Bürde Zeit

„In unserer materialistischen, westlichen Welt ist der Schlüssel, hart für die RICHTIGEN DINGE zu arbeiten. Und diese Dinge sind an sich ja absolut keine Dinge, sie sind die persönliche Beziehungen zu Gott und den Menschen“

[…]
Die große Bürde des christlichen Lebens ist “Zeit”. Was meine ich damit? Es liegt so viel zu tun vor uns und man fragt sich, wie man das alles schaffen soll. Seht ihr, so viele Leute haben so ein falsches Verständnis, dass das “Glaubensleben” einfach ein Teil des Lebens ist. Aber Jesus ist nicht ein einzelner Gang bei einem großen Essen. Jesus ist das Essen. Und tausend Leben würden dir nicht genug Zeit geben, die Tiefen eines angemessenen Gebetslebens auszuloten oder um die Segnungen Gottes zu erfassen. Tausend Jahre um einfach nur eine einzige Stelle in der Schrift zu studieren, würden nicht ausreichen, um die Tiefen dieser Stelle der Schrift auszuloten. Es wäre unmöglich.

Ich fuhr hier diesen Morgen her. Und da kam ein Lied im Radio. Weiterlesen „Bürde Zeit“

An junge Christen – Wohin geht dein Leben?

Wir haben nur ein Leben zu leben.
Lebst du für die Ewigkeit?
Lebst du für den Tag an dem alle Menschen vor Gott stehen?
Oder lebst du für die Dinge, die Schall und Rauch sind?

Worum geht es in dieser Welt?

Ruhm – Aber der wird vergehen.
Reichtum – Aber du wirst immer noch sterben
Jung sein – Du wirst alt werden.
Schönheit – Du wirst hässlich werden

Alles, was die Welt dir anbietet, das schwindet dahin. Warum willst du dich selbst völlig den Dingen hingeben, die keinen ewigen Wert haben und andererseits so wenig Zeit in die Ewigkeit investieren?

Dann sind da deine Füße. Die Richtung, in die du läufst. Was ist die Richtung deines Lebens? Wandelst du in den Wegen des Herrn? Wird dein Leben von den Geboten der Schrift bestimmt? Ist das Wort Gottes dir eine Leuchte für deine Füße und ein Licht auf deinem Wege? Wohin wirst du gehen? Was sind deine Pläne um dem Herrn zu dienen? Ich bin der Leiter einer Missionsgesellschaft. Mission. Denkst du über all die Menschen in der Welt nach, die ohne Christus sterben? Und dass niemanden ihnen das Evangelium predigt? Denkst du jemals über die Verlorenen nach? Denkst du jemals über die Völker nach, in denen überhaupt kein Evangelium gepredigt wird? Denkst du jemals darüber nach, wie wunderbar es sein könnte, das Evangelium Jesu Christi zu diesen Leuten zu bringen? Dass dein Leben für jemanden etwas zählt und Sinn hat. Da gibt es ganze Völker, die das Evangelium Jesu Christi nicht haben. Ist da nicht genug Mitleid in deinem Herzen, über sie zu weinen? Wofür wollt ihr euer Leben geben?

Wollt ihr geboren werden? In die Schule gehen? Arbeiten? In den Ruhestand gehen und dann sterben?

Das herrliche Evangelium wurde uns gegeben. Ein Sohn starb. Ist von den Toten auferstanden. – Wir sind berufen worden, an dieser großen Erlösung teil zu haben und unsere Leben für das Einzige zu geben, was zählt.

Was wirst du tun?

Warum ist Gott zornig?

( Vers 18 ) Es offenbart sich nämlich Gottes Zorn vom Himmel her

Also, ich hab wohl keine bessere Erklärung jemals gelesen als sie Paulus im ersten Kapitel des Römerbriefes gibt. Sie ist absolut nachvollziehbar und logisch. Er beginnt aber mit einer These und sagt: Gott ist zornig. Viele Leute mögen sagen: „Das kann ich und will ich nicht glauben, ich glaube an einen Gott der Liebe“. Aber, sie sagen damit: „Eigentlich ist es egal, ob ein Pädophiler ein Kind missbraucht oder nicht, schließlich glaube ich ja an einen Gott der Liebe, der allen alles verzeiht“. Ich für mich hätte lieber einen zornigen Gott, der zornig über das Böse ist, was Menschen tun.

über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen,

Wieder: Worüber ist Gott zornig? Über 2 Dinge.

1. Über alle Gottlosigkeit der Menschen. Was bedeutet Gottlosigkeit? Nun, damit ist nicht nur Atheismus gemeint, sondern jede Form von Anbetung der Schöpfung. Wer zu Mutter Natur betet, der lästert damit im Grunde Gott, weil er leugnet, dass Gott die Natur geschaffen hat und nicht die Natur sich selbst. An manchen Orten werden Menschen verehrt. So wie im dritten Reich. Ein „Heil Hitler“ war Menschenverehrung. Wenn frühe Christen gezwungen werden sollten, zu bekennen, dass Kaiser Nero der „HERR“ ist, anstatt zu bekennen: „Christus ist der HERR“, dann war das ebenso eine Form von Menschenverehrung. Man gab nicht Gott die Ehre, WEIL ER der Schöpfer ist, sondern man verehrte ein Geschöpf. Auch das Beten zu Götzen, die die Bibel teils „Nichtse“ nennt, was sie auch sind, ist Gottlosigkeit. Man nimmt dem lebendigen und einzigen Gott die Ehre auf Kosten von Götzen, die doch tot sind und nicht helfen können und die Welt eben nicht geschaffen haben.

2. Über die Ungerechtigkeit der Menschen

Was ist damit gemeint? Nun, ein Gerechter ist jemand, der so lebt, dass ihm niemand, nicht einmal Gott, der alles sieht, etwas vorwerfen kann. Wenn man ihm aber etwas vorwerfen kann z.B. Lüge, Betrug, Mord, Gier, Habsucht, Ehebruch – was immer, dann ist er kein Gerechter mehr, sondern ein Ungerechter und zieht damit den Zorn Gottes auf sich. Alle Ungerechtigkeit zieht Gottes Zorn auf sich.

welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, ( Vers 19 ) weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen geoffenbart hat;

Sie halten also die Wahrheit nieder durch Ungerechtigkeit. Dadurch, dass sie Böses tun und gottlos leben, halten sie die Wahrheit nieder. Sie unterdrücken mit all ihrer Kraft die Wahrheit. Was ist die Wahrheit? Dass Gott IST und dass sie eigentlich ihm zur Ehre leben müssten. Warum dankt man Gott? Weil man alles, was man an Gutem empfangen hat, von Gott empfangen hat. Jede Freude, jeder schöne und glückliche Moment, den ein Mensch im Leben haben kann, der geht auf Gott zurück, weil er den Menschen geschaffen hat und der Mensch somit Gottes Schöpfung ist. Und genau diese Wahrheit unterdrücken Menschen, wie wir weiter sehen werden.

( Vers 20 ) denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben.

Gott kann erkannt werden? Woran kann man ihn erkennen? An seinen Werken, die man seit Erschaffung der Welt sehen kann. Was sind das für Werke? Eines davon ist, dass überhaupt etwas existiert. Diese Welt hier existiert nur, weil Gott sie geschaffen hat. Alles um uns herum existiert nur, weil Gott es geschaffen hat. Man kann immer mehr ins Detail gehen: Das Leben, sei es Pflanze, Tier oder Mensch, das existiert nur, weil es Gott geschaffen hat. Das ist ja auch das Schlimme an der Behauptung, der Mensch sei durch Evolution entstanden ( 95 Thesen gegen die Evolution – Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild ) sei. Warum ist das so schlimm? Nun, wenn Gott IST und er die Welt geschaffen HAT, dann nimmt man Gott alle Ehre für das, WAS er geschaffen hat. Ich meine, was haben wir heute für Klagen laufen wegen Urheberrechtsverletzungen.

Schmetterling
Schmetterling

Wenn Gott der Urheber der Schöpfung war, dann ist es doch gotteslästerlich, etwas anderes zu behaupten. Vor allem, man stelle sich vor, wie absurd das ist. Wir Menschen haben ein paar Menschen unter uns, die z.B. in der Forschung manch Erstaunliches vollbracht haben, eines davon ist, dass wir heute Internet haben und uns darüber mit Menschen austauschen können, die hunderte oder tausende Kilometer von uns entfernt leben. Und wir verstehen einiges z.B. von menschlicher Genetik und der Funktionsweise des menschlichen Körpers, aber vieles ist uns noch ein Rätsel und niemals ist es auch nur einem Wissenschaftler gelungen, Leben zu erzeugen. Ein Naturgesetz ist das: „Leben entsteht nur aus Leben“ – d.h., wenn wir „neues“ Leben entstehen sehen, vom kleinsten Einzeller bis hin zum Menschen und noch größeren Lebewesen, dann entsteht dieses Leben immer nur aus Fortpflanzung. Die einzige Möglichkeit, dass Leben „neu“ entsteht, die uns heute bekannt ist, ist Fortpflanzung. Und wenn jemand behauptet, dem sei nicht so, dann muss er erst einmal beweisen und das kann er nicht, da man nicht mal in modernsten Laboren in der Lage ist, mit viel Intelligenz und Technik – man sollte meinen mit den besten Voraussetzungen – Leben zu schaffen. Und es ist wirklich gottlos, dem Leben zu attestieren, es sei durch Zufall entstanden, wenn unsere besten Wissenschaftler nicht schaffen, selber so was zu bauen. Sollte doch ein Klacks sein. Aber nein. Was muss ich hören? DAS LEBEN IST SO KOMPLEX, DASS ES NUR DURCH ZUFALL ENTSTEHEN HÄTTE KÖNNEN.

( Vers 21 ) Denn obschon sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen und ihm nicht gedankt, sondern sind in ihren Gedanken in eitlen Wahn verfallen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.

Angesichts dessen, was man erkennen KANN, wenn man nur seine von Gott geschaffenen Äuglein aufmacht, muss es einen ja eigentlich gerade zu anspringen wie eine Kröte in deren Sprungweg man geraten ist. GOTT hat das alles hier geschaffen.

Kröte
Kröte

Aber nein. Man verschließt letztlich die Augen davor und sagt: „Es ist kein Gott“ – Und dann wird es finster. Es ist schon hart, das zu lesen, wenn da steht „ihr unverständiges Herz wurde verfinstert“. Warum wurde es verfinstert? Weil sie die Wahrheit in Ungerechtigkeit nieder gehalten haben. Die Wahrheit, dass Gott IST, dass sie nicht Produkt eines Zufalls ( oder vielen aber Millionen „Zufällen“ ) sind, sondern, dass sie Geschöpf sind und Gott einfach Gott ist und sie ihn von seinem hohen Thron niemals herunter holen können. Das ist ja der Wahnsinn. Dadurch, dass man seine Augen verschließt, wird das eigene Herz verfinstert. Aber dadurch verschwindet Gott nicht. Und nur, weil man Gott weder erkennen noch sehen will, ist er ja nicht verschwunden. Das ist wie, wenn sich jemand vor mir hinter einer Mauer versteckt. Ist er dadurch verschwunden? Nein, er ist hinter der Mauer. Ich sehe ihn nicht, aber Gott sieht ihn und GOTT IST DA, ob ein Mensch das nun will oder nicht.

( Vers 22 ) Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden

Es ist schrecklich, das zu lesen. Sie selbst haben sich für weise gehalten. Was mir oft auffällt. Viele derer, die ich jetzt einfach mal „Gottesleugner“ nenne, sind sehr intelligente Menschen. Sie sind nicht dumm, sie verstehen viel und verstehen – nachweislich – hochkomplexe Sachverhalte, die der „Durchschnittsmensch“ nicht zu verstehen vermag. Aber sie tun sich unheimlich schwer, anzuerkennen, dass der Mensch nicht die höchste Intelligenz im Universum ist. Und wie gesagt, es ist einfach narrenhaft, Gott zu leugnen. Weil durch Leugnung verschwindet Gott ja nicht. Der lebendige Gott ist ja nicht so einer, den sich die Menschen ausgedacht haben und wenn man nimmer an ihn denkt, dann verschwindet er. Nein. Er ist da, ob wir ihn nun erkennen oder nicht. Um Grunde täuscht ein Atheist vor allem doch nur sich selbst. Auch jeder, der sagt: „man kann das mit Gott nicht so genau wissen, vielleicht ist er einfach nur eine höhere Substanz“, der täuscht sich. Warum ist der lebendige Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde ein persönlicher Gott? Nun, er hat den Menschen mit einer Persönlichkeit geschaffen. Er musste also gewusst haben, WAS das ist. Er musste es kennen, um es schaffen zu können und dementsprechend muss er auch in der Lage sein, auf persönlicher Ebene zu kommunizieren, und dazu muss sogar vielmehr eine Person sein. Der lebendige Gott ist ein persönlicher Gott. Der, der den Mund geschaffen hat, soll der etwa nicht sprechen können? Der, der das Ohr geschaffen hat, soll der etwa nicht hören können? Der, der das Auge geschaffen hat, soll der etwa nicht sehen können?

( Vers 23 ) und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit dem Bild vom vergänglichen Menschen, von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.

Ich hab mich lange gefragt, was das genau meint. Ich hab irgendwie nicht so recht einordnen können, was er genau meint. Aber irgendwann ging es mir dann auf. Es bezieht sich vor allem auf die Anbetung von Götzen. Das zweite Gebot der zehn Gebote lautet folgendermaßen:

Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden, noch dessen, das in den Wassern, unterhalb der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott[…] ( 2. Mose 20, 4-5 )

Das findet man ihn vielen Religionen und das fand man auch damals schon. Im Grunde vergöttert man die Schöpfung. Man erweist dem Geschöpf die Ehre, die dem einzig wahren Gott zusteht. Aber die Schöpfung vergeht, Gott aber bleibt ewig.

( Vers 24 )Darum hat sie auch Gott dahingegeben in die Gelüste ihrer Herzen, zur Unreinigkeit, daß sie ihre eigenen Leiber untereinander entehren, ( Vers 25 ) sie, welche die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und dem Geschöpf mehr Ehre und Dienst erwiesen als dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen!

Im Grunde sagt Paulus genau das, was ich oben geschrieben habe. Man entschuldige Wiederholungen. Aber es heißt hier, dass Gott die Menschen dahingegeben hat. Das ist grausam. Wenn man jemanden dahin gibt. Man überlässt jemanden sich selbst. Es gibt Menschen, die brauchen Hilfe, vielleicht haben sie eine Krankheit, vielleicht haben sie eine extreme psychische Störung. Wenn ein Arzt sie nun behandeln sollte, sich aber weigert und sagt: „Ich habe sie dahin gegeben!“ – dann wäre das schrecklich. Was er sagt: Ich überlasse diese Menschen nun sich selbst, ich überlasse sie ihrem Schicksal. Im Fall Gottes hier ist es aber keineswegs so, dass der Mensch das Opfer eines zynischen und bösen Arztes geworden ist, sondern dieses Ende hat sich der Mensch selbst ausgesucht, dadurch, dass er sich geweigert hat, anzuerkennen, dass GOTT ist und dass Gott eben Gott ist. Er hat ihm weder die ihm gebührende Ehre erwiesen, noch hat er ihm gedankt. Sondern er hat die Wahrheit in Ungerechtigkeit niedergehalten, wenn sie am Boden lag, hat er weiter auf sie eingetreten bis die Wahrheit für ihn tot liegen blieb. Und deswegen hat Gott den Menschen dahingegeben.

Wozu hat er sie dahingegeben? Gott hat sie den Gelüsten ihres Herzens dahingegeben. Er lässt sie treiben, was sie wirklich wollen. Sind die Gelüste ihres Herzens gut? Nein, sie sind unrein und entehrend. Was tun sie?

( Vers 26 ) Darum hat sie Gott auch dahingegeben in entehrende Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Gebrauch vertauscht mit dem widernatürlichen; ( Vers 27 ) gleicherweise haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind gegeneinander entbrannt in ihrer Begierde und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfangen.

Diese Verse werden oft ausgelassen. Eigentlich braucht man auch nicht viel dazu sagen. Aber es heißt hier ganz klar: Widernatürlicher Geschlechtsverkehr, widernatürliche Begierde z.B. zum gleichen Geschlecht hat ihre Wurzeln in Gottlosigkeit. Deswegen ist kirchliche „Homo-Ehe“ im völligen Widerspruch zu dem, was göttlich ist. Ehe ist immer zwischen EINEM MANN und EINER FRAU. Das ist natürlich. Wenn man heute sagt: „Ich denke, dass nur Mann und Frau eine Ehe eingehen sollten und miteinander schlafen sollten“, dann wird man sehr schief angesehen. Was hast du da gesagt? Wir leben im 21 Jahrhundert. Nun. Homosexualität und darüber hinaus, dass man auch heterogeschlechtlich immer wieder die Partner wechselte, gab es auch schon im 1. Jahrhundert. Das ist nichts neues. Das gab es immer. Aber die Frage ist: Ist das richtig?

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden zu einem Fleisch werden. ( 1. Mose 2, 24 )

Das ist natürlich. Zu diesem Zweck gibt es zwei Geschlechter. Das andere ist widernatürlich und dazu brauch ich nicht mal eine Bibel, schon allein der männliche und weibliche Körperbau erlauben nur eine Art von natürlichem Geschlechtsverkehr. Tut mir Leid, aber das ist wie einen Elefanten in einen Smart zu platzieren. Irgendwas stimmt dann eben nicht und ich spare mir an dieser Stelle weitere Erläuterungen.

( Vers 28 ) Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdigen Sinn, zu verüben, was sich nicht geziemt,

Wieder, mir graust es davor, wenn ein Mensch von Gott hingegeben ist, wenn ein Mensch von Gott aus sich selbst überlassen ist. Die Schrift macht sehr klar, wie Gott mit seinen Kindern umgeht. Die züchtigt er. Warum? Weil er sie lieb hat.

[…]und ihr habt das Trostwort vergessen, womit ihr als Söhne angeredet werdet: «Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst! Denn welchen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er geißelt einen jeglichen Sohn, den er aufnimmt.» ( Hebräer 12, 5-6 )

Wenn jemand von Gott dahingegeben ist und tun kann, was er will, ohne, dass er von Gott auf die eine oder andere Art und Weise gezüchtigt wird, dann ist das wirklich etwas schreckliches. Wenn man von Gott weder Schläge einstecken muss, noch zur Umkehr gerufen wird, dann ist das ein schreckliches Gericht. Weil Gott den Menschen sich selbst überlässt. Bei Vergewaltigungen spricht man davon, dass z.B. ein Mann seinen Mutwillen mit einer Frau trieb. Das ist absolut schrecklich und niederträchtig, je so mit einer Frau umzugehen, weil eine Frau des Schutzes und nicht der Ausbeutung bedarf. Frauen sind keine Objekte, sondern beschützenswert. Ich meine, ich weiß, wir in Deutschland fahren auf der Emmanzenschiene, aber wenn ihr woanders hinkommt, wo weniger Recht und Ordnung herrscht, wo z.B. das Militär machen darf, was es will, dann wird mir anders. Im 2. Weltkrieg: Wie viele Frauen sind vergewaltigt worden von Soldaten? Heutzutage in Kriegsgebieten: Wie viele Frauen werden da täglich geschändet? Es ist eigentlich kaum auszuhalten, wenn man über die Bosheit von Menschen und vielen Männern nachdenkt. So absolut verabscheuungswürdig. Und nun, wenn ein Mensch mit sich selbst tun darf, was er will, das ist ebenso traurig und zum heulen.

Übrigens, warum verwende ich hier solche Beispiele und Bilder? Um zu zeigen, wie schlimm das ist, was der Text hier aussagt, wie schlimm es ist, wenn Gott einen Menschen dahin gibt.

( Vers 29 ) als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Zank, Trug und Tücke, ( Vers 30 ) Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam; ( vers 31 ) unverständig, unbeständig, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig;

Hier zählt Paulus die Summe der menschlichen Bösartigkeit und Boshaftigkeit auf. Ich mag nur ein paar wenige aufgreifen.

„Erfinderisch im Bösen“ – Ich bin mit Videospielen groß geworden. Ich hab einiges an Spielen gespielt. Es gibt neben Super Mario und Fußball-Spielen auch eine ganze Menge anderer Spiele. Man muss dabei bedenken, alles, was man dabei im Spiel tun kann, das muss man auch programmieren. Wenn ich einer menschlichen Spielfigur in den Kopf schießen kann und sie sich dann in besonderer Weise zu Boden krümmt, dann ist das eben so programmiert, dass das genauso spielbar ist. Also ich rede jetzt nicht als einer, der von außen diese „Killerspiele“ betrachtet hat und nicht weiß, was das ist, sondern als jemand, der jahrelang alle möglichen Shooter gespielt hat und weiß, wovon er redet. Und man kann es da richtig sehen, wir Menschen sind erfinderisch im Bösen. Wenn man einen Shooter spielt, auch einen sehr taktischen Shooter, dann überlegt man – auch wenn es nur virtuell ist, wie man seinem Gegner den größt möglichen Schaden zufügen kann. Man sagt ja: Ohne Wettbewerb und Kampf ist das Spiel langweilig. Nun gut, darin liegt sicher tatsächlich ein Reiz, aber es ist eigentlich Gier, Gier nach Erfolg und Freude am Bösen, indem man dem anderen auf möglichst perfide und böse Weise eine Falle stellt.

„Prahler“ – Was ist so schlimm am prahlen? Nun, man tut so, als ob man irgend etwas, was man besitzt oder erreicht hat, aus eigener Kraft erreicht hat. Das stimmt aber nicht. Das ist eine Lüge. ALLES, womit man angeben kann, das hat man von Gott. Und anstatt Gott dafür zu danken und damit zuzugeben, dass Gott der KING ist und nicht man selbst, betet man sich selbst an bzw. lässt sich selbst anbeten.

„Unbarmherzig“ – Gott ist barmherzig. Trotz dessen, dass Gott zornig über die Menschen ist, erbarmt er sich über Sünder und rettet sie aus ihrer Schlechtigkeit, Gier und Habsucht. Gott erbarmt sich über den Elenden. Wenn wir unbarmherzig sind, dann spiegeln wir Gott nicht wieder, der barmherzig ist, trotz seines Zorns und der in seiner Gnade und Barmherzigkeit Menschen zur Umkehr ruft.

( Vers 32 ) welche, wiewohl sie das Urteil Gottes kennen, daß die, welche solches verüben, des Todes würdig sind, es nicht nur selbst tun, sondern auch Gefallen haben an denen, die es verüben.

Das schlimme ist, dass die meisten nicht umkehren, selbst wenn sie eigentlich wissen, dass sie es sollten, sondern sie freuen sich, dass andere sich mit ihnen zusammen im Dreck wälzen und es mit ihnen gemeinsam weiter schlimmer treiben.

Nun. Gott ruft aber zur Umkehr. In seiner Gnade und Liebe und er will Sünder retten.

Aber der Artikel ist lang genug, deshalb nur ein Link zum Kreuz.

Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen?

Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine.

Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft.

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!

( Matthäus 6, 25-34 )

Keine tote Religion!

Keine Tote Religion

Die Bibel fordert uns auf, unseres Schöpfers in den Tagen unserer Jugend zu gedenken. Das ist, was Gott dir gebietet. Es ist ein Gebot. Aber es ist ein Gebot, das zu deinem Wohl gegeben ist. Gott liebt dich. Gott wünscht das Beste für dich. Er sagt dir diese Dinge, damit du weißt, wie du leben sollst. Er möchte nicht, dass du dein Leben verschwendest. Der Teufel und die Welt werden dir genau das Gegenteil sagen. Die Welt will, dass du ihr zuhörst, dass du über sie nachdenkst. Das bedeutet es zu gedenken. Immer darüber nachzudenken. Immer zuzuhören. Immer zu gehorchen. Entweder kannst du der Welt gedenken oder Gott. Entweder kannst du dem Teufel gedenken oder Gott. WEM willst du nun zuhören? WEM willst du gedenken? Über WEN möchtest du nachdenken? Über Gott, der Liebe ist? Oder über den Teufel und die Welt, die deine Zerstörung wollen? Willst du weise oder willst du töricht sein?

In der Bibel ist ein törichter Mensch nicht jemand, der unwissend ist. Er ist nicht jemand, der geistig eher beschränkt ist. Er ist nicht jemand, der nicht begreifen kann. Töricht ist moralisch zu verstehen. Jemand törichtes ist jemand, der den richtigen Weg kennt, aber sich nicht dazu entscheidet, den richtigen Weg zu gehen. Jemand, der bewusst und absichtlich Gott nicht gehorcht und auf dem Pfad geht, der ins Verderben führt.

Die Bibel sagt: Gedenke an deinen Schöpfer! Aber hier liegt das Problem. Wenn du über Gott nachdenkst, denkst du da biblisch? Wenn du über das christliche Leben nachdenkst, denkst du da wirklich über das christliche Leben nach wie es in der Bibel beschrieben ist? Das christliche Leben ist keine tote Religion. Das sind nicht einfach nur ein Haufen von Regeln, denen du folgst, obwohl es in der Tat Regeln gibt. Aber es dreht sich nicht um Regeln. Es geht nicht darum, dir selbst mit einer Peitsche auf den Rücken zu schlagen. Es geht nicht darum, herumzulaufen als sei gerade dein Hund gestorben. Es geht um deine Beziehung mit einem Gott, der dich liebt. Ein Gott, der absolut wundervoll ist. Es geht darum, zu lernen, mit IHM zu wandeln, IHM zu vertrauen. Und erfüllt zu sein mit all den Dingen, die er uns in der Bibel versprochen hat: LEBEN.

Wisst ihr, ich mach eine Menge von Leuten nervös. Sie sagen, ich lache zu viel. Und ich verhalte mich nicht meinem Alter entsprechend. Aber ich kann in der Bibel nicht entdecken, wie sich ein 47-jähriger Mann benehmen sollte. Ja, ich muss alt werden, aber ich muss nicht dementsprechend benehmen. Der Teufel hatte mich gefangen gehalten mit Traurigkeit und Tod und Depression und Finsternis. Gott kam, um uns von all dem zu befreien.

“Warum bist du so fröhlich?”

“Weil Gott mich lieb hat”

“Machst du immer alles richtig, Bruder Paul?”

“Nein. Fragt einfach meine Frau. Aber Gott liebt mich”

Er hat all meine Sünden bezahlt. Und er hat mich immer lieb. Wegen der Kraft Jesu Christi. Nehme ich seine Gebote ernst? Ich hoffe es. Ich will gehorsam sein, aber mein Leben ist nicht einfach nur ein Leben des Gehorsams. Es ist ein Leben einer Beziehung. Ich wandle mit einem Gott, der mich lieb hat trotz all meines Versagens. Wisst ihr, wie das ist, einfach nur geliebt zu sein? Nicht wegen dir, sondern weil diese Person dich einfach lieb hat. Lasst mich euch ein Beispiel geben. Das ist besonders wahr für Mädchen und Frauen. Es muss sehr schwer sein, ein Mädchen zu sein. Weiterlesen „Keine tote Religion!“

Buch: John Bunyan – Kesselflicker, Prediger und Autor der Pilgerreise

John Bunyan – Kesselflicker, Prediger und Autor der Pilgerreise

John Bunyan
John Bunyan

Heute mag ich wieder mal ein Buch vorstellen. es handelt sich um eine Biographie und zwar um eine Biographie über John Bunyan. John Bunyan ist sehr bekannt, oder wenigstens ist sein berühmtestes Werk „Die Pilgerreise“ sehr bekannt.

Die Pilgerreise schildert bildhaft in einer Geschichte das Leben eines Christen und welche Gefahren ihn dort erwarten. Diese Geschichte schrieb er zum großen Teil  in der Zeit, als er im Gefängnis saß. Warum saß er im Gefängnis? Nun, er hatte per se nichts böses getan, kein wirkliches Verbrechen begangen, aber er hatte gepredigt. Ohne staatskirchliche Erlaubnis. Das war mehr oder weniger verboten und deshalb wurde er verhaftet und bestraft mit Gefängnis, Die Gefängnisse damals im 17 Jahrhundert waren deutlich weniger „gemütlich“ als die Gefängnisse in heutigen Tagen.

Nun, was deshalb beeindruckend ist, ist, dass John Bunyan – obwohl ihm einiges an Gelegenheit gegeben war, „umzukehren“ und ein leichteres Leben zu haben, er sich doch an des gebunden empfand, was Gottes Wort sagte und sich nicht den Forderungen unterwarf, mehr den Menschen als Gott zu gehorchen.

Darstellung John Bunyans
Darstellung John Bunyans

Das war, was mich vor allem beeindruckt hat: Diese Klarheit, Zielstrebigkeit und Ernsthaftigkeit. Auch interessant ist die Schilderung seiner Bekehrung, die  nicht so oberflächlich und schnell geschah, sondern wirklich einen tiefgreifenden und ein langen Prozess darstellte, der mit viel Seelennot Bunyans von statten ging.

Ein letztes, was ich an diesem Mann und Gottes Wirken in seinem Leben bemerkenswert finde, ist, dass er trotz dessen, dass er viel Zeit dem Predigen widmete,  doch auch gleichzeitig sein täglich Brot mit einer ganz gewöhnlichen Arbeit verdiente, nämlich als Kesselflicker, also einer handwerklichen Tätigkeit. Jedenfalls zutiefst bemerkenswert, wie John Bunyan trotz der Verfolgung und Unterdrückung vom Staat seinerzeit doch klar und stark blieb und für die Verteidigung des Evangeliums kämpfte.

http://de.wikipedia.org/wiki/John_Bunyan

Kennst du Gott? (Paul Washer)

Kennst du Gott?

Und wenn ich über Gebet spreche und über die Güte Gottes, dann gibt es etwas, was ich euch sagen möchte. Manchmal… wisst ihr… wenn ihr mit einem Arzt reden sollt, also fast jede Art von Arzt, habt ihr gemerkt, dass er viel mehr über meine Frau weiß als ich es tue? Seht ihr das? Ein Arzt kann sich hinsetzen und mir Dinge über meine Frau erzählen, von denen ich nie was gehört habe bzgl. dessen wie ihr Herz arbeitet und wie sich ihre Muskeln zusammenziehen und entspannen und all diese unterschiedlichen Dinge darüber, wie ihr Körper funktioniert, er weiß mehr über meine Frau als ich jetzt und jemals wissen werde. Er kann Dinge und Abläufe an meiner Frau aufzeigen, die so weit über meinen winzigen Verstand hinausgehen, Weiterlesen „Kennst du Gott? (Paul Washer)“

Buch: J. Hudson Taylor – Im Herzen Chinas

J. Hudson Taylor – Im Herzen Chinas

J. Hudson Taylor - Im Herzen Chinas
J. Hudson Taylor - Im Herzen Chinas

Das soll in dem Sinne keine Buchrezension sein, aber einfach, was mich an diesem Buch bewegt hat. Ich hatte zuvor bereits die Biographie von Georg Müller gelesen und was mich an beiden ungemein beeindruckt hat, das war ihr gewaltiges Vertrauen auf Gott. Ebenso ihre Liebe zu ihren Mitmenschen. Bei Georg Müller die Waisen und bei Hudson Taylor die Chinesen. Es waren beides Männer, die entschieden mit Gott gingen und die darauf warteten, dass Gott wirklich eingriff. Die nicht nur vom Hörensagen glaubten, dass Gott eines Tages mal Wunder getan hat, sondern die fest vertrauten, dass Gott sie und ihr Werk, das sie in Gottes Namen taten, versorgen würde.

Ich glaube, Georg Müller hat über seine Gebete und Gebetserhörungen Buch geführt und es war gewaltig, wie der Herr das Werk, das er an den Waisenkindern tat, so reichlich segnete. Sicher, es gab schwere Zeiten der Anfeschtung und oft wurde es knapp, so sagt Müller, aber doch hat Gott immer versorgt. Ich schreibe hier so viel von Georg Müller, weil der auch ein wenig ein geistlicher Vater für Hudson Taylor war.

Was oft erstaunlich an Leuten wie Hudson Taylor ist, ist, dass sie wirklich letztlich radikal waren und nicht zurückgehalten haben und die Dinge, wie sie kamen, aus Gottes Hand genommen haben. Besonders beeindruckend, wie Taylor mit dem Tod seiner geliebten Frau Maria umgeht und wie er auch in solchen Momenten, wo es wirklich hart kam, nicht den Mut sinken ließ und aufgab, sondern eher gestärkt daraus hervorging. Ich empfehle immer wieder, solche Biographien zu lesen, das weitet unheimlich den Blick und stärkt das Vertrauen, dass der lebendige Gott seine Kinder nicht verlässt, sondern sie durchträgt bis zum Ende. Wir haben heute mit vielen Dingen zu kämpfen, aber ich denke, besonders essentiell ist das Vertrauen zu Gott und das Vertrauen zu seinem Wort und gerade Hudson Taylor war in beidem ein großes Vorbild. Und Gott hat das geehrt.

Hudson Taylor war kein großer Held und litt viel unter seiner schwachen Gesundheit und doch war er ein fleißiger und treuer Arbeiter und vor allem ein Beter. Er glaubte wirklich, dass Gott Gebet erhört und ließ voll Vertrauen seine Gebet zum Höchsten steigen. Das war nicht Gebet, um halt fromm zu sein, sondern es war Gebet, das völlig mit der Wirklichkeit Gottes rechnete. Das war einfach wirkliches geistliches Leben. Von Hudson Taylor stammt auch das Zitat:

Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern Glauben an einen großen Gott.

Sehr, sehr sinnvoll.

Das Leben aushalten – Sinn im Leben

Arthur Ernest Wilder-Smith über die Notwendigkeit, Sinn in all dem zu sehen, was geschieht.

Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith
Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, weil wir wissen, daß die Trübsal Standhaftigkeit wirkt; die Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.

Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr werden wir nun, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorngericht errettet werden! Denn, wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. ( Römer 5, 1-11 )