Gesehen: Das Bibelprojekt / The Bibleproject

Dem einen oder anderen sollte es bekannt sein: Seit einiger Zeit gibt es im deutschen Raum das Bibel-Projekt. Das ist ein Projekt, bei dem Videos produziert werden, die dabei helfen sollen, den Inhalt und die Kern-Aussage der Bibel verständlich an junge Gläubige und auch solche, die schon länger die Bibel lesen, zu vermitteln. Das geschieht auch durch Illustrationen, die an eine Kinder-Bibel erinnern, aber wirklich gut funktionieren um den Inhalt besser zu erfassen.

So beschreibt sich das Bibel-Projekt selbst:

„Die Bibel ist ein packendes und beeindruckendes Buch, dass von Gottes Rettungsplan für die ganze Welt erzählt. Sie ist allerdings auch lang und kann manchmal schwer zu verstehen sein. „Das Bibel Projekt“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die biblischen Erzählungen und Themen in kurzen, kreativen Videos anschaulich zu vermitteln. Diese Videos helfen dir, den Aufbau eines biblischen Buches oder ein biblisches Thema besser zu verstehen und anderen weiterzugeben!“

Wesentlich finde ich, dass in den Videos immer wieder die Stoßrichtung der einzelnen Texte und des gesamten Textes der Bibel deutlich gemacht wird: Die ganze Schrift zeigt auf Jesus Christus. So werden z.B. auch Bücher wie 3. Mose, die für den „modernen Menschen“ erst einmal völlig unzugänglich scheinen, so erklärt, dass man den Bezug auf Jesus Christus erkennen kann. So bekommt man deutlich Hilfe, auch solche Bibelbücher besser zu fassen und einzuordnen. In dieser  Weise kann auch z.B. der Hebräer-Brief für manche Menschen deutlich leichter zu fassen sein:

Auf Youtube findet ihr das Bibel-Projekt hier:

https://www.youtube.com/channel/UCMvmlvKoZV0vcM2kjLwOAbQ

Auf Youtube gibt es auch das ursprünglich englischsprachige Bibleproject, auf dem das deutsche Bibelprojekt basiert:

https://www.youtube.com/channel/UCVfwlh9XpX2Y_tQfjeln9QA

Hier lohnt sich auch ein Blick, wenn man nur Deutsch und nicht Englisch spricht, denn für viele (wenn nicht alle) Videos können auf youtube deutsche Untertitel eingeblendet werden. Derzeit verfügt der englischsprachige Kanal auch über deutlich mehr Videos, ganz spannend sind auch die Videos zur Interpretation der Bibel, die anschaulich z.B. über verschiedene Text-Arten oder über die Einordnung eines Textes in den größeren Zusammenhang sprechen und was das für die Auslegung der einzelnen Geschichte bedeutet (gibt es derzeit noch nicht auf deutsch):

Jedenfalls können die Videos meines Erachtens durchaus gerade auch Leuten, die sich bisher gar nicht mit der Bibel beschäftigt haben und dem christlichen Glauben fern stehen, einen Zugang zu den biblischen Texten verschaffen und ihnen die Haupt-Botschaft der Bibel nahebringen: An Jesus Christus geht kein Weg vorbei.

Mehr zum Bibel-Projekt:

https://dasbibelprojekt.de/

(Das Bibel-Projekt finanziert sich auf Spenden-Basis, die professionell umgesetzten Videos werden aber kostenlos weitergegeben)

Schau weiter hin

Oder auch unter diesem Link https://youtu.be/fiVPMe0_zgY

Ursprünglich veröffentlicht auf desiringgod unter folgendem Link: http://www.desiringgod.org/keep-looking

Der Text der Übersetzung als .PDF unter folgendem Link:

https://unwisesheep.org/wp-content/uploads/2017/05/jp-schau-weiter.pdf

Warum sind so viele Christen von ihrer Bibel gelangweilt?

In folgendem Artikel wirft Marshall Segal die Frage auf, weshalb ich (und vielleicht du) immer wieder lieber zu anderen Büchern als der Bibel greifen oder weshalb wir uns lieber in andere Aktivitäten stürzen als die Bibel zu lesen. Er gibt eine sehr deutliche Antwort und in dieser Antwort finden wir auch dafür Abhilfe, wenn uns als Christen die Bibel langweilig scheinen mag. Zuerst erschienen ist der Artikel auf desiringgod.org unter folgendem Link:

http://www.desiringgod.org/articles/why-are-so-many-christians-bored-with-the-bible

Der Artikel ist auf Deutsch unter folgendem Link zu finden:

https://unwisesheep.org/wp-content/uploads/2016/08/warum-sind-so-viele-christen-von-ihrer-bibel-gelangweilt.pdf

 

Kevin DeYoung – Die Autorität Seines Wortes (Rückblick Evangelium 21)

Die Autorität seines Wortes (Kevin DeYoung)

Kevin DeYoung legt anhand von 2. Petrus 1, 16-21 die Autorität dar, die in Gottes Wort liegt. Dass das Wort Gottes Autorität hat, meint, dass es zurecht den Anspruch hat, die wichtigste Botschaft der Welt zu sein, weil es vom Schöpfer der Welt selbst gegeben worden ist. Dabei beruft DeYoung sich auf das Selbstverständnis der Schrift, das wir nicht nur in 2. Petrus finden, sondern auch z.B. in Matthäus 4 und anderen Passagen.

Besonders signifikant sind in 2. Petrus Kapitel 1 Vers 16

 16          Denn wir sind nicht klug ersonnenen Fabeln gefolgt, als wir euch die Kraft und Wiederkunft unsres Herrn Jesus Christus kundtaten, sondern wir sind Augenzeugen seiner Herrlichkeit gewesen.

und die Verse 20 und 21

20 wobei ihr das zuerst wissen müsst, dass keine Weissagung der Schrift ein Werk eigener Deutung ist. 21 Denn niemals wurde durch menschlichen Willen eine Weissagung hervorgebracht, sondern vom heiligen Geist getrieben redeten heilige Menschen, von Gott gesandt.

Kevin DeYoung legt dar, was es mit diesen Versen auf sich hat und hält ein Plädoyer dafür, dass es sich bei der Bibel nicht um einen „Mythos“, um „irrendes Menschenwort“ oder um „heute begrenzt relevante altertümliche religiöse Aufzeichnungen“ handelt.

 

Rückblick – Evangelium 21-Konferenz 2016

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg die Evangelium 21 – Konferenz statt. Die Arche Gemeinde in Hamburg stellte hierfür – wie auch die Jahre zuvor – ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Ich selbst besuchte die Konferenz zum ersten Mal.

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Christian Wegert neben Kevin DeYoung

Ich weiß gar nicht richtig, was ich zuerst beschreiben soll, aber ich fange einmal bei Eckdaten an. Laut E21 nahmen rund 500 Teilnehmer an der Konferenz teil, Hauptredner war der amerikanische Kevin DeYoung (3 Vorträge), zwei weitere englische Gastredner waren William Taylor (England) und Stephen Nichols (USA). Weitere Vorträge hielten Kai Soltau, Matthias Lohmann, Christian Wegert und Michael Martens. Insgesamt gab es 9 Vorträge zu hören.

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Kevin DeYoung

Am Freitag, dem (mittleren und) Haupttag der Konferenz gab es neben drei Vorträgen zusätzlich noch je zwei Seminar-Blöcke (Pro Block standen jeweils 4 verschiedene Seminar-Themen zur Auswahl, jeweils ein Vortrag pro Seminar-Block war in englischer Sprache gehalten). Wenn man alles besucht hatte, kam man also auf 11 Vorträge an 3 Tagen, was schon auch angesichts des Niveau der Vorträge durchaus nicht ohne war.

Das Thema der Konferenz lautete: „Gott beim Wort nehmen“. Toll war, dass Weiterlesen „Rückblick – Evangelium 21-Konferenz 2016“

Gesehen: Jehovas Witnesses and the Trinity (Tim Martin)

Sehr anschaulich erklärt. Leider nur in englischer Sprache.

Eine kurze Einführung in die Glaubensauffassungen der Zeugen Jehovas (Basic Teachings of the Jehovas Witnesses, Englisch): https://www.youtube.com/watch?v=6OH2TYTqJGc

Gesehen: Genaue Übersetzungen für Predigten und Familienandachten

Hanniel Strebel verfasste einen lesenswerten Blog-Beitrag zum Thema „Übersetzung oder Übertragung beim Bibellesen?“ bzw., inwiefern es sinnvoll sein kann, eher Übertragungen des Bibeltextes oder eher eine akkurate Bibelübersetzungen in Gemeinde und Familie zu verwenden. Nachzulesen hier: http://hanniel.ch/2015/04/15/standpunkt-genaue-uebersetzungen-fuer-predigten-und-familienandachten/

Die großen Zusammenhänge sehen

Folgendes Zitat stammt aus einer Predigt, die eine Auslegung zu einem schwierigen und umstrittenen Text darstellt. Diese Predigt wird demnächst untertitelt hier im Blog zu sehen, hören und lesen sein. Aber bis dahin dauert es noch. Zur Überbrückung einmal dieses Zitat von James White.

Ich sehe mehr und mehr den wirklichen Segen davon, ein umfassendes und stimmiges Bibelstudium zu haben, bei dem man durch das ganze Wort Gottes geht, durchs Alte Testament genauso wie durch das Neue. Man erkennt dann die all die wundervollen Fäden, die sich durch das ganze Gewebe des biblischen Textes ziehen. Man sieht diese Fäden nicht, wenn man nicht die ganze Schrift im Blick hat. Man kann nicht sehen, wie bestimmte Themen sich durch die Bibel ziehen, wenn man meint, dass die die Bibel eine Sammlung zusammenhangsloser, einzelner Texte ist, die letztlich nicht zueinander in Beziehung stehen. Unglücklicherweise betrachten die meisten Evangelikalen, die ich kenne, die Bibel in dieser Weise. Teilweise liegt das daran, dass wir den ganzen Text der Bibel in einzelne Kapitel und Verse eingeteilt haben und teilweise liegt es daran, dass wir oft nur einzelne Verse auswendig lernen. Beides sind sehr praktische Dinge, aber wenn man nur das hat, dann neigen sie dazu, den Text in unseren Augen in verschiedene Segmente zu zerschlagen, sodass wir sich durch den ganzen Text ziehende Themen nicht mehr wahrnehmen.

Wie ihr wisst, war ich in London und besuchte dort die Covent Gardens, die früher  die Gegend darstellte, wo man Jahrhunderte lang sein frisches Essen einkaufte mit den großen Markthallen dort usw.. Heute verkauft man dort keine Obst und Gemüse mehr, weil wir überall kleine Lebensmittelläden haben. Immer noch werden dort heute eine Menge an Sachen verkauft. Ich denke, es ist immer weise, von Reisen ein Souvenir für Frau und Tochter mitzubringen, will man deren wirklich schlimmen Blicken entgehen, die man abbekommt, kommt man zu Hause an, ohne etwas speziell für sie im Gepäck zu haben. Ich habe in den Covent Gardens diese wunderschönen indischen Schalen gefunden. Ich habe auch schönen Stoff gefunden, in den verschiedenfarbige und sogar silberne und goldene Fäden gewebt sind. All die schönen Sachen habe ich in den Covent Gardens gekauft. Man kann diesen Stoff  zusammenfalten, man kann ihn ausbreiten und das schöne Muster sehen. Aber wenn man einen winzigen Ausschnitt des Stoffes unter einem Mikroskop betrachtet, kann man nicht sehen, wie wunderschön der Stoff im Gesamten wirkt. Der Stoff wirkt in dieser Detailansicht wie jeder andere Stoff und die wunderbaren Muster der Fäden sieht man nicht. Man braucht den Abstand, um das Gesamtbild zu sehen.

Mehr:

 

Kindle und .pdf

Weil die Frage aufkam, wie der Kindle denn bzgl. dem PDF-Format nutzbar ist. Das PDF-Format ist ein extrem verbreitetes Format und viele Bücher und Schriften (von z.B. längst verstorbenen Theologen) sind kostenlos im PDF-Format im WWW zu finden. Insofern stellt sich die Frage: In wie fern kann es sinnvoll sein, PDFs auf den Kindle zu packen und dort zu lesen, will man sie nicht am Rechner lesen? Was ist dabei zu beachten und zu bedenken? Hier in einem recht kurzen (und improvisierten) Video eine hoffentlich hilfreiche Antwort meinerseits.

E-Books sammeln, PDFs in andere Formate umwandeln, E-Book-Sammlung verwalten…

http://calibre-ebook.com/

Mit diesem Programm kann man seine E-Book-Sammlung verwalten und wunderbar bspw. PDFs in das .MOBI-Format wandeln, was dann mit der Formatierung auf dem Kindle keine Probleme macht! Für andere E-Book-Reader abseits des Kindle ist calibre ebenso empfehlenswert.

Siehe auch: