Hinweis + Video

Es liegt ein neues Video vor, das ich auf meinem youtube-Kanal hochgeladen habe. Ich hab eigentlich Videos ohne Hintergrundmusik lieber, die war nun mal dabei. Inhaltlich sehr schön.

Und er hob an von Mose und von allen Propheten, und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog. ( Lukas 24, 27 )

Worum geht es in der Bibel wirklich? Geht es in der Bibel im Grunde um mich und was ich tun muss? Oder geht es im Grunde um Jesus und was er vollbracht hat?

Wenn ihr in Lukas und der Apostelgeschichte lest wie Jesus seine Jünger um sich scharte, 40 Tage bevor er in den Himmel fuhr, nachdem er auferstanden war, was tat Jesus da? Im Grunde sagte er ihnen: Alles im Alten Testament dreht sich um mich! Er sagte: Der Grund dafür, dass ihr nicht verstanden habt, wer ich bin, war der, dass ihr nicht gesehen habt, dass alles in den Propheten und Psalmen und im Gesetz letztlich auf mich wies.

Glaubst du, dass es in der Bibel im Grunde um dich geht oder um IHN? Geht es bei David und Goliath im Grunde darum, dass du lernst zu sein wie David oder geht es dabei um IHN, der wirklich den einzigen Riesen besiegt hat, der uns wirklich töten kann, so dass sein Sieg uns nun angerechnet werden kann?

Um wen geht es wirklich? Das ist die grundlegende Frage. Und wenn du dir das überlegst, fängst du an, die Bibel mit neuen Augen zu lesen.

Jesus ist der wahre und bessere Adam, der der Versuchung im Garten widerstand, seine Versuchung in seinem Garten war eine viel Größere, so dass letztlich sein Gehorsam uns angerechnet wurde.

Jesus ist der wahre und bessere Abel, dessen Blut, obwohl unschuldig geschlachtet, nicht uns zur Verdammnis zu Gott ruft, sondern uns zum Freispruch.

Jesus ist der wahre und bessere Abraham, der dem Ruf Gottes folgte, um all das Behagliche und Bekannte zu verlassen um ins Unbekannte zu treten.

Jesus ist der wahre und bessere Isaak, der nicht nur von seinem Vater geopfert wurde, sondern wirklich für uns alle hingegeben wurde. Gott sagte zu Abraham: „Abraham, jetzt weiß ich, dass du mich liebst, weil du deinen einzigen Sohn, den du liebtest nicht für mich geschont hast!“ . Jetzt können wir am Fuß des Kreuzes zu Gott sagen: Jetzt weiß ich, dass du mich geliebt hast, weil du deinen einzigen Sohn, den du geliebt hast, für mich nicht geschont hast.

Jesus ist der wahre und bessere Jakob, der rang und den der  Schlag des Gerichts traf, den wir verdienten, damit wir wie Jakob die Wunde der Gnade davontragen konnten, die uns weckt und in Zucht hält.

Jesus ist der wahre und bessere Joseph,  der, zur rechten des Königs, denen vergibt, die ihn betrogen und verkauften und nun seine Macht nutzt um sie zu retten.

Jesus ist der wahre und bessere Moses, der in den Riss trat zwischen das Volk und den Herrn und der Mittler für einen neuen Bund war.

Jesus ist der wahre und bessere Fels des Moses, der, geschlagen vom Stab des göttlichen Gerichts, nun uns Wasser in der Wüste gibt.

Jesus ist der wahre und bessere Hiob, der wirklich unschuldig litt und jetzt für seine dummen Freunde eintritt und sie rettet.

Jesus ist der wahre und  bessere David, dessen Sieg der Sieg seines Volkes wird, obwohl sein Volk niemals auch nur einen Stein in die Hand nahm um den Sieg selbst zu erlangen.

Jesus ist die wahre und bessere Esther, die nicht nur riskierte, einen irdischen Palast zu verlieren, sondern der den wahren und himmlischen Palast verließ und der nicht nur sein Leben riskierte, sondern sein Leben gab. Der nicht nur sagte: Falls ich dabei sterbe, sterbe ich eben! Sondern sagte: WENN ich sterben WERDE, sterbe ich für sie um mein Volk zu retten!

Jesus ist der wahre und bessere Jona, der in den Sturm geworfen wurde, damit wir Frieden haben konnten.

Jesus ist das wahre Passah-Lamm, er ist der wahre Tempel, der wahre Prophet, der wahre Priester, der wahre König, das wahre Opfer, das wahre Lamm, das wahre Licht und das wahre Brot.

Die Bibel dreht sich nicht wirklich um dich, sie dreht sich um IHN!

Gesundes Bibelstudium

Ein Vortrag von Joachim Schmitsdorf

„Gesundes Bibelstudium

Was gilt mir und was gilt mir nicht?“

Hier als MP3:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/BetanienKonf09_Schmitsdorf.mp3

Hier als PDF:

http://www.betanien.de/verlag/material/audio/Schmmitsdorf_GesundesBibelstudium.pdf

Ist an sich für sich selbst sprechend, ich finde es unheimlich wichtig, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie wir mit der Schrift umgehen. Der Vortrag geht nicht groß in die Tiefe, aber legt wichtige Grundprinzipien eines gesunden Bibelstudiums klar dar und ist sehr hilfreich für jemanden, der sehr willkürlich mit seiner Bibel umgeht.

Auszug aus dem Vortrag:

[…] Um es vorab klar zu sagen: Die Frage „Was in der Bibel gilt mir persönlich?“ kann man nicht pauschal beantworten. Ich denke, die obigen Beispiele zeigen das. Es gibt dafür kein Patentrezept. Aber: man kann sie beantworten! Wollen wir erkennen, ob ein Bibeltext uns persönlich gilt (und wenn ja, inwiefern), dann müssen wir diesen vorher sorgfältig auslegen. Wir müssen erst objektiv feststellen, was dieser Text bedeutet, bevor wir ihn auf uns persönlich anwenden können. Es bedarf also immer einer gründlichen Prüfung des jeweiligen Bibeltextes. Doch hier liegt vieles im Argen. Selbst Christen gehen oft völlig falsch an die Bibel heran.[…]

Der Vortrag wurde auf der ersten Betanien-Konferenz gehalten.

Fundamentalismus

Ich hatte neulich wo ein Zitat gelesen, das es sehr auf den Punkt brachte.

„Liberale Fundamentalisten sind gegen jede Art von Fundamentalismus außer gegen den ihrer eigenen Färbung“

Ich frag mich ehrlich gesagt immer wieder, ob den Leuten, die so viel vom gefährlichen „Fundamentalismus“ reden, klar ist, dass es keine neutrale Position gibt. Jeder steht irgendwo. Und jeder steht auf einem bestimmten Grund. Ich hab den Eindruck, dass man gern suggeriert, dass es von der „Gesellschaft“ her eine 1. korrekte und 2. neutrale Position gibt, von der her betrachtet eine zu starke Abweichung als Fundamentalismus betrachtet wird.

Aber das verkennt die Tatsache, dass die allgemein akzeptierte Meinung der „Gesellschaft“ eben 1. nicht neutral ist und 2. auch ihre Korrektheit sehr stark in Zweifel gezogen werden kann, da sich die „Meinung“ der „Gesellschaft“ ja immer im Wandel befindet, folglich war sie früher nicht richtig und es gibt auch keine Garantie, dass sie jetzt richtig ist und auch ferner hin kann man ihre Korrektheit nicht garantieren.

Ich muss immer an den längst verstorbenen Pfarrer Wilhelm Busch denken, der immer wieder die Frage stellte: „Wer sagt denn, was gut und böse ist? Wer sagt denn, was richtig und falsch ist?“

Die ganzen Debatten um Fundamentalismus hin und Fundamentalismus her sind völliger Blödsinn. Die Frage ist nämlich eine ganz andere: Was ist der Maßstab, von dem aus wir betrachten, was extrem – also weit davon entfernt – ist?

Was ist der Maßstab, an dem wir uns zu messen haben? Warum sollte dieser Maßstab gelten?

Das nur ein paar Fragen, die mir schon sehr lange durch den Kopf gehen. Natürlich als Christ, der die Bibel vor sich hat. Warum ist ihre Botschaft wichtig? Ich glaube Paulus bringt es auf den Punkt:

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Da stellte sich Paulus mitten auf den Areopag und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe an allem, daß ihr sehr religiöse Leute seid! Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, an welchem geschrieben stand: «Dem unbekannten Gott.» Was ihr nun verehret, ohne es zu kennen, das verkündige ich euch.

Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln von Händen gemacht; ihm wird auch nicht von Menschenhänden gedient, als ob er etwas bedürfte, da er ja selbst allen Leben und Odem und alles gibt. Und er hat aus einem Blut das ganze Menschengeschlecht gemacht, daß es auf dem ganzen Erdboden wohne, und hat im voraus die Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, daß sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl spüren und finden möchten, da er ja nicht ferne ist von einem jeglichen unter uns; denn in ihm leben, weben und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: «Wir sind auch seines Geschlechts.»

Da wir nun göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Golde oder Silber oder Stein, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung gleich. Nun hat zwar Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, weil er einen Tag festgesetzt hat, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für jedermann dadurch beglaubigte, daß er ihn von den Toten auferweckt hat.

( Apostelgeschichte 17, 22-31 )

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Das ist in der Tat der Grund, weswegen die Botschaft des Evangeliums so einen großen Wert hat und weswegen unser Leben dem lebendigen Gott untergeordnet werden sollte.

Warum ich der Bibel Vertrauen schenke – kurzer Abriss

Das ein Auszug aus einer Mail, die ich an jemanden verfasst hatte, deswegen der Stil etwas seltsam und vielleicht etwas „persönlich“ für einen Blogeintrag, aber ich hoffe, das kann man verkraften, wenn man hier und da mit „du“ angesprochen wird. Liebe Grüße und Gottes Segen.


Ich denke, ich könnte sehr viele Gründe dafür anführen, ich nenne dir aber nur die Grundpfeiler meiner Argumentation dafür.

Es sind eigentlich zweierlei Dinge. Einerseits das, was die Schrift über sich selbst sagt, andererseits was wir aus außerbiblischen Zeugnissen wissen.
Was meine ich damit? Nun, das Neue Testament ist zum großen Teil in Form von Briefen verfasst ( Paulus, Johannes, Petrus etc. und auch von Lukas wissen wir, dass sein Evangelium und die Apostelgeschichte Brief waren ) . Es handelt sich nicht um dogmatische Lehrbücher, die Jahrhunderte später verfasst wurden, sondern um eher persönliche Mitteilungen, die von Aposteln an die erste u. zweite Generation von Gläubigen gingen. ( zur Überlieferung übrigens folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=cLMvYtf9PoI ) .

Wenn wir das Neue Testament lesen, dann wird uns darin geschildert, dass der Sohn Gottes war, der am Kreuz starb und dann von den Toten auferstand. Und jetzt kommt die säkulare Überlieferung ins Spiel. Es ist klar, dass die Christen im ersten Jahrhundert eine sehr stark verfolgte Gruppe war und die durch ihren Glauben meist ihr Leben aufs Spiel setzten. Es war so, dass unter verschiedenen römischen Kiasern brutale Verfolgung den Christen gegenüber herrschte und die beileibe kein leichtes Leben hatten. So ist es zum Beispiel so, dass die Christen in Rom, an die Paulus schrieb, wohl zum großen Teil wenige Jahre später fast allesamt den Märtyrertod starben. Wir haben also von den ersten Christen kein „triumphales“ Bild wie vom Islam, der sich durch gewonnene Schlachten und Kriege ausbreitete, sondern das Bild von solchen, die sehr unter römischer Gewaltherrschaft litten.

Die Christen breiteten sich dennoch massiv aus, scheinbar auch gerade, weil sie oftmals lieber in den Tod gingen als diesem Glauben abzuschwören. Es ist überliefert, dass wohl 11 der 12 Apostel den gewaltsamen Märtyrer-Tod starben und das spricht gewaltig für sich. Wenn du die Apostelgeschichte studierst, dann wirst du eine Sache immer wieder finden. Und zwar, dass die Apostel, allen voran Petrus, immer wieder predigen:

Christus ist auferstanden, dafür sind wir ZEUGEN. Und wie die meisten hat das Petrus bis in den Tod hinein bezeugt. Das ist ganz interessant, kannst in Apostelgeschichte 1 nachlesen, als der „Ersatz-Apostel“ – für Judas – bestimmt werden sollte, war die Vorraussetzung, dass er Zeuge war -von der Zeit der Taufe Johannes bis zur Auferstehung Jesu und Jesu Worte und Taten gesehen haben sollte um sie entsprechend weiterzugeben und zu bezeugen. Das heißt, wir haben im Neuen Testament viele, viele Zeugenaussagen von denen, die die Jesus über Jahre begleitet hatte.

Ein Bespiel nur dazu:

Lukas schreibt zu Beginn seines Evangelium an einen gewissen Teophilus: Nachdem schon viele es unternommen haben, eine Erzählung der TATSACHEN abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen ÜBERLIEFERT haben, welche von Anfang an AUGENZEUGEN und Diener des Wortes gewesen sind; so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an GENAU nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus, damit du die GEWISSHEIT der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist. ( Lukas 1, 1-4 )

Johannes schreibt im vorletzten Kapitel seines Evangeliums ähnliches. Aber ich möchte das kurz halten. Wir sehen also, der Anspruch ist es, über Tatsachen zu berichten. Nun, die Vertrauenswürdigkeit all dessen liegt darin, dass die Apostel Augenzeugen waren, dass sie zur Zeit der Abfassung des Neuen Testamentes noch lebten und teils eben auch selber abgefasst hatten. Ja, ich weiß, teils wird das angefochten, aber darüber sei hier jetzt nicht die Rede. Immer wieder sei auch darauf verwiesen, dass Paulus darauf verweist, dass Jesus über 500 Augenzeugen gleichzeitig als Auferstanden erschienen ist:

[…]und daß er begraben worden und daß er auferstanden ist am dritten Tage, nach der Schrift,[…]
Darnach ist er ( Jesus ) mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal erschienen, von welchen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. ( 1. Korinther 15, 4+ 6 )

Das mal gesagt, ist klar: Wenn Jesus gekreuzigt wurde und auferstanden ist, dann ist seinen Worten glauben zu schenken und die Überlieferung dessen, was die Apostel sagten, die bezeugten, was Jesus sagte, glaubwürdig. Als Auferstandener erweist sich Jesus als Gottes Sohn und seine Worte erhalten so ein Gewicht, dass sie, wie Petrus in Johannes 6 sagt „Worte des ewigen Lebens“ sind. Was hat das jetzt mit der Bibel genau zu tun? Nun, Jesus zitiert sehr fleißig das alte Testament. Er zitiert Mose, er zitiert David, er zitiert Jona, er spricht von Adam und Eva, er spricht von sehr vielem im alten Testament. Die gewaltigste Aussage über die Schrift ( zu Jesu zeiten gab es ja kein neues Testament, sondern, das, was als die Schrift galt und dem entsprach, was wir heute das alte Testament nennen ) ist folgende:

Er sagt da zu den Pharisäern:

Ihr erforschet die Schriften, weil ihr meinet, darin das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir zeugen. ( Johannes 5, 39 )

Was meint er damit? Nun, er bezieht immer wieder bestimmte Abschnitte des alten Testamentes auf sich selbst. Ein Beispiel sei folgendes

Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gegeben; und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht:

«Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen; zu predigen das angenehme Jahr des Herrn.»

Und er rollte das Buch zusammen und gab es dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Er aber fing an, ihnen zu sagen: HEUTE ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren! ( Lukas 4, 16-21 ) – er zitiert damit Jesaja 61 ab Vers 1 ( kannst ja nachlesen ) und bezieht das auf sich und sagt, dass die Schrift an dieser Stelle von ihm spricht.

Ebenso am Kreuz. Er zitiert am Kreuz Psalm 22. Woher weiß ich das? Nun, seine Worte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ die entsprechen dem ersten Vers von Psalm 22. Und wenn du Psalm 22 liest, der mitunter sehr bildhaft geschrieben ist, wirst du einiges feststellen:

[…]Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen, und du legst mich in des Todes Staub. Denn Hunde umringen mich, eine Rotte von Übeltätern schließt mich ein; sie haben meine Hände und Füße durchgraben. Ich kann alle meine Gebeine zählen; sie schauen her und sehen mich schadenfroh an. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand![…] ( V. 15-18 )

Du musst dir überlegen, der Psalm stammt von David und wurde zu einer Zeit geschrieben, als es noch keine Kreuzigungen gab, die brachten erst die Römer. Und doch steht hier, „sie haben meine Hände und Füße durchgraben“ – Davids Hände und Füße wurden nie durchgraben und sie haben auch nie seine kleiner unter sich aufgeteilt und um sein Gewand gelost. Beides trifft nur auf Jesus zu. Und genau diesem Psalm zitiert er am Kreuz. Nur um einen Eindruck davon zu geben, warum ich die Bibel für glaubwürdig halte – Jesus hielt es für glaubwürdig und bezog es auf sich, besonders solche Dinge.

Ich könnte dir jetzt 20 oder 30 weitere Beispiele geben, aber es soll nur zeigen, dass Jesus völlig im alten Testament verwurzelt ist und er seinen Anspruch nicht aus dem Nichts heraus erhebt, sondern seine Ansprüche auf das alte Testament gründet. Dann ein paar Worte zum neuen Testament, da sollte wenig reichen. Jesus sagt in Matthäus 28 in den letzten Versen:

Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Und Paulus schreibt in einem Brief an die Thessaloniker:

So stehet denn nun fest, ihr Brüder, und haltet fest an den Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch ein Wort oder durch einen Brief von uns.

Das galt also für die ersten Christen damals und nach Jesu Worten gilt es bis heute, denn er ist bis ans Ende der Weltzeit bzw. des Zeitalters mit den Christen. Wann endet das Zeitalter? ( Dann, wenn er wiederkommt u.a. Matthäus 24 oder auch Apostelgeschichte 1  )

Mose – gedemütigt von Gott

Moses – gedemütigt von Gott

„Denken Sie daran, Depression ist oft berechtigt und es ist oft ein Zeichen von Intelligenz. Wenn Sie depressiv sind, dann müssen Sie sich FREUEN, denn dann sind Sie sehr wahrscheinlich intelligent.“

Arthur Ernest Wilder-Smith

Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith
Arthur Ernest und Beate Wilder-Smith


Mose – Teil 1/5 – ein Mann nach dem Herzen Gottes
Mose – Teil 2/5 – Entwicklung eines Charakters
Mose – Teil 3/5
Mose – Teil 4/5
Mose – Teil 5/5