An dieser Stelle möchte ich einmal ein Buch vorstellen, das vor einiger Zeit erschienen ist. Seit der Veröffentlichung der Zweitauflage 1993 sind bald 20 Jahre ins Land gezogen. Dennoch ist dieses Buch auch heute noch lesenswert (auch wegen der Ironie, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat). Natürlich sind manche der dort besprochenen Personen (wie z.B. David Wilkerson) inzwischen verstorben, dennoch lohnt sich der Blick ins Buch.
Die Einleitung zum Buch mit dem Titel „Das Ende naht – Die Irrtümer der Endzeitspezialisten“ beginnt Autor Franz Graf-Stuhlhofer folgendermaßen:
Was mir zu Zeiten mit am meisten Probleme bereitet, ist die Tatsache, dass manche gläubigen Christen es ganz besonders gut mit ihrem Glauben meinen und geradezu leicht-gläubig sind in Bezug auf bestimmte, von ihnen bevorzugte Quellen. Dieser Artikel, gefunden auf dem Distomos-Blog, spricht ein Problem an, dem ich immer wieder begegne. Dazu muss ich sagen, dass ich auch einen ähnlichen Hintergrund wie der Autor des Artikels habe und bei manchem, was mir in christlichen Kreisen begegnet, ähnlich denke. Ich finde es wichtig, Dinge zu hinterfragen, auch vor allem solche, die in christlichen Kreisen z.B. übers Internet verbreitet werden. Vor allem kann man als Christ doch nicht einen so fahrlässigen Umgang mit Information und Wissen pflegen. Im Beruf kann ich mir das ja auch nicht leisten. Sollte es nicht der Wunsch eines gläubigen Christen sein, wirklich auch wahre und korrekte Informationen weiterzugeben? Wenn wir Gläubigen manchmal von Weltmenschen dumm angeschaut werden, hat das leider manchmal durchaus seinen Grund. Und das finde ich traurig.
Auszug aus dem Artikel „Ruf nach einem gesunden Menschenverstand und heilsamer Skepsis: Ein Gegenmittel für Leichtgläubigkeit und Hysterie“ von Roger Olson:
Vorweg: Ich setze voraus, dass Interessenten des Gerätes soweit in der Lage sind, sich z.B. via amazon über den den Kindle Fire zu informieren – heißt, ich nehme im Artikel keine Rücksicht auf gänzlich Unkundige und setze voraus, dass man z.B. UMTS, Bluetooth und W-LAN voneinander unterscheiden kann.
In ungefähr einem Monat wird der Kindle Fire in Deutschland erscheinen. Das ist Anlass noch einmal rückblickend einen Beitrag zum Kindle Fire zu schreiben. Ich habe das Gerät (fast identisch mit dem nun erscheinenden deutschen Modell) nun bald 10 Monate genutzt (so schnell geht die Zeit herum). Ich habe darauf Bücher gelesen, im Internet gesurft und Musik gehört. Ich habe Apps installiert und benutzt, Videos geschaut und mit dem Gerät eben all das getan, was man so tun kann.
Zitat aus dem Artikel:
[…] Zur Erinnerung: Die wütenden Attacken gegen den Westen nach der Veröffentlichung von „Mohammed-Karikaturen“ in Dänemark vor sieben Jahren forderten etwa 100 Todesopfer. Satirische Beleidigung einer anderen Religion ist also ein todeswürdiges Verbrechen. Weitaus ehrenwerter scheint es da offenbar für die Wächter des muslimischen Glaubens zu sein, Angehörige einer anderen Religion nicht zu beleidigen, sondern gleich totzuschlagen, zu verfolgen, zu vertreiben, einfach so. Schließlich kennt man den passenden Begriff des Ehrenmords. Ehrenbeleidigung ist unbekannt.[…]
Jetzt kommt – wieder einmal – eine neue Runde von „Die Geschichte von Jesus in der Bibel ist Quatsch, und all die Christen damals haben allerlei unterschiedliches Zeug geglaubt, so dass es aussichtslos ist, irgendwas klares zur Person Jesu erfahren.“ Das geht ein paar Monate bis es ausgelutscht ist, nur um dann wieder von einem neuen Buch, neuem Film oder einer neuen tollen Entdeckung wieder aus der Versenkung gehoben zu werden. Für all die jungen Leute, die diese Weiterlesen „Hatte Jesus eine Frau? Ein Kommentar von James White“→
Dieses Video-Projekt habe ich sehr lange vorbereitet. Das Thema ist ein durchaus umstrittenes Thema. Viele Äußerungen wurden dazu bereits gemacht und auch ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich theologisch gesehen ins reformierte Lage neige. Und dennoch habe ich gar nicht mal so viel Material hochgeladen, das sich ausgiebig mit der Frage der Erwählung beschäftigt. Jetzt liegt ein 45-minütiger, übersetzter Beitrag von James White vor, den ich hier auch als .pdf verlinke:
Die (jahre-)lange Vorbereitung bis ich mich auf eine Übersetzung einer Auslegung zu Römer 9 entschlossen habe, auch um unnötigen Diskussionen aufgrund von Missverständnissen vorzubeugen, bestand unter anderem aus folgenden verlinkten Videos:
und den vielen Beiträgen, die man unter „reformierte Ecke“ findet:
Ron Kubsch hat in seinem Theoblog auf einen Vortrag von Dr. Jürgen Spieß aufmerksam gemacht, der stellenweise sehr humorvoll auf die Frage eingeht: „Was hat ein Historiker zur Auferstehung von Jesus von Nazareth zu sagen?“. Sehr interessant am Vortrag sind auch die autobiographischen Bemerkungen und die Ausführungen dazu, wie es dazu kommt, dass manche Menschen Fakten dermaßen unterschiedlich interpretieren und dass man Fakten und Interpretation durchaus zu unterscheiden hat.
Zu finden ist der Vortrag im Blog von Ron Kubsch hier:
Vielleicht noch kurz ein Wort zur Beschäftigung mit dem Themenfeld „Glauben und Wissenschaft“. Ich finde dies essentiell notwendig. Mir begegnen immer wieder Menschen, die sagen: „Ich habe nie Zweifel gehabt, an dem, was die Bibel sagt“. Das ist etwas, was ich nicht so recht verstehen kann. Tagtäglich werden an uns verschiedenste philosophische Konzepte herangetragen – ob wir uns nun dessen bewusst sind oder nicht – und – zumindest ich muss , gerade, wenn ich meinen Glauben bewusst leben will – mich mit ihnen auseinandersetzen. Natürlich kann ich auch die Augen schließen und ein wenig so tun, als könne man all die Auffassungen, die im Widerspruch zu den eigenen stehen, ohne Weiteres einfach nicht ernst nehmen. Das tun manche. Ich leide darunter, wenn die Auseinandersetzung dann dementsprechend oberflächlich ausfällt. Ich glaube dann doch an den Gott, der Menschen nicht umsonst Körper mit recht großen Gehirnen gegeben hat. Solang ich es kann, mag ich dann auch denken und nicht einfach Alles blind übernehmen, was ich so höre und im ersten Moment sympathisch finde. Genauso wenig mag ich im Gegenzug sofort alles ablehnen, was mir im ersten Moment unsympathisch klingt.
Der obige Vortrag eignet sich übrigens hervorragend zum Einstieg in:
Ein ziemlich dickes Buch mit ausführlichen Literaturangaben und an akademischen Standards orientiertem Stil stellt das vom CLV und Hänssler-Verlag veröffentlichte Buch „Fakten des Glaubens“ dar. Josh McDowell ist Autor dieses Buches. Er hat über 100 weitere Bücher veröffentlicht, von denen im deutschsprachigen Raum auch einige erschienen sind.
Helge Stadelmann hat in ein Buch über das Predigen einen kurzen Abschnitt gepackt, der das karikiert, was symptomatisch für manche Predigt ist. Ich bin fast sicher, jedem, der schon mal gepredigt hat, ist so was schon passiert. Man ist immer wieder in der Gefahr, einen Text mit Gedanken zu füllen, die eigentlich nicht in ihm liegen oder ihm fremd sind („Eisegese“ im Fachjargon), anstatt die eigentlichen Gedanken des Textes sorgfältig zu entfalten („Exegese“).
Die Zeltmacher-Nachrichten haben diesen Text in einem Artikel veröffentlicht:
[…] Eine Bekehrungspredigt auf der Basis von »Hänschen-Klein« – das war gewiß eine arge Karikatur. Und doch gehen Sonntag für Sonntag Menschen so mit der Bibel um. Da wird über alle möglichen – durchaus auch frommen – Dinge gepredigt, die der Verkündiger in seinen Gedanken hat. Das Problem ist nur: Was er sagt, geht nicht aus dem Text – im Zusammenhang ausgelegt – hervor; es ist an den Text herangetragen. Bei der „Sprungbrett-Predigt“ liefert der Text nur die Stichworte, die wie leere Gefäße behandelt und mit beliebigem Inhalt gefüllt werden. Ihre Bedeutung im Zusammenhang bleibt unberücksichtigt. […]
In folgendem Predigtausschnitt geht es um die Liebe zu Gott und zu Menschen, die letztlich die Motivation hinter unserem Handeln als Christen letztlich sein muss. Charles Leiter stellt das noch einmal kurz heraus.
Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Darin besteht die Liebe, nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß Er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsre Sünden.
Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben. Niemand hat Gott je gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden. Daran erkennen wir, daß wir in Ihm bleiben und Er in uns, daß er uns von seinem Geiste gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. Wer nun bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat; Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tage des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht macht Pein; wer sich aber fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und seinen Bruder doch haßt, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht! Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.
Ganz klasse fand ich folgendes Video. Durchaus auch humorvoll. Von Michael Kotsch hatte ich auch schon ein Buch vorgestellt, nun kann man ihn hier sprechen sehen und hören.
Ich habe folgendes Video restauriert. Heißt, ich habe das einmal bereits vor Jahren übersetzt und untertitelt und habe es nun noch einmal verbessert und korrigiert und hoffe, die Übersetzung ist verständlicher und klarer. Und ich hoffe, meine Restauration gelang besser als die Restauration jener Rentnerin in Spanien.
Es handelt sich um einen Predigt-Ausschnitt und nicht um einen ausführlichen, allumfassenden Vortrag. Das stelle ich einfach noch einmal voran. Der Titel des Clips lautet: „Gott gefallen durch Glauben“. Hintergrund zum Clip ist die Passage von Hebräer 11, wo es um die Glaubensvorbilder im Alten Testament geht. Abel, Henoch, Noah, Abraham…. Paul Washer greift sich hier gesondert Henoch heraus.