1. Ich steh in meines Herren Hand und will drin stehen bleiben; nicht Erdennot, nicht Erdenhand soll mich daraus vertreiben. Und wenn zerfällt die ganze Welt, wer sich an ihm und wen er hält, wird wohl behalten bleiben.
2. Er ist ein Fels, ein sichrer Hort, und Wunder sollen schauen, die sich auf sein wahrhaftig Wort / verlassen und ihm trauen. Er hat’s gesagt, und darauf wagt / mein Herz es froh und unverzagt / und lässt sich gar nicht grauen.
3. Und was er mit mir machen will, ist alles mir gelegen; ich halte ihm im Glauben still / und hoff auf seinen Segen. Denn was er tut, ist immer gut, und wer von ihm behütet ruht, ist sicher allerwegen.
4. Ja, wenn’s am schlimmsten mit mir steht, freu ich mich seiner Pflege; ich weiß: die Wege, die er geht, sind lauter Wunderwege. Was böse scheint, ist gut gemeint; er ist doch nimmermehr mein Feind / und gibt nur Liebesschläge.
5. Und meines Glaubens Unterpfand / ist, was er selbst verheißen: dass nichts mich seiner starken Hand / soll je und je entreißen. Was er verspricht, das bricht er nicht; er bleibet meine Zuversicht. Ich will ihn ewig preisen.
[…]Und manchmal kommen Christen an den Punkt, wo sie ein wenig davon fassen, dass Jesus gestorben ist und sagen: Wie kannst du das auf eine lässige Art aussprechen als ob du hier einen Schlager singst? Jesus starb. Und der Text sagt hier, dass wir gerechtfertigt sind durch die Erlösung. Jemanden zur Erlösen, das bedeutet einen Sklaven oder Gefangenen frei zu kaufen, aber der Preis, der dafür bezahlt wurde. war nicht, dass im Himmel Truhen geleert wurden und man ganze Straßen aus Gold im Himmel gleichsam rausriss um damit dann den Teufel zu bezahlen. ER gab das Blut seinen eingeborenen Sohnes!
Ich erinnere mich noch als mein erstgeborenen Sohn, Ian, geboren wurde. Ein paar Tage nach seiner Geburt für ich zurück zu unserer Farm. Und ich hab immer gedacht: Jesus starb! Jesus starb! Aber in dem Moment, in dem ich den Jungen ansah, meinen frisch geborenen Jungen, da hätte ich für ihn gegen eine Armee gekämpft! Ich wäre tausend Tode für ihn gestorben, ich hätte mich vor einen Zug für ihn geworfen. Ich konnte das nicht fassen, dass war richtig erschreckend, dass ich so viel Liebe für diese kleine, haarlose Echse dort hatte. Ich meine, das war das wunderschönste, was ich je in meinem Leben gesehen hatte. Und es traf mich zum ersten mal in meinem Leben. Nicht nur den Schmerz des Sohnes, sondern dass der Vater SEINEN Sohn gab!
Er gab ihn hin zum sterben. Ich könnte das nicht. Ich würde meinen Son nicht für euch geben. Vielleicht würd ich mich selbst für euch geben, ich weiß es nicht. Aber ich würde gewiss nicht meinen Sohn für euch geben. Sollten da nicht ein paar Worte in der Bibel sein, nach denen wir, wenn wir sie ausgesprochen haben, einen Moment innehalten? Ist es nicht wahr, dass selbst die wunderschönsten Sätze leere Klischees werden, weil wir sie wieder und wieder sagen, ohne auch darüber nachzudenken? Ich meine: Er starb! Er starb wirklich! Und es war sein Blut, dass er an jenem Holz vergoss, das der einzige Grund ist, dass der schwarze Schmutz deiner Sünde weggewaschen werden kann. Dieses Blut an jenem Holz! Das Schlachten des Sohnes Gottes! […]
Bevor ich zu meiner Predigt komme, lasst mich euch etwas von meinem Zeugnis erzählen. Als ich bekehrt wurde auf der University of Texas, da wurden mir sofort Männer vorgestellt wie E.M. Bounds, John Hyde, Leonard Ravenhill, C.T. Studd. Hudson Taylor, und mein liebster und längster Freund. Georg Müller. Und von ihnen habe ich Dinge über das Gebet gelernt. Und ich lernte, Gott zu suchen. Ich habe etwas über das Innere eines Kämmerleins gelernt. Zu beten und auszuharren und auf meinen Gott zu warten und zu glauben, dass ich niemals glauben sollte, dass das, was mir im neuen Bund gegeben wurde, geringer ist als das, was im alten Bund gegeben war. Wenn also Gott im alten Bund eingegriffen hat, gibt es gewiss doch Gottes Eingreifen und übernatürliche Dinge, die unter uns geschehen zu denen das Ende der Zeitalter gekommen ist. Dass wir große Dinge als Antwort auf unser Beten erwarten sollten und dass, wenn wir bei ihm verweilen würden, wir seine Kraft und seine Gegenwart in unserem Leben sehen würden.
Ich fing damals an, als Straßenprediger zu predigen. Deswegen sage ich immer jungen Predigern, die auf der Suche nach einem Ort sind, um zu predigen, dass an absolut jeder Ecke eine Kanzel steht. Aber in all meinem Gebet und in all meinem fehlgeleiteten Eifer lag sehr wenig Kraft. Zu einem Grad hat Gott Weiterlesen „Ein paar Dinge aus meinem Leben“→
„Denken Sie daran, Depression ist oft berechtigt und es ist oft ein Zeichen von Intelligenz. Wenn Sie depressiv sind, dann müssen Sie sich FREUEN, denn dann sind Sie sehr wahrscheinlich intelligent.“
Wenn wir diese grundlegenden Prinzipien beiseite legen, die uns sehr schwer fallen, um statt dessen da raus in die Welt zu gehen um etwas Tolles zu tun, dann erweisen wir uns selbst als Heuchler. Was ist die wichtigste Sache eines Mannes? Ist es, begabt zu sein? Absolut nicht. Manche der begabtesten Männer der Welt sind selbstzerstörerisch und zerstören auch andere. Was benötigt deine Frau? Was benötigen deine Kinder? Was braucht die Welt von dir? Weiterlesen „WERDE ein Mann Gottes ( Paul Washer )“→
Dazu ein Artikel von Paul Washer aus dem Heartcry-Magazine ( war ein Wunder, dass ich das innerhalb von 2 Minuten fand, hab ja um die 50 verschiedene Ausgaben davon auf dem Rechner und hab dank des Herrn genau an der richtigen Stelle gesucht und sofort gefunden. Ich nahm mir mal die Freiheit, den glatt zu übersetzen.
Aber seht euch diese Stelle an, nicht nur, dass er einen Bund geschlossen hat, den Seinen Gutes zu tun, sondern seht hier auch – und ich möchte hier ein Wort etwas freier benutzen – Seht die Einstellung oder die Gesinnung Gottes, wenn er den Seinen Gutes tut. Seht, was er sagt. Vers 31, Kapitel 32: Ich werde an ihnen meine Freude haben, ihnen Gutes zu tun. Seht ihr das? Das ist die Sprache eines Bräutigams, wenn er über seine Braut spricht.
Die Biographie von Georg Müller empfand ich als sehr ermutigend und deswegen poste ich hier diesen Artikel.
Ich fuhr nach Amerika vor ein paar Jahren mit dem Kapitän eines Dampfers. Er war ein sehr hingegebener Christ. An der Küste von Neu-Fundland sagte er zu mir:
Als ich das letzte mal vor fünf Wochen hier vorbeikam, da geschah etwas, was mein ganzes christliches Leben revolutionierte. Wir hatten Georg Müller aus Bristol an Bord. Ich bin 24 Stunden lang auf der Brücke gewesen und habe sie nie verlassen als Müller an meine Seite trat:
„Kapitän, ich bin gekommen, um Ihnen zu sagen, daß ich am Samstagnachmittag in Quebec sein muß.“
„Das ist unmöglich“, sagte ich.
„Sehr gut“, sagte Müller, „wenn Ihr Schiff mich nicht dahin bringen kann, wird Gott einen anderen Weg finden – ich habe in 52 Jahren noch nie eine Verabredung verpaßt. Lassen Sie uns hinunter in den Kartenraum gehen und beten.“
Ich schaute diesen Mann Gottes an und fragte mich, von welchem Irrenhaus Müller wohl entlaufen war, ich hab nie jemand so etwas sagen hören: „Herr Müller, wissen Sie, wie dick dieser Nebel ist?“ –
„Nein, mein Auge ist nicht auf die Dicke des Nebels, sondern auf den Lebendigen Gott gerichtet, der alle Umstände meines Lebens kontrolliert.“
Müller kniete dann nieder und betete ganz schlicht. Als er aufgehört hatte, wollte ich auch beten, aber Müller legte seine Hand auf meine Schulter und sagte, ich solle nicht beten.
„Erstens glauben Sie nicht, daß Er antworten wird, und zweitens glaube ich, daß Er schon geantwortet hat und daß es überhaupt keine Notwendigkeit mehr gibt, dafür zu beten.“
Ich sah Müller mit Erstaunen an.
„Kapitän“, fuhr Müller fort, „ich kenne meinen Herrn 57 Jahre lang, und es hat niemals an etwas gefehlt, und mir ist immer eine Audienz bei dem König gewährt worden. Stehen Sie auf, Kapitän, und öffnen Sie die Tür, und Sie werden sehen, daß der Nebel weg ist.“
Ich stand auf und in der Tat war der Nebel verschwunden.
Am Samstagnachmittag war George Müller in Quebec pünktlich für seine Verabredung.
Georg Müller – Vertraut mit Gott Warum empfehle ich dieses Buch? Darum: Ein Preusse, der nach England geht und letztlich dabei landet, trotz eigener Armut einen ganzen “Waisenhauskomplex” zu bauen, der nicht von seinem eigenen Kapitalbezahlt und instand gehalten wurde, sondern, wie er sagte, aus Gottes reicher Schatzkammer. Müllers Ziel war es, der Welt ein Zeugnis zu geben, dass der Gott der Bibel immer noch derselbe ist und dass er auch heute noch Gebet erhört. Dieses Buch hat ein wichtiges: Gebet! Und so war auch Georg Müllers Leben von anhaltendem Gebet gekennzeichnet. Etwas, was wir bei allen Kindern Gottes finden, durch die der Herr groß gewirkt hat. Am Ende seines Lebens sagt er: Es hat niemals an etwas gefehlt, und mir ist immer eine Audienz bei dem König gewährt worden.
Inhalt:
Unter dem Namen »Waisenvater von Bristol« ist Georg Müller (1805–1898) in die Geschichte der Erweckungsbewegung eingegangen. Doch nur wenige kennen sein gottloses Leben vor seiner Bekehrung und sein vorbildliches, nach neutestamentlichen Prinzipien ausgerichtetes Leben nach seiner radikalen Umkehr zu Christus. Diese Biografie zeigt, wie Georg Müller mit seinem Leben und Lebenswerk einer gottlosen Welt und einer glaubensarmen Christenheit den sichtbaren Beweis geliefert hat, dass Gott gestern wie heute zu seinen Verheißungen steht und jeder Dienst nach neutestamentlichem Muster mit Gottes Segen rechnen kann.
Liegt nun in verbesserter Qualität vor. Die neue File ( 768 x 576 ) ist mit 235 MB sogar nur geringfügig größer als die alte ( 320 x 240 ) mit 213 MB. Hab auch in der neuen Fassung ein kurzes Vorwort von Washer als er darüber spricht, wie das für ihn war als er da stand. Er sagte u.a.: „Das war der erschreckendste Moment in meinem Leben“. An anderer Stelle verriet er, was er betet, wenn er absolut verzweifelt ist. Er sagte, er betet nur: „you know Lord, you know“ – also „du weißt, HERR, du weißt..“. Genau dies betet er zu Beginn dieser Predigt, die auf einer großen Jugendkonferenz in Amerika gehalten wurde.
Shocking Message als neue und überarbeitete .PDF (2014!)
Das hier nur der erste Teil der verbesserten Fassung der Shocking Message. Mit der Zeit kommen noch die nächsten, das hat ja im Grunde keine Eile. Aber ich hab ein sehr passendes Vorwort von Washer selbst gefunden, wo er ausmalt, wie das war als er diese Predigt hielt. Das ist dann noch einmal ein Stück heftiger, wenn man diese kurze Vorgeschichte kennt.
( Auf diesen kleinen Ausschnitt zu Beginn bin ich erst heute zufällig gestoßen. )
Washer:
Ich habe auf einer sehr großen Jugendkonferenz mit über 5000 Menschen gepredigt vor einigen Monaten und das war das erschreckendste, was ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Der Prediger, der vor mir dran war, der kam da rauf und die nächste Stunde lang machte er Späße über Sünde und erzählte Witze zum Totlachen und machte absolut alles, was ein Mann Gottes auf einer Kanzel NIEMALS machen sollte und dann machte er einen Altar-Ruf und 3000 Kinder kamen nach vorn. Ihre Kaugummis schmatzend, kichernd, miteinander rumspielend und sie gingen zurück in die Seelsorgeräume und man erklärte das dann als eines der größten Wirkens Gottes, das man das jemals gesehen habe. Weiterlesen „Shocking Message-1/5- Deutsch ( NEU & VERBESSERT ) Paul Washer“→
Lasst uns einen Moment darüber sprechen. Denn da gibt es, was stört, schon seit längerem, seit es so viel gute Theologie gibt und die Leute echte Bekehrung ernst nehmen wollen, denke ich, dass es da auch ein Problem gibt. Ich hab so viele Leute, die zu mir kommen und an ihrer Heilsgewissheit zweifeln, denn wenn sie ihre Buße genau untersuchen, da erwarten sie, sie fordern fast, dass die Buße zur Rettung der eines reifen Gläubigen, der 30 Jahre im Glauben ist, entspricht.
Sie untersuchen jeden Aspekt ihres Lebens und wenn sie nicht wie ein Puritaner aussehen, dann sagen sie: Ich kann nicht bekehrt sein. Was ihr verstehen müsst, ist, dass Buße in ihrem ursprünglichen Beginn einfach Weiterlesen „Erwarte nicht sofortige Reife“→