Buch: Das Ende naht: Die Irrtümer der Endzeitspezialisten (Franz Graf-Stuhlhofer)

Die Irrtümer der Endzeit-Spezialisten

An dieser Stelle möchte ich einmal ein Buch vorstellen, das vor einiger Zeit erschienen ist. Seit der Veröffentlichung der Zweitauflage 1993 sind bald 20 Jahre ins Land gezogen. Dennoch ist dieses Buch auch heute noch lesenswert (auch wegen der Ironie, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat). Natürlich sind manche der dort besprochenen Personen (wie z.B. David Wilkerson) inzwischen verstorben, dennoch lohnt sich der Blick ins Buch.

Die Einleitung zum Buch mit dem Titel „Das Ende naht – Die Irrtümer der Endzeitspezialisten“ beginnt Autor Franz Graf-Stuhlhofer folgendermaßen:

[…]
Es ist bekannt, daß es Glaubensgemeinschaften gibt, die bei der Deutung der biblischen Endzeitaussagen voreilig Weiterlesen „Buch: Das Ende naht: Die Irrtümer der Endzeitspezialisten (Franz Graf-Stuhlhofer)“

Gesehen: Was hat ein Historiker zur Auferstehung zu sagen? (Dr. Jürgen Spieß)

Quelle: wikipedia

Ron Kubsch hat in seinem Theoblog auf einen Vortrag von Dr. Jürgen Spieß aufmerksam gemacht, der stellenweise sehr humorvoll auf die Frage eingeht: „Was hat ein Historiker zur Auferstehung von Jesus von Nazareth zu sagen?“. Sehr interessant am Vortrag sind auch die autobiographischen Bemerkungen und die Ausführungen dazu, wie es dazu kommt, dass manche Menschen Fakten dermaßen unterschiedlich interpretieren und dass man Fakten und Interpretation durchaus zu unterscheiden hat.

Zu finden ist der Vortrag im Blog von Ron Kubsch hier:

http://www.theoblog.de/die-auferstehung/18278/

Mehr zu Dr. Jürgen Spieß:

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Spie%C3%9F

Vielleicht noch kurz ein Wort zur Beschäftigung mit dem Themenfeld „Glauben und  Wissenschaft“. Ich finde dies essentiell notwendig. Mir begegnen immer wieder Menschen, die sagen: „Ich habe nie Zweifel gehabt, an dem, was die Bibel sagt“. Das ist etwas, was ich nicht so recht verstehen kann. Tagtäglich werden an uns verschiedenste philosophische Konzepte herangetragen – ob wir uns nun dessen bewusst sind oder nicht – und – zumindest ich muss , gerade, wenn ich meinen Glauben bewusst leben will – mich mit ihnen auseinandersetzen. Natürlich kann ich auch die Augen schließen und ein wenig so tun, als könne man all die Auffassungen, die im Widerspruch zu den eigenen stehen, ohne Weiteres einfach nicht ernst nehmen. Das tun manche. Ich leide darunter, wenn die Auseinandersetzung dann dementsprechend oberflächlich ausfällt. Ich glaube dann doch an den Gott, der Menschen nicht umsonst Körper mit recht großen Gehirnen gegeben hat. Solang ich es kann, mag ich dann auch denken und nicht einfach Alles blind übernehmen, was ich so höre und im ersten Moment sympathisch finde. Genauso wenig mag ich im Gegenzug sofort alles ablehnen, was mir im ersten Moment unsympathisch klingt.

Der obige Vortrag eignet sich übrigens hervorragend zum Einstieg in:

Evangelisationsmethoden (Paul Washer)

Ein Bruder hat mir vor mehr als einem Monat eine Übersetzung zukommen lassen zu einer 27-minütigen Passage aus einem Vortrag von Paul Washer, den er 2008 auf der Deeper Conference in Atlanta gehalten hat. Diese hat es jetzt in Form von Untertiteln in das zugehörige Video geschafft. Wann immer ich zur Thematik Evangelisationsmethoden und zu Predigten komme, die Paul Washer in Amerika gehalten hat, bin ich etwas vorsichtig, weil die Situation in Amerika nicht 1:1 auf Deutschland übertragbar ist. Trotzdem mag es auch in Deutschland Ähnlichkeiten geben – mir sind sie eine Zeit lang sehr häufig begegnet, aber zur Zeit begegnen sie mir relativ selten, auch, weil sich mein Umfeld verändert hat.
Das nur zum Einstieg. Was Paul Washer im Video sagt, das ist nicht neu, zumindest nicht, wenn man den Blog hier schon eine Weile verfolgt und z.B. bereits Predigten wie die folgenden verlinkten Predigten gesehen hat, die auch alle in den USA gehalten wurden. Ich gebe das zu bedenken, denn wenn Paul Washer in Europa auf Reisen ist, predigt er – meines Erachtens – zurecht – anders.

Shocking Message

Nachfolge

10 Anklagen an die moderne Kirche

Was aber am Video durchaus sinnig ist, ist, dass es sehr prägnant darstellt, was die Problematik einer oberflächlichen Evangelisationsmethodik ist, die besonders bei gängigen Großveranstaltungen zum Tragen kommen kann, die es nicht nur in den USA gibt.

(auf youtube)

Ich habe den Text in eine PDF gepackt.

Examining The Sinner´s Prayer mit deutscher Übersetzung

Zusätzlich möchte ich auf ein Video verweisen, das genau im selben Zusammenhang steht und beispielhaft darlegt, wie jemand besser unterwiesen werden kann, was den Glauben und das Heil angeht:

https://unwisesheep.org/2012/07/28/die-geschichte-eines-sterbenden-mannes/

Nachtrag zum Beitrag „Christ und Single“

Vor einiger Zeit hatte ich einen Artikel verfasst, der ein Video enthielt mit dem Titel „Christ und noch Single – Hat Gott dich verlassen?“ –

https://unwisesheep.org/2011/09/18/christ-und-single-hat-gott-dich-vergessen-gedanken-meinerseits-tim-conway/

Wie inzwischen vielleicht klar ist, auch weil ich es schon des Öfteren erwähnt habe, hat sich meine Lage inzwischen verändert. Ich weiß nicht, wie es bei anderen ist, aber ich denke über Artikel, die ich verfasst habe, auch im Nachhinein immer noch nach. Und ein paar dieser Gedanken möchte ich hier noch einmal in diesen Artikel hier einfließen lassen.

Ich hatte Phasen im Leben als Single, in denen ich meinte: „Das, was deine Probleme löst, Weiterlesen „Nachtrag zum Beitrag „Christ und Single““

Buch: Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben


Vor mir liegt das Buch „Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben – Die Kraft des Evangeliums für die Ehe entdecken“. Das Buch habe ich zusammen – kleiner Hinweis am Rande – mit meiner Verlobten gelesen. Für den kurzen gemeinsamen Urlaub, den wir bei ihrer Verwandtschaft verbrachten, hatten wir uns vorgenommen, dieses Buch zusammen zu lesen und wir kamen in 9 Tagen tatsächlich bis zur Seite 214. Dort Weiterlesen „Buch: Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben“

Was ist gelebter christlicher Glaube?

Ursprünglich zum ersten Mal am 29.08.2009 veröffentlicht. Ist einer meiner Lieblingsclips und deswegen hole ich den Beitrag einmal wieder hoch. Hintergedanke dabei: Oft werden Menschen zu einem gewissen äußerlich frommen Verhalten gedrängt, wenn eigentlich keine innerliche Motivation da ist. Ihnen wird christliches Verhalten von außen aufgedrängt, weil es „moralisch“, weil es „züchtig“ ist, oder weil es als „biblisch“ betrachtet wird, sich in dieser oder jener Weise zu verhalten. Aber was bringt all das, wenn das Herz und damit das Handeln nicht von Jesus Christus ergriffen ist? (angehängt noch einige andere Videos, die in eine ähnliche Richtung gehen)

Ich bin jetzt für fast 26 Jahre mit dem HERRN gewandelt. Er ist Weiterlesen „Was ist gelebter christlicher Glaube?“

Buch: Verliebt, verlobt, verheiratet + Gedanken

Momentan speise ich meine Leser aus Zeitmangel mit Rezensionen zu Büchern ab, die ich meist unterwegs mit dem Kindle (Fire) gelesen habe. In Folge dieser Entwicklung gibt es – wieder einmal – (was viel besser klingt als „mal wieder“) eine Buchrezension.

Buch: „Verliebt, verlobt, verheiratet“

Sicherlich sind unter den Lesern meines Blogs viele, für die diese Thematik des hier vorgestellt werdenden Buches recht uninteressant ist, da sie höchst wahrscheinlich ein Gelübde abgelegt haben, niemals zu heiraten – oder – was selten und eher in Einzelfällen vorkommt – Weiterlesen „Buch: Verliebt, verlobt, verheiratet + Gedanken“

Vorwort zum Blog

Aus Zeitmangel nur ein kurzer – allgemein gehaltener und überfälliger Beitrag, den ich als „Vorwort zum Blog“ im Startbeitrag verlinken werde.

Vorwort zum Blog:

Ich möchte an dieser Stelle einfach ein paar Worte an meine Leser richten, sowohl an die Langzeit-Leser als auch an ganz frische Leser. Dieser Blog entstand aus der Motivation heraus, Dinge und Inhalte, die Gott, Jesus Christus, Christ-Sein und Leben als Christ betreffen mit anderen zu teilen, damit sie ihr Verständnis vertiefen und vergrößern können. Mir ist dabei sehr bewusst, dass viele Beiträge Weiterlesen „Vorwort zum Blog“

Abschließende Gedanken zum Jahr

Traditionell gibt’s im Blog immer ein paar abschließende Gedanken fürs Jahr.

https://unwisesheep.org/2010/12/29/seiner-zeit-voraus/

https://unwisesheep.org/2009/12/27/gedanken-zum-neuen-jahr/

Das Internet ist ein tolles Medium – es gibt viel zu lesen, viel zu schauen und die Nachrichten überschlagen sich dort regelmäßig gerne. Das Internet ist ein Medium, das einem sehr viel Information zugänglich macht. Nicht alles, was man hier lesen, sehen und hören kann,  ist gleich wichtig. Nicht jede Information muss man gehört haben, nicht alles muss man gesehen, muss man gelesen haben. Und natürlich ist so einiges, was man liest, hört und sieht, einfach nicht wahr.

Manchmal ist es gar nicht so leicht, dem Ganzen, was sich so abspielt, zu folgen, es ist einfach eine sehr große Informationsflut, die da über einen hereinbricht, wenn man sich verschiedenen Nachrichtenseiten, Blogs oder allein sozialen Netzwerken aussetzt. Das Web 2.0 macht es leicht, dass jeder User seine Inhalte, seine Ansichten teilt. Und so klingen, wenn man im Internet unterwegs ist, zig unterschiedliche Stimmen, die es einem manchmal nicht leicht machen zu entscheiden, welche davon nun Recht hat.

Ich weiß nicht, wie es bei den Lesern dieses Blogs hier ist. Ich verstehe diesen Blog durchaus als Filter. Ich präsentiere hier wirklich eher ausgewählte Sachen, nicht die Masse an Informationen, die mich täglich zu erreichen sucht, wenn ich das zulasse. Aber natürlich, auch mein Blog ist nur einer unter vielen, stellt nur einige Auffassungen unter vielen dar.

Das Internet ist kein neutraler Raum, kein Raum, indem man sich halt nur „informiert“ – nein, es werden sehr offen, aber auch unterschwelliger die verschiedensten Weltanschauungen dargestellt und auch propagiert. Das Internet macht noch einmal deutlich – wie Multi-Kulti alles geworden ist. All das stellt für uns Christen eine große Herausforderung dar. Wir müssen damit umgehen lernen. Ich habe bei mir festgestellt, wie ich wieder vermehrt mehr in die Apologetik-Abteilung meiner kleinen Bibliothek an Daten greife und mich immer wieder sehr grundlegend mit verschiedenen Glaubensfragen auseinander setzen muss. Gerade die fundamentalen Lehren, das fundamentale Verständnis des christlichen Glaubens wird heute sehr angegangen. Wir müssen auf diese Angriffe und Anfragen (beides gibt es) einstellen und auch in der Lage sein, Antworten zu geben, als jemand, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt – nicht nur seiner religiösen Tradition.

Das heißt nicht, dass diese Antworten akzeptiert oder angenommen werden, aber wir müssen das, was wir sagen und tun durchaus durchdenken und begründen. Denn etwas, was nicht auf festem Grund steht, läuft Gefahr, bei der Flut von Information einfach weggerissen zu werden. Dieses Begründen war früher schon wichtig, ist aber heute noch wichtiger. Wir müssen wissen, was und vor allem wem wir als Christen da glauben. Wenn das nicht klar ist, dann wird es sehr schwierig.

Das waren meine Gedanken zum letzten Jahr.

Ich wünsche allen ein gesegnetes, neues Jahr – auch wenn es , wie immer, sicherlich herausfordernd wird.

(Und nein, ich hab mich nicht im Jahr geirrt – das hat System – siehe die Links zu den vorigen Jahren – das Foto entstand übrigens am 26. Dezember)

Zur Vertiefung:

         

Spurgeon über „Wahrheiten, die geglaubt werden müssen“

Einen Interessanten Beitrag, las ich gerade wo und hab ihn nun hier rein kopiert, da sich hier im Blog nimmer viel tut. Kirchengeschichtlich ebenso interessant  wie zeitkritisch – damals wie heute.

Wahrheiten, die geglaubt werden müssen

Eine gegenwärtig in die Mode gekommene Art, die göttliche Wahrheit zu verdrehen und es allen recht zu machen

Charles Spurgeon

Es gibt eine Reihe von Wahrheiten, die geglaubt werden müssen; sie sind grundlegend für das Heil, und, sofern sie nicht mit ganzem Herzen angenommen werden, wird die Seele ruiniert werden. Nun in der Urgemeinde sagten die Heiligen nicht, wie die Scheinheiligen von heute es tun: „Wir müssen sehr barmherzig sein und dem Bruder seine Meinung lassen; er sieht die Wahrheit von einem anderen Standpunkt und drückt diese mit anderen Worten aus, aber seine Meinung ist ebenso gut wie unsere, und wir dürfen nicht sagen, dass er sich im Irrtum befindet.“

Das ist eine gegenwärtig in die Mode gekommene Art, die göttliche Wahrheit zu verdrehen und es allen recht zu machen. Auf diese Weise wird das Evangelium abgewertet, und ein „anderes Evangelium“ wird verkündigt. Ich würde gerne den modernen, toleranten Geistlichen fragen, ob es eine Lehre irgendeiner Art gibt, für die der Mensch bereit sein müsste, sich verbrennen zu lassen oder für sie ins Gefängnis zu gehen. Ich glaube, dass sie keine Antwort darauf hätten, denn wäre ihre Weitherzigkeit korrekt, dann wären die Märtyrer Toren höchsten Grades… Für sie ist Schwarz und Weiß die gleiche Farbe, sofern man sie nur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Ja und Nein sind ihrer Meinung nach ebenso gleich. Ihre Theologie verändert sich wie Goodwin Sands [Sandbänke im Kanal für Dover, berüchtigt für Schiffbrüche], und sie betrachten Standhaftigkeit als Scheinheiligkeit. Irrtümer und Wahrheit sind im Kreise ihrer Barmherzigkeit ebenso miteinander vereinbar.

Die Apostel betrachteten den Irrtum nicht auf diese Weise. Sie rieten nicht zur weitherzigen Barmherzigkeit gegenüber der Falschheit oder bezeichneten den Irrlehrer nicht als einen Mann tiefer Gedanken, dessen Ansichten „erfrischend originell“ waren; noch weniger äußerten sie einen so bösen Unsinn über die Möglichkeit, den Glauben in ehrlichem Zweifel zu leben. Sie glaubten nicht daran, dass man durch Zweifel zur Rechtfertigung kam, wie unsere Theologen es tun; sie zielten auf die Umkehr des irrenden Bruders, sie behandelten ihn als eine Person, die bekehrt werden muss; und sie sahen in ihm auch einen Menschen, der, sofern er sich nicht bekehren würde, seine Seele dem Tod preisgeben würde.

Es gab nicht so viele oberflächliche Leute wie unsere kultivierten Freunde der „modernen Schule“, die letztlich gelernt haben, dass die Göttlichkeit Christi in Frage gestellt werden kann, das Werk des Heiligen Geistes ignoriert werden kann, die Inspiration der Schrift verworfen werden kann, der Erlösung kein Glaube geschenkt werden kann und die Wiedergeburt verworfen werden kann, und doch kann dieser Mann, der alle diese Dinge tut, als guter und sehr frommer Gläubiger gelten!

Charles Spurgeon, The Soul Winner, Kapitel 15.

Siehe auch:

Wie macht man ein ordentlich übersetztes (christliches) Video?

Was braucht man um ein christliches Video ORDENTLICH zu übersetzen, zu untertiteln und zu gestalten?

Achtung: Diese Tipps gelten jetzt nicht unbedingt für jemanden, der mal einen kurzen Clip übersetzen will. Der soll sich durch diese Aufzählung jetzt nicht abschrecken lassen. Diese Tipps richten sich an solche, die Weiterlesen „Wie macht man ein ordentlich übersetztes (christliches) Video?“

Christ und Single? Hat Gott dich vergessen? ( Gedanken meinerseits + Tim Conway)

Dieses Thema hier ist ein Thema, das für mich durchaus sehr emotional ist. Denn ich stecke im Single-Sein mitten drin und habe keine Ahnung, wie lange noch. Ich bin mit meinen 25 Jahren nicht mehr ganz jung, aber auch noch nicht so alt. Hab schon einen Studiumsabbruch hinter mir, komme nun bald ins dritte Lehr-Jahr meiner Ausbildung und wünsche mir nicht erst seit gestern jemanden an meiner Seite. Das geht schon einige Jahre so. Und es gibt durchaus Leute, die das sich das von mir schon öfters anhören durften.

Ich mag das nicht. Und diese Situation ist durchaus auch dem geschuldet, dass ich Weiterlesen „Christ und Single? Hat Gott dich vergessen? ( Gedanken meinerseits + Tim Conway)“