Die Reichtümer der Schrift erschließen (John Piper)

Wie kann man die Bedeutung von Bibeltexten entdecken? John Piper nennt eine wichtige Angewohnheit, nämlich Fragen zu stellen. Welche Fragen er stellt und wie sie dabei helfen, die Texte der Bibel richtig zu verstehen (so wie der Schreiber verstanden haben wollte), beschreibt John Piper in folgendem Text:

https://lannopez.files.wordpress.com/2017/10/jp_die-reichtuemer_der_schrift_erschliessen.pdf

Ich lehne den christlichen Glauben ab, weil…

Wir leben in einer Zeit, in der uns sicherlich häufig Menschen begegnen, die alle möglichen (und manchmal auch unmöglichen) Einwände vorbringen, um sich nicht mit dem christlichen Glauben auseinander zu setzen. Für viele ist dabei die Frage der Theodize (Gott und das Leid) sehr vordergründig, andere Zweifeln an der Überlieferung der Bibel. Wieder andere stellen Grundsätzlich in Frage, ob Religionen Wahrheit vermitteln können. In folgendem Artikel geht Autor James Anderson auf 4 solcher Einwände ein. Der Beitrag wurde zuerst unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.thegospelcoalition.org/article/i-reject-christianity-because

In deutscher Übersetzung ist er hier zu lesen:

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/10/ich-lehne-den-christlichen-glauben-ab.pdf

Weitere Möglichkeiten, die Fragen des Artikels zu vertiefen: (Die Bücher sind alle als .PDF-Download kostenlos lesbar, die erstgenannte DVD jedoch nicht)

http://clv.de/Buecher/Evangelistisches/Auf-dem-Pruefstand.html

http://clv.de/Buecher/Evangelistisches/Argumente-fuer-den-Glauben/Die-Tatsache-der-Auferstehung.html

http://clv.de/Buecher/Evangelistisches/Denkanstoesse/Fragwuerdig.html

http://clv.de/Sonstiges/Archiv/Darwin-im-Kreuzverhoer.html

 

Der stille Ehezerstörer

In diesem Artikel geht es um ein Hindernis, das dazu führt, dass offene, ehrliche Kommunikation in der Ehe stark erschwert werden kann, worunter Ehrlichkeit und Intimität leiden. Der Artikel wurde zuerst unter folgendem Link auf desiringgod.org veröffentlicht:

http://www.desiringgod.org/articles/the-silent-marriage-killer

Unter folgendem Link kann die Übersetzung als .pdf gelesen werden:

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/09/der-stille-ehe-zerstoerer.pdf

Gesehen: Ruf nach einem gesunden Menschenverstand und heilsamer Skepsis

Was mir zu Zeiten mit am meisten Probleme bereitet, ist die Tatsache, dass manche gläubigen Christen es ganz besonders gut mit ihrem Glauben meinen und geradezu leicht-gläubig sind in Bezug auf bestimmte, von ihnen bevorzugte Quellen. Dieser Artikel, gefunden auf dem Distomos-Blog, spricht ein Problem an, dem ich immer wieder begegne. Dazu muss ich sagen, dass ich auch einen ähnlichen Hintergrund wie der Autor des Artikels habe und bei manchem, was mir in christlichen Kreisen begegnet, ähnlich denke. Ich finde es wichtig, Dinge zu hinterfragen, auch vor allem solche, die in christlichen Kreisen z.B. übers Internet verbreitet werden. Vor allem kann man als Christ doch nicht einen so fahrlässigen Umgang mit Information und Wissen pflegen. Im Beruf kann ich mir das ja auch nicht leisten. Sollte es nicht der Wunsch eines gläubigen Christen sein, wirklich auch wahre und korrekte Informationen weiterzugeben? Wenn wir Gläubigen manchmal von Weltmenschen dumm angeschaut werden, hat das leider manchmal durchaus seinen Grund. Und das finde ich traurig.

http://distomos.blogspot.de/2012/09/uber-gesunden-menschenverstand-und.html

(siehe auch diesen weiteren Artikel zum Thema „christliche Hoaxes“: http://www.gottes-kinder.de/hoax/)

Auszug aus dem Artikel „Ruf nach einem gesunden Menschenverstand und heilsamer Skepsis: Ein Gegenmittel für Leichtgläubigkeit und Hysterie“ von Roger Olson:

[…] Hier ist ein weiteres Beispiel aus meiner Erfahrung; ich wuchs in der pfingstlich-charismatischen Bewegung mit ihrer Betonung auf Heilung auf. Als ich ein Kind war, gab es Weiterlesen „Gesehen: Ruf nach einem gesunden Menschenverstand und heilsamer Skepsis“

Spurgeon über „Wahrheiten, die geglaubt werden müssen“

Einen Interessanten Beitrag, las ich gerade wo und hab ihn nun hier rein kopiert, da sich hier im Blog nimmer viel tut. Kirchengeschichtlich ebenso interessant  wie zeitkritisch – damals wie heute.

Wahrheiten, die geglaubt werden müssen

Eine gegenwärtig in die Mode gekommene Art, die göttliche Wahrheit zu verdrehen und es allen recht zu machen

Charles Spurgeon

Es gibt eine Reihe von Wahrheiten, die geglaubt werden müssen; sie sind grundlegend für das Heil, und, sofern sie nicht mit ganzem Herzen angenommen werden, wird die Seele ruiniert werden. Nun in der Urgemeinde sagten die Heiligen nicht, wie die Scheinheiligen von heute es tun: „Wir müssen sehr barmherzig sein und dem Bruder seine Meinung lassen; er sieht die Wahrheit von einem anderen Standpunkt und drückt diese mit anderen Worten aus, aber seine Meinung ist ebenso gut wie unsere, und wir dürfen nicht sagen, dass er sich im Irrtum befindet.“

Das ist eine gegenwärtig in die Mode gekommene Art, die göttliche Wahrheit zu verdrehen und es allen recht zu machen. Auf diese Weise wird das Evangelium abgewertet, und ein „anderes Evangelium“ wird verkündigt. Ich würde gerne den modernen, toleranten Geistlichen fragen, ob es eine Lehre irgendeiner Art gibt, für die der Mensch bereit sein müsste, sich verbrennen zu lassen oder für sie ins Gefängnis zu gehen. Ich glaube, dass sie keine Antwort darauf hätten, denn wäre ihre Weitherzigkeit korrekt, dann wären die Märtyrer Toren höchsten Grades… Für sie ist Schwarz und Weiß die gleiche Farbe, sofern man sie nur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Ja und Nein sind ihrer Meinung nach ebenso gleich. Ihre Theologie verändert sich wie Goodwin Sands [Sandbänke im Kanal für Dover, berüchtigt für Schiffbrüche], und sie betrachten Standhaftigkeit als Scheinheiligkeit. Irrtümer und Wahrheit sind im Kreise ihrer Barmherzigkeit ebenso miteinander vereinbar.

Die Apostel betrachteten den Irrtum nicht auf diese Weise. Sie rieten nicht zur weitherzigen Barmherzigkeit gegenüber der Falschheit oder bezeichneten den Irrlehrer nicht als einen Mann tiefer Gedanken, dessen Ansichten „erfrischend originell“ waren; noch weniger äußerten sie einen so bösen Unsinn über die Möglichkeit, den Glauben in ehrlichem Zweifel zu leben. Sie glaubten nicht daran, dass man durch Zweifel zur Rechtfertigung kam, wie unsere Theologen es tun; sie zielten auf die Umkehr des irrenden Bruders, sie behandelten ihn als eine Person, die bekehrt werden muss; und sie sahen in ihm auch einen Menschen, der, sofern er sich nicht bekehren würde, seine Seele dem Tod preisgeben würde.

Es gab nicht so viele oberflächliche Leute wie unsere kultivierten Freunde der „modernen Schule“, die letztlich gelernt haben, dass die Göttlichkeit Christi in Frage gestellt werden kann, das Werk des Heiligen Geistes ignoriert werden kann, die Inspiration der Schrift verworfen werden kann, der Erlösung kein Glaube geschenkt werden kann und die Wiedergeburt verworfen werden kann, und doch kann dieser Mann, der alle diese Dinge tut, als guter und sehr frommer Gläubiger gelten!

Charles Spurgeon, The Soul Winner, Kapitel 15.

Siehe auch: