer wieder. Einige davon findet man z.B. Hebräer 12 ab 6. Andere Findet man in Titus 2. Ich weiß, die hab ich schon einmal gepostet, aber durch Widerholung kann man sich so manches viel besser einprägen.
Denn es ist erschienen die Gnade Gottes, heilsam allen Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir unter Verleugnung des ungöttlichen Wesens und der weltlichen Lüste vernünftig und gerecht und gottselig leben in der jetzigen Weltzeit, in Erwartung der seligen Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsres Retters Jesus Christus, der sich selbst für uns dahingegeben hat, um uns von aller Ungerechtigkeit zu erlösen und für ihn selbst ein Volk zu reinigen zum Eigentum, das fleißig sei zu guten Werken.Solches rede und schärfe ein mit allem Ernst. Niemand verachte dich! ( Titus 2 ab Vers 11 )
Mein Wunsch ist, dass dadurch Be-Sinnung eintritt, die zu einer rechten Ge-Sinnung führt. Ich weiß nicht, wie das bei euch ist. Mir tut es Not, mir immer wieder vor Augen zu führen, worum es im Leben wirklich geht. Mir tut es immer wieder Not, meines Gottes zu gedenken und mir tut es immer wieder Not, von meinem Herrn, dem Herrn Jesus wieder zurecht gebracht zu werden. Das tut mir Not.
Und deswegen ein fröhliches Besinnen mit folgendem Video / Text
Leonard Ravenhill
Was ist dein Leben?
Ich ging in London eine noble Straße entlang, als ich vor einigen Jahren in London predigte. Ich sah diesen großen Platz und Lakeien, Kniehosen und sie sahen so nett aus. Ich hab ein Paar schreckliche Beine, schrecklich dünne Beine, wenn ich solch eine Kniehose anhätte, dann würde ich verhaftet werden, weil ich keine sichtbare Fortbewegungsmöglichkeit habe. Da war dieser Pförtner an der Tür mit diesem wunderschönen Mantel und einer Krawatte und seinem gepflegtem Haar und ich ging einen Schritt zurück und er sagte: Guten Abend, Sir.
Und ich sagte: “Guten Abend… hmmm… kann ich hier hereinkommen?”
Er sagte: “Oh Nein, Sir! Sie können hier nicht zum Essen gehen. Sie könnten, wenn seine Lordschaft Duke of Westminster sie mitbringt oder der Duke so und so oder Lord Tolmash”. [ Nun, das war kurz davor als damals die Queen in England heiratete.] “Die Queen war hier letzten Freitag, auch ihre Schwester. Sie blieben bis um zwei. Wir schließen nun zwei Uhr morgens”. [ Nun, die meisten Gebetstreffen enden um diese Zeit- schön wär’s ]. “Und sie können hier nicht hereinkommen”.
“Wieso nicht? Ich bin sauber, ehrenwert, ein Prediger, ich habe nie was angestellt”
“Aber Sir, sie sind nicht von königlicher Abstammung, nicht von speziell adliger Herkunft. Sie können hier nicht hereinkommen. Warum wollen sie denn hier hinein?”
“Ich möchte all die Dukes, Lords und die edle Gesellschaft mit ihren glänzenden Diamanten sehen und ich hätte gern meine Kirchenversammlung da herum und aufstehen und meine Stimme erheben: Sie, die in Lust und Vergnügen lebt, die ist tot, während sie noch lebt”.
“Oh Sir” – sagte er – “sie würden da heraus geworfen werden”.
Ich sagte “Nun, das hätte ich erwartet”.
Ist es nicht beleidigend mit Leuten zu sprechen und zu sagen: Du magst ein Genie sein, du hast einen gewaltigen Intellekt, erfindest etwas, wenn du aus dem Bett fliegst, aber weißt du, in deinem tiefsten Innern bist du tot! Weil du keine lebendige Beziehung zu Gott hast. Es gibt nur zwei Arten von Menschen auf der Welt. Nicht schwarz und weiß, nicht arm und reich. Es gibt die, die tot in Sünde sind und die die der Sünde tot sind. Wenn ich sage, dass die meisten Menschen halb gerettet sind, wisst ihr, was ich damit meine? Du gehst zum Kreuz, aber nie ans Kreuz. Du gehst da hin und hast die Sünden vergeben bekommen und freust dich und du tust die selbe lausige Sünde am nächsten Tag wieder. Komm schon, was für eine Erlösung ist das?
Ich hörte einen berühmten Prediger, ein Engländer, der hätte folgendes nicht sagen sollen. “Liebe Zuhörer kommt her. Euch werden heute abend die Sünden vergeben”
Die vergangenen Sünden, eure heutigen Sünden und auch die Sünden für die Zukunft. Ist das nicht schön? Könnt ihr euch einen Mann vorstellen, der vor einen Richter kommt und der Richter sagt: “Sie sind angeklagt, die Handtasche einer Lady geklaut zu haben. Haben sie sie gestohlen?”
Er nickt
“Sie haben sie also gestohlen?”
“Ach ja, da waren 100 Dollar drin”
“Haben sie noch weitere Handtaschen gestohlen?”
“Ja. Ich führe Buch. Das ist die dreihundert und fünf und vierzigste Handtasche, die ich gestohlen habe.”
“Tut es ihnen leid?”
“Ja, ganz arg”
“Nun, dann ist ihnen vergeben! Ich vergebe ihnen für all die Handtaschen, die sie in der Vergangenheit gestohlen haben – für all die Handtaschen, die sie heute gestohlen haben und für all die Handtaschen, die sie in ihrem Leben noch stehlen werden.”
Wäre das nicht etwa wundervoll vernünftig? – oder wahnsinnig? Seht ihr, das Wunder einer Wiedergeburt ist das: Wenn ein Mann wirklich geboren ist und das neue Leben hat, will er nicht mehr das alte. Ich denke: Niemand sagt das besser als Paulus. Er schreibt zu den Kolossern:
Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist
( Kolosser 3, 1 )
Du sagst zu jemandem: Bist du gerettet? Nun, ich weiß das nicht so wirklich. Nehmen wir mal an, du trägst einen 50 Kilo-Sack auf deinem Rücken. Und du kämpfst dich einen Berg hoch und wirst in die Knie gezwungen von der Last. und jemand nimmt dir diesen Sack vom Rücken und du gehst ohne diese Last noch bis zur Spitze des Berge. Und ein Mann fragt dich: “Hast du etwa deinen schweren Sack verloren?”
Du sagst: “Ich weiß es nicht so wirklich”
Ich denke, du solltest es doch wissen, wenn jemand 50 Kilo von seinem Rücken genommen hat.
Und deswegen muss das ein Mensch wissen. Die Wiedergeburt ist kein intellektueller Akt. Jesus sagt, dass es das ist: Das wir tot in Übertretungen und Sünde waren. Und er bringt uns zum Leben! Und so lieben wir die Dinge, die wir hassten und hassen jene Dinge, die wir liebten. Paulus sagt:
Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so suchet, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zu der Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben, nicht nach dem, was auf Erden ist;
Jetzt hört mir mal zu. Du bist gerettet? Und du redest mehr über Fußball als über Jesus. Stimmt das? Letzte Woche warst du mehr interessiert an der Rückkehr der Jedi als an der Rückkehr von Jesus. Und mit deinen Kumpeln hast du darüber gesprochen. Von dem, was ich über den Film gesehen habe, musst du verrückt sein, das anzusehen. Gibt es etwas wundervolleres als das? Hier ist dein Leben. Verborgen in Christus und verborgen in Gott. Was willst du tun? Raus schleichen und ein wenig vom Dreck der Welt trinken? Brauchst du Unterhaltung? Du brauchst die Unterhaltung nur, wenn du die Freude am Herrn verloren hast. Wenn wir keine Freude haben, brauchen wir Unterhaltung und wenn wir Unterhaltung haben, dann haben wir keine Freude. Das hört sich nicht nett an, aber es ist wahr.
“Ihr seid gestorben und euer Leben ist verborgen mit Christus”. Wenn ihr auferstanden seid, das bezieht sich auf die Vergangenheit, dann seid ihr gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Nicht erst, wenn ich sterbe, sondern schon jetzt: Ich winke der Welt zum Abschied. Nicht traurig, sondern fröhlich! All ihrer Lust, ihrer Aufgeblasenheit und ihrem Stolz.
Paulus sagt es am besten, wie meistens, wenn er in Galater 6 schreibt und sagt: denn ich trage die Malzeichen Jesu an meinem Leibe. Anders übersetzt: ich trage an meinem Körper das Brandzeichen. Wenn man das mal anschauen mag, Rinder werden heute “gebrandmarkt” . Und als Paulus das schrieb, war es so, dass ein Sklave von seinem grausamen und bösen Herrn wegrennen konnte, der ihn täglich auspeitschen ließ, der schwere Arbeit verlangte und ihm wenig kaum etwas zu Essen dafür gab. So ein Sklave haut ab. Das erste, was er tut: Er flieht zu einem Tempel, da waren Priester, immer wach. Gut, zumindest waren sie immer da, wenn auch nicht immer wach. Und die Altarfeuer brannten und der Mann kommt keuchend hereingerannt und sagt zu einem Priester: “Brandmarke mich, brandmarke mich!”
“Im Namen welchen Gottes? Weil es gibt verschiedene Eisen, mit denen wir ein Brandzeichen machen”.
Und der Sklave streckt seine Hand aus, das Eisen berührt sein Hand und es zischt und dann macht man im Nacken das gleiche und auch am Fuß bekommt er das Brandzeichen. Und einige Tage bleibt er da, bis er wieder herausgehen kann. Und als er herausgeht und die Straße entlanggeht, dann sieht ihn sein alter Herr und sagt zu seinem Freund: “Markus! Da ist Aristarcus! Komm, bring ihn zu mir zurück!”
Und Aristarcus, der Sklave, kommt her und sein Herr sagt: “Höre mir zu! Ich werde dich zurückbringen und dich auspeitschen wie ich dich niemals zuvor gepeitscht habe. Du wirst Dinge schleppen, die du noch nie schleppen musstest”- er erzählt ihm, was er nun alles tun müsste.
Und der Sklave sagt: “Einen Moment mal”
“Was meinst du damit?”
“Schau her” und der Sklave zeigt ihm die Brandzeichen.
Und sein früherer Herr sagt: “Ich habe keinen Anspruch mehr auf dich. Ich kann dir nichts mehr befehlen Du gehörst einem Gott!”
Und Paulus sagt: “Hört zu: Ich habe dort ein Brandzeichen in meinem Kopf, weil mein ganzes Denken nur an Jesus ausgerichtet ist. Dieses Denken ist in Christus Jesus verwurzelt!”
Denkt ihr, dass Paulus die damaligen olympischen Spiele besuchte? Denkt ihr, dass er mit den materiellen Gütern der damaligen Zeit herumspielte? Sein Kopf, seine Hände, seine Füße trugen die Brandzeichen.
Ein Liedschreiber sagt.
Lasst meine Hände seine Gebote tun
Lasst meine Füße in seinen Wegen laufen
Lasst meine Augen sehen einzig Jesus
Lasst meine Lippen sein Lob aussprechen
Alles für Jesus!
Alles für Jesus!
All mein Sein , alle Kräfte, all meine Gedanken, Worte und Tun.
Alle meine Tage und alle meine Stunden.
Höre zu! Bist du schlicht ein Sonntag-Morgen-Christ? Du lebst und webst und hast dein Sein in Jesus Christus in jedem wachen Moment deines Lebens? Hat er dein Denken? Wäre es ihm peinlich, dich an einem bestimmten Punkt in deinem Leben zu sich zu holen?
An dieser Stelle sei ein Interview verlinkt, das um die 90 Minuten lang ist, mit Paul Washer, alles in Englisch gehalten, aber durchaus interessant. Findet man direkt unter diesem Link auf vimeo.
Ersteres ist mir von einem Bruder sehr empfohlen worden, zweiteres hab ich selbst gelesen und halte es für einen wichtigen Beitrag.
Ich finde es immer wieder wichtig, über unsere heutige Zeit und Situation hinaus zu sehen, erstens um die eigenen Wurzeln zu sehen und zweitens zu sehen, was Gott in der Vergangenheit schon getan hat und um Mut zu bekommen, dass er auch heute noch ähnliches vermag.
Und in Vers 6 sagt er: Suchet den HERRN, solange er zu finden ist, rufet ihn an, während er nahe ist! Es ist als ob er die Leute fast schon drängt. Ihr müsst verstehen, dass die Gnade Gottes, wenn sie recht verkündigt wird, dann ist es fast unglaublich. Es ist unglaublich, denn ihr habt nichts vergleichbares in eurem Leben je gesehen. Niemals ist eine solche Güte und Freundlichkeit Menschen gegenüber gezeigt worden. Und zu Menschen zu gehen mit dem freien Angebot des Evangeliums, erfordert manchmal fast einen Beweis, dass es eben kein Schwindel ist. Dass es wirklich wahr ist. Meine charismatischen Freunde erzählen mir immer, dass der größte Tat des Glaubens ist, die Toten aufzuerwecken. Ich sag ihnen. Natürlich nicht, denn Baptisten-Prediger tun das jeden Sonntag morgen. Sie sagen: Die größte Glaubenstat, ist die Toten aufzuerwecken. – Nein, das stimmt nicht. Wenn ich eine Ausdrucksweise nehmen darf, die nicht so exakt ist. Wisst ihr, was mehr Glauben als alles andere auf diesem Erdball benötigt? In den Spiegel von Gottes Wort zu sehen und die eigene Sünde zu sehen. Sich zu sehen, wie man ist. Und dann zu glauben, es zu glauben wagen, dass Gott dich so sehr liebt, wie er sagt, dass er es tut.
Eines der größten Probleme in den Leben von den meisten von euch ist das: Ihr gehorcht nicht Judas, wenn er sagt: Bewahrt euch selbst in der Liebe Gottes. Manche Prediger haben das verdreht und sagen: Nun, du gehorchst lieber mal Gott, du tust dies und das, DANN wird Gott dich lieben. Und das sagt der Text NICHT. Judas wollte etwas anderes sagen. Er sagt: Glaubt, dass Gott euch liebt. Das ist der Schlüssel zu geistlichem Wachstum. Zu glauben, dass er dich liebt. Das schwerste, was du jemals tun musst, ist zu glauben, dass er dich so sehr liebt, wie er sagt, dass er es tut. Ich weiß nichts über Pflanzen, aber wenn du mich anrufen würdest und sagen würdest: Bruder Paul, kannst du mal nach meiner Pflanze schauen? Nun, versuchen kann ich’s, was stimmt nicht damit? – Nun, sie ist sehr sehr krank. Nun, ich komm in dein Haus, habe keine Ahnung, bin kein Experte für Pflanzen. Aber du bringst mich in eine dunkle Kammer, öffnest die Tür und da steht die Pflanze. Und ich sage: Nun, ich hab das herausgefunden: Halte deine Pflanze in der Sonne. Behalte sie im Sonnenschein. Lass sie an die frische Luft. Sie wird wachsen und gedeihen. Gottes Liebe ist so groß darin, wie sie sich im Evangelium Jesu Christi zeigt. Aber in jenem Text muss, er es wieder und wieder sagen und belegen, dass er wirklich das tut, was er verheißen hat. Kann das so sein? Können all meine Sünden wirklich vergeben sein? Kann ich wirklich eine Beziehung mit Gott haben? Unbeflekt und voll Herrlichkeit. Und er sagt:
Suchet den HERRN, solange er zu finden ist, rufet ihn an, während er nahe ist! Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken und kehre um zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm Gott; denn er vergibt viel.
Versuch das nicht zu erklären. Es ist ein Geheimnis. Aber ich sag dir das: Du bist hier wegen ihm. Du sagst: Bruder Paul, ich habe Buße getan. Ja, das hast du, aber er gab dir die Gnade, das zu tun. Ich glaubte. Ja, du hast geglaubt. Ich hänge an ihm, ja- aber nur weil er an dir hängt. ich liebe Gott. Ja, weil er dich zuerst geliebt hat. Seht ihr das? Nun, bleibt in dieser Liebe! Und lasst euch da von niemandem anlügen. Die Schrift sagt, dass der Teufel ein Lügner und Mörder ist. Lasst uns die beiden Dinge zusammen nehmen. Er tötet auch dadurch, dass er lügt. So hat er unsere Ur-Eltern, Adam und Eva ermordete, er hat sie angelogen und durch Lügen, ermordet er dich. Auf einem Gebiet wird er dich wirklich attackieren. Wenn er dich nicht mit Irrlehre kriegt, z.B. leugnen der Dreieinigkeit oder dich dazu bringt, in eine Sekte enzutreten, dort wird er doch dann angreifen: Er sagt: Gott liebt dich nicht. Und er wird es dadurch tun, dir zu zeigen, wie unwürdig du bist. Das Problem ist: Meistens hat er ja recht. Merkt ihr das nicht? Kämpft nicht mit dem Teufel darüber, dass du würdiger seist als der Teufel dir das vor Augen malt. Du musst ihm sagen: Nun, du weißt nicht ma die Hälfte von meiner Unwürdigkeit. Du denkst, ich bin schlecht? Du weißt nicht alles! Ich bin schlimmer als selbst du es weißt! Aber dann, es geht nicht um mich, sondern um den, der FÜR MICH starb. Es geht um meinen älteren Bruder. Der HERR JESUS CHRISTUS. Es dreht sich alles um ihn.
Um abzuschließen, lasst uns das ansehen: Liebt Gott seine Kinder? Ja! Liebt Gott alle Menschen? Ja! Wenn du heute gerettet bist, bist du gerettet, weil Gott ein großes Werk in deinem Leben tat? Ja! Ruft Gott alle Menschen, Buße zu tun und zu glauben? Absolut! Gießt er seine Liebe und Barmherzigkeit über alle Menschen aus? Absolut! Gehen manche zur Hölle, weil Gott sie nicht will? Nein, sie gehen wegen ihren eigenen Wegen dort hin. Deswegen kommen sie in die Hölle. Aber du kommst in den Himmel wegen der GNADE GOTTES. Leute, ich will, dass ihr seht, dass diese Welt dreckiger und chaotischer Ort ist und gegen dich als Gläubigen kämpfen wird. Und du musst dich darin halten, zu glauben, dass Gott dich so sehr liebt, wie er sagt, dass er es tut! Und zweitens müssen wir da raus und evangelisieren und das wahre Evangelium den Menschen nahe bringen. Das müssen wir. Schaut es euch an. Die Nachrichten sind schon bedrohlich. In nicht vielen Jahren wird es gegen das Gesetz sein, ein fundamentalistischer, Bibel-gläubiger Christ zu sein. Wir müssen Zeugnis geben, die Art und Weise ändern, wie wir Dinge betrachten. Das ist ein Kampf ums Überleben. Und wir müssen da raus gehen. Nicht als Heuchler, die ein Ding verkündigen, aber ein anderes ausleben.
Aber wir müssen da raus und die Gnade Gottes verkünden und nicht auf uns zeigen. Wir sind nicht „Superheilige“ , die durch ihren eigenen Verdienst und ihre eigene Tugend von Gott die Erlösung errungen hätten. Wir sind schlicht Bettler, die Gnade in Christus gefunden haben und wir wollen das allen anderen erzählen. Verkündet das Evangelium, teilt es anderen mit. Bringt ihnen das Evangelium. Betet, dass Gott Menschen rettet. Betet, dass Gott hierher einen Mann sendet und andere Männer um ihn herum aufstehen lässt, diese Gemeinde zu leiten, ein wahres Evangelium zu predigen. Die Verlorenen zu Evangelisieren! Und seinem Namen Ehre zu bringen.
Dieser Predigtausschnitt hat mich gestern sehr getroffen. Ich hab das wirklich zu hören gebraucht. Wirklich ein sehr einschneidendes Video, das einmal mehr vor Augen stellt, dass wir hier nicht zum Spaß sind. Ich habe gestern gleichzeitig auch noch einen interessanten Artikel entdeckt: Der schmale Weg ( fest und treu 04/09 )
Du musst die Kosten betrachten und die Kosten überschlagen, ein Jünger Jesu Christi zu sein. Es wird dich Beliebtheit kosten, es wird dich vielleicht manchmal Unterstützung kosten, du wirst kein leichtes Leben führen, du wirst dich selbst disziplinieren müssen. Du wirst deinen Körper bezwingen müssen, du wirst NEIN zur Versuchung sagen müssen, du wirst NEIN zu dieser Welt sagen müssen. Du wirst gegen die Menge laufen müssen. Du musst bereit sein, allein für Christus zu stehen. Du musst bereit sein, zum Schlag eines anderen Trommlers zu laufen und gegen den Strom laufen müssen, selbst wenn niemand anders Jesus Christus nachfolgt. Du musst bereit sein, standhaft zu bleiben, wenn du auch die einzige Person auf der Welt wärst, die für Jesus Christus steht.
Das können die Kosten sein.
Du musst bereit sein, Verfolgung für Jesus Christus zu erleiden. Lasst mich das sagen: Sie wird kommen. Es mag sein, dass es dich dein Leben kosten wird. Jesus wird nicht kommen, um Spiele zu spielen. Er wird nicht verschlafen zurückkommen . Er wird kommen um zu herrschen und zu schlagen. Er ist der König der Könige und er ist der Herr der Herren und am Ende dieses Zeitalters wird er aus dem Himmel hervorbrechen auf einem weißen Pferd und sein Gewand wird in Blut getaucht sein, das Blut seiner eigenen Feinde und er wird zurückkommen um zu bezwingen und zu verurteilen. Ihr müsst mit diesem kommenden König Frieden schließen, oder ihr werdet ihm in Verdammnis für immer unterworfen sein. Jesus Christus hat einen Weg zum Frieden geschaffen. Ihr müsst bevor das Gericht hereinbricht mit ihm Frieden geschlossen haben. Du solltest nicht bis zu diesem letzten Tag des Gerichts im Streit mit Christus bleiben. Denn er wird sein gerechtes Urteil unbarmherzig vollstrecken. Aber heute bietet er dir Barmherzigkeit an.
Er wird deine Kapitulation annehmen. Er bietet dir Frieden an, aber zu seinen Bedingungen, nicht zu deinen. Und seine Bedingungen, die er stellt, sind im Grund einfach die:
Ihr müsst euren Vater, eure Mutter, euren Bruder, eure Schwester, selbst euer eigenes Leben mehr hassen als mich. Sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein und ihr müsst euer Kreuz auf euch nehmen und mir nachfolgen, sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein und wenn ihr es nichr tut, werdet ihr mir im letzten Gericht gegenüber stehen. Und dieses Gericht wird Gott verherrlichen in deiner Zerstörung. Er drängt dich zu einer Entscheidung. Du kannst ihn nicht vertreiben, du kannst den “Ton aus”-Knopf in deinem Herzen nicht mehr länger drücken. Du musst ihm antworten.
So kann auch keiner von euch mein Jünger sein. Er sagt: Keiner von euch kann ein echter Christ sein. Niemand von euch kann zu meinem Reich gehören. Niemand kann Frieden haben mit mir oder dem Vater. So kann auch keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.
Was sagt unser Herr da? Er fährt seine Erwartungen nicht zurück, sondern erhört den Grad der Hingabe, zu der er aufruft, mit jeder Zeile Text. Aber er sagt nicht, dass du deinen Weg ins Reich der Himmel bezahlen kannst, denn niemand von uns hat genug Gold und niemand von uns hat genug Silber, um jemals den Schmutz der Sünde zu entfernen, die unsere innere Seele verunreinigt hat. Was sagt er? Wer nicht allem entsagt, was er hat. Nun, das muss im Zusammenhang mit anderen Texten der Schrift betrachtet werden. Lasst mich dazu einfach das grundlegendste sagen.
Ihr müsst eure Besitzansprüche auf alles, was ihr seid und besitzt, IHM und allem, was ER ist, unterstellen.
Das sagt er.
Dein Leben gehört nicht mehr dir selbst, dein Leben gehört jetzt IHM.
Deine Zeit gehört nicht mehr dir, sondern deine Zeit gehört jetzt IHM.
Dein Eigentum ist nicht mehr dein Eigentum, sondern es ist jetzt SEIN Eigentum.
Deine Zukunft ist nicht länger deine Zukunft, sondern sie ist jetzt SEINE Zukunft.
Dein Schatz ist nicht mehr dein Schatz, sondern es ist jetzt SEIN Schatz.
Und du hast alles, was du bist und alles, was du hast, allem unterstellt, was ER ist.
Das bedeutet es, Jesus Friedensbedingungen zuzustimmen.
Du kannst dir das nicht mit echtem Geld ertauschen oder erkaufen. Sondern, was er verlangt, ist, dass du dein Leben völlig Christus unterwirfst. Das ist rettender Glaube. Es ist, sich selbst aufzugeben. Und ganz und gar all das, was du bist und all das, was du hast, all dem, was ER ist, anzuvertrauen.
Du hast eine ewige Seele und du hast nur ein einziges Leben, das du je leben wirst und es geht hier um die einzige Ewigkeit, die du je haben wirst. Er sagt: Salz ist gut, aber wenn das Salz fade wird, und es darauf hinweist, dass es niemals echtes Salz war, womit soll es gewürzt werden? Und die Antwort ist: Nichts, denn es ist nutzlos. Es bringt weder de, Erdreich etwas, noch ist es als Dünger tauglich. Es bringt niemandem etwas. Es bringt Gott nichts, es bringt Christus nichts, dem Reich Gottes nichts und seinem Vorankommen.
Du nimmst einfach nur jemand anderem den Platz weg. Es gab andere Leute, die ins Reich Gottes wollten. Es ist nutzlos für das Erdreich. Du bist dann nicht einmal Wert in den Abfluss geworfen zu werden – geistlich gesehen – weil du nicht dahin gekommen bist, dein Leben Jesus Christus völlig zu unterstellen in äußerster Treue und Loyalität Christus gegenüber. Du bist noch nicht unter die Herrschaft Christi gekommen und hast auch nicht dein Kreuz auf dich genommen und bist ihm auch nicht nachgefolgt.
Und dann sagt er: Der, der Ohren hat zu hören, der soll hören. Du solltest genauestens zuhören, was Gott in seinem Sohn gesagt hat. Gott hat zu uns gesprochen in seinem Sohn. Auch hier in dieser Versammlung. Gott hat uns alle hier hergebracht. Niemand ist hier zufällig oder aus Versehen hergebracht worden, sondern es ist die Güte Gottes und Gottes Erbarmen, die dich an diesen Ort gebracht hat, wo du von Jesaja 53 gehört hast. Du hast gehört von dem leidenden Retter, dem Herrn Jesus Christus, der an diesem Kreuz für uns zur Sünde wurde. Der sein Leben hingab, damit er für uns Leben konnte, damit er unsere Sünden und Übertretungen an dieses Holz tragen konnte und unsere Erlösung erlangen konnte. Und in keinem anderen Namen ist Erlösung. Denn es ist kein Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden können.
Jesus sagte: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Und er ruft heute zu euch: Kommt zu mir, ihr, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch nehmen und euch bei mir aufnehmen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin von Herzen demütig und ihr sollt Ruhe finden für eure Seelen. Denn meine Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Euch wird die Last eurer Sünde genommen und werdet nun das Joch Christi auf euch haben. Und er steigt zusammen mit euch in dieses Joch und er zieht mit euch! Aber das wird die völlige Hingabe eures Lebens an ihn kosten. Wie sehr sollten wir unsere Herzen heute hier prüfen. Habe ich mein Leben IHM ganz hingegeben? Habe ich mein Leben unter die souveräne Herrschaft von dem gestellt, der am Kreuz für mich starb? Ich möchte, dass ihr wisst, dass die Tore zum Paradies für euch offen stehen. Die enge Pforte steht offen. Und wenn ihr im Glauben durch diese enge Pforte schreitet und ihm euer Leben gebt, sagt er, trotz der Stärke seiner Worte, auch, dass er den, der zu ihm kommt, nicht wegstoßen wird. Er ruft dich heute zu kommen, zu IHM zu kommen. Im Glauben zu IHM zu kommen, aber wenn du zu IHM kommst, dann spiele keine Spiele, unterwerfe dich Christus.
Ich habe dieses Video vor über 1 1/2 Jahren hochgeladen. Es ist kaum angeschaut worden, aber es ist – heute empfinde ich das umso mehr – so kurz und prägnant und wunderbar und motivierend. Unsere Anstrengungen für den lebendigen Gott in diesem Leben sind NICHT vergeblich, sondern sie haben Ewigkeitswert. Gleichzeitig dürfen wir außerdem wissen, dass uns der Herr jeden Tag genug Gnade geben will, ihm zur Ehre zu leben und dass es Gnade ist, dass wir das dürfen. Das ist ein unheimliches Vorrecht, einen Gott zu haben, der nicht vergisst, was wir durch IHN für IHN tun.
Und das gibt Sinn ins Leben. Selbst die unbedeutenste Sache können wir zu Gottes Ehre tun. Wenn ich mich ansehe, ich vergesse das so oft, ich lebe nicht jeden Moment zu seiner Ehre, viele Momente nicht, ich suche oft nicht seine Ehre, aber es ist unheimlich motivierend zu sehen, dass wir selbst die kleinsten Dinge zu seiner Ehre tun können und dass darin Ewigkeitswert liegt. Das muss man sich mal wirklich vor Augen führen.
Und WAS IMMER ihr tut in Wort oder Werk, das tut im Namen des Herrn Jesus und danket Gott und dem Vater durch ihn. ( Kolosser 3, 17 )
Ich hab ein Problem. Es ist so. Wenn ich manche Videos online stelle, dann befürchte ich, dass sie missverstanden werden können und dass dann irgendwelche Leute irgendwelche Dinge tun, die nicht weise sind. Und genauso ist es z.B. mit folgendem Video. Ich will nicht, dass irgendwer falsche Schlüsse aus manchen Dingen zieht und deswegen in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit oder im Gegenteil in Enthusiasmus und Übermut gestürzt wird. Manche Videos bewegen sich ein wenig an der Grenze. Das weiß ich. Und ich habe manchmal etwas die Befürchtung, dass man manches allzu leicht in den falschen Hals bekommen kann und sich daran kräftig verschlucken kann.
Deswegen ist mir wichtig zu betonen, dass ich möchte, dass die Leser hier nüchtern und vernünftig bleiben oder es werden. Man kann in gewisse geistliche Extreme kommen, die ungesund sind. Ich hab das bei mir selbst beobachtet und ich hab das bei anderen beobachtet.
Ich möchte hier etwas betonen. Paulus sagt in Titus 2, 11-13
Denn es ist erschienen die Gnade Gottes, heilsam allen Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir unter Verleugnung des ungöttlichen Wesens und der weltlichen Lüste VERNÜNFTIG und gerecht und gottselig leben in der jetzigen Weltzeit, in Erwartung der seligen Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsres Retters Jesus Christus,
Über diese 3 Verse könnte man wochenlang predigen und man würde nicht zu einem Ende kommen. Aber ich möchte kurz auf das VERNÜNFTIG eingehen. Die Gnade Gottes nimmt uns – neben anderem – dazu in Zucht, dass wir sowohl mit heiligem Wandel als auch auf VERNÜNFTIGE Weise in der jetzigen Zeit leben sollen.
Und es kann sein, dass wir unvernünftig werden. Ich will jetzt nichts gegen Mission sagen. Ich bewundere viele Missionare, die tagtäglich ihr Leben aufs Spiel setzen. Aber es gibt eine Art von christlichem Enthusiasmus, die meint, „NUR, wenn ich Missionar bin und zu hunderten Menschen täglich predige, dann führe ich ein Leben, das Gott gefällt“. Und das stimmt nicht. Oder eine andere Auffassung kann die sein: „Ich muss meinen Blick auf die himmlischen Dinge richten, ich kümmere mich nicht mehr um meine irdischen Dinge und Pflichten, weil die Erde ja ohnehin vergehen wird und lebe jetzt nur noch für Jesus!“ .
Das ist Spinnerei. Unsere Beschäftigung mit den irdischen Dingen ist nicht vergeblich. Denn wir sollen die irdischen Dingen sinnvoll und vernünftig gebrauchen. Das ist wirklich ganz schwer, diese Spannung. Einerseits sollten wir in den Dimensionen der Ewigkeit denken und alles im Lichte dessen sehen, dass die Welt vergehen wird, aber gleichzeitig sollen wir die Dinge dieser Welt gebrauchen – zur Ehre Gottes.
Ich möchte BETONEN, dass eine Hausfrau, die Christin ist, die ihren Haushalt gut führt, die Kinder gut groß zieht und sich mit vielen „irdischen“ Dingen beschäftigt, sich mit den alltäglichen Dingen rumplagen muss, NICHT zwangsläufig ungeistlich ist. Ganz im Gegenteil. Reinigungsarbeiten im Haus können Gottesdienst sein. Die Frage ist: Warum führe ich meinen Haushalt gut? Führe ich ihn gut, damit ich voll stolz auf meinen Haushalt schaue und sagen kann: Toll hab ich das gemacht!? Oder abeite ich sauber und ordentlich zur Ehre Gottes?
Auch im Beruf. Warum bemühe ich mich, meine Aufgaben sauber zu erledigen? Deswegen, weil ich gut da stehen will? Deswegen, weil ich eine Beförderung will? Oder deswegen, weil ich Gott ehren möchte mit meinem Leben? Seinen irdischen Pflichten nachzugehen ist eine geistliche Pflicht. Wir sollen nicht weltfremd sein, wir sollen unsere irdischen Aufgaben, sei es im Beruf, sei es in der Familie, sei es sonst wo – fleißig erfüllen. Wir sollen vernünftig in dieser Welt leben.
Warum betone ich das jetzt gerade so sehr? Weil ich immer die Gefahr sehe, dass man manch ein Video missversteht und so auf Irrwege kommen kann, die aus diesem Missverständnis resultieren. Als Christ mit der Schöpfung richtig umzugehen ist nicht so ganz einfach, weil ich muss mich fragen: Wie lebe ich VERNÜNFTIG in dieser Welt nach Titus 2 . Die Frage kann ich jetzt nicht ausufernd beantworten, aber es ist mir wichtig, das angesprochen zu haben wegen dem Video, das jetzt kommt.
Dazu sei auch noch gesagt: Was letztlich geschehen wird, das weiß ich nicht. Das weiß nur der Herr. Aber behalten wir das, was Paul Washer hier sagt, bitte im Hinterkopf, solche Zeiten, von denen er redet, könnten in ein paar Jahren tatsächlich Realität werden. Das möchte ich einfach zu bedenken geben. Das soll niemandem Angst einjagen, aber es sollte uns vielleicht zeigen, wohin es gehen könnte – und auch zu Zeiten der Apostel auch schon gegangen ist und in vielen Ländern der Welt heute geht. Das ist eine Realität, die da ist und uns auch immer näher kommen könnte.
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;
( Römer 1, 16 )
Lasst mich folgendes sagen:
Paulus Fleisch hatte jeden Grund, sich des Evangeliums zu schämen. Denn das wahre Evangelium Jesu Christi widerspricht jeder Philosophie und jedem Gedanken der heutigen Zeit. Wenn du dich mit Jesus Christus identifizierst, dann stellst du dich in eine Position, wo du Schande zu leiden hast. Wir leben in einer Welt, die den christlichen Glauben hasst! Die über das Evangelium Jesu Christi spottet. Wir leben in einer Welt, die Jeden hasst, der ernsthaft danach trachtet Jesus Christus zu folgen und sein Evangelium zu verkündigen. Es gab einmal eine Zeit, wo der Westen eine Festung des christlichen Glaubens war. Aber das ist nicht mehr so. Jedes Jahr wird es finsterer und finsterer. Und der Widerstand gegen den christlichen Glauben wird stärker und stärker. Und wenn du Jesus Christus in den nächsten Jahrzehnten folgen magst, dann musst du dich darauf vorbereiten, Schmach zu leiden. Du musst dich auf Verfolgung vorbereiten, die möglicherweise in vielen Formen kommt, die du dir nie vorgestellt hast. Schaut euch einfach um. Schaut, was gerade geschieht. Das Seil zieht sich langsam um unseren Hals zu. Überall werden Gesetze gegen Intoleranz und Hassrede erlassen. Du sagst etwas bestimmtes und dann wird das als intolerant oder gehässig betrachtet und dann wirst du ins Gefängnis gesteckt. In verschiedenen Ländern im Westen sind christliche Prediger ins Gefängnis geworfen worden, nur weil sie sagten, das Homosexualität eine Sünde ist wie Lüge oder Ehebruch.
Wenn du treu das Evangelium Jesu Christi verkündigst und du treu versuchst, auf die Sünde der Menschen hinzuweisen, die ohne Christus sterben, dann kann es sein, dass du ins Gefängnis kommst. Wenn du versuchst, anderen Religionen das Evangelium zu bringen, dann könntest du ins Gefängnis geworfen werden. Wenn du sagst, dass jemand anderes falsch liegt, dann kann es sein, dass man dich ins Gefängnis steckt und du große Schmach leidest.
So ähnlich war es auch zur Zeit als Paulus lebte. Und so ähnlich wird es sein in unserer Welt in nur ein paar Jahren. Bist du wirklich ein Christ? Wirst du IHM folgen? Wirst du seinen Namen verkündigen? Wirst du die Völker wegen ihrer Sünde tadeln? Selbst wenn es dich deinen Job kostet? Selbst, wenn es dich deine Familie kostet? Selbst wenn, es dich deine Freiheit kostet? Selbst, wenn es dich dein Leben kostet?
Vor 10 Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich so etwas hier predigen würde. Aber schaut euch um, wie Gesetze verabschiedet werden, um den christlichen Glauben zum Schweigen zu bringen. Wenn sie uns zum Schweigen bringen, oder es versuchen, dann wisst das: Da wird es eine ganze Gruppe von Leuten geben, die Christen genannt werden, die kein Problem mit der Welt haben. Sie werden in ihren Kirchen weitermachen. Und sie werden Freundschaft mit der Welt haben, weil sie Christus verleugnet haben. Sie haben die Anweisungen und Richtlinien Christi durch Kompromisse verwässert.
Wenn du verfolgt wirst, dann werdet ihr das nicht als Christen, sondern als „Extremisten“ oder „Fundamentalisten“ oder als „Fanatiker“ und selbst die sogenannten „Christen“ werden sich gegen euch stellen um ihre eigene Haut zu retten. Ich weiß noch während des Krieges in Peru. Da stand ein Pastor auf um den anderen etwas mitzuteilen und sagte das: „Brüder, es ist uns gesetzt zu leiden.“ Und ich sage euch dasselbe. Und ihr müsst eine Entscheidung treffen. Werdet ihr wirklich mit Christus wandeln? Werdet ihr wirklich seinen Namen verkündigen oder werdet ihr Kompromisse schließen? Paulus Fleisch hatte jeden Grund, sich des Evangeliums zu schämen, denn sein Evangelium widersprach der Welt. Und wenn du aufstehst und dasselbe Evangelium predigst, dann wird dein Evangelium der Welt widersprechen. Und deswegen wird die Welt dich hassen. Aber fürchte dich nicht, denn Christus hat die Welt überwunden.
Jetzt haben wir noch Freiheit. Während wir noch Freiheit haben, müssen wir arbeiten! Wir müssen das Evangelium predigen! Wir müssen beten! Vielleicht wird die Zeit des Gerichts aufgeschoben und vielleicht gibt uns Gott noch mehr Zeit zu arbeiten. Verschwendet nicht euer Leben! Wenn du ein junger Mensch bist und den Herrn kennst, dann diene ihn von ganzem Herzen, während du noch Kraft hast und die Freiheit, es zu tun!
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt
( Römer 1, 16 )
An dieser Stelle mal ein Hinweis auf eine DVD, die vielleicht ganz hilfreich sein mag für den einen oder anderen. Es geht schlicht um das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Glaube, John Lennox spricht hier ( komplett auf Deutsch ) vor einer Menge Studenten an der Uni Salzburg. Das Publikum bei diesem Vortrag ist also nicht christlich, er erklärt schön langsam, warum er Christ ist, wie er das als Wissenschaftler mit der Wissenschaft vereinbaren kann und wo Fehler der sogenannten “neuen Atheisten” ( Richard Dawkins ( “Der Gotteswahn ) , Christopher Hitchens ( “Der Herr ist kein Hirte” ) ….) liegen.
Das Thema Glaube und Wissenschaft kann wirklich Bücher füllen und man sollte von den Vorträgen gewiss nicht Antwort auf alle Fragen erwarten. Für jemanden, der sich sehr wenig mit dieser Thematik befasst hat, kann die DVD wirklich wunderbar sein, sowohl für Christen als auch für solche, die es nicht sind. Wer sich damit schon sehr tief befasst hat, der wird logischerweise wenig neues hören, aber die kleinen Anekdoten über Dawkins u.a., die John Lennox bringt, sind durchaus interessant.
Die Vorträge sind vor allem darauf ausgerichtet, zu zeigen, dass es keinen zwingenden Grund gibt, daran zu glauben, dass es keinen Gott gibt und, dass es genug Evidenz gibt, an den lebendigen Gott zu glauben, der sich – nicht nur durch seinen Sohn Jesus Christus – selbst geoffenbart und gezeigt hat in dieser Welt. Weiterhin zeigt er auf, welche Probleme im Atheimsus z.B. bzgl. der Ethik aufkommen können. Auch geht er der Frage nach, ob Religion an sich generell gefährlich ist, wie z.B. von Dawkins behauptet wird.
Die Titel der Vorträge lauten:
1. Hat die Wissenschaft Gott wirklich begraben?
2. Ist Religion gefährlich?
3. Ist Moral auch ohne Gott möglich?
Dazu gibt es noch einiges an Bonusmaterial – z.B. eine Frage und Antwort-Runde, in der sich John Lennox den kritischen Fragen stellt, die unter den Studenten während der Vorträge aufgekommen waren.
Obwohl wir im christlichen Glauben Gebote und eine Ethik und eine Moral haben, dreht es sich nicht darum, die Regeln zu halten oder um die Ethik oder um die Moral! Würden wir aus den Vereinigten Staaten von Amerika ein moralisches Volk machen, dann würden wir aus den Leuten zweifache Söhne der Hölle machen. Der christliche Glaube dreht sich um Christus. Es geht um seine Gnade, um unsere Erlösung. Wie ich bereits sagte. Wenn du merkst, dass deine Liebe für Gott kaum da scheint oder sie nicht so ist, wie sie eigentlich sein sollte, wie wir alle das von uns selbst sagen sollten, oder du Gott nicht so ehrst wie du solltest, oder wenn du wachsen musst oder du Sieg über Pornographie finden musst, dann findest du all das darin, mehr über die Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi zu erkennen. Christus! Es muss alles auf IHN ausgerichtet sein, sonst ist es Götzendienst. Alles!
Gute Theologie wird immer die Herzen zum brennen bringen. Das ist eine Art, an der du erkennst, dass es sich um gute Theologie handelt. Und wenn es kein Feuer schafft, dann ist es nicht die Schuld der Wahrheit. Entweder ist die Verkündigung nicht richtig oder die Verkündigung wird von unbekehrten Ohren gehört. Ihr wollt brennen? Ihr wollt in der Lage sein, da hinaus zu gehen und euer Leben für Christus zu verlieren? Das ist ein relativ einfaches Unterfangen. Erkenne IHN einfach!
SEINE Herrlichkeit,
SEINE Schönheit,
SEINE Kraft,
SEIN Leben.
Erkenne, was Gott für dich im Evangelium Jesu Christi getan hat! Lehre sie, wer Gott ist. Zeige ihnen die Werke Gottes. Lehre sie über Jesus Christus. Paulus ist dabei, sie eindringlich zu bitten, aber Paulus versucht sie in einer Weise gefangen zu nehmen. Paulus nannte sich selbst einen Gefangenen Christi Jesu. Ich glaube, er meinte wirklich mehr als die Ketten an seiner Hand. Seht ihr das nicht? Er war wirklich ein Gefangener. Die Liebe Gottes hat ihn ergriffen. Er hat nicht mehr sich selbst gehört. Das ist so eine Offenbarung der Herrlichkeit Gottes in der Person Christi, dass er gefangen werden musste. Das muss dir geschehen! Das einzige, was dich auf Kurs hält, ist, dass du ein Gefangener wirst, ein Gefangener der Gnade Gottes, der Offenbarung Gottes. Ich will, dass ihr seht, dass ihr nicht so viel drum herum braucht. Ihr müsst nur wissen, wo der Schatz liegt und der liegt im Kreuz Christi! Und diese Wahrheit wird dich überall hindurch tragen, wohin Gottes Wege dich hinführen. Das ist die Kraft in der Mission. Gott wurde Fleisch, starb unter dem Zorn Gottes, dass Gott gerecht sei und der Rechtfertiger von Menschen. Was mehr brauchst du? Da ist eine Ewigkeit, eine Ewigkeit der Anbetung allein in diesem einen: Christus starb für Sünder!
Wenn du im alten Testament das Wort “Satan” liest, dann bedeutet das eigentlich: “Widersacher” . Im 4. Buch Mose 22, 32 steht:
Siehe, ich bin ausgegangen, dir als Widersacher; denn der Weg ist mir ganz entgegen.
Gott spricht hier zu Bileam und sagt: Siehe, ich bin ausgegangen, dir als Widersacher! – Satan. Das ist erstaunlich, oder? Jedes mal, wenn du das Wort “Satan” in der Bibel liest, dann liest du das Wort “Widersacher”. Aber natürlich, dadurch, dass man das ohne zu Übersetzen in unsere Sprache bringt, weiß niemand, was “Satan” bedeutet. Man könnte denken, es sei ein Eigenname – nein, es ist in dem Sinne kein Eigenname, denn “Satan” hat eine Bedeutung. Und immer, wenn du “Satan” liest, solltest du denken: “Ja, das ist mein Widersacher!”
Ich denke, das ist die grundlegendste Bezeichnung im Wort Gottes betreffs unseres Feindes. Er ist unser Widersacher. Ich frage mich, was das für Auswirkungen hätte, wenn wir – jedes mal, wenn wir das Wort “Satan” hören, daran denken würde, dass das Widersacher bedeutet.
Wie Jesus einmal sagte: Weiche hinter mich, Widersacher! – Genau das bedeutet Satan. Was will uns Gott dadurch sagen, dass er den Feind “Widersacher” nennt? Das ist eigentlich sehr einfach. Er erinnert uns daran und lehrt uns, dass da, wenn du dein christliches Leben lebst, es einen Widerstand außerhalb von dir selbst gibt. Geliebte, es findet sich gewaltiger Widerstand, wenn du dein Leben als Christ lebst, der von außen kommt. Lasst es mich so sagen: Nehmen wir an, du hättest absolut gar keine Sünde, dann würdest du mehr Widerstand in deinem Leben als Christ haben als du ihn jetzt hast. Woher weiß ich das? Der Herr Jesus hatte keine Sünde und er trat dem Stärksten Widerstand entgegen, den je jemand erlebt hat. Durch das Wort Widersacher sagt Gott uns: Du hast einen Feind da draußen! Wir haben viele Probleme in uns selbst, die immer noch gelöst werden müssen. Aber selbst wenn wir diese Probleme nicht hätten und selbst wenn wir überhaupt keine Probleme mit anderen Menschen hätten, dann würden wir immer noch mächtigem Widerstand entgegen treten um unser Leben als Christ zu leben und es gut, dass wir daran erinnert werden.
Sehr einfach und sehr grundlegend, aber es braucht nicht sehr lang bis wir manchmal denken: Wenn nur dieses oder jenes anders wäre, dann hätte ich es nicht so schwer und du vergisst dabei völlig, dass du im Krieg stehst! Wir stehen in einer Schlacht, die weit über unsere persönlichen Wehwehchen oder persönlichen Konflikte mit unseren Mitmenschen hinausgeht. Denkt mal drüber nach. So kann der Widersacher euch manchmal angreifen: Hier läuft der Herr Jesus entlang und erzählt seinen Jüngern, dass er am Kreuz leiden muss. Und Petrus sagt:” So was schlimmes darf dir doch nicht geschehen, Jesus!” Und wisst ihr, wie Jesus reagiert?: “Weiche hinter mich, Widersacher!” – Der Angriff kann durch einen Freund geschehen. Der Widerstand kann vom Widersacher- Satan – durch einen Freund kommen.
Dann befindet sich Petrus selbst in der Nacht, bevor Jesus gekreuzigt wird. Wisst ihr, was Jesus zu Petrus gesagt hat? “Simon, Simon, Satan, der Widersacher hat danach verlangt, dich zu sichten!”. Wenn ihr die Umstände in dieser Nacht betrachtet, was da geschah als Petrus den Herrn verleugnete, kann man sagen: Nun, sie waren da im Garten und da kommen all diese Soldaten mit Fesseln und Knüppeln und allem anderen und du sagst: Ist mir schon klar, warum Jesus den Herrn verleugnet hat! Es war wegen dieser ganzen Situation! Das war eine erschreckende Situation. Aber das war nicht der tiefste Grund, weshalb er den Herrn verleugnet hat. Satan selbst war darin involviert, da war gleichsam eine dunkle Wolke über den Jüngern als sie im Garten waren und es heißt, dass sie aus Sorge schliefen. Da war Druck auf ihnen, habt ihr jemals diesen Druck empfunden, der dich so niederdrückt? Dunkelheit? Du empfindest als deine Gebete absolut sinnlos sind? Und du wirst von diesem Widerstand niedergedrückt. Satan verlangte, Petrus zu sichten. Und das war die große Schlacht, in der Petrus hier steckte. Es wäre sehr leicht all die Dinge, die Petrus geschahen und all diese äußeren Umstände dafür verantwortlich zu machen, aber es steckte hier noch mehr dahinter.
Durch die Jahrhunderte war es mit dem Widersacher so. Er hat junge Gläubige angegangen und er hat auch alte und sehr erfahrene Gläubige angegangen. Und er versucht oft zu verschleiern, woher diese Angriffe wirklich kommen. Stell dir vor, hier ist ein junger Christ und der hat sein ganzes Leben lang niemals wirklich an Gott gezweifelt und Gott rettet ihn eines Tages und er erkennt seine Sünde, er wird Christ und tut Buße und plötzlich fängt er an, so an Gott zu zweifeln, dass er in Frage stellt, ob es Gott überhaupt gibt. Und dann hat er diese gotteslästerlichen Gedanken, die ihm in den Kopf schießen, einer nach dem anderen. Und der Teufel versucht diesen Gläubigen dazu zu bringen, zu glauben, dass das von ihm selbst kommt. Ja, woher kommt das? Von eurem Widersacher! Ihr habt Widerstand.
Das ist eigentlich etwas sehr einfaches. James O. Fraser war Missionar in China, er kam da nach Hudson Taylor hin und er war ein Mann, den Gott dort sehr benutzte. Und er sagte, als er da angekommen war, merkte er, irgend etwas stimmt nicht. Vielleicht ist es das Essen, das Essen hier in China. Und das Klima ist auch so – so trübe Tage, das bin ich einfach nicht gewohnt. Aber ETWAS stimmt nicht! Er kam nicht auf die Beine, konnte nicht beten und letztlich dämmerte es ihm: Ich habe einen Widersacher! Und er ging ins Hinterland und fing an, die Schrift zu zitieren und laut zu beten und nach einer Weile, ihr wisst, wie das ist, ihr fangt an zu beten, Gott scheint so winzig zu sein wie eine Ameise und ihr denkt: “Es wird nichts bringen überhaupt zu beten, ich plag mich doch nur” – aber wenn ihr einfach aus Prinzip anfangt, zu beten, da hebt sich gleichsam die Wolke und die Sonne fängt an zu scheinen und dann könnt ihr beten und ziemlich bald denkt ihr: Was in der Welt war gerade vor einer halben oder ganzen Stunde mit mir los? Das war euer Widersacher!
Das ist öfters manchen der gottesfürchtigsten Männern geschehen. Duncan Campbell, vielleicht wissen manche was über ihn, er wurde von Gott mächtig in einer Erweckung benutzt, die 1949 in Schottland sich ereignete. Und monatelang während der Erweckung war er tagsüber unter solcher Bedrücktheit und Finsternis, dass er den ganzen Tag lang nur weinen konnte und wenn er dann auf die Kanzel stieg, war es wie weggeblasen. Was war da? Es gibt einen Widersacher und Gott ließ den Widersacher das tun, um diesen Prediger unten zu halten und zu schlagen, damit er nicht stolz würde. Aber da war der Widersacher im Spiel. In Martin Llyod Jones Leben kann man ähnliches beobachten. Als er 49 Jahre alt war in einem Pflegeheim und ging durch allerlei Anfechtung in seinen Gedanken. Hudson Taylor, ein Mann Gottes, ein bewährter und erfahrener Mann Gottes ist in China in der zweiten Hälfte seines Lebens und es ist erschreckend, wenn man das hört, aber dieser Mann kämpfte mit Selbstmordgedanken. Ein geistlicher Riese! Wie kann das sein? Nun, ich weiß wie das sein kann. Satan hasste diesen Mann und wollte ihn vernichten. Ich meine, warum hat er Petrus so erwischt wie er es tat? Petrus war ein bekannter und wichtiger Jünger und er wollte ihn ausschalten! Und ihr müsst für eure Pastoren und Männer beten, die in der Leiterschaft sind! Ich nehme diesen Mann raus! Satan hat danach verlangt, dich zu sichten! Ziemlich übel, darüber nachzudenken: Der Satan hat danach verlangt, dich zu sichten wie Weizen. Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre!
Merkt ihr? Das ist, was läuft! Vor allem solche Männer sind Ziele für den Widersacher. Hudson Taylor war ein Ziel. Der ganze Punkt hier, und ich sage, das ist wirklich sehr einfach zu lernen, aber du musst es lernen, ist: In deinem Leben als Christ hast du zu lernen, dass du mit diesem Widerstand mehr zu kämpfen hast als mit anderen Dingen, Menschen oder selbst deiner eigenen Sünde. Und du musst da gelegentlich wieder dran erinnert werden. Nicht, dass wir uns ständig darum drehen, aber du kannst auch viel zu weit in die andere Richtung gehen und vergessen, dass du in einem Kampf stehst. Und plötzlich kommt es dir: warte einmal: ich bin hier im Krieg! Es laufen hier im Hintergrund mehr Dinge als das, was ich jetzt sehe und das ist in sich hilfreich zu wissen.
Meine Mutter wurde bekehrt als sie zwölf Jahre alt war in einer kroatischen Familie, ihre Eltern waren nach Ellis Island gekommen. Meine Großmutter mütterlicherseits wurde oft wegen ihres Glaubens verfolgt, denn wenn man kroatisch war, war man normalerweise auch römisch katholisch. Du warst fast ein Vaterlandsverräter, wenn du die katholische Kirche verlassen hast. Und die einzige evangelikale Gemeinde, die man besuchen konnte, war serbisch. Und die Katholiken und Serben waren ständig im Zwist. Dass meine Großmutter den Katholizismus verlassen hatte und mit Serben Gemeinschaft hatte, wurde dort sehr verachtet. Sie litt.
Meine Mutter war im Haus ihrer Freundin und diese Familie waren Baptisten und in dem Moment spielte sie gerade mit Puppen im 1. Stock. Und die Familie war um das Klavier herum versammelt und fing an, Glaubenslieder zu singen. Und meine Mutter sagte, sie hörte diese Lieder, aber plötzlich überfiel sie so eine große Zerknirschtheit und so ein Weinen über Sünde, so dass anfing dermaßen hysterisch zu weinen, so dass sie aufhörten Piano zu spielen und zu ihr hoch rannten, weil sie dachten, sie sei verletzt. Sie gaben ihr das Evangelium weiter bezüglich ihrer Sünde und so wurde sie bekehrt.
Meine Mutter heiratete dann meinen Vater und seine beiden Eltern, meine Großeltern waren welche der ersten Missionaren, baptistischen Missionaren in Brasilien in den damaligen 20 und 30er Jahren des 20 Jahrhunderts. Aber mein Vater hat wurde nie bekehrt, zumindest weiß ich nichts davon. Als ich 17 war, da machten wir draußen einen Zaun und er schrie und ich packte ihn wir fielen auf den Boden und er war tot. Ich habe ihn niemals Glauben an Christus bekennen hören. Zu der Zeit fing gerade die Basketball-Saison an und so was. Ich war einer der Team-Führer und der Präsident des Beta-Clubs oder der Ehrengesellschaft. Innerhalb von ein paar Monaten hab ich es geschafft, aus der Mannschaft und aus der Ehrengesellschaft herausgeschmissen zu werden Weiterlesen „Paul Washers Bekehrung“→