Gesehen: Genaue Übersetzungen für Predigten und Familienandachten

Hanniel Strebel verfasste einen lesenswerten Blog-Beitrag zum Thema „Übersetzung oder Übertragung beim Bibellesen?“ bzw., inwiefern es sinnvoll sein kann, eher Übertragungen des Bibeltextes oder eher eine akkurate Bibelübersetzungen in Gemeinde und Familie zu verwenden. Nachzulesen hier: http://hanniel.ch/2015/04/15/standpunkt-genaue-uebersetzungen-fuer-predigten-und-familienandachten/

Die großen Zusammenhänge sehen

Folgendes Zitat stammt aus einer Predigt, die eine Auslegung zu einem schwierigen und umstrittenen Text darstellt. Diese Predigt wird demnächst untertitelt hier im Blog zu sehen, hören und lesen sein. Aber bis dahin dauert es noch. Zur Überbrückung einmal dieses Zitat von James White.

Ich sehe mehr und mehr den wirklichen Segen davon, ein umfassendes und stimmiges Bibelstudium zu haben, bei dem man durch das ganze Wort Gottes geht, durchs Alte Testament genauso wie durch das Neue. Man erkennt dann die all die wundervollen Fäden, die sich durch das ganze Gewebe des biblischen Textes ziehen. Man sieht diese Fäden nicht, wenn man nicht die ganze Schrift im Blick hat. Man kann nicht sehen, wie bestimmte Themen sich durch die Bibel ziehen, wenn man meint, dass die die Bibel eine Sammlung zusammenhangsloser, einzelner Texte ist, die letztlich nicht zueinander in Beziehung stehen. Unglücklicherweise betrachten die meisten Evangelikalen, die ich kenne, die Bibel in dieser Weise. Teilweise liegt das daran, dass wir den ganzen Text der Bibel in einzelne Kapitel und Verse eingeteilt haben und teilweise liegt es daran, dass wir oft nur einzelne Verse auswendig lernen. Beides sind sehr praktische Dinge, aber wenn man nur das hat, dann neigen sie dazu, den Text in unseren Augen in verschiedene Segmente zu zerschlagen, sodass wir sich durch den ganzen Text ziehende Themen nicht mehr wahrnehmen.

Wie ihr wisst, war ich in London und besuchte dort die Covent Gardens, die früher  die Gegend darstellte, wo man Jahrhunderte lang sein frisches Essen einkaufte mit den großen Markthallen dort usw.. Heute verkauft man dort keine Obst und Gemüse mehr, weil wir überall kleine Lebensmittelläden haben. Immer noch werden dort heute eine Menge an Sachen verkauft. Ich denke, es ist immer weise, von Reisen ein Souvenir für Frau und Tochter mitzubringen, will man deren wirklich schlimmen Blicken entgehen, die man abbekommt, kommt man zu Hause an, ohne etwas speziell für sie im Gepäck zu haben. Ich habe in den Covent Gardens diese wunderschönen indischen Schalen gefunden. Ich habe auch schönen Stoff gefunden, in den verschiedenfarbige und sogar silberne und goldene Fäden gewebt sind. All die schönen Sachen habe ich in den Covent Gardens gekauft. Man kann diesen Stoff  zusammenfalten, man kann ihn ausbreiten und das schöne Muster sehen. Aber wenn man einen winzigen Ausschnitt des Stoffes unter einem Mikroskop betrachtet, kann man nicht sehen, wie wunderschön der Stoff im Gesamten wirkt. Der Stoff wirkt in dieser Detailansicht wie jeder andere Stoff und die wunderbaren Muster der Fäden sieht man nicht. Man braucht den Abstand, um das Gesamtbild zu sehen.

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