Wenn ich mit Menschen und Engelzungen rede,
aber keine Liebe habe,
so bin ich ein tönendes Erz
oder eine klingende Schelle.
Und wenn ich weissagen kann Weiterlesen „Und wenn ich alle meine Habe austeile und meinen Leib hergebe…“
Schlagwort: jesus christus
Was bedeutet Erwählung? ( Paul Washer )
Ich hab schon öfter darauf verwiesen, dass ich an den Lehren der Gnade festhalte, habe aber wenig Material verwendet, das explizit reformiert ist. Natürlich gibt es auch innerhalb dem, was sich reformierte Theologie nennt gewisse Nuancen und Unterschiede, aber weil die Lehren der Gnade so eng mit dem Evangelium verknüpft sind, weil die Auffassung davon, was Rechtfertigung und Erlösung sind, so sehr damit zusammenhängen, finde ich es auch wichtig, diese Positionen in zwei sehr kurz gefassten ( vielleicht etwas aus dem Gesamtzusammenhang gerissenen ) Videos einmal kurz darzulegen. Das soll keine erschöpfende Betrachtung sein, nur eine kurz umrissene Darstellung zentraler Punkte. Es soll auf die Frage eingenangen werden: „Ist Erwählung ungerecht?“ und „was geschah am Kreuz?“. Einfach nur zur Vorwarnung:
Die Videos steigen sehr schnell in sehr zentrale Punkte ein und geben keinen breiteren Überblick und es werden viele Aspekte nur gestreift. Es ist daher unerlässlich, das Thema in seinem ganzen Spektrum zu betrachten und zu begreifen. Sonst wird man unter Umständen manches gewaltig missverstehen. Weiterlesen „Was bedeutet Erwählung? ( Paul Washer )“
Hinweis
An dieser Stelle noch einmal einen Hinweis auf das Wordprojekt, das inzwischen erfolgreich angelaufen ist. Man kann freilich immer noch einsteigen.
Buch: Wie erkenne ich den Willen Gottes? ( Schirrmacher )
Etwas, was mir schon länger auf den Fingernägeln brennt, ist das Thema „Wille Gottes und Führung Gottes im alltäglichen Leben erkennen“. Ich empfand da eine sehr große Verwirrung und Not, einfach, weil ich von vielen meiner Mitchristen da mehr oder weniger unterschwellig ein gewisses Verständnis vermittelt bekommen hatte, das mir zu Zeiten mehr oder weniger ziemlich zu schaffen machte. Ich mag versuchen, das in ein paar Sätzen auf den Punkt zu bringen. Ich denke, ein FIKTIVES Beispiel ist dazu gut geeignet:
Stellen wir uns vor, soeben habe ich mein Abitur bestanden und muss mich dann entscheiden, was ich aus meinem Leben machen soll. Ich habe dabei verschiedene Möglichkeiten. Ich könnte studieren. Vielleicht Informatik, vielleicht Biologie, vielleicht etwas im sozialwissenschaftlichen Bereich. Dann könnte ich aber auch eine Ausbildung beginnen. Vielleicht im Kaufmännischen Bereich oder im handwerklichen Bereich. Als dritte Möglichkeit könnte ich mir als junger Christ natürlich noch vorstellen, eine theologische Ausbildung zu durchlaufen, um Gott so besser dienen zu können.
Als junger Christ will man natürlich Gott gehorchen und das tun, was ihm gefällt und was Gottes Weg für einen selbst ist, so wie man das schon oft in Predigten und Zeugnissen gehört hat. Als „weltlicher“ Mensch würde man sich einfach für das entscheiden, was einem am besten gefällt, aber als Christ hat man natürlich nicht nur im Hinterkopf die Frage: Was will Gott von mir? Und so überlege ich: Will Gott, dass ich Biologe werde? Will Gott, Weiterlesen „Buch: Wie erkenne ich den Willen Gottes? ( Schirrmacher )“
[…] Deswegen lieben wir Jesus […]
Vor einigen Jahren, als ich in der Ukraine war, da hat man mir diese Geschichte erzählt und ich weiß nicht, ob das tatsächlich je so geschehen ist. Die Geschichte dreht sich um einen russischen Herrscher und seinen Knecht. Die beiden waren in einem Hundeschlitten in Sibirien. Und sie beide Flohen vor einem Rudel Wölfe. Wölfe sind nicht so wie Hunde. Der Kopf eines Wolfes kann ganz schön groß sein. Dieses Rudel Wölfe jagte ihnen nach. Ziemlich schnell merkten die beiden, dass sie dieses Rudel Wölfe nicht abschütteln könnten. Sie wussten, sie werden sterben. Und so sprang der Knecht von dem Hundeschlitten und die Wölfe fraßen diesen Knecht. Und so wurde der Herrscher gerettet.
Jemand sagte: „Das ist ein Bild für das Kreuz“.
Ein anderer sagte: „Nein, ist es nicht, wäre es ein Bild für das Kreuz, wäre der Herrscher vom Schlitten gesprungen um den Knecht zu retten“.
Deswegen lieben wir Jesus. Ich mag Religion nicht, ich drehe mich nicht so sehr um Gebote an sich und all solches. Es dreht sich alles um Loyalität einer Person gegenüber, und zwar Jesus Christus gegenüber. Es geht darum, dem gegenüber loyal zu sein, der dich geschaffen hat und der für dich starb.
( Paul Washer )
Jesus will die Rose
Manchmal ist es wichtig, genau hinzuschauen, was wir anderen Menschen vermitteln, was wir weitergeben. Es ist nicht immer selbstverständlich, dass man wirklich das Evangelium predigt. Man kann zu verschiedenen Seiten abweichen. Einmal sicherlich gibt es diese Vorstellung vom lieben Gott, der keinen Zorn kennt, nur Liebe, und der gleichsam über alle Menschen all seine Liebe ausschüttet und niemals je die Welt richten wird. Diese Vorstellung vom lieben Gott hat nichts mit dem Evangelium zu tun. Aber es gibt auch auf der anderen Seite das Extrem, in einen gewissen frommen Moralismus zu verfallen, der sich nur noch darum dreht, bestimmte Gebote zu halten, ein Moralismus der immer nur einen zornigen Gott vor Augen hat, keinen Gott, der Liebe, ein Moralismus der zwar Gehorsam kennt, aber keine Gnade. Wo der Mensch im Mittelpunkt steht, der den Auftrag hat, das Verhältnis zwischen Gott und Menschen durch seine Buße, seinen Gehorsam und seinen frommen Fleiß wieder instand zu setzen und Frieden zwischen Gott und Menschen zu schaffen oder zu erhalten. Ein wenig um diese Thematik dreht sich dieses Video:
[…]
Es brauchte nicht lang bis meine Leidenschaft für das Evangelium und dafür, dass verlorene Männer und Frauen gerettet werden, anfing mit der Kirche zu kollidieren. Ich kann euch dazu dutzende Geschichten erzählen, aber ich erzähle vielleicht von einer Sache, die wirklich das Fass zum Überlaufen gebracht hatte, wo ich für mich damals die Entscheidung fällte, wenn ich evangelisiere, dann tue ich das nicht als Kirchenmitglied, denn in sehr vielen Fällen stellte sich die Kirche als ein Feind der Bekehrung heraus und nicht als Freund davon. Ich gebe euch also ein Beispiel. Dieser Gesinnungsumschwung geschah auch, da Gott mich schon immer in dieser Hinsicht zurechtgewiesen hatte.
Und zwar war es so, dass ich als Studienanfänger in meinem Studium einer 26-jährigen alleinerziehenden Mutter begegnete, die dort auch das Studieren anfing, um einen Abschluss zu machen, was ihr bisher nicht geglückt gewesen war. Sie war niemals in der Kirche gewesen, hatte kaum was über Jesus gehört und so hatten wir diesen lang anhaltenden Dialog über die Gnade und Barmherzigkeit Christi im Kreuz und so haben ich und andere teilweise das Babysitten ihrer Tochter übernommen, tatsächlich war sie zu der Zeit auch in einer außerehelichen Beziehung mit einem verheirateten Mann und nun, wir redeten also über diese Dinge und die Weisheit darin und so gestaltete sich diese Beziehung zu ihr. Wir versuchten ihr zu dienen und ihr geistliche Dinge zu erklären. Ein Freund von mir war Musiker in einer Kirche in dieser Gegend und so luden wir sie ein und sagten: „Ein guter Freund von mir spielt in dieser Kirche, wir würden dich einladen, ihn zu hören und das mal mitzubekommen“. Sie stimmte zu, sie dachte, es sei ein Konzert und nun, wir ließen sie ein wenig im Dunkeln was das genau war.
Jedenfalls kam sie mit mir mit und sie hörte meinen Freund spielen, er hat auch wirklich gut gespielt. Jedenfalls kam dann der Prediger auf die Kanzel und sagte: „Heute möchte ich zu euch über Sex sprechen“ und ich dachte: „hmmm…lieber nicht… Das könnte schwierig sein“.
Er nahm eine rote Rose, roch an ihr und zeigte wie schön sie war und warf die Rose in die Menge, damit jeder einmal dran riechen könnte, es waren so um die Tausend Leute im Saal. Er sagte: „Riecht dran, berührt sie und schaut sie einfach genau an“. Und dann fing er an, und bis heute denke ich, eine der schlimmsten und erschreckendsten Darstellungen dessen zu geben, die ich je darüber gehört habe, was Sex ist und was nicht. Es ging sehr in Richtung Panikmache, wenn nicht noch schlimmer – nach dem Motto: „Willst du etwa Syphilis und Herpes oder sonst irgend eine Geschlechtskrankheit einfangen?“ .
Und während ich neben dieser Frau saß, dachte ich nur: „Was machst du da?“ . Und wo er so langsam zum Abschluss kommt, sagt er: „Wo ist meine Rose? Wo ist sie? Wer hat sie gerade?“ und irgend so ein Kind bringt ihm diese abgeknickte, abgebrochene und ziemlich zerstörte Rose und während er sie hochhebt, kommt er gleichsam zum Höhepunkt seiner Predigt. Das war quasi sein Kernpunkt. Während er diese Rose hochhielt, sagte er: „Nun, wer würde so eine Rose haben wollen? Wer würde so eine verbrauchte Rose haben wollen?“
Ich erinnere mich wie ich einen berechtigten Zorn und eine berechtigte Wut empfand und ich dachte einfach nur: „JESUS WILL DIE ROSE!“ Das ist der Kern des Evangeliums, dass Jesus die Rose haben will! Dass Gott den, der keine Sünde kannte, zur Sünde machte an unserer statt, damit wir die Gerechtigkeit Gottes werden würden in Christus! Während wir noch Sünder waren, starb Christus für uns! Ich dachte: „Du lehrst doch nicht einmal die Grundlagen unseres Glaubens!“
Für die in Englisch Geübten: Radio Free Geneva
Eine recht interessante englischsprachige Plattform für reformierte Theologie ist „Radio Free Geneva“, die von Dr. James White gehosted wird, wo er exemplarisch typisch arminianische Auffassungen mit reformierten Auffassungen vergleicht und dabei sehr genau auf die Argumente der Gegenseite eingeht und sie von der Schrift her und meines Erachtens sehr nachvollziehbar beleuchtet. Radio Free Geneva ist eine Live-Sendung, die live im Internet übertragen wird, die aber nur sehr unregelmäßig gesendet wird. Man kann sie sich aber im Nachhinein als MP3-Datei herunterladen und nochmals anhören. Besonders gelungen finde ich am Format, dass direkt auf die Argumentation der Gegenseite eingegangen wird, indem sie tatsächlich in ( auch längeren ) Ausschnitten immer wieder zu Wort kommen gelassen wird.
Die aktuellste Folge von Radio-Free-Geneva findet sich unter folgendem Link. Freilich komplett in Englisch. Ich fand: Hörenswert – weil ich es selten so klar erklärt fand.
http://aomin.org/aoblog/index.php?itemid=4367
„James White Kommentar: Worked through Pastor Martin Gale’s anti-Calvinism sermon today (see link below) in a special Radio Free Geneva edition of the Dividing Line, looking at common objections and the incoherence of those arguments. A great way to finish off 2010! Thanks to all who have listened to the DL this year, and we look forward to serving our Lord and proclaiming His truth in 2011!“

http://aomin.org/aoblog/index.php?amount=0&blogid=1&query=radio+free+geneva
Ältere Folgen findet man teilweise auf youtube, hochgeladen von Lane Chaplin ( unter anderem über ihn entdeckte ich Paul Washer) :
Nicht direkt Radio-Free Geneva, aber passend zum Thema ( und recht flott gesprochen ) :
Oder:
I believe in Limited atonement
Auch interessant:
Dave Hunt, James White – Is Calvinism biblical?
Ich werde immer wieder mal Hinweise / Links zu interessanten und in der Theologie reformierten Inhalten geben, ich weiß, dass das diese Themen mitunter sehr kontrovers diskutiert werden – mir geht es dabei nicht darum, kontrovers zu sein, aber ich glaube, dass die Frage nach Gottes Ratschluss, der Erwählung, dem Wesen der Erlösung sehr wichtig für unser Gottes- und Weltbild als Gläubige ist und, dass wir uns auch mit durchaus auch unter Christen kontrovers diskutierten Themen auseinander zu setzen haben und unser Verständnis erweitern müssen.
Siehe auch:
Sufficiency of Scripture ( Predigtreihe )
Ich habe eine sehr interessante und durchdachte Predigtreihe zum Thema „Genügsamkeit der Schrift und was sie bedeutet“ entdeckt. Diese Predigtreihe ist komplett auf Englisch, aber meines Erachtens sehr gut, zumindest finde ich sie sehr hilfreich. Ich habe in verschiedenen Gemeinden die Erfahrung gemacht, dass es sehr selten eine ausgeprägte Lehre über die Bedeutung der Heiligen Schrift gibt und oft schlicht und einfach vorausgesetzt wird, dass die Bibel Gottes Wort ist, nach dem Motto: „Das ist halt so“, ohne näher zu definieren, was das eigentlich tatsächlich bedeutet und was das für den Glauben bedeutet, den wir als Christen haben. Ich denke, was für ein Schriftverständnis wir haben, wird maßgeblich beeinflussen, was für einen Glauben wir haben und mit der Lehre von der Schrift steht und fällt letztlich das Fundament unseres Glaubens.
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn
( Hebräer 1, 1 )
Wir wüssten nichts von Gottes reden und nichts von Gottes Reden durch seinen Sohn, hätten wir nicht die Schrift, das Wort Gottes.
Die Predigtreihe findet man hier:
( wie gesagt, komplett Englisch – aber meines Erachtens hörenswert, weil sie Dinge erklärt und nicht einfach alles als selbstverständlich und gegeben voraussetzt )
Wer ähnlich gute Predigtreihen auf deutsch hat, darf sie gerne im Kommentarbereich posten, würde mich interessieren, wo es da gutes Material zur Lehre von der Schrift gibt, die ich wirklich für essentiell halte.
Gottesbild und Menschenbild – keine Kleinigkeiten
Der folgende Clip geht nur gerade mal ein wenig länger als eine Minute. Es geht um die Frage: Wer ist Gott und wer ist der Mensch? Und was wollte Gott dem Menschen wirklich mitteilen?
Weiterführend:
Gib dich zufrieden und sei stille ( Paul Gerhardt )
Ursprünglich von hier:
http://sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=13933
Gib dich zufrieden und sei stille
1. Gib dich zufrieden und sei stille in dem Gotte deines Lebens! In ihm ruht aller Freuden Fülle, ohn ihn mühst du dich vergebens. Er ist dein Quell und deine Sonne, scheint täglich hell zu deiner Wonne. Gib dich zufrieden!
2. Er ist voll Lichtes, Trosts und Gnaden, ungefärbten, treuen Herzens; wo er steht, tut dir keinen Schaden / auch die Pein des größten Schmerzens. Kreuz, Angst und Not kann er bald wenden, ja auch den Tod hat er in Händen. Gib dich zufrieden!
3. Wie dir’s und ändern oft ergehe, ist ihm wahrlich nicht verborgen; er sieht und kennet aus der Höhe / der betrübten Herzen Sorgen. Er zählt den Lauf der heißen Tränen und fasst zu Hauf all unser Sehnen. Gib dich zufrieden!
4. Wenn gar kein Einziger mehr auf Erden, dessen Treue du darfst trauen, alsdann will er dein Treuster werden / und zu deinem Besten schauen. Er weiß dein Leid und heimlich Grämen, auch weiß er Zeit, dir’s abzunehmen. Gib dich zufrieden!
5. Er hört die Seufzer deiner Seelen / und des Herzens stilles Klagen, und was du keinem darfst erzählen, magst du Gott gar kühnlich sagen. Er ist nicht fern, steht in der Mitten, hört bald und gern der Armen Bitten. Gib dich zufrieden!
6. Lass dich dein Elend nicht bezwingen, halt an Gott, so wirst du siegen; ob alle Fluten einhergingen, dennoch musst du oben liegen. Denn wenn du wirst zu hoch beschweret, hat Gott, dein Fürst, dich schon erhöret. Gib dich zufrieden!
7. Was sorgst du für dein armes Leben, wie du’s halten wollst und nähren? Der dir das Leben hat gegeben, wird auch Unterhalt bescheren. Er hat ein Hand, voll aller Gaben, da See und Land sich muss dran laben. Gib dich zufrieden!
8. Der allen Vöglein in den Wäldern / ihr bescheidnes Körnlein weiset, der Schaf und Rinder in den Feldern / alle Tage tränkt und speiset, der wird viel mehr dich Einzigen füllen / und dein Begehr und Notdurft stillen. Gib dich zufrieden!
9. Sprich nicht: >Ich sehe keine Mittel, wo ich such, ist nichts zum Besten.< Denn das ist Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die Not am größten. Wenn ich und du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu führen. Gib dich zufrieden!
10. Bleibt gleich die Hilf in etwas lange, wird sie dennoch endlich kommen; macht dir das Harren angst und bange, glaube mir: es ist dein Frommen. Was langsam schleicht, fasst man gewisser, und was verzeucht (was sich hinzieht), ist desto süßer. Gib dich zufrieden!
11. Nimm nicht zu Herzen, was die Rotten / deiner Feinde von dir dichten; lass sie nur immer weidlich spotten, Gott wird’s hören und recht richten. Ist Gott dein Freund und deiner Sachen, was kann dein Feind, der Mensch, groß machen? Gib dich zufrieden!
12. Hat jeder selbst doch wohl das Seine, wenn er’s sehen könnt und wollte. Wo ist ein Glück so klar und reine, dem nicht etwas fehlen sollte? Wo ist ein Haus, das könnte sagen: >Ich weiß durchaus von keinen PlagenGib dich zufrieden!<
Paul Gerhardt 1607-1676
