Nun, er sagt, dass sie Fremdlinge und Pilger auf der Erde waren. Wem gegenüber waren sie Fremde? Manche von euch treff ich hier zum ersten mal, aber ihr seid mir wie eine Familie, ich hab kein Verlangen euch zu verbannen. Vielleicht ein paar von euch. [scherzhaft] Wenn ihr Fremde seid im Volk Gottes, mit den Einwohner Kanaans aber sehr vertraut seid, dann gehörst du zu denen. Wenn du viel lieber Gemeinschaft hast mit denen, die sich als nicht Pilger betrachten auf einer Reise in ein fernes Land, wenn du mit denen lieber zusammen bist, dann bist du kein Pilger, der auf einer Reise in ein fernes Land ist. Wenn deine Hoffnung in dieser Welt liegt – wenn alles, was du besitzt, alles, was du bist, und alles, was du je warst, im Grunde in dieser Welt zu finden ist, dann bist du kein Fremder und Andersartiger dieser Welt gegenüber. Weiterlesen „Pilger und Fremdlinge“→
Lasst mich von meinem Jesus erzählen, lasst mich davon erzählen. Lasst mich von meinem Herrn zeugen. Vor 22 Jahren bin ich in meinem Apartment aufgewacht, halb nackt, nachdem ich mich selbst fast zu Tode gesoffen hatte. Ich bemerkte, dass mir kalt war und ich fühlte etwas auf meinem Gesicht. Worin lag ich da? Weiterlesen „Lasst mich von meinem Jesus erzählen…“→
Paul Washer spricht hier abwechselnd zu Kindern und zu Eltern, geht darauf ein, wie wichtig es ist, den Intellekt und das Verständnis von Kindern in der Erziehung zu fördern, weil Gotteserkenntnis über den Verstand geschieht. Fand ich sehr hilfreich und bedenkenswert, obwohl ich sicher weit davon entfernt bin, Vater zu werden oder mich direkt mit der Erziehung von Kindern beschäftigen zu müssen.
Es ist ein großes Vorrecht, euch alle heute hier zu haben, wirklich ein außerordentliches Vorrecht. Ich möchte euch dafür danken, dass ihr gekommen seid und möchte ein wenig etwas zur Anbetung heute Morgen sagen. Vielleicht mögen einige von euch denken: „Wenn die hier ein wenig Musik an den Start brächten, dann wäre die Anbetung viel besser!“. Seht ihr, hierin liegt das Problem und das ist gleichzeitig etwas, was wir heute darlegen möchten. Das Christentum ist, wenn man heute eine Kirche besucht, eher eine Unterhaltungsshow geworden. Ihr wollt unterhalten werden. Auch sind wir nicht mehr denkende Leute. Wisst ihr, Emotion ist sehr, sehr wichtig, aber Emotion, die durch das Fleisch erzeugt wird und nicht durch den Verstand, kann sehr in die Irre führen und gefährlich sein. Es ist die Wahrheit, die Wahrheit des Wortes Gottes, die in deinen Verstand eindringen sollte, die in dir große Emotion auslösen sollte. Und Wahrheit sollte dein Denken anregen.
Als ich das erste Mal über die Anden flog, da traute ich meinen Augen kaum und war sehr beeindruckt von ihrer Schönheit und Majestät. Der alte Missionar, der mit mir unterwegs war, Homer Crain, der schnarchte. Und ich dachte: Wie in der Welt kann der das tun inmitten all dieser Schönheit? Und 15 Jahre später nahm ich einen Haufen junger Typen mit in die Anden und die wunderten sich alle wie ich angesichts solcher Schönheit schnarchen konnte. Der Gedanke dahinter ist: Selbst die wundervollsten Dinge, verlieren, aufgrund von Schuld in uns, wenn man von ihnen ein wenig gesehen und viel darüber gesprochen hat, nicht ihr Schönheit, aber wir unser Interesse. Manche Dinge werden sehr schnell zu Klischees. „Liebe den Herrn“, „Was würde Jesus tun?“ . All diese Dinge werden zu Klischees. Werden zu kleinen Sachen, die wir auf kleine Traktate packen können.
„Jesus starb“. Kein Wunder, dass diese Aussage keine Kraft hat, wenn sie nicht einmal Kraft zu haben scheint, unsere eigenen Herzen zu erwärmen. Du magst davon singen und darüber sprechen, aber es scheint nach einer Weile geradezu gewöhnlich zu sein. Was bedeutet es, dass Jesus starb? Weiterlesen „Was bedeutet das Kreuz Jesu Christi?“→
Nachtrag (30.08.2016): Neulich entdeckte ich ein Zitat von R.C. Sproul aus dessen Buch: „Can I know Gods Will? Crucial Questions“
Ein schmerzliches Problem dem sich viele Single-Frauen gegenüber sehen – mehr in vergangenen Generationen als heute – wird von der ungeschriebenen Regel unserer Gesellschaft verursacht, die Männern die Freiheit gibt, aktiv ein eine Ehefrau zu suchen, während Frauen Unmoral unterstellt wird, wenn sie aktiv einen zukünftigen Ehemann suchen. Keine biblische Regel sagt, dass eine Frau, die heiraten will, passiv sein sollte. Es gibt nichts, was ihr verbietet, aktiv nach einem passenden Partner zu suchen. Ich hatte die Aufgabe zahllose alleinstehende Frauen in der Seelsorge zu betreuen, die zu Beginn des Gesprächs darauf bestanden, dass sie keinen Wunsch hätten, zu heiraten. Sie wollten nur die Bedeutung ihres Zölibats besprechen, von dem sie glaubten Gott habe es ihnen auferlegt. Nach ein paar Fragen und Antworten kommt es oft zu folgendem Szenario: „Die junge Frau fängt an zu weinen und es platzt aus ihr heraus: „Aber ich will wirklich heiraten“. Wenn ich dann vorschlage, dass es weise Schritte gibt, die sie umsetzen kann, um einen Ehemann zu finden, leuchten ihre Augen erstaunt auf, so als ob ich ihr gerade die Erlaubnis gegeben hätte, das Verbotene zu tun. Ich habe ein Tabu gebrochen.
Original-Zitat:
One excruciating problem faced by single women – more so in past generations than today – is caused by the unwritten rule of our society that allows men the freedom actively to pursue a marriage partner while women are considered loose if they actively pursue a prospective husband. No biblical rule says that a woman eager to be married should be passive. There is nothing that prohibits her from actively seeking a suitable mate. On numerous occasions, I’ve had the task of counseling single women who insisted at the beginning of the interview that they had no desire to be married but simply wanted to work out the dimensions of the celibacy they believed God had imposed on them. After a few questions and answers, the scenario usually repeats itself: the young woman begins to weep and blurts out, „But I really want to get married.“ When I suggest that there are wise steps that she can take to find a husband, her eyes light up in astonishment as if I had just given her permission to do the forbidden. I have broken a taboo.
Ihr Knechte, gehorchet euren leiblichen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, wie dem Herrn Christus; nicht mit Augendienerei als Menschengefällige, sondern als Knechte Christi, die den Willen Gottes von Herzen tun; dienet mit gutem Willen, als dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisset, daß ein jeder für das Gute, das er tut, vom Herrn belohnt wird er sei ein Knecht oder ein Freier.
( In Epheser 6, 5-8 )
Es geht darum, dass du Christus dienst. Gerade wenn du schlecht behandelt wird, selbst wenn du verleumdet wirst, auch wenn nicht dir nicht dein gebührender Lohn gegeben wird. Du dienst Christus und du sollst mit einem aufrichtigen Herzen dienen und Christus da repräsentieren.
Eines der Dinge, die so wichtig sind, ist: Viele von euch das müssen verstehen. Ich predigte vor einigen Jahren über die biblische Sicht betreffs Beruf. Und der Polizist kam danach auf mich zu, ich meine, einfach ein gestandener Mann. Er kam auf mich zu und weinte.
Und ich sagte: „Bruder, was ist los?“
Er sagte: „Ich sitze täglich stundenlang in einem Auto und fasse Leute, die zu schnell fahren. Und ich saß dort und ich dachte nur: Ich diene nicht Christus, ich tue gar nichts, ich bin ein Polizist, ich verhafte üble Kerle und mein Leben hat keinen Sinn.“
Und er sagte: „Jetzt, wo ich die Schrift verstehe ist mein Leben mit Sinn erfüllt. Ich tue es für den Herrn. Das ist es, wozu er mich berufen hat und ich werde es sein!“
Viele von euch denken, dass Gott euch nur dazu beruft, bestimmte Aufgaben in der Gemeinde zu erfüllen. Nein, er beruft euch, Buchhalter zu sein, Hausfrauen und Polizisten und Richter und ja, sogar Gebrauchtwagenhändler. Tatsächlich, der gottesfürchtigste Mann auf dieser Erde den ich kenne ist Adrian Jones aus Ledbetter in Kentucky und er ist ein Gebrauchtwagenhändler und er hat mehr der Gemeinde in Rumänien geholfen, als wahrscheinlich alle Missionsgesellschaften zusammen.
Versteht ihr? Tut es für den Herrn! Lasst mich euch ein wenig eschatologische Wahrheit geben. Als Christus in das Grab hineingebracht wurde und es dann aufbrach, wurde die Grabestür zertrümmert und das ganze Grab war mit Licht und selbst Sinn erfüllt. Und wenn du die Tür zu deinem Leben aufreißt, zu deinem Beruf und allem, was du tust, als Hausfrau, als Mutter, als Vater, dann füllt das Licht Christi diese Gruft mit Sinn und Licht. Dir wurde gesagt, dass es wenig bedeutet, Mutter zu sein, dass es wenig bedeutet, Hausfrau zu sein. Du sagst: „Was ist der Sinn in all dem? Mein Leben hat keinen Sinn“. Die Feministinnen in dieser Welt erzählen dir, dein Leben hätte keinen Sinn. Das ist ein Lüge. Wenn Christus in deinem Leben ist, ist es erfüllt mit Sinn. Unser ganzes Leben sollte einfach strahlen von dem Leben Christi.
Bist du ein Arbeitgeber, dann handle in Gerechtigkeit und Gleichheit ohne Ansehen der Person und wisse, dass er sowohl ihr Herr als auch dein Herr im Himmel ist und es bei ihm kein Ansehen der Person gibt. Arbeitgeber sollten zittern, fair zu sein, voller Gerechtigkeit und Freundlichkeit.
Obwohl ich so manches Video von Paul Washer zu übersetzt und zu untertitelt habe, möchte ich in dem Zusammenhang einfach ein paar Dinge erwähnen, die zu den ganzen Videos zu bedenken sind. Grundsätzlich muss ich immer wieder betonen, dass Paul Washer meistens im Kontext der amerikanischen Christenheit predigt. Obwohl es gewisse Ähnlichkeiten zu unserer christlichen Kultur gibt, gibt es doch auch Unterschiede, so dass sich manche Predigt eben nicht 1:1 auf Deutschland beziehen lässt.
Ich kann nicht alles, was Paul Washer im amerikanischen Kontext sagt, 1:1 auf mich als Christen und meine Gemeinde in Deutschland / Österreich / Schweiz / Europa beziehen. Vieles kann man sehr wohl 1:1 übertragen, aber nicht alles.
Wir in Europa sind inzwischen von der ganzen Gesellschaft her deutlich atheistischer und weniger religiös als es die Amerikaner sind. In Amerika gibt es prozentual wesentlich mehr Menschen, die sich tatsächlich als Christen bezeichnen würden. Es gibt verhältnismäßig mehr Menschen, die regelmäßig eine Kirche besuchen und sich als Christen bezeichnen würden, es ist wesentlich mehr fromme Fassade da. Bei uns kehrt man heute eher offen dem christlichen Glauben den Rücken, was in Amerika in dem Maße noch nicht der Fall ist und entsprechend anders ist dann eben auch die Situation in den christlichen Kirchen dort.
Ein weiterer Unterschied bspw. besteht darin, dass wir besonders stark die beiden großen Volkskirchen vertreten haben, die katholische Kirche und auch die evangelische, die aber beide auch sehr vom Gedankengut der sogenannten wissenschaftlichen Bibelkritik durchdrungen sind. Wir haben – wie gesagt – in einem bestimmten Sinne manchmal mehr mit offenem Unglauben zu tun als mit christlicher Fassade.
Auffallend ist auch, dass es bei uns selten den Gedanken gibt: „Was macht einen wirklichen Christen aus?“ – Es ist eher die Frage, die man oft gestellt bekommt, wenn man sagt, dass man Christ ist : Bist du ( römisch ) katholisch oder evangelisch? Und alles andere wird eher mit den Zeugen Jehovas als mit „Christentum“ in Verbindung gebracht. Mir klingelt das in den Ohren: „Was, ihr glaubt streng der Bibel? So wie die Zeugen Jehovas?“ . Darüber könnte man sich noch viele Gedanken machen.
Und, eben weil diese Unterschiede vorhanden sind, kann ich nicht jede Aussage, die Paul Washer in einer Predigt macht, 1:1 auf unsere eigene Situation übertragen. Ja, die europäische Kultur wird von der amerikanischen Kultur deutlich beeinflusst, aber dennoch unterscheiden sich die Kulturen in mancher Hinsicht deutlich. Ich will nicht die teilweise berechtigte Schärfe aus den Predigten herausnehmen, aber eine Predigt wie die „Shocking Message“ ist eben nicht zu 100prozent einfach auf die deutsche Situation zu übertragen.
Ja, in gewisser Hinsicht ist die deutsche evangelikale Landschaft auch von der amerikanischen evangelikalen Landschaft stark beeinflusst, aber es bestehen doch auch Unterschiede, die ich schon aufzuzeigen versucht habe. Ich denke, das ist etwas, was man bei manchen der Predigten, die ich übersetzt habe, spürt und was man dazu eben auch bedenken muss. Wir haben teils andere Nöte und andere Probleme, die in diesen Predigten weniger angesprochen werden und ich finde, es ist auf jeden Fall wert, uns Gedanken zu machen, wo hier bei uns spezifische Probleme und Nöte in den Gemeinden und in der Welt anhand des Wortes Gottes, anhand der Schrift anzusprechen wären.
Wir brauchen nicht genau die gleiche Korrektur wie die amerikanische Christenheit, wir brauchen auch nicht die gleiche Korrektur wie die chinisische Christenheit. Wo liegen manche unserer Nöte und Probleme und was ist Gottes Antwort auf diese? Darüber dürfen wir nachdenken. Was sagt uns Gott in seinem Wort? Was bedeutet Gottes Wort? Wie sollen wir als Christen in dieser Gesellschaft, in der wir uns nun einmal befinden, leben, denken und handeln? Das sind Fragen, die es wert sind, über sie nachzudenken.
Das ist nur der Anfang eines ursprünglich 56 minütigen Videos, das ich einer gehörigen „Renovierung“ unterziehe. Das Video ist extrem entgegen der gegenwärtigen Vorstellung von „Beziehungen“, die nicht nur typisch für die Welt, sondern auch typisch für viele Christen sind. Es soll einfach mal zum Nachdenken anregen, indem es eine deutlich andere und ( vielleicht ) sehr ungewohnte Linie fährt und naja, vielleicht bewahrt es ja auch den einen oder anderen vor Dingen, die er später einmal bereuen würde.
Gerade der Umgang mit dem anderen Geschlecht fordert viel Verantwortung und ich kann – besonders als Christ – nicht in eine unverbindliche Beziehung nach der anderen rauschen und „ausprobieren“, ob es funktioniert oder nicht. Ich hab manchmal den Eindruck, dass ein solches „Ausprobieren“ einem jungen Menschen gleicht, der nie eine Fahrschule von innen gesehen hat und sich einfach mal in ein Auto setzt und ausprobiert, ob er es denn schaffe, keinen Unfall zu bauen. Und wenn er keinen Unfall baut, ist es für ihn ein tolles Auto, mit dem er von da an solange fährt bis er einen schlimmen Unfall baut, wenn er aber schnell einen schlimmen Unfall baut ist es für ihn ein dummes Auto und er schnappt sich das nächste Auto, ob es denn mit diesem Auto funktioniert, keinen Unfall zu bauen. Dabei ist nicht das Auto an sich das Problem, sondern die Tatsache, dass er nie gelernt hat, verantwortungsvoll zu fahren. ( Das nur meine „plastischen“ Gedanken dazu ) . Und nun zum Video.
( Das ganze Video in voller Länge ( ca. 50 Minuten – findet sich übrigens hier:
Vor einer langen Zeit wurden Jungen viel früher Männer. Aber unsere Kultur ist so dämonisch. Es ist so unbiblisch, dass wir das Mannesalter nach hinten schieben. So, dass ein männlicher Mensch 30 Jahre alt sein kann und nichts darüber weiß, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Wenn kleine Jungen geboren werden, dann bleiben sie bei ihrer Mutter. Und wenn sie alt genug sind, zur Schule zu gehen, dann sind sie mit all ihren Freunden unterwegs und ihr größter Einfluss auf ihr Leben besteht aus ihren gleichaltrigen Freunden. Dazu haben sie weltliche, humanistische Lehrer. Und wenn sie ins College kommen, sind sie immer noch mit ihren kleinen Freunden unterwegs. Und nie sind sie mit Männern zusammen, die sie dazu anleiten, Männer zu werden. Und so zerstören wir das Mann-Sein in unserer Kultur. Dasselbe kann man über das Frau-Sein sagen. Aber wir haben keine Zeit. Lasst mich ein Beispiel geben – ich denke an den Generationen-Konflikt. Ihr habt einen Generationen-Konflikt, vermutlich sogar in eurer Gemeinde. Denkt an die Jugendgruppe. Warum gibt es sie? Jemand sagt: „Weil die Jugendlichen zusammen sein müssen!“. Wisst ihr, dass das das genaue Gegenteil davon ist, was die Schrift lehrt? Da heißt es nie: Die Jugendlichen sollen zusammen sein! Es heißt: Der, der mit den Weisen wandelt, wird weise werden. Und der, der mit den Toren wandelt, der wir in Zerstörung landen.
Bitte lacht darüber: Euer ganzes Leben habt ihr mit anderen Toren verbracht, die so sind wie ihr es seid. Ihr seid umgeben von kleinen Kindern, wenn ihr ein kleines Kind seid. Ihr seid umgeben von Teenagern, wenn ihr Teenager seid. Und ihr seid von College-Studenten umgeben, wenn ihr im College seid. Und die ganze Zeit war fast kein Mann in eurem Leben, der euch in das biblische Mann-Sein eingeführt hätte. Das ist einer der großen Gründe, warum alles so im Chaos ist.
Lasst uns mal eine Universität betrachten. Das gilt für Universität. Ihr wisst genauso wie ich, dass Universitäten absolut voller grotesker Unmoral sind. Dafür sind sie berühmt. Warum ist das so? Denken wir an meine Universität. Die hatte 70000 Studenten. In Texas ist alles größer. So habt ihr 30000 junge Männer Anfang 20, die nicht im Mann-Sein geübt sind. Sie sind auch nicht darin unterrichtet, wie wunderbar wertvoll eine Frau ist. Und wie sie geehrt und geachtet werden sollte. Und dann nimmst du einen Haufen Mädchen, die nicht mehr unter der Obhut ihres Vaters sind und platziert sie in demselben Areal. Und bringt man diese beiden nun zusammen, ist das wie, wenn man Feuer mit Benzin mixt.
Wann sollte ein junger Mann darüber nachdenken, eine junge Dame zu suchen um sie zu heiraten? Oder lasst mich das so sagen: Wann sollte ein Mann auch nur darüber nachdenken, eine nähere Beziehung zum anderen Geschlecht zu suchen? Wann hast du das Recht verdient, eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht zu führen? Bemerkt, ich habe die Phrase “das Recht verdient” verwendet. Das habt ihr wohl nie zuvor gehört. Ihr habt immer gedacht, seitdem ihr 16 oder 17 Jahre alt seid, dass es automatisch euer Recht ist, Beziehungen einzugehen.
Denn wir leben in einer Kultur im Westen, wo sich niemand mehr etwas verdienen muss. Nichts hat das Vorrecht, verdient zu werden. Wir fordern eine Beziehung zum anderen Geschlecht als ein Recht ein, obwohl wir nichts dafür tun, es zu verdienen. Schaut in Mose Kapitel 2, Vers 24
Darum wird der Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, daß sie zu einem Fleische werden. Seht ihr? Ein MANN soll seinen Vater und seine Mutter verlassen. Ich habe folgendes geschrieben: Ein Mann kann eine Beziehung mit einer jungen Frau suchen, wenn er sich von seinem Vater und seiner Mutter trennen will und kann und alleine und unabhängig ist. Er muss geistlich allein stehen können. Das heißt, er wandelt mit dem Herrn wie ein Mann Gottes und braucht nicht die Hilfe seiner Eltern. Es ist wichtig, dass er moralisch allein stehen kann. Das bedeutet, dass er einen Charakter entwickelt hat, einen tugendhaften Charakter mit großer standhafter Überzeugung. Er muss materiell alleine stehen können. Das heißt, dass er willig und in der Lage ist, sich selbst und seine Familie zu versorgen. Das würde alles verändern, oder?
Man denke an all die kleinen Jungen, die am Vorrecht, des Mann-Seins teilhaben wollen, ohne die Verantwortung des Mann-Seins tragen zu wollen. Wenn dein Vater und deine Mutter immer noch deine Autoversicherung zahlen, solltest du nicht an das andere Geschlecht denken. Wenn sie dir Geld geben, damit du auf ein Date gehen kannst, dann solltest du dir das zwei Mal überlegen. Eine Frau zu suchen ist nicht die Aufgabe eines kleinen Jungens.
Und ihr Damen, jungen Frauen, ihr wollt keinen Jungen, der euch führt. Seht ihr, was hier geschieht? Es ist der Unterschied zwischen dem, sein Recht zu fordern, weil „du jetzt alt genug bist“ und dem, vor Gott das Vorrecht zu verdienen, weil du Charakter entwickelt hast und du aus dir solch einen Mann gemacht hast, der unabhängig von den Eltern leben kann. Um in den Vereinigten Staaten ein Auto fahren zu dürfen, muss man dafür qualifiziert sein. Man muss lernen und Prüfungen absolvieren. Mein kleiner Junge ist 6 Jahre alt und in 2 Jahren wird er anfangen, mit mir zusammen zu jagen. Er muss dazu befähigt sein. Denn wenn er das nicht ist, kann es sehr gefährlich für ihn sein. Aber ist es nicht erstaunlich? Wir bringen zwei kleine Kinder zusammen, die Teenager sind und nichts wissen. Oder wir bringen zwei College-Studenten zusammen, die die Mündigkeit zweier kleiner Teenager besitzen. Nichts wird von ihnen gefordert. Nun, fangt ihr an zu verstehen, warum wir alle diese Probleme bekommen haben?
Anstatt Jagd auf Mädchen zu machen, solltet ihr Gott nachjagen. Anstatt zu versuchen, ein Mädchen zu finden, müsst ihr daran arbeiten, Charakter und Gottesfurcht in eurem eigenen Leben zu entwickeln. Und ihr solltet keine Beziehung zu einem Mädchen beginnen, für das ihr nicht mal sorgen könnt. Ich weiß, diese Dinge klingen sehr, sehr hart. Aber sie müssen gesagt werden. Denkt ihr, der Heilige Geist kommt hier plötzlich durch und wirkt und alles wird danach wundervoll sein? Wir brauchen nicht nur eine Erweckung, wir brauchen eine Reformation. Erwartet nicht, euch in der Fülle des Geistes zu bewegen, wenn ihr alle seine grundlegenden Weisheiten, alle seine grundlegenden Prinzipien der Weisheit missachtet.
EDIT: Notiz für mich: In der finalen Fassung des Videos aus „Thoren“ dann doch lieber „Toren“ machen!
Wann immer ich Videos wie „Shocking Message“ oder „Bist du ein echter Jünger“ und ähnliches hochlade, ist mir sehr wichtig zu betonen, dass die Erlösung nichts ist, was irgendwie menschlichen Ursprung hat, sondern Christus allein zuzuschreiben ist. Wir können unser Vertrauen niemals auf unsere Frömmigkeit, oder auf unseren Gehorsam Gott gegenüber richten. Erstens ist kein Christ Gott vollkommen gehorsam, wir mangeln da alle und zweitens sagt Jesus nicht: „Glaubt an eure Buße“, „Glaubt an euren Gehorsam“, „Glaubt an euren Wandel als Christen“, „Glaubt an eure religiösen Erfahrungen“, sondern Jesus sagt: „WER an MICH ( an Jesus! ) glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben[…] “ ( Johannes 11, 25 u. 26 ).
Warum sage ich das? Die Videos wie „Shocking Message“ oder „Bist du ein echter Jünger“ betonen eine Seite des christlichen Lebens. Ein Christ hat ein anderes Leben als ein „Weltmensch“. Ein Christ denkt anders, ein Christ handelt anders, ein Christ lebt anders, und all das ist Gottes Werk in seinem Leben. Aber das ist es nicht, was einem Christen ZUERST Hoffnung geben sollte. Es sollte einem Menschen sehr wohl sorgen machen, wenn er ein eigentlich gottloses Leben führt und sich Christ nennt. Das ist gefährlich, sehr gefährlich, ich glaube kaum, dass so jemand wirklich an den Gott der Bibel glaubt. Aber es gibt auch eine andere Gefahr: Wenn jemand immer nur auf sich selbst sieht und sich fragt: „Reicht meine Buße?“, „Reicht meine Umkehr?“, „Reicht mein Glauben?“, „Reicht mein Ringen mit der Sünde?“, „Reicht mein Gehorsam?“, „Reicht mein Gott dienen?“ um Gewissheit seines Heils zu finden, dann wird er es kaum finden. Weil er schaut nicht auf Christus, sondern sucht etwas, was in seiner eigenen Frömmigkeit liegt, das ihm Hoffnung gibt, mit Gott Frieden zu haben. Und das geht nicht. Denn unser Frieden mit Gott geht nicht auf irgend etwas zurück, was wir tun könnten, sondern die Schrift sagt, dass Gott den rechtfertigt, der aus Glauben an Jesus Christus ist. Die Rechtfertigung ist Gottes Werk und wir stehen gerecht vor Gott, weil Gott uns rechtfertigt, nicht wir haben uns selbst gerechtfertigt durch irgendetwas, was wir getan hätten. Denn tatsächlich sagt die Schrift: Darin zeigt sich die Liebe Gottes, dass Christus bereits für uns ( die Gläubigen ) gestorben ist, als wir noch Sünder / Gottlose waren ( Römer 5, 8 ).
Gottes Liebe ist der Grund unserer Erlösung und das ist etwas, was wir immer im Auge behalten müssen.
Was ist Erlösung?
In diesem Moment befiehlt Gott allen Menschen Buße zu tun und zu glauben, dass heute der Tag der Erlösung ist und dass du vor dem kommenden Zorn fliehst. Vor dem Gesetz Moses, das dich verdammt, in die Stadt der Zuflucht zu fliehen, die unser Herr Jesus Christus ist. Rennt zu ihm. Buße ist einfach aufzugeben. Aufzuhören gegen Gott zu kämpfen und zu versuchen, deinen eigenen Erlösungsweg zu suchen durch deine eigenen Werke, buchstäblich aufzugeben und sich auf Christus fallen zu lassen. Das ist Erlösung.
So dass du sagst: Nichts in meinen Händen bringe ich. Nur ans Kreuz klammere ich mich. Und wenn dieser Same in der wächst bis zu dem Punkt, an dem du weißt, dass dein Stehen vor Gott 100-prozentig und vollständig auf dem vollkommenen Werk und Verdienst Jesu Christi gegründet ist, dann stehst du vor ihm mit Zuversicht. Wissend, dass für all deine Sünden bezahlt wurde und dass du in Christus gerecht bist. Komm zu IHM.
Komm zu Christus. Komm zu ihm. Mit leeren Händen. Es ist Zeit, sich selbst aufzugeben.
In folgendem Video ist meines Erachtens eine der besten und entlarvendsten Predigten von Paul Washer zu sehen und hören. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal bei der Person die bei der ursprünglichen Fassung mit zur Übersetzung beigetragen hat. Die Predigt ist ebenso wachrüttelnd wie Mut machend und lenkt den Blick auf vieles, was man vielleicht gar nie bedacht und in Betracht gezogen hat.
Der Text
Der Wille Gottes für Sklaven
Predigt gehalten von Paul Washer
Lasst uns Gott im Gebet nahen:
„Vater, ich komme von dich im Namen deines Sohnes. Und ich bitte, Vater, um deine Gnade und um deine Barmherzigkeit. Dass du an diesem Tag zu uns redest, dass du uns hilfst, dass du uns stärkst, dass du mehr durch uns verherrlicht wirst. Dass wir lernen, als deine Diener zu wandeln und in deiner Souveränität Frieden zu haben. Dass dein echter und wahrer geistlicher Reichtum in unserem Leben sei, dass wir geheilt werden inmitten des Leidens in einer gefallenen Welt. Dass wir als Lichter scheinen, dass wir das sein werden was wir sind, neue Kreaturen in Christus Jesus. Vater, hilf uns. Ich bitte, wenn hier heute jemand ist, der dich nicht kennt, dass sie dich heute kennen lernen, als Retter und Herrn. In Jesu Namen, Amen.“
Ich möchte, dass wir in der Bibel Römer Kapitel 1 öffnen. Römer Kapitel 1. Ich wusste seit ungefähr einer Woche, dass ich hier predigen würde und der Herr hat etwas auf mein Herz gelegt. Und dann, anfangs dieser Woche musste ich nach Illinois, meine Mutter liegt dort im Krankenhaus und leidet an Krebs, was ihr das Leben kosten wird. Aber in einem Sinn ist es etwas Gutes, denn sie ist seit über 65 Jahren eine Christin und sie gehört Ihm an. Und sie geht an den Ort, den ich wählen würde, hinzugehen, wenn ich meine Arbeit hier beendet hätte. Ich möchte, dass wir zu Römer Kapitel 1 Vers 1 wenden:
Mir ist neulich aufgefallen, dass ich nie hier im Blog das Video über den Hintergrund zur so called „Shocking Message“ geposted habe. Nun, das will ich dann doch mal der Vollständigkeit halber tun + noch auf eine Aussage verweisen, die Paul Washer nachträglich bzgl. Billy Graham gemacht hat, nachdem er ihn sehr positiv in dieser Predigt erwähnt hatte.
Die „Shocking Message“ war das erste Video, das ich jemals von Paul Washer gesehen habe und es war dann schon im Nachhinein sehr interessant und auch wichtig, mehr Licht zu bekommen bzgl. dem Kontext, in dem die Predigt gehalten wurde. Vielleicht sei noch erwähnt, dass ich für die, die sich vielleicht schwer tun, dem Inhalt der „Shocking Message“ zu folgen, viele Videos hochgeladen habe, die einen ähnlichen Schwerpunkt haben und mehr Licht in diese Thematik bringen sollen. Eines davon ist z.B. „Nachfolge“. Wichtig auch seine Darstellung des Evangeliums. Sollte jemand noch spezielle Fragen zur Thematik allgemein haben, kann er sie gern hier als Kommentar schreiben oder als persönliche E-Mail ( zu finden unter „about me“ )
Frage:
Eine der bekanntesten Predigten von dir ist die sogenannte “Shocking Youth Message”, wo du vor 5000 Jugendlichen über Matthäus 7 predigst. Ich hab ein wenig über den Hintergrund gehört, wie die Atmosphäre war, auch bzgl. Der anderen Predigern auf der Konferenz und was da auch mit der Musik los war. Wie war das, bevor du diese Predigt gepredigt hast? Ich frage das, damit die Leute wissen, dass du nicht einfach da oben über Dinge gesprochen hast, die nichts mit deiner direkten Zuhörerschaft zu tun hatten. Könntest du da einfach ein wenig vom Hintergrund hierzu was erzählen?
Antwort:
Es gab auf dieser Konferenz eine Predigt, die sehr viele Leute zum Lachen gebracht hat. Und gegen Ende, als all das Lachen verstummt war, da gab es einen so genannten Altar-Ruf und – ich glaube wirklich – das waren 2000 bis 3000 Kinder und Jugendliche gingen dann nach vorn. Sie haben gelacht, sie haben alles mögliche gemacht. Sicher waren auch einige dabei, die es ernst meinten. Aber wie das Ganze ablief, das war wirklich schockierend. Wie ich sie beobachtete, dachte ich: Wo ist die Wirklichkeit Christi? Wo ist die Wirklichkeit von Sünde, Erlösung, echter Hoffnung und ewiger Dinge? Nichts. Das war wie bei diesem Experiment in der Psychologie, mit dem “Pawlowschen Hund”, wo Hunden ein bestimmtes Verhalten “antrainiert” wurde, auf bestimmte Stimuli bzw. Reize mit einer entsprechenden Handlung zu reagieren.
Das war da genauso. So viele von unseren Jugendlichen sind mit dieser Auffassung groß geworden, dass es einen Altar-Ruf geben müsse und dass man da einfach nach vorn geht, weil man das halt so macht. Ich will jetzt nicht so sehr über die schimpfen, die predigen, sondern darüber, was unsere ganze “christliche Kultur” da geschaffen hat, diese Idee, dass man nach der Predigt nach vorn geht um da einen “Glaubensschritt” zu wagen. Aber die Wirklichkeit Christi und dass Menschen von Sünde überführt worden, das fehlte einfach. Und wenn jemand sagt, das sei nicht so gewesen, dann sage ich: Es war so wie ich sage. Ich war dabei.
Was auf dieser Konferenz auch geschah, war, dass da ein Junger ehemals muslimischer Mann war, der heftig verfolgt wurde wegen seines christlichen Glaubens, aus seiner Familie verstoßen wurde und all solche Dinge, der sein Zeugnis weitergab. Die Wirklichkeit Gottes war bei diesem jungen Mann sehr deutlich zu sehen. In allem, was er sagte, hörte man die Wirklichkeit Gottes, es war absolut erstaunlich, ich sehr war getroffen, aber absolut nichts im Publikum rührte sich, da war keine Träne, da war keine Ermutigung für den jungen Mann und ich sah, wie dieser junge Mann völlig entmutigt von der Bühne wieder herunter schlich, so als ob er etwas falsches getan hätte.
Aber das, was mich am meisten schockiert hat, war, als die sogenannte “Lobpreis-Band” auf die Bühne kam. Und all die Schüler rannten nach vorn zur Bühne und hüpften in die Luft und schrieen und lauter solche Dinge. Und meine Frau war da in der ersten Reihe und 3 oder 4 mal sprang ein junger Mann so sehr in sie rein, bei dem, was auch immer sie da versuchten – Slam Dancing – wie man das auch nennen mag und schlug sie dabei fast in ihren Stuhl zurück und letztlich stieß sie ihn weg, um sich selbst zu schützen. Und als ich dann sah, wie sie Mädchen hochhoben und sie über der Menge auf Händen trugen, da fragte ich mich wirklich: “Was in der Welt ist hier eigentlich los?”
Aber als ich dann die ersten Minuten über die amerikanische [ im weiteren Sinne auch westliche ] Christenheit gesprochen hatte, da klatschten alle.
Ausschnitt aus der Predigt: “Was ihr wissen müsst, ist, dass Erlösung aus Glauben, aus Glauben an Jesus Christus allein ist. Und Glaube an Jesus allein ist begleitet von Buße. Ein Wegwenden von Sünde, ein Hass auf die Dinge, die Gott hasst und eine Liebe für die Dinge, die Gott liebt. Ein Wachsen in Heiligung und ein Verlangen, nicht wie Britney Spears zu sein, nicht wie die Welt zu sein und nicht wie die große Mehrheit der amerikanischen [ und westlichen ] “Christenheit” zu sein, sondern wie Jesus Christus zu sein.
[ zustimmendes Klatschen und Gejubel ]
Ich weiß nicht, warum ihr klatscht. Ich rede über euch. Ich bin hier nicht hergekommen, um Zustimmung zu bekommen und dass mir applaudiert wird. Ich spreche über EUCH.
Ich hab da gemerkt: Um der Liebe Willen, musste ich etwas sagen, das sie richtiggehend aus der Trance reißen würde, in der sie waren. Und so hab ich dann das gesagt. Und wisst ihr, ich hab mir die Predigt teilweise noch einmal angehört. Sie ist wirklich sehr kritisiert worden. Wisst ihr: Gott hat diese Predigt benutzt. Selbst in unserer Missionsgesellschaft haben wir Zeugnisse mitgeteilt bekommen, tausende, zehntausende Zeugnisse von Leuten von überall her. Aus Japan, aus Australien, aus England, aus Polen, aus Südamerika, von überall her, von Menschen die gerettet worden sind u.a. durch diese Predigt.
Aber, wenn ich das ansehe: In meiner Emotion, in meiner Aufgewühltheit hab ich da ein paar Dinge gesagt, die in die Richtung gingen z.B. “Buße ist ein Teil der Erlösung. Buße ist etwas, was vor dem Glauben, nach dem Glauben da ist, was den Glauben begleitet”. – Das wollte ich in dem Sinn so nicht sagen. Man kann nicht sagen, dass Glaube und Buße IMMER in einer bestimmten Reihenfolge auftreten. Ja. Glaube und Buße, die kommen bei einer Bekehrung. Wenn du glaubst, dann kehrst du auch um, aber um zu glauben, musst du aber auch gleichzeitig von deinem Unglauben Buße tun. Ich meine, das kann man so nicht trennen.
Was absolut verwunderlich ist, ist, dass Leute wörtlich mehrere Seiten geschrieben haben, auf denen sie diese eine Aussage kritisiert haben und so versuchten , die ganze Botschaft zu verwerfen und gleichzeitig nicht sehen konnten, dass die Predigt unheimlich viele Menschen zum Heil geführt hat.
Lasst mich das sagen. Im Büro von Heartcry hab ich wohl fast nie gehört oder gelesen, was Leute an Kritik, Lob und Tadel über mich und von mir gehaltene Predigten im Internet verfasst haben. Denn als all das anfing – und wir wissen nicht, wann und wie das war, denn wir haben das nicht ins Internet gestellt – da wäre ich, wenn ich zu viel Lob gelesen hätte, wirklich sehr schwer versucht gewesen mich von Christus abzuwenden wegen der vielen Schmeichelworte der Menschen. Und hätte ich zu viel Negatives über mich gehört, hätte es mich zerstört. Ich hab mich gleichzeitig aber Kritik nicht verschlossen, die von gottesfürchtigen Männern stammte. Aber lasst mich folgendes sagen und das klarstellen.
Viele üble Dinge werden über mich im Internet verbreitet. Man kann das vielleicht Verfolgung nennen. Als Jesus verfolgt wurde und die Leute schlimme Dinge über Jesus sagten, dann lagen diese Leute immer falsch. Aber, wenn Leute mich kritisieren, dann liegen sie nicht immer falsch. Wir sind Menschen. Wir sind schwach und wir versagen. Ich möchte, dass ihr wisst: Wenn jemand etwas über mich sagt, das nicht sehr positiv ist, dann mögen sie sogar richtig liegen. Und ich will wissen, dass sie wissen, dass sie richtig liegen mögen. Und das bricht mich. Und ich will genauer sein und ich will heiliger sein. Ich will die Emotionen, die Gott mir gegeben hat, nicht abstellen, aber ich möchte, dass sie geheiligt und vom heiligen Geist unter Kontrolle gehalten werden.
Ich war neulich in Detroit und einige Anrufer im Radio-Programm, in dem ich auftrat, sagten über mich: “Der Mann schaut so traurig aus die ganze Zeit. Er lacht quasi nie und er sieht so traurig aus”
Ich möchte dazu einfach kurz was sagen. Zuerst einmal: Meine nahen Freunde, die mich kennen, deren größter Kritikpunkt mir gegenüber ist, dass ich zu viele Scherze mache. Mein Zu Hause ist so voll Lachen – wir sind Homeschooler – aber die meisten Homeschooler würden von uns sagen, dass wir zu wild drauf sind bei uns zu Hause. Viel Tanzen und viele wirklich witzige Dinge geschehen da. Aber seht ihr: Wir leben in einer Zeit, in der Milliarden von Menschen ohne Christus sterben. Wir leben in einer Zeit, in der Millionen von so genannten Evangelikalen das Evangelium nicht einmal verstehen. Wir leben in einer Zeit, in der manche der größten evangelikalen “Helden” schlicht im Licht des geschichtlichen Christentums als klare Irrlehrer überführt werden würden.
Sollte da nicht jemand deswegen beunruhigt sein? Sollte nicht jemand darüber traurig sein? Sollte nicht jemand aufstehen und sagen: DAS ist falsch!? Das ist falsch.
Und es ist falsch, was heute so läuft. Es ist sehr, sehr falsch. Wenn ich den Propheten Jeremia betrachte: Ich hätte ihn sicher nicht als den fröhlichsten Mann auf der Welt bezeichnet. Er war ein weinender Prophet. Jesus war als Mann der Sorgen bekannt. Ja, er war ein Mann großer Freude. Aber er war auch der Mann der Sorgen. Wir leben in sehr ernsten und notvollen Zeiten. Unser Land steht am Rand des Abgrundes, der Westen vor dem Niedergang. Es gehen Gerichte Gottes über die Welt. Wir leben nicht unbedingt in einer Zeit zum Lachen und dabei in die Hölle zu fahren. Natürlich dürfen wir uns im Herrn freuen, aber wir sind in schlimmen als auch in tollen Zeiten, in dem Sinn, dass wir in einer Zeit in der Geschichte leben, in der viel entschieden wird. Wir brauchen Männer, die das sehen werden und kämpfen. Und ihr werdet nicht in der Lage sein, aufzustehen und gegen die Angriffe der Welt zu kämpfen, gegen ein “Kirchentum” in der Amerika [ und der westlichen Welt ] zu kämpfen, ohne, dass die Leute wirklich auf dich losgehen werden. Aber dieser Kampf ist es wert. Der Kampf ist es wert. Denn das Evangelium steht auf dem Spiel und die Seelen der Menschen stehen auf dem Spiel und die Ehre Gottes steht auf dem Spiel.
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Paul Washer’s Aussage zu Billy Graham:
With Paul Washers‘ permission, I (Matt Haney of Grace Community Church in San Antonio, Texas) am posting below a private response that Paul Washer sent to someone else concerning Billy Graham, which should shed some light on the issue… „I have always sought to be charitable regarding those who preach in the name of Christ. This has been especially true in the case of Billy Graham. However in the last year I have seen and heard several things regarding his beliefs and ministry that have led me to withdraw any recommendation of his person and preaching. I regret my past positive statements regarding the man and his ministry. It saddens me, but I would have to now agree with your conclusions. He is either suffering from some sort of dementia or he has denied Christ as the only way, truth, and life.“ Your brother, Paul
Übersetzung:
Mit Paul Washer’s Erlaubnis veröffentliche ich ( Matt Haney von der Grace Community Church in San Antonio, Texas ) eine private Antwort, die Paul Washer jemanden sandte, der bezüglich Billy Graham besorgt war, die ein wenig Licht auf die Aussage Washer’s in der Predigt fallen lässt. – „Ich habe immer danach getrachtet mich denen gegenüber freundlich zu äußern, die im Namen Christi predigen. Das war im Besonderen so in Bezug auf Billy Graham. Jedenfalls habe ich im letzten Jahr verschiedenen Dinge gesehen und gehört, was seine Auffassungen und seinen Dienst angeht, die mich dazu gebracht haben, jede Empfehlung seiner Person und Dienstes zurück zu ziehen und ich bedauere meine früheren positiven Aussagen bezüglich dieses Mannes und seinem Dienst. Das macht mich traurig, aber ich müsste nun euren Folgerungen zustimmen. Er leidet entweder an einer Art von Demenz oder er hat Christus als den einzigen Weg, die Wahrheit und das Leben verleugnet.”