Warum sind so viele Christen von ihrer Bibel gelangweilt?

In folgendem Artikel wirft Marshall Segal die Frage auf, weshalb ich (und vielleicht du) immer wieder lieber zu anderen Büchern als der Bibel greifen oder weshalb wir uns lieber in andere Aktivitäten stürzen als die Bibel zu lesen. Er gibt eine sehr deutliche Antwort und in dieser Antwort finden wir auch dafür Abhilfe, wenn uns als Christen die Bibel langweilig scheinen mag. Zuerst erschienen ist der Artikel auf desiringgod.org unter folgendem Link:

http://www.desiringgod.org/articles/why-are-so-many-christians-bored-with-the-bible

Der Artikel ist auf Deutsch unter folgendem Link zu finden:

https://lannopez.files.wordpress.com/2016/08/warum-sind-so-viele-christen-von-ihrer-bibel-gelangweilt.pdf

 

Kevin DeYoung – Die Autorität Seines Wortes (Rückblick Evangelium 21)

Die Autorität seines Wortes (Kevin DeYoung)

Kevin DeYoung legt anhand von 2. Petrus 1, 16-21 die Autorität dar, die in Gottes Wort liegt. Dass das Wort Gottes Autorität hat, meint, dass es zurecht den Anspruch hat, die wichtigste Botschaft der Welt zu sein, weil es vom Schöpfer der Welt selbst gegeben worden ist. Dabei beruft DeYoung sich auf das Selbstverständnis der Schrift, das wir nicht nur in 2. Petrus finden, sondern auch z.B. in Matthäus 4 und anderen Passagen.

Besonders signifikant sind in 2. Petrus Kapitel 1 Vers 16

 16          Denn wir sind nicht klug ersonnenen Fabeln gefolgt, als wir euch die Kraft und Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus kundtaten, sondern wir sind Augenzeugen seiner Herrlichkeit gewesen.

und die Verse 20 und 21

20 wobei ihr das zuerst wissen müsst, dass keine Weissagung der Schrift ein Werk eigener Deutung ist. 21 Denn niemals wurde durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen, von Gott gesandt.

Kevin DeYoung legt dar, was es mit diesen Versen auf sich hat und hält ein Plädoyer dafür, dass es sich bei der Bibel nicht um einen „Mythos“, um „irrendes Menschenwort“ oder um „heute begrenzt relevante altertümliche religiöse Aufzeichnungen“ handelt.

 

Rückblick – Evangelium 21-Konferenz 2016

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg die Evangelium 21 – Konferenz statt. Die Arche Gemeinde in Hamburg stellte hierfür – wie auch die Jahre zuvor – ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Ich selbst besuchte die Konferenz zum ersten Mal.

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Christian Wegert neben Kevin DeYoung

Ich weiß gar nicht richtig, was ich zuerst beschreiben soll, aber ich fange einmal bei Eckdaten an. Laut E21 nahmen rund 500 Teilnehmer an der Konferenz teil, Hauptredner war der amerikanische Kevin DeYoung (3 Vorträge), zwei weitere englische Gastredner waren William Taylor (England) und Stephen Nichols (USA). Weitere Vorträge hielten Kai Soltau, Matthias Lohmann, Christian Wegert und Michael Martens. Insgesamt gab es 9 Vorträge zu hören.

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Kevin DeYoung

Am Freitag, dem (mittleren und) Haupttag der Konferenz gab es neben drei Vorträgen zusätzlich noch je zwei Seminar-Blöcke (Pro Block standen jeweils 4 verschiedene Seminar-Themen zur Auswahl, jeweils ein Vortrag pro Seminar-Block war in englischer Sprache gehalten). Wenn man alles besucht hatte, kam man also auf 11 Vorträge an 3 Tagen, was schon auch angesichts des Niveau der Vorträge durchaus nicht ohne war.

Das Thema der Konferenz lautete: „Gott beim Wort nehmen“. Toll war, dass Weiterlesen „Rückblick – Evangelium 21-Konferenz 2016“

Gesehen: Genaue Übersetzungen für Predigten und Familienandachten

Hanniel Strebel verfasste einen lesenswerten Blog-Beitrag zum Thema „Übersetzung oder Übertragung beim Bibellesen?“ bzw., inwiefern es sinnvoll sein kann, eher Übertragungen des Bibeltextes oder eher eine akkurate Bibelübersetzungen in Gemeinde und Familie zu verwenden. Nachzulesen hier: http://hanniel.ch/2015/04/15/standpunkt-genaue-uebersetzungen-fuer-predigten-und-familienandachten/

Die großen Zusammenhänge sehen

Folgendes Zitat stammt aus einer Predigt, die eine Auslegung zu einem schwierigen und umstrittenen Text darstellt. Diese Predigt wird demnächst untertitelt hier im Blog zu sehen, hören und lesen sein. Aber bis dahin dauert es noch. Zur Überbrückung einmal dieses Zitat von James White.

Ich sehe mehr und mehr den wirklichen Segen davon, ein umfassendes und stimmiges Bibelstudium zu haben, bei dem man durch das ganze Wort Gottes geht, durchs Alte Testament genauso wie durch das Neue. Man erkennt dann die all die wundervollen Fäden, die sich durch das ganze Gewebe des biblischen Textes ziehen. Man sieht diese Fäden nicht, wenn man nicht die ganze Schrift im Blick hat. Man kann nicht sehen, wie bestimmte Themen sich durch die Bibel ziehen, wenn man meint, dass die die Bibel eine Sammlung zusammenhangsloser, einzelner Texte ist, die letztlich nicht zueinander in Beziehung stehen. Unglücklicherweise betrachten die meisten Evangelikalen, die ich kenne, die Bibel in dieser Weise. Teilweise liegt das daran, dass wir den ganzen Text der Bibel in einzelne Kapitel und Verse eingeteilt haben und teilweise liegt es daran, dass wir oft nur einzelne Verse auswendig lernen. Beides sind sehr praktische Dinge, aber wenn man nur das hat, dann neigen sie dazu, den Text in unseren Augen in verschiedene Segmente zu zerschlagen, sodass wir sich durch den ganzen Text ziehende Themen nicht mehr wahrnehmen.

Wie ihr wisst, war ich in London und besuchte dort die Covent Gardens, die früher  die Gegend darstellte, wo man Jahrhunderte lang sein frisches Essen einkaufte mit den großen Markthallen dort usw.. Heute verkauft man dort keine Obst und Gemüse mehr, weil wir überall kleine Lebensmittelläden haben. Immer noch werden dort heute eine Menge an Sachen verkauft. Ich denke, es ist immer weise, von Reisen ein Souvenir für Frau und Tochter mitzubringen, will man deren wirklich schlimmen Blicken entgehen, die man abbekommt, kommt man zu Hause an, ohne etwas speziell für sie im Gepäck zu haben. Ich habe in den Covent Gardens diese wunderschönen indischen Schalen gefunden. Ich habe auch schönen Stoff gefunden, in den verschiedenfarbige und sogar silberne und goldene Fäden gewebt sind. All die schönen Sachen habe ich in den Covent Gardens gekauft. Man kann diesen Stoff  zusammenfalten, man kann ihn ausbreiten und das schöne Muster sehen. Aber wenn man einen winzigen Ausschnitt des Stoffes unter einem Mikroskop betrachtet, kann man nicht sehen, wie wunderschön der Stoff im Gesamten wirkt. Der Stoff wirkt in dieser Detailansicht wie jeder andere Stoff und die wunderbaren Muster der Fäden sieht man nicht. Man braucht den Abstand, um das Gesamtbild zu sehen.

Mehr:

 

Kindle und .pdf

Weil die Frage aufkam, wie der Kindle denn bzgl. dem PDF-Format nutzbar ist. Das PDF-Format ist ein extrem verbreitetes Format und viele Bücher und Schriften (von z.B. längst verstorbenen Theologen) sind kostenlos im PDF-Format im WWW zu finden. Insofern stellt sich die Frage: In wie fern kann es sinnvoll sein, PDFs auf den Kindle zu packen und dort zu lesen, will man sie nicht am Rechner lesen? Was ist dabei zu beachten und zu bedenken? Hier in einem recht kurzen (und improvisierten) Video eine hoffentlich hilfreiche Antwort meinerseits.

E-Books sammeln, PDFs in andere Formate umwandeln, E-Book-Sammlung verwalten…

http://calibre-ebook.com/

Mit diesem Programm kann man seine E-Book-Sammlung verwalten und wunderbar bspw. PDFs in das .MOBI-Format wandeln, was dann mit der Formatierung auf dem Kindle keine Probleme macht! Für andere E-Book-Reader abseits des Kindle ist calibre ebenso empfehlenswert.

Siehe auch:

Die Zuverlässigkeit des Neuen Testamentes (James White)

Das Video ist auch hier auf youtube zu sehen.

In der .pdf finden sich auch noch eine kurze Anmerkung meinerseits und Hinweise auf weiterführende Literatur.

https://lannopez.files.wordpress.com/2011/05/zuverlaessigkeit-des-neuen-testamentes1.pdf

Ursprünglich wurde der Vortrag auf der „Discern ’08 Conference“ gehalten unter dem Titel „The Reliability of The New Testaments Documents“ (mp3)

Weitere Vortrage von James White finden sich auch bei den darauffolgenden Konferenzen, der Discern ’09 und der Discern ’10

MEHR ZUR ÜBERLIEFERUNG DES NEUTESTAMENTLICHEN TEXTES:

https://unwisesheep.org/2011/12/03/gesehen-transmission-of-the-new-testament-text/

Lesen mit dem Kindle

Kindle – Warum?

Wie ich schon mehrfach angedeutet habe, bin ich wirklich kein Freund davon, elektronische Ausgaben von Büchern oder Zeitschriften zu lesen. Ich lese auf meinem Rechner / 12-Zoll-Netbook tatsächlich gerne Blogs oder kürzere Beiträge, aber längere Texte finde ich sehr schwierig zu lesen, nicht nur wegen der Augen, sondern einfach auch wegen der Handlichkeit (umblättern, scrollen, etc.). Das Lesen digitaler Bücher oder längerer Texte war deswegen bisher nicht unbedingt etwas, was ich gern getan habe. Das könnte sich jetzt ändern Weiterlesen „Lesen mit dem Kindle“