Einen Blick auf die Schönheit Christi erhaschen

Folgende zwei Videos sind sehr ähnlich. Es geht dabei um die Motivation, die uns als solche, die Jesus nachfolgen wollen, antreibt. Treibt mich an, dass ich ETWAS TUN MUSS, um mit Gott in Ordnung zu kommen / zu sein  oder  treibt mich das an, was mein Erlöser für mich GETAN HAT und noch tut?

Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. ( 1. Johannes 4, 19 )

Meine Augen sind beständig auf den Herrn gerichtet ( Psalm 25, 15 ) . Dieser Vers trifft nicht immer auf mich zu, ich denke dann oft an Psalm 119, 18, wo steht:  Öffne meine Augen, damit ich die Wunder  in deinem Gesetz sehe, öffne meine Augen, Herr!  Öffne diese trägen und matten Augen, die ich habe.  Öffne diese meine umherwandernden Augen und richte sie auf deine Schönheit.

Lasst mich euch den Unterschied zwischen echtem Christentum und Sklaverei zeigen.  Und zwar ist es folgendes: Sklaverei sagt: Schaut her, Leute, ihr müsst mit Gott in Ordnung kommen, ihr müsst heilig sein, ihr müsst aufhören, diese Sachen zu tun. Ihr müsst dies tun und das lassen  und wenn ihr nicht so handelt, werdet ihr in die Hölle fahren. Das ist Sklaverei.

Echtes Christentum ist so: Wenn ihr nur einen Blick erhaschen könntet darauf, wie schön ER wirklich ist, dann hättet ihr kein Problem mit dem Rest. Deswegen: Sucht sein Angesicht!  Sucht nach seiner Schönheit! Das ist es.

Ihr seid nicht durchgedreht wegen eurer Frau, bevor ihr ihr begegnet seid. Wenn doch, solltet ihr vielleicht mal mit wem drüber reden. Es war ja nichts da, was dich aufputschen hätte können. Ihr kanntet sie nicht. Ihr habt ihr Gesicht nicht gesehen, ihr wusstet nicht wie sie ausschaut oder auch sonst irgendetwas von ihr. Männer, als ihr sie gesehen habt, da erwischte es dich wie eine Tonne Ziegelsteine ins Gesicht geschleudert zu bekommen und danach noch ein Zug drüber fahren haben. Ich meine, plötzlich in einem Moment! All diese Gedanken! Das ist so, wie „Ich gehe mit meinen Freunden heute jagen, ich gehe mit ihnen fischen, was für ein netter Tag!“ Und plötzlich dann! Du gehst ins Einkaufscenter um frische Köder zu kaufen, die du benötigst. Und PLÖTZLICH! Da steht SIE! Und du vergisst plötzlich all die wichtigen Dinge im Leben, wie Jagen, Fischen und alles andere! Du bist dahin gerafft! Wenn deine Freunde dich wirklich lieben, müssen sie dir ein Seil umbinden und dich da mit ihrem Truck aus dem Einkaufscenter rausziehen.

Du hast nur einen Blick erhascht und es war vorbei! Dann verändert sich plötzlich alles in deinem Leben. Dinge, die dir wichtig waren, sind dir dann egal. Von Dingen, von deren Existenz du nicht mal zu träumen wagtest, weißt du nun, dass es sie gibt. Was war da? Du hast nur einen Blick erhascht! Und hoffentlich ist es dann so: Je mehr du diese Person kennen lernst, umso tiefer wird deine Liebe. Jetzt spreche ich von einer zerbrechlichen Beziehung zwischen zwei Menschen, die beide große Fehler und Macken an sich haben.

Dann stell dir das vor: Weißt du, was Erlösung ist? Du lebst dein Leben völlig blind für die Herrlichkeit Gottes und dann entfernt Gott das, was dich blind macht. Und denkst: PLÖTZLICH!  Was ist das? Eine Perle, die sehr wertvoll ist! Diese Perle ist es wert, alles andere dafür hinter sich zu lassen. „Das ist unglaublich. Warum hat mir nie jemand davon erzählt?“

Ihr seht niemand, der morgens aus dem Bett steigt und sagt: „Oh Mann, ich brauch jetzt ne Tasse Kaffee“

„Wo gehst du hin, Joe?“

„Ach, ich muss doch noch diese blöde wertvolle Perle abholen. „

Er wird kaum so sprechen. Warum? Weil er ein wenig von der Herrlichkeit, ein wenig von der Essenz davon geschmeckt hat. Er wird seinem Freund nicht einmal was davon erzählen! Er wird sich um 3 Uhr früh aus dem Haus fortstehlen wie ein Bandit. Was motiviert ihn? Die Schönheit dieses Schatzes! Dasselbe gilt hier: Leute, wenn ihr nur einen größeren Blick auf Jesus Christus erhaschen könnt, dann wird euch das mehr und mehr zu mehr Hingabe und Heiligkeit führen. Sucht sein Angesicht!

Ich schließe damit, das zu sagen, was sehr, sehr wichtig ist: Meistens ist die Frage, die mir von Leuten gestellt wird, die im Herrn wachsen wollen, folgende: „Ich weiß, was ich eigentlich tun sollte, aber woher soll ich die Motivation nehmen? Ich bin einfach nicht von Herzen dabei.“

Wie kann man das wieder in Ordnung bringen? Lasst uns einfach kurz darüber nachdenken. Was kann das wieder in Ordnung bringen? Ich meine, es gibt da kein Programm in 10 Schritten, wie man das lösen könnte. Wie kann man es lösen? Einfach diese eine Sache: Erhascht einen größeren Blick auf die Schönheit Jesu Christi!

Man stelle sich einen Studenten vor, der  in den Hörsaal läuft, es ist im letzten Semester im Physik-Studium, es ist so ein schwerer Kurs, den er belegen muss um das Studium zu schaffen, der Name des Professors klingt nach Bin Laden, es handelt sich also um den schwierigsten Kurs auf der ganzen Welt. Und der Student kommt dort mit 4 anderen Physikstudenten herein und sie setzen sich zusammen und zittern. Der Professor kommt herein. Schaut sie an und sagt zu ihnen: „Männer, ihr seid bisher durch alle Kurse für Physikstudenten an dieser Universität gegangen und wenn ihr so weit gekommen seid, heißt das, dass ihr eure Sache gut gemacht habt. Ihr bekommt alle eine 1. Lasst uns jetzt einfach nur noch den Stoff genießen“.

Lasst uns die Szenerie einfach für einen Moment noch erweitern. Wir haben also diese 5 Physik-Studenten, die Physik lieben. Ich meine sie LIEBEN es, sie sind völlig davon fasziniert, sprechen ständig davon, es sind einfach Physik-Freaks. Sie lieben Physik. Aber stellen wir uns vor, dass da auch 5 Mathe-Studenten sind. Die hassen Physik, sie hassen es einfach. Aber sie müssen den Kurs machen, um das Studium abzuschließen.
Und jetzt kommt der Professor herein und sagt: „In Ordnung. Alle hier im Kurs bekommen eine 1. Lasst uns einfach den Stoff genießen“.

Diese 5 Physik-Freaks sagen: „Wir haben eine 1? Sie meinen, wir können uns einfach nur zum Spaß mit dem Stoff auseinandersetzen? Wir haben einfach die Zeit, unser Hirn in das ganze Zeug rein zu graben ohne uns Sorgen zu machen, schlecht abzuschneiden oder zu versagen? Wir können den Stoff einfach genießen und uns darin vertiefen? Wir können also die ganze Nacht aufbleiben, über den Inhalt dieses Buches uns austauschen und über all das einfach nachdenken?“

Und der Dozent sagt: „Ja! Ihr bekommt eine 1. Lasst uns einfach das Material genießen“

Aber die Mathestudenten sagen: „Wir haben eine 1 in diesem Kurs? Eine 1?“
„Ja.“

„Also Sie sagen, dass wir eine 1 haben?“

„Ja“
Sie laufen raus und werfen das Physik-Buch in den Papierkorb.

Das ist der Unterschied zwischen einem bekehrten Christen und einem fleischlichen Kirchenmitglied, von denen es in den Kirchen von Amerika sehr viele gibt.
„Wir haben eine 1? Alles aus Gnade? O.k.: Lasst uns sündigen! Lasst uns unseren Lebensstil behalten, lasst uns all die sündigen, schlimmen Sünden begehen, die wir lieben!“

Keine Rede von Nachfolge, davon, seine Gebote zu halten, Jesus nachzufolgen, sich selbst zu verleugnen. Nichts. Es hört sich vielmehr so an: „Wir haben eine 1?! Lasst uns um Himmels Willen jetzt mit Gott zufrieden!“

Aber ein wirklicher Christ sagt: „Wir haben eine 1? Jesus hat das für uns getan? Lasst uns ihm nachfolgen! Lasst uns ihn kennen! Lasst uns voranschreiten und weitergehen zu diesem großen Gott hin! Was für eine Freude! Wir haben eine 1! Lasst uns daran freuen! Wann ist die Bibelstunde? Wann ist das Gebetstreffen? Wann gehen wir evangelisieren? Liebling, ich kann nicht schlafen. Lass uns einen Blick in den Epheserbrief werfen! Lasst uns beten!“

Die Liebe Christi zu seiner Braut (Tim Conway)

Der zweite Teil auf youtube hier:

Von Tim Conway

Gehalten auf einer Hochzeit

Ich wurde von den beiden gebeten, bevor wir die beiden verheiraten, noch einmal das Wort an euch zu richten. Zuerst möchte ich euch vom Wort Gottes lesen. Ich möchte euch warnen. Ich habe in letzter Zeit ein paar Hochzeiten gehabt. Und einfach nur durch Vorlesen eines Verses aus Gottes Wort, den ich euch vorlesen werde, sind Leute wütend geworden. Du sagst: Wieso soll so was Leute wütend machen? Nun, der Vers spricht über die Verantwortung einer Frau ihrem Ehemann gegenüber und der Verantwortung eines Mannes seiner Ehefrau gegenüber. Darum geht es in den Versen. Ein Vers, der sehr passend ist zu einer Gelegenheit wie heute. Was kann dieser Vers sagen, dass sich Leute so sehr dran stoßen, wenn er bei einer Hochzeit vorgelesen wird? Was vom Wort Gottes hat so eine Wirkung? Wir lesen von Epheser 5 ab Vers 22. Ich warne euch vor. Es ist Gottes Wort mit der Autorität des allmächtigen Gottes. Das ist nicht meine Erfindung. Ich möchte, dass ihr das wisst. Weiterlesen „Die Liebe Christi zu seiner Braut (Tim Conway)“

Warum bin ich ein Christ?

Dr. James White erklärt in diesem Video ( kurz ) warum er ein Christ ist. Er erklärt zuerst, was ein Christ ist, was Christen glauben und warum und schließlich, wieso jemand dann Christ wird und bleibt.

Der Text als .PDF:

https://unwisesheep.org/wp-content/uploads/2010/07/jw_warum-bin-ich-ein-christ.pdf

Ein Mann Gottes werden

Auch auf vimeo zum ansehen
Das aller Wichtigste ist: Eine große Liebe, den Herrn von ganzem Herzen, mit ganzer Kraft und ganzem Verstand zu lieben. Und das sollte uns täglich vor Augen gestellt sein. In 3. Mose 6 sehen wir, dass das etwas ist, was auf den Türpfosten unseres Hauses geschrieben sein sollte, dass wir, jedes mal wenn wir das Haus verlassen oder in unser Haus hineinkommen, ständig daran erinnert werden, dass das, worum es wirklich geht, ist, den Herrn unseren Gott zu lieben.

Alles wurzelt letztlich in dem, den Herrn, meinen Gott zu lieben und daran muss ich erinnert werden, ich muss daran denken, dass es genau darum geht. Ich soll eine große Liebe haben. Und ich soll eine große Leidenschaft haben. Hört euch Matthäus 6, 33 an, das im Grunde all das zusammenfasst:

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden. ( Matthäus 6, 33 )

Männer. Wie anders wären wir, wenn wir einfach nur diese Verse ernst nehmen würden? Wenn diese Verse uns 2 oder 3 mal täglich vor Augen gestellt wären! Und wie ich heute morgen sagte: Ist es nicht wahr, dass du und ich wochenlang vor uns hinleben können, ohne an die aller wichtigsten Dinge des christlichen Lebens erinnert zu werden? Die Dinge, die Gott selbst in seinem Sohn vor uns gestellt hat, die haben wir vergessen in all unseren Aktivitäten und Beschäftigungen.

Alles, was wir tun, das sollten wir tun, weil es der Wille Gottes ist und weil es Gott Ehre bringt. Selbst die “banalsten” Tätigkeiten. Etwas, was ich mich oft selbst frage: “Wann hast du das letzte mal ein Glas Wasser zur Ehre Gottes getrunken?” – Ein Glas Wasser zur Ehre Gottes genießen. Wenn du es trinkst, zu wissen, dass es ein Geschenk Gottes ist. Diese gute Gabe kommt von Gott und ist dazu da, ihn dafür zu preisen. In einem Sinne sollten wir ständig an ihn erinnert werden – in allem, was wir denken – jedes mal, wenn wir an uns herab auf unsere Hände und Füße schauen, immer, wenn wir irgend etwas unternehmen, sollten wir es zur Ehre Gottes tun.

Es gab niemals einen Punkt im Leben Paul Washers, in dem er Gott so liebte, wie man Gott lieben sollte. Und niemals gab es im Leben Paul Washers einen Punkt, wo er Gott so verherrlichte, wie er verherrlicht werden sollte. Wenn man es so betrachtet, verändert es alles, oder? Jetzt ist es nicht mehr ein kleines gesetzliches System, wo du einzelne Punkte abhaken kannst und sagen kannst: Ich bin ein gerechter Mann! Seht ihr, wenn es um die Essenz von Heiligkeit geht, dann geht es darum, sich von all den Dingen abzusondern, die Gott nicht gefallen mit dem Ziel zu Gottes Person hin abgesondert zu sein und IHN mehr zu lieben als alles andere, seinen Wert unendlich mehr als alles andere zu schätzen und entsprechend dieser Liebe zu Gott sein Leben zu leben.

Als Männer ist unser Ziel also, diese Wahrheit zu begreifen, in ihr zu wachsen, dass wir alles, was wir tun, zur Ehre Gottes tun. Ich bin in der Welt Männern begegnet, die nicht nur von Leidenschaften verzehrt wurden, sondern auch von ihnen kontrolliert wurden. Männner, die von einer einzigen Leidenschaft kontrolliert wurden. Ich gebe euch ein sehr gutes Beispiel. Und zwar die kommenden Olympischen Spiele. Ich will da in keiner Weise schlecht davon sprechen, sondern es als Beispiel nehmen. Es gibt Männer, die – seit sie 6 Jahre alt sind – nichts anderes getan haben, als eine 100 Meter Strecke runter zu rennen. Jeden Tag ihres Lebens seitdem sie 6 Jahre alt sind. Sie haben dafür Schlaf ausgelassen, sie haben Hobbys bleiben gelassen, sie haben ihre Lebenszeit geopfert, sie haben keine Zeit in Partnersuche investiert, alles musste zurückstehen um eines zu erreichen: Eine 100 Meter-Strecke runter zu rennen und eine Medaille zu bekommen. Ist das nicht wahr? Schaut euch die Turner an, sie haben ihre Körper absolut fantastisch trainert, viele davon trainieren seit sie 3 oder 4 Jahre alt waren. Alles, was sie je daneben getan haben, war zu essen und zu schlafen. Schaut euch diese Leidenschaft an.

Nun, dann sind da wir. Uns wird keine Goldmedaille um den Hals gehängt und kein Siegeskranz auf den Kopf getan, der uns gerade mal einen Tag auf dem Kopf bleibt, sondern es ist so: Du und ich, wir sollten von einer einzigen Leidenschaft kontrolliert sein, nämlich den Willen Gottes zu tun – für eine Krone, die nicht vergehen wird.

Wir müssen darum ringen, im Zentrum des Willens Gottes zu sein. Etwas anderes, was Gott uns gegeben hat – neben der einen großen Liebe und der einen großen Leidenschaft – ist der große Auftrag, in alle Welt zu gehen und das Evangelium zu verkünden. Männer, wir sind nicht dazu geschaffen, so wie die meisten Männer zu leben. Wir sind dazu geschaffen um zu kämpfen, um zu ringen, um zu arbeiten, um zu erobern, um unsere Leben hinzugeben für etwas, das ewig ist. Adam war das Gebot gegeben, in die Welt zu gehen und sie zu beherrschen, alles in der Schöpfung in Einklang mit dem Willen Gottes zu bringen, dieses Herrschen war Gottes Auftrag für Adam.

Nun leben wir aber in einer in Mitleidenschaft gezogenen Schöpfung, die in Finsternis und Tod ist. Diese Welt ist unter der Herrschaft des Bösen. Gott hat euch nicht dazu berufen, Videospiele zu spielen. Gott hat uns auch nicht dazu berufen, es in unserem Heim-Kino gemütlich zu machen. Wir sind nicht dazu berufen, uns irgendwelchen trivialen Dingen hinzugeben, sondern wir sind berufen, dem König zu dienen. Mit einer Leidenschaft für IHN zu leben und für IHN zu kämpfen, und nur manchmal unsere Schwerter zu senken und nach einem Lächeln Ausschau zu halten. Ich will kämpfen. Ich will keine Bequemlichkeit. Ich will keinen Leichtsinn in Zion haben, denn das Reich Gottes wird nicht von denen gebaut, die gemütlich in Zion ruhen, sondern von denen, die in die Straßen hinaus gehen und kämpfen.

Und die Waffen, mit denen wir kämpfen, sind nicht fleischlich, sondern sie sind mächtig. Fürbittendes Gebet, die Verkündigung des Evangeliums und aufopfernde Liebe. Steht auf ihr Männer Gottes. Tut das, wozu ihr berufen sein! Seid mutig und stark und wisst, dass euch das etwas kosten wird. Wenn du dich an Jesu Seite stellst und für seine Sache eintrittst, dann wirst du den Teufel kommen sehen, wie er dich von außen und innen angeht. Aber ein Krieg bringt Kampf mit sich.

Jesus hat uns den Auftrag gegeben, das Evangelium zu predigen.Im Zimmer nachts auf und ab zu gehen und zu sagen “ Es gibt einen Ort, wo er nicht angebetet wird. Es gibt einen Ort, wo man ihn nicht anbetet. Ich kann nicht schlafen. Es gibt einen Ort, wo er nicht angebetet wird. Es gibt einen Ort, wo das Banner Zions nicht weht”. Dafür sind wir gemacht. Unsere kleinen vergänglichen Pläne beiseite zu setzen und uns selbst dieser einen großen Schlacht hinzugeben.

Wenn wir diese grundlegenden Prinzipien beiseite legen, die uns sehr schwer fallen, um statt dessen da raus in die Welt zu gehen um etwas Tolles zu tun, dann erweisen wir uns selbst als Heuchler. Was ist die wichtigste Eigenschaft eines Mannes? Ist es, begabt zu sein? Absolut nicht. Manche der begabtesten Männer der Welt sind selbstzerstörerisch und zerstören auch andere. Was benötigt deine Frau? Was benötigen deine Kinder? Was braucht die Welt von dir? Dass du Christus ähnlich bist. Das ist, wonach wir uns ausstrecken sollten. Und das bricht mir mein Herz.

Manchmal … nun, da will ich nicht auf Konferenzen, will ich nicht auf ihnen predigen, in all den Dingen, die die ganze Zeit gesagt werden, will ich aufstehen und nur sagen: Genug, ich weiß jetzt schon mehr Wahrheit als ich gehorchen könnte. Ich will das nicht nur einfach wissen. Ich will eine Veränderung. Und ich will mich nicht nur einfach nach außen hin verändern! Ich will Veränderung in den inneren Kammern meines Herzens – Ein Verlangen, dass selbst auch die Gedanken entsprechend des Willens Gottes sein mögen! Der freiste Mensch auf der Welt ist der, der sich selbst zum Sklaven eines vollkommenen Herrn macht. Wo hat Gott falsch gehandelt? Und wo hat Gott dir Unrecht angetan? War da jemals eine Zeit, wo du auf ihn gehört hast, wo du ihm gehorcht hast, und seinen Willen getan hast, wo er dich irgendwie in die Irre geführt hätte? Niemals! Aber bist du jemals deinen eigenen Wegen gefolgt und von deinen eigenen Ratschlüssen fehlgeleitet worden? Immer. Warum nicht IHM vertrauen?

1. Timotheus 4, 7

Die unheiligen und altweiberhaften Fabeln aber weise ab, übe dich aber zur Gottseligkeit;

Nun eine extrem wichtige Frage: Wenn ich einen olympischen Athleten besuche und ich beobachte, dann ist es sehr auffällig, was er isst und was er trinkt, er steht früh auf, er trainiert, er geht zur Schule, kommt wieder zurück und trainiert noch mehr, er isst wieder das richtige und geht wieder ins Bett und steht auf, liest Magazine über seinen Sport und arbeitet ständig daran, besser zu sein. Und dafür bewundern wir die Athleten.

Aber schaut, was Paulus hier zu euch sagt: Übe dich aber zur Gottseligkeit; und noch einmal, ich will uns klar machen, was das bedeutet. Die Menschen, die dein Leben am meisten beobachten. Sehen die dich, wie du gute und echte Schritte unternimmst in deinem Leben um in Gottesfurcht zu wachsen und Gott gemäß zu leben? Ich kann euch nicht sagen, wie viele Männer ich kenne, die mir von ihren Vätern erzählt haben. Und sagten: „Mein Vater hat viele gute Dinge an sich gehabt, aber das, was mich am meisten beeinflusst hatte, war, dass ich meinen Vater jeden Morgen, bevor er sein Tagewerk verrichtete, vor dem Wort Gottes sah, wie er es studierte und betete”. Das hab ich so oft gehört. Dass Leute ihren Vater vor sich sehen und trotz allem Versagen und allen Fehlern von ihm wussten: „Vater war es ernst, sich selbst darin zu üben, Gott gemäß zu leben!“

Männer, wir müssen das glauben als ob unser Leben davon abhängt, denn ich kann euch versichern, das tut es! Und nicht nur hängt unser Leben davon ab, sondern auch das Leben unserer Familie hängt davon ab, dass wir das Wort studieren. Hört mir zu: Wie oft schreit ihr zu Gott für größere und größere Manifestation der Kraft des Geistes in deinem Leben? Zwei Dinge über den Heiligen Geist – Das Eine ist, dass wir nach größerer Manifestation der Kraft des Geistes in unserem Leben streben sollten und wir müssen sehr vorsichtig sein, dass wir den heiligen Geist nicht betrüben. Was für ein kostbarer Schatz, den wir nicht betrüben sollten.

Das sind nur ein paar Prinzipien, die ich denke, sie könnten euch helfen. Denn sie haben mich sowohl verletzt als auch mir geholfen. Lasst uns beten.

Unscheinbare Clips, die ziemlich selten geschaut werden, die aber mehr Aufmerksamkeit verdienen.

Ich möchte hier ein paar Ausschnitte vorstellen, die relativ unscheinbar sind, die wenig Beachtung finden, die aber sehr beachtenswert sind.

1. ) „Gesunde Lehre

Das ist ein unheimlich wichtiges Video, das einfach vor allem davor bewahren soll, sich nicht auf irgendwelchen Nebenstraßen zu verlaufen, sondern immer im großen Strom christlicher Lehre zu bleiben. So zum Beispiel, dass man sich vor Überbetonungen mancher Themen hütet und darauf achtet, sich mit guter, grundlegender, gesunder Lehre zu nähren.

2. ) „Bürde Zeit

Hier geht es darum, sich zu fragen, worin investiere ich meine Zeit, worin nicht? Was ist wirklich wichtig? Wo liegen die Prioritäten für uns in dieser Welt, in der wir leben?

3. ) „Gottes liebende Disziplin

Hier geht es darum, wie Gott uns züchtig und im Glauben reifen lässt. Ein sehr wertvolles Video, das mir sehr wertvoll ist und uns auf die Hoffnung verweist, dass Gott das Werk, das er begonnen hat, auch vollenden wird.

4. ) „Pilger und Fremdlinge

Da der Hebräerbrief mir sehr lieb ist, auch gerade wegen seinem elften Kapitel, finde ich es immer wieder unheimlich wichtig, daran erinnert zu werden, dass wir keine irdische Heimatsstadt, sondern eine himmlische suchen. Unheimlich schön auch beschrieben – finde ich.

5. ) „Nicht in dir selbst!

Unser Leben, besonders das als Christen ist nicht dergestalt, dass wir in uns selbst nach Kraft schauen brauchen, dort werden wir keine finden. Hoffnung und Frieden finden wir nur im Herrn Jesus und in dem, was er für uns, an uns und mit uns tut.

6. ) „Der, den Jesus liebte
Mehr oder weniger ohne Worte. Was sollten wir uns anderes wünschen als zu wissen, von Jesus geliebt zu sein?

7. ) „Lernen, in Weisheit zu wandeln
Unheimlich wichtig, gerade für jemanden, der dem Herrn Jesus wirklich dienen will und lernen möchte, nicht nur mit Stroh zu bauen.

8. ) „Um seiner großen Liebe Willen

Wir würden Gott Unrecht tun, würden wir neben seinem Zorn nicht auch klar seine Liebe herausstellen, besonders denen gegenüber, die sein eigen sind. So habe ich selten jemanden über Gottes Liebe predigen gehört.

9. ) „Wert für die Ewigkeit in Christus

Ziemlich selten ist auch dieses Video angeschaut worden. Ich finde es noch immer herausragend. Wir sollten von unserem alltäglichen Leben als Christen nicht so denken, als sei es sinnlos. Wir dürfen wissen, dass es in Christus großen Wert hat.

10. ) „Geliebt
Erinnert uns daran, wie Gott das geknickte Rohr nicht bricht und den glimmenden Docht nicht löscht. Gott will den Weg mit seinen Kindern bis zum Ende gehen.

Wenn ein Gläubiger sündigt…

Wenn wir über das Bekennen von Sünden sprechen, dann müssen wir sehr, sehr sorgsam sein und ich denke, Dr. MacArthur zeigt das sehr gut auf. Kein Mensch kennt all seine Sünde. Keiner. Ich war im Büro bevor ich rauskam um all die Leute zu begrüßen und betete: „Herr, zeig mir, wo ich gesündigt habe!“. Und obwohl ich da im Gebet einige Sünden vor Gott gebracht habe, war ich danach kein Mensch, der von sich sagen könnte: „Ich habe jede Sünde bekannt, die ich je  getan habe!“ – Ich hab keine Ahnung, was ich alles in meinem Leben schon gesündigt habe.  Wenn wir davon sprechen, Sünde zu bekennen, dann reden wir nicht von etwas, was dich innerlich fast wahnsinnig macht, indem du über jede Sünde nachdenkst, die du jemals begangen hast. Es geht mehr um eine Haltung oder eine Einstellung. Ich möchte euch etwas aus der Bibel vorlesen und es nicht nur aus dem Kopf zitieren, damit ihr auf jeden Fall seht, dass es in der Bibel steht. Und zwar steht es in Jesaja 66.

Hat doch meine Hand das alles gemacht, und so ist dies alles geworden, spricht der HERR. [  Also: Ich brauche nichts von irgend einem Menschen. Gott wird nicht von Menschenhänden gedient  ] Ich will aber den ansehen, der gebeugten und niedergeschlagenen Geistes ist und der zittert ob meinem Wort. ( Jesaja 66, 2 )

Das gibt mir mehr Hoffnung für das Leben als Christ als fast jeder andere Vers in der Bibel, abgesehen von den Passagen, die explizit von dem vollbrachten Werk Christi am Kreuz sprechen.  Warum ist das so? Ich sage euch warum: Wenn hier stünde, dass Gott mich mit Zuneigung und Erbarmen ansehen würde, weil  ich vollkommen seinem Gebot gefolgt bin, dann gäbe es keine Hoffnung für mich. Oder wenn da stünde, dass Gott mich mit Erbarmen ansehen würde, weil mein Herz immer richtig stand oder immer leidenschaftlich für ihn brannte, dann wäre da keine Hoffnung für mich! Aber er sagt: Ich werde mich dem zuneigen, der demütig und zerbrochenen Geistes ist und bei meinem Wort erzittert. Wozu ist das Wort Gottes da? So viele sagen, dass Wort Gottes ist da, um ihm zu gehorchen und das ist wahr, aber darüber hinaus ist das Erste, vor diesem Wort zu zittern.  Seht ihr. Wenn ihr eure Bibel offen habt und Gott anfängt, euch Sünde in eurem Leben zu zeigen, dann gilt als aller Erstes: Seid davon nicht entmutigt! Das ist keine Hinrichtung oder ein Anklageschrift, die deine Sünde aufzeigt, um dich dann zu verdammen.  Sondern es ist der, der für dich ist. Und er zeigt dir deine Sünde, weil er dich liebt und er dich geheilt sehen möchte. Er will Freude in dir. Und du sagst: „Oh, jetzt kommst du schon wieder mit Emotion!“ . Hast du nicht gelesen: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, dann FREUDE!“

C.S. Lewis sagte einmal: Möglicherweise ist Freude der primäre Hinweis darauf, dass jemand wirklich den Herrn gefunden hat.

Nach Jahren, wo ich mich selbst auf den Boden trieb und versuchte, die Liebe Gottes zu verdienen und heilig genug zu sein, um geliebt zu sein, bekam ich fast einen Nervenzusammenbruch.  Und eines Tages traf mich die Liebe Gottes wie ein Blitz vom Himmel in meinem Herz. Und ich bin froh und habe Frieden. Nicht wegen meiner Leistung, sondern wegen seinem für mich vollbrachten Werk.  Und wenn Gott mir Sünde aufzeigt, dann als jemand, der mich liebt und für mich ist und mir nicht erlauben wird, an jenem Tag verdammt zu werden!  Er wird da stehen und ein Fels sein gegen jede Flut des Teufels, die mich in die Grube der Verzweiflung zu reißen versucht! Der Teufel wird dastehen und anklagen und anklagen und anklagen und dann wird Gott kommen, wie ein König  und mein mächtiger Fels sein vor jenen Fluten!  Und das setzt mich frei. Wenn ich über Sünde spreche und dann von der Kanzel steige, dann sagen Gläubige „Du bist mir mächtig auf die Zehen getreten!“, dann sag ich: „Dann hab ich einen schrecklichen Job getan, denn das war nicht meine Absicht!“. Das Aufzeigen von Sünde sollte dir zeigen, dass es den Liebhaber deiner Seele gibt, der dich mehr liebt als du dir je vorstellen kannst! Du kannst Gottes Liebe nicht begreifen, weil du noch nie zuvor etwas derartiges gesehen hast! Da gibt es kein Beispiel für. Schau die Liebe einer Mutter, eines Vaters, einer Oma, eines Soldaten, der auf dem Schlachtfeld für seine Männer stirbt. Von dort aus begreifst du nichts von der Liebe Gottes, weil man sie mit nichts vergleichen kann. Und deswegen fällt es euch so schwer. Euer Problem ist nicht zu glauben, dass Gott ein Wunder tun kann oder die Toten auferweckt. Dein Problem ist: Seine Liebe ist so groß, dass du sie kaum für wirklich halten kannst. Wenn ich davon spreche, dass Gott dir deine Sünde aufzeigen will, dann ist das nicht, um dich zu töten, sondern um dich zu retten und dich frei zu setzen!  Der echte Gläubige wird das erkennen.

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht. Die Tatsache, dass wir sündigen, zeigt, dass wir weder treu, noch gerecht sind. Und vielleicht benutzt Johannes diese Worte auch deswegen. Er versucht dir, etwas zu sagen: Weißt du, warum du Hoffnung hast, der du glaubst? Weil Gott nicht so ist wie du und ich und nicht so wie die Menschen, die dich verdammen und dich rauswerfen wollen.  Seht ihr. Menschen sind weder treu, noch sind sie gerecht. Er aber ist beides. Er ist treu, all seine Verheißungen dir gegenüber zu erfüllen. Denn er ist gerecht. Er tut immer alles, was richtig ist, das, was seiner Natur entspricht. Du kannst ihm vertrauen. Er ist treu und gerecht, uns unsere Sünden zu vergeben. Aber nicht nur Vergebung gibt er, ihr braucht etwas, das viel mehr als Vergebung ist. Ihr bewegt euch zum Teil im Bereich der Vergebung, fast  schon in einem juristischen Sinne. Aber ihr müsst etwas verstehen, hier wird mehr gegeben als nur die Vergebung von Sünde. Es gibt auch Reinigung von Sünde. Und das nicht nur vor Gott, sondern auch Reinigung deines Gewissens. Wie kann ich euch das beschreiben? Lasst uns sagen, ein wahrer Mann Gottes begeht eine schreckliche Sünde – unterstes Niveau. Wenn du mit Gott gewandelt bist und seine Gegenwart kanntest und du dann ein schreckliches Verbrechen begehst vor ihm.  Man hat mir gesagt, dass da ein Mann Gottes dabei dem Nahe kommen kann, seinen Verstand zu verlieren, sich sein Leben zu nehmen, Selbstmord zu begehen. Wie kann er so viele Jahre mit Gott gewandelt sein und dann in so einer üblen Weise zu fallen? Wie kann da jemals wieder irgend eine Hoffnung sein?  Ich sage es euch: Weil Jesus nicht nur Sünde vergibt, sondern das Gewissen von Schuld reinigt! Weil er das von deinem Herzen, aus deinem Sinn tilgen kann. Es gibt Trost. Es gibt Trost in Gilead! Es gibt Balsam! Lass mich sagen: Als ein Gläubiger, egal was aus dir geworden ist oder du getan hast, kann er dir nicht nur vergeben, sondern dich von aller Ungerechtigkeit reinigen! Es gibt nicht eine ungerechte Sache, die du tun kannst, von der er dich nicht reinigen kann und dich freisetzen kann und dein Herz wiederherstellen kann. Sondern er kann all das tun.

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.

( 1. Joh 1, 8-9 )

Afrika war nur der Anfang

Afrika war nur der Anfang – Erlebnisse eines ganz gewöhnlichen Menschen mit einem außergewöhnlichen Gott

Unsere Theologie sollte freilich keine Erlebnis-Theologie sein, die hauptsächlich auf dem basiert,was wir ( glauben ) zu erleben, sondern als Christen glauben wir, dass Gott durch Jesus Christus gesprochen hat und deswegen sollte unsere Theologie, das, was wir über Gott sagen und denken, auf dem basieren, was Jesus gesagt und gelehrt hat. Nichts desto trotz können Erlebnisse bestätigen, was Gottes Wort sagt und nun, da hat mich dieses Buch, das ich hier vorstellen möchte, beeindruckt. Beeindruckt deswegen, weil hier niemand schreibt, der sich für einen „geistlichen Superhelden“ hält, sondern für einen ganz normalen, schwachen Menschen mit seinen Begrenzungen und Limitationen.

Es geht hier weniger um eine Wunder-Show, als darum, dass Gott, wenn Er will, einen auch in den gefährlichsten Situationen bewahren kann, dass Er Gebet hört und auch beantwortet und einfach ein Gott ist, der in unsere Not eingreifen vermag.

Ein dazu passender Vers, der oft nur mühsam und langsam in meinem Herzen Raum gewinnt, findet sich im Philliper-Brief des Paulus:

Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!
( Philliper 4, 6-7 )

Das Buch hat mir auch ein wenig geholfen, aus meinem ( überzogenen! ) „Schubladendenken“ rauszukommen, was manche Dinge angeht.

Martin Vedder, der Autor des Buches ist der Gründer der ZAM ( Zentrale Afrika Mission, http://www.zamonline.de/dt/geschichte.php ). Es geht in dem Buch auch um die Entstehung und Entwicklung der ZAM und natürlich um seine Person, aber der Fokus des Buches liegt auf Gottes Bewahrung und Führung, nicht auf einer Person oder Organisation.

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Auszug aus dem Buch:
… Doch nicht allen gefällt der christliche Prediger in der großen Moschee. Nach etwa einer Stunde höre ich von draußen Schreie, die immer lauter werden: »Tod dem Ungläubigen! Tod dem Ungläubigen!« Weiterlesen „Afrika war nur der Anfang“

Interview mit einem Atheisten ( Trailer )

( http://www.youtube.com/watch?v=9ynDXFXB3mU )

Das Video in voller Länge ( NUR ENGLISCH, ca 1 Stunde ):

http://www.youtube.com/watch?v=qwMizuAec3g
Ich denke, wenn du ein richtiger Christ bist, dann betrachtest du deinen Glauben nicht nur als einen Teil deines Lebens, sondern als dein Leben. Und wenn du den Lehren der Bibel, z.B. im besonderen Markus 16, 15 folgst, wo steht:

Und [Jesus] sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung!

dann hast du eine Verpflichtung, deinen Glauben anderen weiterzugeben.

Wenn du ein brennendes Gebäude sehen würdest und wissen würdest, dass da Menschen darin sind und du wüsstest, dass du in der Lage wärst, dort hinein zu rennen um jemanden zu retten, der das nicht selbst könnte, du diesen Menschen helfen könntest, würdest du dann nur dastehen und nichts tun? Ich denke, dadurch, dass sie die Situation nicht klar sehen, ist es so, dass viele Christen genau das tun. Sie stehen einfach nur da.

Ich denke, das hängt zum großen Teil damit zusammen, dass die meisten Christen nicht sonderlich gut darin unterwiesen sind, welche Position ihre eigene Religion denn eigentlich in verschiedenen Fragen vertritt. Sie halten die Anbetung Jesu für einen Teil ihres Lebens, aber halten das nicht für das Wichtigste und ich denke, dass echtes Christentum die Anbetung Jesu für das Wichtigste hält. Und, wenn du ein echter Christ bist, dann glaubst du, dass die, die keine Christen sind, die nicht den Lehren der Bibel gefolgt sind, die nicht zu Jesus Christus als ihrem Retter gekommen sind, nicht in den Himmel kommen werden, sondern in die Hölle kommen. Die Hölle ist kein witziger Ort.

Ich habe manche Christen sagen gehört, dass jeder Mensch ein Recht hat, das zu glauben, was er will und sie deswegen anderen nicht von ihrem Glauben erzählen. Das ist nicht notwendigerweise eine schlechte Haltung. Aber, wenn sie aber glauben, dass jemand, der einen anderen Glauben vertritt, letztlich ewig leiden wird, dann gibt es dabei ein Problem und zwar besteht es darin, dass du weißt, dass sie in Ewigkeit deswegen zu leiden haben, während du gleichzeitig glaubst, dass du sie nicht davor bewahren versuchen solltest. Das klingt wirklich sehr absurd. Wenn du wirklich glaubst, dass Menschen, die keine Christen sind, in die Hölle kommen, dann ist das eine wirklich sehr ernste Situation. Und wenn du das dann nicht ernst nimmst, dann denke ich, dass du womöglich dein eigenes Glaubenssystem lächerlich machst.

Ich denke, dass die, die ihr Glaubenssystem ernst nehmen, diejenigen ermutigen und unterweisen sollten, die nicht erkennen, wie wichtig das ist. Manchmal denke ich, dass Christen davor Angst haben, als Bibel-Fundi abgestempelt zu werden oder, dass man negative Assoziationen mit ihnen in Verbindung bringt. Aber es ist nicht notwendigerweise negativ, wenn du ein Christ bist, das ist etwas, worauf man stolz sein kann. Es gibt keinen Grund, sich als Christ z.B. wegen der Bibel zu schämen, oder weil man als Bibel-Fundi ist bezeichnet wird. Es ist an sich etwas, worauf man stolz sein kann, es ist etwas, was man ernst nimmt und es ist etwas, wo man auch andere dazu ermutigen sollte, es genauso ernst zu nehmen.

Und vielleicht mag es von einem verlangen, vor Menschenmengen zu stehen, zu fremden Menschen zu sprechen, die man nicht kennt. Christliche Missionare arbeiten an Orten, an denen die vorherrschende Religion nicht das Christentum ist und das ist eine völlig andere Situation als z.B. in Großteilen des christlichen Abendlandes. Sie nehmen dabei auch Zurückweisung in Kauf, akzeptieren sie und machen weiter. Man sollte als Christ Ablehnung nicht als persönlichen Angriff werten, sondern es so sehen, dass man den Leuten eine Chance gegeben hat, die christliche Botschaft zu hören, darüber, wie man in den Himmel kommt. Selbst, wenn man dadurch, riskiert, jemanden zu beleidigen oder eine Freundschaft riskieren muss. Im Grunde ist es einfach die Frage danach, ob einem der eigene Glaube wirklich wichtig ist.

Wenn ich ein Christ wäre, dann würde ich natürlich die Bibel ernst nehmen. Ich respektiere Menschen, die ihren Glauben ernst nehmen und als Christ würde ich die Lehren der Bibel ernst nehmen und in ein Gedanke, den man in der Bibel findet, ist, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt und, dass die, die zu Jesus Christus als ihrem Retter kommen, in den Himmel kommen, und die das nicht tun, in die Hölle kommen und die Auswirkungen davon sind sehr weitreichend .

Frage: Und Sie sind tatsächlich ein Atheist?

Antwort: Ja, auf jeden Fall.

Knechtschaft vs. Sohnschaft

Manche von euch werden mir da wohl nicht zustimmen, wenn ich sage: „Komm niemals zu mir her und sage, Gott habe uns gerettet, damit wir ihm dienen!“, aber dann werde ich fuchsig. Das wäre wie wenn ich zu meinem kleinen Jungen sage: „Deine Mutter hat dich geboren, damit du dienst!“. Nun, mein Sohn wird lernen müssen, zu dienen, aber das ist keine Aussage, die ihm beigebracht werden sollte. Wir akzeptieren willig Diener des Höchsten Gottes zu sein, aber das tun wir, weil er uns zur Sohnschaft errettet hat und er uns gerettet hat, ihn in Dankbarkeit anzubeten.  „Ihm wird nicht mit Händen gedient“ oder habt ihr vergessen, was in der Apostelgeschichte steht?

„ihm wird auch nicht von Menschenhänden gedient, als ob er etwas bedürfte“

( Apostelgeschichte 17, 25 )

Gott ruft sein Volk heraus, in anzubeten und aus dieser Anbetung und aus dieser Sohnschaft heraus wird es dankbar dienen. Das ist nicht einfach Wortklauberei. Es gibt so viele Christen, die denken, dass sie gerettet wurden, einfach nur aus dem Grund, um dann zu dienen. Sie sind aber gerettet, um Söhne zu sein, die Gott anbeten und aus deren Anbetung ein herrlicher und freudiger Dienst kommt. Da liegt ein großer Unterschied. Das eine ist Knechtschaft, das andere ist Sohnschaft.

und allenthalben werden meinem Namen Räucherwerk und reine Opfergabe dargebracht

( Maleachi 1, 11 )

Er spricht vom Preisen Gottes. Was ist das Ziel von christlicher Mission? Das Lob Gottes. Dass Gottes Name mehr gepriesen wird. Was wirst du tun? Ich werde in dieses Land gehen um dort Gott einen Namen zu machen!  Unser Ziel ist es,  Menschen dahin zu führen, dass sie Gott anbeten. Predigen ist nicht das Ziel. Predigen ist der Weg zur Anbetung des lebendigen Gottes.

Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.  Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater!

( Römer 8, 14-15 )

Fußball – Spiel des Lebens

Vielleicht mal aus aktuellem Anlass und weil ich auch immer mal wieder nebenbei Fußball schaue, der Hinweis auf ein evangelistisches Buch von Andreas Alt und Wolfgang Bühne.

Fußball – Spiel des Lebens
»Einige Leute halten Fußball für einen Kampf auf Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich versichere Ihnen, dass es weit ernster ist!«, behauptete Bill Shankley, ehemaliger Trainer des FC Liverpool.
Und sie rennen, die Protagonisten des Fußballs. Manchmal mit einer Leidenschaft, als ginge es um ihr Leben – auf der Jagd nach dem runden Leder, nach Toren, Titeln, Trophäen, Erfolg, Ruhm und Geld. Für die »schönste Nebensache der Welt« erleiden sie Traum und Trauma, Faszination und Frustration, Höhen und Tiefen einer Fußball-Karriere. Doch sie leiden nicht allein, denn da sind Trainer, Manager und Sponsoren
– nicht zu vergessen die vielen Tausend Fans … Gefordert wird hundertprozentiger Einsatz – für ein lohnendes Ziel?

Paul Washer Open Air Predigen

Guten Abend, mein Name ist Paul Washer und ich komme nicht von hier. Aber ich sah, wie ein Peruaner hier über Jesus Christus sprach und ich dachte, dass ich das auch tun möchte. Also mag ich euch etwas über Jesus erzählen. Ich möchte euch aus meinem Leben erzählen. Vor 25 Jahren studierte ich an der Universität Texas um Anwalt zu werden. Auf der Universität lief alles toll für mich. Meine Noten waren ziemlich gut und ich schien fast perfekt Karriere zu machen.

Aber ich war ein Trinker, ein schrecklicher Trinker. Denn als ich 17 Jahre alt war, arbeiteten ich und mein Vater, der sehr reich war mit unseren Pferden auf unserer Ranch. Denn sein Hobby war Pferdezucht. Als wir dort arbeiteten, da schrie mein Vater plötzlich auf und ich packte ihn und wir fielen zusammen auf den Boden und mein Vater war tot. Und in diesem Moment realisierte ich, Weiterlesen „Paul Washer Open Air Predigen“

Gibt es Atheisten?

Manchmal debattieren wir mit Leuten über Dinge, über die wir mit ihnen nicht debattieren sollten. Eines davon ist die Frage: Wer ist Jesus? Wir müssen Jesus mehr verkündigen als über ihn zu diskutieren. Das ist wie, wenn man mit einem Atheisten spricht. Dein Gegenüber sagt dir: Du weißt, dass du gerade mit einem Atheisten sprichst? Und du sagst: Nein, ich das weiß ich nicht. Du bist kein Atheist Wie meinst du das, ich sei kein Atheist? Ich hab dir doch gerade gesagt, dass ich einer bin! Du bist kein Atheist, mein lieber Freund. Du magst zu einem gewissen Grad denken, du seist ein Atheist. Du magst versuchen, dich selbst zu überzeugen, dass du einer bist, du magst jedem anderen erzählen, dass du einer bist, aber ich stehe auf dem Zeugnis der Schrift und die Schrift sagt: Du bist kein Atheist! Die Schrift sagt, dass du genug über den einen wahren Gott weißt, um ihm gegenüber feindlich gesinnt zu sein. Und du weißt genug von der Wahrheit über den einen wahren Gott um danach zu trachten, diese Wahrheit zu unterdrücken. Dein Herz, dein Sinn, dein Gewissen, wie du es auch nennen magst, schreit zu dir: Gott. Und du tust alles in deiner Macht um davor davon zu laufen Wir verkündigen, was die Schrift sagt, wir verkündigen Jesus als Herrn. Jemandem zu sagen: Du willst als ein eigenständiges Geschöpf leben um unabhängig und frei zu sein, aber du wirst niemals frei sein. Du wirst niemals autonom und eigenständig sein, du hast einen Herrn und du musst ihn anerkennen und dich dem unterwerfen.

https://lannopez.wordpress.com/2009/11/18/der-neue-atheismus-vortrage-von-john-lennox/