Hinweis + Video

Es liegt ein neues Video vor, das ich auf meinem youtube-Kanal hochgeladen habe. Ich hab eigentlich Videos ohne Hintergrundmusik lieber, die war nun mal dabei. Inhaltlich sehr schön.

Und er hob an von Mose und von allen Propheten, und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog. ( Lukas 24, 27 )

Worum geht es in der Bibel wirklich? Geht es in der Bibel im Grunde um mich und was ich tun muss? Oder geht es im Grunde um Jesus und was er vollbracht hat?

Wenn ihr in Lukas und der Apostelgeschichte lest wie Jesus seine Jünger um sich scharte, 40 Tage bevor er in den Himmel fuhr, nachdem er auferstanden war, was tat Jesus da? Im Grunde sagte er ihnen: Alles im Alten Testament dreht sich um mich! Er sagte: Der Grund dafür, dass ihr nicht verstanden habt, wer ich bin, war der, dass ihr nicht gesehen habt, dass alles in den Propheten und Psalmen und im Gesetz letztlich auf mich wies.

Glaubst du, dass es in der Bibel im Grunde um dich geht oder um IHN? Geht es bei David und Goliath im Grunde darum, dass du lernst zu sein wie David oder geht es dabei um IHN, der wirklich den einzigen Riesen besiegt hat, der uns wirklich töten kann, so dass sein Sieg uns nun angerechnet werden kann?

Um wen geht es wirklich? Das ist die grundlegende Frage. Und wenn du dir das überlegst, fängst du an, die Bibel mit neuen Augen zu lesen.

Jesus ist der wahre und bessere Adam, der der Versuchung im Garten widerstand, seine Versuchung in seinem Garten war eine viel Größere, so dass letztlich sein Gehorsam uns angerechnet wurde.

Jesus ist der wahre und bessere Abel, dessen Blut, obwohl unschuldig geschlachtet, nicht uns zur Verdammnis zu Gott ruft, sondern uns zum Freispruch.

Jesus ist der wahre und bessere Abraham, der dem Ruf Gottes folgte, um all das Behagliche und Bekannte zu verlassen um ins Unbekannte zu treten.

Jesus ist der wahre und bessere Isaak, der nicht nur von seinem Vater geopfert wurde, sondern wirklich für uns alle hingegeben wurde. Gott sagte zu Abraham: „Abraham, jetzt weiß ich, dass du mich liebst, weil du deinen einzigen Sohn, den du liebtest nicht für mich geschont hast!“ . Jetzt können wir am Fuß des Kreuzes zu Gott sagen: Jetzt weiß ich, dass du mich geliebt hast, weil du deinen einzigen Sohn, den du geliebt hast, für mich nicht geschont hast.

Jesus ist der wahre und bessere Jakob, der rang und den der  Schlag des Gerichts traf, den wir verdienten, damit wir wie Jakob die Wunde der Gnade davontragen konnten, die uns weckt und in Zucht hält.

Jesus ist der wahre und bessere Joseph,  der, zur rechten des Königs, denen vergibt, die ihn betrogen und verkauften und nun seine Macht nutzt um sie zu retten.

Jesus ist der wahre und bessere Moses, der in den Riss trat zwischen das Volk und den Herrn und der Mittler für einen neuen Bund war.

Jesus ist der wahre und bessere Fels des Moses, der, geschlagen vom Stab des göttlichen Gerichts, nun uns Wasser in der Wüste gibt.

Jesus ist der wahre und bessere Hiob, der wirklich unschuldig litt und jetzt für seine dummen Freunde eintritt und sie rettet.

Jesus ist der wahre und  bessere David, dessen Sieg der Sieg seines Volkes wird, obwohl sein Volk niemals auch nur einen Stein in die Hand nahm um den Sieg selbst zu erlangen.

Jesus ist die wahre und bessere Esther, die nicht nur riskierte, einen irdischen Palast zu verlieren, sondern der den wahren und himmlischen Palast verließ und der nicht nur sein Leben riskierte, sondern sein Leben gab. Der nicht nur sagte: Falls ich dabei sterbe, sterbe ich eben! Sondern sagte: WENN ich sterben WERDE, sterbe ich für sie um mein Volk zu retten!

Jesus ist der wahre und bessere Jona, der in den Sturm geworfen wurde, damit wir Frieden haben konnten.

Jesus ist das wahre Passah-Lamm, er ist der wahre Tempel, der wahre Prophet, der wahre Priester, der wahre König, das wahre Opfer, das wahre Lamm, das wahre Licht und das wahre Brot.

Die Bibel dreht sich nicht wirklich um dich, sie dreht sich um IHN!

Zeugnis von Gottes Gnade – Don Johnson


Don Johnsons Zeugnis über die Gnade Gottes.

Wie lieblich und kostbar ist doch der HERR? Ist er nicht so wundervoll? Und ich sag euch …wenn ich darüber nachdenke… Ich könnte jetzt in der Hölle sein. Und Gott müsste sich nicht bei mir entschuldigen. Ich könnte dort sein, abgeschnitten von seiner Gnade, ich könnte für immer verloren sein. Ich könnte darauf warten, vor dem großen weißen Thron erweckt zu werden und in den ewigen See aus Feuer geworfen zu werden und darüber nachzudenken, dass Gott Gnade mit mir hatte, mich gerettet hat und mich in eine Beziehung mit seinem Sohn, dem Herrn Jesus Christus brachte, der mir Frieden gab, den ich nirgend sonst fand, der mir Freude gab, die zu manchen Zeiten wirklich unaussprechlich ist und mir das Leben überhaupt verständlich macht in den Schriften…

Gott lehrt und zeigt mir die Reichtümer und die Schätze um die es in meinem Leben und im Leben von anderen geht und wohin die Dinge laufen. Ja …

Dass dir diese Dinge einfach so gegeben sind, zu wissen, dass du nicht für sie bezahlt hast und sie nicht verdient hast, dass du nicht dafür gearbeitet hast, dass sie dir einfach geschenkt wurden – Alles, weil ER den Preis bezahlte, damit dir das gegeben werden konnte. Wieder – Wie können wir da nicht leidenschaftlich werden, wie können wir uns nicht selbst völlig IHM hingeben? Wie können wir nicht JEDEN TAG von seinen Herrlichkeiten erfasst werden? Lasst uns mit Gott wandeln! Lasst uns bis zum Tode gegen Sünde kämpfen und der Welt den Rücken kehren. Denn… was sollten wir sonst tun? Wir als Gerufene, was sonst könnten wir tun? Lasst uns einfach darin weitermachen, den Herrn kennen zu lernen.

Das das Wunderbare daran ist: Ich bin dankbar für die Verheißungen in der Schrift, dass der Herr nicht fertig mit uns ist bis wir eines Tages völlig ins Bilde Jesu Christi verwandelt auferstehen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das sein wird. Es ist wirklich schwer, darüber nachzudenken. Eines Tages werden wir all die Eigenschaften haben, nicht die Eigenschaften der Gottheit, sondern die heiligen Eigenschaften unseres Herrn Jesus Christus. Eines Tages werden sie völlig auf uns in Körper, Geist und Seele übertragen und wir werden eines Tages auferstehen und wir werden nicht mehr in der Lage sein, auch nur einen schlechten Gedanken zu denken. Da wird keine Versuchung sein und wenn Versuchung da wäre, würde sie keinen Reiz für uns haben

… was ich sagen mag: Dankt Gott für die unaussprechlich herrlichen Freuden im gegenwärtigen Leben, Jesus Christus zu kennen und für die Schätze und die Fülle und die Reichtümer und die Herrlichkeit, die noch an uns offenbart werden, die wir Kinder Gottes sind. Geliebte, ich sag euch noch einmal… wie wundervoll Gott doch ist, wie liebevoll er ist und lasst uns doch unsere Tage von nun an damit verbringen, IHN zu preisen, IHN zu ehren, IHM zu danken, IHM zu dienen, für IHN zu leben, alles zu tun, was wir können für SEINE Ehre, IHN zu suchen.

Und das wunderbare ist, dass ER für uns sorgt, wir werden von IHM nicht im Stich gelassen, wenn wir Gnade, den Geist, das Wort und die Gesundheit brauchen, um es bis ans Ende zu machen. Amen. Lasst uns dran bleiben, Geliebte!

Mein Großvater war ein Baptisten-Pastor, mein Vater war ein Diakon in einer Baptistengemeinde in der ich groß wurde. Ich wurde mit dem Evangelium groß gezogen und schon im frühen Alter, da erinnere ich mich wie ich zum ersten mal verstand, dass ich verloren war. Da war ich 6 jahre alt und wurde von meiner Sünde überführt. Meine Mutter gab mir ein strenges Verbot. Ich hatte ein kleine Luftpistole und sie sagte mir, ich dürfe die Spatzen abschießen, aber keinesfalls einen von diesen roten Vögeln und als ich auf dem Hinterhof war, da kann ich mich so klar erinnern, da war dieser rote Vogel in diesem Baum und ich setzte an mit meiner Waffe und dachte: „Meine Mama hat mir verboten, diesen Vogel abzuschießen“ , aber es war ein zu großes Ziel und die Versuchung zu groß und ich schoss auf den Vogel – Ich sagte mir: Den werd ich so oder so nicht treffen – Aber ich traf ihn tödlich und er fiel vom Baum und als der Vogel fiel, da empfand ich als ob Gott vom Himmel auf mich niedersieht und sofort auf der Stelle empfand ich meine Sünde und meine Verlorenheit, darüber, dass ich mich verfehlt hatte und gesündigt hatte, meinen Eltern nicht gehorcht hatte und ich wusste, dass es Sünde war, meiner Mutter und meinem Vater nicht zu gehorchen. Und von da an litt ich unter meiner Sündenerkenntnis, die war sehr stark.

Und ja, ich ging in diese Gemeinde … ich hab ein wenig ein kompliziertes Zeugnis, aber mein erster Eintritt ins Glaubensleben, den hatte ich als ich 11 Jahre alt war. Bei den Baptisten hieß das damals eine „Ferien-Bibel-Schule“ und ich sagte schon, dass ich überführt war von meiner Sünde und selbst da hat der Herr an mir gearbeitet. Der Pastor hatte ein paar sehr einfache, aber sehr starke Predigten über Erlösung an junge Leute gerichtet und ich erinnere mich an den Abend bevor ich gerettet wurde, da ging ich ins Bett und irgendwie hatte ich jenes kleine Gebet, gehört und legte mich dann eben schlafen „Ich bete, dass der HERR meine Seele bewahre, und wenn ich sterbe, bevor ich wieder erwache…“ – Und ich hab darüber nachgedacht – Wenn ich sterbe, bevor ich wieder erwache, dann komm ich in die Hölle. Ich bin verloren. Und ich hab mich entsprechend gefühlt.

Aber am nächsten Tag waren wir wieder in der Gemeinde am nächsten Tag in der „Bibelschule“ – Das war damals in einer arminianischen Gemeinde, wo sie eine Einladung nach vorn zu kommen, gaben und der Herr arbeitete an mir und der Pastor fragte: „Will jemand von euch Kindern den Herrn Jesus als Erretter empfangen? Will heute jemand sich zum HERRN bekehren?“ – Und ich erinnere mich dran, wie mich zu einem Freund neben mir umdrehte und sagte ihm: „Wenn du gehst, dann gehe ich auch!“ Und er schüttelte den Kopf. Und ich sagte: „Ich werde nach vorn gehen, egal, ob du gehst oder nicht“. Und ich erinnere mich daran, wie ich zum HERRN kam, ich ging Richtung Christus und es war eine einfältige Buße und einfältiger Glauben und ich öffnete dem Herrn mein Leben und ich kann mich daran erinnern. Das war irgendwie zwischen dem ersten und zweiten Schritt – da gab mir der Herr Frieden, dass meine Sünden vergeben waren – Ich war in einer Southern Baptist-Gemeinde und ich wurde nicht sonderlich gut gelehrt und unterwiesen und nichts gegen diese Gemeinde, aber ich bin nicht sehr gewachsen – Stellt euch das so vor – „Du bist gerettet, was gibt es denn sonst noch zu tun?“

Aber ich habe gelernt, dass Erlösung nicht nur ein einmaliger Schritt ist, sondern es ist eine tägliche Entscheidung und es ist eine lebenslange Hingabe. Eine tägliche Hingabe, sein Leben niederzulegen und den HERRN zu suchen, ihm Vorrang zu geben und in meinen Teenagerjahren, da war es so, der Herr ließ mich nie gehen. Ich kann euch da Zeugnis über die Züchtigung des HERRN geben. Ich hab öfters gute, heftige Prügel vom HERRN bekommen als ich die Gemeinschaft mied und lasst mich euch sagen: Wen der Herr liebt, den züchtigt er und er peitscht einen jeden Sohn, den er empfängt, wenn du als Christ ungehorsam bist und du nicht tust, was du tun solltest, dann wird Gottes Rute dich auf eine Weise treffen. Und seine Schläge, die tun weh und sie haben Wirkung und der Herr schlug mich zurück ins gelobte Land. Preis den Herrn! Amen!

Die Zeit läuft – verschwende nicht dein Leben!

Wie redet und handelt Gott in meinem Leben?

Ich bin hier auf einen Vortrag von Hans-Werner Deppe gestoßen, den er auf der ersten Betanien-Konferenz gehalten hat. Es geht um das Thema:

„Wie redet und handelt Gott in meinem Leben?“

Der Vortrag ist sehr bedenkenswert, weil er die Führung Gottes nicht in irgendwelchen „Eingebungen“ / „Eindrücken“ oder „plötzlich ins Auge springenden Bibelversen“ sucht, sondern sehr nüchtern bei dem zu bleiben versucht, was geschrieben steht.

Der Vortrag als MP3 findet sich hier:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/BetanienKonf09_Deppe.mp3

Ein Skript in .pdf-Form findet sich hier:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/Deppe_GottesRedenundHandeln.pdf

Mir hat der Vortrag sehr geholfen, manche blödsinnige Vorstellung aufzudecken, die ich im Kopf hatte und die nicht wirklich dem entsprach, was man in der Schrift findet.

Gesundes Bibelstudium

Ein Vortrag von Joachim Schmitsdorf

„Gesundes Bibelstudium

Was gilt mir und was gilt mir nicht?“

Hier als MP3:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/BetanienKonf09_Schmitsdorf.mp3

Hier als PDF:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/Schmmitsdorf_GesundesBibelstudium.pdf

Ist an sich für sich selbst sprechend, ich finde es unheimlich wichtig, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie wir mit der Schrift umgehen. Der Vortrag geht nicht groß in die Tiefe, aber legt wichtige Grundprinzipien eines gesunden Bibelstudiums klar dar und ist sehr hilfreich für jemanden, der sehr willkürlich mit seiner Bibel umgeht.

Auszug aus dem Vortrag:

[…] Um es vorab klar zu sagen: Die Frage „Was in der Bibel gilt mir persönlich?“ kann man nicht pauschal beantworten. Ich denke, die obigen Beispiele zeigen das. Es gibt dafür kein Patentrezept. Aber: man kann sie beantworten! Wollen wir erkennen, ob ein Bibeltext uns persönlich gilt (und wenn ja, inwiefern), dann müssen wir diesen vorher sorgfältig auslegen. Wir müssen erst objektiv feststellen, was dieser Text bedeutet, bevor wir ihn auf uns persönlich anwenden können. Es bedarf also immer einer gründlichen Prüfung des jeweiligen Bibeltextes. Doch hier liegt vieles im Argen. Selbst Christen gehen oft völlig falsch an die Bibel heran.[…]

Der Vortrag wurde auf der ersten Betanien-Konferenz gehalten.

Die Wenigen

Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden!

Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?

So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen.

Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!

Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war auf den Felsen gegründet.

Und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Manne gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde wehten und an dieses Haus stießen, da fiel es, und sein Fall war groß.

Und es begab sich, als Jesus diese Rede beendet hatte, entsetzte sich das Volk über seine Lehre. Denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
( Matthäus 7, 13-29 )

Als .pdf

https://unwisesheep.org/wp-content/uploads/2010/07/die-wenigen.pdf

Die Liebe Christi zu seiner Braut (Tim Conway)

Der zweite Teil auf youtube hier:

Von Tim Conway

Gehalten auf einer Hochzeit

Ich wurde von den beiden gebeten, bevor wir die beiden verheiraten, noch einmal das Wort an euch zu richten. Zuerst möchte ich euch vom Wort Gottes lesen. Ich möchte euch warnen. Ich habe in letzter Zeit ein paar Hochzeiten gehabt. Und einfach nur durch Vorlesen eines Verses aus Gottes Wort, den ich euch vorlesen werde, sind Leute wütend geworden. Du sagst: Wieso soll so was Leute wütend machen? Nun, der Vers spricht über die Verantwortung einer Frau ihrem Ehemann gegenüber und der Verantwortung eines Mannes seiner Ehefrau gegenüber. Darum geht es in den Versen. Ein Vers, der sehr passend ist zu einer Gelegenheit wie heute. Was kann dieser Vers sagen, dass sich Leute so sehr dran stoßen, wenn er bei einer Hochzeit vorgelesen wird? Was vom Wort Gottes hat so eine Wirkung? Wir lesen von Epheser 5 ab Vers 22. Ich warne euch vor. Es ist Gottes Wort mit der Autorität des allmächtigen Gottes. Das ist nicht meine Erfindung. Ich möchte, dass ihr das wisst. Weiterlesen „Die Liebe Christi zu seiner Braut (Tim Conway)“

Warum bin ich ein Christ?

Dr. James White erklärt in diesem Video ( kurz ) warum er ein Christ ist. Er erklärt zuerst, was ein Christ ist, was Christen glauben und warum und schließlich, wieso jemand dann Christ wird und bleibt.

Der Text als .PDF:

https://unwisesheep.org/wp-content/uploads/2010/07/jw_warum-bin-ich-ein-christ.pdf

Unscheinbare Clips, die ziemlich selten geschaut werden, die aber mehr Aufmerksamkeit verdienen.

Ich möchte hier ein paar Ausschnitte vorstellen, die relativ unscheinbar sind, die wenig Beachtung finden, die aber sehr beachtenswert sind.

1. ) „Gesunde Lehre

Das ist ein unheimlich wichtiges Video, das einfach vor allem davor bewahren soll, sich nicht auf irgendwelchen Nebenstraßen zu verlaufen, sondern immer im großen Strom christlicher Lehre zu bleiben. So zum Beispiel, dass man sich vor Überbetonungen mancher Themen hütet und darauf achtet, sich mit guter, grundlegender, gesunder Lehre zu nähren.

2. ) „Bürde Zeit

Hier geht es darum, sich zu fragen, worin investiere ich meine Zeit, worin nicht? Was ist wirklich wichtig? Wo liegen die Prioritäten für uns in dieser Welt, in der wir leben?

3. ) „Gottes liebende Disziplin

Hier geht es darum, wie Gott uns züchtig und im Glauben reifen lässt. Ein sehr wertvolles Video, das mir sehr wertvoll ist und uns auf die Hoffnung verweist, dass Gott das Werk, das er begonnen hat, auch vollenden wird.

4. ) „Pilger und Fremdlinge

Da der Hebräerbrief mir sehr lieb ist, auch gerade wegen seinem elften Kapitel, finde ich es immer wieder unheimlich wichtig, daran erinnert zu werden, dass wir keine irdische Heimatsstadt, sondern eine himmlische suchen. Unheimlich schön auch beschrieben – finde ich.

5. ) „Nicht in dir selbst!

Unser Leben, besonders das als Christen ist nicht dergestalt, dass wir in uns selbst nach Kraft schauen brauchen, dort werden wir keine finden. Hoffnung und Frieden finden wir nur im Herrn Jesus und in dem, was er für uns, an uns und mit uns tut.

6. ) „Der, den Jesus liebte
Mehr oder weniger ohne Worte. Was sollten wir uns anderes wünschen als zu wissen, von Jesus geliebt zu sein?

7. ) „Lernen, in Weisheit zu wandeln
Unheimlich wichtig, gerade für jemanden, der dem Herrn Jesus wirklich dienen will und lernen möchte, nicht nur mit Stroh zu bauen.

8. ) „Um seiner großen Liebe Willen

Wir würden Gott Unrecht tun, würden wir neben seinem Zorn nicht auch klar seine Liebe herausstellen, besonders denen gegenüber, die sein eigen sind. So habe ich selten jemanden über Gottes Liebe predigen gehört.

9. ) „Wert für die Ewigkeit in Christus

Ziemlich selten ist auch dieses Video angeschaut worden. Ich finde es noch immer herausragend. Wir sollten von unserem alltäglichen Leben als Christen nicht so denken, als sei es sinnlos. Wir dürfen wissen, dass es in Christus großen Wert hat.

10. ) „Geliebt
Erinnert uns daran, wie Gott das geknickte Rohr nicht bricht und den glimmenden Docht nicht löscht. Gott will den Weg mit seinen Kindern bis zum Ende gehen.

Interview mit einem Atheisten ( Trailer )

( http://www.youtube.com/watch?v=9ynDXFXB3mU )

Das Video in voller Länge ( NUR ENGLISCH, ca 1 Stunde ):

http://www.youtube.com/watch?v=qwMizuAec3g
Ich denke, wenn du ein richtiger Christ bist, dann betrachtest du deinen Glauben nicht nur als einen Teil deines Lebens, sondern als dein Leben. Und wenn du den Lehren der Bibel, z.B. im besonderen Markus 16, 15 folgst, wo steht:

Und [Jesus] sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung!

dann hast du eine Verpflichtung, deinen Glauben anderen weiterzugeben.

Wenn du ein brennendes Gebäude sehen würdest und wissen würdest, dass da Menschen darin sind und du wüsstest, dass du in der Lage wärst, dort hinein zu rennen um jemanden zu retten, der das nicht selbst könnte, du diesen Menschen helfen könntest, würdest du dann nur dastehen und nichts tun? Ich denke, dadurch, dass sie die Situation nicht klar sehen, ist es so, dass viele Christen genau das tun. Sie stehen einfach nur da.

Ich denke, das hängt zum großen Teil damit zusammen, dass die meisten Christen nicht sonderlich gut darin unterwiesen sind, welche Position ihre eigene Religion denn eigentlich in verschiedenen Fragen vertritt. Sie halten die Anbetung Jesu für einen Teil ihres Lebens, aber halten das nicht für das Wichtigste und ich denke, dass echtes Christentum die Anbetung Jesu für das Wichtigste hält. Und, wenn du ein echter Christ bist, dann glaubst du, dass die, die keine Christen sind, die nicht den Lehren der Bibel gefolgt sind, die nicht zu Jesus Christus als ihrem Retter gekommen sind, nicht in den Himmel kommen werden, sondern in die Hölle kommen. Die Hölle ist kein witziger Ort.

Ich habe manche Christen sagen gehört, dass jeder Mensch ein Recht hat, das zu glauben, was er will und sie deswegen anderen nicht von ihrem Glauben erzählen. Das ist nicht notwendigerweise eine schlechte Haltung. Aber, wenn sie aber glauben, dass jemand, der einen anderen Glauben vertritt, letztlich ewig leiden wird, dann gibt es dabei ein Problem und zwar besteht es darin, dass du weißt, dass sie in Ewigkeit deswegen zu leiden haben, während du gleichzeitig glaubst, dass du sie nicht davor bewahren versuchen solltest. Das klingt wirklich sehr absurd. Wenn du wirklich glaubst, dass Menschen, die keine Christen sind, in die Hölle kommen, dann ist das eine wirklich sehr ernste Situation. Und wenn du das dann nicht ernst nimmst, dann denke ich, dass du womöglich dein eigenes Glaubenssystem lächerlich machst.

Ich denke, dass die, die ihr Glaubenssystem ernst nehmen, diejenigen ermutigen und unterweisen sollten, die nicht erkennen, wie wichtig das ist. Manchmal denke ich, dass Christen davor Angst haben, als Bibel-Fundi abgestempelt zu werden oder, dass man negative Assoziationen mit ihnen in Verbindung bringt. Aber es ist nicht notwendigerweise negativ, wenn du ein Christ bist, das ist etwas, worauf man stolz sein kann. Es gibt keinen Grund, sich als Christ z.B. wegen der Bibel zu schämen, oder weil man als Bibel-Fundi ist bezeichnet wird. Es ist an sich etwas, worauf man stolz sein kann, es ist etwas, was man ernst nimmt und es ist etwas, wo man auch andere dazu ermutigen sollte, es genauso ernst zu nehmen.

Und vielleicht mag es von einem verlangen, vor Menschenmengen zu stehen, zu fremden Menschen zu sprechen, die man nicht kennt. Christliche Missionare arbeiten an Orten, an denen die vorherrschende Religion nicht das Christentum ist und das ist eine völlig andere Situation als z.B. in Großteilen des christlichen Abendlandes. Sie nehmen dabei auch Zurückweisung in Kauf, akzeptieren sie und machen weiter. Man sollte als Christ Ablehnung nicht als persönlichen Angriff werten, sondern es so sehen, dass man den Leuten eine Chance gegeben hat, die christliche Botschaft zu hören, darüber, wie man in den Himmel kommt. Selbst, wenn man dadurch, riskiert, jemanden zu beleidigen oder eine Freundschaft riskieren muss. Im Grunde ist es einfach die Frage danach, ob einem der eigene Glaube wirklich wichtig ist.

Wenn ich ein Christ wäre, dann würde ich natürlich die Bibel ernst nehmen. Ich respektiere Menschen, die ihren Glauben ernst nehmen und als Christ würde ich die Lehren der Bibel ernst nehmen und in ein Gedanke, den man in der Bibel findet, ist, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt und, dass die, die zu Jesus Christus als ihrem Retter kommen, in den Himmel kommen, und die das nicht tun, in die Hölle kommen und die Auswirkungen davon sind sehr weitreichend .

Frage: Und Sie sind tatsächlich ein Atheist?

Antwort: Ja, auf jeden Fall.

„Ich kann nicht wissen, ob mein Jackett wirklich existiert“

Es gibt heute Ideologien, die sehr das Denken vieler Menschen prägen, oft sogar so, dass sie es nicht einmal merken. Wie ich schon mal an anderer Stelle andeutete, oft hört man so Sätze wie „Das mag DEINE Wahrheit sein…“ oder „So was wie eine absolute Wahrheit gibt es nicht“. Nicht jeder, der so was sagt, würde so weit gehen wie jener Eric in folgendem Clip. Aber, wenn man den Pfad solch einer Philosophie konsequent weiter geht, kommt man tatsächlich zu solchen Aussagen. Ich weiß nicht, in wie fern meine Leser hier schon jemals so was gehört haben, aber was man hier sieht sieht, ist eine Form von Skeptizismus, Relativismus, die ins Extrem getrieben ist, die aber viele Menschen heute sich in abgeschwächter Form zueigen gemacht haben, vielleicht auch oft, ohne das zu merken. Auch so eine Aussage wie „Jeder hat seine eigene Wahrheit“ ist letztlich eine Spielart dieses Skeptizismus oder Relativismus. Es gibt sehr viele Variationen davon. Sie begegnen uns in allen möglichen Zusammenhängen.

Wir als Christen glauben, dass es Wahrheit gibt, wir glauben, dass der lebendige Gott gesprochen hat, dass er Wahrheit gegeben hat und, dass diese Wahrheit verbindlich ist. Und wir glauben, dass dieser Gott ein Gott ist, der so sprechen kann und, dass ein Mensch verstehen kann, was Gott ihm als solcher nun mitteilen möchte.

In einem meiner Koffer habe ich eine Karte und diese Karte stammt von einem 19-jährigen jungen Mann namens Eric. Und Eric besucht eine Schule in South-Chigago. Und das begab sich vor ungefähr einem Jahr, dass ich in einer Kirche anlässlich eines Reformations-Wochenendes einen Vortrag hielt. Diese Kirche hat einen Campus-Dienst und sie fragten mich, ob ich nicht Samstag Mittag kommen könnte, um mit den Studenten auf dem Campus zu reden. Ich dachte: Sicher. Warum nicht? Und ich dachte, sie sprachen von den christlichen Studenten dort, um z.B. über Theologie oder ähnliches zu reden.

Stattdessen kam ich da an und bekam den Flyer zu sehen, den sie verteilt hatten. „Mach den Sprung! Denkst du, es gibt keinen Gott? Magst du mal darüber diskutieren? Komm, am Samstag um so und so viel Uhr! Gratis Pizza!“

Und nun, es wurde ziemlich voll aus irgend einem seltsamen Grund. Und die erste Person, die dann eine Frage stellte, war ein Typ, der ganz in rot gekleidet war und blau gefärbtes Haar trug. Der zitierte aus dem atheistischen Manifest. Sein Name war Eric. Eric stellte einige Fragen und nachdem wir fertig waren war es so: Um mich kurz zu fassen — Ich bekam nichts von der Gratis-Pizza, weil Eric und ich miteinander sprachen. Und wisst ihr, ich habe Eric einfach sprechen lassen. Eric hatte so ein ähnliches Jackett wie ich hier habe und hatte dieses Jackett über einen Stuhl dort gelegt und sagte: „Ich weiß nicht einmal, ob mein Jackett hier überhaupt wirklich existiert!“ – Das war die Position, die er hielt.

„Wir können nichts wissen! Wir können nicht wissen, ob Gott existiert! Wir können nicht wissen,was Gott uns mitgeteilt hat! Es gibt so viele verschiedenen Religionen! Wir können nichts wissen. Wir können nicht einmal wissen, ob mein Jackett existiert!“

„Wirklich?“ Ich sagte: „Weißt du, das ist interessant: Du wirst niemals so leben, dass du nicht im Widerspruch stehst zu dem, was du gerade gesagt hast!“

„Wie meinst du das?“

Ich sagte: „Ich garantiere dir, wenn du nachher gehst, dann wirst du dein Jackett mitnehmen! Du magst vielleicht sagen, dass du nicht weißt, ob es existiert, aber du wirst es nicht liegen lassen. Und du magst sagen, dass du nicht weißt, ob es Autos gibt, aber du wirst nachher nicht mitten auf der Straße laufen“

Jedenfalls ließ ich ihn weiter und weiter und weiter sprechen. Und schließlich traf er eine Aussage. Und ich wusste, weil er im Bild Gottes geschaffen ist, wird er sich irgendwann selbst hängen. Er würde letztlich etwas sagen, womit er sich selbst hängen würde.

Er sagte dann: „Ich weiß, mich sollte konsequenter entsprechend meinen eigenen Auffassungen leben!“

Ich dachte mir: „Jetzt hab ich dich!“ . Aber ich sagte ihm dann: „Warum?“

Er sagte: „Was?“

„Ja, warum? Warum solltest du dich überhaupt darum sorgen,  ein Leben zu führen, das mit deinen Überzeugungen im Einklang steht“

Und er schaute mich an als ob er dachte: „Mann, was war das gerade?“

Ich würde euch gerne sagen, dass er auf die Knie ging, Buße tat und Jesus Christus als Retter annahm an diesem Abend. Aber das tat er nicht.

Aber bevor er ging, sagte ich ihm: „Eric, ich hoffe, du hast nichts dagegen, aber ich werde für dich beten“. Deswegen habe ich auch immer noch seine Fragen-Karte in meinem Koffer, damit ich, wann immer ich sie sehe, daran erinnert zu werden, für Eric zu beten. Jedenfalls sagte ich: „Eric, ich hoffe, du hast nichts dagegen, aber ich werde für dich beten und zwar aus dem Grund: Du stiehlst von meinem Weltbild, um dein Weltbild zum funktionieren zu bringen – weil dein Weltbild ohne meines nicht funktioniert, denn mein Weltbild führt dich dazu, dein Jackett mitzunehmen, mein Weltbild wird dich davon abhalten, mitten auf der Straße zu laufen, mein Weltbild wird dich davon abhalten, auf der falschen Straßenseite zu fahren, sowie mein Weltbild dich auf ethischem Gebiet dich dazu bringen wird, andere so zu behandeln, wie du selbst behandelt werden möchtest, wenn du das tust. Du stiehlst von meinem Weltbild, weil deines nicht funktioniert und du von meinem Anleihe machen musst. Weil du im Bilde Gottes geschaffen bist und Gott dich geschaffen hat, auf eine bestimmte Art zu funktionieren und du so funktionierst musst du von meinem Weltbild klaue. Ich bete, dass jedes mal, wenn du das tust, Gott dich daran erinnern und davon überführen wird, dass du im Widerspruch zu deinem eigenen Weltbild lebst und du, weil du das tust, in der Tat bezeugst, dass mein Gott existiert“.

Und als er aufstand um zu gehen, da zog er sein Jackett über und schaute mich an und sagte: „Niemand hat mich jemals herausgefordert, über die Dinge nachzudenken, wo du mich herausgefordert hast, über sie nachzudenken“.

Ich sagte: „Es tut mir leid, dass das der Fall ist! Tut mir leid!“

Jesus spricht: Ich BIN…

Einfach nur, um uns immer wieder vor Augen zu führen, welch große Verheißungen Jesus uns gegeben hat.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich. (Joh. 14, 6)

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh. 8, 12)

Ich bin das Brot des Lebens, wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. (Joh. 6, 35)

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden… (Joh. 10, 9)

Ich bin der Gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. (Joh. 10, 11)

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh. 11, 25)

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh. 15, 5)

Vielleicht in diesem Zusammenhang noch der Hinweis auf ein Video, das ich momentan aus Zeitgründen nicht übersetzen kann, was aber unheimlich wichtig ist, einfach, weil ich immer wieder feststelle, dass Menschen die Gewissheit zu Christus zu gehören, die Gewissheit erlöst zu sein, in sich selbst suchen, anstatt in dem, was Christus GETAN und verheißen hat. Sonst setzt man Messages wie die „shocking message“ einfach in einen falschen Zusammenhang, wenn man das nicht versteht.

http://unwisesheep.wordpress.com/2010/06/08/herrlich-i-finally-trusted-in-christ/

Jesus sagt: Komm!

[…] Ein Text wie Johannes 7, 37 sagt:

“Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

Der Teufel kommt und will uns das Wort “Kommt zu mir” streitig machen. Er möchte uns auf den Durst lenken. Er möchte, dass wir auf alles mögliche außer auf Christus vertrauen. Und so will er uns auf alles außer Christus lenken und es gibt Myriaden von Dingen in der Bibel, auf die du dich konzentrieren kannst, die nicht Christus sind. Satan ist ein Meisterlügner. Der Feind ist ein Meister darin, das Wort Gottes zu nehmen und gerade damit Leute in die Verzweiflung zu treiben[…]

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Das Video ist ein Ausschnitt aus einem längeren Video, das man in voller Länger hier ansehen kann:

https://lannopez.wordpress.com/2010/01/25/ich-habe-versucht-gerettet-zu-werden-aber-es-hat-nicht-funktioniert/

Der Zusammenhang ist der, dass man bei allem, was in der Schrift steht, an Christus vorbeigehen kann. Ich sollte vielleicht noch zitieren, was der Anlass für diese Predigt war folgendes. Tim Conway beschreibt es so:

Hört zu. Ich habe am Freitag einen Anruf erhalten, der absolut pathetisch war. Ich meine damit, dass es herzzerreißend war. Eine junge Dame rief an und sagte: “Ich will gerettet werden” – Sie hat richtiggehend geschluchzt. 20 Minuten lang. Sie hat die ganze Zeit durch geweint. Manchmal konnte ich nicht einmal ihre Worte verstehen. Sie hat so heftig geschluchzt. Wirklich so sehr, dass es für mich herzzerreißend war. Und hier ist das, was ich davon mitbekommen habe, von all dem, was sie mir erzählte:

“Ich will gerettet werden, aber ich denke, ich habe nicht genug Verlangen danach, gerettet zu werden” – In ihren stammelnden Worten, in ihrem Schluchzen konnte ich heraushören: ”Pastor, was soll ich denn tun. Soll ich Gott um mehr Verlangen bitten?”

Wisst ihr, als ich das Gespräch beendet hatte, da fing ich an über Gespräche nachzudenken, die ich auch mit manchen von euch hatte. Manche von denen, die diese Gemeinde hier besuchen. Manche von denen, die die Bibelstunde besucht hatten. Ich fing an über manche der E-Mails nachzudenken, die ich bekommen habe in den letzten Wochen. Ich bekomme diese Mails ständig, aber 3 Stück, die ich neulich bekommen habe, möchte ich euch vorlesen. Womit die Leute zu mir kommen.

“Pastor Tim, ich habe eine Frage. Meine Frage ist diese: Ich hab dein Zeugnis gehört. Ich hab auch Paul Washers Zeugnis gehört, wie ihr gerettet wurdet als ihr am schlimmsten Punkt eures Lebens angekommen wart. Meine Frage ist die: Um wirklich gerettet zu werden: Muss man da am schlimmsten Punkt seines Lebens sein um etwas von Gott zu erfahren, das zu rettendem Glauben führt? Kann jeder zu rettendem Glauben kommen, nachdem er das Evangelium gehört hat? Hier ist mein Problem: Ich werde von Sünde überführt, aber niemals muss ich weinen. Ja, ich bin sehr besorgt um meine Seele, aber ich weine nicht. Aber um zu meiner Frage zu kommen: Kann jemand gerettet werden, wenn er das Evangelium hört und davon getroffen ist und kann das zu Glauben an Christus und Buße führen? Muss man am schlimmsten Punkt seines Lebens sein um gerettet zu werden? Kann ich gerettet werden, OHNE völlig am Boden zu sein? Einfach dadurch, dass ich das Evangelium höre und die Wahrheit erkenne? ”

Ein anderer Mann schreibt mir:

“Du hast gesagt, dass Jesus sagte: “Meine Schafe hören meine Stimme. Woran erkenne ich, dass ich seine Stimme höre? Gibt es da einen emotionalen Aspekt? Ich bin in der Kirche aufgewachsen, aber habe in gewohnheitsmäßiger Sünde viele Jahre lang gelebt und nie meinen Glauben auf Jesus gesetzt. Ich verstehe deine Botschaft, dass wir von unseren Sünden umkehren sollten und uns zu Jesus wenden sollten, an ihn glauben sollten, ihm unsere Leben übergeben sollten. Aber ich empfinde im Kern meines Herzens habe ich das Verlangen, so zu leben, wie ich es will. Wie kann ich mein Herz ändern? Ist Buße etwas, was wir tun entgegen unserer Gefühle und Verlangen? Ich will nicht zur Hölle. Aber ich empfinde, mein Herz ist gegen Gott so verhärtet. Wenn ich versuche, Buße zu tun, wie du uns das in einem anderen Video gesagt hast, die Sünden zu bekennen und zu glauben, dass die Sünden in Christus vergeben sind, dann fühle ich keine Veränderung in meinem Herzen. Im Gegenteil. Ich fühle manchmal, dass ich wirklich auf meinen alten Weg zurück will, nur für mich selbst zu leben. Bin ich in einer hoffnungslosen Situation, wo es unmöglich ist, wirklich Buße zu tun, wie das in Hebräer 6 steht? Oder lege ich einfach zu große Betonung auf Emotionen?”

Ein dritter Mann schreibt mir das:

“Ich will gerettet werden. Ich bin aufgefordert, Buße zu tun und zu glauben. Aber ich kann nicht. Denn du hast in einer deiner Predigten gesagt, dass es Leute gibt, die nicht gerettet werden, weil sie ihre Sünde nicht loslassen wollen. Um diese Dinge loszulassen, müsse ich im Glauben meine Augen auf Jesus richten und mich auf ihn fallen lassen. Die Bibel sagt in Epheser 2, 8: “Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es”. Dieser Glaube, der es mir ermöglicht, Buße zu tun, der ist ein Geschenk Gottes und nichts, was ich aus mir selbst produzieren kann. Mir scheint, dieser Glaube, der in Epheser als Geschenk bezeichnet wird, wird demjenigen gegeben, dem Gott den Glauben geben mag und es kommt nicht so sehr darauf an wie sehr man versucht, diesen Glauben zu bekommen oder wie sehr man ihn haben will. Schlussendlich: Ich weiß, ich habe diesen Glauben nicht. Und ich weiß nicht, ob ich diesen Glauben jemals geschenkt bekomme. Aber vom Evangelium her weiß ich, dass Christus voll Erbarmen ist und er nicht eine einzige Person abgewiesen hat, die um Erbarmen und Heilung gebeten hat. Meine Frage ist: Was nun? Ich kann den Glauben nicht aufbringen, den man braucht. Das weiß ich. Wie kann ich mein Leben leben und sagen: Hoffentlich wird mir dieser Glaube noch gegeben. Was muss ich tun?”

Vor ungefähr einer Woche habe ich mit meiner Frau gesprochen. Ich fragte sie: “Ruby, was ist das Problem? Ist unser Evangelium nicht klar genug? Predigen wir es zu unsauber? Warum scheint es so, dass so viele Leute davon getroffen sind, dass sie sich um ihre Seele sorgen, dass sie sagen, dass sie gerettet werden wollen, aber nicht durchbrechen? Wir treffen regelmäßig auf diese Leute. Sie schreiben uns E-Mails, sie rufen an, wir begegnen ihnen auf den Campussen, wir haben sie hier in der Gemeinde. Es ist immer das gleiche. Immer und immer und immer wieder dieselbe Art von Frage: “Ich will gerettet werden, aber ich weiß nicht, WIE. Brauche ich mehr Buße? Ist das mein Problem? Brauche ich mehr Glauben? Brauche ich mehr Sorge? Brauche ich mehr Verlangen? Muss ich zum Ende meiner Kräfte kommen? Ist es das, was ich brauche? Muss ich es mehr fühlen? Brauche ich mehr Emotion? Brauche ich mehr Gefühl? Muss ich meine Sünde tiefer erkennen? Muss ich geduldiger sein und länger auf Gott warten, dass er hoffentlich vielleicht vorbeikommt und mir einfach diesen Glauben gibt, den ich brauche. Was fehlt?

Christus bittet dich zu kommen, gerade dort in deinem Schmutz, in deiner Verdorbenheit, in deiner Sünde, in deinem Elend sagt er zu dir: Komm. Lass das hinter dir und komm. Und du lässt es zurück. Das ist der Weg zur Erlösung. Er bittet dich, ihm zu vertrauen und du vertraust ihm und kommst. Vertraue auf ihn und du wirst gerettet. Warum? Weil die Bibel sagt: Wer immer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben.

Das ist die Frage, die ich dir stellen mag. Wie viel Durst hatte Levi nötig, Christus zu folgen? Wieviel Sorgen hatte er nötig? Wie viel Buße? Wie viel Glauben? Wie viel Sündenerkenntnis? Wisst ihr was? Die Bibel sagt uns nie, wie viel. Warum nicht? Weil es nicht darauf ankommt wie viel, solang es, wie viel auch immer es ist, dich dazu bringt, IHM zu folgen.

Levi saß nicht verzweifelt sich fragend da: Bin ich erwählt oder nicht? Sollte ich hier einfach sitzen bleiben und darauf warten, dass Gott mir ein größeres Verlangen gibt? Soll ich hier sitzen und darauf warten, dass Gott mir diesen Glauben sendet? Er zermatterte sich nicht seinen Kopf darüber, ob er seine Sünde genug hasste. Er schlug sich nicht damit rum, ob er nun dasrichtige Gefühl dabei hatte oder nicht. Wisst ihr, wir müssen aufhören, nach Zeichen und Gefühlen und all so was Ausschau zu halten, hört auf mit solchen blöden Gedanken. Jesus Christus sagt: Kommt zu mir, wenn ihr mühselig und beladen seid. Die Schriften sagen euch absichtlich nicht, WIE mühselig ihr sein müsst. Sie sagen euch nicht, wie sehr ihr dürsten müsst. Sie sagen euch nicht, wie sehr ihr beladen sein musst. Warum nicht? Weil es nicht darauf ankommt. Darum geht es doch gar nicht.

Sondern darum: Ist Christus deiner Einschätzung nach würdig, dass man ihm folgt? Sünder, hörst du seine Stimme? Folge mir. Das wäre für ihn absolut lächerlich gewesen, hätte Levi das gehört. Er fing nicht an mit dem römischen Soldaten zu diskutieren, ob er nun gehen könnte oder nicht, ob er tauglich wäre zu gehen, ob er darauf vollkommen vorbereitet wäre. Was tat Levi? Da war Christus und er hörte seine Stimme. Das könnt ihr euch einfach vorstellen: Er stand von diesem Stuhl auf, kam hinter seinem Tisch hervor und sagte nicht: “Herr, bitte, lass mich die Buchführung über meine Einnahmen noch fertig machen, schließlich stehe ich ja im Dienst des Kaisers… “ . Nun, da gab es jemand, der höher als Cäsar war. Und der sagt: Komm. Und dann heißt es: Levi ließ alles zurück. Und man kann sich das vorstellen. Ich denke nicht, dass Levi überhaupt die Wache angeschaut hat. Oder gesagt hat: ”Jesus, hier steht noch eine Schlange von Leuten, ich muss mich darum kümmern, sie warten, gleich gibt es ein ziemliches Chaos hier, wenn ich jetzt einfach weggehe…”

Ich denke, er stand auf, schaute Jesus an und hat nicht mal gesagt: “Macht es gut, ihr Geldhäufen” – Ich glaube, dass seine Augen wahrscheinlich nicht von Christus abgewichen sind. Er stand auf, lief um den Tisch und er fing an, nachzufolgen. Er vertraute: Dieser Mann ist würdig, dass man ihm nachfolgt. Er glaubte: Dieser mann hatte etwas zu bieten, was besser war als all das andere Zeug. Und er ging.

Ein Text wie Johannes 7, 37 sagt:

“Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

Der Teufel kommt und will uns das Wort “Kommt zu mir” streitig machen. Er möchte uns auf den Durst lenken. Er möchte, dass wir auf alles mögliche außer auf Christus vertrauen. Und so will er uns auf alles außer Christus lenken und es gibt Myriaden von Dingen in der Bibel, auf die du dich konzentrieren kannst, die nicht Christus sind. Satan ist ein Meisterlügner. Der Feind ist ein Meister darin, das Wort Gottes zu nehmen und gerade damit Leute in die Verzweiflung zu treiben. Und ich kann dir das sagen. Du kannst 10000 Jahre lang auf dich selbst starren und das wird dich in tiefere und tiefere Verzweiflung führen.

Warum ruft mich jemand an und weint und schluchzt am Telefon? Warum so herzzerreißend? Weil die Verzweiflung daher kam, dass ihre Augen Christus nicht betrachtet haben. Sie hat auf sich selbst, auf ihre eigene Stärke geschaut, zu kommen. Aber sie hat nicht auf Christus geschaut. Hört zu. Die Essenz rettenden Glaubens ist die, dass dieser Glaube weg von sich selbst sieht. Das ist es. Wir hören so was wie: Stolz ist Sünde. Und wir schauen auf uns. Ich bin stolz, jetzt muss ich demütig sein. Aber was tut der Apostel Paulus? Er sagt: Schaut auf das, was in Christus Jesus ist. Worauf sollen unsere Augen fixiert sein? Auf Christus. Es ist nie: Ich bin stolz, jetzt muss ich daran arbeiten, heilig zu sein oder demütig oder irgend etwas anderes. Bin ich dies? Bin ich das?

Aber seht ihr? Glaube funktioniert so nicht. Das ist nicht christlicher Glaube. Christlicher Glaube ist nicht. Ich bin so, aber jetzt muss ich so sein. Und immerfort auf sich selbst starren: Bin ich so? Bin ich so? Denn seht ihr, es ist völlig egal. Ob ihr jetzt euren Stolz oder eure Demut betrachtet, ihr schaut euch selbst an. Und echter rettender Glaube schaut von all dem weg. Es ist nicht: “Warum sollen wir dich in den Himmel lassen?” – “Ja, weil ich demütig gewesen bin, Herr, ich war nicht hochmütig”

Das ist nicht die richtige Antwort, die richtige Antwort ist die, dass du auf Christus schaust. Es geht doch um die Ehre Christi, dass alles auf ihn fokussiert und ausgerichtet ist.

Hört mir zu. Wir hatten dieses ziemlich heiße Wetter. Sagen wir, ich bin da draußen auf den Feldern und mache es mir zur Aufgabe, ein ganzes Feld mit einer Schaufel umzugraben. Und ich denke bei der Arbeit zu mir: “Ich werde wirklich durstig, ich werde dehydriert. Ich brauche Wasser, ich fühle mich ausgetrocknet und ich könnte einen Hitzeschlag erleiden”. Aber ich treibe mich weiter voran und sage mir immer wieder: “nur noch ein kleines Stück, dann hole ich mir Wasser”. Und zu dem Zeitpunkt kann ich kaum noch laufen, weil ich so völlig ausgetrocknet bin von der Sonne und der Hitze. Ich bin so dehydriert, dass es meine Gesundheit, meine Fähigkeit zu denken beeinträchtigt. Ich komme nach Hause und denke: “Ich will nichts anderes als nur Wasser. Gebt mir keinen Saft, gebt mir keine Milch. Ich will Wasser, ich bin durstig, ich brauche es. Ich werde 3 oder 4 Gläser Wasser trinken, bevor ich überhaupt was anderes denken kann”.

Nun. Meine Tochter Joy trinkt ständig Wasser. Sogar heute war es so. Ich hab mich bereit gemacht, zu gehen und sie sagt: “Oh, ich muss die Wasserflasche holen” und sie rennt los, schnappt sie. Wenn ihr sie mal beobachten würdet. Sie trinkt die ganze Zeit. Während ich also gegraben habe, war sie die ganze Zeit im Haus. Sie ist am Tisch. Sie trinkt und trinkt, hat die Wasserflasche bei sich. Sie ist fast gar nicht durstig. Ich weiß gar nicht, warum sie so oft trinken will. Sie trinkt und trinkt und trinkt einfach. Nun, lasst uns sagen: Sie hat da ständig immer wieder getrunken und sie steht nun am Tisch mit einer Wasserflasche und ich komme durch die Eingangstür herein, völlig vertrocknet, völlig ausgetrocknet, völlig erschöpft und ich brauche jetzt einfach Wasser und ich laufe zum Kühlschrank, mache mir ein Glas voll und trinke es auf einmal leer, und da steht meine Tochter mit der Wasserflasche und nippt ein wenig daran.

HÖRT MIR ZU. Wir beide trinken das Wasser. Darauf kommt es an. Es ist doch völlig egal: Hätte meine Tochter jetzt gesagt: “Ich bin unsicher, ob ich das Wasser trinken sollte. Ich bin ja einfach nicht so ausgetrocknet und erschöpft und durstig wie mein Vater”. Seht ihr, das ist doch völlig egal. Was zählt, ist, dass ihr das Wasser das Lebens trinkt, aus welchem Grund auch immer du den Weg dahin findest.