Jesus und die Reise zur Freude (John Piper)

Auf desiringgod.org wurde vor einiger Zeit eine Videoreihe über das Thema Freude im Philipper-Brief (und dem Rest der Bibel) veröffentlicht, die den Titel trug: „Jesus and the Journey to Joy“ – zu deutsch: „Jesus und die Reise zur Freude“

https://www.desiringgod.org/articles/what-is-christian-hedonism

Freude ist im Philipper-Brief, aber auch in der ganzen Bibel ein sehr wesentlicher Aspekt der Beziehung zu Gott und zu unseren Mitmenschen. Gott ist es wichtig, dass wir Freude an ihm und aneinander haben und John Piper äußert in den 6 Videos (jeweils ca. 10 Minuten lang) viele Gedanken dazu. Vielleicht mag man sich an John Pipers Begriffen und Formulierungen stoßen, und an vielleicht gerade auch in christlichen Kreisen ungewohnten Gedankengängen, aber das Konzept, das er herausarbeitet, belegt er mit Gottes Wort und ich denke, es lohnt sich, die Videos als Anlass für weiteres Nachdenken und Studieren zum Thema Freude zu nehmen .

Die Links zu den Videos

Teil 1 – https://www.youtube.com/watch?v=TGft9b3WiIE

Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=ENmKNvg9gEo

Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=jfyuwJ-kfXY

Teil 4: https://www.youtube.com/watch?v=fe0dbmB11Fo

Teil 5: https://www.youtube.com/watch?v=lZsZW8SYnoI

Teil 6: https://www.youtube.com/watch?v=FyMZxfULxIc

Der ganze Text als .pdf findet sich hier:

https://lannopez.files.wordpress.com/2018/06/jp-freude.pdf

Gesehen: Donald Carson – Nur zwei Lebensoptionen?

Ein Video von der Evangelium 21-Konferenz 2012

Auf http://www.evangelium21.net/ findet man diese und weitere Predigten auch als Audio-Download. Diese Predigt mit dem Titel „Nur zwei Lebensoptionen“ ist besonders spannend in Hinblick auf die Frage: wie geht man mit den Schwarz-Weiß-Aussagen der Bibel um, wenn man aber auch sieht, dass die Bibel nicht nur Schwarz-Weiß zeichnet, wenn sie über die Leben der Glaubensvorbilder spricht?

Sehr interessant auch die weiteren Vorträge von Donald Carson: „Missbraucht das Neue Testament das Alte Testament?“ oder „Wie Paulus die Bibel gebraucht: Die Lehre von der Genügsamkeit der Schrift“, zuletzt auch noch „Mit Paulus beten: Ein Testfall für bibelgemäßes Beten“

Jesus ist Gott

Wieder einmal ein kurzer Video-Clip, der noch nie zuvor in den Blog eingebunden war. Er mag vielleicht dem einen oder anderen hilfreich sein.

In CHRISTUS ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: ALLES ist DURCH IHN und FÜR IHN geschaffen
( Kolosser 1, 16 )

Edward Payson schreibt: „Die Aussage, dass alle Dinge durch IHN geschaffen wurden, ist ausreichender Beweis für Jesu Göttlichkeit“.

Was Payson hier schreibt, das ist sehr wichtig. Ich möchte, dass ihr euch das wirklich zu Herzen nehmt. Denn der der alle Dinge geschaffen hat, der MUSS Gott sein. Die Zeugen Jehovas und andere Gruppierungen, die schauen nach winzigen Beweis-Texten gegen Jesu Göttlichkeit, aber sie bekommen nicht das ganze Bild. Christus hat ALLE Dinge geschaffen.Aber niemand außer Gott tut das. Aber wenn wir DAZU noch versichert werden, dass alle Dinge für CHRISTUS geschaffen wurden, so haben wir Weiterlesen „Jesus ist Gott“

Buch: Liebe und Respekt (Emerson Eggerichs )

liebe-und-respekt

Ein sehr einfaches Ehebuch ist „Liebe und Respekt“. Es ist einfach, in dem Sinn, dass es hier nicht um zig komplexe Sachverhalte geht, sondern um ein grundlegendes Prinzip. Die Grundthese des Buches ist leicht erklärt: „Das größte Konfliktpotential einer Ehe besteht in folgendem vereinfachten Sachverhalt: Die Frau wünscht sich in einer Ehe die Liebe ihres Mannes. Wenn sie die nicht bekommt, kritisiert sie ihren Mann. Der Mann wünscht sich hingegen Respekt und wenn er diesen nicht bekommt, macht er zu und redet nicht mehr mit ihr. In anderen Worten: Frauen sind anders veranlagt als Männer und beide wünschen sich jeweils unterschiedliche Dinge von ihrem Partner. Wie kann man hiermit umgehen?“

Der Autor greift für seine These auf einen Vers im Epheserbrief zurück.

Jeder Mann liebe Weiterlesen „Buch: Liebe und Respekt (Emerson Eggerichs )“

Erwählung in Römer 9

Dieses Video-Projekt habe ich sehr lange vorbereitet. Das Thema ist ein durchaus umstrittenes Thema. Viele Äußerungen wurden dazu bereits gemacht und auch ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich theologisch gesehen ins reformierte Lage neige. Und dennoch habe ich gar nicht mal so viel Material hochgeladen, das sich ausgiebig mit der Frage der Erwählung beschäftigt. Jetzt liegt ein 45-minütiger, übersetzter Beitrag von James White vor, den ich hier auch als .pdf verlinke:

https://lannopez.files.wordpress.com/2012/09/jw_roemer9.pdf

Alternativ auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=DwkJ42oWn_4

Die (jahre-)lange Vorbereitung bis ich mich auf eine Übersetzung  einer Auslegung zu Römer 9 entschlossen habe, auch um unnötigen Diskussionen aufgrund von Missverständnissen vorzubeugen, bestand unter anderem aus folgenden verlinkten Videos:

und den vielen Beiträgen, die man unter „reformierte Ecke“ findet:

https://unwisesheep.org/reformierte-ecke/

Warum sein Leben für Gott geben?

Oftmals hört man in christlichen Kreisen Begriffe wie „Nachfolge“ oder „Hingabe“. Darunter wird so mancherlei verstanden, je nach Richtung, aus der man kommt. Für den einen bedeutet Nachfolge, dass man „nett zu seinen Mitmenschen ist und die Liebe Gottes ausstrahlt“. Für andere bedeutet Nachfolge, dass man in der Fußgängerzone mit einem großen Plakat steht, auf dem steht: „Jesus oder Höllenabgrund. Kehrt um und tut Buße oder geht verloren“. Was Nachfolge im Grunde ist, ist, dass man zuerst einmal (an)erkennt, dass man ein Geschöpf Gottes ist, dass man gegen Gott gesündigt hat und, dass man tatsächlich Sschuld auf sich geladen hat mit seinem ganzen Leben, das im Grunde gott-los, also letztlich abseits von Gott geführt worden ist. Man glaubt an Jesus, der von sich sagt, dass er für Sünder starb, damit sie mit Gott Frieden haben können und man wendet sich um zu Gott, zu dem man nun gehört, den man schätzt, liebt und achtet und Gott ernst nimmt, auf das hört, was er sagt und ihm somit nachfolgt. Aber warum ist das so und was ist dabei zu beachten? Paul Washer fasst hier prägnant und kurz zusammen. (Besonders gefallen tut mir, dass jeder einzelne gefordert ist, auch für sich selbst zu denken und nicht passiver Teil eines Kirchen-oder Gemeindesystems zu werden, sondern, dass jeder einzelne zum Denken, Prüfen und zur Verantwortung aufgefordert wird).

Genauso findet man den Kerngedanken wieder:

„Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. (1. johannes 4, 19)

Paulus sagt zu Beginn des 12. Kapitels des Römerbriefes:

Ich ermahne euch nun […]

Paulus gebraucht das Wort „Ermahnen“ in einem pastoralen, väterlichen Sinn, als jemand, der die Menschen, zu denen er schreibt, unheimlich liebt. Paulus liebt Weiterlesen „Warum sein Leben für Gott geben?“

Hat Jesus das gleiche Evangelium gepredigt wie Paulus?

By John Piper. © Desiring God. Website: http://desiringGod.org

Gleich vorweg: Diese Predigt ist meines Erachtens ein klares : „MUST SEE“, also eine Predigt, die man gesehen bzw. gehört haben sollte. Ich halte diese Predigt für sehr wertvoll, für jeden (jungen) Menschen, der das Wort „Evangelium“ regelmäßig im Mund führt. John Piper stellt hier die Frage, ob Jesus das gleiche Evangelium gepredigt hat wie Paulus. Ist die Botschaft Jesu dieselbe wie die, die wir in Paulus Briefen lesen oder eine andere? Wie verhalten sich Erlösung und Werke? Wie ist das mit der Rechtfertigung? Worauf setze ich mein Vertrauen? Das Botschaft der Predigt erschließt sich einem am ehesten, wenn man die Predigt am Stück sieht. Zu beachten ist auch, dass die Einleitung recht lang geht.

Alternativ auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=o9YVVvh1gOA

Die Übersetzung als solche stammt nicht von mir, sondern von Weiterlesen „Hat Jesus das gleiche Evangelium gepredigt wie Paulus?“

Paul Washers Predigt bei dem Beerdigungsgottesdienst seiner Mutter (Barbara Washer)

Normalerweise stelle ich hier keine Predigten von Beerdigungsgottesdiensten ein. Dass ich diese Predigt hier poste, hat verschiedene Gründe.

1. Paul Washer geht in seinen Predigten immer mal wieder auf seine Mutter ein. Es gibt Predigten, zu deren Entstehung sie noch gelebt hat und es gibt inzwischen Predigten, bei deren Entstehen sie bereits gestorben war.

2. Diese Predigt ist keine Lobeshymne auf seine Mutter, sondern zeichnet ein realistisches Bild von ihr.

3. Der Wunsch seiner Mutter war es, dass die Predigt weniger von ihr handelt als vom Evangelium.

4. Ich finde die Darstellung des Evangeliums in dieser nicht einmal 20-minütigen Predigt dermaßen prägnant, dass sie wirklich übersetzenswert erscheint.

5. Die Predigt spricht sehr prägnant über ein Thema, das uns alle angeht, ob wir nun großes Interesse an der Person Barbara Washers haben oder nicht.

Kurzinfo: Es wird hier in der Predigt selbst nicht klar, aber Paul Washers Mutter starb an einem Krebsleiden. Er verwendet dies oft als Illustration in seinen Predigten, wenn er sagt, dass ein Arzt dazu verpflichtet ist, einem Menschen zu sagen, woran er erkrankt ist, damit man womöglich noch etwas gegen diese Erkrankung tun kann. Ebenso muss, so Washer, einem Sünder seine Sünde klar vor Augen gestellt werden, damit er gerettet werden kann.

MP3 findet sich hier:

http://www.sermonaudio.com/sermoninfo.asp?SID=8807131919 (sermon at Barbara Washers (Paul’s Mother) funeral service)

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Meine Mutter hat mich speziell darum gebeten, das Evangelium weiter zu geben. Ihr könntet ihr die größte Ehre darin erweisen, das Evangelium zu hören. Bevor ich das nun mache, möchte ich sagen, dass ich beeindruckt bin von meiner Schwester und ihrem Ehemann, Joe und dem Dienst, den sie an meiner Mutter getan haben, über die letzten Jahre hinweg. Vor dieser Zeit war meine andere  Schwester Heidi  meiner Mutter eine wundervolle Tochter. Als Heidi zum Herrn ging, übernahmen daraufhin Erika und ihre ganze Familie diese Aufgabe.  Ich habe den Großteil meines Lebens in Südamerika, in Afrika im Dschungel und sonst wo verbracht. Wenn ich aber Weiterlesen „Paul Washers Predigt bei dem Beerdigungsgottesdienst seiner Mutter (Barbara Washer)“

Das Leben aushalten – Sinn im Leben

Arthur Ernest Wilder-Smith über die Notwendigkeit, Sinn in all dem zu sehen, was geschieht.

Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith
Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith

Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, weil wir wissen, daß die Trübsal Standhaftigkeit wirkt; die Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.

Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wieviel mehr werden wir nun, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorngericht errettet werden! Denn, wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben!

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. ( Römer 5, 1-11 )

Fundamentalismus

Ich hatte neulich wo ein Zitat gelesen, das es sehr auf den Punkt brachte.

„Liberale Fundamentalisten sind gegen jede Art von Fundamentalismus außer gegen den ihrer eigenen Färbung“

Ich frag mich ehrlich gesagt immer wieder, ob den Leuten, die so viel vom gefährlichen „Fundamentalismus“ reden, klar ist, dass es keine neutrale Position gibt. Jeder steht irgendwo. Und jeder steht auf einem bestimmten Grund. Ich hab den Eindruck, dass man gern suggeriert, dass es von der „Gesellschaft“ her eine 1. korrekte und 2. neutrale Position gibt, von der her betrachtet eine zu starke Abweichung als Fundamentalismus betrachtet wird.

Aber das verkennt die Tatsache, dass die allgemein akzeptierte Meinung der „Gesellschaft“ eben 1. nicht neutral ist und 2. auch ihre Korrektheit sehr stark in Zweifel gezogen werden kann, da sich die „Meinung“ der „Gesellschaft“ ja immer im Wandel befindet, folglich war sie früher nicht richtig und es gibt auch keine Garantie, dass sie jetzt richtig ist und auch ferner hin kann man ihre Korrektheit nicht garantieren.

Ich muss immer an den längst verstorbenen Pfarrer Wilhelm Busch denken, der immer wieder die Frage stellte: „Wer sagt denn, was gut und böse ist? Wer sagt denn, was richtig und falsch ist?“

Die ganzen Debatten um Fundamentalismus hin und Fundamentalismus her sind völliger Blödsinn. Die Frage ist nämlich eine ganz andere: Was ist der Maßstab, von dem aus wir betrachten, was extrem – also weit davon entfernt – ist?

Was ist der Maßstab, an dem wir uns zu messen haben? Warum sollte dieser Maßstab gelten?

Das nur ein paar Fragen, die mir schon sehr lange durch den Kopf gehen. Natürlich als Christ, der die Bibel vor sich hat. Warum ist ihre Botschaft wichtig? Ich glaube Paulus bringt es auf den Punkt:

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Da stellte sich Paulus mitten auf den Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe an allem, daß ihr sehr religiöse Leute seid! Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, an welchem geschrieben stand: «Dem unbekannten Gott.» Was ihr nun verehret, ohne es zu kennen, das verkündige ich euch.

Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln von Händen gemacht; ihm wird auch nicht von Menschenhänden gedient, als ob er etwas bedürfte, da er ja selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Blut das ganze Menschengeschlecht gemacht, daß es auf dem ganzen Erdboden wohne, und hat im voraus die Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl spüren und finden möchten, da er ja nicht ferne ist von einem jeglichen unter uns; denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: «Wir sind auch seines Geschlechts.»

Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung gleich. Nun hat zwar Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, daß er ihn von den Toten auferweckt hat.

( Apostelgeschichte 17, 22-31 )

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Das ist in der Tat der Grund, weswegen die Botschaft des Evangeliums so einen großen Wert hat und weswegen unser Leben dem lebendigen Gott untergeordnet werden sollte.